Kategorie: Blick in die Welt

Neuigkeiten, Einschätzungen und Meinungen zu Ereignissen, die die Welt bewegen.

  • Europas Staatschefs beraten über Ukraine, während die USA ihren eigenen Weg gehen – und weitere World-News

    Europas Staatschefs beraten über Ukraine, während die USA ihren eigenen Weg gehen – und weitere World-News

    Europäische Staats- und Regierungschefs trafen sich gestern in Paris, um eine koordinierte Reaktion auf den Ukraine-Krieg zu besprechen, während die Trump-Regierung eigene Verhandlungen mit Russland über ein mögliches Kriegsende vorbereitete. Neben möglichen Friedensgesprächen ging es auch um Militärausgaben und Sicherheitsgarantien für die Ukraine im Falle eines dauerhaften Waffenstillstands oder eines Friedensabkommens.

    Wie ein Kriegsende aussehen könnte, bleibt ungewiss: Die Ukraine hat nur begrenzte Möglichkeiten, Russlands jüngste Geländegewinne rückgängig zu machen. Ein Friedensabkommen würde Kiew wohl schmerzhafte territoriale Zugeständnisse abverlangen. Gleichzeitig erleidet Russland täglich rund 1.000 Verluste und spürt massive wirtschaftliche Schäden. Ein Abkommen könnte den Weg für eine Lockerung der westlichen Sanktionen ebnen. Experten analysieren, welche Entwicklungen als Nächstes zu erwarten sind.

    Diplomatie: Präsident Wolodymyr Selenskyj befand sich gestern in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu Gesprächen mit Russland, die sich auf Gefangenenaustausche und die Rückkehr ukrainischer Kinder konzentrierten.


    Zehntausende Palästinenser im Westjordanland vertrieben

    Eine wochenlange israelische Militäroperation in mehreren Städten im nördlichen Westjordanland hat rund 40.000 Palästinenser aus ihren Häusern vertrieben – die größte Vertreibung von Zivilisten in der Region seit dem Arabisch-Israelischen Krieg von 1967, so Experten.

    Während etwa 3.000 Vertriebene inzwischen zurückgekehrt sind, sind die meisten nach mehr als drei Wochen weiterhin obdachlos. Manche werden nie in ihre Häuser zurückkehren können, da die israelische Armee zahlreiche Gebäude zerstört hat. Auch Straßen, Wasserleitungen und Stromkabel wurden beschädigt, um nach Angaben des Militärs Sprengfallen von Extremisten unschädlich zu machen.

    Die israelischen Streitkräfte betonen, dass ihre Operation ausschließlich darauf abziele, die wachsende militante Bedrohung zu unterbinden. Man greife gezielt Bewaffnete an, die für Angriffe auf israelische Zivilisten verantwortlich seien oder solche planten. Palästinenser befürchten jedoch, dass es sich um einen Versuch handelt, Menschen dauerhaft aus ihren Häusern zu vertreiben und Israels Kontrolle über palästinensische Gebiete auszuweiten.


    Flugzeug überschlägt sich am Flughafen Toronto

    Ein Passagierflugzeug der Delta Air Lines hat gestern Nachmittag bei der Landung auf dem Toronto Pearson Airport die Kontrolle verloren, sich überschlagen und ist mit dem Bauch nach oben auf der Landebahn zum Stillstand gekommen. Starke Winde und Schneeverwehungen erschwerten die Landung.

    Alle 80 Passagiere konnten evakuiert werden, doch mindestens 18 Menschen wurden verletzt, darunter zwei Personen – ein Kind und ein Erwachsener – in kritischem Zustand. Laut Behörden wird jedoch erwartet, dass sie überleben.


    WEITERE TOP-NEWS

    • Vatikan: Papst Franziskus bleibt weiterhin im Krankenhaus, nachdem medizinische Untersuchungen eine „komplexe klinische Situation“ ergeben haben, teilte der Vatikan mit.
    • China: Staatschef Xi Jinping traf sich gestern mit chinesischen Wirtschaftsführern, um ein Zeichen der Unterstützung für die Privatwirtschaft zu setzen.
    • Automobilindustrie: Deutsche Autobauer verlieren Marktanteile in China an Konkurrenten, die Luxusautos nun als elektrisch, smart und erschwinglich definieren.
    • Südkorea: Die Regierung hat den Download des KI-Chatbots des chinesischen Unternehmens DeepSeek aus Sorge um die Datensicherheit ausgesetzt.
    • Japan: Während eine schwache Landeswährung jahrzehntelang der japanischen Wirtschaft half, trifft der anhaltend schwache Yen nun die privaten Haushalte besonders hart.
    • Südkorea: Die Schauspielerin Kim Sae-ron, einst ein gefeierter Kinderstar, wurde tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Polizei untersucht die Umstände ihres Todes.
    • Singapur: Ein Gericht verurteilte den Oppositionsführer der Workers’ Party wegen Meineids im Parlament.
    • Südafrika: Ein Imam, der sich sein Leben lang für die Rechte von LGBTQ-Muslimen einsetzte, wurde am Samstag erschossen.
    • Kultur: Eine Theaterszene in Londons West End, die einen improvisierten Schwangerschaftsabbruch zeigt, sorgt für heftige Diskussionen – und hat bereits einige Zuschauer in Ohnmacht fallen lassen.
  • Europa ausgeschlossen: Drinlichkeitsgipfel zu Ukraine-Gesprächen – und andere Word-News

    Europa ausgeschlossen: Drinlichkeitsgipfel zu Ukraine-Gesprächen – und andere Word-News

    Während sich US-Beamte diese Woche mit Russland über ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs beraten, treffen sich europäische Staats- und Regierungschefs heute in Paris zu einem Dringlichkeitsgipfel. Ihr Ziel: eine gemeinsame Antwort auf die Verhandlungen von Donald Trump mit Moskau zu finden – Gespräche, die offenbar weder Europa noch die Ukraine selbst einbeziehen.

    Sorge um ein drohendes Abkommen

    Am Vorabend des Treffens bot der britische Premierminister Keir Starmer an, britische Truppen zur Sicherung der Ukraine zu entsenden. Damit wolle man Russlands Präsident Wladimir Putin abschrecken. Die Angst in Europa wächst, dass Trump eine Einigung anstrebt, die Russland langfristig in eine dominante Position bringen könnte. Manche befürchten, dass Putin nicht nur ein Fünftel der Ukraine kontrollieren, sondern den Rest des Landes in wenigen Jahren einnehmen könnte. Sein übergeordnetes Ziel? Die Zerschlagung der NATO.

    Sicherheitsbedenken: Wendet sich die USA von Europa ab?

    Besorgnis erregen auch jüngste Äußerungen von US-Vizepräsident JD Vance und Verteidigungsminister Pete Hegseth, die andeuten, dass sich die USA stärker von Europa abwenden und Moskau annähern könnten. Experten warnen: Ein solches Szenario wäre ein historischer Sieg für Putin, weit größer als jeder militärische Erfolg in der Ukraine.

