Kategorie: Alle Artikel

  • Ukraine-Krieg: Frankreich tut alles für Waffenstillstand und Verhandlungen, so Gabriel Attal

    Ukraine-Krieg: Frankreich tut alles für Waffenstillstand und Verhandlungen, so Gabriel Attal

    Der Regierungssprecher bekräftigte den Willen Frankreichs, eine diplomatische Lösung zu erreichen, unterstützte jedoch die vom Westen beschlossenen starken Wirtschaftssanktionen, „um die Kosten des Krieges für Russland so weit wie möglich zu verteuern“. „Die Regierung von Frankreich hat sich in den letzten Monaten intensiv mit dem Krieg in der Ukraine befasst, insbesondere mit einem Waffenstillstand und der Aufnahme von Verhandlungen“, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal am Donnerstag auf Franceinfo. „Die Gespräche werden fortgesetzt“, mit dem Ziel, „die Bedingungen für einen Waffenstillstand zu definieren“, und Frankreich wird „diese Gespräche sehr genau verfolgen“, versicherte Gabriel Attal. Für den Regierungssprecher ist es „eine Priorität für Frankreich, für Europa und für unsere Verbündeten“, „die Eskalation zu stoppen“. „Das bedeutet, mit den einen und den anderen zu sprechen, die Ukrainer zu unterstützen und Druck auf Russland auszuüben“, fügte er hinzu. „Was wir tun, ist, di…

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  • Deltacron: Blick auf die Hybridvariante von Delta und Omikron

    Deltacron: Blick auf die Hybridvariante von Delta und Omikron

    Mehrere Menschen in Frankreich erkrankten an einer besonderen Form von Covid-19: einer Kreuzung zwischen den beiden Varianten Delta und Omikron, die als Deltacron bezeichnet wird. Am 17. Januar 2022 wurde der erste Fall in Frankreich gemeldet. In Frankreich hat sich die Gesundheitsbehörde Santé publique France des Themas angenommen. Laut der Behörde geht der erste Fall auf den 17. Januar 2022 zurück. Am 21. Februar schätzte man die Zahl der „wahrscheinlichen Koinfektionen“ auf 59, erläutert Santé publique France. Beruhigend ist, dass Deltacron bislang keine Cluster zu bilden scheint. Lesen Sie auch: Covid-19: Woher kommt die neue Hybridvariante “Deltacron”? Ein Fehler beim Kopieren des genetischen Materials Wenn sich das Virus in den Zellen mit Delta und Omikron gleichzeitig angesteckter Menschen repliziert, kann es zu Kopierfehlern kommen: Das genetische Material der beiden Varianten vermischt sich. Der erste Teil des Kopiervorgangs erfolgt aus dem genetischen Code des ersten Stammes …

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  • 14 Legionäre ukrainischer Herkunft auf dem Weg nach Polen in Paris festgenommen

    14 Legionäre ukrainischer Herkunft auf dem Weg nach Polen in Paris festgenommen

    Eine Polizeistreife verhaftete am Dienstag 14 Fremdenlegionäre in einem Bus, der nach Polen unterwegs war. Es ist nicht bekannt, ob sie geplant hatten, in der Ukraine zu den Waffen zu greifen. Andere Passagiere hingegen wollen wahrscheinlich in den Kampf ziehen, wie militärische Quellen berichteten.

    Hatten sie die Absicht, zu den Waffen zu greifen? Das wird jedenfalls von den französischen Behörden in Betracht gezogen, nachdem 14 ukrainisch-stämmige Miotglieder der Fremdenlegion am Dienstag, dem 1. März, in Paris in einem Bus auf dem Weg nach Polen festgenommen wurden. Wie am Mittwoch aus militärischen Quellen bekannt wurde, befanden sich in dem Bus weitere Passagiere, die wahrscheinlich in der Ukraine kämpfen wollen.

    Neun der Legionäre hatten eine Urlaubs-Erlaubnis, die es ihnen jedoch nicht erlaubte, Frankreich zu verlassen, während sich die anderen fünf in „irregulärer Abwesenheit“ befanden, vier von ihnen wurden bereits als „fehlend“ gesucht, wie der Kommandant der Fremdenlegion, General Alain Lardet, gegenüber der Agentur AFP erklärte.

    Es war zunächst nicht klar, ob die 14 Fremdenlegionäre kämpfen oder nur ihre Familien bei der Flucht aus der Ukraine unterstützen wollten, wie Militärquellen berichteten. In ihrem Gepäck seien keine Waffen oder verbotene Ausrüstung gefunden worden, hieß es weiter.

