Kategorie: Blick in die Welt

Neuigkeiten, Einschätzungen und Meinungen zu Ereignissen, die die Welt bewegen.

  • Israel stoppt Hilfslieferungen in den Gazastreifen: Die Eskalation des Konflikts geht weiter

    Israel stoppt Hilfslieferungen in den Gazastreifen: Die Eskalation des Konflikts geht weiter

    Israel hat am Sonntag angekündigt, sämtliche Hilfslieferungen in den Gazastreifen einzustellen. Diese Maßnahme erfolgt nach dem Auslaufen der ersten Phase des Waffenstillstands mit der Hamas und einem gescheiterten Versuch, die Feuerpause zu verlängern. Die Entscheidung sorgt international für Besorgnis, da die humanitäre Lage in der Region weiterhin prekär ist.

    Ein fragiler Waffenstillstand

    Die erste Phase des Waffenstillstands trat im Januar in Kraft und beinhaltete unter anderem die Freilassung von Geiseln und Gefangenen auf beiden Seiten sowie eine Intensivierung humanitärer Hilfsmaßnahmen. Die Vereinbarung wurde jedoch nur als vorübergehende Lösung betrachtet, um Raum für weitere Verhandlungen über eine dauerhafte Waffenruhe zu schaffen.

    Geplant war, dass in einer zweiten Phase noch mehr Geiseln freigelassen werden, während Israel schrittweise seine militärischen Operationen im Gazastreifen reduzieren sollte. Doch die Gespräche zwischen Israel und der Hamas stockten zunehmend, sodass keine Einigung über eine Fortsetzung des Abkommens erzielt wurde.

    Der gescheiterte US-Vorschlag

    Der US-Sondergesandte Steve Witkoff legte einen neuen Vorschlag auf den Tisch: Die Waffenruhe sollte bis zum 20. April – also bis zum Ende des Ramadan und des jüdischen Pessach-Festes – verlängert werden. Im Gegenzug sollte die Hamas die Hälfte der noch in Gefangenschaft befindlichen Geiseln sofort freilassen und die restlichen, sobald ein dauerhafter Waffenstillstand ausgehandelt worden wäre.

    Während Israel diesem Plan zustimmte, lehnte ihn die Hamas ab. Die genauen Gründe für die Ablehnung sind unklar, allerdings bestehen erhebliche Differenzen in zentralen Fragen wie dem israelischen Rückzug aus strategisch wichtigen Gebieten, darunter der Philadelphi-Korridor an der Grenze zu Ägypten.

    Reaktionen und gegenseitige Vorwürfe

    Die Hamas reagierte empört auf Israels Entscheidung, Hilfslieferungen in den Gazastreifen zu blockieren, und warf der israelischen Regierung vor, die Bevölkerung als Druckmittel zu missbrauchen. Sie bezeichnete das Vorgehen als „Kriegsverbrechen“ und „Verstoß gegen die Waffenstillstandsvereinbarung“.

    Israel hingegen bleibt bei seiner harten Linie und fordert die bedingungslose Freilassung aller Geiseln, bevor weitere Verhandlungen geführt werden. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu betonte mehrfach, dass Israel keine Waffenruhe ohne klare Zusagen der Hamas akzeptieren werde.

    Stillstand in den Verhandlungen

    Die Vermittlungsbemühungen durch Ägypten, Katar und die USA verliefen bislang ergebnislos. Eine israelische Delegation kehrte zuletzt ohne Fortschritte aus Kairo zurück. Einer der zentralen Streitpunkte bleibt die Kontrolle über den Philadelphi-Korridor, eine strategische Route, über die mutmaßlich Waffen in den Gazastreifen geschmuggelt werden.

    Die Hamas fordert, dass Israel sich vollständig aus dem Gebiet zurückzieht, was von der israelischen Regierung entschieden abgelehnt wird. Dies führt zu einer Pattsituation, die eine Verlängerung der Feuerpause zunehmend unwahrscheinlich macht.

    Internationale Besorgnis wächst

    Die Vereinten Nationen sowie zahlreiche humanitäre Organisationen äußern sich besorgt über die Verschlechterung der Lage im Gazastreifen. Bereits vor der Entscheidung, die Hilfslieferungen zu stoppen, war die humanitäre Situation kritisch. Lebensmittel, Medikamente und andere essenzielle Güter sind in der Enklave Mangelware.

    Die Einstellung der Lieferungen könnte dazu führen, dass sich die Lebensbedingungen für die palästinensische Zivilbevölkerung weiter verschärfen. Internationale Akteure fordern Israel auf, die Blockade der Hilfslieferungen rückgängig zu machen und zur Deeskalation beizutragen.

    Die kommenden Tage werden entscheidend sein. Sollte es keine Fortschritte bei den Verhandlungen geben, könnte eine erneute militärische Eskalation drohen. In dieser angespannten Situation bleibt unklar, ob es noch eine Chance für eine nachhaltige Lösung gibt oder ob sich die Gewalt weiter verschärfen wird.

    Von Andreas Brucker

  • Eklat im Oval Office: Trumps neue Außenpolitik auf dem Prüfstand

    Eklat im Oval Office: Trumps neue Außenpolitik auf dem Prüfstand

    Der jüngste Eklat im Oval Office zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj markiert einen Wendepunkt in der internationalen Diplomatie. Was als routinemäßiges Treffen begann, endete in einem offenen Konflikt, der die zukünftige Ausrichtung der US-Außenpolitik in Frage stellt.

    Ein Treffen eskaliert

    Am 28. Februar 2025 trafen sich Trump und Selenskyj im Weißen Haus, um über die weitere Unterstützung der USA für die Ukraine und ein potenzielles Abkommen über seltene Erden zu sprechen. Doch das Gespräch nahm eine unerwartete Wendung, als Trump Selenskyj vorwarf, nicht genug Dankbarkeit für die bisherige Unterstützung der USA zu zeigen. Der US-Präsident äußerte zudem die Befürchtung, dass Selenskyjs Haltung das Risiko eines Dritten Weltkriegs erhöhe. Selenskyj hingegen betonte die Notwendigkeit von Sicherheitsgarantien für sein Land und warnte vor den Gefahren eines voreiligen Friedens mit Russland. Das Treffen endete abrupt, ohne dass das geplante Abkommen unterzeichnet wurde.

    Eine neue Doktrin: America First

    Dieser Vorfall ist kein isoliertes Ereignis, sondern spiegelt eine tiefgreifende Veränderung in der US-Außenpolitik wider. Unter dem Motto „America First“ hat Trump eine Politik eingeschlagen, die traditionelle Allianzen in Frage stellt und nationale Interessen in den Vordergrund rückt. Ein zentrales Element dieser Strategie ist die Neuausrichtung der Beziehungen zu Russland. Durch direkte Verhandlungen mit Moskau versucht die US-Regierung, globale Machtverhältnisse neu zu definieren und den Einfluss Chinas einzudämmen. Diese Politik hat jedoch Besorgnis bei europäischen Verbündeten ausgelöst, die eine Schwächung der transatlantischen Partnerschaft befürchten.

