Kategorie: À la une

  • Was sich ab dem 1. November in Frankreich ändert

    Was sich ab dem 1. November in Frankreich ändert

    Ab dem 1. November werden zahlreiche Änderungen in Kraft treten. Gaspreiserhöhung, Neubewertung der Zusatzrenten, Winterreifenpflicht sind nur einige davon. Ab dem 1. November 2023 werden in Frankreich einige Änderungen eingeführt. Winterpause bei Wohnungsräumungen, Erhöhung der Gaspreise, Winterreifenpflicht in den bergen oder eine Erhöhung für bestimmte Zusatzrenten. Alles das wird ab dem 1. November eingeführt. Winterschutz für säumige MieterAb dem 1. November und bis zum 31. März 2024 wird eine Winterpause eingeführt. Diese verhindert die Zwangsräumung eines Mieters, insbesondere aufgrund aufeinanderfolgender unbezahlter Mieten. Allerdings sind einige Personengruppen nicht durch die Winterpause geschützt. Dies gilt insbesondere für Personen, die gerade eine neue Unterkunft beuzogen haben, sowie für Hausbesetzer, die ein Haus, eine Garage oder ein Stück Land unrechtmäßig besetzt haben. Die Maßnahme gilt auch nicht für Ehegatten, deren Auszug aus der Ehewohnung vom Familiengericht a…

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  • Israel-Hamas-Konflikt: Deutlicher Anstieg des Antisemitismus in Frankreich

    Israel-Hamas-Konflikt: Deutlicher Anstieg des Antisemitismus in Frankreich

    Der Krieg zwischen Israel und der Hamas führt zu einem deutlichen Anstieg antisemitischer Vorfälle in Frankreich. Innerhalb von drei Wochen wurden mehr als 800 gezählt.

    Plakate mit den Fotos der israelischen Geiseln werden seit drei Wochen von jüdischen Studenten an Pariser Wänden aufgehängt. Die meisten sind inzwischen zerrissen oder mit antisemitischen Inschriften besprüht. „Wir haben hier angefangen, und als wir zurückkamen, waren die Plakate schon alle auf dem Boden“, erläutert Yossef Marciano, Nationalsekretär der Union des étudiants juifs de France (UEJF). Nach Angaben der UEJF hat sich das Leben der jüdischen Gemeinschaft in Frankreich seit dem 7. Oktober geändert.

    „Es ist eine Explosion dessen, was wir als Alltagsantisemitismus bezeichnen (…) es gibt im Moment keine physischen Angriffe“, präzisiert Samuel Lejoyeux, Präsident der UEJF. Es gibt zahlreiche Graffiti, die sich gegen Juden richten. In Lyon (Rhône) wurde eine Schule mit antisemitischen Tags beschmiert. Die jüdische Gemeinschaft in Frankreich ist besorgt. „Man spürt, dass es eine große Spannung gibt“, präzisiert ein praktizierender Jude gegenüber dem Sender France 2. In ganz Frankreich wurde eine höhere Sicherheitsstufe für jüdische Einrichtungen angeordnet.

  • Macron kündigt Gesetzentwurf zur Verankerung des Rechts auf Abtreibung in der Verfassung an

    Macron kündigt Gesetzentwurf zur Verankerung des Rechts auf Abtreibung in der Verfassung an

    „Im Jahr 2024 wird die Freiheit der Frauen, einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen zu lassen, unumkehrbar sein“, postete der französische Staatschef am Sonntag auf X. Emmanuel Macron wird einen Gesetzentwurf beim Staatsrat einreichen, um die „Freiheit der Frauen, einen freiwilligen Schwangerschaftsabbruch vorzunehmen“ in der französischen Verfassung zu verankern, wie er am Sonntag, den 29. Oktober, im sozialen Netzwerk X ankündigte. Der Text werde „diese Woche“ eingereicht, erklärte der Staatschef. „Im Jahr 2024 wird die Freiheit der Frauen, einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen zu lassen, unumkehrbar sein“, versprach er. Anlässlich des Internationalen Tags der Frauenrechte am 8. März hatte sich der Staatspräsident verpflichtet, die Freiheit, eine Abtreibung vornehmen zu lassen, in der Verfassung zu verankern. Dieses Recht wird derzeit in einem einfachen Gesetz anerkannt. Eine solche Maßnahme würde jeden Versuch des Gesetzgebers erschweren, das Recht auf Abtreibung wieder abzuschaff…

