Kategorie: Nordwest

  • „Wir sammeln und kaufen ein Boot“: Migranten umgehen Schleuser, um England zu erreichen

    „Wir sammeln und kaufen ein Boot“: Migranten umgehen Schleuser, um England zu erreichen

    Die Ankunft des kalten Wetters hält die Migranten nicht auf. Jede Woche versuchen Hunderte von ihnen, den Ärmelkanal zu überqueren und die britische Küste zu erreichen.

    Mehrmals in der Woche steht Serge Cousin vor Sonnenaufgang auf, um sein Fischernetz an den Stränden von La Slack im Pas-de-Calais einzuholen. Und immer öfter trifft er auf Gruppen von Migranten, die versuchen, in See zu stechen. „Vor allem nachts, wenn die See ruhig ist, sieht man sie“, sagt der Fischer aus Wimereux gegenüber France 2. Eines Morgens verfing sich sogar eines ihrer Boote in seinem Netz.

    Die Situation wird immer schlimmer
    Während das „20 Heures“-Team von France 2 mit dem Fischer sprach, tauchte hinter den Dünen eine Gruppe von Migranten auf. Dutzende von Menschen tragen ein Schlauchboot und starten ihre èberfahrt auf dem Ärmelkanal. Das Boot ist überladen und hat Schwierigkeiten, die ersten Wellen zu überstehen. An Bord befinden sich mehr als 40 Personen, die alle aus dem Irak stammen. Etwa 30 weitere Personen befinden sich noch am Strand. „Wir wollen alle nach Großbritannien gehen“, erklärt einer von ihnen. Da sie aber kein Geld und keine Schwimmwesten haben, haben sie es vorgezogen zu warten.

    Ein junger Sudanese sagt, er habe bereits dreimal versucht, den Ärmelkanl zu überqueren. Seine Mittel erlauben es ihm nicht, Schleuser zu bezahlen. „Wir sind eine Gruppe von 10 bis 11 Personen, sammeln und kaufen ein Boot. Aber oft ist das Problem, dass wir nicht einmal den Motor starten können. Wir versuchen es und die Polizei kommt und nimmt uns alles weg.“

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  • Marine Le Pen während ihrer Rede zu Ehren von General de Gaulle ausgebuht

    Marine Le Pen während ihrer Rede zu Ehren von General de Gaulle ausgebuht

    „Wir haben dieselbe Vision von Frankreich wie de Gaulle“, sagte die Präsidentschaftskandidatin des Rassemblemet Nationale. Marine Le Pen wurde von etwa fünfzig Personen während einer Rede ausgebuht, die sie am Dienstag, 9. November in Bayeux (Calvados) hielt, um das Vermächtnis von General de Gaulle zu ehren, der heute vor 51 Jahren starb, berichtet France Bleu Normandie. Linke Politiker und Gewerkschafter der CGT wollten anlässlich des Auftretens von Marine Le Pen ihren Unmut zum Ausdruck bringen. Sie wurden jedoch von Ordnungskräften ausgerechnet von dem Ort ferngehalten, an dem der General im Juni 1946 über die zukünftige Verfassung Frankreichs gesprochen hatte. Die Kandidatin des Rassemblement National für die Präsidentschaftswahlen 2022 legte ebenfalls einen Kranz vor dem Lothringer Kreuz in Courseulles-sur-Mer nieder. Marine Le Pen lobte das „Gedächtnis“ des Generals, „die Stärke“ und „das Gleichgewicht seiner Institutionen“. Sie sagte, sie habe keinen Zweifel daran, dass sie in …

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  • Transat Jacques Vabre: Start der 15. Auflage der Regatta mit Ziel Martinique

    Transat Jacques Vabre: Start der 15. Auflage der Regatta mit Ziel Martinique

    Die 15. Ausgabe der Transat Jacques Vabre wurde am Sonntag, dem 7. November, gestartet. Der Start erfolgte in Le Havre (Seine-Maritime). Ziel nach einer langen Atlantik-Überfahrt ist Fort-de-France auf Martinique.

