Kategorie: À la une

  • Rhone: Wegen verlorener Arbeiten muss das Abitur wiederholt werden

    Rhone: Wegen verlorener Arbeiten muss das Abitur wiederholt werden

    Eine böse Überraschung für etwa fünfzig Abiturienten im Departement Rhone. Sie wurden am Ende der Woche kontaktiert… um einen Test für das Baccalaureat 2021 zu wiederholen. Der Grund: Ihre Arbeiten gingen verloren, als sie am 8. Juni von der Rhone zur Korrektur ins Var transportiert wurden.

    Angesichts dieser Situation sind Eltern und Schüler empört: „Seit anderthalb Jahren leidet unsere Schule unter den Folgen der Gesundheitskrise, und am Tag der Ergebnisse wird uns das gesagt!“, beschwert sich Manuela Bergougnoux, 17einhalb Jahre alt vor dem Mikrofon von BFMTV. Drei Schulen in der Region Beaujolais sind von diesem sonderbaren Verschwinden von Abiturarbeiten betroffen.

    Der Test, der einen hohen Koeffizienten für die Prüfungsergebnisse hat, muss morgen wiederholt werden, und zwar in einem „Notfallfach“. Zu dem Stress kommt hinzu, dass eventuelle Nachprüfungen nicht verschoben wurden und auch am Ende dieser Woche stattfinden müssen.

    Auf Nachfrage von der Zeitung ‚Le Progrès‘ sagte der Leiter der interregionalen Prüfungskommission, dass die Wiederholung der Tests durch die Schüler sicherstellen würde, dass „jeder eine gleichwertige Prüfung abgelegt hat“. Der Beamte versprach auch, dass angesichts des Termins der Wiederholungen die Arbeiten noch im Laufe des Tages korrigiert werden würden. Man kann nur hoffen, dass dies das Ende des Stresses für die betroffenen Schüler ist, die schon ein von der Pandemie gezeichnetes Schuljahr hinter sich haben…

  • Ergebnisse der Regionalwahlen 2021: Wer sind die großen Verlierer und Gewinner?

    Ergebnisse der Regionalwahlen 2021: Wer sind die großen Verlierer und Gewinner?

    Die Regionalwahlen waren geprägt von einem Bonus für Amtsinhaber und von einer extrem niedrigen Wahlbeteiligung. Sie sollten eine „Generalprobe“ und ein „Warmlaufen für die Präsidentschaftswahl“ sein. Aber es gab keine großen Überraschung bei den Regional- und Departementswahlen 2021, die wegen der Epidemie von Covid-19 verschoben werden mussten. In einem Satz zusammengafsst: Die Konservativen werden gestärkt, die Linke behält ihre fünf Regionen und die Partei von Marine Le Pen ‚Rassemblement National‘ (RN) ist auf dem Rückzug. Das wirklich Besondere an dieser Wahl ist eine historische niedrige Wahlbeteiligung, die deutlich zum Ausdruck bringt, dass die Wichtigkeit der regionalen Politik in den Augen der Franzosen – zumindest in der Zeit nach den Wirren der Pandemie – deutlich abgenommen hat. Die Gewinner Die traditionellen Parteien. Die Stimmenverteilung auf die Parteien ändert sich fast nicht im Vergleich zu der Wahl von 2015. Denn, was selten vorkommt, alle Amtsinhaber gewinnen auc…

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  • Verlangsamung der Covid-19-Impfkampagne: Was die Regierung tun könnte

    Verlangsamung der Covid-19-Impfkampagne: Was die Regierung tun könnte

    Angesichts des immer deutlicher werdenden Desinteresses der Franzosen an der Impfung erwägt die Regierung mehrere Maßnahmen, die dazu beitragen könnten, die Impfkampagne wiederzubeleben. Dieser Sommer kann im Kampf gegen die Epidemie entscheidend werden. Was kann der Staat noch tun, um die Franzosen dazu zu bringen, wieder die Impfzentren des Landes zu füllen? Das ist die große Frage, die sich die Mitglieder der Regierung seit einigen Tagen stellen. Die Impfung wurde früher als geplant auf alle ausgeweitet. Der Abstand der Termine für die zweite Dosis wurde auf die Sommerferien angepasst und entsprechend gelockert. Aber was tun, wenn trotz aller gut funktionierender Logistik keiner mehr kommt, um sich impfen zu lassen? Wenn man mit Reden alle Probleme lösen könnte, wäre es sicherlich einfacher. Das ist aber leider nicht der Fall, die Kommunikation kann immer weniger menschen davon überzeugen, dass man sich weiterhin unbedingt impfen lassen sollte. Die Regierung weiß das und wird nicht …

