Kategorie: À la une

  • Welche Energie-Beihilfen kann man in Frankreich noch beanspruchen?

    Welche Energie-Beihilfen kann man in Frankreich noch beanspruchen?

    Der sogenannte Energiescheck 2023 wird ab dem 21. April ausgezahlt, wie die Ministerin für den Energiewandel, Agnès Pannier-Runacher, am Montag, dem 13. März, bekannt gab. Diese für das Jahr 2023 erneuerte Maßnahme kommt zu mehreren bereits eingeführten staatlichen Hilfen hinzu, um den allgemeinen Preisanstieg zu begrenzen. Da die Lebensmittel- und Energiepreise seit einigen Monaten stetig steigen, hat die französische Regierung mehrere Hilfen eingeführt, um die Haushalte in Frankreich zu unterstützen. Hier ein paar Details dazu: Energiescheck Der Energiescheck, dessen Betrag zwischen 48 Euro und 277 Euro liegt, kann bis zum 31. März 2024 beantragt werden. „Der Versand wird ab dem 21. April dieses Jahres beginnen, ohne dass die Begünstigten irgendwelche Schritte unternehmen müssen“, erklärte das Ministerium für den Energiewandel in einer Pressemitteilung. Er wird automatisch per Post „an die 20 % der einkommensschwächsten Haushalte, deren steuerliches Referenzeinkommen pro Verbraucher…

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  • Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor: Bruno Le Maire will „mit Deutschland in den Clinch gehen“

    Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor: Bruno Le Maire will „mit Deutschland in den Clinch gehen“

    EU-Länder, die gegen das Ende für Verbrenner ab 2035 sind, treffen sich in Straßburg. Deutschland hatte die Maßnahme in der Vorwoche abgelehnt. Der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire bezeichnete dies am Montag im Gespräch mit Franceinfo aus umweltpolitischer Sicht als „Fehler“. „Dieses Ziel darf auf keinen Fall verschoben werden“, warnte der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Montag, dem 13. März auf dem Sender Franceinfo. Mehrere EU-Länder, die sich gegen das Ende des Verkaufs von Neuwagen mit Verbrennungsmotor ab dem Jahr 2035 wehren, treffen sich am Montag in Straßburg. Letzte Woche weigerte sich Deutschland, für einen Text der 27 Mitgliedstaaten zu stimmen, der das Verkaufsverbot für Autos mit Verbrennungsmotor ab 2035 bestätigte. Dies war eine unerwartete Kehrtwende Berlins, nachdem der Text bereits im Oktober zwischen den 27 Mitgliedstaaten und dem Europäischen Parlament vereinbart und Mitte Februar von den Europaabgeordneten gebilligt worden war. „Wi…

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  • Streik bei der SNCF: Verbesserung der Verkehrslage – Verbindungen nach Spanien bleiben unterbrochen

    Streik bei der SNCF: Verbesserung der Verkehrslage – Verbindungen nach Spanien bleiben unterbrochen

    Der Zugverkehr wird am Montag aufgrund der Streiks im Zusammenhang mit der Rentenreform in ganz Frankreich weiterhin gestört bleiben, auch wenn die SNCF Verbesserungen feststellt. Außerdem wird es heute unmöglich sein, mit dem Zug nach Spanien zu reisen. Der Zugverkehr soll sich am Montag „deutlich verbessern“, aber aufgrund des Streiks gegen die Rentenreform auf den meisten Strecken gestört bleiben, wie die SNCF-Direktion am Sonntag, dem 12. März, mitteilte. Bei den Hochgeschwindigkeitszügen (TGV) rechnet die SNCF mit 3 von 5 TGV Inoui und Ouigo. Auf regionaler Ebene wird der Verkehr „stark beeinträchtigt“ sein, mit durchschnittlich einem TER auf zwei. Der Hochgeschwindigkeitsverkehr wird besonders auf der Nordachse reduziert werden, mit 40 % Zugausfällen. Auf der Ost- und Atlantikachse werden mehr als zwei Drittel der Züge verkehren, und auf der Südostachse wird die Hälfte des Verkehrs abgewickelt. Wie an den Vortagen wird es kaum Verbindungen von Provinz zu Provinz geben, drei von …

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  • Gewitter: 21 Departements unter Warnstufe Orange und bis zu 25°C im Südwesten

    Gewitter: 21 Departements unter Warnstufe Orange und bis zu 25°C im Südwesten

    Für Montag, den 13. März, wurden in Frankreich 21 Departements auf die Warnstufe Orange für Gewitter gesetzt. Parallel dazu werden im Südwesten Frankreichs bis zu 25 Grad erwartet.

