Kategorie: À la une

  • Bauernproteste: Die Rechnung für die angekündigten Maßnahmen beläuft sich auf über 400 Millionen Euro

    Bauernproteste: Die Rechnung für die angekündigten Maßnahmen beläuft sich auf über 400 Millionen Euro

    Die Bauerngewerkschaften haben die Protestbewegung der französischen Landwirte nach den letzten Ankündigungen von Premierminister Gabriel Attal vorläufig beendet. Die Gesamtkosten der versprochenen Maßnahmen beläuft sich auf über 400 Millionen Euro.

    400 Millionen Euro: Das war der Preis, den es zu zahlen galt, um die Protestbewegung der französischen Landwirte zu besänftigen. Die neuen Ankündigungen von Premierminister Gabriel Attal scheinen tatsächlich einen Teil der Erwartungen der Landwirte zu erfüllen, da die Bauerngewerkschaft FNSEA und die Gruppierung Jeunes agriculteurs die Bewegung pausieren lassen und die Blockaden nach und nach aufgelöst werden. Nur der Verband Confédération Paysanne möchte seine Aktionen fortsetzen.

    Bei Besuchen einer Rinderfarm im Departement Haute-Garonne und auf einem Gemüseanbaubetrieb in Indre-et-Loire hat Gabriel Attal seit einer Woche zahlreiche Maßnahmen versprochen. Gesamtrechnung für den Staatshaushalt: über 400 Millionen Euro. Ein großes Budget, das Steuer- und Sozialerleichterungen umfasst, die der Staat nicht unbedingt eingeplant hatte. Dies gilt auch für den Rabatt auf Dieselkraftstoff, der nicht für den Straßenverkehr bestimmt ist, den die Landwirte seit vielen Monaten fordern. Allein diese Steuererleichterung wird dieses Jahr 70 Millionen Euro kosten und nach Berechnungen der Zeitung Le Parisien wird der Ausfall für die Staatskasse bis 2030 auf 1,4 Milliarden Euro steigen.

    Angesichts der wütenden Landwirte hat die französische Regierung ab diesem Jahr 150 Millionen Euro bewilligt, um die steuerliche und soziale Belastung von Viehzüchtern zu verringern, 50 Millionen für den Bio-Sektor, 50 Millionen für die von der epizootischen hämorrhagischen Krankheit (EHD) betroffenen Rinderzüchter, 150 Millionen für Rinderzüchter in Form von Steuerbefreiungen, wenn der Rinderbestand an Wert gewinnt, 80 Millionen für den Notfallfonds für Weinbauern und Staatshilfen für Rodungen in Höhe von 150 Millionen über zwei Jahre und ausserdem 20 Millionen für bretonische Landwirte für einen Notfallplan nach dem Sturm Ciaran.

    Landwirtschaftsminister Marc Fesneau, der heute Morgen bei CNews und Europe 1 zu Gast war, vertrat die Ansicht, dass die Unterstützung für Landwirte „keine schlechte Investition ist, wenn sie mittel- bis langfristig ist“.

  • 75.897 Menschen saßen am 1. Januar in französischen Gefängnissen – ein neuer Rekord

    75.897 Menschen saßen am 1. Januar in französischen Gefängnissen – ein neuer Rekord

    In allen französischen Gefängnissen gab es am 1. Januar genau 61.767 betriebsbereite Plätze. Die Belegungsdichte betrug somit 122,9%, wobei sie in einigen Einrichtungen sogar 200% erreichte oder überstieg.

    Es ist ein erneuter Rekord. Die Zahl der Häftlinge in Frankreich lag am 1. Januar bei 75.897 Personen. Dies geht aus Zahlen hervor, die das Justizministerium am Mittwoch, dem 31. Januar, veröffentlichte. Die Daten zeigen einen Anstieg um 0,3% innerhalb eines Monats und um 5,2% innerhalb eines Jahres. 19.936 Personen befinden sich in Untersuchungshaft.

    Auch die Zahl der betriebsbereiten Plätze in französischen Gefängnissen steigt leicht an. Am 1. Januar gab es 61.767 Plätze (+1,8% im Jahresvergleich). Die Belegung in den Haftanstalten, in denen Häftlinge in Untersuchungshaft auf ihr Urteil warten, und solche, die zu kurzen Strafen verurteilt wurden, untergebracht sind, liegt bei 147,6%. In 14 Anstalten erreicht oder übersteigt die Belegungsdichte sogar 200%.