    In Le Havre (Seine-Maritime) fanden sich am Sonntag, den 7. November, zahlreiche Segelbegeisterte und Neugierige ein. Der Startschuss für die Regatta 2021 der Transat Jacques Vabre, die 15. seit ihrer Gründung, wurde gegeben. Teilnehmer waren neben den bekannten alten Hasen auch einige, die weniger Erfahrung haben und der Überfahrt mit besorgter Spannung entgegen sehen. „Es ist ein bisschen beängstigend“, geben Julia und Jeanne Courtois zu, Zwillingsschwestern, die zum ersten Mal bei der Transatlantik-Regatta segeln.

    Die Abenteurer starteten zu einer Überfahrt, die bis zu drei Wochen dauern kann. Sie müssen sich mit zwei neuen strecken auseinandersetzen, die in diesem Jahr eingeführt wurden. Für die vier teilnehmenden Bootsklassen gibt es nun drei Strecken statt bisher einer. Die Strecken werden unterschiedlich lang sein, um die Chancen der Teilnehmer auszugleichen. Und noch eine weitere wichtige Änderung gibt es dieses Jahr: 2021 wird das Ziel nicht mehr in Brasilien liegen, sondern Fort-de-France auf Martinique sein.

  • Loire-Atlantique: Das Kreuzfahrtschiff „Wonder of the Seas“ verlässt den Hafen von Saint-Nazaire

    Loire-Atlantique: Das Kreuzfahrtschiff „Wonder of the Seas“ verlässt den Hafen von Saint-Nazaire

    Nach jahrelanger Bauzeit verlässt das größte Kreuzfahrtschiff der Welt endlich Saint-Nazaire (Loire-Atlantique). Das „Wunder der Meere“ ist in See gestochen, bereit, Tausende von Menschen auf seinen Kreuzfahrten zu begrüßen.

    Der größte Ozeandampfer der Welt legt vom Hafen von Saint-Nazaire (Loire-Atlantique) ab. Das als „Wunder der Meere“ bezeichnete Schiff zieht viele Neugierige an, die das 362 Meter lange Ungetüm der Meere beobachten wollen. „Wir bewundern die geleistete Arbeit, es ist ein großartiges Image für die Region“, sagt ein Einwohner vor der Kamera von France 3. Das Schiff ist so hoch wie ein 20-stöckiges Gebäude und kostete fast 1,2 Milliarden Euro.

    Die Werft von Saint-Nazaire war für den Bau dieses modernen Seeungeheuers verantwortlich. Eine grossartige Aufgabe für die Mitarbeiter und das Management der Werft. „Es handelt sich um drei Jahre Arbeit, insgesamt acht Millionen Arbeitsstunden, mit den Teams der Werft und 500 Subunternehmen“, erklärt Florence Mauduit, Vertragsmanagerin der Werft. Allerdings gibt es auch Kritik an der „Wonder of the Seas“, obwohl sie weniger Schadstoffe ausstoßen soll als andere konventionelle Linienschiffe.

  • Rennes: Der vom Schuss eines Jägers getroffene Autofahrer ist seinen Verletzungen erlegen

    Rennes: Der vom Schuss eines Jägers getroffene Autofahrer ist seinen Verletzungen erlegen

    Am 30. Oktober dieses Jahres wurde ein 67-jähriger Autofahrer in der Nähe von Rennes (Ille-et-Vilaine) durch den Schuss eines Jägers schwer verletzt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Rennes ist er nun an seinen Verletzungen gestorben. Der Schütze wurde wegen ‚Totschlags bei der Jagd durch vorsätzliche Verletzung einer Sicherheits- oder Vorsichtsmaßnahme‘ angeklagt.

    Lesen Sie dazu auch: Jagdunfall: Autofahrer wird in der Nähe von Rennes durch einen Schuss schwer verletzt

    Der 67-jährige Autofahrer, der am Samstag zwischen Rennes und Nantes von einem Jäger in den Hals geschossen wurde, ist an seinen Verletzungen gestorben, teilte die Staatsanwaltschaft Rennes am Donnerstag mit. „Die Staatsanwaltschaft Rennes wurde soeben über den Tod des Fahrers des Fahrzeugs informiert, das am 30. Oktober 2021 auf der Schnellstraße Rennes-Nantes von einem 9,3 mm Geschoss getroffen wurde, das von einem Jäger abgefeuert wurde“, so die Staatsanwaltschaft in einer Erklärung.

