Kategorie: Nordwest

  • VIDEO: Orca-Wal hat sich in die Seine verirrt

    VIDEO: Orca-Wal hat sich in die Seine verirrt

    Ein junger, offenbar verirrter Orca-Wal wurde in der Seine in Nordfrankreich gesichtet.

    Der junge Wal wurde zum ersten Mal vor etwa einer Woche in der Nähe des Hafens von Le Havre, in der Nähe des Pont de Normandie, gesichtet. Die jüngste Sichtung fand allerdings viel weiter im Landesinneren statt, nämlich etwa 20 km von Rouen entfernt, in der Region Eure.

    Der Fernsehsender BFMTV veröffentlichte nun ein Video des verirrten Wals:

    Experten gehen davon aus, dass das junge Männchen von seiner Gruppe getrennt wurde und möglicherweise auf der Suche nach einem anderen Wal ist. Dies geschieht in der Regel, wenn ein Leittier der Gruppe stirbt.

    „Sie sind sehr soziale Tiere, daher ist es nicht leicht für sie, allein zu sein“, erklärte Delphine Eloi von der Cotentin Cetacean Study Group (GECC) auf dem Sender RTL. Eloi befürchtet ausserdem, dass der Orca in einem schlechten Gesundheitszustand sein könnte, was man an seiner Rückenflosse erkennen könne.

    Orca-Wale sind an der französischen Küste eher selten und in der Seine noch viel seltener anzutreffen.

    Experten sagen, dass der Wal für Menschen ungefährlich ist – es wurde noch nie berichtet, dass ein Orca in freier Wildbahn einen Menschen angegriffen hat – obwohl es natürlich ratsam ist, einen sicheren Abstand einzuhalten.

  • Finistère: Drei Mitglieder einer Familie werden von einer Welle mitgerissen und sterben

    Finistère: Drei Mitglieder einer Familie werden von einer Welle mitgerissen und sterben

    Eine Welle riss am Donnerstagabend in Plogoff im Finistère ein Ehepaar und ihren 12-jährigen Sohn mit sich. Drei weitere Kinder der Familie, die sich nicht auf dem Deich befanden, erlitten einen Schock. Die Opfer waren auf dem Deich beim Angeln.

    Drei Mitglieder einer Familie, die Eltern und eines der Kinder, die am frühen Donnerstagabend in Plogoff (Finistère) auf einem Deich beim Angeln waren, konnten nur noch tot geborgen werden, nachdem sie von einer Welle mitgerissen worden waren, wie die Präfektur mitteilte. Die beiden Erwachsenen, der Vater im Alter von 55 Jahren und die Mutter im Alter von 33 Jahren, wurden gegen 19.30 Uhr mit Herz- und Atemstillstand geborgen, den Rettungskräften gelang es nicht, sie wiederzubeleben.

    Der leblose Körper des 12-jährigen Kindes wurde erst kurz nach 22.00 Uhr gefunden. Drei weitere Kinder der Familie, die nicht auf den Damm geklettert waren, blieben unversehrt, stehen aber unter Schock. Sie wurden vom medizinisch- psychologischen Dienst betreut.

    Das Drama ereignete sich gegen 18.40 Uhr, also etwas mehr als eine Stunde vor dem Einsetzen der Flut, in Pors-Loubous. Das Meer an war dieser Stelle durch starken Wellengang recht aufgewühlt, aber das Wetter war insgesamt nicht ungünstig.

    Plötzlich riss eine Springflut die drei Personen auf dem Deich mit sich. „Sie wurden aufs offene Meer hinausgetragen“, berichteten Zeugen, die sofort die Rettungskräfte alarmierten. Diese suchten mit drei Hubschraubern sowie Booten der SNSM (Seenotrettung) und der Feuerwehr nach den Verunglückten. Auch Seefischer kamen zu Hilfe und halfen insbesondere bei der Suche nach dem Körper des Jungen.

    Die drei Opfer waren dabei, zu fischen, wie die Präfektur mitteilte. Die Familie lebte seit mehreren Jahren im nahe gelegenen Audierne.