    Keine Einigung ohne Kiew

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj stellte am Wochenende unmissverständlich klar, dass sein Land niemals ein zwischen den USA und Russland ausgehandeltes Abkommen akzeptieren werde, wenn Kiew nicht direkt daran beteiligt ist. Er lehnte zudem einen Vorschlag Trumps ab, wonach die Ukraine die Hälfte ihrer Rohstoffvorkommen im Gegenzug für US-Unterstützung abtreten solle.


    Terroranschlag in Österreich: Verbindung zu ISIS

    Ein syrischer Asylbewerber hat am Samstag in Villach, Österreich, einen Teenager mit einem Messer getötet und fünf weitere Menschen verletzt. Laut den Behörden ließ sich der Täter von der Terrororganisation Islamischer Staat (ISIS) inspirieren.

    Der Verdächtige ist ein 23-jähriger Mann, der 2020 aus Syrien nach Österreich kam und später Asyl erhielt. Die Polizei geht davon aus, dass die Opfer willkürlich ausgewählt wurden.

    Anschlag auch in Deutschland

    Nur wenige Tage zuvor kam es in Deutschland zu einem ähnlichen Angriff: Ein afghanischer Staatsbürger, der als Kind nach Deutschland geflüchtet war, raste mit einem Auto in eine Menschenmenge bei einer Gewerkschaftsdemonstration in München – etwa 150 Kilometer von Villach entfernt. Dabei wurden zwei Menschen getötet und fast 40 verletzt.


    Weitere Top-Meldungen

    • Mali: Mindestens 43 Menschen, überwiegend Frauen, kamen ums Leben, als eine unregulierte Goldmine einstürzte.
    • Islamischer Staat: Amateur-Ermittler versuchen, Jesidinnen zu finden, die von der Terrorgruppe entführt und versklavt wurden.
    • Osttimor: Experten loben das Land als Vorbild für junge Nationen nach Konflikten.
    • Demokratische Republik Kongo: Rebellen nahmen Bukavu, ein wichtiges Handelszentrum, ohne größeren Widerstand ein.
    • USA: Mindestens neun Tote nach heftigen Regenfällen, die im Süden des Landes Überschwemmungen und Stromausfälle verursachten.
    • Iran: Ein britisches Ehepaar, das eine Motorradreise um die Welt machte, wurde im Iran festgenommen.
    • Slowakei: Eine pro-ukrainische Aktivistin wird vom Premierminister beschuldigt, einen Putsch zu planen.
    • BAFTAs: Überraschungssieger: Der Film „Conclave“ gewann vier Preise, darunter bester Film.

    Von C. Hatty

  • Trump setzt Zölle durch, die den Welthandel auf den Kopf stellen könnten – und andere World-News

    Trump setzt Zölle durch, die den Welthandel auf den Kopf stellen könnten – und andere World-News

    US-Präsident Donald Trump hat seine Berater angewiesen, neue „reziproke“ Zölle zu berechnen, die nahezu jedes Land der Welt treffen könnten. Besonders hart dürften es Indien, Japan und die EU treffen.

    Die neuen Zölle, die ab dem 2. April in Kraft treten könnten, sollen die Handelsbedingungen anderer Länder widerspiegeln – darunter bestehende Zölle, Steuern, Subventionen und andere Maßnahmen, die den Handel mit den USA beeinflussen. Trump machte deutlich, dass sein Hauptziel darin besteht, Unternehmen dazu zu zwingen, ihre Produktion in die Vereinigten Staaten (zurück) zu verlagern.

    „Wenn ihr hier produziert, gibt es überhaupt keine Zölle“, erklärte Trump im Oval Office.

    Nur wenige Stunden später traf sich Trump mit dem indischen Premierminister Narendra Modi. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz verkündete Trump, dass die USA die militärischen Verkäufe an Indien um „viele Milliarden“ Dollar steigern wollen. Modi kündigte eine engere Zusammenarbeit mit den USA in den Bereichen Verteidigung, Halbleiterproduktion, Quanten-Technologie und Künstliche Intelligenz an.

    Hintergrund:

    Seit Jahrzehnten wurden die Zollsätze der USA in Verhandlungen mit internationalen Organisationen wie der Welthandelsorganisation (WTO) festgelegt. Trump will dieses System nun über Bord werfen und stattdessen eine einseitige, von den USA bestimmte Regelung durchsetzen.


    Trump: Ukraine von Friedensgesprächen ausgeschlossen?

    Nach widersprüchlichen Aussagen stellte Trump klar, dass die Ukraine in mögliche Verhandlungen zur Beendigung des Krieges mit Russland einbezogen werde. Seine vorherigen Äußerungen hatten Zweifel daran aufkommen lassen und führten zu Forderungen europäischer Staatschefs, dass die Ukraine eine Rolle in den Gesprächen spielen müsse.

    „Sie sind ein Teil davon“, erklärte Trump gegenüber einem Reporter. „Wir werden die Ukraine, Russland und auch andere Beteiligte dabei haben.“

    Am Mittwoch hatte Trump nach einem Gespräch mit Wladimir Putin angedeutet, dass die Grenzen der Ukraine neu gezogen und eine NATO-Mitgliedschaft des Landes verhindert werden könnten. Dies löste in Europa Besorgnis aus.

    Es gibt in Europa große Unzufriedenheit darüber, dass Putin Zugeständnisse gemacht wurden, ohne dass es bisher überhaupt Verhandlungen oder Gegenleistungen gibt.

    Auch Amerikas engste Verbündete – darunter Großbritannien und Deutschland – versuchen, eine Rolle im Friedensprozess zu spielen. Deutschlands Verteidigungsminister Boris Pistorius erklärte nach einem NATO-Treffen, dass Europa „direkt mit den Konsequenzen“ eines solchen Deals leben müsse und möglicherweise „eine zentrale oder sogar die führende Rolle in der Friedensordnung spielen“ werde.

    Was als Nächstes kommt:

    Trump deutete an, dass ein Treffen mit Putin in Saudi-Arabien möglich sei. Für Putin wäre das Gespräch mit Trump ein Wendepunkt im dreijährigen Krieg. In der Ukraine reagierte die Bevölkerung mit gemischten Gefühlen – zwischen Hoffnung auf Frieden und Angst vor möglichen Kompromissen auf Kosten des Landes.


    Hamas kündigt weitere Geisel-Freilassungen an

    Die Hamas erklärte, dass sie bereit sei, an diesem Wochenende weitere israelische Geiseln freizulassen – unter der Bedingung, dass Israel sich an das Waffenstillstandsabkommen hält. Anfang der Woche hatte die militante Gruppe die Freilassung vorerst ausgesetzt und Israel Verstöße gegen die Vereinbarung vorgeworfen. Von israelischer Seite gab es dazu bislang keine Stellungnahme.