    Das Wetter ist am Montag im ganzen Land sehr unruhig. Laut dem neuesten Bulletin von Météo France wurden 21 Departements auf die Warnstufe Orange für Gewitter gesetzt. Diese für die Jahreszeit sehr ungewöhnliche Situation „erfordert angesichts des damit verbundenen Risikos intensiver Wetterphänomene eine besondere Wachsamkeit“, so Météo France.

    Im Einzelnen sind von der Warnung die Departements Allier, Ariège, Aveyron, Cantal, Corrèze, Côte-d’Or, Doubs, Haute-Garonne, Jura, Loire, Lot, Haute-Marne, Nièvre, Puy-de-Dôme, Haut-Rhin, Haute-Saône, Saône-et-Loire, Tarn, Tarn-et-Garonne, Vosges und das Territoire de Belfort betroffen.

    Von der Bretagne und dem Pays de Loire bis zu den Hauts-de-France wird der Südwestwind ziemlich stark wehen, mit Böen bis zu 80 km/h im Landesinneren und 70 bis 90 km/h in Küstennähe. Das anfangs bedeckte und leicht regnerische Wetter wird am Vormittag einem wechselhafteren Himmel mit Schauern weichen. Auf der bretonischen Halbinsel, im Cotentin und an den Ufern des Ärmelkanals treten häufiger Schauer auf, die am Nachmittag von Gewittern begleitet werden. Am Abend nimmt der Wind in der Bretagne und im Cotentin weiter zu.

    Weiter südlich, über dem Languedoc-Roussillon sowie der Küste der Region PACA und Korsika, ziehen tiefe Wolken auf, die von einem Wind aus Süd bis Südost getragen werden, der im Laufe des Tages von den Küsten der Provence bis zum Rhonetal mit Böen von 60 bis 70 km/h an Stärke zunimmt.

    Ansonsten wird der Vormittag insgesamt eher ruhig und mild verlaufen. Zu beachten ist der Wind aus südlichen Richtungen, der auf der Pyrenäenkette auf 70 bis 90 km/h auffrischt. Ab dem Nachmittag werden vom Südwesten bis zum Zentralmassiv und der Bourgogne starke Gewitter ausbrechen. Sie werden von heftigen Windböen begleitet, die örtlich 90 bis 100 km/h überschreiten können, und stellenweise von Hagelschlag. Die damit verbundenen Regenfälle sind zeitweise anhaltend und können in kurzer Zeit 20 bis 30 mm Niederschlag ergeben. Die Gewitter ziehen in der Nacht nach Osten ab, so Météo France.

    Die Tiefsttemperaturen liegen im Allgemeinen zwischen 8 und 12 Grad. Vom Zentralmassiv bis ins Landesinnere der Provence bleibt es mit 3 bis 7 °C etwas kühler. Die Höchsttemperaturen steigen auf 13 bis 16 Grad im Nordwesten, sonst auf 16 bis 21 Grad, bis 22 Grad in der elsässischen Tiefebene und 23 bis 25 Grad im Südwesten.

  • Der Senat verabschiedet die umstrittene Rentenreform!

    Der Senat verabschiedet die umstrittene Rentenreform!

    Der von der Rechten dominierte Senat hat am späten Samstagabend nach zehn Tagen hitziger Debatten die Rentenreform mit 195 zu 112 Stimmen angenommen. Der Text wird in der kommenden Woche seinen legislativen Weg fortsetzen, mit einer entscheidenden Abstimmung, wahrscheinlich am Donnerstag, in der Nationalversammlung. Am späten Abend nahm der mehrheitlich rechtsgerichtete Senat am Samstag, dem 11. März, nach zehn Tagen heftiger Debatten den Entwurf der Rentenreform an und bescherte der Regierung damit einen ersten legislativen Erfolg bei diesem sehr umstrittenen Text. Premierministerin Élisabeth Borne machte keinen Hehl aus ihrer Zufriedenheit nach dem positiven Ergebnis der Abstimmung, das mit 195 zu 112 Stimmen erzielt wurde. „Ein wichtiger Schritt wurde getan“, freute sie sich in einer Erklärung gegenüber der Nachrichtenagentur AFP und zeigte sich überzeugt, dass es im Parlament „eine Mehrheit“ für die Verabschiedung der Reform geben wird. Das Vorzeigeprojekt der zweiten fünfjährigen …

