Kategorie: Korsika

  • Tod von Yvan Colonna: Gabriel Attal ruft „zur Ruhe und zum Dialog“ auf – „alles wird aufgeklärt“

    Tod von Yvan Colonna: Gabriel Attal ruft „zur Ruhe und zum Dialog“ auf – „alles wird aufgeklärt“

    Der 61-jährige korsische Unabhängigkeitsaktivist Yvan Colonna lag seit einem Angriff eines mithäftlings Anfang März in der Haftanstalt von Arles (Bouches-du-Rhône) im Koma. Regierungssprecher Gabriel Attal rief am Dienstag, 22. März, im Radiosender Europe 1 zu „Ruhe und Dialog“ auf Korsika auf, nachdem der Tod von Yvan Colonna bekannt geworden war. Der korsische Nationalist Colonna verbüsste wegen der Ermordung des Präfekten Erignac eine lebenslange Haftstrafe. „Alles wird aufgeklärt werden“, sagte Attal über den Angriff, dem Colonna im Gefängnis zum Opfer gefallen war. „Die Nacht war ruhig“ in Korsika in der Nacht, versichert der Redaktionsleiter von Corse Matin Roger Antech am Dienstag auf Franceinfo. Es habe zwei Versammlungen vor der Präfektur und der Kathedrale in Ajaccio und eine dritte vor dem Justizpalast in Bastia gegeben, „ohne Ausschreitungen, in Ruhe“. Immerhin gab es gegen 2 Uhr morgens in Ajaccio einige Böller- und Flaschenwürfe gegen Ordnungskräfte, wie eine Polizeiquell…

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  • Der korsische Unabhängigkeitskämpfer Yvan Colonna ist tot

    Der korsische Unabhängigkeitskämpfer Yvan Colonna ist tot

    Der wegen der Ermordung des Präfekten Claude Erignac im Februar 1998 zu lebenslanger Haft verurteilte korsische Unabhängigkeitskämpfer befand sich seit 19 Tagen im Koma in einem Krankenhaus in Marseille, nachdem er im Gefängnis von Arles von einem Mithäftling angegriffen und schwer verletzt worden war. Der korsische Nationlist und Unabhängigkeitskämpfer Yvan Colonna ist am Montagabend, 21. März, gestorben, fast drei Wochen nach einem Angriff im Gefängnis von Arles, wie Franceinfo unter Verufung auf einen Anwalt seiner Familie meldet. „Die Familie von Yvan Colonna bestätigt, dass er heute Abend im Krankenhaus von Marseille verstorben ist. Sie bittet darum, dass ihre Trauer respektiert wird und wird keinen Kommentar abgeben“, gab Rechtsanwalt Patrice Spinosi an. Yvan Colonna, der wegen der Ermordung des Präfekten Claude Erignac im Februar 1998 verurteilt wurde, befand sich seit 19 Tagen im Krankenhaus in Marseille. Er lag im Koma, nachdem er im Gefängnis von Arles von einem Mithäftling a…

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  • „Korsika wird französisch bleiben“ versichert Gérald Darmanin

    „Korsika wird französisch bleiben“ versichert Gérald Darmanin

    Am Montagmorgen äusserte sich Innenminister Gérald Darmanin auf dem Sender RTL zu der Diskussionen über die Autonomie Korsikas. Für den Minister ist „Korsika französisch und wird auch französisch bleiben“. „Korsika wird französisch bleiben“. Innenminister Gérald Darmanin, der am Montag, den 21. März, zu Gast auf dem Sender RTL war, versicherte, dass Korsika auch nach einem Autonomieprozess französisch bleiben werde. „Wir sind bereit, über eine mögliche Autonomie zu diskutieren“, erklärte Gérald Darmanin, der einen einjährigen Diskussionsprozess vorschlug und gleichzeitig mahnte, „keine romantische Vorstellung von der Autonomie zu haben“. Für ihn gibt es zwei rote Linien: Korsika muss französisch bleiben und es darf keine zwei Kategorien von Bürgern geben. https://twitter.com/RTLFrance/status/1505798894709579779

    Lesen Sie auch: Gérald Darmanin in Korsika: Gespräche über Autonomie der Insel Seit einigen Wochen muss sich der Innenminister mit Problemen auf der Insel Korsika befassen, nac…

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  • Korsika: Yvan Colonnas Strafe aus „medizinischen Gründen“ ausgesetzt

