Kategorie: À la une

  • Covid-19: Neue Variante in Vietnam entdeckt

    Covid-19: Neue Variante in Vietnam entdeckt

    Die Behörden in Vietnam haben angegeben, dass sie eine „hybride“ Variante entdeckt haben, die einige Eigenschaften der englischen und der indischen Variante in sich vereint. Es wird angenommen, dass diese schneller durch die Luft übertragen wird. Das Covid-19-Virus  mutiert ständig weiter. Nun haben die vietnamesischen Behörden am Samstag, dem 29. Mai, gemeldet, eine neue Variante des Virus entdeckt zu haben. Diese sei „hybrid“ und würde sowohl die Eigenschaften der englischen Variante (besonders ansteckend), aber auch die der indischen Variante vereinen. „Wir haben eine Hybridvariante entdeckt, die die indische und die britische Variante kombiniert“, sagte Gesundheitsminister Nguyen Thanh Long am Samstag bei einem nationalen Treffen zur Pandemie. „Das Hauptmerkmal dieses Virus-Mutanten ist, dass es schnell über die Luft übertragen wird. Die Konzentration des Virus im Rachen und im Speichel steigt schnell an, und es verbreitet sich sehr schnell in der näheren Umgebung“, teilten die Be…

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  • Dordogne: Bewaffneter Mann schießt auf Gendarmen in Lardin-Saint-Lazare, die Einwohner werden aufgerufen, zu Hause zu bleiben

    Dordogne: Bewaffneter Mann schießt auf Gendarmen in Lardin-Saint-Lazare, die Einwohner werden aufgerufen, zu Hause zu bleiben

    Die Gendarmen griffen in der Nacht nach einem Familienstreit ein. Der Verdächtige, ein ehemaliger Soldat, der für häusliche Gewalt bekannt ist, wurde nach seiner Flucht in einem Waldgebiet gesichtet, sagte der Präfekt der Dordogne gegenüber Franceinfo.

    Ein bewaffneter Mann wird seit Sonntagmorgen, 30. Mai, in Lardin-Saint-Lazare in der Dordogne gesucht, berichtet France Bleu Périgord. „Die Person wurde in einer bewaldeten Umgebung gesichtet“, sagt Frédéric Périssat, Präfekt der Dordogne auf Franceinfo.

    „Es gab gestern Abend einen Familienstreit und ein bewaffneter Mann eröffnete das Feuer auf die eintreffenden Gendarmen“, sagte auf France Bleu Périgord der Präfekt der Dordogne, der die Bewohner aufforderte, ihre Hüser nicht zu verlassen. „Das Ziel ist es, einen möglichst dichten Perimeter einzurichten, um die Person dingfest zu machen“, fügte er hinzu. „Er bewegt sich in einer waldreichen Umgebung. Wir müssen ihm folgen und dabei vorsichtig sein und einen gewissen Abstand halten, um keine Menschenleben zu gefährden.“

    Ein ehemaliger Militärangehöriger bekannt für häusliche Gewalt
    Seit Mitte der Nacht versuchen die Gendarmen, den flüchtigen mann aufzugreifen, nachdem sie gegen Mitternacht zu einem Familienstreit gerufen wurden. Nach Informationen von Franceinfo tauchte der etwa dreißigjährige Verdächtige in der Wohnung seiner Ex-Mitbewohnerin auf und griff ihren neuen Freund gewaltsam an. Diesem gelang daraufhin die Flucht. Er wurde von dem Verdächtigen beschossen, wurde aber wohl nicht getroffen, so Franceinfo. An diesem Punkt griffen die Gendarmen ein und wurden ebenfalls beschossen. Zwei ihrer Fahrzeuge wurden durch die Schüsse schwer beschädigt.

    Der Schütze war gerade aus dem Gefängnis entlassen worden und trug eine elektronische Fußfessel, erfuhr France Bleu Périgord von der Präfektur. Er war stark alkoholisiert und wurde um 5 Uhr morgens vom Bürgermeister des Ortes gesehen. Etwa 160 Gendarmen wurden für die Suche mobilisiert. Der Verdächtige ist ein ehemaliger Soldat, bekannt für häusliche Gewalt. Seine Ex-Freundin und seine Kinder wurden nicht verletzt. Sie wurden von der Polizei in Sicherheit gebracht.

