Kategorie: À la une

  • Angriff auf Israel: Drei Franzosen getötet und vierzehn vermisst – darunter ein 12-jähriges Kind

    Angriff auf Israel: Drei Franzosen getötet und vierzehn vermisst – darunter ein 12-jähriges Kind

    Nach Angaben des französischen Außenministeriums wurden seit dem Angriff der Terroristenorganisation Hamas am Samstag drei französische Staatsbürger in Israel getötet und vierzehn weitere werden vermisst. Der dritte Todesfall wurde am Dienstagmorgen vom französischen Botschafter in Israel bestätigt.

    Drei Franzosen wurden bei dem Angriff der Hamas auf Israel getötet und vierzehn, darunter ein Minderjähriger, werden seither vermisst, wie das französische Außenministerium am Montag, dem 9. Oktober, bekannt gab.

    „Die uns vorliegenden Informationen lassen es als sehr wahrscheinlich erscheinen, dass einige von ihnen, darunter ein minderjähriges Kind im Alter von zwölf Jahren, entführt wurden“, hieß es aus dem Aussenministerium und, dass man „in ständigem Kontakt mit den Familien jedes einzelnen Opfers“ stehe. Der dritte Todesfall wurde am Dienstagmorgen vom französischen Botschafter in Israel bekannt gegeben.

    In einer separaten Erklärung erklärte ein französischer Abgeordneter am Montag, dass „mindestens acht Franzosen entweder verschwunden oder tot seien oder von der Hamas als Geiseln genommen wurden“. Der Abgeordnete für die Franzosen im Ausland, Meyer Habib, dessen Wahlkreis auch Israel umfasst, hatte zuvor bereits erklärt, dass sich unter den vermissten Franzosen auch der 26-jährige Avidan T., ein junger Franzose aus Bordeaux (Südwesten Frankreichs), der in Israel lebt, befinde und man wisse, dass er von der palästinensischen islamistischen Bewegung als Geisel gehalten werde.

    „Ich hatte gerade ein langes Gespräch mit seinem Vater, einem Arzt, der mir bestätigt hat, dass Avidan, wie wir befürchtet hatten, von der Hamas als Geisel genommen wurde“, schrieb der Parlamentarier in einer Twitter-Nachricht.

    Avidan wurde wahrscheinlich im Süden Israels von der Hamas entführt, als er an einer Rave-Party nahe der Grenze zum Gazastreifen teilnahm, die von den Angreifern ins Visier genommen wurde. Bis zu 250 Teilnehmer des Musikfestivals wurden getötet.

    Fast 90.000 französische Staatsangehörige leben in Israel
    „Fast 62.000 französische Staatsangehörige sind beim Generalkonsulat in Tel Aviv registriert und 25.000 bei unserem Generalkonsulat in Jerusalem angemeldet“, erklärte das Außenministerium. Außerdem befänden sich derzeit zahlreiche Franzosen als Touristen in Israel.

    Das Ministerium rief „die Franzosen, die sich derzeit in Israel aufhalten, erneut dazu auf, die Anweisungen unserer Teams in der französischen Botschaft in Tel Aviv, des Generalkonsulats in Jerusalem und der israelischen Behörden zur äußersten Wachsamkeit zu befolgen“.

  • Paris 2024: Der Ticketverkauf für die Paralympischen Spiele beginnt

    Paris 2024: Der Ticketverkauf für die Paralympischen Spiele beginnt

    Die Preise sind erschwinglich: ab 15 Euro gibt es bereits Tickets, sagt der Präsident des Organisationskomitees am Sonntag im Club Info auf dem Sender Franceinfo. 2,8 Millionen Tickets werden ab Montag, 10 Uhr, verkauft.

    „Es ist sehr wichtig, dass die Menschen die Paralympischen Spiele entdecken und auch deshalb haben wir beschlossen, sehr erschwingliche Preise zu bieten“, sagt Tony Estanguet, Präsident des Organisationskomitees der Olympischen und Paralympischen Spiele in Paris 2024, am Sonntag, 8. Oktober, im Info-Club auf Franceinfo. Der Ticketverkauf für die Paralympischen Spiele öffnet am Montag, dem 9. Oktober um 10 Uhr.

