Kategorie: À la une

  • Paris: Elektro-Roller nachts auf den Champs-Elysées verboten

    Paris: Elektro-Roller nachts auf den Champs-Elysées verboten

    Die Champs-Elysees in Paris verändern bei Dunkelheit ihr Gesicht. Seit Donnerstag, den 8. Juli, finden am Abend Polizeikontrollen statt: Elektroroller sind nun auf der berühmten Allee zwischen 22 Uhr und 6 Uhr morgens verboten.

    Auf den Champs-Elysées wird seit Donnerstag, dem 8. Juli, abends eine Kontrollaktion organisiert, um gegen den anarchischen Verkehr von Elektrorollern vorzugehen. „Da sieht man Roller, die den Fußgängerüberweg überquert haben und auf den Champs-Elysees viel zu schnell fahren“, sagt ein Polizist gegenüber dem Sender France 3. Ladenbesitzer beschweren sich über Roller auf dem Bürgersteig oder Wettfahrten in Gruppen auf der Allee. „Es ist eine Plage, es ist gefährlich, ich verstehe nicht, warum es auf den Champs-Elysées noch keine Tragödie gegeben hat, bei der Geschwindigkeit, mit der sie vorbeifahren“, sagt ein Anwohner.

    Nachtfahrverbot für Scooter bis Ende Juli
    347 Unfälle wurden im Jahr 2020 von den Behörden in Paris erfasst. Bis Ende Juli ist es nun zwischen 22 Uhr und 6 Uhr morgens verboten, diese Art von Fahrzeugen zwischen dem Kreisverkehr und dem Arc de Triomphe auf den Champs-Elysées zu fahren. Bei Verstößen können Bußgelder bis zu 1.500 Euro verhängt werden. Die Polizei spricht derzeit allerdings erstmal nur Mahnungen aus.

  • Seine-et-Marne: Zwei Personen bei Messerstecherei im Einkaufszentrum schwer verletzt

    Seine-et-Marne: Zwei Personen bei Messerstecherei im Einkaufszentrum schwer verletzt

    Der mutmaßliche Messerstecher wurde verhaftet.

    Zwei Angestellte eines Telefonladens wurden am Samstag, dem 10. Juli, im Einkaufszentrum von Claye-Souilly (Seine-et-Marne) von einem mit einem Messer bewaffneten Mann schwer verletzt, wie France Televisions unter Berufung auf eine Polizeiquelle meldet. Der mutmaßliche Täter wurde von einem Polizeibeamten außer Dienst, der sich zufällig am Tatort befand, festgenommen.

    Nach ersten Informationen war der Verdächtige mit Mitarbeitern einer Bouygues Telecom-Filiale in einen heftigen Streit geraten. Nachdem er die Boutique zunächst verlassen hatte, kehrte der mutmaßliche Täter dann mit einem Messer bewaffnet zurück und stach auf zwei Verkäufer ein, bevor er überwältigt wurde. Die Opfer, die vom Sanitätsdienst der Feuerwehr betreut wurden, befinden sich in akuter Lebensgefahr.

    Von Franceinfo kontaktiert, machte die Präfektur Seine-et-Marne bisher keine Angaben zum Sachverhalt, bestätigte aber in sozialen Netzwerken die Existenz eines „Vorfalls der öffentlichen Sicherheit“ im Einkaufszentrum und rief die Anwohner auf, das Gebiet zu meiden. Die Strafverfolgungsbehörden haben das Gebäude für weitere Untersuchungen evakuiert.