    Der Unfall ereignete sich am Samstag zwischen Laillé und Orgères (Ille-et-Vilaine). Der 67-jährige Jäger wurde am Montag wegen „Totschlags bei der Jagd durch vorsätzliche Verletzung einer Sicherheits- oder Vorsichtsmaßnahme“ angeklagt, teilte die Staatsanwaltschaft Rennes mit.

    Der Angeklagte wurde unter richterliche Aufsicht gestellt und mit einem „Verbot des Tragens einer Waffe (…), der Teilnahme an jeglicher Jagdaktivität (…)“ und einem Kommunikationsverbot mit anderen Teilnehmern der Jagdgesellschaft belegt.

  • Ärmelkanal: 292 Migranten an einem einzigen Tag aus Seenot gerettet

    Ärmelkanal: 292 Migranten an einem einzigen Tag aus Seenot gerettet

    So hat allein ein Einsatzschlepper der französischen Marine in drei verschiedenen Rettungsaktionen 108 Schiffbrüchige geborgen.

    Bei der Überquerung des Ärmelkanals gibt es immer wieder Schiffbrüchige unter den Flüchtlingen. Insgesamt 292 Migranten, die in Booten versuchten, England zu erreichen, wurden allein am Dienstag, dem 2. November, gerettet und an die französische Küste zurückgebracht, teilte die Seepräfektur am Mittwoch mit.

    In der Nacht von Montag auf Dienstag „wurde das Überwachungs- und Rettungszentrum Gris-Nez darüber informiert, dass zahlreiche Boote vor der Küste des Departements Nord und Pas-de-Calais in Seenot geraten waren“, erklärte die Präfektur für den Ärmelkanal und die Nordsee in einer Pressemitteilung, in der es heißt, dass „die Einsätze am 2. November tagsüber fortgesetzt wurden“.

    Ein Einsatzschlepper der französischen Marine hat in drei getrennten Rettungsaktionen 108 Schiffbrüchige geborgen. Zweiunddreißig weitere Schiffbrüchige wurden bei einem Einsatz der Société nationale de sauvetage en mer (SNSM) von Dünkirchen gerettet. Die SNSM von Calais rettete ihrerseits 33 Migranten.

    Gleichzeitig rettete die Hafenschutzbrigade von Dünkirchen 36 Schiffbrüchige. Ein Küstenüberwachungsboot der Gendarmerie Maritime hat ebenfalls 34 Personen geborgen. Schließlich rettete ein Patrouillenboot der Zollküstenwache in zwei Einsätzen 49 Schiffbrüchige.

    Seit Ende 2018 hat die illegale Überquerung des Ärmelkanals durch Migranten, die das Vereinigte Königreich erreichen wollen, zugenommen, trotz wiederholter Warnungen der Behörden, die auf die mit der Verkehrsdichte, den starken Strömungen und der niedrigen Wassertemperatur verbundenen Gefahren hinweisen.

    Lesen Sie dazu auch: Ärmelkanal: Rettung von 126 Migranten, die versuchten, die englische Küste zu erreichen

  • Jagdunfall: Autofahrer wird in der Nähe von Rennes durch einen Schuss schwer verletzt

    Jagdunfall: Autofahrer wird in der Nähe von Rennes durch einen Schuss schwer verletzt

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde das Opfer lebensgefährlich verletzt. Dem geschockten, aber unverletzten Beifahrer gelang es, das Fahrzeug unter Kontrolle zu bringen und es am Straßenrand zu parken, bevor er die Rettungskräfte alarmierte.

    Und wieder gab es einen Jagdunfall. Wie die Staatsanwaltschaft am Sonntag, 31. Oktober, mitteilte, wurde am Samstag auf der Schnellstraße zwischen Rennes und Nantes ein Autofahrer durch eine Gewehrkugel lebensgefährlich verletzt und ein Jäger wurde festgenommen. Der 67-jährige Autofahrer war zwischen Orgères und Laillé (Ille-et-Vilaine) unterwegs, als er von einem Schuss getroffen und schwer verletzt wurde, sagte der stellvertretende Staatsanwalt Jean-Marie Blin und bestätigte damit Informationen der Zeitung Ouest-France.

