Kategorie: Grand West

  • Verrücktes Radargerät blitzt mehr als 50.000 Autofahrer – in der falschen Fahrtrichtung

    Verrücktes Radargerät blitzt mehr als 50.000 Autofahrer – in der falschen Fahrtrichtung

    Zehntausende Autofahrer wurden wegen eines falsch eingestellten Radars im Departement Loir-et-Cher fälschlicherweise zur Kasse gebeten. Schuld daran war ein falsch eingestellter Blitzer, der Fahrzeuge in der falschen Fahrtrichtung mit einem Bußgeld belegte.

    Für Zehntausende von Autofahrern, die ohne ihr Wissen geblitzt wurden, war das sehr verwirrend – und vor allem eine böse Überraschung. Auf den Straßen des Départements Loir-et-Cher, im Gebiet der Gemeinde Sargé-sur-Braye, blitzte ein völlig verrückt agierendes Radargerät irrtümlich mehr als 50.000 Autofahrer. Der Vorfall ereignete sich auf der Départementale 357, die Le Mans mit Orléans verbindet.

    Auf der Website „Radars-Auto.com“ meldeten viele Autofahrer, dass sie Strafzettel erhalten hätten, obwohl sie sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hielten. Seit dem 10. Januar haben 54.000 Autofahrer berichtet, dass sie wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 70 km/h auf einer Straße mit einer Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h geblitzt wurden.

    Schuld daran war ein falsch  eingestellter Radar. Das Gerät war so eingestellt, dadurch erfasste das Radargerät die Nummernschilder von Fahrzeugen, die aus der anderen Fahrtrichtung kamen. Die betroffenen Autofahrer bemerkten das Problem erst, als sie die Strafzettel zu Hause erhielten, und das aus gutem Grund: Die neuen Radargeräte geben keinen Blitz ab.

    Die Präfektur und die Gendarmerie des Départements Loir-et-Cher wurden über den technischen Defekt des Geräts informiert. Das Gerät soll in Kürze gewartet werden. Autofahrer sollten diese Strafzettel nicht zu bezahlen. Die Stadtverwaltung von Sargé-sur-Braye erklärte auf ihrer Website, dass die Präfektur die Bussgeldbescheide nun annulliere.

  • Hunderte tote Delfine an den Atlantikstränden Frankreichs

    Hunderte tote Delfine an den Atlantikstränden Frankreichs

    Hunderte von Delfinen wurden tot und verstümmelt an den Stränden der französischen Atlantikküste aufgefunden. Tierschutzverbände, die die industrielle Fischerei verantwortlich machen, haben jetzt beschlossen, eine Klage einzureichen.

    Hunderte von toten Delfinen werden an den Stränden des Atlantiks angespült: Jedes Jahr wird die Zahl größer. NGOs und Wissenschaftler fordern eine vorübergehende Einstellung des Fischfangs, der für diese Todesfälle verantwortlich gemacht wird, während die Regierung derzeit eher auf technische Lösungen setzt.

    Am Mittwoch, dem 25. Januar, startete die Liga für Vogelschutz (LPO) einen Bürgeraufruf und wandte sich an den Élysée-Palast: „Es ist an der Zeit, alles zu tun, um die Delfine vor Misshandlung oder gar Ausrottung zu retten“ und „ab sofort und für mehrere Wochen die Fischerei auszusetzen, die für den Fang von Delfinen im Golf von Biskaya verantwortlich sind“, warnt Allain Bougrain-Dubourg, Präsident der LPO, in einem Schreiben, das er am 31. Januar an Emmanuel Macron schicken will.

    Am 16. Januar warnte die Beobachtungsstelle Pelagis, die seit 1970 Walstrandungen an der Atlantikküste erfasst, vor einer „neuen Episode der Übersterblichkeit von Gemeinen Delfinen“ mit 282 Strandungen seit dem 1. Dezember. Ausserdem sind 91 Kleinwale zwischen dem 1. und dem 31. Dezember gestrandet.

    Laut der Tierschutzorganisation LPO lassen „die Fotos, die abgetrennte Schwanzflossen und sichtbare Netzspuren zeigen, keinen Zweifel an der Ursache“, sie sieht Schleppnetze und die Netzfischerei in der Verantwortung.

    „Die Mehrheit der gestrandeten Delfine wies Spuren des Fischfangs auf“, bestätigte die Beobachtungsstelle Pelagis und teilte mit, dass diese „Übersterblichkeit“ in diesem Winter „besonders früh“ einsetzte.

