Kategorie: Alle Artikel

  • Internet in mehreren französischen Städten gestört – Free spricht von „böswilligen Handlungen“

    Internet in mehreren französischen Städten gestört – Free spricht von „böswilligen Handlungen“

    Das Wirtschaftsministerium bestätigt, dass es ein Problem mit „durchtrennten Kabeln“ informiert wurde. Die Meldungen betreffen hauptsächlich Abonnenten des Providers Free.

    Die Bewohner mehrerer französischer Städte haben am Mittwoch, 27. April, Schwierigkeiten mit ihrem Internetzugang, meldet Franceinfo. Free, der am stärksten betroffene Provider, klagte auf Twitter über „mehrere böswillige Handlungen“ an Kabeln, die „in der Nacht und am Morgen“ begangen worden seien. Das Problem sei „eingegrenzt“ und fast vollständig behoben. Am Mittag postete der Betreiber Fotos, die offensichtlich durchtrennte Kabel zeigten, ohne anzugeben, wo sie aufgenommen wurden.

    Der ebenfalls betroffene Provider SFR bestätigte „mehrere Glasfaserunterbrechungen“ um Lyon und in der Region Ile-de-France, deren Ursache „unbekannt“ sei. Die Teams seien unterwegs und die „Arbeiten sind im Gange“, meldet das Unternehmen. Das Wirtschaftsministerium bestätigte gegenüber der Agentur AFP, es sei über ein Problem mit „durchtrennten Kabeln“ informiert worden, das auf Vandalismus zurückzuführen sein könnte, ohne weitere Details zu nennen.

    Probleme in Lyon, Lille und Straßburg
    „Es ist ein bisschen so, als ob Autobahnen unterbrochen würden und man den Verkehr auf Nationalstraßen umleiten müsste“, erklärte Sami Slim, Generaldirektor von Telehouse, einer der Drehscheiben für den Internetverkehr in Frankreich, gegenüber der Agentur AFP. Durch den Bau neuer „Strecken“ zur Umgehung von Störungen „kann es hier und da zu kleinen Unterbrechungen kommen, aber das Internet funktioniert“.

    Auf der Website Downdetector, auf der Nutzer Störungen melden können, tauchen Spitzenwerte bei den Meldungen von Free-Abonnenten um Paris, Lyon, Grenoble, Reims, Straßburg und Lille auf.

    Bouygues Telecom „nutzt die von diesen Störungen betroffenen Kabel nicht und die Mobilfunk- und Festnetzdienste werden normal gewährleistet“, erklärte der Konzern gegenüber der Agentur AFP.

  • Vogelgrippe: Engpässe bei Hühnerfleisch in französischen Metzgereien

    Vogelgrippe: Engpässe bei Hühnerfleisch in französischen Metzgereien

    Einige Metzger haben Schwierigkeiten, sich mit Hühnerfleisch zu versorgen. Der Hauptgrund dafür ist der Ausbruch der hochansteckenden Vogelgrippe, wegen der in sechs Monaten in Frankreich bereits über 15 Millionen Tiere geschlachtet wurden.

    In vielen französischen Metzgereien waren am Mittwoch, dem 27. April, die Hähnchen rar. „Das ist schade, weil ich sehr gerne Brathähnchen esse, und ich bin immer traurig, wenn ich von solchen Schlachtungen höre“, sagt ein Kunde gegenüber France 2. Der Metzger wird auch am Donnerstag noch nicht seine gesamte Ware bekommen. „Ich werde nur 10 Hühner bekommen, ich habe 16 Kilo Hühnerfilets, ein Putenfilet und das war’s“, sagt er. Die Ursache für die Knappheit liegt in den Zuchtbetrieben.