    Korsika: Yvan Colonnas Strafe aus „medizinischen Gründen“ ausgesetzt

    Die Strafe des korsischen Unabhängigkeitskämpfers, der wegen der Ermordung des Präfekten Erignac im Jahr 1998 zu lebenslanger Haft verurteilt worden war, ist ausgesetzt. Seit einem gewalttätigen Angriff auf ihn im Gefängnis Anfang März schwebt er in Lebensgefahr und wird derzeit in ein Krankenhaus in Marseille behandelt. Die französische Justiz gewährte dem korsischen Unabhängigkeitsaktivisten Yvan Colonna am Donnerstag eine Strafaussetzung „aus medizinischen Gründen“, nachdem er Anfang März im Gefängnis von Arles von einem Mithäftling angegriffen und lebensgefährlich verletzt worden war, wie die Agentur AFP am Donnerstag aus Justizkreisen erfuhr. Das französische Gesetz sieht vor, dass eine Haftstrafe im Falle einer lebensbedrohlichen Situation zur Bewährung ausgesetzt werden kann. Lesen Sie auch: Bastia: 60 Verletzte bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizeikräften Diese Entscheidung bedeutet, dass Yvan Colonna nicht mehr unter der Kontrolle der Justiz steht und somit auch nicht mehr der Gefängnisverwaltung untersteht. So ist für Besuche seiner Angehörigen nun auch keine Besuchserlaubnis mehr erforderlich. Yvan Colonna war am 2. März im Gefängnis von Arles von einem anderen Häftling durch Schläge und Fusstritte sehr schwer verletzt worden. Seitdem befindet er sich im Koma in einem Krankenhaus in Marseille. Sein Angreifer Franck Elong Abé, der mehrere Strafen verbüßte, darunter eine neunjährige Haftstrafe wegen Teilnahme an einer terroristischen Vereinigung, steht seit dem 6. März wegen versuchten terroristischen Mordes an Colona unter Anklage. Yvan Colonna wurde 2012 wegen der Ermordung des Präfekten Erignac im Jahr 1998 rechtskräftig zu lebenslanger Haft verurteilt und kann seit 2021 auf Antrag aus der Hochsicherheitshaft entlassen werden. Im Gegensatz zu den beiden anderen Mitgliedern des korsischen Kommandos, Alain Ferrandi und Pierre Alessandri, hatte er zum Zeitpunkt seiner Verletzung noch keinen Antrag auf Hafterleichterung gestellt. Die Regierung hatte am 8. März bekannt gegeben, dass Yvan Colonna nicht mehr als „besonders auffälliger Häftling“ (DPS) eingestuft wird. „Diese Entscheidung […] beruht auf der besonderen Schwere der gesundheitlichen Situation von Herrn Colonna“, hatte das Büro des Premierministers damals mitgeteilt. Der DPS-Status wurde am Freitag auch für Pierre Alessandri und Alain Ferrandi aufgehoben, so dass sie den Rest ihrer Strafe ab sofort in einem korsischen Gefängnis verbüßen können. Lesen Sie auch: Gérald Darmanin in Korsika: Gespräche über Autonomie der Insel
  • Korsika: Gérald Darmanin verlängert die Gespräche um einen Tag

    Korsika: Gérald Darmanin verlängert die Gespräche um einen Tag

    Innenminister Gérald Darmanin sollte seinen Aufenthalt auf Korsika eigentlich am Donnerstag, 17. März, beenden. Der Innenminister verlängerte die Gespräche jedoch um einen Tag. Gérald Darmanin wird länger als geplant auf Korsika bleiben. Der Innenminister hat seinen Besuch um einen Tag verlängert. Er hielt am Donnerstagnachmittag, dem 17. März, eine Pressekonferenz in der Präfektur von Ajaccio (Corse-du-Sud) ab. Vor dem Gebäude fand eine Demonstration statt. Die Sirenen des Zivilschutzes sind in dem beitrag von France 3 zu hören. Gérald Darmanin fuhr anschließend nach Porto-Vecchio (Korsika-du-Süd) und wird am Freitag, 18. März, nach Bastia (Haute-Corse) reisen. Treffen in drei Wochen Die Spannungen lassen nicht nach. Dennoch bekräftigte der Innenminister am Mittwoch, dem 16. März, seinen Willen, Korsika einen Autonomiestatus zu gewähren. Die Abgeordneten und Aktivisten ihrerseits bemängeln, dass er kein einziges Dokument als Beweis für sein Engagement unterzeichnet habe. Daraufhin ve…

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  • Gérald Darmanin in Korsika: Gespräche über Autonomie der Insel

