Kategorie: À la une

  • Schulferien und Streik bei der SNCF – Bison futé sieht am Wochenende rot auf Frankreichs Straßen

    Schulferien und Streik bei der SNCF – Bison futé sieht am Wochenende rot auf Frankreichs Straßen

    Das zweite Wochenende der Winterferien verspricht ein besonders hohes Verkehrsaufkommen auf den Straßen Frankreichs, vor allem in Richtung der Skigebiete in den Alpen.

    Die Winterferien dauern an. Der amtliche Verkehrswarndienst Bison futé sagt für das Wochenende vom 17. bis 18. Februar dichten Verkehr voraus, und der angekündigte Streik bei der SNCF wird die Lage auch nicht verbessern. Betroffen sind vor allem die Region Auvergne-Rhône-Alpes, die für Samstag in der Abreiserichtung als rot eingestuft wird, und die Ile-de-France.

    Die Vorhersagen für Freitag
    Der Tag wird im Osten Frankreichs in Abreiserichtung als orange eingestuft. Im Einzelnen wird empfohlen, die Region Ile-de-France vor 14 Uhr zu verlassen oder zu durchqueren. Von der Benutzung der Autobahn A4 zwischen Metz und Straßburg wird zwischen 8 und 20 Uhr abgeraten. Dasselbe gilt für die A6 zwischen Fleury und Mâcon von 12 bis 20 Uhr.

    Die Vorhersagen für Samstag
    In beiden Richtungen werden in der Region Auvergne-Rhône-Alpes die Autobahnen A40 und A43, die die Skigebiete verbinden, „den ganzen Tag über besonders überlastet“ sein, stellt Bison futé fest. Autofahrer werden gebeten, die folgenden Straßen in Abfahrtsrichtung zu meiden:

    • Die Autobahn A40 zwischen Mâcon und Annemasse von 12 bis 16 Uhr.
    • Die Autobahn A43, zwischen Lyon und Modane, von 10 bis 17 Uhr.
    • Die Autobahn A430, auf der Höhe von Saint-Hélène-sur-Isère, von 11 bis 16 Uhr.
    • Die Nationalstraße N90 zwischen Albertville und Bourg-Saint-Maurice von 12 bis 15 Uhr.
    • Die Nationalstraße N85 zwischen Grenoble und Gap von 8 bis 18 Uhr.

    Für die Rückreise wird empfohlen, die Ile-de-France vor 14 Uhr zu erreichen oder zu durchqueren. Außerdem: Vermeiden Sie die A7 zwischen Orange und Lyon von bis 16 Uhr, die A40 zwischen Annemasse und Mâcon von 9 bis 15 Uhr und die A43 zwischen Chambéry und Lyon von 7 bis 16 Uhr. In den beiden Regionen Ile-de-France und Auvergne-Rhône-Alpes herrscht Warnstufe Orange.

    Die Vorhersage für Sonntag
    Der Tag wird im ganzen Land als grün eingestuft, und zwar in beiden Richtungen.

  • SNCF-Streik: Jeder zweite Zug wird in Frankreich am kommenden Wochenende ausfallen

    SNCF-Streik: Jeder zweite Zug wird in Frankreich am kommenden Wochenende ausfallen

    Nur jeder zweite Zug wird am Wochenende des 17. und 18. Februar, einem Wochenende mit sehr hohem Ferienverkehrsaufkommen, verkehren. Vorrang erhalten Züge in die Skiorte sowie Züge mit unbegleiteten Kindern, die von der SNCF befördert werden.

    Am Wochenende des 17. und 18. Februar einen Zug zu bekommen oder nicht wird ein wahres Abenteuer sein. Der Verkehr auf den Schienen Frankreichs wird deutlich gestört sein, da nur einer von zwei TGVs am Freitag, Samstag und Sonntag verkehren werden. Das Gleiche gilt für die OuiGo- und Intercity-Züge. Grund für die Ausfälle ist ein landesweiter Streik der Zug-Kontrolleure. Die SNCF hat ab Mittwoch begonnen, alle Reisenden über die Aufrechterhaltung oder den Ausfall ihrer Züge zu informieren.