    Am Sonntag fand in Paris der zweite Paralympische Tag statt, an dem Tausende von Menschen behinderte französische Sportler treffen konnten. Schon bei der ersten Veranstaltung im letzten Jahr waren mehrere zehntausend Zuschauer gekommen. Es ist sehr für Tony Estanguet sehr wichtig, die Franzosen zu den Paralympischen Spielen, die Frankreich zum ersten Mal ausrichten wird, einzuladen. Die Franzosen kennen die Athleten weniger gut, obwohl Frankreich eine große Auswahl herausragender Athleten in vielen paralympischen Sportarten aufbieten kann. Viele der französischen Sportlern haben bereits Weltmeistertitel in Disziplinen wie Paracycling, Paranatation, Paratriathlon usw. gewonnen.

    Der Ticketverkauf für die Paralympischen Spiele in Paris 2024 beginnt am Montag. 

    Ab 10 Uhr am Montag, dem 9. Oktober, werden auf derselben Plattform wie für den Kauf von Tickets für die Olympischen Spiele nun auch die Tickets für die Paralympics angeboten: tickets.paris2024.org. Und auch diesmal gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!

    Ab 15 Euro werden 2,8 Millionen Tickets für alle paralympischen Disziplinen angeboten, es ist also sehr wahrscheinlich, dass man ein Ticket bekommt, wenn sofort bestellt. Neben Familienangeboten gibt es auch Tageskarten für 24 Euro mit der man die Möglichkeit hat, zwischen zwei oder vier Sportarten zu wählen.

    Für Tony Estanguet sind die Paralympics einerseits Sport auf höchstem Niveau mit außergewöhnlichen Champions, aber es sind auch Emotionen, mit Athleten, die es geschafft haben, eine sehr intensive Vorbereitung auf den Spitzensport gleichzeitig mit einer Behinderung zu absolvieren, die sie auch im Alltag bewältigen müssen.

  • Anschläge in Israel: Französin bei Hamas-Offensive getötet

    Anschläge in Israel: Französin bei Hamas-Offensive getötet

    Das französische Aussenministerium hat den Tod einer französischen Staatsbürgerin bei den Angriffen der Hamas in Israel offiziell bestätigt. Das französische Außenministerium gab am Sonntag, dem 8. Oktober bekannt, dass eine Französin in Israel im Verlauf der Hamas-Terrorattacke getötet wurde und dass mehrere französische Staatsangehörige noch nicht ausfindig gemacht werden konnten. https://twitter.com/snv9i/status/1711300926219198684 „Wir haben mit Trauer vom tragischen Tod einer Landsmännin in Israel im Zusammenhang mit den Terroranschlägen erfahren“, sagte die Sprecherin des Quai d’Orsay, Anne-Claire Legendre, und wiederholte die „Anweisungen strikter Wachsamkeit“ für Franzosen, die in Israel wohnen oder sich dort auf einer Reise befinden. „Ein Krisenstab ist seit Beginn der Ereignisse aktiviert, um die französische Gemeinschaft in Israel und die Franzosen, die sich dort auf einer Reise befinden, zu unterstützen“ und die französischen diplomatischen Dienste „sind voll mobilisiert, u…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Immigration: Frankreich will die Kapazität der Abschiebezentren auf 3.000 Plätze verdoppeln

    Immigration: Frankreich will die Kapazität der Abschiebezentren auf 3.000 Plätze verdoppeln