    In sechs Monaten wurden mehr als 15 Millionen Stück Geflügel geschlachtet.
    In einem der Betriebe im Departement Haute-Vienne mussten 10.000 Tiere geschlachtet werden. Eine Katastrophe für den Züchter, der nicht weiß, wann er seinen Betrieb wieder aufnehmen kann. „Von dieser landesweiten Krise ist die gesamte Branche betroffen“, erklärt Frederic Lapeyronie auf France 2. Hühner, Enten oder Gänse: Innerhalb von sechs Monaten wurden mehr als 15 Millionen Tiere getötet, um die Verbreitung der Vogelgrippe, eines hochansteckenden Virus, einzudämmen. Auch die Züchter, deren Geflügel nicht infiziert ist, sind besorgt und sperren ihre Tiere zum Schutz gegen den Virus in geschlossen Ställen ein.

  • Emmanuel Macron: Erster Auftritt nach den Wahlen in Cergy (Val-d’Oise)

    Emmanuel Macron: Erster Auftritt nach den Wahlen in Cergy (Val-d’Oise)

    Für seinen ersten öffentlichen Auftritt nach der Wahl am Mittwoch, dem 27. April, hat Emmanuel Macron ein populäres Viertel in Cergy im Departement Val-d’Oise ausgewählt. Dort traf er mit Bewohnern, aber auch mit Geschäftsleuten und Jungunternehmern zusammen. Für seinen ersten Auftritt als wiedergewählter Präsident am Mittwoch, dem 27. April, wählte Emmanuel Macron Cergy (Val-d’Oise), eine symbolträchtige Stadt, in der 76% der Wähler für ihn und gegen Marine Le Pen gestimmt hatten. Im ersten Wahlgang hatte hier noch Jean-Luc Mélenchon mit 48% der Stimmen deutlich die Nase vorn gehabt. Am späten Vormittag begleiteten daher auch einige Buhrufe die Ankunft von Emmanuel Macron auf dem Markt in einem populären Viertel der Stadt. Eine Frau rief ihm zu: „Die Jugend ist die Zukunft, Sie können sie nicht ignorieren“. „Das ist nur Politik. Wir erwarten wirklich konkrete Dinge. In diesen Vierteln hat er nie etwas getan“, sagt ein Anwohner auf France 3. Die zweite Reise von Emmanuel Macron ist fü…

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  • Emmanuel Macron wird in Cergy mit Tomaten beworfen

    Emmanuel Macron wird in Cergy mit Tomaten beworfen

    Während eines Besuchs auf einem Markt in Cergy wurde Emmanuel Macron mit Tomaten beworfen. Emmanuel Macron wurde mit Kirschtomaten beworfen, als er am Mittwoch, dem 27. April, einen Markt in Cergy besuchte. Der Staatschef unterhielt sich mit Einwohnern, die gekommen waren, um ihn zu begrüssen, er wurde von den Tomaten nicht getroffen.

    Als Emmanuel Macron durch die Gänge eines Marktes in Cergy, dem Verwaltungssitz des Départements Val-d’Oise, schlenderte, wurde er plötzlich von seinem Sicherheitsdienst beiseite geschoben und ein Regenschirm über seinem Kopf aufgespannt. Nach einer kurzen Schrecksekunde nahm der Besuch dann schnell wieder seinen vorgesehenen Lauf….

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  • Michel-Édouard Leclerc: Supermärkte müssen ihre Marge senken und billiger verkaufen können

    Michel-Édouard Leclerc: Supermärkte müssen ihre Marge senken und billiger verkaufen können

    Als Gast des Senders BFM Business forderte der Chef der Gruppe E.Leclerc am Mittwoch, dem 27. April, dass die Regierung die obligatorische Marge für Supermärkte, die auf 10% festgelegt ist, abschaffen solle, damit die Preise gesenkt werden können. Michel-Édouard Leclerc, Chef der E.Leclerc-Sopermärkte, war am Mittwoch, dem 27. April, zu Gast bei BFM Business. Er sprach die Regierung auf die vorgeschriebenen Gewinnspannen an, die den Supermärkten und Einzelhändlern auferlegt werden. Angesichts des Krieges in der Ukraine und der daraus resultierenden Inflation möchte der Unternehmer unter anderem diese Marge abschaffen, um den Verbrauchern die Waren „billiger zu verkaufen“.