    „Es ist dramatisch, es gab einen starken Wellengang“, kommentierte der Bürgermeister von Plogoff, Joël Yvenou. „Es gibt Umstände, die die Küste hier gefährlich machen, ich warne die Menschen, man muss extrem vorsichtig bleiben. Es ist schrecklich, die Saison hat noch nicht begonnen und es gibt bereits Opfer“.

  • Zweijähriges Mädchen wird von einem Rottweiler angegriffen und schwer verletzt

    Zweijähriges Mädchen wird von einem Rottweiler angegriffen und schwer verletzt

    Der Angriff ereignete sich am Montag, dem 16. Mai, in Péronne-en-Mélantois im Departement Nord. Der Hund, der seinen Besitzern entwischt sein soll, biss i das Kind mehrmals, das zum Zeitpunkt des Vorfalls von einem Kindermädchen spazieren geführt wurde.

    Ein Hund der Rasse Rottweiler stürzte sich am Montag, 16. Mai, in Péronne-en-Mélantois auf ein zweijähriges Mädchen. Die Zweijährige erlitt mehrere Bisswunden. Sie wurde in ernstem Zustand in das Universitätskrankenhaus von Lille gebracht. Ihre Verletzungen sind jedoch zum Glück nicht lebensbedrohlich.

    Das Kind musste mit etwa 100 Stichen am Hals, am Arm und am Ohr genäht werden. Wir sind erleichtert zu hören, dass sie nicht im Gesicht verletzt wurde. Auch das Kindermädchen wurde gebissen, als es versuchte, das Mädchen zu schützen und musste ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert werden. Das ist ein Schock für die ganze Gemeinde.“ (Damien Castelin, Bürgermeister von Péronne-en-Mélantois gegenüber France 3)

    Das Kindermädchen versuchte dazwischen zu gehen
    Der Angriff ereignete sich gegen 17.30 Uhr ganz in der Nähe des Bürgermeisteramts dieser kleinen Gemeinde im Norden mit knapp 1.000 Einwohnern. Feuerwehrsanitäter von Templeuve und Lesquin waren vor Ort, ebenso die Gendarmerie von Baisieux. Zum Zeitpunkt des Unglücks war das Kind, das sich in seinem Kinderwagen befand, mit seinem Kindermädchen unterwegs. Diese wollte dazwischen gehen und den bissigen Hund vertreiben. Auch sie wurde verletzt. Das Kindermädchen erlitt Verletzungen und einen Schock und wurde ins Krankenhaus von Lesquin eingeliefert.

    Der Rottweiler, der keinen Maulkorb trug, war aus dem Haus seiner Halter entlaufen, „als sein junges Frauchen einer Freundin die Tür öffnete“, berichtete Damien Castelin, der Bürgermeister von Péronne-en-Mélantois, und versicherte, dass die Stadtverwaltung den Besitzern des Hundes eine Genehmigung zur Haltung ausgestellt habe.

    Der Hund wurde von der Gendarmerie eingefangen und soll jetzt, wie gesetzlich vorgeschrieben, eingeschläfert werden.

  • Bretagne: Ein Unternehmen baut schwimmende Mini-Häuser für Hotels

    Bretagne: Ein Unternehmen baut schwimmende Mini-Häuser für Hotels

    Ein bretonisches Unternehmen hat ein schwimmendes Loft entworfen. Es wird an Hoteliers verkauft und verspricht ein einzigartiges Erlebnis auf dem Meer.

    Seit 2017 liegt eine schwimmende Untertasse im Hafen von Trébeurden (Côtes-d’Armor) vor Anker. „Es überrascht beim ersten Mal, alle kommen, um zu sehen, alle gehen um dieses schwimmende Haus herum“, sagt ein Mann auf dem Sender France 2. Das 50 m2 große schwimmende Loft mit dem Namen Anthénae wurde in den 80er Jahren von einem Schiffsarchitekten entworfen. Im Inneren ist alles rund, sogar das Bett. Der Raum bietet einen 360°-Blick auf das Meer. „Das ist sehr beruhigend für Menschen, die es nicht unbedingt gewohnt sind, auf dem Wasser zu sein“, erklärt Jacques-Antoine Cesbron, geschäftsführender Gesellschafter von Anthénea.