    Vorrang für Züge, die in die Berge fahren
    Während des Wochenendes werden eine Million Reisende in den Bahnhöfen des Landes erwartet. Die SNCF hält vor allem die Züge aufrecht, die in die Alpen fahren. TGV-Züge mit TER-Anschluss werden so weit wie möglich gewährleistet. Warum werden die Skigebiete bevorzugt bedient? Die SNCF erklärt diese Entscheidung so: „Die Ferien im Schnee betreffen etwa 10 % der Franzosen, aber 20 % unserer Kunden. Was wir wollten, war, die vollsten Züge zu priorisieren“, erklärt Alain Krakovitch, Direktor von TGV-Intercités gegenüber dem Sender Franceinfo. Bei Zugausfällen besteht die Möglichkeit, die Fahrkarte kostenlos umzutauschen oder sich den vollen Fahrpreis erstatten zu lassen. Alle Reisenden erhalten eine Ermäßigung von 50 % auf ihre nächste Reise, wenn sie diese innerhalb von 30 Tagen buchen.

  • Frankreich: Sozialleasing für Elektroautos bereits nach einem Monat ausgeschöpft

    Frankreich: Sozialleasing für Elektroautos bereits nach einem Monat ausgeschöpft

    Mit dem staatlich subventionierten Leasing für ein Elektroauto für 100 oder 150 pro Monat ist es vorbei, zumindest für dieses Jahr. Das von der Regierung eingeführte Sozialleasing wurde Opfer seines großen Erfolgs. 50.000 einkommensschwache Haushalte haben eine Bestellung aufgegeben, das sind doppelt so viele wie erwartet.

    Der französische Staat zieht den Stecker seiner Sozialleasingregelung, die einen außerordentlich großen Erfolg hatte. Ein Autohändler hat in sechs Wochen fast die Hälfte der Bestellungen für Elektroautos abgewickelt, die er normalerweise in einem ganzen Jahr macht: „Die Nachfrage war extrem hoch. Diese Regelung hat einen großen Zustrom von Kunden erzeugt, insbesondere solche, die wir für Neufahrzeuge sonst nicht bekommen hätten“, erklärt der Verkaufsleiter für Neufahrzeuge gegenüber Franceinfo.

    Bis zu 13.000 Euro vom Staat finanziert.
    Um in den Genuss der Förderung zu kommen, waren diese drei Kriterien zu erfüllen: Antragsteller müssen ein steuerliches Referenzeinkommen von weniger als 15.400 Euro haben, mehr als 15 km von ihrer Arbeitsstelle entfernt wohnen und im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit mehr als 8.000 km pro Jahr fahren. 100 Euro pro Monat für drei Jahre, und der Staat finanziert bis zu 13.000 Euro pro Fahrzeug. Für die Hersteller ist der Druck groß, um die vielen Bestellungen nun erfüllen zu können.

  • Aschermittwoch – auch in Frankreich wird er begangen

    Aschermittwoch – auch in Frankreich wird er begangen

    Heute ist Aschermittwoch, im französischen „Mercredi des Cendres“ genannt. Dieser Tag markiert den Beginn der christlichen Fastenzeit. Auch in Frankreich, einem Land mit einer reichen kulturellen und religiösen Vielfalt, wird dieser traditionelle Tag der Buße und Besinnung begangen. Der Aschermittwo…

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  • Bauernproteste: Milchbauern demonstrieren zwischen der Nationalversammlung und dem Eiffelturm

    Bauernproteste: Milchbauern demonstrieren zwischen der Nationalversammlung und dem Eiffelturm

    Rund 100 Milchbauern demonstrieren am Dienstag seit 10 Uhr in der französischen Hauptstadt, um bessere Milchpreise zu fordern. Eine Demonstration von Milchbauern wurde für Dienstag, den 13. Februar, am Vormittag zwischen der Nationalversammlung und dem Eiffelturm angesetzt. Etwa 100 Milchbauern versammeln sich ab 10 Uhr vor der Nationalversammlung, um auf ihre Arbeitsbedingungen und den niedrigen Milchpreis aufmerksam zu machen. Anschließend wollen sie unter dem Eiffelturm kostenlos Milch verteilen.