    Im Januar 2022 waren 73 Gewöhnliche Delfine an den Stränden des Atlantiks gestrandet. In diesem Jahr sind es allein seit dem 1. Januar bereits 127, wie eine Zählung am 24. Januar ergab. Traditionell geraten die meisten Delfine im Februar und März in die Fischereinetze, wenn die Delfine auf der Suche nach Nahrung näher an die Küste kommen – mitten in der Seehecht- und Wolfsbarsch-Fangsaison.

    Nach einem Höhepunkt im Jahr 2020 mit 1.299 getöteten Delfinen ging die Zahl der jährlichen Strandungen dieser Art, die in Frankreich und Europa geschützt ist, bis 2022 auf 669 zurück. Da jedoch mehr als 80 % der toten Delfine im Meer sinken oder verwesen, anstatt zu stranden, wird die jährliche Delfinsterblichkeit an der Atlantikküste auf 8.000 bis 11.000 Tiere geschätzt, bei einer Population von etwa 180.000 bis 200.000 Tieren.

    Der Ciem, ein wissenschaftliches Gremium, das die Ökosysteme des Nordatlantiks überwacht, befürwortet seit Jahren eine winterliche Aussetzung der Netzfischerei, einer nicht selektiven Fischereipraktik, was von der industriellen Fischerei entschieden abgelehnt, aber von mehreren NGOs vehement gefordert wird.

    Sea Shepherd France hat Mitte Januar den Mangel an „konkreten Maßnahmen“ seitens des Staates angesichts dieses Delfin-Sterbens kritisiert und angekündigt, wie schon 2019 Klage einreichen zu wollen.

    Die französische Regierung wird seit zwei Jahren auch von der Europäischen Kommission aufgefordert, mehr zu tun, und hat inzwischen eingeräumt, dass die Zunahme der Delfinstrandungen „besorgniserregend“ sei. Sie hat vor etwa zehn Tagen einen neuen Acht-Punkte-Plan vorgelegt, der einen Plan von 2019 ergänzen soll und in dem die Verbesserung der Kenntnisse und die Einführung technischer Maßnahmen wie Bordkameras oder akustische Abwehrmittel gegen Delfine im Vordergrund stehen.

    Seit dem 1. Januar werden diese Repellentien, die bereits auf einigen Fischtrawlern eingesetzt wurden, im Rahmen eines „groß angelegten Experiments“ auf die „aktivsten Netzfischer im Golf von Biskaya“ (etwa 60 % der aktiven Flotte) ausgeweitet, um ihre Wirksamkeit zu bewerten.

    Für die Tierschützer sind das ungenügende „Maßnahmen (…), die nichts ändern werden und wertvolle Zeit verschwenden“. Sea Shepherd hält sie sogar für gefährlich: „Indem sie auf diese Weise große Zonen schaffen, in denen Delfine von ihren Futterplätzen ausgeschlossen werden, riskieren sie, dass die Delfine nicht mehr in der Lage sind, ihren lebenswichtigen Nahrungsbedarf zu decken“.

    Eine freiwillige Beobachtungskampagne an Bord der Fangschiffe sowie Geolokalisierungsgeräte sind ebenfalls Teil des Regierungsplans, der „in Ermangelung zufriedenstellender Ergebnisse bei der Reduzierung der Beifänge“ auch ein Verbot der Fischerei „im Winter 2024-2025 im Golf von Biskaya“ nicht völlig ausschließt.

  • Hunderttausende Plastikkugeln verschmutzen die französische Atlantikküste

    Hunderttausende Plastikkugeln verschmutzen die französische Atlantikküste

    Seit November 2022 werden kleine Kugeln aus Plastik an die Strände der französischen Atlantikküste geschwemmt. Eine Lokalpolitiker haben Klage eingereicht.

    Sie bilden einen weißen Rand am Strand von Pornic (Loire-Atlantique). Tausende von kleinen Plastikkugeln werden hier seit Wochen angespült. Dutzende Freiwillige, mit ihren Augen auf den Boden gerichtet und mit Sieben und Rechen in der Hand, versuchen dieser hartnäckigen Verschmutzung Herr zu werden. Jedes Kügelchen ist weniger als fünf Millimeter groß. „Das ist sehr klein, denn man muss auch Einzelne finden. Wir wissen, dass wir nur einen Teil von ihnen finden…“, sagt Stéphane Nicolas von der Surfrider Fondation gegenüber France Télévisions.