    Der Präfekt der Dordogne ruft die Einwohner auf, zu Hause zu bleiben, er bittet auch alle Autofahrer, das Gebiet weiträumig zu meiden. Mehrere Straßen wurden für den Verkehr gesperrt.

  • Heute Indochine-Konzert in Bercy mit 5.000 Zusachauern!

    Heute Indochine-Konzert in Bercy mit 5.000 Zusachauern!

    Unglaublich aber wahr: An diesem Samstag werden rund 5.000 Zuschauer auf den Tribünen in Bercy sitzen, um einem Konzert von Indochine beizuwohnen. Diese Testveranstaltung wird mit einer wissenschaftlichen Studie gekoppelt, um mehr über die Covid-19-Ansteckung zu erfahren. Auch Präsident Macron will nach seiner für den frühen Nachmittag geplanten Rückkehr aus Südafrika an diesem Konzert teilnehmen. Etwa 5.000 Zuschauer werden an diesem Samstag, dem 29. Mai, im Palais Omnisport von Bercy in Paris zu den Klängen der Hits von Indochine tanzen, während eines Konzerts, das mit einer wissenschaftlichen Studie verbunden ist und von einer Branche, die von Covid-19 schwer getroffen wurde, sehnsüchtig erwartet wird. Keine Abstand – aber die Maske ist Pflicht. Und um die noch geltende Sperrstunde von 21 Uhr zu respektieren, beginnt das kostenlose Konzert zur Teestunde, mit einem ersten Teil ab 17 Uhr von Etienne de Crécy, bevor um 18 Uhr Nicola Sirkis und seine Band auftreten. Indochine, eine 198…

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  • Urlaub und Covid: PCR-Tests, Quarantäne, Gesundheitspass… Wie kann man die Sommerferien planen?

    Urlaub und Covid: PCR-Tests, Quarantäne, Gesundheitspass… Wie kann man die Sommerferien planen?

    Zu Beginn der Sommersaison planen viele Franzosen bereits ihren nächsten Urlaub. In dieser Zeit der Gesundheitskrise unterliegt ein Großteil der Reisen jedoch strengen Einschränkungen.

    In welche Länder können Sie in der EU reisen und unter welchen Bedingungen?
    Seit dem 3. Mai ist es für Bewohner Frankreichs möglich, ins Ausland zu reisen… unter bestimmten Bedingungen, aber ohne unbedingt geimpft zu sein. In Europa gibt es nur zwei Länder, die keine Beschränkungen für eine Einreise auferlegen: Albanien und Mazedonien. Weitere Länder verlangen mindestens einen negativen PCR-Test: Spanien, Portugal, Italien, Kroatien, Griechenland und Schweden. Hinzu kommt das Fürstentum Andorra, das einen negativen PCR-Test verlangt, außer für Bewohner der Departements Pyrénées-Orientales und Ariège, bei Reisen von weniger als 24 Stunden.

    Für französische Touristen kommen noch Länder hinzu, die eine Quarantäne verlangen: das ist der Fall bei Großbritannien, Irland, Deutschland, Belgien und den Niederlanden (außer Transitreisen). In Europa schließlich haben fünf Länder ihre Grenzen für den Tourismus komplett geschlossen: Norwegen, Finnland, Lettland, die Tschechische Republik und Ungarn.

    Für Touristen, die in die französischen Überseedepartements und -territorien reisen wollen, „ist der PCR-Test innerhalb von 72 Stunden vor der Abreise obligatorisch“, informiert das Außenministerium. Auch müssen Reisende einen zwingenden Grund nachweisen, um nach Guadeloupe, Martinique, Saint-Pierre-et-Miquelon, Saint Barthélémy und Saint-Martin zu reisen.