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  • Paris: Müllabfuhr streikt – Müll überschwemmt die Bürgersteige der Hauptstadt

    Paris: Müllabfuhr streikt – Müll überschwemmt die Bürgersteige der Hauptstadt

    Ein Teil der Müllabfuhr in Paris streikt. Der Müll beginnt sich in einigen Teilen der Hauptstadt zu stapeln. Anwohner und Geschäftsleute müssen mit ansehen, wie sich ihre Straßen verändern, nachdem sich etwa 4.400 Tonnen Müll angesammelt haben. In Paris ist ein Zeitungskiosk hinter einem Berg von Müllsäcken verborgen. Tonnen von Müll auf den Straßen gehören mittlerweile zum Pariser Stadtbild. Für eine berühmte Brasserie im 9. Arrondissement, die seit fünf Tagen Müllsäcke vor ihrem Eingang auftürmen sieht, wird es langsam schwierig. Für die Touristen, die auf der Durchreise sind und die Hauptstadt besuchen, ist der Geruch und der Anblick des Mülls ein Schlag ins Gesicht.

    Etwa 4.400 Tonnen Abfall Insgesamt sind zehn Pariser Arrondissements von dem Streik der Müllabfuhr betroffen. Die privaten Dienstleister, die die andere Hälfte der Stadt versorgen, arbeiten mit verminderter Geschwindigkeit. Im 17. Arrondissement verlieren…

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  • Samstag, 11. März: Demonstrationen und Proteste gegen die Rentenreform werden schwächer

    Samstag, 11. März: Demonstrationen und Proteste gegen die Rentenreform werden schwächer

    Am Samstag, dem 11. März, fand ein weiterer Tag der Proteste gegen die Rentenreform statt. Die Gewerkschaften und die Ordnungskräfte stellten eine rückläufige Mobilisierung der Bevölkerung fest. Die Franzosen waren am Samstag erneut aufgerufen, gegen die Rentenreform zu demonstrieren. In zahlreichen Städten Frankreichs fanden erneut Kundgebungen statt. Allerdings ist im Vergleich zu früheren Mobilisierungstagen die Beteiligung deutlich zurückgegangen. Etwas mehr als eine Million Menschen demonstrierten am Samstag, in Frankreich am siebten Tag der Mobilisierung gegen die Rentenreform. Das teilte die Gewerkschaft CGT mit, während die Behörden von 368.000 Menschen in den Demonstrationszügen sprechen. Dies ist die niedrigste Zahl, die die Gewerkschaften seit Beginn der Protestbewegung angegeben haben, sie liegt deutlich unter der Zahl von 1,3 Millionen Demonstranten vom 16. Februar. In Toulouse (Haute-Garonne) meldeten die Gewerkschaften, dass am Samstag 45.000 Menschen auf die Straße gega…

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  • Kernkraft: Weitere „nicht unerhebliche“ Risse in zwei französischen Reaktoren entdeckt

    Kernkraft: Weitere „nicht unerhebliche“ Risse in zwei französischen Reaktoren entdeckt

    Diese Entdeckung erfolgte zwei Tage, nachdem bereits im Reaktor Penly 1 ein Riss von stattlicher Größe an einer Notfallleitung, die dazu dient, den Reaktor im Falle eines Atomunfalls mit Wasser zu fluten, entdeckt worden war.

    Diese weiteren Komplikationen könnten den Zeitplan für die Wartung der französischen Kraftwerke erneut durcheinander bringen. Der Kraftwerksbetreiber EDF hat weitere „nicht unerheblichen“ Fehler aufgrund von thermischer Ermüdung an einer Schweißnaht einer Notfallleitung in zwei Reaktoren entdeckt, wie die französische Atomsicherheitsbehörde (ASN) am Donnerstag, dem 9. März, mitteilte.

    Es handelt sich um Reaktor 2 des Atomkraftwerks Penly (Seine-Maritime) und Reaktor 3 des Atomkraftwerks Cattenom (Moselle), wie aus einer Mitteilung der ASN hervorgeht. In Penly 2 ist der Riss 57 mm lang, was etwas weniger als 10% des Umfangs der betroffenen Röhre ausmacht, und hat eine maximale Tiefe von 12 mm. „Das ist nicht harmlos, es handelt sich um eine nicht zu vernachlässigende Tiefe“, erklärte Julien Collet, stellvertretender Generaldirektor der ASN, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Der andere Riss wurde im Kernkraftwerk Cattenom 3 entdeckt. Er ist 165 mm lang, entspricht etwa einem Viertel des Umfangs und maximal 4 mm tief. das Kernkraftwerk Cattenom 3 liegt nahe der französisch-deutschen Grenze.