  • Variante Delta: Wissenschaftsrat fordert schärfere Maßnahmen

    Variante Delta: Wissenschaftsrat fordert schärfere Maßnahmen

    Um die Delta-Variante, die in Frankreich auf dem Vormarsch ist, zu stoppen, forderte der wissenschaftliche Rat am Freitag stärkere Gesundheitsmaßnahmen, darunter eine verpflichtende Impfung der Pfleger und Betreuer und lokal begrenzte Einschränkungen. Ein Covid-19-Verteidigungsrat ist für Montag angesetzt, vor einer TV-Ansprache von Präsident Emmanuel Macron. Während Emmanuel Macron neue Hygienemaßnahmen in Erwägung zieht und am Montag um 20 Uhr eine Ansprache an die Franzosen halten wird, forderte der wissenschaftliche Rat am Freitag, 9. Juli, die Anwendung von Präventivmaßnahmen, einschließlich der obligatorischen Impfung von Pflegern und Betreuern sowie örtliche Einschränkungen in den am stärksten betroffenen Gebieten, die bereits in diesem Sommer in Kraft treten könnten. Der Élysée gab noch keine Details zum Inhalt der Rede des Präsidenten bekannt, aber die Entourage von Emmanuel Macron deutete kürzlich an, dass es ihm darum ging, den Kurs für die letzten zehn Monate seiner zu Ende…

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  • Covid-19-Epidemie: Emmanuel Macron spricht am kommenden Montag um 20 Uhr zu den Franzosen

    Covid-19-Epidemie: Emmanuel Macron spricht am kommenden Montag um 20 Uhr zu den Franzosen

    Das Ende der Krise ist durch die Verschlechterung der Gesundheitssituation aufgrund der Delta-Variante gefährdet. Das Staatsoberhaupt könnte neue Einschränkungen ankündigen. Seine Rede wird mit Spannung erwartet. Emmanuel Macron wird am Montag um 20 Uhr zu den Franzosen sprechen, kündigte am Freitag, dem 9. Juli, der Elysee-Palast an. Die Rede kommt vor dem Hintergrund einer Verschlechterung der sanitären Situation wegen der Delta-Variante, die auch den Ausgang der Krise bedrohen könnte. Diese Rede, die seit mehreren Tagen geplant ist, kommt eineinhalb Monate nach dem Interview, das der Staatschef am 29. April der regionalen Tagespresse gegeben hat und in dem er den Zeitplan der Lockerungen detailliert darlegte. Aber diesmal will der Präsident nicht nur über die Epidemie sprechen, sondern auch auf andere Themen eingehen, erfuhr Franceinfo aus dem Elysee….

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  • Hérault: Delta-Varianten-Cluster in einer Grundschulklasse

    Hérault: Delta-Varianten-Cluster in einer Grundschulklasse

    In einer Gemeinde des Hérault gibt eine Häufung von Ansteckungen mit Covid-19, die in einer 4. Grundschulklasse nachgewiesen wurden, Anlass zur Sorge. Mindestens 28 Personen wurden positiv getestet, wahrscheinlich handelt es sich um die Delta-Variante, die inzwischen überall in Frankreich voranschreitet. Ein Screening-Zentrum wurde auf dem zentralen Platz von Lansargues, in der Region Hérault, eingerichtet. Seit dem Morgen des Freitags, 9. Juli, kommen die Bewohner, um sich testen zu lassen, aus Angst, angesteckt zu sein. Seit der Entdeckung eines Ansteckungs-Clusters in einer Grundschule wurde eine umfangreiche Screening-Kampagne gestartet. Mehrere Schüler haben sich mit der Delta-Variante angesteckt, wie der Sender France 2 meldet. Stoppen der Ausbreitung“Es gab einen Ausbruch in einer 4. Grundschulklasse, und von dort aus wurden die Fälle nachverfolgt. Wir haben mit 16 Fällen angefangen, aber jetzt sind wir weit über dieser Zahl“, erklärt Bürgermeister Michel Carlier. Die Behörden r…

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  • Marseille: 17-jähriges Mädchen bei Schießerei in Septèmes-les-Vallons getötet