    Frankreich vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verurteilt
    Aufgrund der Überbelegung der Gefängnisse müssen derzeit 2.840 Häftlinge auf einer Matratze auf dem Boden schlafen, das sind 36,5 % mehr als vor einem Jahr. Angesichts der chronischen Überbelegung der Gefängnisse, die Frankreich im Juli 2023 erneut eine Verurteilung durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte einbrachte, hofft die Regierung darauf, dass bis 2027 mindestens 15.000 neue Gefängnisplätze gebaut werden.

    Insgesamt befanden sich am 1. Dezember 2023 91.647 Personen in Haft. Darunter waren 15.750 Personen, die mit einer elektronischen Fußfessel außerhalb des Gefängnisses untergebracht waren. Der Anteil der weiblichen Häftlinge (3,7%) und der Minderjährigen (1%) blieb nahezu unverändert.

  • Nach neuesten Angeboten der Regierung beenden die französischen Landwirte ihre Blockaden

    Nach neuesten Angeboten der Regierung beenden die französischen Landwirte ihre Blockaden

    Die Bauernverbände rufen ihre Mitglieder dazu auf, „in eine neue Form der Mobilisierung einzutreten“, indem sie mit den Präfekturen und Ministerien an der Umsetzung der von Gabriel Attal angekündigten Maßnahmen arbeiten.

    „Die Bewegung hört nicht auf, aber sie verändert sich“, fasst der Präsident des Bauernverbandes FNSEA, Arnaud Rousseau, zusammen. Die FNSEA und die Gruppierung Jeunes Agriculteurs rufen dazu auf, „die Blockaden auszusetzen und in eine neue Form der Mobilisierung einzutreten“, nachdem Gabriel Attal am Donnerstag, dem 1. Februar, neue Ankündigungen gemacht hat. Beide Netzwerke rufen ihre Mitglieder dazu auf, mit den Präfekturen und Ministerien zusammenzuarbeiten, um die von Gabriel Attal angekündigten Maßnahmen umzusetzen, um den Forderungen der Landwirte, die seit mehreren Tagen überall in Frankreich protestiert haben, nachzukommen.

    Die Regierung wird die Bestimmungen zur Reduzierung des Pestizideinsatzes „pausieren“. „Wir werden den Ecophyto-Plan (…) auf Eis legen, um eine Reihe von Aspekten zu überarbeiten und zu vereinfachen“, erklärte Landwirtschaftsminister Marc Fesneau am Donnerstag, dem 1. Februar.

    Wirtschaftsminister Bruno Le Maire kündigte „10.000 Kontrollen“ über die Herkunft von Produkten in Supermärkten an. Die Sanktionen könnten bis zu 10 % des Umsatzes der Unternehmen oder Händlern betragen, die gegen die Verpflichtung, französische Produkte zu bevorzugen, verstossen, so der Wirtschaftsminister. „In den nächsten Tagen werden ausnahmslos alle großen Handelsketten kontrolliert“, teilte der Wirtschaftsminister mit.

    Gabriel Attal kündigte „150 Millionen Euro“ für Landwirte und Züchter an. „Eine Arbeitsgruppe mit der Branche wird es ermöglichen, die Modalitäten zu präzisieren“, fügte der Premierminister hinzu. „Wir werden das Ziel der Ernährungssouveränität im Gesetz verankern“, versprach Gabriel Attal ausserdem. All dies werde „mit den Landwirten“ und „mithilfe von Indikatoren, die mit ihnen festgelegt werden“, definiert, so der Premierminister.

    Die in Rungis festgenommenen Demonstranten wurden freigelassen. Die Polizeigewahrsam der 79 Demonstranten wurde aufgehoben, wie der Sender Franceinfo unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft in Créteil mitteilte. Die Demonstranten waren in den Markt von Rungis eingedrungen und wurden daraufhin verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

    Tausend Traktoren fahren durch Brüssel. Während sich die europäischen Staats- und Regierungschefs in der belgischen Hauptstadt treffen, wurden mehrere Straßen in Brüssel in der Umgebung des Gipfels und der EU-Institutionen blockiert.