    Die Rolle der Ukraine im geopolitischen Spiel

    Die Ukraine befindet sich im Zentrum dieses geopolitischen Schachbretts. Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs im Jahr 2022 hat das Land erhebliche Unterstützung aus den USA erhalten. Doch die jüngsten Entwicklungen deuten darauf hin, dass Washington bereit ist, seine Prioritäten zu verschieben. Die Gespräche zwischen US- und russischen Delegationen in Saudi-Arabien, bei denen weder europäische noch ukrainische Vertreter anwesend waren, haben in Kiew Besorgnis ausgelöst. Es besteht die Befürchtung, dass ein möglicher Deal zwischen Washington und Moskau die Interessen der Ukraine untergraben könnte.

    Europas Reaktion: Zwischen Solidarität und Eigenständigkeit

    Die europäische Gemeinschaft reagierte mit Besorgnis auf die Ereignisse im Weißen Haus. Führende Politiker betonten ihre Unterstützung für die Ukraine und warnten vor den Folgen einer möglichen US-Russland-Annäherung ohne Einbeziehung Europas. Gleichzeitig wächst der Druck auf die europäischen Staaten, eine eigenständigere Rolle in der internationalen Sicherheitspolitik zu übernehmen. Die Diskussion über eine stärkere militärische Zusammenarbeit innerhalb der EU und eine Reduzierung der Abhängigkeit von den USA gewinnt an Fahrt.

    Historische Parallelen und zukünftige Szenarien

    Die aktuelle Situation erinnert an vergangene Epochen, in denen Großmächte über die Köpfe kleinerer Staaten hinweg Entscheidungen trafen. Ein solches Vorgehen birgt die Gefahr, bestehende Konflikte zu verschärfen und das internationale Gleichgewicht zu destabilisieren. Für die Ukraine bedeutet dies, dass sie ihre diplomatischen Bemühungen intensivieren muss, um ihre Souveränität und territoriale Integrität zu wahren. Gleichzeitig steht Europa vor der Herausforderung, eine kohärente und entschlossene Außenpolitik zu formulieren, die den aktuellen geopolitischen Realitäten gerecht wird.

    Der Eklat im Oval Office könnte somit als Weckruf dienen – sowohl für die transatlantischen Beziehungen als auch für die Rolle Europas in der Weltpolitik. Es liegt an den europäischen Nationen, diese Herausforderung anzunehmen und ihre Position in einer sich wandelnden globalen Ordnung neu zu definieren.

    Von Andreas Brucker

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  • Trump setzt auf Putins Wort in Ukraine-Frage – und andere World-News

    Trump setzt auf Putins Wort in Ukraine-Frage – und andere World-News

    US-Präsident Donald Trump empfing gestern den britischen Premierminister Keir Starmer in Washington. Während des Treffens im Oval Office machte Trump mehrfach deutlich, dass er darauf vertraue, dass Russlands Präsident Wladimir Putin sich an die Bedingungen eines möglichen Friedensabkommens zur Beendigung des Ukraine-Krieges halten werde.

    „Ich denke, er hält sein Wort“, erklärte Trump. „Ich kenne ihn jetzt schon lange.“

    Diese Haltung könnte kaum weiter von der seines britischen Amtskollegen entfernt sein. Starmer war in die USA gereist, um die Entsendung britischer Truppen für eine Friedensmission nach Kriegsende anzubieten und um Trump davon zu überzeugen, die Ukraine nicht Putins Forderungen zu überlassen.

    Als Trump gefragt wurde, ob die USA Großbritannien unterstützen würden, falls es Friedenstruppen entsendet und Russland ein Abkommen bricht, wich er aus. Innerhalb einer Minute wechselte er seine Antwort mehrfach – erst nein, dann ja, schließlich wieder nein. „Sie brauchen keine Hilfe“, sagte er.

    Neue Zölle für Kanada, Mexiko und China

    Trump kündigte zudem an, dass ab dem 4. März neue Zölle auf Waren aus Kanada und Mexiko in Kraft treten sollen. Er begründete dies damit, dass beide Länder nicht genug unternommen hätten, um den Drogenschmuggel in die USA zu stoppen. In einem Social-Media-Post erklärte er außerdem, dass China bereits nächste Woche mit zusätzlichen 10 Prozent Einfuhrzoll belegt werde.

    Wirtschaftsexperten warnen vor den möglichen Folgen: Die Maßnahmen könnten die Preise in den USA in die Höhe treiben und Handelskriege auslösen.

    Israels Armee räumt Fehler am 7. Oktober ein

    Die israelischen Streitkräfte veröffentlichten gestern erste Ergebnisse interner Untersuchungen zum militärischen und geheimdienstlichen Versagen am 7. Oktober 2023. Hochrangige Offiziere hatten die Hamas offenbar massiv unterschätzt und frühe Warnungen vor einem bevorstehenden Großangriff falsch interpretiert.

    Das Problem lag laut Militärvertretern in falschen Annahmen über die Fähigkeiten und Absichten der Hamas – sowie einer fast schon blinden Abhängigkeit von präziser Geheimdienstinformation, die in diesem Fall fehlte. Die Untersuchung ging jedoch nicht auf die politische Strategie der israelischen Regierung in den Jahren vor dem Angriff ein.

    Hintergründe zur Untersuchung

    Israels Militär gab an, zehntausende Stunden mit der Analyse der Geheimdienstarbeit und der Reaktion auf den Angriff verbracht zu haben. Bei dem Angriff wurden rund 1.200 Menschen getötet, die meisten davon Zivilisten. 250 Personen wurden als Geiseln genommen – es war das tödlichste Ereignis für jüdische Menschen seit dem Holocaust.

    Währenddessen schickte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine Delegation nach Kairo, um über eine Verlängerung der Waffenruhe zu verhandeln.

    Ermittlungen zum Tod von Gene Hackman

    Der Schauspieler Gene Hackman, der zwar nie dem typischen Hollywood-Star entsprach, aber dennoch eine beeindruckende Karriere hinlegte, ist im Alter von 95 Jahren verstorben. Hackman, seine Frau Betsy Arakawa und ihr Hund wurden tot in ihrem Haus in New Mexico aufgefunden.

    Besonders brisant: Auf einer Badezimmerablage lag eine geöffnete Medikamentenflasche, verstreute Pillen wurden daneben entdeckt. Die Polizei ermittelt.

    Hackman war bekannt für seine intensive Darstellung vermeintlich gewöhnlicher Figuren in einigen der besten Filme der 1970er und 1980er Jahre – darunter „French Connection“ und „Mississippi Burning“.