    Unter den anderen zivilen Passagieren des Busses befanden sich jedoch einige, die Dinge bei sich trugen, die darauf hindeuteten, dass sie in den Kampf zogen, so eine der Quellen.

    Die Fremdenlegion ist eine Eliteeinheit der französischen Armee mit über 9.000 Mann, der sich Freiwillige im Alter von 17 bis 39 Jahren aus der ganzen Welt anschließen können. Nach mehreren Jahren oder im Namen des im Kampf „vergossenen Blutes“ können die „Képis blancs“ anschliessend die französische Staatsbürgerschaft erhalten.

    In der Fremdenlegion befinden sich 710 Soldaten ukrainischer Herkunft, von denen 210 bereits eingebürgert wurden, und 450 russischer Herkunft.

    Seit Beginn der russischen Offensive habe es „eine große Unruhe unter den Ukrainern gegeben, die sich um ihre Familien sorgten“, sagt General Alain Lardet.

    Verbot, die ukrainische Grenze zu überschreiten
    Die Legion gewährt diesen Männern auf Antrag „eine vierzehntägige Sondergenehmigung“, um in ein Nachbarland der Ukraine zu reisen, um ihre Angehörigen „abzuholen“ und zu „sichern“, verbietet ihnen aber laut ihrem Kommandanten, die Grenze in die Ukraine zu überqueren.

    25 dieser Sondergenehmigungen wurden am Dienstag und „viele weitere“ am Mittwoch erteilt,. Die neun in Paris festgenommenen Personen hatten aber nur eine herkömmliche Genehmigung, die auf das französische Staatsgebiet beschränkt ist. Sie sollen jedoch nicht bestraft werden, da ihnen die neue Urlaubsregelung noch nicht bekannt war. Die anderen fünf Soldaten ohne Urlaubsgenehmigung hätten allerdings „ein schweres Vergehen gegen den Ehrenkodex der Legionäre“ begangen und würden „mit Arresttagen bestraft“.

    Insgesamt sind seit einer Woche 25 Legionäre ukrainischer Herkunft desertiert, die Hälfte davon, um gegen die Russen zu kämpfen, schätzt General Lardet. „Die Legion hat alle Brücken abgebrochen. Sie engagieren sich für eine Sache, die nicht unsere ist“, kommentierte General Lardet gegenüber der AFP.

  • Krieg in der Ukraine: Emmanuel Macron sprach vor den Franzosen

    Krieg in der Ukraine: Emmanuel Macron sprach vor den Franzosen

    Emmanuel Macron äußerte sich am Mittwoch, dem 2. März, um 20 Uhr aus dem Élysée-Palast zu den Folgen des Krieges in der Ukraine. Die Ansprache des Staatspräsidenten wurde in Frankreich mit großer Spannung erwartet. In vierzehn Minuten Rrede malte Emmanuel Macron am Mittwoch, den 2. März, ein düsteres Bild. „Hunderte von ukrainischen Zivilisten, Frauen und Kinder sind bereits getötet worden. Die kommenden Tage werden wahrscheinlich immer härter werden“, sagte der Präsident der Republik um 20 Uhr. „Wir befinden uns nicht im Krieg mit Russland“.Während seiner Rede rief Macron die von Frankreich ergriffenen Maßnahmen in Erinnerung: die Unterstützung der Ukrainer, die schweren Sanktionen gegen Russland und die Entsendung von französischem Militär, insbesondere nach Rumänien. Emmanuel Macron legte Wert darauf, klarzustellen: „Wir befinden uns nicht im Krieg gegen Russland. Deshalb tausche ich mich nicht nur ständig mit Präsident Zelensky aus, ich habe mich auch dafür entschieden, mit Präside…

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  • Messerangriff an der Universität von Le Mans – mehrere Studenten verletzt

    Messerangriff an der Universität von Le Mans – mehrere Studenten verletzt

    Gegen 13.45 Uhr am 2. März 2022 kam es an der Universität von Le Mans zu einem Messerangriff. Die Opfer befinden sich nicht in Lebensgefahr und der mutmaßliche Angreifer wurde festgenommen. An der Universität von Le Mans kam es am Mittwoch, dem 2. März, gegen 13.45 Uhr zu einem Angriff. Mehrere Studierende gaben an, einen Mann gesehen zu haben, der wahllos Studenten angriff. Mindestens drei von ihnen wurden leicht verletzt, wie die Rettungskräfte berichteten. Drei weitere wurden angegriffen, ohne verletzt zu werden. Der Mann habe sowohl mit einem Stock als auch mit einer Stichwaffe auf die Studenten eingeschlagen. Die Tat soll sich im Lehrgebäude der geisteswissenschaftlichen Fakultät ereignet haben. Nach Angaben von Studenten soll der Alarm zur Räumung der Fakultät gegen 13.45 Uhr ausgelöst worden sein. Viele verließen das Gebäude, während andere sich in die Klassenräume und Verwaltungsräume flüchteten. Der Angreifer soll gegen 14 Uhr festgenommen worden sein. Über den Hintergrund der Tat ist noch nichts bekannt.
  • Krieg in der Ukraine: Franzosen fragen nach Jodtabletten in den Apotheken

