Kategorie: Nordwest

  • Sensoren an bretonischen Stränden messen die Toxizität von Grünalgen

    Sensoren an bretonischen Stränden messen die Toxizität von Grünalgen

    Die Anzahl der Schwefelwasserstoffsensoren an den bretonischen Stränden hat sich verdreifacht. Diese Geräte sind sehr nützlich, um die Giftigkeit dieses Gases zu messen, das in zerfallenden Grünalgen entsteht, und ermöglichen es, Maßnahmen zu ergreifen, wenn aktuelle Gefahr droht.

    Es ist eine wahre Plage in der Bretagne, die zu einem weiteren komplizierten Sommer führen könnte. Die Ausdünstungen von verrottenden Grünalgen an den Stränden. Sie verbreiten nicht nur einen sehr starken Geruch, der die Touristen stört, sondern das Gas, das sie ausstoßen, ist auch noch hochgiftig. Eine Plage auch für die Gemeinde Hillion im Departement Côtes-d’Armor, die schon mehrmals gezwungen war, den Zugang zum Strand von Saint-Guimond zu sperren.

    Schwefelwasserstoff kann tödlich sein
    Behörden weisen immer wieder darauf hin, dass die Gase, die durch die Zersetzung der Algen entstehen, sehr gesundheitsgefährdend sind. Schwefelwasserstoff kann laut der Agence Régionale de Santé (Regionale Gesundheitsagentur) Beschwerden verursachen, die von einfachem Unwohlsein bis sogar zum Tod reichen können, je nachdem, welche Konzentration des Gases freigesetzt wird. In betroffenen Regionen soll das Gas bereits den Tod von Pferden, Hunden und Wildschweinen verursacht haben.

    Wirksame Überwachungsinstrumente an 12 Stränden
    Zwölf Strände in den Departements Côtes d’Armor und Finistère, die diesem Phänomen am stärksten ausgesetzt sind, haben sich für die Installation von Sensoren entschieden, um den mit den grünen Fluten verbundenen Schwefelwasserstoffausstoss zu messen. Ziel ist es, die breite Öffentlichkeit zu informieren und zu schützen und vor allem, im Falle einer Gefahr die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die von den Sensoren gelieferten Daten sind auf der Website von Air Breizh abrufbar.

    Der Verein, der die Luftqualität misst, hat bereits früher staatliche Stellen gewarnt, wenn der Schwefelwasserstoffgehalt zu hoch war. Der Schwellenwert für eine Überschreitung liegt bei 1 ppm (parts per million), wie vom Hohen Rat für öffentliche Gesundheit empfohlen. Bei diesem Schwellenwert nimmt der menschliche Körper in der Regel bereits einen Geruch nach faulen Eiern wahr.

  • Tod des Babys im Auto in Saint-Nazaire: Vater hatte vergessen, das Kind in der Krippe abzuliefern

    Tod des Babys im Auto in Saint-Nazaire: Vater hatte vergessen, das Kind in der Krippe abzuliefern

    Ein Baby starb am Montag, den 20. Juni, in Saint-Nazaire (Loire-Atlantique) in einem Auto, in dem seine Eltern es bei Temperaturen um die 28 Grad allein gelassen hatten.

    Das Drama ereignete sich am Montag, den 20. Juni, in Saint-Nazaire (Loire-Atlantique). Ein 14 Monate altes Baby wurde tot in einem Auto gefunden. Der kleine Junge war von seinem Vater vergessen worden, erklärte die Staatsanwaltschaft von Saint-Nazaire am Mittwoch, den 22. Juni, wie der Sender BFMTV berichtet. Der Mann, ein Angehöriger des Gesundheitswesens, sollte das Baby am Morgen in der Krippe abgeben, bevor er zur Arbeit ging.

    Lesen Sie auch: Eltern lassen 12 Monate altes Baby stundenlang in heissem Auto – das Kind stirbt

    „Er vergaß, das Kind in der Krippe abzuliefern, parkte direkt auf dem Parkplatz, um zu seiner Arbeitsstelle zu gelangen, und ließ das Kind im Auto zurück“, erklärte die Staatsanwältin, Sylvie Canovas-Lagarde. Am Ende des Tages stellte seine Lebensgefährtin, die ebenfalls im Gesundheitswesen tätig ist, fest, dass das Baby in der Krippe fehlte. Erst dann wurde der Vater benachrichtigt und bemerkte die Tragödie.