    500.000 Euro im Durchschnitt
    In einem Raum kann man den Meeresboden beobachten, während man auf dem Sonnendeck die Außenwelt genießen kann. Eine Kapsel wird im Durchschnitt für 500.000 Euro an Luxushotels verkauft. Die schwimmenden Mini-Häuser können zu umweltfreundlichen, autogenen Feriendörfern zusammengeschlossen werden. Die futuristischen Kapseln werden im französischen Lanion (Côtes-d’Armor) gebaut.

  • Immer mehr Migranten überqueren Ärmelkanal – französische Rettungsdienste unter Druck

    Immer mehr Migranten überqueren Ärmelkanal – französische Rettungsdienste unter Druck

    Warmes und ruhiges Wetter ermutigt Migranten dazu, die gefährliche Überfahrt von Frankreich nach Großbritannien zu wagen. Und die Marine und die Küstenwache stehe unter Druck, um zu verhindern, dass noch mehr Menschen bei einer versuchten. Überfahrt ihr Leben verlieren.

    Bei einer Rettungsaktion wurden laut der Agentur AFP am Montag 56 Migranten, darunter eine schwangere Frau und Kinder, aus einem Schlauchboot gerettet, dessen Motor ausgefallen war. Dutzende von Menschen sassen dicht gedrängt in dem Boot, das in den frühen Morgenstunden des Montags die französische Küste verließ, um die gefährliche Fahrt nach Grossbritannien zu wagen.

    Zwei Stunden nach dem Auslaufen setzte der Außenbordmotor aus, so dass die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten und Afrika hilflos in einer der meist befahrenen Schifffahrtsstrasse der Welt trieben.

    Eine schwangere Frau gehörte zu den ersten, die gerettet wurden, ebenso wie ein etwa siebenjähriges Mädchen.

    Das Rettungsschiff, ein Schlepper, der normalerweise eingesetzt wird, um Schiffe in Seenot zurück in den Hafen zu schleppen, wurde am Montag gegen 7:00 Uhr morgens von der regionalen Rettungsleitstelle in Gris-Nez alarmiert, um nach dem Schlauchboot zu suchen.

    Die Zahl der Überquerungen des Ärmelkanals mit Booten durch Migranten und Asylsuchende war vor 2019 eher niedrig, ist aber seither explodiert. Allein im Jahr 2021 wurden 28.526 Flüchtlinge registriert.

    Auch die Zahl der Todesfälle hat zugenommen. Allein am 24. November letzten Jahres starben mindestens 27 Menschen im Ärmelkanal.

    Lesen Sie auch: Ärmelkanal: Schiffbruch eines Migrantenbootes fordert mehr als 20 Tote vor der Küste von Calais

    Die illegalen Grenzübertritte sind zu einer dauerhaften Quelle von Spannungen zwischen London und Paris geworden und die rechtskonservative Regierung in Großbritannien drängt Frankreich dazu, mehr zu tun, um den Flüchtlingszustrom zu stoppen.

    Lesen Sie auch: Boris Johnson fordert Frankreich auf, alle Migranten, die den Ärmelkanal überqueren, zurückzunehmen

    Das britische Parlament hat vor kurzem ein umstrittenes Gesetz verabschiedet, das die Strafen für Menschenschmuggel auf maximal lebenslänglich erhöht und Gefängnisstrafen für jeden vorsieht, der illegal ins Land einreist. Im vergangenen Monat stellte Premierminister Boris Johnson außerdem viel kritisierte Pläne vor, alle illegal ins Vereinigte Königreich eingereisten Personen sowie alle, die seit dem 1. Januar illegal eingereist sind, nach Ruanda in Zentralafrika abzuschieben.