    Die neuen Zentren für den Verwaltungsgewahrsam für illegale Migranten, die auf ihre Abschiebung warten, werden sich in elf Städten befinden, wie das Innenministerium erklärte: Dijon, Oissel, Nantes, Béziers, Aix-en-Provence, Goussainville, Nizza, Olivet, Mérignac sowie in Dunkerque und auf Mayotte. Innenminister Gérald Darmanin kündigte in der Zeitung Le Parisien an, dass die Regierung die Plätze in den Abschiebezentren „verdoppeln“ werde, um sie bis 2027 auf „3000“ zu erhöhen. Die neuen administrativen Auffangzentren (CRA), die bis 2027 für abgelehnte Asylbewerber bestimmt sind, die auf ihre Abschiebung warten, werden sich in elf Städten befinden, hieß es im Innenministerium: Dijon, Oissel, Nantes, Béziers, Aix-en-Provence, Goussainville, Nizza, Olivet, Mérignac sowie in der Region Dunkerque und auf der Insel Mayotte. Jedes dieser Zentren werde eine Kapazität von „etwa hundert Plätzen“ haben, bekräftigte der französische Innenminister. Seit 2017 ist die Zahl der Abschiebehaftplätze „v…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Verstärkte Sicherheit rund um jüdische Einrichtungen in Frankreich

    Verstärkte Sicherheit rund um jüdische Einrichtungen in Frankreich

    Die Sicherung jüdischer Sehenswürdigkeiten und religiöser Stätten war bereits Mitte September mit dem Beginn des jüdischen Jahres verstärkt worden. Der neue Ausbruch von Gewalt im Nahen Osten beunruhigt auch in Frankreich. Am Samstag, dem 7. Oktober, wurden die Sicherheitsvorkehrungen rund um jüdische Kultstätten und Bildungseinrichtungen in Frankreich verstärkt, wie Innenminister Gérald Darmanin mitteilte. Die Maßnahme betraf insbesondere Paris und seine Vororte und ist eine Reaktion auf die Angriffe die die palästinensische Hamas aus dem Gazastreifen auf Israel gestartet hat. Auf Wunsch von Präsident Emmanuel Macron „haben wir die Präfekten bereits angewiesen, diese Orte besonders zu schützen, und sobald ich wieder in Paris bin, werde ich eine Sicherheitssitzung leiten, um die Schwierigkeiten und Bedrohungen festzustellen, die wir auf nationalem Boden haben könnten“, erklärte der französische Innenminister Gérald Darmanin bei einer Reise nach Toulouse (Haute-Garonne) und fügte hinzu,…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Frankreich: Verkehrsminister schließt medizinische Untersuchung für Senioren aus

    Frankreich: Verkehrsminister schließt medizinische Untersuchung für Senioren aus

    Der französische Verkehrsminister Clément Beaune bestätigte, dass es keine ärztliche Untersuchung geben wird, um den Führerschein ab einem bestimmten Alter behalten zu dürfen. „Wir sind nicht für Maßnahmen, die den Eindruck erwecken, dass ein Führerschein ablaufen könnte“, sagte der französische Verkehrsminister Clément Beaune am Donnerstag, dem 5. Oktober, auf dem Sender Sud Radio. Der Verkehrsminister unterscheidet sich damit von seinen europäischen Amtskollegen, die immer häufiger über diese Frage sprechen, da das Risiko von Verkehrsunfällen aufgrund einer alternden Fahrerpopulation zu steigen scheint. In Spanien, Großbritannien, Portugal und Italien ist es bereits Pflicht, den Führerschein zu erneuern, um sein Fahrzeugs weiter steuern zu können, eine Maßnahme, die Clément Beaune für falsch hält: „Wenn man ein älterer Mensch ist, vor allem in ländlichen Gebieten, braucht man das Auto. Frankreich unterstützt nicht die Idee, dass man eine Form von Verfallsdatum für den Führerschein vo…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Belgische Justiz setzt Auslieferung des Attentäters Salah Abdeslam nach Frankreich aus

    Belgische Justiz setzt Auslieferung des Attentäters Salah Abdeslam nach Frankreich aus

    Die belgische Justiz hat die Überstellung von Salah Abdeslam, einem Terroristen der Terroranschläge des 13. Novembers 2015 in Paris, vorübergehend ausgesetzt. Es ist die unbefristete lebenslange Haft, zu der er in Frankreich verurteilt wurde, was der belgischen Justiz Probleme bereitet.