    Hintergrund:

    In den ersten sechs Wochen der Waffenruhe hatte die Hamas zugesagt, mindestens 33 Geiseln im Austausch für über 1.500 in Israel inhaftierte Palästinenser freizulassen. Seit Inkrafttreten des Abkommens Ende Januar wurden 21 Geiseln und 766 palästinensische Gefangene freigelassen.


    Weitere Top-Nachrichten

    Deutschland: Zwischen russischer Einflussnahme und Desinformation auf Plattformen wie X (ehemals Twitter) stehen Wähler vor einer massiven Welle an Fehlinformationen vor der Bundestagswahl in diesem Monat.

    Wirtschaft: Honda und Nissan haben ihre geplante 50-Milliarden-Dollar-Fusion abgesagt, wollen aber weiterhin bei Software und Elektrofahrzeugen zusammenarbeiten.

    Taiwan: In der Stadt Taichung kamen bei einer mutmaßlichen Gasexplosion im Food-Court eines Einkaufszentrums mindestens vier Menschen ums Leben.

    Belgien: Zehntausende Demonstranten protestierten in Brüssel gegen geplante Kürzungen im öffentlichen Sektor.

    Großbritannien: Die Wirtschaft des Landes wuchs zum Jahresende 2024 minimal – ein kleiner Lichtblick für die angeschlagene Regierung.

    Technologie: Elon Musk erklärte in einer gerichtlichen Einreichung, dass er sein 97,4-Milliarden-Dollar-Angebot zur Übernahme von OpenAI zurückziehen werde, falls das Unternehmen seinen Non-Profit-Status beibehält.

    Raumfahrt: Blue Origin, das Raumfahrtunternehmen von Jeff Bezos, entlässt rund zehn Prozent seiner Belegschaft.

    Kryptowährungen: Ein britischer Mann bietet Millionen für eine Mülldeponie in Wales – in der Hoffnung, eine verlorene Bitcoin-Festplatte wiederzufinden, die angeblich 800 Millionen Dollar wert ist.

    Von C. Hatty

  • Trump und Putin sprechen über Frieden in der Ukraine

    Trump und Putin sprechen über Frieden in der Ukraine

    Ex-Präsident Donald Trump erklärte, er habe ein „langes und äußerst produktives Telefongespräch“ mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geführt. Laut Trump sei dies der Beginn von Verhandlungen zur Beendigung des Ukraine-Krieges. Im Anschluss sprach er auch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

    „Wir haben über die Stärken unserer Nationen gesprochen und darüber, welche großartigen Vorteile eine Zusammenarbeit bringen könnte“, schrieb Trump auf Social Media über sein Gespräch mit Putin. „Aber zuerst – da waren wir uns einig – wollen wir die Millionen von Todesfällen beenden.“ Tatsächlich beläuft sich die geschätzte Opferzahl auf mehrere Hunderttausend.

    Dieses Telefonat markiert das Scheitern westlicher Bemühungen, Putin diplomatisch zu isolieren.

    Wie genau die Interessen der Ukraine in die Verhandlungen einfließen sollen, ließ Trump offen. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte bei einem NATO-Treffen in Brüssel jedoch, eine Friedenslösung, die die Ukraine auf ihre Grenzen von 2014 zurückführt – also vor der Annexion der Krim –, sei „unrealistisch“. Russland kontrolliert derzeit etwa 20 Prozent der Ukraine. Hegseth fügte hinzu, dass Trump eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine als Teil eines Friedensplans nicht unterstütze.

    Geopolitischer Poker um Rohstoffe

    Die reichen Mineralvorkommen der Ukraine spielen zunehmend eine Rolle in den diplomatischen Verhandlungen. Trump hat die Idee ins Spiel gebracht, US-Hilfen an die Ukraine an den Zugang zu diesen Bodenschätzen zu knüpfen. Der US-Finanzminister reiste dazu nach Kiew, um über eine mögliche Vereinbarung zu sprechen.


    Indien: Modi auf Goodwill-Tour bei Trump

    Indiens Premierminister Narendra Modi wird heute in Washington mit Trump zusammentreffen – und dabei versuchen, mögliche Spannungen zwischen den beiden Ländern zu entschärfen. Modi betont zwar stets sein gutes Verhältnis zu Trump, doch dieser gilt als launischer Partner.

    Zwei große Themen könnten für Unruhe sorgen: Handel und Immigration. Modi wird Trump zeigen wollen, dass er in Sachen Zölle und illegale Einwanderung kooperiert, meldet die New York Times. Trump sieht Indien als einen der größten „Zoll-Sünder“ mit einem großen Handelsüberschuss mit den USA – und nennt das Land in einem Atemzug mit China.

    Handelskompromisse und Abschiebungen

    Indiens Handelsüberschuss mit den USA wächst weiter. Modi könnte als Zeichen des guten Willens niedrigere Zölle auf US-Produkte wie Bourbon und Pekannüsse anbieten – beides Waren, die in republikanischen Hochburgen produziert werden.

    Auch beim Thema Einwanderung kommt Bewegung ins Spiel. Nach Lateinamerika ist Indien die größte Quelle für illegale Migration in die USA. Die indische Regierung hat bereits signalisiert, dass sie Trumps Abschiebungspolitik unterstützen wird, obwohl das Thema in Indien für heftige Proteste sorgt.


    Jordanien und Ägypten wehren sich gegen Trumps Gaza-Pläne

    Jordanien und Ägypten arbeiten mit Hochdruck daran, Präsident Trump davon abzubringen, sie zur Aufnahme von zwei Millionen Palästinensern aus dem Gazastreifen zu zwingen. Für beide Länder wäre dies ein existenzielles Problem.

    Ihre Strategie: Trump mit Angeboten zur Zusammenarbeit beschwichtigen. Vorschläge zur Unterstützung beim Wiederaufbau Gazas, zur Friedenssicherung und zur Ausweitung humanitärer Hilfe sollen Zeit verschaffen. Analysten gehen davon aus, dass sich Trumps Plan so möglicherweise von selbst erledigt – oder seine sicherheitspolitischen Risiken zu offensichtlich werden. Und mit Trump, so sagen Experten, kann Schmeichelei oft Wunder wirken.


    WEITERE SCHLAGZEILEN

    Österreich: Der Plan der rechtspopulistischen FPÖ, erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg eine Regierung zu führen, ist gescheitert.

    Kolumbien: Eine venezolanische Rebellengruppe hat eine Welle der Gewalt ausgelöst. Innerhalb weniger Tage wurden etwa 80 Menschen getötet – die Zahl könnte weiter steigen.

    Bangladesch: Ein UN-Bericht korrigiert die Opferzahlen der Studentenproteste von 2023 drastisch nach oben – bis zu 1.400 Tote, weit mehr als bisher angenommen.

    USA: Ein Schneesturm in Virginia hat 180.000 Menschen den Strom gekappt. Es gab mehr als 900 Verkehrsunfälle.