    Marseille: 17-jähriges Mädchen bei Schießerei in Septèmes-les-Vallons getötet

    Das Opfer war mit zwei anderen Personen in einem Fahrzeug unterwegs, das mit Kugeln aus Kalaschnikows und Pump-Action-Gewehren durchlöchert wurde. Ein 17-jähriges Mädchen wurde bei einer Schießerei in Septèmes-les-Vallons in der Nähe von Marseille getötet, erfuhr France Bleu Provence am Freitag, 9. Juli, von der Feuerwehr. Nach Informationen von Franceinfo ereignete sich die Tat gegen Mitternacht am Donnerstagabend. Das Fahrzeug, in dem die junge Frau gefunden wurde, wurde mit Waffen des Typs Kalaschnikow und Pump-Guns beschossen und durchlöchert. Der jungen Frau, die nicht Polizei-bekannt ist, wurde mehrmals in den Kopf geschossen. Sie starb auf der Stelle. Mit ihr im Auto befand sich eine weitere, 1998 geborene Frau, die Halterin des Fahrzeugs, sowie ein weiterer Beifahrer, ein 1999 geborener Mann, der an der Schulter verletzt wurde und ins Krankenhaus gebracht wurde. Sein Zustand ist nicht besorgniserregend. Der junge Mann ist den Behörden dafür bekannt, in Drogenhandel und Körperverletzungen verwickelt gewesen zu sein.
  • Temperaturen von bis zu 50°C: zwischen Marokko und Spanien bildet sich ein Hitzedom

    Temperaturen von bis zu 50°C: zwischen Marokko und Spanien bildet sich ein Hitzedom

    In Nordafrika herrschen derzeit rekordverdächtig hohe Temperaturen. Zwischen Marokko und Spanien bildet sich ein starker Antizyklon, genannt „Hitzedom“. Dieser könnte sich sehr bald in Richtung Frankreich bewegen.

    Es ist ein Phänomen, das leider inzwischen nur allzu bekannt ist. Ende Juni spielte das Thermometer in Moskau verrückt, wo das Quecksilber 34,7°C erreichte: der höchste Wert seit 120 Jahren. Wenige Wochen später erfasste die Hitze Nordamerika und verursachte mehrere Brände: Kanadier und Amerikaner erstickten unter einer extremen Hitze von fast 50°C. Derzeit herrscht Panik in der Arktis, wo die Temperaturen, die normalerweise eisig sind, sich 35°C nähern.

    Der rote Faden zwischen all diesen Wetterereignissen? Eine „Wärmekuppel“. In der Meteorologie wird das Phänomen nach den Begriffen von François Gourand, Ingenieur-Meteorologe bei Météo-France, in den Kolumnen von Sud-Ouest als „Omega-Kuppel“ beschrieben: Es handelt sich um eine Art Blase aus heißer Luft, die von besonders hohem Druck eingeschlossen und blockiert wird. Diese Kompression hat den Effekt, dass sich die Atmosphäre erwärmt. Die Meteorologen sind sich einig: Das Phänomen wird durch die globale Erderwärmung verstärkt.

    Rekordtemperaturen in der Wüste
    In der Sahara sind die ersten Wärmerekorde gefallen und deuten darauf hin, dass sich zwischen Marokko und Spanien ein Wärmedom bildet. In Algerien, mitten in der Wüste, haben die Wetterdienste Temperaturen von bis zu etwa 49°C gemessen. Dort werden von Samstag bis Montag extreme Temperaturen erwartet.

    Diese Hitzekuppel reicht bis nach Spanien: Dort werden an diesem Wochenende Temperaturen von bis zu 46°C erwartet.

    Das Phänomen sollte jedoch am Wochenende die Pyrenäenbarriere nicht überwinden. Frankreich wird von diesen extremen Temperaturen zunächst verschont bleiben. Das Land steht immer noch „unter dem Einfluss sehr aktiver Tiefs, die ozeanische Luft bringen“, informiert François Gourand. Derzeit erlebt Frankreich den kühlsten Start in die Sommersaison seit 8 Jahren. Der Grund dafür sind die großen Tiefdruckgebiete, die sich seit Juni vor der Atlantikküste bilden.

    Diese Tiefdruckgebiete über Frankreich sind nicht ohne Folgen, denn sie verstärken die Hitzewelle, die derzeit auf Nordafrika und Südeuropa niedergeht. Tatsache ist, dass sich dieser Wärmedom allmählich bewegen wird und nach Einschätzung des Meteorologen „irgendwann auch uns erreichen wird“.