    Die APLI (Vereinigung der unabhängigen Milcherzeuger) hat die Bewegung ins Leben gerufen. „Heute ist die Regierung dabei, kleine Maßnahmen umzusetzen, um zu versuchen, die Landwirten zu beruhigen, aber das Problem ist viel schwerwiegender, es ist strukturell, und es ist ein Preisproblem“, erklärte Adrien Lefèvre, Sprecher des Verbands, gegenüber dem Sender France Bleu Paris. Adrien Lefèvre verweist insbesondere auf unlauteren W…

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  • Gabriel Attal: Wer ist „Volta“ – neuer Begleiter im Leben des französischen Premierministers?

    Gabriel Attal: Wer ist „Volta“ – neuer Begleiter im Leben des französischen Premierministers?

    Kaum zum Premierminister ernannt, begann Gabriel Attal seine Amtszeit mit den Protesten der französischen Bauern. Dennoch fand er Zeit, seinen Haushalt mit einem neuen Partner zu teilen.

    Die Sache hatte am Tag von Gabriel Attal’s erster Regierungserklärung am 30. Januar für Erstaunen gesorgt. Während die Opposition dem Premierminister antwortete, schaute Gabriel Attal lächelnd auf sein Handy und hörte der Kritik und dem anschliessenden Misstrauensantrag der Opposition nicht wirklich zu.

    Was Gabriel Attal sich ansah, waren Fotos von kleinen Hunden, wie mehrere Medien, darunter die Zeitung Libération, festgestellt hatten. Dies wurde nun bestätigt.

    Die Tage von Gabriel Attal sind zwar bis zum Rand ausgefüllt, seit er Premierminister ist, aber er hat dennoch die Zeit gefunden, einen neuen Begleiter in sein Leben zu lassen. Ein Gefährte mit vier Pfoten…

    Das Tier wurde ihm von seiner Familie anlässlich seiner Ernennung zum Premierminister geschenkt. Gabriel Attal hat in der Tat schon immer Tiere geliebt. Die kleine Hündin gehört der Rasse Chow-Chow an. Sie wurde nach dem Erfinder der elektrischen Batterie „Volta“ getauft, „da sie überall herumläuft“, wie Gabriel Attal der Zeitung Le Parisien verriet.

    Gegenüber unseren Kollegen erklärt der Premierminister: „Während des Misstrauensantrags haben mir meine Schwestern ein Foto von meiner Hündin im Garten geschickt“. Attal fährt fort: „Spontan wollte ich diesen Moment mit den Ministern neben mir teilen“. Die Ministerinnen, die an diesem Tag neben ihm saßen, waren Rachida Dati, Prisca Thévenot und Marie Lebec.

    Bis vor zwei Jahren war Gabriel Attal mit dem ehemaligen Europaabgeordneten Stéphane Séjourné, dem derzeitigen Außenminister, liiert und verpartnert. Die beiden Männer beendeten ihre Beziehung. Gabriel Attal ist nun offiziell Single.

    Zwei neue Hunde auch im Elysée-Palast
    Emmanuel und Brigitte Macron haben den Labrador Nemo 2017 aus dem Tierheim adoptiert. Der Name wurde in Anlehnung an Kapitän Nemo, den Helden aus den Werken von Jules Verne, gewählt. Seit einigen Tagen ist Nemo nicht mehr der einzige Vierbeiner, der in den Gärten des Elysée-Palastes herumtollt. Seit einigen Tagen hat das Präsidentenpaar zwei neue Hunde aufgenommen, die ihm vom kasachischen Präsidenten geschenkt wurden. Bei den Hunden handelt es sich um Tazi-Windhunde, denen Emmanuel und Brigitte Macron die Namen Jules und Jeanne gaben.