    Gérald Darmanin in Korsika: Gespräche über Autonomie der Insel

    Nach zwei Wochen voller Spannungen und Gewalt nach dem Angriff auf den korsischen Nationalisten Yvan Colonna durch einen radikalisierten Mithäftling schlägt Gérald Darmanin die Autonomie Korsikas vor. Der Innenminister traf am Mittwoch, 16. März, vor Ort ein, um die Gemüter zu beruhigen. Gérald Darmanin ist mit einem klaren Ziel nach Korsika gekommen: die Ruhe wiederherzustellen. Um dies zu erreichen, hat der Innenminister nicht gezögert, ein Tabu zu brechen: Er spricht von der Autonomie der Insel. Auf dem Programm standen Treffen mit gewählten Vertretern, Gewerkschaften und den wichtigsten korsischen Persönlichkeiten. Vor dem Gebäude des korsischen Exekutivrats, wo die Treffen stattfinden, verschaffen sich Demonstranten lautstark Gehör. Viele von ihnen versammeln sich fast täglich seit dem Mordversuch an Yvan Colonna im Gefängnis vor etwa zwei Wochen. „Es gibt Fortschritte“, sagte ein Korse gegenüber France Télévision. Andere befürchten, dass die Ankündigungen Darmanins nur darauf „ab…

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  • Die französische Regierung wird Autonomie Korsikas in Betracht ziehen

    Die französische Regierung wird Autonomie Korsikas in Betracht ziehen

    Innenminister Gérald Darmanin sagte der Zeitung Corse Matin, dass die französische Regierung „bereit sei, bis zur Autonomie“ Korsikas zu gehen. Als Voraussetzung dafür nannte er ein Ende der Gewalt, die die Insel seit zwei Wochen erschüttert. Die französische Regierung ist bereit, eine Form der Autonomie für Korsika in Betracht zu ziehen. Dies sagte Innenminister Gérald Darmanin in einem Interview, dessen Auszüge am Dienstag, 15. März, auf der Website von Corse Matin veröffentlicht wurden, kurz vor seiner Ankunft auf der Insel, die seit zwei Wochen von gewalttätigen Auseinandersetzungen erschüttert wird. Lesen Sie auch: Bastia: 60 Verletzte bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizeikräften Es ist das erste Mal, dass ein Vertreter der französischen Regierung die Tür zu der langjährigen Forderung der korsischen Nationalisten einen Spalt breit geöffnet hat. Paris sei „bereit, bis zur Autonomie zu gehen. Danach stellt sich die Frage, wie diese Autonomie aussieht. Darüber müssen …

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  • Bastia: 60 Verletzte bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizeikräften

    Bastia: 60 Verletzte bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizeikräften

    An einer Protestaktion zur Unterstützung des inhaftierten und verletzten korsischen Nationalisten Yvan Colonna nahmen gestern 7.000 Personen teil, bevor der Protest in der Nähe der Präfektur Haute-Corse eskalierte.

    Laut der endgültigen Bilanz der Feuerwehr von Ajaccio wurden in Bastia am Sonntag, dem 13. März, nach einer weiteren Demonstration zur Unterstützung des im Gefängnis lebensgefährlich verletzten korsischen Nationalisten Yvan Colonna 60 Personen verletzt. Unter den Verletzten der Zusammenstöße zwischen Demonstranten auf der einen und Polizisten und Gendarmen auf der anderen Seite befanden sich 38 Angehörige der Ordnungskräfte und 22 Randalierer.

    Der Großteil der Verletzungen wurde durch das Werfen von Wurfgeschossen verursacht. Die Feuerwehr in Ajaccio stellte zahlreiche leichte Beinverletzungen fest, sowohl bei den Ordnungskräften als auch bei den Demonstranten. Ein Polizist wurde schwerer getroffen. Er erlitt einen offenen Bruch an der Hand.

    Feuer in den Räumlichkeiten des Finanzamts

    An der zunächst friedlichen Demonstration, die um 15 Uhr begann, beteiligten sich 7.000 Menschen, bevor die Situation in der Umgebung der Präfektur eskalierte, wie die Ordnungskräfte bestätigten. Rund 300 vermummte Personen warfen Molotowcocktails, Pflastersteine oder selbstgebastelte Bomben in Richtung der Polizeikräfte und der Präfektur.