    Eine Plage seit November 2022
    Die Kügelchen sind Industriegranulate, Rohstoffe für die Herstellung von Plastikgegenständen. Seit vergangenem November werden sie zwischen an den Küsten vom Finistère bis zur Vendée angespült. Der Staat und einige Bürgermeister haben mittlerweile beschlossen, Klage einzureichen. „Was wir wollen, ist, dass der Seeverkehr eine Methode zur Rückverfolgung dessen entwickelt, was er transportiert, dass man weiß, was drin ist, und dass, wenn es einen Unfall gibt, dieser sofort gemeldet wird“, fordert Jean-Michel Brard, Bürgermeister von Pornic.

  • Departement Landes: Gefährliche Physalia-Quallen erobern die Strände entlang der Küste

    Departement Landes: Gefährliche Physalia-Quallen erobern die Strände entlang der Küste

    Physalien sehen wie Medusa-Quallen aus, sind aber viel gefährlicher. Die Situation ist für die Anwohner des Küstenstreifens nicht gerade angenehm. Eine durchsichtige, rosa schimmernde Blase und leuchtend blaue Tentakel: Das ist die Physalie, eine der Qualle verwandte Art. Das Tier, das mit einem Schwimmkörper und einer Art Segel ausgestattet ist, wird seit einigen Tagen von den Westwinden an die Küste des Departement Landes getrieben. Insgesamt hat man bisher etwa 100 Exemplare gefunden. „Es handelt sich um Arten, die man normalerweise eher im tropischen Atlantik findet. Wenn es windig ist, werden Teile der Kolonie an die Küsten getrieben“, erklärt Laëtitia Odinot, Aquarientechnikerin im Aquarium von Biarritz (Pyrénées-Atlantiques) auf dem Sender France 3. Ein für den Menschen gefährliches Tier Die Tentakel der Physalie sind extrem nesselnd und verursachen, selbst wenn sie tot und gestrandet sind, Verbrennungen und Atembeschwerden. In manchen Fällen können sie bei Mensch und Tier sogar…

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  • Marie-Rose Tessier ist mit 112 Jahre jetzt der älteste Mensch in Frankreich

    Marie-Rose Tessier ist mit 112 Jahre jetzt der älteste Mensch in Frankreich

    Nach dem Tod von Schwester André, die mit 118 Jahren der älteste Mensch in Frankreich und sogar der ganzen Menschheit war, heißt der wahrscheinlich neue älteste mensch in Frankreich Marie-Rose Tessier. Die Bewohnerin der Vendée ist 112 Jahre alt.

    Mit einem außergewöhnlichen Alter von 118 Jahren ist die älteste Person der Menschheit, die Französin Schwester André, am Dienstagabend verstorben. Sie lebte in einem Altenheim in Toulon, war an den Rollstuhl gefesselt und blind.

    Nach ihrem Tod heißt die neue älteste Bürgerin Frankreichs Marie-Rose Tessier. Als Marie-Rose Bousseau wurde sie am 21. Mai 1910 geboren. Sie ist somit 112 Jahre alt. Die wahrscheinlich neue älteste Bürgerin Frankreichs wohnt in einem Pflegeheim in Sables-d’Olonne in der Vendée.

    Jeden Tag ein „kleines Glas Wein“.
    Was ist ihr Geheimnis für ein langes Leben? „Es gibt kein Wunderrezept, oder ich kenne es nicht“, hatte sie der Zeitung Journal des Sables vor einigen Monaten anvertraut. Sie nimmt „nur manchmal eine kleine Tablette zum Schlafen“. Sie trinkt immer noch jeden Tag ein kleines Glas Wein. Lange Zeit trank sie sonntags „eine kleine Suze“ (Suze ist ein vor allem in Frankreich und der Westschweiz beliebter Enzian-Likör), aber seit einigen Jahren tut sie das nicht mehr.

    Ihr ganzes Leben lang war Marie-Rose Tessier kerngesund. Erst mit 100 Jahren zog sie in ein Altenheim. Sie war Mutter von zwei Töchtern und wurde mit 34 Jahren Witwe, nachdem ihr Mann bei einem Bombenangriff im Jahr 1944 ums Leben gekommen war. Im Alter von 65 Jahren zog sie zu einer ihrer Töchter.