    Krieg in der Ukraine: Franzosen fragen nach Jodtabletten in den Apotheken

    Letzte Woche startete Russland in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gegen 4 Uhr morgens seine Invasion der Ukraine. Am 24. Februar haben russische Soldaten die Kontrolle über das Atomkraftwerk Tschernobyl übernommen. Einige Experten befürchten nun, dass kriegerischen Auseinandersetzungen dazu führen könnten, dass radioaktive Partikel freigesetzt werden. Da Wladimir Putin inzwischen auch seine Abschreckungswaffen in Alarmbereitschaft versetzt hat und damit die Gefahr eines Atomkriegs heraufbeschwört, sind immer mehr Menschen beunruhigt und wollen sich schützen. Sie versuchen, sich in Apotheken mit Jodtabletten zu versorgen. Jodtabletten sollen die Gesundheitsrisiken im Falle einer nuklearen Katastrophe begrenzen. Jod schützt die Schilddrüse vor radioaktivem Jod, das im Falle einer Atomkatastrophe in die Umwelt gelangen kann. Es ist jedoch nur in Apotheken erhältlich, die sich in einer Zone von 20 km rund um ein Atomkraftwerk befinden. Jod sollte allerdings nur auf Anweisung der Behö…

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  • Präsidentschaftswahlen: Eric Zemmour „vergisst“ im Kaufhaus zu bezahlen

    Präsidentschaftswahlen: Eric Zemmour „vergisst“ im Kaufhaus zu bezahlen

    Laut der Zeitung Le Canard Enchaîné hat Eric Zemmour bei einem Besuch im Kaufhaus Le Bon Marché (Paris) am 27. Februar seine Einkäufe nicht bezahlt. Der Präsidentschaftskandidat erklärte, er habe „einfach vergessen zu bezahlen“. Laut der französischen Wochenzeitung Le Canard Enchaîné hat Éric Zemmour bei einem Besuch im Kaufhaus Le Bon Marché am 27. Februar seine Einkäufe nicht bezahlt. Obwohl er seine Artikel an einem Kassenautomaten scannte, verließ der Kandidat der Partei „Reconquête!“ den Laden, ohne zu bezahlen, und beglich seine Rechnung in Höhe von 38,80 € nicht. Am Abend bemerkte die Geschäftsleitung des Ladens, dass ein Loch in der Kasse klaffte. Als sie sich die Sicherheitsvideos ansah, stellte sie fest, dass es sich bei dem Verantwortlichen um Eric Zemmour handelte. Das Geschäft setzte sich sofort mit dessen Partei in Verbindung und forderte die Bezahlung der Rechnung. Nicht das erste Mal, wie der Canard Enchaîné berichtet. „Es gibt keinen weiteren Vorfall“, rechtfertigt sic…

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  • Krieg in der Ukraine: Emmanuel Macron wird heute Abend um 20 Uhr im Fernsehen sprechen

    Krieg in der Ukraine: Emmanuel Macron wird heute Abend um 20 Uhr im Fernsehen sprechen

    ***EILMELDUNG*** / Kurzmeldung Präsident Emmanuel Macron wird heute Abend um 20 Uhr vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine eine TV-Ansprache halten.

    „Meine lieben Mitbürgerinnen und Mitbürger,Ich werde mich heute Abend um 20 Uhr zum Krieg in der Ukraine an Sie wenden.“ Schreibt der französische Staatspräsident auf Twitter. Gespräche zwischen Russen und Ukrainern Eine Delegation russischer Unterhändler sei bereit, am Mittwoch die Gespräche mit Vertretern aus Kiew fortzusetzen, so ein Sprecher des Kreml fast eine Woche nach Beginn der russischen Invasion der Ukraine. „Heute, gegen den frühen Abend, wird unsere Delegation vor Ort sein, wir werden auf die ukrainischen Unterhändler warten“, sagte der kreml-Sprecher vor der Presse und fügte hinzu, er „hoffe“, dass die ukrainischen Unterhändler zu den Verhandlungen kommen würden. Der Ort, an dem die Gespräche stattfinden sollen, wurde nicht genannt….