    US-Wirtschaft: Die Inflation in den USA stieg im Januar auf 3 Prozent, was die Aussicht auf Zinssenkungen durch die US-Notenbank schmälert.

    Energie: Der Ölkonzern Chevron will weltweit bis zu 9.000 Stellen abbauen, um Kosten zu senken.

    Tschechien: Ein Staudammprojekt südlich von Prag stockt wegen bürokratischer Hürden – währenddessen haben örtliche Biber ihr eigenes gebaut.

    Gesundheit: Neue Studien zeigen, dass Medikamente wie Ozempic auch den Alkohol-Konsum senken können.

    Wissenschaft: Ein tief unter Wasser stationiertes Teleskop hat eine seltene Partikel-Art entdeckt, die ein kosmisches Rätsel lösen könnte.

    Von C. Hatty

  • Netanyahu droht mit „intensiven Kämpfen“ – und andere World-News

    Netanyahu droht mit „intensiven Kämpfen“ – und andere World-News

    Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat die Hamas gestern gewarnt: Sollte sie nicht wie vereinbart am Samstag Geiseln freilassen, werde das israelische Militär die „intensiven Kämpfe“ im Gazastreifen wieder aufnehmen.

    Die Hamas hatte am Montag angekündigt, die Freilassung der Geiseln auf unbestimmte Zeit zu verschieben, da Israel angeblich gegen das Waffenstillstandsabkommen verstoßen habe.

    Netanyahu bekräftigte zudem seine Anweisung, die Truppen in und um Gaza zu verstärken, betonte jedoch, dass es nicht darum gehe, Gebiete zurückzuerobern. „Diese Operation läuft derzeit“, sagte er. „Sie wird so schnell wie möglich abgeschlossen.“

    Unterdessen hat US-Präsident Donald Trump bei einem Treffen mit König Abdullah II. von Jordanien im Weißen Haus erneut betont, dass die USA „Gaza übernehmen“ würden. Er behauptete, dass benachbarte Länder die palästinensische Bevölkerung aufnehmen sollten, und drohte damit, die US-Hilfen für Ägypten und Jordanien auszusetzen, falls sie sich weigerten.

    In einer anschließenden Stellungnahme in sozialen Medien bekräftigte König Abdullah, dass Jordanien gegen eine Vertreibung der Palästinenser sei.


    Musk nennt US-Bürokratie korrupt – ohne Beweise

    In einem Auftritt im Oval Office neben Präsident Trump machte Elon Musk weitreichende, aber unbelegte Vorwürfe: Die US-Bürokratie sei von Betrügern durchsetzt, und Beamte würden Gelder für „Schwindler“ freigeben.

    Trump hatte das sogenannte „Department of Government Efficiency“ (DOGE) geschaffen und Musk als Leiter eingesetzt, um die Bürokratie umfassend zu reformieren – unter anderem durch drastische Kürzungen des öffentlichen Dienstes.

    Musk trat vor die Presse, während die Kritik an seiner unbegrenzten Macht und mangelnder Rechenschaftspflicht zunahm. „Alle unsere Maßnahmen sind maximal transparent“, sagte er. Doch in der Praxis arbeitet sein Team im Verborgenen, überrascht Regierungsmitarbeiter mit unangekündigten Besuchen und greift auf sensible Daten zu.

    Musk selbst hat den Status eines „special government employee“, was bedeutet, dass seine Finanzberichte nicht öffentlich zugänglich gemacht werden, wie das Weiße Haus mitteilte.

    Neueste Entwicklung: Trump hat eine Verfügung unterzeichnet, die dem DOGE weitreichende Befugnisse über die zivile Verwaltung gibt – und damit Musk und seinem Team noch mehr Macht verleiht.


    Können europäische Truppen den Frieden in der Ukraine sichern?

    Bei der Münchner Sicherheitskonferenz, die diese Woche stattfindet, dürfte ein mögliches Friedensabkommen für die Ukraine ein zentrales Thema sein. Erwartet werden hochrangige US-Vertreter: Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio.

    Experten schätzen, dass zur Abschreckung Russlands nach Kriegsende etwa 150.000 Soldaten nötig wären – mit Unterstützung der USA in den Bereichen Luftabwehr, Geheimdienst und Raketenabwehr. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hält sogar 200.000 ausländische Soldaten für erforderlich.


    WEITERE TOP-NACHRICHTEN

    🟠 Kriminalität: Salman Rushdie sagte im Prozess gegen den Mann aus, der ihn ermorden wollte: „Ich war am Sterben.“

    🟠 China: Chinesische Unternehmen klagen in den USA, Europa und Australien gegen Forscher, um negative Berichte über ihre Geschäftspraktiken zu unterdrücken.

    🟠 Italien: Die Polizei hat 181 mutmaßliche Mitglieder der sizilianischen Mafia festgenommen.

    🟠 Energie: Der BP-Chef verspricht eine „grundlegende Neuausrichtung“ der Unternehmensstrategie. Analysten erwarten weniger Investitionen in emissionsarme Technologien.

    🟠 Wall Street: Goldman Sachs zieht sich schrittweise aus seinen Diversity-Versprechen zurück.

    🟠 Gesundheit: Neue Forschung zu Magenbypass-Operationen könnte Millionen Menschen mit Fettlebererkrankung helfen.

    Von C. Hatty

  • Hamas verschiebt Freilassung weiterer Geiseln – und andere World-News

    Hamas verschiebt Freilassung weiterer Geiseln – und andere World-News

    Die Hamas hat die für dieses Wochenende geplante Freilassung israelischer Geiseln auf unbestimmte Zeit verschoben, teilte ein Sprecher der Terrororganisation mit. Diese Entscheidung könnte die seit sechs Wochen andauernde Waffenruhe in Gaza zum Scheitern bringen. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu beriet sich heute Morgen mit seinem Sicherheitskabinett, wie ein ranghoher Beamter bestätigte.

    Donald Trump forderte, das Waffenstillstandsabkommen zu beenden, falls Hamas nicht bis Samstagmittag alle verbliebenen israelischen Geiseln freilässt. Andernfalls, so Trump, werde „die Hölle losbrechen“. Gleichzeitig räumte er ein, dass die Entscheidung letztlich bei Israel liege.

    Beide Seiten werfen sich gegenseitig vor, das Abkommen gebrochen zu haben. In Israel sorgte die erschreckend geschwächte Verfassung einiger freigelassener Geiseln sowie ihre demütigende Übergabe für Empörung. Hamas behauptet hingegen, Israel verzögere die Rückkehr vertriebener Palästinenser, blockiere humanitäre Hilfe und schieße auf Zivilisten.

    Hintergrund

    Die Erklärung der Hamas erfolgte kurz nachdem Fox News ein Video veröffentlicht hatte, in dem Trump sagte, Palästinenser dürften nach seinem Plan nicht nach Gaza zurückkehren. Er erwog sogar, Hilfsgelder für Jordanien und Ägypten zu streichen, falls diese sich weigerten, einen Großteil der Bevölkerung Gazas dauerhaft aufzunehmen.