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  • Matthew Perry – Chandler Bing aus der Serie „Friends“ – starb unvermittelt im Alter von 54 Jahren

    Matthew Perry – Chandler Bing aus der Serie „Friends“ – starb unvermittelt im Alter von 54 Jahren

    Mehreren US-amerikanischen Medien zufolge wurde der Schauspieler am Samstag tot in seinem Haus aufgefunden. Er war Teil der berühmtesten Freundschaftsbande auf den Fernsehbildschirmen der ganzen Welt. Der Schauspieler Matthew Perry, der in der amerikanischen Sitcom Friends den Charakter Chandler Bin…

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  • Auchan, Carrefour, Casino, Leclerc – in ganz Frankreich wird Joghurt zurückgerufen

    Auchan, Carrefour, Casino, Leclerc – in ganz Frankreich wird Joghurt zurückgerufen

    Joghurt, der „für den Verzehr ungeeignet“ ist, wird in ganz Frankreich zurückgerufen. Rappel Conso, die öffentliche Website zur Information der Verbraucher über Produktrückrufe, berichtet, dass in ganz Frankreich für den Verzehr ungeeignete Joghurts zurückgerufen werden. Es handelt sich um Activia brassé nature, das im 8er-Pack verkauft wird, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum der 9. November 2023 ist und dessen Produktionszeit zwischen 10:40 und 12:25 Uhr auf dem Deckel der Becher codiert ist. Dieser Joghurt wurde zwischen dem 7. und 26. Oktober in den Filialen von Auchan, Carrefour, Casino, Leclerc, Intermarché, Système U, Monoprix, Cora, Match und Schiever Distribution in ganz Frankreich vertrieben. Screenshot Rappel Conso Diese Joghurts weisen „eine Nichtkonformität auf, die bereits beim Öffnen des Bechers sichtbar werden kann und die Produkte für den Verzehr ungeeignet macht“, so Rappel Conso. Sie wurden „unter Bedingungen hergestellt und/oder aufbewahrt, die keine zufriedenstellende…

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  • Ein durch eine Polizeikugel verletzter Mann wird vom französischen Staat mit 280.000 Euro entschädigt

    Ein durch eine Polizeikugel verletzter Mann wird vom französischen Staat mit 280.000 Euro entschädigt

    Das Verwaltungsgericht in Poitiers verurteilt den französischen Staat dazu, mehr als 280.000 Euro an den Kellner zu zahlen, der bei einer Rede von François Hollande in der Charente im Februar 2017 durch eine verirrte Polizeikugel verletzt worden war.

    Der Vorfall ereignete sich am 28. Februar 2017. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der französische Staatspräsident François Hollande in den letzten Wochen seiner fünfjährigen Amtszeit. An diesem Tag war der Staatschef nach Villognon (Charente) gereist, um die Hochgeschwindigkeitsstrecke (LGV) Tours-Bordeaux einzuweihen.

    Während der Rede des damaligen Präsidenten eröffnete ein Scharfschütze der Gendarmerie, der auf dem Dach eines gegenüberliegenden Gebäudes postiert war, versehentlich das Feuer, als er mit seiner Waffe hantierte. Eine verirrte Kugel verletzte den 42-jährigen Oberkellner, der für den Empfang nach der Rede zuständig war, am rechten Fuß. Der Mann, der einen Schienbeinbruch und eine Verletzung des Beugenervs erlitt, war gezwungen, seinen Beruf zu wechseln, da er Probleme mit dem Laufen und Stehen bekam.

    Der Mann, der ursprünglich eine Entschädigung von einer Million Euro gefordert hatte, wird nach einer Gerichtsentscheidung des Gerichts in Poitiers nun etwas mehr als 280.000 Euro als Wiedergutmachung für die erlittenen Schäden erhalten, wie der Sender France Bleu berichtete.

    Das Opfer hat außerdem bereits fast 300.000 Euro von der Krankenversicherung erhalten, um die entstandenen Gesundheitskosten zu decken.