    Könnte Belgien Salah Abdeslam davor bewahren, seine Strafe in Frankreich verbüßen zu müssen? Der Terrorist vom 13. November 2015 wurde wegen der Anschläge in Paris, bei denen insgesamt 130 Menschen getötet worden waren, zu einer lebenslangen, unbefristeten Freiheitsstrafe verurteilt. Salah Abdeslam, der seit seiner Festnahme im März 2016 in Belgien in Frankreich inhaftiert war, war im Juli 2022 an Belgien überstellt worden, wo gegen ihn den Prozess für die Anschläge in Brüssel geführt wurde, die von derselben Dschihadistenzelle verübt worden waren und bei denen damals 35 Menschen ums Leben kamen.

    Seitdem weigert sich Salah Abdeslam, in die französische Haft zurückzukehren, und ein belgisches Gericht hat seine Überstellung nun vorübergehend ausgesetzt. Es ist das Konzept der unbefristeten lebenslangen Haft, das in Belgien Probleme bereitet. Das Land will sich Zeit nehmen, um zu prüfen, ob die in Frankreich verhängte Strafe mit dem EU-Recht vereinbar ist. Der Fall muss nun wieder vor das Gericht in Brüssel gebracht werden, um in der Sache der Auslieferung zu entscheiden.

  • Friedensnobelpreis: Iranische Aktivistin Narges Mohammadi ausgezeichnet

    Friedensnobelpreis: Iranische Aktivistin Narges Mohammadi ausgezeichnet

    Der diesjährige Friedensnobelpreis geht an Narges Mohammadi für „ihren Kampf gegen die Unterdrückung der Frauen im Iran und ihren Kampf für die Förderung von Menschenrechten und Freiheit für alle“, wie das norwegische Nobelkomitee am Freitag bekannt gab.

    Der Friedensnobelpreis 2023 wird an die iranische Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Narges Mohammadi verliehen. Das Komitee würdigt damit „ihren Kampf gegen die Unterdrückung der Frauen im Iran und ihren Kampf für die Förderung der Menschenrechte und die Freiheit für alle“. Die 51-jährige Aktivistin ist in einem Gefängnis der Islamischen Republik inhaftiert.

    Aus dem Gefängnis heraus setzt Narges Mohammadi ihren Kampf fort. „Das Leben im Gefängnis ist für mich eine spezifische Form und Manifestation des Lebens. Mir geht es gut. Ich bin wirklich zuversichtlich und bleibe aktiv“, vertraute sie im Juli dem französischen Sender RFI an. Sie „prangert außerdem die Vergewaltigungen in der Haft ihrer Mitgefangenen an“, erklärte die Anwältin Chirinne Ardakani im September auf dem französischen Sender France Inter.

    Narges Mohammadi ist bereits Preisträgerin mehrerer internationaler Auszeichnungen, darunter der Weltpreis für Pressefreiheit (2023), der Olof-Palme-Preis für Menschenrechte (2023) und der Sacharow-Preis (2018).

  • Frankreich: Erlaubte Menge bei der Einfuhr von Zigaretten aus einem EU-Land wird sich vervierfachen

    Frankreich: Erlaubte Menge bei der Einfuhr von Zigaretten aus einem EU-Land wird sich vervierfachen

    Franzosen werden bald mehr Zigaretten aus anderen EU-Ländern mitbringen dürfen. Eine Entscheidung des Staatsrats bringt Angleichung an europäisches Recht. Es ist eine Entscheidung des französischen Staatsrats, die bei vielen für Kopfschütteln sorgen dürfte. Die Institution fordert Premierministerin Elisabeth Borne auf, ein Dekret zu erlassen, um endlich europäisches Recht in Bezug auf die Einfuhr von Zigaretten einzuhalten, berichtet der Sender France Info. Derzeit darf eine in Frankreich lebende Privatperson nicht mehr als 200 Zigaretten, das sind 2 Stangen, aus einem anderen EU-Land mitbringen, obwohl die europäische Regelung bis zu 800 Zigaretten vorsieht. Es war Sami Gam, ein 22-jähriger Student aus der Region Ile-de-France, der den Fall ohne Anwalt vor Gericht brachte. „Es ist nie einfach, einen Rechtsstreit gegen den Staat zu gewinnen“, sagt er gegenüber France Info. „Für mich war es normal, diesen Bruch des EU-Rechts zu bekämpfen. Tatsache ist, dass das französische Recht in die…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Krise in Niger: Französische Armee beginnt ihren Rückzug innerhalb einer Woche

    Krise in Niger: Französische Armee beginnt ihren Rückzug innerhalb einer Woche

    Die in Niger stationierten französischen Truppen werden „innerhalb einer Woche“ ihren Abzug aus dem Land beginnen, wie der Generalstab der französischen Streitkräfte am Donnerstag, dem 5. Oktober, mitteilte.