    Wie geht es weiter?

    Ein zentraler Streitpunkt zwischen Israel und der Hamas bleibt die zweite Phase des Waffenstillstandsabkommens. Diese sieht ein dauerhaftes Ende der Kämpfe, den vollständigen Rückzug Israels aus Gaza sowie die Freilassung weiterer Geiseln und palästinensischer Gefangener vor. Netanjahu hat jedoch angedeutet, dass er die zweite Phase nicht umsetzen werde, wenn dies das Ende des Krieges bedeuten sollte.


    Trump verhängt neue Zölle auf Stahl und Aluminium

    In einer nächtlichen Proklamation unterzeichnete Donald Trump neue Maßnahmen, die einen 25-prozentigen Zoll auf Stahl und Aluminium aus sämtlichen Ländern vorsehen.

    Während Trumps erste Amtszeit brachte eine ähnliche Politik der heimischen Metallindustrie Vorteile – doch sie schadete anderen Wirtschaftssektoren massiv und führte zu Handelskonflikten. Besonders betroffen waren Verbündete wie Kanada und Mexiko, die den Großteil der US-Metallimporte liefern. Schon einmal reagierten sie mit Vergeltungszöllen – und diesmal?

    Analyse: Handelsreporterin Ana Swanson kommentierte: „Diese neuen Zölle werden vermutlich neue Handelsstreitigkeiten mit den Verbündeten Amerikas auslösen. Zwar profitieren heimische Metallhersteller davon, doch andere Industrien zahlen den Preis – darunter Autobauer, Maschinenhersteller, die Luftfahrtindustrie und Verpackungsunternehmen.“


    Elon Musk will OpenAI kaufen

    Eine von Elon Musk angeführte Investorengruppe hat ein Übernahmeangebot in Höhe von 97,4 Milliarden Dollar für OpenAI abgegeben, berichteten Insider. Damit eskaliert der Machtkampf zwischen dem reichsten Mann der Welt und dem OpenAI-CEO Sam Altman.

    OpenAI lehnte eine Stellungnahme ab. Doch Altman reagierte auf X (ehemals Twitter) mit einer bissigen Antwort: „Nein, danke. Aber wir kaufen Twitter für 9,74 Milliarden Dollar, wenn du willst.“ Musk konterte knapp: „Betrüger.“


    WEITERE SCHLAGZEILEN

    • Ecuador: Präsident Daniel Noboa, bekannt für seine harte Sicherheitsstrategie, muss in die Stichwahl um seine Wiederwahl.
    • Bangladesch: Nach Ausschreitungen zwischen Anhängern und Gegnern der abgesetzten Ex-Premierministerin wurden über 1.300 Menschen festgenommen.
    • Guatemala: Tragödie in Guatemala-Stadt – ein Bus stürzte von einer Brücke und riss mindestens 53 Menschen in den Tod.
    • USA: Der Mann, der Salman Rushdie 2022 mit einem Messer attackierte und ihn auf einem Auge erblinden ließ, steht vor Gericht.
    • Venezuela: Chile wirft Nicolás Maduros Regierung vor, den Mord an einem Dissidenten in Santiago in Auftrag gegeben zu haben.
    • Frankreich: Dominique Pelicot, verurteilt wegen der Vergewaltigung seiner Ehefrau durch Dutzende Männer, steht unter Verdacht, weitere Sexualverbrechen begangen zu haben.
    • Griechenland: Die Erde bebt auf Santorini – in einer Woche verließen 13.000 der 15.500 Einwohner die Insel.
    • Rumänien: Eine US-Amerikanerin klagt gegen die Influencer Tristan und Andrew Tate. Sie wirft ihnen vor, sie nach Rumänien gelockt und zur Prostitution gezwungen zu haben.
    • England: In einem Spielplatz wurden über 150 Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt – die Behörden fürchten, es könnten noch mehr sein.

    Von C. Hatty

  • Trump verhängt Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte – und andere World-News

    Trump verhängt Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte – und andere World-News

    US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, ab sofort einen Zoll von 25 Prozent auf alle Stahl- und Aluminiumimporte zu erheben. Zudem will er in Kürze Gegenzölle auf die Handelspartner der USA einführen. „Ganz einfach: Wenn sie uns etwas berechnen, berechnen wir ihnen etwas“, erklärte er.

    In den vergangenen Tagen deutete Trump zudem an, dass er auch Zölle auf Importe aus Europa, Taiwan und weiteren Handelspartnern erheben will. Besonders im Fokus stehen dabei Schlüsselindustrien wie Kupfer, Pharmazeutika und Halbleiter.

    Seit seinem Amtsantritt hat Trump bereits einen zusätzlichen Zoll von 10 Prozent auf sämtliche chinesischen Produkte eingeführt. Außerdem setzte er weitreichende Zölle auf Kanada und Mexiko erst in Kraft und verschob sie später. Hätten diese Maßnahmen voll gegriffen, wären die US-Zölle auf ein Niveau gestiegen, das seit den 1940er-Jahren nicht mehr erreicht wurde. Auch während seiner ersten Amtszeit verhängte Trump bereits Zölle auf ausländischen Stahl und Aluminium – einige davon sind weiterhin gültig. Ob die neuen Zölle auf die bestehenden aufgeschlagen werden, bleibt unklar.

    Die geplanten Gegenzölle sollen die Abgaben auf bestimmte US-Importe an die Sätze anderer Länder angleichen. Damit könnte Trump Verhandlungen beeinflussen – doch gleichzeitig verstößt diese Strategie gegen Verpflichtungen der USA gegenüber der Welthandelsorganisation (WTO).


    Israel zieht sich aus strategischem Korridor in Gaza zurück

    Das israelische Militär hat sich gestern aus dem Netzarim-Korridor zurückgezogen und damit nahezu den gesamten Norden des Gazastreifens verlassen. Die israelischen Truppen konzentrieren sich nun hauptsächlich auf ein kleines Gebiet im Süden, nahe der ägyptischen Grenze, sowie auf eine Pufferzone entlang der israelischen Grenze.

    Der Rückzug aus dem Korridor, der den Gazastreifen in zwei Teile teilt, war eine Bedingung für eine Waffenruhe mit der Hamas. Erst nach diesem Schritt sollen weiterführende Verhandlungen über eine längerfristige Feuerpause beginnen. Parallel dazu hat die israelische Regierung eine Delegation nach Katar entsandt, um über die Freilassung israelischer Geiseln und palästinensischer Gefangener zu verhandeln.

    Trumps jüngste Äußerungen, wonach die USA Gaza übernehmen und rund zwei Millionen Palästinenser umsiedeln könnten, haben in der arabischen Welt für Empörung gesorgt. Diese Aussagen könnten die laufenden Verhandlungen zusätzlich erschweren.