    „Das Wichtigste für uns ist, billiger zu werden. Sowohl die Industrie als auch die Händler, wir müssen unsere Gewinnspannen senken“, fordert Michel-Édouard Leclerc. „Im Jahr 2018 hat der Gesetzgeber, ich weiß nicht, aus welchem Grund, eine Bestimmung getroffen, di…

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  • Präsidentschaftswahlen: Das sagte Marine Le Pen am Abend ihrer Niederlage zu Emmanuel Macron

    Präsidentschaftswahlen: Das sagte Marine Le Pen am Abend ihrer Niederlage zu Emmanuel Macron

    Wenige Minuten vor dem Ergebnis der Präsidentschaftswahlen am Sonntag, dem 24. April, kontaktierte Marine Le Pen Emmanuel Macron per Telefon. Sie gratulierte ihm zu seiner Wiederwahl. Getreu einer altbekannten Tradition wollte Marine Le Pen Emmanuel Macron anrufen, um ihre Niederlage nach der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen am Sonntag, dem 24. April, einzugestehen. Kurz vor 20 Uhr und der offiziellen Bekanntgabe der Ergebnisse wollte die Kandidatin des Rassemblement National ihren Gegner aus der zweiten Runde anrufen. Aber niemand im Team der RN-Kandidatin „hatte die Handynummer von Emmanuel Macron“, wie Sébastien Chenu, RN-Abgeordneter aus dem Norden, im Gespräch mit dem Sender BFMTV erklärte. „Richard Ferrand, Thierry Solère, Gabriel Attal“, … Das Team der RN-Kandidatin versuchte daraufhin, Kontakt zum Umfeld von Emmanuel Macron aufzunehmen, um die Telefonnummer des Kandidaten von La République En Marche zu erhalten. „Wir bekamen schließlich die Haandy-Nummer und Marine Le…

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  • Selenskyj: Durch Besetzung von Tschernobyl war die Welt „am Rand einer Katastrophe“!

    Selenskyj: Durch Besetzung von Tschernobyl war die Welt „am Rand einer Katastrophe“!

    Während sich die russischen Streitkräfte Ende März aus dem Kraftwerk Tschernobyl zurückzogen, kontrollieren sie noch immer das Kraftwerk Saporoschja in der Südukraine. Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky beschuldigte Russland am Dienstag, dem 26. April, die Welt „an den Rand einer Katastrophe“ gebracht zu haben, indem es zu Beginn seiner Invasion in der Ukraine das Kraftwerk Tschernobyl besetzt hatte, das Schauplatz des schlimmsten Atomunfalls der Geschichte war. Zwar zogen sich die russischen Streitkräfte Ende März aus dem Kraftwerk Tschernobyl zurück, besetzen jedoch noch immer das Kraftwerk Saporoschja im Süden der Ukraine. Lesen Sie auch: Ukraine-Krieg: Radioaktivität in Tschernobyl ist “anormal” hoch Washington kritisiert die Haltung Moskaus. Der russische Präsident Wladimir Putin habe keine „Ernsthaftigkeit“ in seinen Absichten gezeigt, mit der Ukraine zu verhandeln, um den Konflikt zu beenden, urteilte US-Außenminister Antony Blinken am Dienstag, dem 26. April, vor dem …

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  • Kraftstoffpreise: Häusliche Pflegekräfte erhalten zusätzliche Unterstützung