    WEITERE SCHLAGZEILEN

    • Myanmar: Hunderte Menschen wurden aus Zwangsarbeitslagern gerettet, die für Online-Betrugsmaschen genutzt wurden.
    • Mexiko: Dutzende Mitglieder von Drogenkartellen, die in den USA gesucht werden, wurden von Mexiko an die US-Behörden überstellt.
    • China: Thailand schob 40 geflüchtete Uiguren nach China ab – Menschenrechtsorganisationen und die UN kritisieren das scharf.
    • Türkei: Der inhaftierte Führer der kurdischen PKK ruft seine Gruppe zur Waffenabgabe und Auflösung auf.
    • Vatikan: Papst Franziskus’ zweiwöchiger Krankenhausaufenthalt wirft unbequeme Fragen zur Entscheidungsfindung in der Kirche auf.
    • Österreich: Drei etablierte Parteien bilden eine neue Regierung – die rechtsextreme FPÖ bleibt außen vor.
    • Rumänien: Andrew und Tristan Tate, die wegen Sexualverbrechen in Rumänien angeklagt wurden, sind in die USA zurückgekehrt.
    • Wirtschaft: Die Gründerfamilie von 7-Eleven scheiterte mit dem Versuch, das Unternehmen zurückzukaufen.
    • Indien: Die Maha Kumbh Mela, das weltweit größte spirituelle Treffen, ging nach sechs Wochen zu Ende.
    • Kanada: Ermittler in Manitoba entdeckten mutmaßliche Überreste von zwei Opfern eines Serienmörders – ein erschütternder Fall, der Gewalt gegen indigene Frauen in den Fokus rückt.

    Von C. Hatty

  • Trumps Haltung zu Europa sorgt für Unruhe – und andere World-News

    Trumps Haltung zu Europa sorgt für Unruhe – und andere World-News

    In einer Kabinettssitzung diese Woche sprach Präsident Trump mit deutlichen Worten über die EU. Der Staatenverbund sei „gegründet worden, um die USA über den Tisch zu ziehen“, erklärte er. Zudem kündigte er an, Europa mit 25-Prozent-Zöllen zu belegen.

    Trump und seine Anhänger scheinen Amerikas traditionelle Partner in Europa zunehmend nicht nur als wirtschaftliche, sondern als generelle Gegner zu betrachten, berichten europäische Analysten und Offizielle.

    Wie weit diese Haltung von Gleichgültigkeit bis hin zu offener Feindseligkeit reicht, bleibt unklar – besonders da Trump sich von der NATO distanziert und Russland annähert. Laut Russlands Außenminister planen Vertreter beider Länder ein Treffen, um über die Wiederaktivierung der Botschaften zu verhandeln.

    Europa in Alarmbereitschaft

    Europäische Staats- und Regierungschefs versuchen, den Schaden zu begrenzen. Der britische Premierminister Keir Starmer hofft, Trump bei dem heutigen Treffen im Weißen Haus davon zu überzeugen, die Ukraine nicht im Stich zu lassen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron konnte Trump bei seinem eigenen Besuch kaum beeinflussen, und Friedrich Merz – voraussichtlich Deutschlands nächster Kanzler – äußerte starke Zweifel an der transatlantischen Partnerschaft.

    Ukraine: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird voraussichtlich nach Washington reisen, um ein Rahmenabkommen zu unterzeichnen, das den USA Zugang zu ukrainischen Rohstoffen verschafft. Eine Sicherheitsgarantie gibt es im Gegenzug nicht. Trump soll sich bereits seit 2017 für die Bodenschätze der Ukraine interessieren.

    Hamas und Israel setzen Gefangenenaustausch fort

    Hamas hat laut israelischem Militär heute Morgen die sterblichen Überreste von vier israelischen Geiseln übergeben. Israel reagierte darauf mit der Freilassung palästinensischer Häftlinge. Diese Runde könnte jedoch die letzte dieser ersten Phase des Waffenstillstands sein.

    Die vier Israelis sollen der Franzose Ohad Yahalomi, Itzhak Elgarat, Shlomo Mansour und Tsachi Idan sein. Im Gegensatz zu vorherigen Übergaben – die Israel als „demütigende Inszenierungen“ bezeichnete – erfolgte die Übergabe dieses Mal ohne öffentliche Zurschaustellung.

    Gleichzeitig zeigte palästinensisches Fernsehen, wie Fahrzeuge mit dem Rotkreuz-Emblem Gefangene in die Stadt Ramallah brachten. Dutzende stiegen aus den Bussen, weitere Freilassungen sollen folgen, sobald israelische Forensiker die sterblichen Überreste identifiziert haben.

    Wie geht es weiter? Etwa 25 Geiseln und die Überreste von mehr als 30 weiteren befinden sich noch im Gazastreifen. Ob ernsthafte Verhandlungen für eine zweite Austauschphase bereits begonnen haben, ist unklar. Trumps Nahost-Gesandter Steve Witkoff sollte gestern für Gespräche in die Region reisen – doch die USA meldeten eine Verzögerung seiner Reise.

    Trump und Gaza

    Trump sorgte erneut für Aufsehen: Er teilte ein KI-generiertes Video, das den zerstörten Gazastreifen als luxuriöses Resort mit seinem Namen zeigt. Dies geschah weniger als eine Woche, nachdem er scheinbar von seinem Vorschlag abgerückt war, die Kontrolle über das Gebiet zu übernehmen.

    Flugzeugabsturz in Sudan – Dutzende Tote

    Mindestens 46 Menschen starben, als ein Militärflugzeug in der sudanesischen Hauptstadt Khartum in ein Wohngebiet stürzte. Laut Behörden zählt dieser Absturz zu den schlimmsten in der jüngeren Geschichte des Landes – zusätzlich zu den Verwüstungen durch fast drei Jahre Bürgerkrieg.

    Die Absturzursache ist bislang unklar. Das sudanesische Militär erklärte, die Maschine habe sowohl Zivilisten als auch Soldaten an Bord gehabt und sei beim Start von einer Luftwaffenbasis verunglückt. Diese Basis spielt eine zentrale Rolle in den Plänen des Militärs, die Kontrolle über Khartum zurückzuerlangen.

    WEITERE WICHTIGE NACHRICHTEN

    • Vatikan: Ein geheimes Treffen befeuert Spekulationen über einen möglichen Rücktritt von Papst Franziskus, der aktuell im Krankenhaus liegt.
    • Chile: Ein massiver Stromausfall löste einen Ausnahmezustand aus – die Regierung verhängte eine nächtliche Ausgangssperre und entsandte Militär sowie Polizei auf die Straßen.
    • Syrien: Eine mit Spannung erwartete „nationale Dialogkonferenz“ endete am Dienstag – doch einige Teilnehmer kritisierten, dass die Versprechen für eine repräsentative Regierung nicht eingehalten wurden.
    • USA: Ein ungeimpftes Kind in Texas starb an Masern – der erste bekannte Todesfall eines Masernausbruchs, der im Januar begann.
    • Religion: Eine neue Pew-Studie zeigt: Der Rückgang des Christentums in den USA scheint sich verlangsamt zu haben – vor allem jüngere Generationen tragen dazu bei.
    • Kanada: Trumps Androhung einer Annexion führte zu einem sprunghaften Anstieg der Flaggenverkäufe.
    • Südafrika: Feuerwehrleute in Kapstadt kämpften gegen einen Waldbrand, der sich vom Tafelberg in Richtung Stadt ausbreitete.