    Marie-Rose Tessier hat den Ersten Weltkrieg erlebt. Sie hat nie vergessen, wie ihre Mutter weinte. „Sie hatte solche Angst, dass mein älterer Bruder eingezogen werden würde. Er entging dem nur um wenige Monate“, erinnerte sie sich in ihrem Gespräch mit dem Journal des Sables.

    Als sie 13 Jahre alt war, übernahm ihre Familie einen Bauernhof. Die junge Marie-Rose hatte deshalb keine Zeit, ihren Schulabschluss zu machen. Sie heiratet im Alter von nur 17 Jahren einen Gendarmen. Mit 21 Jahren folgt sie ihrem Mann nach Paris. Dann kommt der Zweite Weltkrieg, in dem Marie-Roses Mann getötet wird. „Meine Töchter gingen verängstigt zu Bett. Ich fand sie steif wie Stöcke. Ich glaube, sie haben ihr ganzes Leben lang Spuren davon getragen“.

    Nach dem Krieg blieb Marie-Rose Tessier in Paris, wo sie in einer Versicherungsfirma für das Baugewerbe arbeitete. Als eine ihrer Töchter die Hauptstadt verließ und in die Vendée zog, folgte sie ihr.

    „Ein bisschen zu lachen, hilft einem zu leben“.
    Als Marie-Rose Tessier im vergangenen Jahr befragt wurde, gestand sie: „Es ist nicht immer lustig, älter zu werden“. Um sich die Zeit zu vertreiben, pflegt sie ihren Sinn für Humor. „Ein bisschen zu lachen, hilft einem zu leben!“

  • Sturm Gérard: ein Toter und hohe Sachschäden im Westen Frankreichs

    Sturm Gérard: ein Toter und hohe Sachschäden im Westen Frankreichs

    Am Montag, dem 16. Januar, zog der Sturm Gérard über den Westen Frankreichs hinweg. In der Gironde starb ein Mann, nachdem er mit deinem Wagen gegen einen auf die Straße gefallenen Baum geprallt war.

    Nach Böen mit Geschwindigkeiten von 160 km/h stürzten am Montag, dem 16. Januar, überall in Nordwestfrankreich Bäume um. Auch die Straßen waren gefährlich. Ein Fahrzeug landete in einem überfluteten Graben. Nördlich von Bordeaux (Gironde) starb ein 60-jähriger Autofahrer, nachdem er in der Nacht gegen einen umgestürzten Baum gefahren war. Zahlreiche Stromleitungen wurden beschädigt und 90.000 Haushalte waren zeitweise ohne Strom.

    Am Montagabend waren noch etwa 23.000 Haushalte ohne Strom. In der Vendée saßen einige Bewohner im Dunkeln, da auch ihre Fensterläden geschlossen blieben. „Man kann sie nicht öffnen, weil sie elektrisch sind“, erklärte eine Bewohnerin gegenüber France Télévisions. Im Laufe des Tages häuften sich die Einsätze der Feuerwehr, um umgestürzte Bäume zu zersägen und die Verkehrsachsen wieder freizumachen. Der Zugverkehr konnte am Nachmittag wieder aufgenommen werden, am Vormittag fuhr kein Zug mehr am Bahnhof von Caen (Calvados).

  • Umwelt: Mülldeponien in Meeresnähe werden vom steigenden Meeresspiegel bedroht

    Umwelt: Mülldeponien in Meeresnähe werden vom steigenden Meeresspiegel bedroht

    Durch die Erosion droht jedes Jahr Mülldeponien in Wassernähe die Überflutung. Frankreich reagiert, um eine drohende Verschmutzung der Umwelt zu verhindern.

    In Fouras (Charente-Maritime) sind schwere Maschinen auf einer Mülldeponie, die nur wenige Kilometer vom Ozean entfernt liegt, aktiv. Tonnen an Plastik, Metallen oder Asbest sollen in einigen Monaten verschwinden, denn die alte Deponie muss geräumt werden. Ziel der Arbeiten ist es, die Abfälle bis zum Sand abzutragen, da das Meer drohte den Müll von Jahrzehnten demnächst wegzuspülen.