    Dutzende maoistische Rebellen in Indien getötet

    Bei einer groß angelegten Militäroperation im zentralindischen Bundesstaat Chhattisgarh sind nach Angaben der Behörden 31 maoistische Guerillakämpfer und zwei Polizisten getötet worden. Es war eine der blutigsten Aktionen der vergangenen Jahre gegen die Rebellen der sogenannten Naxaliten-Bewegung, die seit Jahrzehnten einen bewaffneten Aufstand führt.

    Der Konflikt begann in den 1960er-Jahren im Osten Indiens. Besonders gewaltsam wurde es 2010, als Hunderte Zivilisten und Sicherheitskräfte bei Kämpfen ums Leben kamen.


    WEITERE TOP-MELDUNGEN

    • Ukraine: Ein pensionierter amerikanischer Lehrer befand sich auf einer Reise in der Ukraine, als Russland einmarschierte. Nun ist er zu einer unerwarteten Figur in einem internationalen Konflikt geworden.
    • Ecuador: Die Wähler haben einen neuen Präsidenten gewählt. Zu den drängendsten Problemen des Landes gehören Gewalt, Arbeitslosigkeit und eine Energiekrise.
    • Italien: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschied, dass Italien es versäumt hat, Bürger in einer Region zu schützen, in der illegale Mülldeponien und das Verbrennen giftiger Abfälle seit Langem mit Krebserkrankungen in Verbindung gebracht werden.
    • Spanien: Europas rechtspopulistische Politiker trafen sich in Madrid, legten ihre Bedenken über Trumps Drohungen beiseite und konzentrierten sich auf ihren gemeinsamen Gegner – die EU.
    • Deutschland: In den letzten Wochen des Wahlkampfs wächst das Interesse an der früheren Bundeskanzlerin Angela Merkel.
    • Filme: Der Film Anora wurde bei zwei Preisverleihungen ausgezeichnet, die als zuverlässige Indikatoren für die Oscars gelten.

    Von C. Hatty

  • Trump und sein Team: 17 Entscheidungen in dieser Woche

    Trump und sein Team: 17 Entscheidungen in dieser Woche

    In seiner dritten Woche der zweiten Amtszeit hat Donald Trump erneut tiefgreifende Veränderungen angestoßen. Von geopolitischen Eingriffen über innenpolitische Reformen bis hin zu umstrittenen Maßnahmen – der US-Präsident und sein Berater Elon Musk haben eine Vielzahl von Initiativen vorangetrieben.

    Hier sind 17 zentrale Entscheidungen aus dieser Woche:


    1. Trump will den Gazastreifen „übernehmen“

    Bei einer Pressekonferenz mit Israels Premier Benjamin Netanjahu erklärte Trump, die USA würden den Gazastreifen „übernehmen“ und die palästinensische Bevölkerung „umsiedeln“.

    Der Präsident schlug vor, die kriegszerstörte Region in die „Riviera des Nahen Ostens“ zu verwandeln. Während Trump die Umsiedlung als endgültig bezeichnete, relativierten Regierungsbeamte dies später als „temporäre Maßnahme“.

    Fakt: Die zwangsweise Vertreibung von Zivilisten wäre ein Verstoß gegen internationales Recht.


    2. Massenentlassungen bei der US-Entwicklungshilfe gestoppt

    Trump plante, tausende Mitarbeiter der US-Entwicklungshilfeagentur USAID freizustellen. Kurz vor Fristende stoppte jedoch ein Richter den Plan vorübergehend.

    Die Kürzungen hätten den Großteil der 10.000 USAID-Mitarbeiter betroffen und das globale Hilfssystem ins Chaos gestürzt. Außenminister Marco Rubio, nun als interimistischer Chef von USAID eingesetzt, deutete an, dass die Behörde künftig mit dem Außenministerium fusioniert werden soll.


    3. Neue Zölle auf China – Kanada und Mexiko vorerst verschont

    Trump verhängte am Dienstag 10 % Strafzölle auf chinesische Importe, während er geplante 25 % Zölle gegen Kanada und Mexiko um 30 Tage aufschob.

    Als Gegenleistung verpflichtete sich Kanada, die Grenze zu den USA strikter gegen illegale Migration und Fentanyl-Schmuggel zu sichern. Mexiko verstärkte den Einsatz von Soldaten an der Nordgrenze und erhielt im Gegenzug eine Begrenzung des Waffenflusses aus den USA.

    Experten warnen vor steigender Inflation durch die China-Zölle.


    4. Anreize für Rücktritte im Staatsdienst – Gericht blockiert Maßnahme

    Um die Verwaltung zu verschlanken, bot Trump Bundesangestellten finanzielle Anreize für freiwillige Kündigungen. Doch ein Gericht stoppte den Plan in letzter Minute.

    Einige Beamte waren verwirrt über die Konditionen: Sie sollten bis September weiter Gehalt und Sozialleistungen erhalten – im Gegenzug für den sofortigen Rücktritt. Gewerkschaften raten zur Vorsicht.


    5. Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH)

    Trump belegte Mitarbeiter des IStGH mit finanziellen und Visa-Sanktionen. Der Strafgerichtshof hatte Haftbefehle gegen Netanjahu und einen Hamas-Kommandanten wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen erlassen.

    Weder die USA noch Israel erkennen den IStGH an.


    6. US-Luftschläge gegen den Islamischen Staat in Somalia

    Trump ordnete Luftschläge gegen einen IS-Anführer in Somalia an. Laut Trump wurden „viele Terroristen getötet, ohne Zivilisten zu verletzen“. Eine unabhängige Bestätigung gibt es nicht.

    Somalias Präsident begrüßte die Angriffe als Zeichen der US-Unterstützung im Kampf gegen den Terrorismus.


    7. Austritt aus mehreren UN-Organisationen

    Trump erklärte, die USA würden sich aus der UNRWA (Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge) sowie aus dem UN-Menschenrechtsrat zurückziehen.

    Außerdem wird innerhalb von 90 Tagen geprüft, ob die USA aus der UNESCO austreten sollen.


    8. Abschiebeflüge nach Guantanamo gestartet

    Erstmals wurden Migranten in das US-Gefangenenlager Guantanamo geflogen. Zehn Personen aus der venezolanischen Tren-de-Aragua-Bande wurden dort inhaftiert.

    Trump plant, das Lager für bis zu 30.000 Migranten auszubauen.


    9. Ukraine soll seltene Erden im Austausch für US-Hilfen liefern

    Trump forderte, dass die 300 Milliarden US-Dollar Militärhilfe an die Ukraine mit einer Zusicherung von Ressourcen wie Uran, Lithium und Titan verknüpft werden.

    Präsident Wolodymyr Selenskyj zeigte sich offen für Investitionen amerikanischer Unternehmen.


    10. Verbot von Transgender-Athletinnen im Frauensport

    Trump untersagte per Dekret, dass Transgender-Frauen an Damen-Sportwettkämpfen teilnehmen – einschließlich der Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.