    Der Familienvater rief die Feuerwehr, als er den leblosen Körper seines Kindes entdeckte. Doch es war bereits zu spät. An diesem Montagnachmittag herrschten in Saint-Nazaire bis zu 28°C. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein, um die genaue Todesursache zu ermitteln.

  • Eltern lassen 12 Monate altes Baby stundenlang in heissem Auto – das Kind stirbt

    Eltern lassen 12 Monate altes Baby stundenlang in heissem Auto – das Kind stirbt

    Ein 12 Monate altes Baby starb, nachdem es von seinen Eltern bei Temperaturen um 28 Grad in Saint-Nazaire allein in einem Auto zurückgelassen worden war.

    Ein 12 Monate altes Baby starb am Montag, 20. Juni, in Saint-Nazaire (Loire-Atlantique) in einem Auto, in dem seine Eltern es bei Temperaturen um 28 Grad allein gelassen hatten. Dies meldete die Staatsanwältin von Saint-Nazaire, Sylvie Canovas-Lagarde, am Dienstag.

    Das Kind, ein etwa 12 Monate alter Junge, wurde um 17.30 Uhr leblos im Kindersitz eines Autos entdeckt, das auf dem Boulevard Wilson an der Strandpromenade in der Nähe des Stadtzentrums geparkt war. Der Feuerwehr gelang es nicht, das Kind wiederzubeleben. Laut der Staatsanwältin, die von einer „absoluten Tragödie“ spricht, wurde eine Untersuchung eingeleitet und die Eltern wurden angehört.

    Nach ersten Erkenntnissen habe sich das Baby seit mehreren Stunden allein im Fahrzeug befunden. Nähere Angaben zu dem Elternpaar, das in Saint-Nazaire wohnt, wurden von den Behörden nicht gemacht.

  • Nordfranzösische Gemeinden verhängen Badeverbot an bakterienverseuchten Stränden

    Nordfranzösische Gemeinden verhängen Badeverbot an bakterienverseuchten Stränden

    Die Behörden in Nordfrankreich haben das Baden an den Stränden von Urville-Nacqueville, Ravenoville und Foucarville aufgrund einer bakteriellen Verseuchung verboten. Inmitten einer der schwersten Hitzewellen in der Geschichte Frankreichs müssen nun auch noch einige Strände gesperrt werden. Am Freitagabend warnte die regionale Gesundheitsbehörde der Normandie vor einer bakteriellen Verseuchung von drei Stränden am Ärmelkanal – Urville-Nacqueville, Ravenoville und Foucarville. Die Gemeinden La Hague und Sainte-Mère-Eglise verhängten daraufhin ein Badeverbot.

    Extrem hohe Werte von E.coli und Enterokokken im Wasser führten zu den Badeverbots-Verordnungen. Experten gehen davon aus, dass die hohe Prävalenz von Enterokokken wahrscheinlich auf Abwässer zurückzuführen ist. „Die Tatsache, dass an den Stränden des Ärmelkanals Enterokokken vorkommen, ist ein Zeichen dafür, dass das Wasser fäkal verunreinigt ist“, sagte der Experte für In…

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  • Video: Tornado rast durch die Normandie

    Video: Tornado rast durch die Normandie

    Während der heftigen Stürme und Gewitter am Samstag, dem 4. Juni, wurde die Normandie von einem Tornado heimgesucht. Etwa 100 Häuser wurden beschädigt.

    Die Gemeinde Criquebeuf-sur-Seine (Eure) wurde von einem heftigen und in der Region sehr seltenem Phänomen heimgesucht: einem Tornado. Dieser beschädigte am Samstag, 4. Juni, rund 100 Häuser und verletzte zwei Personen leicht. „Es war ein Hagelvorhang, man konnte überhaupt nichts sehen, es war riesig. So etwas habe ich noch nie gesehen“, berichtete die Geschädigte Dominique Malas auf dem Sender France 2. Der Wind riss nicht nur Äste von den Bäumen, sondern auch Blechteile von Häusern und Dächern ab.