  • Paris: Tempolimit von 30 km/h in den meisten Teilen der Hauptstadt ab Ende August

    Paris: Tempolimit von 30 km/h in den meisten Teilen der Hauptstadt ab Ende August

    Anne Hidalgos Stellvertreter für Verkehr, David Belliard, machte die Ankündigung gegenüber der Agentur AFP. Diese Einschränkung betrifft bereits heute 60% der Stadt.

    Der Fahrzeugverkehr wird ab Ende August in fast ganz Paris auf 30km/h begrenzt, mit Ausnahme der Ringstraße, der Maréchaux-Boulevards und einiger anderer Straßen, sagte David Belliard, der grüne stellvertretende Bürgermeister von Paris, am Donnerstag gegenüber der Agentur AFP.

    Diese Maßnahme, die in Absprache mit der Polizeipräfektur getroffen wurde, zielt in erster Linie darauf ab, die Verkehrssicherheit zu verbessern, die Lärmbelästigung zu reduzieren und „die Stadt an den Klimawandel anzupassen“, so der Grünen-Politiker. Bereits heute müssen die Verkehrsteilnehmer auf 60% des Strassennetzes der Hauptstadt die Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h einhalten.

    Aber das wird im Endeffekt für die Autofahrer nicht sehr viel ändern: Nach Berechnungen der Behörde für Verkehr in Paris lag die Durchschnittsgeschwindigkeit eines Autos in der Hauptstadt im Jahr 2019 bei 11,6 km/h und auf der Ringstraße bei 30,9 km/h.

  • Covid-19-Impfstoffe: Dritte Dosis wird für die „Schwächsten“ erforderlich, warnt Castex

    Covid-19-Impfstoffe: Dritte Dosis wird für die „Schwächsten“ erforderlich, warnt Castex

    Die Regierung beabsichtigt, angesichts des besorgniserregenden Ausbruchs der Delta-Variante neue Maßnahmen zu ergreifen. Bei einem besuch in Blois an diesem Donnerstag, deutete Premierminister Jean Castex an, dass gefährdete Personen „zweifellos“ eine dritte Injektion erhalten müssen. Die Delta-Variante bedroht Frankreich. Diese neue Mutation von SARS-CoV-2 ist nicht nur ansteckender, sondern auch resistenter gegen Impfstoffe und lässt uns das Schlimmste für die am meisten gefährdeten Menschen im Lande befürchten. „Wir wissen, dass diese Variante nicht unempfindlich gegen Impfstoffe ist, dass Impfstoffe schützen, auf jeden Fall schützen sie vor den schweren Formen der Krankheit und das ist ein Glück“, kommentierte Premierminister Jean Castex am Donnerstag, dem 8. Juli.

    Um gegen die Verbreitung der Delta-Variante in Frankreich zu kämpfen, sagte der Regierungschef bei einer Reise in Blois (Loir-et-Cher) am Donnerstag, dass sich di…

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  • Olivier Véran: „Der Impfstoff schützt zu 95% vor einer schweren Erkrankung, aber er schützt zu 100% vor einem Lockdown“

    Olivier Véran: „Der Impfstoff schützt zu 95% vor einer schweren Erkrankung, aber er schützt zu 100% vor einem Lockdown“

    Der Gesundheitsminister und auch der Regierungssprecher erinnerten am Donnerstag an die Bedeutung der Impfung gegen Covid-19. Die Regierung befürchtet eine vierte Welle in Frankreich, ausgelöst durch die Delta-Variante, gerade zu Beginn der Sommerferien. „Wir müssen eine Herdenimmunität erreichen (…), um sicherzustellen, dass wir nicht mehr unter Einschränkungen leiden müssen.“ Bei einem Ausflug mit dem Regierungssprecher in ein Impfzentrum rief Olivier Véran am Donnerstag, dme 8. Juli, dazu auf, sich impfen zu lassen, um eine Herdenimmunität zu erreichen: „Der Impfstoff schützt zu 95% vor schweren Formen der Erkrankung, aber zu 100% vor dem Lockdown“, mahnte der Gesundheitsminister, während die Delta-Variante eine vierte Welle im Sommer in Frankreich befürchten lässt….

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