    Wohin kann man außerhalb der EU reisen und unter welchen Bedingungen?
    Reisen außerhalb der Europäischen Union werden in diesem Sommer wesentlich komplizierter sein. Zumindest bis zum 9. Juni bleibt ein zwingender Grund für den Zugang zu Direktflügen in Länder außerhalb des europäischen Raums vorgeschrieben. Aber natürlich gibt es auch hier Ausnahmen: Australien, Südkorea, Israel, Japan, Neuseeland und Singapur. „Für Reisen in und aus diesen Ländern ist die Vorlage eines negativen PCR-Tests weniger als 72 Stunden vor der Abreise erforderlich“, teilt das Außenministerium mit.

    Kann man die Kosten für einen im Ausland durchgeführten Test erstattet bekommen?
    Wer einen PCR-Test im Ausland durchführen muss, muss diesen in der Regel im Voraus bezahlen. Für Tests, die in einem Land der Europäischen Union durchgeführt wurden, kann man sich bei der Rückkehr nach Frankreich bis zu 50 Euro erstatten lassen. Dazu muss man sich an die Krankenkasse wenden, und die europäische Krankenversicherungskarte vorlegen oder ein Formular „Pflege im Ausland“ ausfüllen.

    Welche Einschränkungen wird es für diejenigen geben, die in Frankreich Ferien machen?
    In Frankreich bereitet sich die Tourismusbranche auf eine sehr französische Saison vor: Viele Touristen werden ihre Urlaubsreisen auf das eigene Land beschränken. Derzeit ist Frankreich gerade dabei, nach und nach alle Covid-19 bedingten Beschränkungen aufzuheben. Der nächste Schritt erfolgt am 9. Juni: Cafés und Restaurants können dann wieder vollständig öffnen, wobei die Regel von maximal sechs Personen an einem Tisch beibehalten wird. Die Ausgangssperre wird auf 23 Uhr verlegt.

    Die letzte Phase der Lockerungen findet ab 30. Juni statt. An diesem wird die Ausgangssperre komplett abgeschafft. Alle Aktivitäten werden wieder erlaubt sein. Für Veranstaltungen allerdings, die eine grössere Zahl von Menschen anziehen, wird der Gesundheitspass benötigt. Lediglich die Diskotheken werden noch geschlossen bleiben. Reisen innerhalb des Landes sind ohne Einschränkungen mit dem Auto, mit dem Flugzeug oder Zug ab dem 30. Juni wieder möglich.

    Wie ist es, wenn man an Covid-19 erkrankt?
    Wenn man an einer „Pauschalreise“ teilgenommen hat, die über eine Agentur gebucht wurde, muss die Agentur für einen Rücktransport nach Frankreich aufkommen, wenn sich Reisende infiziert haben. Wenn ein Flug aufgrund der Covid-19-Pandemie gestrichen wurde, muss die Agentur auch dann die notwendigen Vorkehrungen für eine Rückkehr nach Frankreich treffen. Einige Reisebüros bieten jetzt eine zusätzliche Covid-19-Versicherung an, die die meisten unvorhergesehenen Ereignisse im Zusammenhang mit der Pandemie abdeckt.

    Achtung: Wenn man über seine Unterkunft über eine Online-Buchungsplattform (wie Booking, Expedia oder Airbnb) gebucht hat, sind die Eigentümer nicht verpflichtet, etwas zu erstatten.

    Für alle anderen Buchungen sollte man sich die Erstattungsbedingungen der Organisationen genau ansehen, über die man sienen Urlaub bucht. Auch das Europäische Verbraucherzentrum kann helfen, sich über seine Rechte zu informieren.

    Was wird der Gesundheitspass ändern?
    In Frankreich erlaubt der französische Gesundheitspass, der am 9. Juni eingeführt wird, gegen Vorlage eines negativen Tests, einer Impfbescheinigung oder einer Genesungsbescheinigung den Besuch von Veranstaltungen (Messen, Ausstellungen, Konzerte, Shows, Sportveranstaltungen) mit mehr als 1 000 Personen. Damit kann man aber noch nicht von einem Land in ein anderes reisen.