    Unternehmen erleidet Schäden in Höhe von mehr als drei Millionen Euro
    600 m2 Dachfläche eines Unternehmens wurden weggerissen. Die gelagerten Waren sind vom Wasser beschädigt und können nicht mehr verkauft werden. „Solange der Gutachter nicht da war, dürfen wir die Paletten nicht bewegen“, sagt Youssef Gouda, kaufmännischer Leiter von LT Distribution Europe gegenüber France 2. Auch die Lastwagen des Unternehmens sind nicht mehr einsatzfähig. „Die Reparaturkosten werden höher sein als der Wert, es ist alles nichts mehr wert“, verzweifelt der Geschäftsführer, dessen Unternehmen einen Schaden von mehr als drei Millionen Euro verzeichnet.

  • Auf dem Mont-Saint-Michel tauchen die Besucher ins Mittelalter ein

    Auf dem Mont-Saint-Michel tauchen die Besucher ins Mittelalter ein

    Um neues Publikum anzuziehen, bietet der berühmte Mont-Saint-Michel jetzt eine Reise durch die Jahrhunderte an.

    Das Smartphone in der einen Hand, die Kopfhörer in den Ohren, lauschen zwei hochkonzentrierte Touristinnen den Geheimnissen des Mont-Saint-Michel. Ein Spaziergang durch die Gassen, die Abtei, die Stadtmauern und die Türme des Monuments, wobei im Hintergrund die Geschichte des berühmten Ortes zu hören ist. Um des Erlebnis wirklicher erscheinen zu lassen, wird die Geschichte von Schauspielern erzählt. „Das ist nett, aber auch lehrreich“, sagt eine junge Touristin gegenüber Franceinfo. Beim Klang von Spitzhacken erfährt der Besucher von den technischen Herausforderungen beim Bau des Mont-Saint-Michel, als Mauern und Gewölbe hochgezogen wurden. Er erlebt die Schlachten des Hundertjährigen Krieges, in dem der Mont-Saint-Michel den Engländern Widerstand leistete. Ganz als als wäre er selbst dabei gewesen. Das lebendige Eintauchen in die Geschichte wird durch eine App ermöglicht, die Touristen und Besucher auf das eigene Handy herunterladen können. Geboten werden 21 Episoden, die sich über fast zwei Stunden erstrecken. Die Geschichten wurden auf der Grundlage von Fakten erstellt, die von Historikern streng überprüft wurden.

    Mit dieser neuen ungewöhnlichen Besichtigung des Mont-Saint-Michel, die von dem Start-up-Unternehmen Talaria-XR entwickelt wurde, hofft das Fremdenverkehrsamt, mehr Besucher anzulocken. „Es ermöglicht uns, ein neues Publikum zu erreichen, Familien mit Teenagern zum Beispiel, die nicht gerne einem Fremdenführer folgen. Auf jeden Fall kann es Lust darauf machen, etwas mehr zu erfahren“, erklärt Direktor Hervé Bierjon. Auch Interessierte, die nicht vor Ort sind, können sich die Episoden in der App ansehen. Ein Zugang zur Kultur, der jedoch auch seinen Preis hat: 5 Euro 99.

  • Gedenkfeiern zur Landung der Alliierten in der Normandie: Auch US-Veteranen dabei

    Gedenkfeiern zur Landung der Alliierten in der Normandie: Auch US-Veteranen dabei

    Sie waren seit 78 Jahren nicht mehr hier. Jetzt reisten amerikanische Veteranen anlässlich der Gedenkfeiern zur Landung der Alliierten in der Normandie nach Frankreich. Um die Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 zu feiern, werden in der Normandie zahlreiche Gedenkfeiern abgehalten. Aus diesem Anlass sind dieses Jahr amerikanische Veteranen nach Frankreich gereist. Nach einem mehr als achtstündigen Flug und unter großem Applaus betraten die amerikanischen Veteranen erneut normannischen Boden. Seit 78 Jahren waren sie nicht mehr hierher zurückgekehrt. Eine Erinnerung, die an die neuen Generationen weitergegeben wird.“Ich bin sehr glücklich, an dieser Reise teilnehmen zu können“, sagte Jack Stowe, ein Veteran der US-Navy. Insgesamt sind es 35 US-Veteranen, die die lange Reise angetreten haben. Unter ihnen ist auch Dorothy F. Jones, die im Juni 1944 gedient hat. „Die Landung der Alliierten hat das Gesicht der Welt verändert“, sagt sie auf dem Sender France 2. Die Erinnerung soll auch an…

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  • Der Orca-Wal in der Seine ist tot

    Der Orca-Wal in der Seine ist tot

    Der Orca, der in der Seine zwischen Rouen und Le Havre (Seine-Maritime) in Schwierigkeiten geraten war und eingeschläfert werden sollte, wurde heute Morgen tot aufgefunden.