    „Wir werden die Abzugsoperation innerhalb einer Woche in guter Ordnung, in Sicherheit und in Abstimmung mit den Nigrern beginnen“, erklärte heute der Generalstab der französischen Armee. Die in Niger stationierten französischen Truppen werden somit ihren Abzug aus dem Land einleiten. Die Beziehungen zu dem aus dem Staatsstreich vom 26. Juli hervorgegangenen Militärregime sind nach wie vor angespannt, wie der Generalstab der Streitkräfte am Donnerstag betonte.

    Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte am 24. September das Ende der militärischen Zusammenarbeit mit Niger und den schrittweisen Abzug der 1.400 französischen Soldaten aus dem Sahelland „bis Ende des Jahres“ angekündigt und damit dem Willen der neuen nigrischen Machthaber entsprochen, die den demokratisch gewählten Präsidenten Mohamed Bazoum gestürzt und alle Verteidigungsabkommen zwischen Niamey und Paris aufgekündigt hatten. „Wir werden tun, was geplant ist, es wird entsprechend der Planung ablaufen“.

    Etwa 1.000 französische Soldaten und Kampfflugzeuge sind auf dem französischen Luftwaffenstützpunkt in Niamey und etwa 400 in Ouallam und Ayorou, im Nordwesten des Landes im sogenannten „Dreiländereck“ zwischen Niger, Burkina Faso und Mali eingesetzt. Die Gegend gilt als ein Zufluchtsort der Gruppe Islamischer Staat (IS). Die auf den vorgeschobenen Stützpunkten eingesetzten Soldaten sollen die ersten sein, die sich aus dem Einsatz zurückziehen. „Wir treffen Vorkehrungen, um die Sicherheit aller an dem Rückzug beteiligten Personen zu gewährleisten“, erklärte der französische Generalstab, insbesondere auf der Straße, die die vorgeschobenen Stützpunkte mit der Hauptstadt verbindet, was vor dem Hintergrund der Verschlechterung der Sicherheitslage im Land nach mehreren Angriffen mit Dutzenden von Todesopfern Luftunterstützung erfordern könnte.

    Für die Soldaten bedeutet dieser von der Junta verlangte Abzug das Ende einer seit zwei Monaten unsicheren Situation mit unregelmäßiger Versorgung und regelmäßigen antifranzösischen Demonstrationen vor ihren Kasernen in Niamey. Dort beherbergt das französische Gelände innerhalb einer nigrischen Liegenschaft Hunderte von Büros in Fertigbauweise, modulare Hangars und Unterkünfte für Flugzeuge, Zelte, Pilotenkabinen für Drohnen, Bulldozer der Pioniertruppe, und so weiter. Auf Ersuchen der früheren nigrischen Regierung hatte Frankreich seine Präsenz in der Hauptstadt mit Panzern und Hubschraubern ausgebaut, dazu kamen fünf Reaper-Drohnen und mindestens drei Kampfflugzeuge.

    Die Soldaten haben für den Rückzug keine andere Wahl, als den Landweg zu benutzen, entweder über Benin — eine Option, die das nigrische Militärregime allerdings ablehnt — oder in den Tschad, was dann bedeuten würde, dass die nach Frankreich zurückkehrenden Container über den Hafen von Douala in Kamerun transportiert werden müssten. Die Option einer Luftbrücke scheint derzeit nicht zu bestehen, da die nigrischen Militärmachthaber bis auf weiteres den Überflug französischer Flugzeuge über ihr Territorium verbieten.