    Von C. Hatty

  • USA und Ukraine schließen Rohstoffabkommen – und weitere World-News

    USA und Ukraine schließen Rohstoffabkommen – und weitere World-News

    Die Ukraine hat zugestimmt, Einnahmen aus einigen ihrer Rohstoffvorkommen an die USA zu übergeben, teilten gestern ein US-amerikanischer und ein ukrainischer Beamter mit. Das Abkommen kam nach intensivem Druck von Präsident Trump zustande.

    Unklar blieb zunächst, was – wenn überhaupt – die Ukraine im Gegenzug erhalten würde. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor mindestens einen Entwurf abgelehnt, da dieser keine konkreten Sicherheitsgarantien der USA enthielt und Trump Rohstoffrechte im Wert von 500 Milliarden Dollar forderte. Einige der umstrittensten Klauseln wurden inzwischen entfernt.

    Ein US-Beamter erklärte, dass gestern eine endgültige, übersetzte Version des Abkommens an die Ukraine gesendet wurde. Es soll zunächst vom US-Finanzminister und seinem ukrainischen Amtskollegen unterzeichnet werden, bevor Trump und Selenskyj es in Washington besiegeln.

    Die Details: Der Entwurf sieht vor, dass die Ukraine die Hälfte der Einnahmen aus der zukünftigen Monetarisierung ihrer Rohstoffvorkommen in einen Fonds einzahlt. Die USA würden dabei den maximal zulässigen finanziellen Anteil gemäß amerikanischem Recht besitzen. Ein Teil der Gelder soll wiederum in die Ukraine reinvestiert werden.

    Neue Allianzen: Während des Ukraine-Krieges hat Trump ungewöhnliche Bündnisse gesucht – darunter mit Belarus, Nordkorea und Russland – und sich zunehmend gegen traditionelle Verbündete der USA gestellt.


    Syriens neuer Anführer ruft zur nationalen Einheit auf

    Ahmed al-Scharaa, der neue Übergangspräsident Syriens, rief gestern bei einer zweitägigen Konferenz zur Einheit des Landes auf. Das Treffen in Damaskus sollte die Zukunft Syriens nach Jahrzehnten der Diktatur gestalten. Hunderte Vertreter verschiedener religiöser und ethnischer Gruppen, Journalisten, Gemeindevorsteher und Aktivisten nahmen daran teil.

    Ein bedeutender Akteur fehlte jedoch: Die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) – die von den USA unterstützte, kurdisch geführte Miliz, die große Teile des Nordostens Syriens kontrolliert. Die derzeitige Regierung forderte die SDF auf, ihre Waffen niederzulegen und sich einer einheitlichen nationalen Armee anzuschließen, wenn sie am Dialog teilnehmen wolle.

    Ein ungewöhnlicher Werdegang: Al-Scharaa galt einst als Dschihadist, präsentiert sich nun aber als pragmatischer Nationalist. Viele Syrer fragen sich, welchen Kurs er tatsächlich verfolgen wird.

    Neue Spannungen: Kurz nach al-Scharaas Appell zur Einheit griff Israel Ziele im Süden Syriens an – nur wenige Stunden, nachdem seine Regierung den Rückzug Israels aus besetzten Gebieten gefordert hatte.


    Großbritannien plant Erhöhung der Militärausgaben

    Der britische Premierminister Keir Starmer kündigte gestern an, dass Großbritannien seine Militärausgaben bis 2027 erheblich steigern wird. Die Ankündigung erfolgte kurz vor seinem Treffen mit Präsident Trump im Weißen Haus und sollte ein Signal zur Lastenverteilung innerhalb der NATO senden.

    Die Erhöhung beläuft sich auf 13,4 Milliarden Pfund (etwa 17 Milliarden Dollar) jährlich und soll durch Kürzungen in der Entwicklungshilfe finanziert werden. Starmer bedauerte diese Einschnitte, betonte jedoch, dass sie angesichts der aktuellen Sicherheitslage notwendig seien.

    Hintergrund: Trumps jüngste Äußerungen zur Ukraine schüren Befürchtungen, dass sich die USA aus ihrer jahrzehntelangen Sicherheitsverantwortung für Europa zurückziehen könnten. NATO-Generalsekretär Mark Rutte forderte kürzlich, dass die Mitgliedsstaaten „deutlich mehr“ als 3 Prozent ihres BIP für Verteidigung ausgeben sollten.


    Weitere wichtige Nachrichten:

    • Vatikan: Fast zwei Wochen nach der Einlieferung von Papst Franziskus (88) ins Krankenhaus häufen sich Spekulationen über seinen Gesundheitszustand. Gebete für seine Genesung nehmen die Form einer Mahnwache an.
    • Wirtschaft: Die deutsche Zentralbank meldete erstmals seit über 40 Jahren einen Jahresverlust.
    • Taiwan: Angesichts eines möglichen Konflikts mit China versucht Taiwans Präsident, sich nicht mit Trump zu überwerfen – vor allem nach dessen Kurswechsel gegenüber der Ukraine.
    • Weltraum: Gute Nachrichten: Die Wahrscheinlichkeit, dass der Asteroid 2024 YR4 die Erde trifft, ist laut NASA nahezu auf null gesunken.
    • Demokratische Republik Kongo: Eine unbekannte Krankheit hat bereits Dutzende Menschen getötet und Hunderte infiziert, berichtet die WHO.
    • Südkorea: Beim Einsturz eines Brückenteils nahe der Stadt Cheonan kamen vier Arbeiter ums Leben.
    • Kanada: Eine Frau mit früh einsetzender Alzheimer-Krankheit kämpfte für ihr Recht auf assistierten Suizid.
  • Spannungen am Jahrestag der russischen Invasion – und weitere World-News

    Spannungen am Jahrestag der russischen Invasion – und weitere World-News

    Gestern traf sich US-Präsident Donald Trump mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron im Weißen Haus – genau drei Jahre nach Beginn der russischen Großoffensive gegen die Ukraine. Die beiden Politiker haben völlig unterschiedliche Sichtweisen auf die Ursachen des Krieges, die Rollen der Beteiligten und mögliche Lösungen.

    Trump behauptete, der Krieg könne „innerhalb von Wochen“ beendet sein, und deutete an, dass er bereits im Frühjahr nach Moskau reisen könnte. Er weigerte sich, Russlands Präsident Wladimir Putin als Diktator zu bezeichnen – Macron hingegen stellte unmissverständlich klar: „Russland ist der Aggressor.“

    Bei den Vereinten Nationen widersetzte sich die US-Regierung unter Trump einer europäischen Initiative, die Russland verurteilen und den sofortigen Rückzug aus der Ukraine fordern sollte. Stattdessen brachte Washington eine abgeschwächte Resolution ein, die lediglich ein Ende der Kämpfe verlangte – eine Position, die Moskau entgegenkommt und europäische Verbündete vor den Kopf stößt.