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  • Marseille: Bei einem Fußballspiel wird ein Spieler durch Schüsse getötet und ein weiterer verwundet

    Marseille: Bei einem Fußballspiel wird ein Spieler durch Schüsse getötet und ein weiterer verwundet

    Bei einem Fußballturnier in einer Wohnsiedlung in Marseille wurde am Freitagabend ein Mann durch Schüsse getötet und ein weiterer schwer verletzt.

    Bei einem Fußballturnier in einer Wohnsiedlung in Marseille sind am Freitagabend ein Mann getötet und ein weiterer schwer verletzt worden. Das teilte die Polizeipräfektur mit und bestätigte damit einen Bericht der Tageszeitung La Provence.

    Ein Auto fuhr in das Stadion La Martine im 15. Arrondissement von Marseille ein und seine Insassen schossen auf zwei Fußballspieler, die an einem bezirksübergreifenden Turnier teilnahmen.

    Einer der Spieler starb und der andere ist in einem „sehr ernsten“ Zustand, sagte die Polizeipräfektur.
    Für die Zuschauer, die Zeugen der Tat wurden, ist eine psychologische Betreuung eingerichtet worden. Der Unterpräfekt hat die Szene der unglaublichen Tat besucht.

    Die Kriminalpolizei wurde mit den Ermittlungen betraut.

  • Impfung gegen Covid-19: Zahlen zeigen eine rückläufige Impfrate in Frankreich

    Impfung gegen Covid-19: Zahlen zeigen eine rückläufige Impfrate in Frankreich

    In Frankreich ist in den letzten Tagen eine deutliche Verlangsamung der Impfkampagne zu beobachten. Genug, um die Regierung zu beunruhigen. Stößt der Enthusiasmus um die Impfkampagne in Frankreich an eine Art gläserne Decke? „Habt Angst vor dem Virus, habt keine Angst vor dem Impfstoff“, mahnte Premierminister Jean Castex am Donnerstag, 24. Juni, während seiner Reise in die Region Landes und deutete damit an, dass die Franzosen in der Tat das Interesse an der Impfung zu verlieren scheinen. Der Regierungschef weiß: Die aktuellen Zahlen in Frankreich sind nicht gut. In dieser Impfkampagne, die viele Rückschläge erlebt hat, zwischen Lieferverzögerungen und Polemiken über die Gefährlichkeit des AstraZeneca-Impfstoffs, zeigt sich heute das vielleicht grösste Problem: die Bereitschaft der Franzosen, sich impfen zu lassen. Die Exekutive fordert alle Bürger zur Impfung auf, um eine vierte Welle der Epidemie vor dem Hintergrund der aggressiven Delta-Variante so gut wie möglich zu verhindern. Di…

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  • Morgen beginnt die Tour de France 2021

    Morgen beginnt die Tour de France 2021

    Die 108. Auflage der Tour de France startet diesen Samstag, 26. Juni, in Brest. Wird sie in Ihrer Nähe vorbeikommen? Wer sind die Kandidaten für das Gelbe Trikot? Haben die französischen Fahrer eine Chance?

    Von wann bis wann?
    Große Abfahrt am Samstag, 26. Juni, von Brest. Zieleinlauf am Sonntag, 18. Juli in Paris. Ursprünglich sollte die Tour vom 2. bis 25. Juli stattfinden. Aber die Organisatoren mussten den Wettbewerb um eine Woche vorverlegen, um Überschneidungen mit den Olympischen Spielen in Tokio (23. Juli – 8. August) zu vermeiden und eine maximale Medienpräsenz zu gewährleisten.

    Ursprünglich sollte die diesjährige Tour de France von Kopenhagen (Dänemark) aus starten, aber die Vorverlegung um eine Woche machte einen Strich durch die Rechnung: Die dänische Hauptstadt lebt und bebt derzeit im Rhythmus der Fußball-Europameisterschaft (mit einem weiteren Spiel am Montag, dem 28. Juni). Der dänische Start wurde nun auf das Jahr 2022 verschoben, so dass nun Brest zum vierten Mal in seiner Geschichte Gastgeber für den Start der Tour de France sein wird. Die Region Bretange ist, wohlgemerkt, ein sehr beliebtes Fahrradgebiet.