  • Loire-Atlantique: Wegen giftiger Alge Angeln und Sammeln von Muscheln an der Küste verboten

    Loire-Atlantique: Wegen giftiger Alge Angeln und Sammeln von Muscheln an der Küste verboten

    Die Präfektur des Départements Loire-Atlantique verbietet seit Donnerstag in sechs Regionen das Fischen und Sammeln von Muscheln. In den Muscheln befindet sich eine Alge, die nach dem Verzehr zu Verdauungsstörungen führt. Das Fischen und Sammeln von Muscheln ist in mehreren Gebieten des Départements Loire-Atlantique erneut verboten, berichtete der Sender France Bleu Loire Océan am Donnerstag, dem 26. Oktober. Der Grund: die in den Muscheln vorkommende Alge Dinophysis. Der am Donnerstag, den 26. Oktober, veröffentlichte Erlass der Präfektur verbietet „das Fischen, das Sammeln, den Transport, die Lagerung und die Vermarktung von Muscheln“ an einem Teil der Küste für Privatpersonen und Gewerbetreibende. Die Präfektur erklärt, dass dieses Verbot „auf die Ausbreitung der Alge Dinophysis zurückzuführen ist“. Dieser Organismus produziert nämlich ein Toxin, das beim Verbraucher zu Verdauungsstörungen wie Erbrechen, Durchfall oder Bauchschmerzen führt. Die Alge wird beim Kochen nicht abgetötet….

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  • UN-Bericht warnt vor sechs katastrophalen Risiken für unseren Planeten

    UN-Bericht warnt vor sechs katastrophalen Risiken für unseren Planeten

    Ein neuer Bericht der Universität der Vereinten Nationen warnt vor sechs katastrophalen Gefahren für unseren Planeten. Bekannte Bedrohungen wie das Schmelzen der Gletscher, aber auch einige weniger bekannte…

    Gletscherschmelze, große Hitze, aber auch eine Krise der Versicherungssysteme und Weltraumschrott: Einen Monat vor der COP28 warnt ein neuer Bericht der Universität der Vereinten Nationen, der am Mittwoch, dem 25. Oktober veröffentlicht wurde, vor sechs Bedrohungen, die Systeme zum Kippen bringen könnten, die für das menschliche Leben unverzichtbar sind.

    Das Konzept des Klimakipppunkts wird mittlerweile regelmäßig von Wissenschaftlern verwendet: Der Zusammenbruch des grönländischen Eisschildes oder des Amazonas-Regenwaldes sind die prominentesten Beispiele dafür. Der neue Bericht schlägt hingegen vor, eine neue Kategorie mit dem Namen „Risiko-Kipppunkte“ zu schaffen, die sich auf die Wechselwirkung zwischen der Natur und von Menschen geschaffenen Systemen konzentriert. Die Vereinten Nationen nennen das System der Wasser- und Nahrungsmittelversorgung als Beispiel.

    „Indem wir die Natur und die biologische Vielfalt schädigen und sowohl die Erde als auch den Weltraum verschmutzen, bewegen wir uns gefährlich auf multiple Risiko-Kipppunkte zu, die die Systeme, von denen unser Leben abhängt, zerstören könnten“, sagt Zita Sebesvari, Hauptautorin des Berichts.

    Die Analyse warnt vor einigen bereits häufig beschriebenen Bedrohungen, wie dem Schmelzen von Gletschern, das die Wasserversorgung gefährdet, oder dem Aussterben von Tierarten, die eine Schlüsselrolle für die Ökosysteme spielen. Sie hebt aber auch einige Risiken hervor, die in der Klimadiskussion seltener erwähnt werden.

    Eines davon ist die Anhäufung von Weltraumschrott, die eine Kollisionskette auszulösen droht, die die aktuelle Erdumlaufbahn für unsere Satelliten – von denen viele dazu dienen, uns vor Wetterkatastrophen zu warnen – unbrauchbar machen könnte.

    Ein weiteres Risiko ist die Bedrohung des Versicherungssystems: Mit der Zunahme von Katastrophen steigen die Kosten, und einige Versicherer ziehen sich sogar aus bestimmten Gebieten zurück und lassen die Menschen ohne Sicherheitsnetz zurück.

    Ein weiteres Risiko ist die Erschöpfung des Grundwassers, das größtenteils für die Landwirtschaft verwendet wird, um den Wassermangel bei Dürren auszugleichen. In Saudi-Arabien sind solche Brunnen bereits ausgetrocknet, wie der Bericht feststellt, und auch Indien steht kurz vor dem Kipppunkt.

    Die Autoren schlagen auch einen neuen Ansatz zur Analyse der möglichen Reaktionen auf diese Krisen vor, indem sie sie in zwei Kategorien einteilen: Lösungen zur Vermeidung der Ursachen des Problems und Lösungen zur Anpassung an unvermeidbare Veränderungen.

    Jede dieser Lösungen kann sich zudem in das bestehende System einfügen oder versuchen, es umzugestalten. Beispiel: Angesichts steigender Temperaturen ist die Installation von Klimaanlagen eine Anpassungslösung innerhalb des Systems, während die Reduzierung der Treibhausgasemissionen versucht, das System umzugestalten, indem sie auf die Ursache des Problems abzielt.