    In Europa wird jedoch ab dem 1. Juli ein europäisches Zertifikat eingesetzt. Es handelt sich um ein nicht obligatorisches digitales oder Papierdokument, das Reisen zwischen verschiedenen Ländern der Europäischen Union erleichtern soll. Es funktioniert wie der französische Gesundheitspass: Personen, die geimpft sind, von Covid-19 genesen sind oder einen negativen Test (PCR oder Schnelltest) haben, können sich im Schengen-Raum frei bewegen.

    Ist es möglich, sich am Urlaubsort gegen Covid-19 impfen zu lassen?
    Da kommt es darauf an, wo man Urlaub macht: Wenn Sie sich in Frankreich aufhalten, ist es möglich, einen Termin für die Impfung an Ihrem Urlaubsort zu vereinbaren. Am heutigen Freitag kündigte der Sprecher der Regierung, Gabriel Attal, die baldige Präsentation eines „spezifischen Plans für den Sommer mit Details“ an, wie die Impfkampagne in diesem Sommer organisiert werden soll. Dazu gehört auch, dass die touristischsten Regionen des Landes mit ausreichend Dosen versorgt werden, um auch Touristen zu impfen. Der Regierungssprecher warnt jedoch: „Wenn Sie einen Termin für eine erste Impfdosis in einem Zentrum vereinbaren, muss auch der zweite Termin in diesem Zentrum stattfinden“.

    Einige Länder wollen die Sommersaison nutzen, um einen „Impftourismus“ zu entwickeln: Dies ist zum Beispiel in New York City der Fall, wo Bürgermeister Bill de Blasio Impfzentren in der Nähe der touristischsten Gebiete einrichten will. In diesem Fall können Sie, wenn Sie eine erste Dosis zum Beispiel in New York erhalten haben, eine zweite Injektion in Frankreich erhalten, sogar „ohne notwendigerweise ein Zertifikat vorzulegen“, sagt das Gesundheitsministerium gegenüber FranceInfo. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie die Art des Impfstoffs angeben, der Ihnen am Ferienort verabreicht wurde.

  • Was über den Messerangriff auf eine Polizistin in La Chapelle-sur-Erdre bekannt ist

    Was über den Messerangriff auf eine Polizistin in La Chapelle-sur-Erdre bekannt ist

    Der Verdächtige des Messerangriffs auf eine Polizistin in Loire-Atlantique starb, nachdem oder während er von der Gendarmerie festgenommen wurde.

    Die Fahndung dauerte nur ein paar Stunden. Der Verdächtige des Angriffs auf eine Gemeindepolizistin in La-Chapelle-sur-Erdre (Loire-Atlantique), in der Nähe von Nantes, am Freitag, den 28. Mai, starb, nachdem er von der Gendarmerie dingfest gemacht wurde. Zwei von Gendarmen wurden bei einem Schusswechsel mit dem Angreifer verletzt. Hier ist, was Franceinfo über diesen erneuten Angriff auf ein Mitglied der Polizei berichtet.

    Eine Stadtpolizistin wurde mit einem Messer angegriffen
    Am Freitagmorgen gegen 10 Uhr wurde eine fünfzigjährige Polizistin in den Räumen der Gemeindepolizei der Stadt La Chapelle-sur-Erdre mit einem Messer angegriffen.

    Das Opfer wurde an den Beinen verletzt und ihre Waffe, ein Revolver, wurde ihr abgenommen. Der Verdächtige flüchtete dann mit dem Auto und anschließend zu Fuß. Die Polizistin wurde als Notfall ins Krankenhaus gebracht. Ihr Leben sei zum Glück nicht mehr in Gefahr, sagte Innenminister Gerald Darmanin.

    Eine umfangreiche, aber kurze Fahndung
    Es wurden grosse polizeiliche Mittel eingesetzt, um den Angreifer auf der Flucht zu stoppen. Etwa 250 Gendarmen, darunter die Einsatzgruppe GIGN, eine Staffel der mobilen Gendarmerie, sowie zwei Hubschrauber waren schnell vor Ort. Umliegende Geschäfte und Schulen wurden abgeriegelt und eine Departementsstraße wurde gesperrt.