  • Frankreich: „Wir haben ein Schulsystem, das am Rand des Zusammenbruchs steht“

    Frankreich: „Wir haben ein Schulsystem, das am Rand des Zusammenbruchs steht“

    Am Vorabend des großen Mobilisierungstages der Lehrer war die Co-Generalsekretärin der Lehrergewerkschaft SNUipp-FSU, Guislaine David, zu Gast bei Franceinfo und kritisierte die neue Bildungsministerin Amélie Oudéa-Castéra. „Wir haben eine Schule, der es schlecht geht, die am Punkt des Zusammenbruch…

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  • Trotz aller Ankündigungen: Agrarkrise in Frankreich verstärkt sich vor dem EU-Gipfel

    Trotz aller Ankündigungen: Agrarkrise in Frankreich verstärkt sich vor dem EU-Gipfel

    Die Blockaden protestierender Landwirte gingen auch am Donnerstag in Frankreich weiter. Vor allem rund um die Hauptstadt Paris, wo die Polizei den Schutz des großen und wichtigen Lebensmittelmarktes in Rungis aufrechterhält. Präsident Emmanuel Macron reiste heute nach Brüssel, wo die europäische Agrarkrise am Rande eines Gipfeltreffens der 27 EU-Mitgliedstaaten ebenfalls eine Rolle spielt.

    Der französische Präsident traf bereits um 10.00 Uhr mit der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, zusammen, um über die „Zukunft der europäischen Landwirtschaft“ zu sprechen, wie der Elysée-Palast im Vorfeld des außerordentlichen EU-Gipfels, der dem EU-Haushalt und der Unterstützung für die Ukraine gewidmet ist, bekannt gab.

    Die am Mittwoch von der französischen Regierung angekündigten Hilfen sowie die Zugeständnisse der Europäischen Kommission in Bezug auf landwirtschaftliche Flächen und ukrainische Lebensmittel-Importe, sind nach Meinung der französischen Landwirte unzureichend. Das Gleiche gilt auch in Italien, Spanien und Deutschland.

    Am Mittwochabend blockierten französische und belgische Landwirte gemeinsam einen Ort an der Grenze zwischen beiden Ländern, um auf Wettbewerbsverzerrungen durch Freihandelsabkommen hinzuweisen, und forderten deutliche Ankündigungen der EU für Donnerstag.

    In Frankreich hielten die Landwirte die Blockaden auf den Autobahnen rund um Paris aufrecht, die die Zufahrt zur Hauptstadt spürbar behindern, aber nicht verhindern. 91 Personen wurden am späten Mittwochnachmittag festgenommen, weil sie zu Fuß auf das Gelände des Großmarktes in Rungis eingedrungen waren und es dabei laut dem Pariser Polizeipräfekten zu „Beschädigungen“ gekommen sei.
    In ganz Frankreich wurden am Mittwoch mehr als 150 Protestaktionen wie Blockaden oder Demonstrationen gezählt, insbesondere rund um die Städte Orange, Nîmes, Arles, Aix-en-Provence, Grenoble und Nantes. Die Zufahrten nach Lyon waren fast vollständig blockiert, abgesehen von einem einzigen Verkehrsknotenpunkt.

    Angesichts des Unmuts der Landwirte in mehreren Mitgliedsstaaten schlug die Europäische Kommission vor, für das Jahr 2024 eine teilweise Ausnahme von den GAP-Flächenstilllegungsverpflichtungen zu gewähren, und erwägt einen Mechanismus zur Begrenzung der Einfuhren aus der Ukraine, insbesondere für Geflügel, Eier und Zucker.

    Die französischen Bauern sind wegen der Ungleichheit der Regeln besorgt: 29 verschiedene Fungizide, Insektizide und Herbizide dürfen in der Ukraine noch verwendet werden, sind in der Europäischen Union jedoch verboten. Ausserdem sind sie empört über die massiven Importe von preisgünstigem Zucker aus der Ukraine: 700.000 Tonnen aktuell gegenüber 20.000 Tonnen vor Beginn des Krieges.

    Ein weiteres Reizthema ist das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Ländern (Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay), das derzeit von der EU-Kommission verhandelt wird und in Paris auf Ablehnung stösst.