    Ukraine: Präsident Selenskyj hat bislang oft aus schwierigen Situationen das Beste gemacht, doch sein Umgang mit Trump scheint nicht zu fruchten. Schadet diese Strategie der Ukraine? Zudem kämpft das Land mit Nachwuchsproblemen in der Armee. Verwundete Soldaten kehren trotz starker Schmerzen an die Front zurück, um weiter gegen Russland zu kämpfen.

    Russland: Putin lockt US-Unternehmen mit lukrativen Geschäften in Russland – und sogar in den russisch besetzten Gebieten der Ukraine. Besonders brisant: Amerikanische Firmen könnten helfen, seltene Erden dort abzubauen. Die Botschaft des Kremls ist klar: Eine engere Zusammenarbeit mit Moskau würde den USA wirtschaftliche Vorteile bringen.


    Die Herausforderungen für Merz

    Friedrich Merz, der voraussichtliche nächste deutsche Bundeskanzler, könnte von Anfang an auf wackligen Beinen stehen. Sein Wahlergebnis am Sonntag war nicht überwältigend, und viele Deutsche scheinen ihm persönlich wenig Begeisterung entgegenzubringen.

    Dennoch könnte Merz der international einflussreichste deutsche Kanzler seit Angela Merkel werden. Warum? Weil Trump damit droht, Europa militärisch im Stich zu lassen und es bei Friedensverhandlungen mit Russland zu umgehen.

    Für Deutschland bleibt eine große Frage offen: Kann Merz die tiefgreifenden Veränderungen in Wirtschaft und Migration liefern, die viele Wähler fordern? Die Wahlergebnisse geben erste Hinweise darauf, was in diesen Bereichen zu erwarten ist.


    Hamas-Funktionär äußert Zweifel an Anschlag vom 7. Oktober

    Mousa Abu Marzouk, der Leiter des Hamas-Büros für internationale Beziehungen, erklärte gegenüber der „New York Times“, er hätte den Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 nicht unterstützt, wenn er das Ausmaß der Zerstörung in Gaza vorausgesehen hätte. Israels Offensive hat große Teile des Gazastreifens in Schutt und Asche gelegt und zehntausende Palästinenser getötet.

    Ob Abu Marzouks Sichtweise innerhalb der Hamas weit verbreitet ist, bleibt unklar. Viele Anführer der Organisation vertreten eine deutlich härtere Linie. Möglich ist auch, dass er seine Worte bewusst wählte, um die Verhandlungen mit Israel zu beeinflussen.

    Westjordanland: Israel scheint die Weichen für eine langfristige Militärpräsenz in der Region zu stellen. Palästinensische Vertreter warnen vor einer „gefährlichen Eskalation“.

    Wie geht es weiter? Die Feuerpause in Gaza läuft am Sonntag aus, und bislang gibt es keine konkreten Verhandlungen über eine Verlängerung. Trumps Nahost-Beauftragter Steve Witkoff will morgen in die Region reisen, um eine neue Waffenruhe zu erreichen. Ein kurzer Aufschub der Kämpfe ist denkbar, doch eine langfristige Lösung erscheint unwahrscheinlich.


    WEITERE WICHTIGE NACHRICHTEN

    Vatikan: Die katholische Welt blickt gebannt nach Rom: Papst Franziskus (88) befindet sich in kritischem Zustand im Krankenhaus.

    Nordkorea: Ein Bericht beschreibt „Zwangsarbeits“-Bedingungen für nordkoreanische Arbeiter, die von der Regierung jahrelang auf chinesischen Thunfischfangschiffen eingesetzt werden.

    Indien: Die Hoffnung schwindet für acht Arbeiter, die in einem eingestürzten Tunnel eingeschlossen sein sollen.

    Wirtschaft: Apple kündigt an, Künstliche-Intelligenz-Server in Texas zu bauen und in den nächsten vier Jahren 500 Milliarden Dollar in den USA zu investieren.

    Afghanistan: Ein britisches Ehepaar, das fast zwei Jahrzehnte lang Bildungsprogramme im Land leitete, wurde diesen Monat von den Taliban verhaftet.

    Haiti: Ein kenianischer Polizist wurde bei einer internationalen Mission zur Bekämpfung der Bandenkriminalität getötet.

    Frankreich: Ein ehemaliger Chirurg gesteht am ersten Prozesstag „abscheuliche Taten“. Er ist wegen der Vergewaltigung oder sexuellen Nötigung von 299 Menschen – meist Kinder – angeklagt.

    Klima: Greenpeace steht vor einem Gerichtsprozess mit einer Schadensforderung von 300 Millionen Dollar. Ein negatives Urteil könnte die Organisation finanziell ruinieren.

    Von C. Hatty

  • Israel schickt Panzer ins Westjordanland – und andere World-News

    Israel schickt Panzer ins Westjordanland – und andere World-News

    Israel hat gestern angekündigt, seine Militäroperationen gegen bewaffnete palästinensische Gruppen im besetzten Westjordanland auszuweiten. Erstmals seit zwei Jahrzehnten wurden Panzer in den Norden des Gebiets verlegt.

    Verteidigungsminister Israel Katz erklärte, dass zehntausende Palästinenser, die durch die israelischen Militäroperationen in mehreren Städten des Westjordanlands vertrieben wurden, nicht in ihre Häuser zurückkehren dürften. Das palästinensische Außenministerium bezeichnete Katz’ Aussagen und Israels Vorgehen als eine „gefährliche Eskalation“.

    Hintergrund: Die Stationierung der Panzer erfolgte, nachdem letzte Woche in Tel Aviv Bomben in drei Bussen explodierten. Laut Polizei ähnelten die Sprengsätze denen, die im Westjordanland hergestellt wurden. Bei den Explosionen gab es keine Todesopfer oder Verletzten.

    Waffenruhe: Israel hat die Freilassung von 620 palästinensischen Gefangenen verzögert, nachdem die Hamas am Samstag sechs Geiseln freigelassen hatte. Beide Seiten werfen sich gegenseitig vor, die Waffenruhe gebrochen zu haben.

    Libanon: Die Hisbollah inszenierte gestern eine Machtdemonstration mit einer aufwendigen Beerdigung ihres ermordeten Anführers. Die militant-islamistische Gruppe hoffte, dadurch ihr angekratztes Image wieder aufzupolieren.


    Selenskyj bietet Rücktritt an, falls die NATO die Ukraine aufnimmt

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte gestern, er sei bereit, für den Frieden zurückzutreten – unter einer Bedingung: Der NATO-Beitritt der Ukraine. Ob er dies ernsthaft in Erwägung zieht oder lediglich auf neue Provokationen von Ex-Präsident Trump und Moskau reagierte, blieb unklar.