    Kraftstoffpreise: Häusliche Pflegekräfte erhalten zusätzliche Unterstützung

    Seit Montag, dem 25. April, erhalten Fachkräfte für häusliche Krankenpflege einen weiteren Zuschuss von 15 Cent pro Liter Kraftstoff. Dieser kommt zu dem staatlichen Rabatt von 18 Cent hinzu. Seit Montag, dem 25. April, erhalten Angehörige der Pflegeberufe, die ihre patienten zu Hause betrueen, einen Zuschuss von 15 Eurocent pro Liter Kraftstoff. „Das sind seit Anfang des Jahres etwa 400 Euro pro Monat für Benzin“, sagt Benjamin Varlet, ein freiberuflicher Krankenpfleger im Departement Oise, der jährlich über 40.000 km zurücklegt, gegenüber France 3. Für ihn ist dieser neue staatliche Zuschuss wichtig, da er dadurch bis zu 45 Euro pro Tankfüllung einsparen kann. Diese zusätzliche Unterstützung wird 215.000 häuslichen Pflegekräften gewährt und kommt zu dem von der Regierung gewährten allgemeinen Rabatt von 18 Cent pro Liter Kraftstoff hinzu. Beide Hilfen laufen aber am 31. Juli aus und lassen die Berufsgruppen im Ungewissen über die Zukunft. „Wir wollen nicht, dass die Entfernung zwisc…

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  • Kokainhandel: Schießerei im Hafen von Le Havre

    Kokainhandel: Schießerei im Hafen von Le Havre

    Am Dienstag, dem 26. April, kam es im Hafen von Le Havre im Département Seine-Maritime zu einer Schießerei. Polizisten in Zivil versuchten, Drogenschmuggler zu verhaften. Der Hafen von Le Havre ist einer der wichtigsten Importhäfen für Kokain in Frankreich.

    Am Dienstagmorgen, dem 26. April, spielte sich im Hafen von Le Havre (Seine-Maritime) eine filmreife Szene ab. Bewaffnete Männer stürmten den Hafen und bedrohten den Fahrer eines weißen Transporters mit ihren Waffen. Der Lieferwagen setzte sich abrupt in Bewegung und flüchtete, wobei mehrere Schüsse von den Bewaffneten – es handelte sich bei ihnen um Polizisten in Zivil – abgefeuert wurden. Gegen 10 Uhr identifizierte die Kriminalpolizei von Rouen eine Kokainlieferung, die inmitten einer gewöhnlichen Ladung in einem blauen Container versteckt war, der von einem Lastwagen abgeholt wurde.

    Der Transporter der Schmuggler folgte dem LKW: Sie hatten geplant, die Drogen ausserhalb des Hafens umzuladen und abzutransportieren. Sie wussten nicht, dass sie von Polizisten überwacht wurden. Aber nichts lief wie geplant: Der schwere LKW hatte eine Panne und das Kokain musste an Ort und Stelle umgeladen werden. Die Polizei musste überstürzt eingreifen und die Kokain-Schmuggler flüchteten unter Beschuss. Bis zum späten Nachmittag des 26. April fehlte von den Schmugglern jede Spur.

    Im Jahr 2021 wurden fast 19 Tonnen Kokain vom Zoll beschlagnahmt.

  • Seit der Präsidentschaftswahl wenden sich enttäuschte Wähler NGOs und Umweltverbänden zu

    Seit der Präsidentschaftswahl wenden sich enttäuschte Wähler NGOs und Umweltverbänden zu

    In der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen fühlten sich viele umweltbewusste Wähler von keinem der beiden Finalisten vertreten und wenden sich daher nun NGOs und Umweltverbänden zu. Viele Wähler fanden sich im zweiten Wahlgang wieder, ohne einen Kandidaten, der sich ihrer Meinung nach ausreichend für den Klimaschutz einsetzte. Viele von ihnen wollen nun mit entsprechenden NGOs arbeiten. 530 neue Aktivisten in einer Woche bei Alternatiba. Bei der Organisation Alternatiba stellt man einen außergewöhnlichen „Wahleffekt“ fest. 530 Personen haben innerhalb einer Woche beantragt, sich der Bewegung anzuschließen. Der jüngste Präsidentschaftswahlkampf hat wieder einmal gezeigt, dass das Klima unter französischen Politikern nur schwer Gehör findet. Daher muss man sich laut Théo Rougier, Koordinator der Klimamärsche und Sprecher des Kollektivs Maintenant ou jamais, anders engagieren. Er erklärt: „Es wäre falsch zu denken, dass dies das Ende der Politik und der Beginn einer Aktion ist, die …

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