    Die Zusammenstöße dauerten den ganzen Nachmittag über knapp sechs Stunden, wie ein vor Ort anwesender Journalist auf Franceinfo berichtete. Nachdem die Auseinandersetzungen vor der Präfektur begonnen hatten, setzten sie sich zwischen 18 und 22 Uhr an verschiedenen Orten in Bastia, am Hafen oder auch in der Nähe der Post fort. Den Demonstranten gelang es unter anderem, in das Gebäude des Finanzamts einzudringen und dort einen Brand zu entfachen. Zwei Stockwerke des Gebäudes wurden stark beschädigt.

  • Korsika: Apotheker erhalten Umschläge mit einer Pistolenkugel, um die Impfung zu stoppen

    Korsika: Apotheker erhalten Umschläge mit einer Pistolenkugel, um die Impfung zu stoppen

    Korsische Apotheker erhielten am Freitag, 20. August, in einem Briefumschlag eine Pistolenkugel. Im Umschlag lag auch eine Botschaft: „Stop Vax“. Die Staatsanwaltschaft von Bastia hat eine Untersuchung eingeleitet.

    Vier Apotheker aus zwei verschiedenen Apotheken in Haute-Corse erhielten einen Umschlag mit einer Kugel und einer kurzen, aber klaren Botschaft: „Stop Vax“, teilte die örtliche Präfektur am Freitagabend mit und bestätigte damit Informationen von Corse-Matin.

    Eine Morddrohung und die Aufforderung, die Impfungen einzustellen, richtete sich an die Apotheker, die seit diesem Winter zur Impfung der Bevölkerung berechtigt sind.

    Ermittlungen zur Ergreifung der Täter sind im Gange
    Diese Einschüchterung wird von den Behörden sehr ernst genommen, die von einem „unglaublichen und äußerst ernsten Akt“ sprechen. Die Staatsanwaltschaft von Bastia habe eine Untersuchung eingeleitet, um die Täter zu finden, heißt es in der Pressemitteilung des Präfekten von Haute-Corse.

    Christian Filippi, Präsident der Regionalen Union der Gesundheitsberufe (URPS), erklärte gegenüber der Zeitung Corse-Matin: „Wir verurteilen auf das Schärfste diese Einschüchterungsversuche gegen medizinisches Personal, das seit Beginn der Pandemie im Dienste der Patienten steht und sich unermüdlich für ein Ende der Gesundheitskrise einsetzt“.

    Apotheken an vorderster Front
    Seit der Einführung des Gesundheitspasses am 21. Juli und dann Anfang August ist die Nachfrage nach Tests vor allem in den Apotheken explodiert. Allein in Südwestfrankreich wurden in den letzten sieben Tagen fast 500.000 Tests durchgeführt, viermal mehr als vor dem Sommer.

  • Feuer im Var: Rauchwolke erreicht Korsika und manche Einwohner geraten in Panik

    Feuer im Var: Rauchwolke erreicht Korsika und manche Einwohner geraten in Panik

    Die Rauchwolke des Brandes, der im Var wütet, erreichte am Dienstag, 17. August, Korsika und tauchte die Insel in einen verbrannt riechenden Nebel. Manche Einwohner gerieten in Panik, weil sie glaubten, dass auch auf der Insel ein Feuer ausgebrochen sei.

    Am Montagnachmittag, 16. August, brach in der Nähe von St. Tropez im Departement Var ein sehr heftiges Feuer aus, das mehr als 6.000 Hektar verwüstete. Der von den Flammen verursachte Rauch wurde anschliessend bis nach Korsika getragen, das in eine Rauchwolke getaucht wurde, wie Météo France auf Twitter erklärte.

    Auf dem von Météo France veröffentlichten Satellitenbild ist zu erkennen, dass sich die vom Feuer im Var ausgehende Rauchwolke am korsischen Himmel ausbreitet, getragen von einem starken Westwind, dem Mistral.

    Einige Bewohner gerieten in Panik und überlasteten die Telefone der Feuerwehr
    Angesichts des starken Brandgeruchs und des Rauchs, der Korsika seit Dienstagmorgen einhüllt, sind viele Einwohner erschrocken und glaubten, dass im Süden der Insel ein Feuer ausgebrochen sei. Einige wendeten sich an die Notdienste, um die Feuerwehr zu alarmieren, die über Twitter schnell reagierte.

    Die korsische Feuerwehr bemüht sich, die Bevölkerung zu beruhigen und erklärte, dass auch nach Kontrollflügen auf Korsika kein Feuer entdeckt worden sei. Die Rauchwolke, die die Insel einhüllte, war beeindruckend, wie viele Internetnutzer in den sozialen Netzwerken mitteilten.