    Im Jahr 2022 haben bisher schon rund 7.000 Migranten und Asylbewerber das Vereinigte Königreich erreicht, mehr als dreimal so viele wie zu diesem Zeitpunkt im letzten Jahr

  • Parlamentswahlen: Arbeitsministerin Elisabeth Borne kündigt ihre Kandidatur im Calvados an

    Parlamentswahlen: Arbeitsministerin Elisabeth Borne kündigt ihre Kandidatur im Calvados an

    Emmanuel Macron hat eine erste Liste von Kandidaten seiner Partei bestätigt. Sie ist am Donnerstagabend veröffentlicht worden. Elisabeth Borne ist auf Wahlkampftour. Die Arbeitsministerin hat am Donnerstag, dem 5. Mai, ihre Kandidatur für die Parlamentswahlen im Wahlkreis Vire-Evrecy im Département Calvados offiziell bekannt gegeben. Der bisherige Abgeordnete der LREM, Alain Tourret, tritt nicht erneut an. „Es ist ein Wahlkreis, der für mich sehr wichtig ist, in einem Departement, dem Calvados, das die Wiege meiner Familie ist“, erklärte Elisabeth Borne gegenüber der Zeitung La Manche libre. „In dem Wahlkreis werde ich in den nächsten Tagen vor Ort sein, um die Einwohner zu treffen, in den Unternehmen, in der örtlichen Verwaltung.“ Sollte Elisabeth Borne in die neue Regierung berufen werden, werde ihr Stellvertreter, Freddy Sertin, ihren Platz in der Nationalversammlung einnehmen, erklärte sie….

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  • Kokainhandel: Schießerei im Hafen von Le Havre

    Kokainhandel: Schießerei im Hafen von Le Havre

    Am Dienstag, dem 26. April, kam es im Hafen von Le Havre im Département Seine-Maritime zu einer Schießerei. Polizisten in Zivil versuchten, Drogenschmuggler zu verhaften. Der Hafen von Le Havre ist einer der wichtigsten Importhäfen für Kokain in Frankreich.

    Am Dienstagmorgen, dem 26. April, spielte sich im Hafen von Le Havre (Seine-Maritime) eine filmreife Szene ab. Bewaffnete Männer stürmten den Hafen und bedrohten den Fahrer eines weißen Transporters mit ihren Waffen. Der Lieferwagen setzte sich abrupt in Bewegung und flüchtete, wobei mehrere Schüsse von den Bewaffneten – es handelte sich bei ihnen um Polizisten in Zivil – abgefeuert wurden. Gegen 10 Uhr identifizierte die Kriminalpolizei von Rouen eine Kokainlieferung, die inmitten einer gewöhnlichen Ladung in einem blauen Container versteckt war, der von einem Lastwagen abgeholt wurde.

    Der Transporter der Schmuggler folgte dem LKW: Sie hatten geplant, die Drogen ausserhalb des Hafens umzuladen und abzutransportieren. Sie wussten nicht, dass sie von Polizisten überwacht wurden. Aber nichts lief wie geplant: Der schwere LKW hatte eine Panne und das Kokain musste an Ort und Stelle umgeladen werden. Die Polizei musste überstürzt eingreifen und die Kokain-Schmuggler flüchteten unter Beschuss. Bis zum späten Nachmittag des 26. April fehlte von den Schmugglern jede Spur.

    Im Jahr 2021 wurden fast 19 Tonnen Kokain vom Zoll beschlagnahmt.

  • Feuer im Haus von Innenminister Gérald Darmanins Schwiegereltern – Brandstiftung?

    Feuer im Haus von Innenminister Gérald Darmanins Schwiegereltern – Brandstiftung?

    Am Sonntagabend, dem 24. April, brach im Haus der Schwiegereltern des Innenministers Gérald Darmanin ein Feuer aus. Brandstiftung wird von den Ermittlern nicht ausgeschlossen. Das Haus der Schwiegereltern des Innenministers Gérald Darmanin in Boulogne-sur-Mer wurde am Sonntagabend, dem 24. April, von einem Feuer heimgesucht, das möglicherweise auf Brandstiftung zurückzuführen ist. Glücklicherweise wurde kein großer Schaden angerichtet, wie verschiedene Medien am Montagmorgen meldeten. Das Feuer, das kurz nach 23 Uhr ausbrach, ging von Holzscheiten aus, die neben dem Haus gelagert waren. Ein Ster wurde verbrannt und die Fassade wurde geschwärzt, so die Zeitung Le Point. Eine Untersuchung wurde eingeleitet und dem Kommissariat in Boulogne-sur-Mer anvertraut. „Eine vorsätzliche Brandursache wird in Betracht gezogen, aber das muss noch bestätigt werden“, schreibt Le Point. Das Büro von Gérald Darmanin wollte sich bislang nicht äußern….