    Die Spitzenkandidatin der französischen Grünen für die Europawahl, Marie Toussaint, forderte Emmanuel Macron am Mittwoch auf, auf dem Gipfel „eine Koalition der Mitgliedsstaaten gegen das EU-Mercosur-Abkommen“ zu bilden.

  • Renten, Strom, Mautgebühren, Tabak – Was sich am 1. Februar 2024 in Frankreich ändert

    Renten, Strom, Mautgebühren, Tabak – Was sich am 1. Februar 2024 in Frankreich ändert

    Höhere Preise für Strom, Mautgebühren und Tabak, Rentenanpassungen. Änderungen, die ab dem 1. Februar 2024 in Kraft treten werden.

    Die Strompreise werden am 1. Februar 2024 erneut steigen. Diesmal wird der Anstieg 9,8 % für die Tarife der Haupt- und Nebenzeiten und 8,6 % für die Basistarife betragen, wie die Website der Regierung ankündigt.

    Diese Erhöhung hängt mit dem schrittweisen Auslaufen des Preisdeckels zusammen, der 2021 von der Exekutive eingeführt wurde, um den steigenden Energiepreisen entgegenzuwirken.

    Das Budget der Rentner wird im nächsten Monat einen kleinen Schub erfahren. Die Grundrenten werden um 5,4% angehoben. Die Erhöhung wurde bereits im Januar vorgenommen und wird am 9. Februar ausgezahlt, wie die Website mercipourlinfo.fr berichtet.

    Die Erhöhung betrifft auch andere Renten, nämlich :

    • Die Witwen-/Witwerrente
    • Die Solidaritätsbeihilfe für ältere Menschen (Aspa)
    • Die Witwen-/Witwerbeihilfe
    • Die Solidaritätsbeihilfe für alte Arbeitnehmer
    • Die Beihilfe für Mütter.

    Schlechte Nachrichten hingegen für Autofahrer: Die Mautgebühren für französische Autobahnen werden am 1. Februar erhöht. Die Erhöhung ist auf durchschnittlich 3 % begrenzt, womit die von den Autobahnbetreibern geforderte Erhöhung von 5 % verworfen wurde.

    Auf einigen Strecken wird der Anstieg jedoch deutlich höher ausfallen. Dies gilt für den Mont-Blanc-Tunnel, die A6, die A150 zwischen Rouen und Le Havre, die A79 im Departement Allier und das Viadukt von Millau, deren Preise um 4 bis 5,8 % steigen werden, wie die Zeitung Le Parisien berichtet.

  • Regierungserklärung: Gabriel Attal kündigt Maßnahmen zur „Entbürokratisierung Frankreichs“ an

    Regierungserklärung: Gabriel Attal kündigt Maßnahmen zur „Entbürokratisierung Frankreichs“ an

    Dazu gehören die flächendeckende Einrichtung von Online-Beschwerde-Portalen oder die Vereinfachung von Industrieverfahren. Maßnahmen zur „Vermeidung von Misswirtschaft“ und zur „Befreiung der Franzosen“. Gabriel Attal kündigte in seiner Grundsatzerklärung vor der Nationalversammlung am Dienstag, dem 30. Januar, eine Reihe von neuen Maßnahmen zur „Entbürokratisierung Frankreichs“ an. Dazu gehört, dass „ab diesem Jahr endlich jeder überall im Land online Strafanzeige erstatten kann“, sagte der Premierminister. Und: „Alle Organe, Ausschüsse und andere, die in den letzten 12 Monaten nicht zusammengekommen sind, werden abgeschafft“, fügte Premierminister Gabriel Attal in seiner Antrittsrede vor den französischen Abgeordneten hinzu. Auch die französischen Unternehmen sind betroffen: „Wir werden nach dem Sommer eine neue Etappe der Reform des Arbeitsrechts einleiten“, um „die Energien unserer Kleinstunternehmen und Mittelständler freizusetzen, ihren Alltag erheblich zu vereinfachen und ihnen …

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  • Bauernproteste: Acht Blockaden auf den Autobahnen der Region Île-de-France

    Bauernproteste: Acht Blockaden auf den Autobahnen der Region Île-de-France

    Die Protestbewegung der französischen Landwirte wurde auch am Dienstag, dem 30. Januar, fortgesetzt. Acht Blockadepunkte auf den Autobahnen in der Region Île-de-France werden weiterhin gehalten, und die Landwirte wollen eventuell Europas größten Lebensmittelmarkt in Rungis im Departement Val-de-Marne blockieren.