    Dem UN-Bericht zufolge versuchen die heute implementierten Lösungen vor allem, die Kipppunkte hinauszuzögern, anstatt die Funktionssysteme neu zu erfinden.

  • Israel-Hamas-Konflikt: Emmanuel Macron schickt Krankenhausschiff zu den Zivilisten in Gaza

    Israel-Hamas-Konflikt: Emmanuel Macron schickt Krankenhausschiff zu den Zivilisten in Gaza

    Nachdem er am Dienstag Tel Aviv und Ramallah besucht hatte, traf Emmanuel Macron am Mittwoch den König von Jordanien und den ägyptischen Präsidenten. Nachdem sein überraschender Vorschlag, eine „internationale Koalition“ gegen die Hamas ins Leben zu rufen, international auf Skepsis stößt, engagiert sich Frankreich jetzt humanitär. Emmanuel Macron setzte am Mittwoch seine Reise durch den Nahen Osten fort. Einen Tag nach seinem überraschenden Vorschlag, eine „internationale Koalition“ gegen die Hamas ins Leben zu rufen – nach dem Vorbild der Koalition, die 2014 gegen den IS eingerichtet worden war -, sah er sich mit den Zweifeln vieler Experten und ausländischer Diplomaten konfrontiert. Nachdem Macron am Dienstag unter anderem den israelischen Premierminister Benyamin Netanyahu in Tel Aviv und anschließend den Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas in Ramallah getroffen hatte, flog der französische Präsident am Dienstagabend nach Amman, um mit dem jordanischen K…

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  • Schrecken vor Halloween: Der Preis für Süßigkeiten ist seit einem Jahr um 21% gestiegen!

    Schrecken vor Halloween: Der Preis für Süßigkeiten ist seit einem Jahr um 21% gestiegen!

    Eine Untersuchung der Verbraucherorganisation UFC Que choisir zeigt, dass die Preise für Süßigkeiten seit einem Jahr um 21 % gestiegen sind. Ein Preisanstieg, der weit über der Inflationsrate liegt. Haribo, Têtes brûlées, Chupa chups… jede Packung kostet seit 2022 deutlich mehr.

    Die Preise für Süßigkeiten stiegen zwischen Oktober 2022 und Oktober 2023 um 21%, „weit über der Lebensmittelinflation“, wie die Verbraucherorganisation UFC-Que Choisir in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie feststellte. „Die Preise für Süßigkeiten und andere stark konsumierte Lebensmittel zu Halloween (…) sind innerhalb eines Jahres buchstäblich in die Höhe geschnellt, weit über die Lebensmittelinflation hinaus“.

    Auf der Grundlage von Online-Preiserhebungen vom 18. Oktober „in mehr als 6.500 großen Lebensmittelmärkten mit Drive-In-Service“ stellte die UFC-Que Choisir fest, dass Süßigkeiten „in einem Jahr um 21% gestiegen sind“, weit mehr als die drei anderen unverzichtbaren Produkte des Halloween-Abends, nämlich Chips (+15%), Schokolade (+12%) und Limonaden (+9%).

    UFC-Que Choisir stellte insbesondere bei den Spitzenprodukten des Süßwarenherstellers Haribo, aber auch bei den Têtes brûlées des Franzosen Verquin und in geringerem Maße bei den Produkten seiner Konkurrenten Chupa Chups, Carambar, M&M’s oder Kinder Preissteigerungen fest, die weit über denen anderer Lebensmittel liegen.

    „Unsere Kosten für Zucker und Stärke sind um das Doppelte gestiegen, daher waren Preiserhöhungen notwendig. Aber wir haben nur zwei Drittel dieser Mehrkosten weitergegeben, der Rest wurde von der Gewinnmarge von Haribo abgezogen“, sagte Virginie Le Roch, Marketingleiterin von Haribo, gegenüber UFC Que-Choisir.

    Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) warnte Anfang Oktober, dass die weltweiten Zuckerpreise im September den höchsten Stand seit 13 Jahren erreicht hätten, da die Märkte sich Sorgen über die Auswirkungen des Klimaphänomens El Niño auf die Ernten in Thailand machten.

    Im Jahr 2022 hatten die Franzosen an Halloween bereits die „Rekordzahl“ von 112 Millionen Euro für Süßigkeiten ausgegeben, so UFC-Que Choisir.