  • Französische Landwirte: Gewerkschaft FNSEA erwägt Wiederaufnahme der Protestaktionen

    Französische Landwirte: Gewerkschaft FNSEA erwägt Wiederaufnahme der Protestaktionen

    Nach zwei Wochen Straßenblockaden und teilweise tumultartigen Aktionen stoppten die französischen Landwirte Anfang Februar nach mehreren Ankündigungen von Premierminister Gabriel Attal vorläufig ihren Protest.

    „Es gab nicht einmal den Anfang von Gesprächen“. Der Präsident der Landwirtschafts-Gewerkschaft FNSEA, Arnaud Rousseau, warnte die Regierung am Sonntag, dem 11. Februar, 12 Tage vor der Eröffnung der großen Landwirtschaftsmesse, die vom 24. Februar bis zum 3. März in Paris stattfindet. Als Gast des Senders BFTMV zog der Chef der größten Bauerngewerkschaft eine Wiederaufnahme der Aktionen der Landwirte in Betracht, wenn bis dahin keine konkreten Anstrengungen unternommen würden. „Wir sind nicht im richtigen Tempo (…), wir müssen das Tempo beschleunigen“, warnte Rousseau.

    Arnaud Rousseau erklärte, dass er zwar am Dienstagnachmittag von Premierminister Gabriel Attal empfangen werden solle, aber „seit 10 Tagen“ und der Aussetzung der Blockaden und Aktionen der Landwirte habe es „kein Ministertreffen“ gegeben, weder mit dem Landwirtschaftsminister noch mit dem Premierminister. „Wir haben sehr konkrete Vorschläge auf den Tisch gelegt (…). Wenn man sich über uns lustig macht, könnte der Empfang des Staatspräsidenten am Tag der Eröffnung der Messe natürlich nicht unter den klassischen Bedingungen stattfinden“, warnte Arnaud Rousseau.

    Nach zwei Wochen Straßenblockaden und teilweise tumultartigen Aktionen brachen die Demonstranten Anfang Februar nach drei Ankündigungen des neuen Premierministers Gabriel Attal zu so unterschiedlichen Themen wie Pestiziden, Renten für Landwirte oder synthetisch hergestelltem Fleisch ihre Proteste ab. „Wir wollen konkrete Entscheidungen sehen, die sich in den Betrieben bemerkbar machen“, sagte der Chef der FNSEA, auch wenn „wir verstehen, dass wir, was ein neues Gesetz betrifft, etwas Zeit brauchen“.

  • Gabriel Attal: Zeitplan für die wichtigsten Reformen und Maßnahmen seiner neuen Regierung

    Gabriel Attal: Zeitplan für die wichtigsten Reformen und Maßnahmen seiner neuen Regierung

    Nachdem Gabriel Attal endlich sein neues Team vollständig versammelt hat, sprach er in einem Interview mit der Zeitung Le Parisien über den Zeitplan und die anstehenden Reformen. „Handeln, handeln, handeln“ und „Ergebnisse, Ergebnisse, Ergebnisse“: Aktion und Ergebnisse werden die Triebfedern für Gabriel Attalk als Premierminister sein. Einen Monat nach seiner Ernennung und drei Tage nach der offiziellen Bekanntgabe seiner nun vollständigen Regierungsmannschaft äußerte er sich am Sonntag in der Zeitung Le Parisien. Attal versichert, dass er „der Führer der Mehrheit“ sei und verspricht, dass es „keine Auszeit“ geben werde.

    In wenigen Tagen will der junge Premierminister die Namen von „20 Gebieten, in denen wir alle Verfahren für den Wohnungsbau drastisch vereinfachen werden“, bekannt geben, um wesentlich schneller dringend benötigte Wohnungen bauen zu können. Das Projekt ist ehrgeizig: 30.000 neue Wohnungen in drei Jahren. …

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  • Paris 2024: „Wir sind bereit – es gibt keine Verzögerungen“ – 165 Tage bis zur Olympiade

    Paris 2024: „Wir sind bereit – es gibt keine Verzögerungen“ – 165 Tage bis zur Olympiade

    Der für den Sport zuständige Pariser Vizebürgermeister Pierre Rabadan ist besonders begeistert von der Adidas Arena an der Porte de la Chapelle, die er als „kleines Wunder“ bezeichnet.