    Der Verdächtige starb, nachdem er zwei Gendarmen verletzt hatte
    Auf seiner Flucht beschoss der Mann mit der der Polizistin gestohlenen Waffe eine Gruppe Gendarmen. Zwei von ihnen wurden in die Hand respektive den Arm getroffen. Die Gendarmen konnten anschliessend den Angreifer neutralisieren und festnehmen. Er wurde bei dem Schusswechsel schwer verletzt und starb kurz darauf an seinen Verletzungen.

     

    Ein radikalisierter, schizophrener Angreifer, der den Behörden bekannt ist
    Der 39-jährige Verdächtige hatte gerade eine achtjährige Haftstrafe wegen bewaffneten Raubüberfalls verbüßt. Er wurde am 22. März nach Ablauf seiner Haftstrafe entlassen. Er ist nie wegen Terrorismus verurteilt worden.

    Als er inhaftiert wurde, bemerkte die Gefängnisverwaltung Anzeichen einer Radikalisierung: Isolation von anderen Insassen, rigorose Ausübung des Islam usw. Er war in der Datenbank für mögliche islamistische Gefährder (FSPRT) registriert. Als schizophren diagnostiziert, litt er wohl auch im Gefängnis von wahnhaften Phantasien.

    Nach seiner Entlassung aus der Haft wurde der Mann einer sozialgerichtlichen Überwachung unterstellt, die auch eine Betreuungspflicht beinhaltete. Er wurde in einer therapeutischen Wohnung untergebracht und von einem auf seine psychiatrische Erkrankung spezialisierten Verein überwacht.

    Der Innenminister begab sich zum Tatort
    Der Innenminister sagte eine geplante Reise ab und begab sich mit Sarah El Haïry, Staatssekretärin für Jugend und Engagement und Stadträtin von Nantes, an den Tatort. Gérald Darmanin würdigte die „Reaktivität“ der nationalen Gendarmerie, die „Qualität des Eingreifens der Gendarmen“, und lobte den „Mut“ der angegriffenen Stadtpolizistin.

  • Impfkampagne: Lieferwagen hat Panne und Apotheken in Südfrankreich stornieren 145.000 Injektionen

    Impfkampagne: Lieferwagen hat Panne und Apotheken in Südfrankreich stornieren 145.000 Injektionen

    Aufgrund einer LKW-Panne können viele Apotheken in Okzitanien, Auvergne-Rhône-Alpes, Nouvelle-Aquitaine und Provence-Alpes-Côte d’Azur, die 145.000 Dosen Impfstoff erhalten sollten, diesen Freitag, 28. Mai, nicht beliefert werden. Infolgedessen wurden bei tausenden Personen die Injektionen abgesagt.

    Seit Anfang der Woche können auch das städtische Gesundheitspersonal und Apotheken mit Moderna impfen. Doch aufgrund einer Panne eines Lieferwagens können 73 Verteilerstellen in Auvergne-Rhône-Alpes, Nouvelle-Aquitaine, Occitanie und Provence-Alpes-Côte d’Azur, die mehr als 145.000 Dosen Impfstoff erwarteten, diesen Freitag, den 28. Mai, nicht beliefert werden. Laut Santé publique France führten die Panne und die Fehlersuche zu einer Unterbrechung der Kühlung und Spezialisten von Moderna mussten hinzugezogen werden, „um über das Schicksal dieser Dosen zu entscheiden“.

    Daher sind die Termine für diesen Freitag, den 28. Mai, alle abgesagt worden. Dies ist eine „inakzeptable Situation“, die „katastrophale Folgen“ haben könnte, so der französische Apothekerverband (FPSF), der angibt, dass die Lieferungen nun „bestenfalls“ am Dienstag, den 1. Juni, eintreffen können.

    Die Lagerhäuser gehören Großhändlern, die für die Verteilung der Dosen an die Apotheken in den jeweiligen Regionen verantwortlich sind.

  • Globale Erwärmung: Die kritische Schwelle von 1,5°C könnte schon im Jahr 2025 erreicht werden

    Globale Erwärmung: Die kritische Schwelle von 1,5°C könnte schon im Jahr 2025 erreicht werden

    Die seit dem Pariser Abkommen von 2015 festgelegte kritische Schwelle von 1,5 °C wird voraussichtlich bereits in vier Jahren erreicht werden, so die UN und die Weltorganisation für Meteorologie.