    Welche Route ist geplant?
    3.383 Kilometer, in 21 Etappen. 2 Ruhetage am 5. (in Tignes) und 12. Juli (Andorra). Das Rennen führt durch 9 Regionen. In folgender Reihenfolge: Bretagne, Pays de la Loire, Centre Val de Loire, Bourgogne-Franche-Comté, Auvergne-Rhone-Alpes, Provence-Alpes-Côte-d’Azur, Occitanie, Nouvelle-Aquitaine, Île-de-France. Die längste Etappe ist die siebte: 249 km zwischen Vierzon und Le Creusot am 2. Juli. Die kürzeste ist die letzte: 108,4 km zwischen Chatou und den Champs-Elysées.

    Welche Etappen sollte man nicht verpassen?
    > Die erste: Brest – Landernau (Samstag, 26. Juni)

    Ideal für Julian Alaphilippe. Holt er sich das gelbe Trikot gleich am ersten Tag?

    > Die dritte: Lorient – Pontivy (Montag, 28. Juni)

    Das ist eine dieser Etappen, bei denen man einen guten Teil des Nachmittags auf der Couch geschlafen hat und darauf wartete, dass die morgendliche Ausreißergruppe vom Feld eingeholt wird. Man mag es, wenn die Jungs 100 Meter vor der Linie noch einmal alles geben, um den Sieg zu holen. Eine typische Sprint-Etappe. Diese wird die erste dieser Etappen in 2021 sein.

    > Die Fünfte: Changé – Laval (Mittwoch, 30. Juni)

    Das erste der beiden Einzelzeitfahren. Wird es erste Lücken in der allgemeinen Klassifizierung geben?

    > Die Achte: Oyonnax – Le Grand Bornand (Samstag, 3. Juli)

    Die erste Etappe für starke Bergfahrer. Mit 3 Pässen der 1. Kategorie auf dem Programm, alle in Haute-Savoie: Mont-Saxonnex, Romme, Colombière.

    > Die Neunte: Cluses – Tignes (Sonntag, 4. Juli)

    Sprint und Ziel auf starker Steigung.

    > Die Elfte: Sorgues – Malaucène (Mittwoch, 7. Juli)

    An diesem Tag muss das Fahrerfeld den Mont Ventoux zweimal überqueren. Zuerst von Sault, seiner am wenigsten bekannten Seite (erst zum zweiten Mal im Programm der Tour). Dann, nach der Abfahrt auf der Nordseite nochmals ein Aufstieg am Südhang ab Bédoin. Ja, es ist vielleicht ein bisschen anstrengend, aber wir erwarten eine spannende Etappe.

    > Die siebzehnte: Muret – Saint-Lary-Soulan (Mittwoch, 14. Juli)

    Die große Pyrenäen-Etappe. Eine höllische Abfolge von Berg-Etappen: Peyresourde (1. Kategorie), Val Louron-Azet (1. Kategorie) und dann das Ziel in Portet (außerhalb der Kategorie). 16 km Schlussanstieg mit durchschnittlich 8,7% Steigung.

    > Die Achtzehnte: Pau – Luz Ardiden (Donnerstag, 15. Juli)

    Und gleich am nächsten Tag eine weitere Bergetappe, die aber etwas weniger schwierig ist.

    > Die Zwanzigste: Libourne – Saint-Emilion (17. Juli)

    Vorletzte Etappe, Einzelzeitfahren über 30,8 km. Im Herzen der Weinberge.

    Wer sind die Favoriten für die Gesamtwertung?
    Wir könnten auf ein weiteres slowenisch-slowenisches Duell zusteuern: Primoz Roglic gegen Tadej Pogacar, den scheidenden Sieger. Bei der letzten Tour de France blieb Roglic (31) 11 Tage lang in Gelb, bevor er das gelbe Trikot auf der vorletzten Etappe an seinen jungen Landsmann Pogacar (22) übergab. In Abwesenheit von Egan Bernal, dem Sieger von 2019, sind ihre Herausforderer Geraint Thomas (Sieger von 2018) und Richard Carapaz (Sieger des Giro 2019 und der Tour de Suisse 2021) echte Favoriten. Und dann stellt man sich noch diese Fragen: In welcher Form wird Chris Froome sein? Nairo Quintana? Und Richie Porte?