    Überall in Frankreich führten Landwirte am Dienstag, dem 30. Januar Protestaktionen durch. In Laval (Departement Mayenne) blockierten sie den Eingang zur Verwaltung der Stadt mit Reifen. In Toulouse (Departement Haute-Garonne) versuchten etwa 60 Traktoren, die Zufahrt zum Flughafen Blagnac zu blockieren. Auf den Autobahnen, auf denen sich die Konvois Paris näherten, wurden mehrere Blockaden aufrecht erhalten. Ein Teil der Autobahn A1 wurde von etwa 200 Personen besetzt und blockiert.

    Im Visier der Landwirte befindet sich insbesondere die Region Île-de-France, aber vor allem der Markt von Rungis (Val-de-Marne). Dieser weltgrößte Markt für Frischwaren wurde unter strenge Überwachung gestellt, mit umfangreichen Kontrollmaßnahmen für Arbeiter und Kunden. Insgesamt wurden am Dienstagnachmittag acht Blockadepunkte auf den Autobahnen in der Region Île-de-France gezählt.

  • Frankreich: Immer mehr falsche Banknoten sind im Umlauf

    Frankreich: Immer mehr falsche Banknoten sind im Umlauf

    In Frankreich werden immer mehr gefälschte Banknoten in Umlauf gebracht und im Internet angeboten. Und das trotz erhöhter Wachsamkeit der Europäischen Zentralbank.

    65.000 Euro wurden kürzlich in Nizza (Departement Alpes-Maritimes) beschlagnahmt und Pakete von Hundert-Euro-Scheinen im Departement Gard. Trotz der Wachsamkeit der Europäischen Zentralbank nimmt das Problem mit gefälschten Banknoten immer größere Ausmaße an. Diese Banknoten, die illegal über soziale Netzwerke oder das Darknet verkauft werden, sind nahezu perfekt. Die Fälscher nutzen verschiedene Vorgehensweisen, um die Wachsamkeit der Behörden zu umgehen.

    Banknoten werden überwiegend in Italien hergestellt
    Die Behörden versuchen, die Vertriebswege der gefälschten Banknoten zurückzuverfolgen. „Traditionell kommt das in Frankreich vorhandene Falschgeld überwiegend aus Italien, insbesondere aus der Region Neapel, wo sich kriminelle Gruppen auf die Herstellung von Falschgeld spezialisiert haben“, erläutert die Leiterin der Zentralstelle zur Bekämpfung der Falschmünzerei, Yannette Bois, auf dem TV-Sender France 2. Im Jahr 2022 stammte etwa die Hälfte der 376.000 in Frankreich beschlagnahmten gefälschten Banknoten aus Italien.

  • Pariser U-Bahn: Die dreckigste Luft von ganz Paris

    Pariser U-Bahn: Die dreckigste Luft von ganz Paris

    Die Pariser Metro wurde für die Weltausstellung im Jahr 1900 gebaut und ist eines der Symbole der französischen Hauptstadt. Jeden Tag nutzen über vier Millionen Fahrgäste die Metro. Nur wenige wissen, dass die U-Bahn der Ort ist, an dem man die giftigste Luft in ganz Paris einatmet. Verantwortlich dafür sind winzige, in der Luft schwebende Teilchen, die sogenannten Feinstaubpartikel. Für das bloße Auge unsichtbar, messen sie weniger als 10 Mikrometer – sie sind also noch winziger als ein Sandkorn und dünner als der Durchmesser eines Haares. Ein Teil des Problems besteht darin, dass verschmutzte Luft von der Oberfläche in das unterirdische System eindringt. Hinzu kommen winzige Metallpartikel, die durch den Verschleiß von Eisenbahnmaterial entstehen: Beim Bremsen, aber auch durch die Reibung zwischen Rädern und Schienen. All das findet in einem engen und schlecht belüfteten Raum statt. Nach Angaben der Nationalen Agentur für Gesundheitssicherheit sind die Werte der giftigen Feinstaubpar…

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