    Zudem kündigte er an, Visa für transgender Athletinnen zu verweigern.


    11. Kalifornische Dämme geleert – Experten schlagen Alarm

    Trump ließ Milliarden Liter Wasser aus Stauseen in Kalifornien ablassen, um Waldbrände zu bekämpfen.

    Experten kritisierten, dass das Wasser nicht die Brandgebiete erreichte, sondern stattdessen ungenutzt versickerte.


    12. „Anti-christliche Diskriminierung“ bekämpfen

    Trump richtete eine Taskforce gegen „Anti-Christlichen Bias“ ein und betraute die neue Justizministerin Pam Bondi mit der Leitung.

    Die Maßnahme wurde bei einem Gebetsfrühstück in Washington angekündigt.


    13. Trump greift in Golf-Wettstreit ein

    Nach einem Streit zwischen der PGA Tour und LIV Golf vermittelte Trump und führte beide Parteien näher an eine Einigung heran.

    Er begründete sein Eingreifen mit dem Wohl des Golfsports und „der Nation“.


    14. Klimawandel-Erwähnungen von Regierungswebsites entfernt

    Behörden wie das Verteidigungsministerium, das Verkehrsministerium und das Landwirtschaftsministerium mussten Klimabezüge von ihren Webseiten streichen.

    Elon Musks Abteilung für „Regierungseffizienz“ soll Berichten zufolge hinter den Änderungen stehen.


    15. Musk erhält weitreichende Zugriffsrechte

    Trump gab Musks „Doge-Initiative“ Zugang zu Regierungsfinanzen – darunter auch das System zur Verwaltung von Billionen Dollar Staatsgeldern.

    Ein Gericht stoppte jedoch den Zugriff auf private Finanzdaten von US-Bürgern.


    16. Joe Bidens Sicherheitsfreigabe entzogen

    Trump entzog Ex-Präsident Joe Biden den Zugang zu Geheimdienstberichten.

    Auf seiner Plattform Truth Social kommentierte Trump dies mit: „JOE, YOU’RE FIRED!“


    17. Ermittlungen gegen russische Oligarchen eingestellt

    Justizministerin Pam Bondi löste die Taskforce auf, die Vermögenswerte russischer Oligarchen beschlagnahmte.

    Auch eine FBI-Einheit zur Bekämpfung ausländischer Wahleinmischung wurde aufgelöst.


    Fazit: Radikale Umbrüche – und juristische Hürden

    Trump setzt mit hoher Geschwindigkeit seine politischen Prioritäten um – oft gegen starke juristische und gesellschaftliche Widerstände.

    Ob sich seine Entscheidungen langfristig durchsetzen oder von Gerichten gestoppt werden, bleibt abzuwarten.

    Autor: C. Hatty

  • Trump verhängt Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof – und andere World-News

    Trump verhängt Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof – und andere World-News

    US-Präsident Donald Trump unterzeichnete gestern eine Anordnung, die Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) verhängt. Er drohte mit „spürbaren und erheblichen Konsequenzen“ für Personen, die an Ermittlungen beteiligt sind, die seiner Ansicht nach die nationale Sicherheit der USA und Israels gefährden.

    Der Strafgerichtshof geriet bereits im November ins Visier der USA und Israels, nachdem er Haftbefehle gegen Israels Premierminister Benjamin Netanjahu und den ehemaligen Verteidigungsminister Joav Gallant ausgestellt hatte. Der Vorwurf: Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Zusammenhang mit dem Krieg in Gaza.

    Trump kritisierte, dass die Ermittlungen gegen Israel und auch gegen die USA „einen gefährlichen Präzedenzfall“ schafften. Die von ihm angeordneten Sanktionen könnten den Erwerb von Vermögenswerten blockieren und IStGH-Beamten samt ihren Familien die Einreise in die USA verwehren. Weder die USA noch Israel erkennen die Gerichtsbarkeit des IStGH an.

    Politischer Rückhalt und Widerstand
    Interessanterweise stellte sich der führende Demokrat im US-Senat, Chuck Schumer, hinter Trumps Entscheidung. Er bezeichnete den Gerichtshof als „voreingenommen gegenüber Israel“. Gleichzeitig hatten die Demokraten vor Kurzem ein Gesetz blockiert, das Sanktionen gegen IStGH-Vertreter vorsah – viele befürchteten, dass die Regelung zu weit gehen und auch US-Unternehmen treffen könnte, die mit dem Gerichtshof kooperieren.

    Trumps Gaza-Plan: Eine explosive Idee
    Der US-Präsident ließ es nicht bei den Sanktionen bewenden. Er bekräftigte zudem nochmals seine Vorstellung, dass die USA die Kontrolle über den Gazastreifen übernehmen und die palästinensische Bevölkerung umsiedeln sollten. Israels Verteidigungsminister ließ parallel ein Konzept ausarbeiten, das Palästinensern eine „freiwillige“ Ausreise ermöglichen soll. Sollte Trumps Idee umgesetzt werden, wäre die Zwei-Staaten-Lösung wohl endgültig vom Tisch.


    Schock in Schweden: Neue Details zum Amoklauf in Örebro

    In der ruhigen Universitätsstadt Örebro ereignete sich am Dienstag ein verheerender Amoklauf an einer Schule für Erwachsene. Die Ermittler veröffentlichten gestern erste Details zur Tragödie, bei der mindestens 11 Menschen ums Leben kamen.

    Die Polizei gab bekannt, dass sie einen Verdächtigen identifiziert habe, warte jedoch noch auf eine endgültige DNA-Bestätigung. Es wird vermutet, dass der Täter selbst unter den Toten ist.

    Zum Motiv schweigen die Ermittler bislang. Doch sie schilderten das Chaos, das die Einsatzkräfte am Tatort vorfanden: Rauch von Pyrotechnik, Schüsse aus verschiedenen Richtungen – die Situation war so unübersichtlich, dass die Beamten zunächst nicht erkennen konnten, wie viele Schützen beteiligt waren.

    Polizeieinsatz ohne Gegenfeuer
    Obwohl insgesamt 130 Polizisten vor Ort waren, gab keiner von ihnen einen einzigen Schuss ab, erklärte der Polizeichef von Örebro. Erst eine Stunde nach Beginn des Angriffs fanden sie den mutmaßlichen Täter – tot, umgeben von drei Waffen und mindestens zehn leeren Magazinen.


    Wärmster Januar aller Zeiten – trotz La Niña

    Wissenschaftler meldeten gestern einen neuen Temperaturrekord: Der vergangene Januar war der heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Und das, obwohl das Wetterphänomen La Niña normalerweise für kühlere Temperaturen sorgt.

    Diese ungewöhnliche Wärmeentwicklung gibt Klimaforschern Rätsel auf. Während CO₂-Emissionen als Hauptursache gelten, suchen einige Experten nach weiteren Faktoren – hat sich möglicherweise etwas Grundlegendes in der Chemie unseres Planeten verändert?