    Die Hoffnung, die Klimaziele zu erreichen, schwindet immer mehr. Während sich die Wissenschaftler über die Notwendigkeit einig sind, die Erwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen, schätzt eine am 27. Mai vom britischen Wetteramt für die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) durchgeführte Studie, dass diese Schwelle bereits vor 2025 erreicht werden könnte.

    „Es besteht eine 40-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass die globale Jahresmitteltemperatur in mindestens einem der nächsten fünf Jahre vorübergehend 1,5°C über den vorindustriellen Werten liegen wird, und diese Wahrscheinlichkeit nimmt im Laufe der Zeit zu“, so die UN-Agentur in ihrer Präsentation des „Bulletins über jährliche bis dekadische globale Klimavorhersagen“.

    Unter den Auswirkungen des Klimawandels hat das letzte Jahrzehnt Rekordtemperaturen erlebt: Das Jahr 2020 hat sich mit einem Durchschnitt von 1,25 °C über dem vorindustriellen Zeitraum dem Jahr 2016 als das wärmste Jahr der Welt angeschlossen.

    Die UN schlägt Alarm

    Auch wenn diese Überschreitung nur vorübergehend war, „zeigt diese Studie mit großer wissenschaftlicher Zuverlässigkeit, dass wir uns messbar und unaufhaltsam der Untergrenze des Pariser Abkommens nähern“, betont Petteri Taalas, Chef der WMO, in der Präsentation.

    „Es besteht eine 90-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass mindestens ein Jahr zwischen 2021 und 2025 das wärmste Jahr der Aufzeichnungen wird und damit 2016 entthront.“ Die WMO warnt vor den Folgen dieser Erwärmung. „Steigende Temperaturen bedeuten mehr schmelzendes Eis, steigende Meeresspiegel, mehr Hitzewellen und andere extreme Wetterereignisse sowie größere Auswirkungen auf Ernährungssicherheit, Gesundheit, Umwelt und nachhaltige Entwicklung.“

    „Das zeigt uns einmal mehr, dass die Maßnahmen gegen die globale Erwärmung bisher völlig unzureichend sind.“
    Andere Experten weisen darauf hin, dass eine vorübergehende Überschreitung von 1,5°C nicht unbedingt das Ende der Ziele des Pariser Abkommens bedeuten würde, wie etwa Joeri Rogelj vom Imperial College London. „Aber es ist trotzdem eine sehr schlechte Nachricht“, fügte er hinzu. „Das sagt uns einmal mehr, dass die Maßnahmen gegen die globale Erwärmung bisher völlig unzureichend sind und dass wir dringend die Treibhausgas-Emissionen auf Null reduzieren müssen, um die Erwärmung zu stoppen.“

    Der Weltklimarat (IPCC) wies in einem Bericht 2019 darauf hin, dass aus Sicht der physikalischen und chemischen Gesetze eine Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 ºC noch möglich ist, dies aber „beispiellose Übergänge auf allen Ebenen der Gesellschaft“ erfordern würde.

  • Stadtpolizistin bei Messerangriff in der Nähe von Nantes schwer verletzt, Verdächtiger festgenommen

    Stadtpolizistin bei Messerangriff in der Nähe von Nantes schwer verletzt, Verdächtiger festgenommen

    Die Polizistin wurde am Freitag kurz nach 10 Uhr in La Chapelle-sur-Erdre, Loire-Atlantique, angegriffen.

    Eine Gemeindepolizistin wurde am Freitag, dem 28. Mai kurz nach 10 Uhr in den Räumlichkeiten der Gemeindepolizei in La Chapelle-sur-Erdre, in der Nähe von Nantes (Loire-Atlantique), mit einem Messer angegriffen. Das Opfer, das schwer verletzt wurde, wurde in die unteren Gliedmaßen getroffen und seine Waffe, ein Revolver, wurde gestohlen, so Polizeiquellen gegenüber France Télévisions.