    Selenskyj wehrte sich weiterhin gegen Trumps Forderung, ein Abkommen zu unterzeichnen, das den USA milliardenschwere Anteile an ukrainischen Rohstoffen sichern würde.

    Unterdessen versammeln sich heute Vertreter aus mehr als 30 Ländern zu Gesprächen über die militärische Unterstützung der Ukraine. Laut Selenskyj stehen dabei Waffenhilfe und Sicherheitsgarantien für eine mögliche Waffenruhe im Fokus.


    Weitere Top-Nachrichten

    • Sudan: Die paramilitärische Gruppe Rapid Support Forces unterzeichnete mit ihren Verbündeten eine Charta zur Gründung einer Parallelregierung.
    • Deutschland: Der Verdächtige im Messerangriff auf einen Touristen am Holocaust-Mahnmal in Berlin plante laut Behörden seit Wochen, jüdische Menschen zu töten.
    • Vatikan: Papst Franziskus leidet neben seiner schweren Atemwegserkrankung auch an „beginnendem, mildem Nierenversagen“, wie Kirchenvertreter mitteilten.
    • Krankheiten: Masern-Ausbrüche in Texas und New Mexico haben fast 100 Menschen infiziert – Tendenz steigend, so Gesundheitsbehörden.
    • New York City: Drei Menschen starben, eine weitere Person wird vermisst, nachdem ein Boot nahe Staten Island kenterte.
    • Weltraum: Zehn Jahre nach dem gescheiterten Versuch, Asteroiden für Rohstoffe abzubauen, wagt das private Unternehmen AstroForge einen neuen Anlauf.
  • Deutschland vor der Wahl während der Trump-Europa-Konflikt eskaliert – und andere World-News

    Deutschland vor der Wahl während der Trump-Europa-Konflikt eskaliert – und andere World-News

    Am Sonntag gehen die Deutschen an die Urnen, um ihren nächsten Kanzler zu wählen. Ein großer Favorit ist Friedrich Merz von der CDU. An zweiter Stelle liegt die rechtsextreme AfD, die Verbindungen zu Neonazis und Umsturzplänen nachgesagt werden.

    Merz gilt in den USA als potenziell besserer Gesprächspartner für Präsident Trump als der amtierende sozialdemokratische Kanzler Olaf Scholz, insbesondere wegen seines direkten Stils – eine Eigenschaft, die angesichts der sich wandelnden Sicherheitslage in Europa entscheidend sein könnte.

    Welche Themen bestimmen die Wahl?

    1. Die Wirtschaftskrise
    Deutschland steckt in einer wirtschaftlichen Flaute. Die einst starken Industriezweige, insbesondere die Automobilbranche, kämpfen. Viele Wähler machen Kanzler Scholz dafür verantwortlich.

    2. Die Migration
    Deutschland hat in den letzten zehn Jahren Millionen von Geflüchteten aufgenommen. Trotz weitestgehend erfolgreicher Integration sorgt deren Präsenz für Unruhe. Die Stimmung hat sich weiter verschärft, nachdem mehrere Gewaltverbrechen von Migranten für Schlagzeilen sorgten.

    Welche Rolle spielt Trump in dieser Wahl?

    Bisher war Trumps Politik kein zentrales Thema im Wahlkampf. Doch das änderte sich, als er vergangenes Wochenende Europa – inklusive der Ukraine – aus Friedensverhandlungen mit Russland ausschloss. Das könnte einige Wähler nun mobilisieren.

    Wie beeinflusst die AfD das Wahlergebnis?

    Die AfD hat durch ihre harte Haltung gegen Migration stark zugelegt. Der deutsche Verfassungsschutz stuft Teile der Partei als rechtsextrem ein, und einige ihrer Mitglieder wurden bereits wegen Putschplänen oder Nazi-Parolen verurteilt. Momentan liegt die AFD auf Platz zwei – mit einem starken Endspurt könnte sie sogar Merz herausfordern.


    Geiselübergabe durch die Hamas

    Die Hamas übergab gestern angebliche sterbliche Überreste von vier Israelis, die beim Angriff am 7. Oktober 2023 entführt worden waren – darunter Shiri Bibas und ihre beiden kleinen Kinder.

    Doch in der Nacht erklärte das israelische Militär, dass die übergebene Leiche nicht die von Shiri Bibas und auch nicht die einer anderen Geisel sei. Israel spricht von einem schweren Verstoß gegen die Waffenruhe.

    Die Unsicherheit könnte die nächsten Schritte des Waffenstillstands gefährden, obwohl die Hamas morgen noch sechs lebende Geiseln freilassen will.

    Brutale Inszenierung

    Bei der Übergabe wurden die Särge vor einem karikaturhaften Bild von Israels Premierminister Netanyahu platziert – begleitet von triumphaler Musik. Ein Plakat drohte: Falls Israel den Krieg fortsetze, würden weitere Geiseln „in Särgen“ zurückkehren.

    Spannung in Tel Aviv

    Drei Busse explodierten in der Nacht auf einem Parkplatz – ein möglicher Terroranschlag. Netanyahus Büro kündigte eine „massive Militäroperation“ im Westjordanland an.

    Saudi-Arabien als diplomatischer Vermittler

    Das Königreich empfängt derzeit hochrangige Vertreter der USA, Russlands und arabischer Staaten zu Gesprächen über die Konflikte in Ukraine und Gaza. Das zeigt Saudi-Arabiens wachsenden Einfluss – und seine enge Beziehung zu Trump.


    Trump und die Ukraine: Ein Rätsel für Europa

    Europa ringt mit Trumps neuen Tönen gegenüber Moskau. Der US-Präsident übernimmt auffallend oft russische Propaganda und macht Kiew für den Krieg verantwortlich – obwohl Russland die Ukraine überfallen hat.

    Obwohl Trump die NATO nicht direkt verlässt, untergräbt er sie zunehmend.

    Doch hinter den Kulissen versucht Außenminister Marco Rubio, europäische Verbündete zu beruhigen. In einem Telefonat erklärte er, die Geheimverhandlungen mit Russland seien kein Bruch mit bisherigen US-Strategien, sondern ein erster Schritt zu einem möglichen Abkommen – mit allen Beteiligten am Tisch.

    Angst in der Ukraine

    In der von russischen Kriegsverbrechen gezeichneten Stadt Butscha fühlen sich die Menschen im Stich gelassen. „Wenn Amerika uns verlässt“, sagte ein Bewohner, „sind wir erledigt.“

    Kriegsgeheimnisse: Explosive Drohnenbrillen?

    Ein hochrangiger ukrainischer Geheimdienstmitarbeiter bestätigte eine geheime Operation, bei der Sprengfallen in russische Drohnenbrillen eingebaut wurden – inspiriert von israelischen Taktiken gegen die Hisbollah. Der tatsächliche Schaden für die russischen Truppen ist unklar.