    WEITERE TOP-NEWS

    • Großbritannien: Das Grenfell Tower-Hochhaus, in dem vor acht Jahren 72 Menschen bei einem Brand starben, soll abgerissen werden.
    • Kalifornien: Ein Energieversorger untersucht, ob seine Anlagen den verheerenden Eaton-Waldbrand im Januar ausgelöst haben.
    • Wirtschaft: Die Bank of England senkte zum dritten Mal innerhalb von sechs Monaten die Zinsen.
    • USA: Die berühmte Tanzgruppe Shen Yun, die mit der Falun-Gong-Bewegung verbunden ist, soll Berichten zufolge ins Visier von US-Behörden geraten sein.
    • Tesla: Der Konzern versprach, Maßnahmen gegen rassistische Diskriminierung in einer seiner Fabriken zu ergreifen.
    • Klimawandel: Die Energiekonzerne Orsted (Dänemark) und Equinor (Norwegen) fahren ihre grünen Investitionen zurück – aus wirtschaftlichen Gründen.
    • Grönland: Neue Studien stellen bisherige Annahmen darüber infrage, wie das Schmelzen der Eisschilde den Meeresspiegel beeinflusst.
    • Mode: Sabato De Sarno verlässt Gucci – nach nur zwei Jahren als Kreativdirektor.
    • Musik: Der weltbekannte Dirigent Daniel Barenboim gab bekannt, dass er an Parkinson leidet.
    • Entertainment: Rapper Ye (ehemals Kanye West) enthüllte, dass bei ihm eine Autismus-Diagnose gestellt wurde.

    Von C. Hatty

  • Trumps Gaza-Plan sorgt für Chaos – Berater rudern zurück

    Trumps Gaza-Plan sorgt für Chaos – Berater rudern zurück

    Die überraschende Idee von Ex-Präsident Donald Trump, dass die USA Gaza übernehmen und fast zwei Millionen Palästinenser vertreiben sollten, ließ selbst hochrangige Beamte im Weißen Haus fassungslos zurück. Während weltweit Alarm ausgelöst wurde, versuchten Spitzenvertreter seiner Regierung, Trumps Vorschlag abzuschwächen.

    Mehrere Trump-Berater gingen davon aus, dass sein Plan einer „langfristigen Kontrolle“ stillschweigend aufgegeben wird, sobald Trump selbst die Unmöglichkeit des Vorhabens erkennt. Bereits am Nachmittag deutete sich dieser Rückzieher an: Karoline Leavitt, die Pressesprecherin des Weißen Hauses, bemühte sich, Trumps Haltung zur Umsiedlung der Palästinenser und zum Einsatz von US-Truppen zu entschärfen.

    Außenminister Marco Rubio erklärte, Trump habe lediglich vorgeschlagen, Gaza zu räumen und wieder aufzubauen – nicht zu übernehmen. Steve Witkoff, Sondergesandter für den Nahen Osten, sagte hinter verschlossenen Türen vor republikanischen Senatoren aus, dass Trump „weder US-Truppen vor Ort einsetzen noch einen einzigen US-Dollar für Gaza ausgeben“ wolle.

    Insider berichteten, dass die Regierung nicht einmal grundlegende Überprüfungen durchgeführt hatte, ob der Vorschlag überhaupt umsetzbar sei. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu erfuhr erst kurz vor seiner gemeinsamen Pressekonferenz mit Trump am Dienstag von der Idee. Einige Experten mutmaßten, der Plan sei derart unrealistisch, dass es sich um eine reine Verhandlungstaktik handeln müsse.

    Reaktionen

    Trumps Vorschlag stieß auf sofortige Ablehnung in der arabischen Welt, einschließlich Saudi-Arabiens, einem wichtigen US-Verbündeten. Gleichzeitig feierten viele ultrarechte Israelis und einige pro-israelische Amerikaner den Vorstoß. In Gaza herrschten Fassungslosigkeit und Empörung.

    Die größten Hindernisse

    Trumps Vision, Gaza in die „Riviera des Nahen Ostens“ zu verwandeln, wäre nicht nur extrem zeitaufwendig, sondern auch enorm teuer. Experten warnten zudem, dass sein Plan gegen internationales Recht verstoßen würde.


    Tausende Tote bei Kämpfen in der Demokratischen Republik Kongo

    In der Stadt Goma, im Osten der Demokratischen Republik Kongo, steht die Bevölkerung vor massenhaften Bestattungen. Ein Beamter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz sprach von einer humanitären Katastrophe. Nach UN-Schätzungen starben allein in der vergangenen Woche fast 3.000 Menschen in Kämpfen zwischen einer Rebellengruppe und der kongolesischen Armee.

    „Diese Zahl wird wahrscheinlich weiter steigen“, erklärte Vivian van de Perre, die stellvertretende Leiterin der UN-Friedensmission im Kongo, gegenüber einem Reporter. Mehr als 700.000 Menschen sind auf der Flucht.

    Familien und Helfer bemühen sich fieberhaft, die Toten zu bestatten. Die Leichenhallen der Stadt, die zwei Millionen Menschen beheimatet, sind überfüllt. Arbeiter haben bereits begonnen, lange Gräben für die Beerdigungen auszuheben.


    Schweden trauert: Elf Tote bei Amoklauf in Örebro

    In Örebro, einer schwedischen Universitätsstadt mit 160.000 Einwohnern, trauert die Gemeinschaft um mindestens elf Menschen, die bei einem Amoklauf in einem Bildungszentrum ums Leben kamen. Die Stadt, die in den letzten Jahren zum Zuhause von Migranten aus 165 Ländern wurde, steht unter Schock.

    „Es war meine Schule“

    Shams Ulqamar Andesh, ein Migrant aus Afghanistan, besuchte gemeinsam mit seiner Frau Kurse in der Einrichtung. „Die Menschen, die hier gestern starben – sie hatten Träume. Sie wollten Ärzte, Krankenschwestern, Ingenieure oder Handwerker werden“, sagte er. „Es war meine Schule.“


    WEITERE WICHTIGE NACHRICHTEN

    Islam: Nach dem Tod von Aga Khan IV. übernimmt sein Sohn, Prinz Rahim al-Hussaini, die spirituelle Führung der Ismailiten weltweit.

    Frankreich: Die Regierung überstand ein Misstrauensvotum im Parlament – der Weg für die endgültige Verabschiedung des Haushaltsplans 2025 ist frei.

    EU: Die Tesla-Verkäufe in Europa gehen zurück. Experten sehen unter anderem Elon Musks politische Einmischung als möglichen Grund.

    Argentinien: Präsident Javier Milei kündigte an, das Land aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zurückzuziehen – ähnlich wie es Donald Trump plant.

    Belgien: In Brüssel läuft eine Großfahndung nach zwei maskierten Schützen, die vor einer U-Bahn-Station das Feuer eröffneten. Verletzte gab es keine.

    Von C. Hatty