    Auch kann man sehr gespannt sein, wie sich der 26-jährige Niederländer Mathieu Van der Poel schlagen wird. Cyclo-Cross, Mountainbike, Klassiker… er weiß, wie man überall gewinnen kann und wird diese Jahr seine erste Tour de France starten. Übrigens: Er ist der Enkel von Raymond Poulidor.

    Haben die Franzosen eine Chance?
    Nein. Aber kann man es wissen? Dieses Jahr kein Thibaut Pinot oder Romain Bardet. Die Hoffnungen der französischen Fans liegen einmal mehr bei Julian Alaphilippe, Sieger von 5 Etappen in den letzten 3 Jahren, 17-Tage-Träger des Gelben Trikots,  das gepunktete Trikot der Tour im Jahr 2018.

    Der bretonische Kletterer David Gaudu ist ebenfalls einer der Hoffnungsträger der Bleus für eine gute Platzierung in der Kletterer-Wertung. Auch Arnaud Démare könnte auf der Seite der Sprinter eine gute Performance zeigen.

    Hätten Sie das gewusst?
    > Wie oft werden die Fahrer auf der letzten Etappe um die Champs-Elysées fahren? 8 Mal.

    > Wie viele Menschen versammeln sich jedes Jahr am Straßenrand der Route? Im Durchschnitt zwischen 10 und 12 Millionen.

    > In wie vielen Ländern wird die Tour de France im TV übertragen? 190.

    > Wie viel bekommt der Fahrer, der das Gelbe Trikot trägt, pro Tag? 500 Euro.

    > Wie viel bekommt jeder Fahrer, der das Rennen beendet, mindestens? 1.000 Euro. Das sind stolze 3,383 Euro pro zurückgelegtem Kilometer…

    > Wie viel bekommt ein Etappensieger? 11.000 Euro.

    > Wie viel bekommt der Gewinner? 500.000 Euro.

    > Bonusfrage: Wie oft muss man im Durchschnitt in die Pedale treten, um eine Tour de France zu absolvieren? 403.200.

  • SNCF: Stromkabel in Brand gesetzt – Verkehr zwischen Paris und Marseille stark beeinträchtigt

    SNCF: Stromkabel in Brand gesetzt – Verkehr zwischen Paris und Marseille stark beeinträchtigt

    In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 24. auf 25. Juni, wurden in der Drôme Stromkabel der SNCF in Brand gesetzt. Der Verkehr zwischen Paris und Marseille (Bouches-du-Rhône) ist erheblich gestört.

    Im Bahnhof Marseille-Saint-Charles (Bouches-du-Rhône) waren am Freitag, dem 25. Juni, alle Fahrgäste auf der Suche nach Informationen. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden südlich von Valence (Drôme) vier Signal- und Stromkabelanlagen in Brand gesetzt. Nach Angaben der SNCF handelte es sich um einen Akt der Sabotage, der zu zahlreichen Verspätungen führte, insbesondere bei Zügen, die von Marseille abfuhren.

    Dutzende von Technikern mobilisiert
    Seit Freitagmorgen ist ein Abschnitt der Hochgeschwindigkeitsstrecke Paris-Marseille komplett stillgelegt. 130 TGVs sind betroffen, und 100.000 Fahrgäste, die die SNCF nun versucht an ihr Ziel zu bringen, indem sie die Züge zum Bahnhof Valence umleitet. Dutzende von Mitarbeitern wurden bereits mobilisiert, um die verbrannten Kabel zu reparieren; was wahrscheinlich sehr kostspielig werden wird. Die SNCF hat Anzeige erstattet, und eine polizeiliche Untersuchung wurde eingeleitet.

    „Die gute Nachricht ist, dass keine Züge ausfallen, einige fahren sogar recht pünktlich ab. Allerdings brauchen sie länger für die Strecke zwischen Paris und Südfrankreich“, berichtet der Journalist Julien Bigard am Freitag für die 13 Uhr Nachrichten von France 2 live vom Gare de Lyon in Paris.