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  • Am Mittwoch ertönen in Frankreich Warnsirenen – man muss sich aber keine Sorgen machen

    Am Mittwoch ertönen in Frankreich Warnsirenen – man muss sich aber keine Sorgen machen

    An diesem Mittwoch werden wie an jedem ersten Mittwoch im Monat kurz vor Mittag in allen französischen Departements die Sirenen ertönen. Keine Sorge, es handelt sich dabei lediglich um eine Übung, die nichts mit der Ukraine zu tun hat.

    Am Mittwochmittag werden in ganz Frankreich Warnsirenen zu hören sein. Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine ist es verständlich, dass manche Menschen sich deswegen Sorgen machen könnten. Keine Panik, es handelt sich um eine Routineübung.

    Wie an jedem ersten Mittwoch im Monat werden in allen französischen Departements zwischen 11:45 Uhr und 12:00 Uhr die Sirenen in den Feuerwehrhäusern und an anderen öffentlichen Orten ertönen, dies ist Teil des Systems zur Warnung und Information der Bevölkerung (SAIP).

    Ursprünglich sollte dieses Signal die Bevölkerung „vor einem Katastrophenfall der zivilen Sicherheit, natürlichen oder technologischen Ursprungs“ warnen können, wie das Innenministerium erklärt. Es ertönt jeden Monat im Rahmen einer Übung, wurde aber auch schon in Krisenfällen eingesetzt, z. B. in Rouen beim Brand in der Lubrizol-Fabrik. Der Alarm ermöglicht es, „die Einsatzbereitschaft dieser Geräte zu testen, also sicherzustellen, dass sie noch einsatzbereit sind“, erklärt Yves Hocdé, stellvertretender Direktor für Krisenmanagement und Antizipation in der Generaldirektion für zivile Sicherheit des Innenministeriums, gegenüber France Bleu Paris.

    Welches Signal im Krisenfall?
    An diesem Mittwoch werden die Sirenen eine Minute und einundvierzig Sekunden lang ertönen. Im Falle einer echten Krise wird dieser fast zweiminütige Zyklus dreimal wiederholt. Die Beschränkung auf drei Wiederholungen „ermöglicht eine effiziente Wahrnehmung und vermeidet gleichzeitig die Erzeugung von zusätzlichem Stress“, so das Innenministerium.

    Im Falle einer echten Krise sollten die Bürger mehrere Anweisungen befolgen: unverzüglich einen geschlossenen Raum aufsuchen, möglichst alle Öffnungen (Türen, Belüftungen) sorgfältig verschließen, Klimaanlagen und Belüftung ausschalten und Radio hören.

  • Krieg in der Ukraine: Franzosen bereiten sich auf die Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge vor

    Krieg in der Ukraine: Franzosen bereiten sich auf die Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge vor

    In Lille haben Menschendie bereit sind, die aus ihrem Land geflohenen Ukrainer aufzunehmen, bereits Zimmer vorbereitet. Die Stadt ist nach eigenen Angaben darauf vorbereitet, fast 1.600 Kriegsflüchtlinge aufzunehmen.

    Seit sechs Tagen läuft der Fernseher und diese Frau aus Lille fühlte sich hilflos angesichts des Krieg und des damit verbundenen Leids. Also beschließt sie zum ersten Mal in ihrem Leben, Flüchtlinge aufzunehmen. „Ich bin nie auf die Idee gekommen, das zu tun, aber jetzt ist es einfach eine Selbstverständlichkeit. Man kann nicht den ganzen Tag fernsehen und sich sagen, dass es nicht schlimm ist“, erklärt Barbara Ozuch gegenüber dem Sender France 3. Ein Zimmer ist bereits vorbereitet. Das Rathaus von Lille erfasst alle Einwohner, die bereit sind, ihre Türen für Ukrainer zu öffnen.

    Sich in die Lage der Flüchtlinge versetzen

    Einige Kilometer weiter, in Lesquin (Nord), bereitet Sandrine Leroi ebenfalls Betten vor. Die Not der Ukrainer hat sie sehr berührt: „Ich habe mir gesagt, dass wir, wenn wir im Krieg wären, gerne von einem anderen Land aufgenommen werden würden, das uns die Hand reicht, uns ein Dach über dem Kopf und etwas zu essen bietet“. In der Metropole Lille erklärten sich die Einwohner bereit, mindestens 1.600 ukrainische Flüchtlinge aufzunehmen.