    Mitglieder der NGO SeaShepherd-France melden:

    „Leider haben wir heute Morgen um 11.48 Uhr den Kadaver des Orcas gefunden. Wir sind derzeit bei ihr, um zu verhindern, dass ihr Körper von einem Schiff gerammt wird, was die Autopsie gefährden würde. Wir warten auf das Team, das vom Staat mobilisiert wurde, um sie zu bergen.“

  • Liverpool-Fans reisen mit dem Schlauchboot nach Frankreich, nachdem ihre Flüge gestrichen wurden

    Liverpool-Fans reisen mit dem Schlauchboot nach Frankreich, nachdem ihre Flüge gestrichen wurden

    Hardcore-Liverpool-Fans trotzen den Wellen in einem verzweifelten Versuch, das Champions-League-Finale ihrere Mannschaft nicht zu verpassen.

    Nachdem der Flug eines Teils der Gruppe gestrichen worden war, steckten sie auf der Kanal-Insel Jersey fest.

    Die Gruppe beschloss kurzerhand, ein motorisiertes High-Speed-Schlauchboot zu mieten, um über die Wellen des Atlantiks nach Frankreich zu fahren.

    In einem Video von der Überfahrt ist ein Passagier zu hören, der ruft: „Wir haben f…..g den Verstand verloren“:

    „Unterwegs haben wir ein paar Delfine gesehen und sind dann mit dem Zug nach Rennes und von dort nach Paris gefahren. Ein paar Kumpels aus Liverpool, die auch in Jersey leben, hörten von unserer Reise und stiegen mit ein. Wir haben allerdings kein einziges Ticket“, berichtet Liverpool-Fan Paddy OToole.

    Zum Endspiel gegen Real Madrid werden in Paris rund 60.000 Liverpool-Fans erwartet. Auch die 13 Hardcore-Fans sind inzwischen gut in Paris eingetroffen…

  • Akustische Signale sollen den verirrten Orca-Wal aus der Seine wieder ins Meer zu leiten

    Akustische Signale sollen den verirrten Orca-Wal aus der Seine wieder ins Meer zu leiten

    Die Präfektur des Départements Seine-Maritime erinnert daran, dass das Tier „nicht dazu bestimmt ist, sich getrennt von seiner Gruppe oder in Süßwasserläufen zu bewegen“ und dass es „verletzt oder krank sein könnte“.

    Die Zeit läuft ab. Ein Orca, der sich in die Seine zwischen Rouen und Le Havre verirrt hat, soll mithilfe von akustischen Reizen wieder ins Meer gelockt werden, wie die Präfektur des Départements Seine-Maritime am Freitag, dem 27. Mai, bekannt gab. Auf der Grundlage der Vorschläge einer Expertengruppe und unter Berücksichtigung des schlechten Gesundheitszustands des Tieres, wurde „die Entscheidung getroffen, einer sanften Interventionsmethode den Vorzug zu geben“, erklärte die Präfektur in einer Pressemitteilung.

    Lesen Sie auch: VIDEO: Orca-Wal hat sich in die Seine verirrt

    Diese Intervention wird darin bestehen, das Tier aus der Ferne mit einer Drohne zu verfolgen und akustische Signale, die in der Nähe einer Orca-Gruppe aufgenommen wurden, zu senden, um den Wal damit in sein natürliches Lebensumfeld, das Meer, zurück zu locken.

    Am Mittwoch bestätigte die Präfektur, dass sich der „männliche Orca, eine geschützte und wild lebende Art“ in einem „sehr geschwächten“ Zustand befindet. Die Präfektur wies ausdrücklich darauf hin, dass dieses Tier „natürlich nicht dazu bestimmt ist, sich getrennt von seiner Gruppe oder in Süßwasserläufen zu bewegen. Es könnte verletzt oder krank sein“. Die Präfektur rief dazu auf, sich dem Orca nicht zu nähern, um weder das Tier, noch menschen in Gefahr zu bringen, und kündigte entsprehende Maßnahmen an.