    „Der Schuss wurde von einem Jäger abgefeuert“, sagt die Staatsanwaltschaft in einer Erklärung vom Sonntagmorgen. Das Opfer ist lebensgefährlich verletzt und es wurde ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Ein Jäger wurde am Samstag in Gewahrsam genommen, meldet die Staatsanwaltschaft. Nach Angaben der Tageszeitung Ouest-France gelang es dem geschockten, aber unverletzten Beifahrer, das Fahrzeug unter Kontrolle zu bringen und am Straßenrand zu parken, bevor er die Rettungsdienste alarmierte. Der aus Maine-et-Loire stammende Fahrer wurde in kritischem Zustand in das Universitätskrankenhaus von Rennes eingeliefert.

    Lesen sie auch: Die Brigitte-Bardot-Stiftung startet eine Anti-Jagd-Kampagne – Jäger erstatten Anzeige

  • Post-Brexit-Fischereistreit: London bestellt französische Botschafterin ein

    Post-Brexit-Fischereistreit: London bestellt französische Botschafterin ein

    Die Chefin der britischen Diplomatie hat das am Donnerstag beschlossen, ohne jedoch einen Termin für das Treffen zu nennen. London will Erklärungen. Die britische Regierung kündigte am Donnerstag, dem 28. Oktober, ihre Absicht an, die französische Botschafterin vorzuladen, nachdem Paris wegen des Streits um Fischereilizenzen nach dem Brexit mit Vergeltungsmaßnahmen gedroht hatte. Paris wirft London vor, trotz der nach langen Verhandlungen getroffenen Vereinbarungen zu wenige Lizenzen zu erteilen. Das Vereinigte Königreich seinerseits hält die französischen Drohungen für „ungerechtfertigt“. Die Leiterin der britischen Diplomatie, Liz Truss, hat ihre Staatssekretärin für Europa, Wendy Morton, angewiesen, „die französische Botschafterin vorzuladen“, heißt es in einer Erklärung. Am Mittwoch sagte ein britischer Regierungssprecher: „Frankreichs Drohungen sind enttäuschend und unverhältnismäßig und nicht das, was man von einem engen Verbündeten und Partner erwarten würde.“ „Wir bedauern die …

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  • Unglaublich: Der Mozzarella überholt den Camembert in den Herzen der Franzosen

    Unglaublich: Der Mozzarella überholt den Camembert in den Herzen der Franzosen

    Im September übertraf der Absatz von italienischem Mozarella zum ersten Mal den von Camambert, dem am meisten konsumierten Käse in Frankreich. Ein Sakrileg für die Normannen! Im September hat der Mozzarella den Camembert in den Herzen der Franzosen entthront. „Zum ersten Mal ist in Frankreich die Ve…

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  • Gewalt in der Nacht zum Dienstag in Alençon: 13 Fahrzeuge in Brand gesetzt

    Gewalt in der Nacht zum Dienstag in Alençon: 13 Fahrzeuge in Brand gesetzt

    Die gewalttätigen Auseinandersetzungen folgten auf die Zerschlagung eines Drogenumschlagplatzes am Dienstag.

    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, dem 27. Oktober, wurden in Alençon (Orne), im Bezirk Perseigne, 13 Fahrzeuge angezündet, wie France Bleu Normandie und Franceinfo unter Berufung auf mit den Ermittlungen vertraute Personen berichten. Berichten zufolge wurden Feuerwehrleute und Polizeibeamte bei ihrem Eintreffen am Einsatzort mit Feuerwerkskörpern beschossen. Es wurde niemand verhaftet.

    Die Gewalt in der Stadt dauerte von 23.00 bis 3.30 Uhr und folgte auf die Zerschlagung eines Drogenumschlagplatzes in Alençon am Dienstagnachmittag. Zwei Personen wurden im Rahmen der Drogenrazzia verhaftet und in Gewahrsam genommen.

    Mobilisierung von weiteren Einsatzkräften
    Die Präfektur Orne kündigte am Mittwoch in einer Erklärung an, dass Verstärkung zur Sicherung des Gebietes entsandt wird. Die Präfektin Françoise Tahéri „verurteilt auf das Schärfste die Gewalttaten der vergangenen Nacht“, sie bringt ihre Unterstützung für die Ordnungskräfte zum Ausdruck und versichert, dass man die Maßnahmen zur „Unterbindung des Drogenhandels“ fortsetzen werde.

    Lesen Sie auch: Lyon: Polizeibeamte wurden am vergangenen Abend gezielt beschossen