    Der Strand hat sich in 60 Jahren um 50 Meter zurückgezogen.
    „Bei Flut kommt das Meer bis an die Kiesel heran. Das zu entgiftende Gelände liegt direkt dahinter. Bei einem Landverlust von einem Meter pro Jahr sehen Sie, dass die Frist sehr kurz ist“, sagt Sébastien Pueyo, Leiter der Abteilung für Technik und Küste der Charente-Maritime, auf dem Sender France 2. Die Küstenlinie hat in den letzten 60 Jahren aufgrund der Erosion tatsächlich 50 Meter verloren. Müll wurde freigesetzt, als das Wasser an der Küste knabberte. In fast 30 Jahren haben sich auf zwei Hektar Mülldeponie an der Küste bis zu 2,5 Meter Müll angesammelt. Der Müll wird jetzt sortiert, um möglichst viele Stoffe wiederzuverwerten.

  • Vendée: Vorsicht vor gestrandeten Physalis-Quallen an den Stränden

    Vendée: Vorsicht vor gestrandeten Physalis-Quallen an den Stränden

    Physalis-Quallen können schwere Verbrennungen sowie Atem- und Herzlähmungen verursachen. In den vergangen Tagen wurden mehrere Exemplare an französischen Stränden angespült, vor allem in der Vendée. Sie sehen aus wie bunte Quallen, aber Physalis sind in Wirklichkeit invasive und gefährliche tropische Arten. In den letzten Tagen wurden mehrere von ihnen an den Stränden der Küste der Vendée gesichtet. Die Gemeinden warnen über soziale Netzwerke und rufen zur Vorsicht auf. Muskelschmerzen und Atemstillstand. Die Physalis-Qualle „hat sehr lange Tentakel, die zwischen 10 und 50 Meter lang sein können. sie verursacht Muskelschmerzen, (…) was sogar zu Atemstillständen führen kann“, erklärte Guillaume Éveillard, leitender Biologe im Aquarium von La Rochelle (Charente-Maritime), auf dem Sender France 3. „Selbst wenn sie tot sind, können sie noch mehrere Wochen lang stechen“. Physalis haben eine Art segelförmiger Flosse und lassen sich von den Strömungen und Winden treiben. Auch in den kommend…

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  • Solidarischer Lebensmittelladen berechnet Einkäufe ja nach Einkommen der Kunden

    Solidarischer Lebensmittelladen berechnet Einkäufe ja nach Einkommen der Kunden

    In einem solidarischen Lebensmittelladen in Niort bezahlt man seine Einkäufe entsprechend seinem Einkommen. Es werden drei Tarife angeboten, der günstigste liegt bei einem Rabatt von 60%. Wie funktioniert das? In einem Lebensmittelgeschäft in Niort (Deux-Sèvres) ist es möglich, seine Einkäufe nach d…

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  • Auf der Suche nach einem seit Wochen vermissten Paar im Department Deux-Sèvres

    Auf der Suche nach einem seit Wochen vermissten Paar im Department Deux-Sèvres

    Die Familien eines jungen Paares haben seit dem 26. November letzten Jahres nichts mehr von ihnen gehört. Am Donnerstag, dem 5. Januar, organisierten die Angehörigen zusammen mit etwa 100 Freiwilligen eine Suchaktion, in der Hoffnung, Hinweise zu finden.

    Den ganzen Tag über durchstreiften die Suchenden Felder und Wälder auf der Suche nach dem kleinsten Hinweis, der kleinsten Spur. Am Morgen des 5. Januar waren etwa 100 Freiwillige mobilisiert, um Leslie und Kévin zu finden. Das Paar wird seit dem 26. November letzten Jahres vermisst. „Das Ziel ist es, die Ermittlungen voranzutreiben und ihren armen Eltern Hoffnung zu geben, die jeden Tag einen Albtraum durchleben müssen“, erklärt eine Freiwillige dem Sender France 3.

    Ein Zeugenaufruf wurde gestartet
    Die Suchaktion wurde auf Initiative von Kevins Eltern eineinhalb Monate nach seinem Verschwinden organisiert. Seine Familie versucht immer noch zu verstehen, was passiert sein könnte. „Wir verstehen es nicht, er hat keine Feinde, es sind junge Menschen ohne Probleme“, versichert Karine Prat, Stiefmutter von Kevin Trompat. Die Suche blieb ergebnislos. Das Paar wurde zuletzt in Prahecq (Deux-Sèvres) in einem Haus gesehen, nachdem es den Abend bei Freunden verbracht hatte. Persönliche Gegenstände des Paares wurden 50 km vom Ort ihres Verschwindens entfernt in einem Müllcontainer gefunden. Es wurde ein Zeugenaufruf gestartet, um das Paar zu finden.