  • Covid-19: Was man über die neue „Delta plus“-Variante weiss, die in Indien entdeckt wurde

    Covid-19: Was man über die neue „Delta plus“-Variante weiss, die in Indien entdeckt wurde

    Eine neue Variante, genannt „Delta plus“, wurde kürzlich in Indien entdeckt. Sie wurde von den Gesundheitsbehörden als „besorgniserregend“ eingestuft. Es handelt sich um eine Mutation der Delta-Variante, die drei Regionen Indiens in Alarmbereitschaft versetzt hat. Nach der Delta-Variante folgt nun die Variante „Delta plus“. „Mehr“ im Sinne von „ansteckender“? „Virulenter“? „Widerstandsfähiger“? Leider scheint es so zu sein. In jedem Fall wurde sie von den indischen Gesundheitsbehörden als „bedenklich“ eingestuft. Drei Regionen sind in Alarmbereitschaft versetzt worden. Laut den Wissenschaftlern betrifft auch diese neue Mutation der Delta-Variante das berühmte Spike-Protein, ebenso wie die südafrikanische Variante, die auch die Eigenschaft hat, ansteckender zu sein als die ursprünglichen Stämme. Neben dieser erhöhten Übertragbarkeit soll diese Variante, deren wissenschaftlicher Name AY.1 lautet, sogar in der Lage, sich stärker an die Rezeptoren der Lungenzellen zu heften, was eine größe…

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  • Venedig: „Acqua alta“ nun auch im Sommer…

    Venedig: „Acqua alta“ nun auch im Sommer…

    Seit 1990 ist der Meeresspiegel im Verhältnis zu den Häusern in Venedig um durchschnittlich 30 Zentimeter angestiegen. In der Nacht von Mittwoch, dem 23. auf Donnerstag, dem 24. Juni, erlebte die Stadt ein Hochwasser, das berühmte „acqua alta“.

    Theoretisch gibt es in Venedig im Sommer kein acqua alta. Doch in der Nacht von Mittwoch, 23. auf Donnerstag, 24. Juni – die zweite Nacht in Folge – füllte das Wasser der Lagune den Markusplatz. Es war die Gelegenheit für die Besucher, erstaunliche Fotos zu machen und im ursprünglichen Sinn des Wortes auf dem Wasser zu gehen. „Es ist schön, es reflektiert alle Lichter. Wir sind das erste Mal in Venedig“, sagt ein französisches Paar.

    Das Schlimmste steht noch bevor, warnen Wissenschaftler
    In Venedig steigt das Meer immer mehr, und die Stadt versinkt in der Lagune. 32 Zentimeter sind seit 1990 verloren gegangen. Hinter der hübschen Postkartenansicht verbirgt sich eine reale Bedrohung. Bei der derzeitigen Geschwindigkeit des steigenden Wassers werden die Fundamente der Paläste Schwierigkeiten haben, standzuhalten. Die Erdgeschosse der Häuser sind zunehmend verwaist. Außerdem ist der Markusdom, der im 11. Jahrhundert erbaut wurde, den Fluten ausgesetzt wie nie zuvor in der Geschichte. Dort musste man Pumpen fest installieren.

    Für Wissenschaftler steht das Schlimmste noch bevor. „Die Perioden mit außergewöhnlichen Überschwemmungen werden häufiger werden, da der Meeresspiegel ständig steigt. Früher hatten wir zwei oder drei Überschwemmungen im Jahr. Jetzt werden es mindestens 20 sein“, sagt Georg Umgiesser, Ozeanograph am italienischen Nationalen Forschungszentrum, gegenüber France 2.

  • Covid-19: 14.000 Tests im Departement Landes, kündigt Jean Castex an

    Covid-19: 14.000 Tests im Departement Landes, kündigt Jean Castex an

    Der Premierminister und der Gesundheitsminister sind am Donnerstag im Departement Landes unterwegs, wo die Delta-Variante inzwischen 70% der neuen Ansteckungen verursacht. Die landesweiten Indikatoren sind weiterhin im grünen Bereich, aber die Gesundheitsbehörden wollen den Sieg nicht zu früh verkünden. Ihre Augen sind nun auf andere Zahlen gerichtet: die der Fälle, die den beunruhigenden Varianten von Covid-19 zugeschrieben werden, beginnend mit der Delta-Variante. Diese Variante, die zuerst in Indien identifiziert wurde, „stellt heute zwischen 9 und 10% der Kontaminationen im nationalen Durchschnitt dar“, aber „70% der festgestellten positiven Fälle“ im Departement Landes, erklärte am Mittwoch, 23. Juni der Sprecher der Regierung, Gabriel Attal. Bis heute ist dieses Departement im Südwesten das „einzige Departement in Frankreich, das wieder über die Alarmschwelle von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner gestiegen ist“. Jean Castex und Olivier Véran trafen am Donnerstag vor Ort ein. „Die E…

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