    Weitere wichtige Schlagzeilen

    • Grönland: Die riesige Insel rückt ins Zentrum geopolitischer Spannungen – und versucht, daraus Vorteile zu ziehen.
    • USA: Eine Studie zeigt, dass 9 % der Amerikaner sich als LGBTQ identifizieren – ein rapider Anstieg.
    • Großbritannien: Ein riesiges Loch in einer Straße in Surrey sorgt für Evakuierungen. Ursache unbekannt.
    • München: Mysteriöse QR-Codes auf 1.000 Gräbern geben Rätsel auf. Ermittlungen laufen.
    • Elon Musk: Seine neue Beraterrolle im Weißen Haus könnte Tesla gefährden.
    • Argentinien: Drei Verdächtige im Fall Liam Payne freigesprochen. Zwei weitere stehen noch unter Anklage.
    • New York: Gouverneurin Kathy Hochul will Bürgermeister Eric Adams zwar nicht entlassen, aber seine Regierung unter strikte Kontrolle stellen.

    Von Catherine H.

  • Trump und Selenskyj im offenen Schlagabtausch – und andere World-News

    Trump und Selenskyj im offenen Schlagabtausch – und andere World-News

    US-Präsident Donald Trump bezeichnete den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gestern als „Diktator“, der amerikanische Gelder angenommen habe, um Krieg gegen Russland zu führen. In einem mit Unwahrheiten gespickten Beitrag in den sozialen Medien erwähnte Trump weder den russischen Präsidenten Wladimir Putin noch die Annexion ukrainischer Gebiete durch Russland im Jahr 2014 oder die groß angelegte Invasion 2022.

    Zudem ließ Trump durchblicken, dass die zukünftige Sicherheit der Ukraine nicht mehr als ein Problem der USA betrachtet werden sollte.

    „Dieser Krieg ist für Europa viel wichtiger als für uns“, schrieb er auf Truth Social. „Wir haben einen großen, wunderschönen Ozean als Trennung.“

    Die Auseinandersetzung begann, nachdem Vertreter des Weißen Hauses und des Kremls in Saudi-Arabien Friedensgespräche führten – ohne die Ukraine einzubeziehen. Nach diesem Treffen am Dienstag behauptete Trump, die Ukraine habe den Krieg begonnen. Daraufhin erklärte Selenskyj, Trump sei „in ein Netz der Desinformation geraten“.

    EU: Neujustierung der Beziehungen zu den USA

    Gestern trafen sich europäische Staats- und Regierungschefs zu einem weiteren Krisentreffen, um ihre Beziehungen zu den USA neu auszurichten, da Trump offenbar auf eine Annäherung an Russland hinarbeitet.

    Reaktionen: Hoffnung in Russland, Ernüchterung in der Ukraine

    In Russland wächst die Hoffnung, dass sich die Beziehungen zu den USA wieder normalisieren, da Washington und Moskau eine mögliche Neuausrichtung ihrer Partnerschaft in Betracht ziehen. In der Ukraine hingegen macht sich zunehmend Ernüchterung über die Trump-Regierung breit.


    Arabische Staaten arbeiten an einem Zukunftsplan für Gaza

    Abgesandte aus Ägypten, Jordanien, Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten treffen sich in Saudi-Arabien und kommenden Monat erneut in Kairo, um eine Nachkriegsstrategie für den Gazastreifen zu erarbeiten. Ihr Konzept sieht vor, dass arabische Staaten den Wiederaufbau der Enklave finanzieren und überwachen, während die Einwohner vor Ort bleiben und die Perspektive eines palästinensischen Staates erhalten bleibt.

    Doch die Hürden für diese Pläne sind so alt wie die Pläne selbst: Die israelische Regierung lehnt jede Nachkriegsordnung ab, die den Weg zur palästinensischen Staatlichkeit ebnen könnte. Arabische Staaten wiederum bestehen auf einem Modell, das zumindest formal eine Perspektive für einen palästinensischen Staat eröffnet.

    Nächste Schritte: Ein Verwaltungsgremium für Gaza?

    Ägypten wird voraussichtlich vorschlagen, eine Kommission aus palästinensischen Technokraten und Gemeindevertretern – allesamt ohne Verbindung zur Hamas – einzusetzen, um Gaza nach dem Krieg zu verwalten. Dies berichten zwei arabische Diplomaten sowie zwei westliche Beamte.

    Geiselkrise: Hoffnung auf Rückführung der Opfer

    In Israel wartet die Öffentlichkeit gespannt auf die erwartete Freigabe der Leichen von vier Geiseln, die von der Hamas festgehalten wurden.


    Papst Franziskus mit Lungenentzündung im Krankenhaus

    Papst Franziskus wird seit Freitag im Krankenhaus behandelt. Wie der Vatikan mitteilte, wurde am Dienstag eine Lungenentzündung in beiden Lungen diagnostiziert. Die spärlichen offiziellen Informationen haben zahlreiche Spekulationen ausgelöst – nicht zuletzt, weil der Vatikan in der Vergangenheit oft durch Intransparenz und Verschleierung auffiel.

    Seit der Einlieferung des 88-jährigen Papstes veröffentlicht das vatikanische Pressebüro lediglich zwei knappe Updates pro Tag. Die jüngste Mitteilung von gestern Abend berichtete von „leichten Verbesserungen, insbesondere bei den Entzündungswerten“ in seinen Bluttests. Der Vatikan gab zudem bekannt, dass Franziskus mit Kortison und Antibiotika gegen eine polymikrobielle Infektion behandelt werde.


    WEITERE TOP-MELDUNGEN

    Italien: Tausende Touristen haben in den vergangenen Wochen die schneebedeckten Hänge des sizilianischen Ätna gestürmt, um die Lavaflüsse des Vulkans zu bestaunen.

    Brasilien: Die Medienfirma von Donald Trump wirft einem Richter des Obersten Gerichtshofs Brasiliens, der über eine mögliche Verhaftung Jair Bolsonaros entscheidet, vor, rechte Stimmen in sozialen Medien unrechtmäßig zu zensieren.

    Panama: Migranten, die unter der Trump-Regierung abgeschoben wurden, berichten von primitiven Bedingungen in einem Lager am Rand des Dschungels, in das sie gebracht wurden.

    Südkorea: Vier Beamte wurden schuldig gesprochen, ihre Macht missbraucht zu haben, als sie 2019 zwei nordkoreanische Flüchtlinge, die zuvor 16 Landsleute ermordet hatten, nach Nordkorea zurückschickten.

    Deutschland: Alice Weidel führt die rechtsextreme AfD, eine nationalistische, einwanderungsfeindliche Partei mit Verbindungen zu Neonazis – doch ihre Ehefrau stammt aus Sri Lanka.

    Afrika: Die Demokratische Republik Kongo und Ruanda teilen sich einen See. Während seine Ufer in Ruanda als Freizeitparadies dienen, werden in Kongo immer wieder Leichen angetrieben.

    Technologie: Apple hat das iPhone 16e vorgestellt. Es wird 599 Dollar kosten und ein neues KI-System namens „Apple Intelligence“ enthalten.