    „Wir sind 165 Tage von den Olympischen und Paralympischen Spielen entfernt und erleben keine Schwierigkeiten und keine problematischen Verzögerungen bei der Vorbereitung der Spiele“, sagt Pierre Rabadan, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Paris, am Sonntag, dem 11. Februar, auf dem Sender Franceinfo. Pierre Rabadan möchte die „Arbeit loben, die in einem manchmal schwierigen Kontext“, nach „Covid, der Inflation und dem Krieg in der Ukraine“ geleistet wurde.

    Als Beweis für die eingehaltenen Fristen sieht der Sportdezernent das erste Basketballspiel am Sonntagabend, das die Adidas Arena einweiht, die am Sonntag an der Porte de la Chapelle im Norden von Paris eröffnet wird. Es handelt sich um die erste fertiggestellte Sportanlage der Olympischen Spiele, die genutzt wird. „Wir sind extrem glücklich über die Fertigstellung dieser neuen Anlage“, sagte Pierre Rabadan.

    „Eine Halle mit einer Kapazität von 8.000 bis 9.000 Plätzen gab es bisher in Paris nicht“, so Rabadan. Die Halle, die der Sportdezernent als „kleines Wunder“ bezeichnet, wird bei den Olympischen Spielen vor allem für Badminton oder Gymnastik genutzt werden. „Wir haben nur etwas mehr als zwei Jahre gebraucht, um diese unglaublich innovative Arena zu bauen“.

  • Aktivisten bewerfen Monet-Gemälde im Museum von Lyon mit Suppe

    Aktivisten bewerfen Monet-Gemälde im Museum von Lyon mit Suppe

    Claude Monets Gemälde „Le Printemps (Der Frühling)“ wurde im Musée des Beaux-Arts in Lyon von Umweltaktivisten mit Suppe bespritzt.

    Diese Aktion des Kollektivs Riposte Alimentaire fand etwa zwei Wochen nach einer ähnlichen Aktion im Louvre statt, bei der die Mona Lisa mit Suppe beworfen wurde.

    Das Gemälde „Le Printemps“ von Claude Monet wurde am Samstagnachmittag, den 10. Februar, im Musée des Beaux-Arts in Lyon mit Suppe bespritzt. Zu dieser Aktion bekannte sich das Kollektiv Riposte Alimentaire auf dem sozialen Netzwerk X.

    „Dieser Frühling wird der einzige sein, der uns bleibt, wenn wir nicht reagieren. Was werden unsere zukünftigen Künstler malen? Wovon werden wir träumen, wenn es keinen Frühling mehr gibt?“, skandierten die beiden Aktivistinnen des Umwelt-Kollektivs vor dem Gemälde.

    Mit dieser Aktion möchte Riposte Alimentaire auf die sich abzeichnende Klima- und Sozialkrise aufmerksam machen. Das Kollektiv fordert „die Aufnahme der Ernährung in das allgemeine System der sozialen Sicherheit“.

    Eine Aktion, die sofort zahlreiche Reaktionen auf dem sozialen Netzwerk X hervorrief.

    Die Oppositionspolitiker der Stadt Lyon kritisieren diese militante Aktion scharf.

    Am Sonntag, dem 28. Januar, hatte das Kollektiv bereits eine ähnliche Aktion im Louvre in Paris durchgeführt und Suppe gegen das Panzerglas geworfen, das „Die Mona Lisa“ schützt. Zwei Aktivistinnen wurden damals in Polizeigewahrsam genommen. Ein Richter ordnete an, dass die Aktivistinnen einen Beitrag an eine Vereinigung von Opferfamilien zu zahlen hätten, so die Pariser Staatsanwaltschaft.

    In Frankreich werden für die Beschädigung von Kunstwerken maximal sieben Jahre Haft und 100.000 € Geldstrafe verhängt.