    Der Verdächtige verließ den Tatort in einem Auto, das später in der Nähe verunglückt gefunden wurde, bevor er seine Flucht zu Fuß fortsetzte. Er wurde schließlich einige Stunden später, nicht weit vom Tatort entfernt, nach einem Schusswechsel mit Gendarmen verhaftet. Mindestens zwei von ihnen wurden verletzt.

    Ein großes Polizeiaufgebot, darunter auch die Sondereinsatzgruppe GIGN, wurde am Tatort eingesetzt. Eine Departementstraße wurde gesperrt und die Bewohner der Gegend um La Chapelle-sur-Erdre wurden gebeten, die Umgebung zu meiden und zu Hause zu bleiben.

  • Sommerschlussverkauf in Frankreich um eine Woche auf den 30. Juni verschoben

    Sommerschlussverkauf in Frankreich um eine Woche auf den 30. Juni verschoben

    Die Regierung hat entschieden: Der Sommerschlussverkauf wird verschoben, aber nur um eine Woche, und nicht verlängert, was zwischen den kleinen Unternehmen, die für eine deutlichere Verschiebung sind, und den großen Einzelhändlern, die für die Beibehaltung des ursprünglichen Termins sind, vermitteln soll.

    „Es ist klug, vor allem im Hinblick auf den aktuellen Aufschwung des Konsums, den Termin des Schlussverkaufs nicht übermäßig zu verschieben. Ich schlage vor, dass er auf den 30. Juni verschoben wird“, verkündete Wirtschaftsminister Bruno Le Maire gestern auf France Inter.

    Wenige Stunden später bestätigte der für den Mittelstand zuständige Minister Alain Griset die Ankündigung in einer Pressemitteilung und teilte mit, dass der Verkauf vier Wochen dauern wird. Diese Entscheidung „wird es ermöglichen, die Interessen von Einzelhändlern und Verbrauchern in Einklang zu bringen“, so die Regierung.

    Den Aufschwung des Konsums ausnutzen
    Bereits im letzten Jahr waren der Sommer- und dann der Winterschlussverkauf um einen Monat bzw. zwei Wochen verschoben worden, hauptsächlich auf Wunsch der kleinen Händler, die nach den verhängten Lockdowns länger noch zum vollen Preis verkaufen wollten. Aber auch schon in diesem Winter wurde die Dauer des Schlussverkaufs ebenfalls um zwei Wochen verlängert, um es den Händlern zu ermöglichen, ihre Lager zu leeren.

    Zwischen letzter Woche Mittwoch und Sonntag, den ersten fünf Tagen der Lockerung, sind die Bekleidungsumsätze um 90% im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2019 gestiegen, meldet das Wirtschaftsministerium.

  • Ruanda: Emmanuel Macron erkennt die Verantwortung Frankreichs im Völkermord an den Tutsi an

    Ruanda: Emmanuel Macron erkennt die Verantwortung Frankreichs im Völkermord an den Tutsi an

    Bei seinem Besuch in Kigali, Ruanda, am Donnerstag, 27. Mai, hat Emmanuel Macron „die Verantwortung“ Frankreichs während des Völkermords an der Volksgruppe der Tutsi anerkannt, bei dem vor 27 Jahren mehr als 800.000 Menschen getötet wurden. Emmanuel Macron hat am Donnerstag, 27. Mai, einen offiziellen Besuch in Ruanda begonnen, um einen Schritt zur Versöhnung der beiden Länder zu unternehmen. Das Staatsoberhaupt besuchte die Gedenkstätte in Kigali, 27 Jahre nach dem Genozid an der Minderheit der Tutsi, der mehr als 800.000 Opfer forderte. Er sagte, er sei gekommen, um „die Verantwortung Frankreichs anzuerkennen“. „Frankreich hat eine Rolle, eine Geschichte und eine politische Verantwortung in Ruanda. Es hat die Pflicht, der Geschichte ins Gesicht zu schauen und den Anteil an Leid, den es dem ruandischen Volk zugefügt hat, anzuerkennen“, sagte der französische Präsident. Auf dem Weg zu einer politischen VersöhnungDer französische Präsident entschuldigte sich nicht und sagte vielmehr, F…

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