  • Gespräche über die Ukraine, die Beziehungen zwischen den USA und Russland – und andere World-News

    Gespräche über die Ukraine, die Beziehungen zwischen den USA und Russland – und andere World-News

    Hochrangige US-amerikanische und russische Vertreter haben sich gestern nicht nur darauf verständigt, gemeinsam an einem Ende des Krieges in der Ukraine zu arbeiten, sondern auch auf eine verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit und die schrittweise Normalisierung der bilateralen Beziehungen. Die Verhandlungen waren die umfangreichsten seit Jahren zwischen den beiden globalen Mächten.

    Das Treffen in Saudi-Arabien markiert eine drastische Kehrtwende in den russisch-amerikanischen Beziehungen nach drei Jahren westlicher Bemühungen, Moskau für die Invasion der Ukraine im Jahr 2022 zu isolieren – ein Ansatz, der Sanktionen und Waffenlieferungen an Kiew umfasste. Präsident Trump zeigte sich bereit, die Bedenken europäischer Verbündeter hintanzustellen.

    US-Beamte verzichteten in ihren Stellungnahmen nach dem Treffen darauf, Russlands Verletzung des Völkerrechts oder die Kriegsverbrechen, die Moskau vorgeworfen werden, zu thematisieren. Auch die dreijährige Zerstörung durch russische Angriffe auf die Ukraine spielte in ihren Äußerungen keine Rolle. Stattdessen lobten sie wiederholt Präsident Trump für seinen Versuch, die Kämpfe durch direkte Gespräche mit Russland zu beenden – eine Strategie, die sein Vorgänger Joe Biden nicht verfolgt habe.

    Wie geht es weiter?

    US-Außenminister Marco Rubio erklärte, dass die Vereinigten Staaten in Gespräche mit Russland über das mögliche Ende des Krieges in der Ukraine eintreten und zugleich die diplomatischen Beschränkungen zwischen den Botschaften in Moskau und Washington abbauen wollten. Zudem würden neue Partnerschaften in Geopolitik und Wirtschaft ausgelotet.

    Wirtschaftliche Interessen im Fokus

    Russland nutzte die Gespräche offenbar, um Trumps wirtschaftliches Interesse an natürlichen Ressourcen zu bedienen. Die russische Delegation argumentierte, dass amerikanische Ölkonzerne und andere Unternehmen Hunderte Milliarden Dollar verdienen könnten, wenn sie wieder in Russland Geschäfte machten.

    Reaktion aus der Ukraine

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte in einer Stellungnahme seine für heute geplante Reise nach Saudi-Arabien ab. „Entscheidungen über das Ende des Krieges in der Ukraine können nicht ohne die Ukraine getroffen werden, noch können uns irgendwelche Bedingungen aufgezwungen werden“, erklärte er. „Wir wurden zu diesem russisch-amerikanischen Treffen in Saudi-Arabien nicht eingeladen. Das war eine Überraschung für uns – und wohl auch für viele andere.“


    Israel trauert um zwei der jüngsten Geiseln

    Die radikalislamische Hamas plant, morgen die sterblichen Überreste von vier israelischen Geiseln im Austausch gegen die Freilassung palästinensischer Häftlinge zu übergeben, teilte der Chefunterhändler der Gruppe mit. Unter den Toten befinden sich Mitglieder der Familie Bibas – darunter Shiri Bibas und ihre beiden Kinder. Die Zahl der am Samstag zur Freilassung vorgesehenen lebenden Geiseln wurde von drei auf sechs erhöht.

    Ariel Bibas (4) und sein Babybruder Kfir sind für viele Israelis zu einem Symbol der Geiselnahme geworden. Die Nachricht von ihrem Tod hat in Israel große Bestürzung ausgelöst. Der Fall der Familie Bibas diente sowohl als Argument für jene, die einen Deal zur Beendigung des Krieges und zur Befreiung der Geiseln befürworteten, als auch für jene, die den militärischen Kampf gegen die Hamas bis zu deren Zerschlagung fortsetzen wollen.

    Situation im Libanon

    Die israelischen Streitkräfte halten weiterhin strategische Grenzposten im Süden des Libanon unter Kontrolle. Eine Frist, die beiden Seiten den Rückzug aus der Region vorschrieb, lief gestern ab.

    Vertreibung von Zivilisten

    Tausende Menschen, die durch die Kämpfe im Libanon vertrieben wurden, können ihre von Israel besetzten Städte nicht erreichen. Einige versuchen es dennoch – für einen Mann endete die Reise tödlich.


    Brasilien klagt Bolsonaro wegen Putschversuchs an

    Der frühere brasilianische Präsident Jair Bolsonaro ist wegen des Versuchs, nach seiner Wahlniederlage 2022 mit einem groß angelegten Komplott an der Macht zu bleiben, angeklagt worden. Insgesamt 34 Personen, darunter Bolsonaro selbst, wurden wegen Verbrechen gegen die Demokratie angeklagt. Die Anklage folgt weitgehend den Empfehlungen der Bundespolizei Brasiliens aus dem vergangenen November.

    Der Fall geht nun vor den Obersten Gerichtshof Brasiliens, der über eine mögliche Verhaftung Bolsonaros und eine Anklageerhebung entscheiden wird.


    Weitere wichtige Meldungen

    • Vatikan: Papst Franziskus (88) leidet an einer Lungenentzündung und wird bis zum Wochenende keine öffentlichen Termine wahrnehmen, teilte der Vatikan mit.
    • Panama: Tage nach der Abschiebung von 300 Migranten aus Asien und dem Nahen Osten aus den USA nach Panama stimmte mehr als die Hälfte einer Rückführung in ihre Herkunftsländer zu.
    • Sudan: Die paramilitärische Gruppe Rapid Support Forces, die um die Macht in dem kriegsgebeutelten Land kämpft, kündigte die Bildung einer eigenen Regierung an.
    • Kanada: Die Behörden untersuchen die Ursachen für eine Bruchlandung eines Flugzeugs in Toronto, bei der die Maschine umkippte. Alle 80 Insassen überlebten.
    • Luftfahrt: Die Familie eines Opfers des Flugzeugabsturzes nahe Washington im letzten Monat hat zwei Klagen gegen die US-Regierung eingereicht.
    • USA: In der Mitte und im Osten des Landes herrschen extreme Kältewellen mit rekordverdächtigen Tiefsttemperaturen.
    • Gesundheit: Ein neuer Bericht zeigt, dass die weltweite Versorgung mit sicherem und erschwinglichem medizinischem Sauerstoff weiterhin unzureichend ist.
    • Weltraum: Der Asteroid 2024 YR4 gilt als der bisher wahrscheinlichste größere Himmelskörper, der mit der Erde kollidieren könnte. Sein Vorbeiflug ist für Dezember 2032 prognostiziert.
    • Unterhaltung: Der US-Rapper ASAP Rocky wurde vom Vorwurf freigesprochen, einen ehemaligen Freund und Weggefährten angeschossen zu haben.