    Ungewissheit bei der Nuklearproduktion für das Jahr 2023.
    Diese Mitteilung erfolgte zwei Tage, nachdem im Reaktor Penly 1 ein Riss von bisher unbekannter Größe an einer Notfallleitung entdeckt wurde, die dazu dient, den Reaktor im Falle eines Atomunfalls mit Wasser zu fluten. Das Phänomen der sogenannten „Spannungsrisskorrosion“ wurde seit Oktober 2021 bereits an mehreren Standorten festgestellt, erzeugte jedoch bisher kleinere Risse und in anderen Bereichen der Rohrleitungen.

    Der Betreiber EDF muss der ASN in den nächsten Tagen eine verbesserte Kontrollstrategie vorlegen. Insgesamt wird der Stromversorger laut ASN 200 Schweißnähte in seinem gesamten Reaktorpark überprüfen müssen. Dies könnte zu längeren Reaktorabschaltungen führen und Unsicherheiten für die Atomstromproduktion im Jahr 2023 bedeuten.

  • Protest gegen Rentenreform: Weitere Verkehrsbehinderungen und Blockaden in Gymnasien und Universitäten

    Protest gegen Rentenreform: Weitere Verkehrsbehinderungen und Blockaden in Gymnasien und Universitäten

    Die Lage im öffentlichen Nahverkehr bleibt angespannt, außer in Paris, wo sich die Situation in der Metro am dritten Tag des Streiks gegen die Rentenreform deutlich verbesserte. Aber die Sorge um die Gasversorgung wuchs. Auch an mehreren Gymnasien und Universitäten kam es anlässlich eines „Aktions- und Mobilisierungstages der Jugend“ am Donnerstag zu Blockaden. Am dritten Tag der Proteste gegen die Rentenreform wurde der Streik in einer Raffinerie in der Normandie beendet und die Treibstofflieferungen wieder aufgenommen. Der Zugverkehr ist jedoch weiterhin gestört und auf der Baustelle des olympischen Dorfes in Saint-Denis, einem Pariser Vorort, fiel der Strom aus. Die SNCF konnte wie am Mittwoch nur ein Drittel ihrer TGV-Züge und 40 % der Regionalzüge fahren lassen. Zahlreiche Berichte in den sozialen Netzwerken beschreiben überfüllte und zu wenige Züge. Die am stärksten gestörten Linien sind der RER D und die Transilien-Linie R in der Île-de-France, wo 80 % weniger Züge als sonst ver…

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  • Wassermangel: Einschränkungen im Departement Ardèche eingeführt

    Wassermangel: Einschränkungen im Departement Ardèche eingeführt

    In der Ardèche kommt es seit Donnerstag, dem 9. März, aufgrund der Trockenheit zu Wassereinschränkungen. Die Wasserführung der Flüsse ist für die Jahreszeit ungewöhnlich niedrig.

    Die Ardèche ist von der anhaltenden Dürre stark betroffen. Die Präfektur hat den Norden des Departements auf die Alarmstufe 2/4, Alarmstufe Gelb, gesetzt. Erste Wasserbeschränkungen wurden bereits eingeführt. „Ich wohne seit dreißig Jahren hier, das ist das erste Mal, dass ich so etwas sehe“, sagt ein besorgter Bewohner auf dem Sender France 3. Mit dem nuen Präfekturerlass ist es für Landwirte nur noch an bestimmten Tagen und zu bestimmten Zeiten möglich, ihre Wasserbecken zu füllen oder ihre Felder zu bewässern.

    Ungewöhnlich niedrige Wasserstäne für einen Monat März
    Die Besitzerin eines Campingplatzes am Ufer des Doux stellt fest, dass der Wasserstand niedriger ist als sonst. Die Fließgeschwindigkeit des Flusses ist extrem niedrig. „Wir liegen heute im Durchschnitt bei 900 L/Sekunde. Das ist eine Fliessgeschwindigkeit, die wir normalerweise im Mai haben“, warnt Vincent Perrin, Flusstechniker des Syndicat mixte du bassin versant du Doux, gegenüber France 3. Nach einem komplizierten Jahr 2022 kündigt sich für 2023 ein Dürre-Rekordjahr an.