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  • Sarthe: Ehepaar erschossen auf der Straße aufgefunden

    Sarthe: Ehepaar erschossen auf der Straße aufgefunden

    Bei den beiden Opfern, einem Ehepaar, soll es sich um einen Mann im Alter von 71 Jahren und eine Frau im Alter von 74 Jahren handeln. Die Spur eines Familiendramas wird bevorzugt.

    Die Tat ereignete sich in Le Mans (Sarthe). Ein Mann und eine Frau wurden in einer Straße in einem Wohngebiet mit Schusswaffen getötet, wie von Ouest France berichtet. Bei den beiden Opfern, einem Ehepaar, soll es sich um einen Mann im Alter von 71 Jahren und eine Frau im Alter von 74 Jahren handeln.

    „Die ersten Ermittlungsergebnisse führen zu dem Verdacht, dass der Mann auf seine Frau geschossen hat, bevor er die Waffe gegen sich selbst richtete und sich selbst tötete“, schreibt die Staatsanwältin Delphine Dewailly in einer Pressemitteilung.

    Die Polizei wurde am Montag gegen 22.30 Uhr alarmiert, nachdem im Stadtteil Cité des Pins in Le Mans auf offener Straße Schüsse gefallen waren. Am Tatort lag eine 74-jährige Frau mit einer Rückenverletzung und konnte trotz der Bemühungen der Rettungskräfte nicht gerettet werden. Die Leiche ihres 72-jährigen Ehemannes wurde in der Nähe gefunden, „eine Jagdwaffe an seiner Seite“, wie die Staatsanwaltschaft berichtete.

    „Eine Autopsie der Leichen wird durchgeführt. Das Paar war den Ermittlungsbehörden bisher völlig unbekannt, da es nie negativ aufgefallen war“, so die Staatsanwaltschaft. Die bei der Tat verwendete Jagdwaffe „wurde legal und in Übereinstimmung mit den einschlägigen Vorschriften besessen“. Die Ermittlungen wurden der Abteilung für öffentliche Sicherheit (Direction départementale de la sécurité publique, DDSP) der Polizei von Le Mans übertragen.

  • Côtes-d’Armor: Drei Menschen starben beim Absturz eines Sportflugzeugs

    Côtes-d’Armor: Drei Menschen starben beim Absturz eines Sportflugzeugs

    Ein Sportflugzeug hatte kurz nach 11 Uhr in Trémuson, Côtes-d’Armor, Probleme beim Start und stürzte 300 Meter von der Startbahn entfernt ab.

    Drei Menschen starben beim Absturz eines kleinen Sportflugzeugs am Sonntag, 10. April, gegen 11.15 Uhr in der Nähe des Flughafens von Saint-Brieuc in Trémuson, Côtes-d’Armor, wie France Bleu Armorique berichtet. Nachdem das Flugzeug gerade gestartet war, musste es notlanden. Es prallte gegen eine Böschung und stürzte 300 Meter von der Landebahn entfernt außerhalb des Flughafengeländes in ein Feld.

    Die drei Insassen des Flugzeugs, ein 62-jähriger Mann und ein Paar in den Zwanzigern, waren sofort tot. Ihre Leichen waren am Sonntagmittag noch immer im Flugzeug eingeschlossen.

    Ein weiteres Paar hatte den Absturz des Flugzeugs nach Angaben der Feuerwehr beobachtet. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die Unfallursache zu ermitteln. Die Feuerwehr, Rettungskräfte, die Gendarmerie, der Bürgermeister und der Präsident des Aeroclubs sind am frühen Sonntagnachmittag noch immer vor Ort.