Kategorie: Alle Artikel

  • Bademeistermangel: „Dieses Jahr drohen 200 Ertrinkungstote mehr“

    Bademeistermangel: „Dieses Jahr drohen 200 Ertrinkungstote mehr“

    Der Verband der Rettungsschwimmer (Fédération des Maîtres Nageurs Sauveteurs) warnt vor einem Mangel an Rettungsschwimmern. Ein Mangel, der die Frage aufwirft, wie die französischen Strände in diesem Sommer überwacht werden sollen, zumal viele Kinder in Zeiten der Pandemie nicht schwimmen lernen konnten. Während sich die Sommersaison mit großen Schritten nähert, ist Frankreich mit einem Mangel an Rettungsschwimmern konfrontiert. „Es fehlen rund 2.000 Rettungsschwimmer und Bademeister“, wird Jean-Michel Lapoux, Generalsekretär des Verbands der Rettungsschwimmer (Fédération des maîtres-nageurs sauveteurs) von der Zeitung La Dépêche zitiert. „Das geht so weit, dass viele Schwimmbäder ohne Bademeister arbeiten. Sie arbeiten dann mit Hilfsschwimmern, die das Brevet national de sécurité et sauvetage aquatique (BNSSA) erworben haben, aber nicht das Recht haben, Schwimmunterricht zu erteilen. Das Ergebnis: In vielen Schwimmbädern ist es unmöglich, Schwimmen zu lernen. Ein Grund für den Mangel …

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  • Reparatur von Haushaltsgeräten kann Kosten deutlich senken

    Reparatur von Haushaltsgeräten kann Kosten deutlich senken

    Immer mehr Franzosen wenden sich an Reparateure oder an Berater, die erklären, wie man Backöfen, Waschmaschinen und andere Haushaltsroboter wieder zu neuem Leben erweckt.

    Der Hobbybastler Julien Payenneville macht sich an die Reparatur seines Backofens, allerdings mit der Hilfe eines Technikers von SOS-Zubehör aus der Ferne. Er zeigt dem Techniker mit der Kamera seines Telefons live die Teile des Ofens. Im Gegenzug erklärt ihm der Fachmann, was zu tun ist. Julien Payenneville kann am Ende online ein Teil bestellen, das ausgetauscht werden muss. „Das wird mich 140 Euro kosten anstatt eines neuen Ofens in der Größenordnung von 800 Euro für dieses Format“, sagt der Kunde, der gerne die 20 Euro für den Einsatz des Technikers zahlt, gegenüber France 2.

    Erfolg der Kreislaufwirtschaft
    In einer Planet Repair-Werkstatt in der Nähe von Nantes (Loire-Atlantique), die sich auf gebrauchte Ersatzteile spezialisiert hat, werden Haushaltsgeräte angenommen, die entweder repariert oder zerlegt werden, um Teile zu gewinnen, mit denen andere Gegenstände wieder instand gesetzt werden können. Solche Ersatzteile können von interessierten Kunden auch gekauft werden. Und die Aktion ist rentabel. „Unsere Herausforderung besteht darin, zu zeigen, dass es dauerhafte und rentable Modelle geben kann, die sich auf die Kreislaufwirtschaft, die Abfallwirtschaft und die Wiederverwertung bestimmter Produkte stützen“, erklärt Thomas Penin, Gründer von Planet Repair dem Sender France 2. Die Kunden sparen so im Vergleich zum Neukauf 50% oder mehr.

  • Fälle von Masern zu Jahresbeginn weltweit um fast 80% in die Höhe geschossen

    Fälle von Masern zu Jahresbeginn weltweit um fast 80% in die Höhe geschossen

    Im Januar und Februar 2022 wurden weltweit etwa 17.300 Masernfälle gemeldet, verglichen mit 9.600 in den ersten beiden Monaten des Jahres 2021. Die gemeldeten Masernfälle sind in den ersten beiden Monaten des Jahres weltweit um fast 80% explodiert, wie die Weltgesundheitsorganisation und Unicef am Mittwoch, dem 27. April, mitteilten. Die WHO hat in den letzten Monaten immer wieder Alarm geschlagen, dass eine „absolute Katastrophe“ drohe, wenn der gefährliche Rückstand bei der Impfung von Kindern gegen Masern aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht aufgeholt und die Gesundheitseinschränkungen zu schnell aufgehoben würden. Das Ergebnis ist schwindelerregend und gibt den Befürchtungen recht: Die Zahl der Masern-Fälle ist laut WHO und UNICEF in den ersten beiden Monaten des Jahres 2022 im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 79% in die Höhe geschnellt. Die beiden UN-Organisationen befürchten nun den Ausbruch von Masern-Epidemien, einer hochansteckenden Viruserkrankung, die 2022 „M…

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  • Lidl-Manager im Hungerstreik: Entlassen, weil er 89 Euro für Produkte zu spät bezahlt hatte

    Lidl-Manager im Hungerstreik: Entlassen, weil er 89 Euro für Produkte zu spät bezahlt hatte

    Der Leiter des Lidl-Supermarkts in Joigny befindet sich im Hungerstreik, um gegen seine Entlassung zu protestieren. Er hatte einige Waren, die er aus dem Laden mitgenommen hatte, zu spät bezahlt.

    „Ich werde mich nicht wegen 89 Euro zum Dieb machen lassen“, sagt François (Name auf Wunsch der betroffenen Person geändert). Unterstützt von seinen Beschäftigten trat der Leiter eines Lidl-Supermarkts in Joigny im Departement Yonne am Mittwoch in den Hungerstreik, nachdem er entlassen worden war, weil er die Waren, die er aus einem Geschäft mitgenommen hatte, zu spät bezahlte.

    Der Filialleiter liegt auf einer kleinen Matratze vor dem Supermarkt unter einem von den Beschäftigten aufgestellten Schild mit der Aufschrift: „Unser Geschäftsführer im Hungerstreik“. Die 21 Angestellten des Ladens traten in den Streik, um ihren Chef zu unterstützen. Das Geschäft blieb jedoch geöffnet, da Personal von außerhalb hinzugezogen wurde, um den Dienst zu übernehmen.

    Am 28. Februar war der Lidl-Manager, zur Unterstützung in ein Pariser Lidl-Geschäft gerufen worden. Dort nahm er vier Produkte für seinen persönlichen Gebrauch im Wert von fast 90 EUR mit und unterschrieb eine „Überweisung“, die es ihm ermöglichte, diese Artikel später in Joigny zu bezahlen. „Der Fehler, den ich zugebe, ist, dass ich meinem Vorgesetzten am Montagabend gesagt hatte – Dienstag bezahle ich“, gibt der dreißigjährige Filialleiter zu, „aber ich habe vergessen, es sofort zu tun. Nun muss man sich aber auch klar machen: Ich bin Filialleiter, ich habe ein sehr gutes Gehalt, ich habe einen Dienstwagen, ich werde mich nicht wegen 89 Euro zum Dieb machen“.

    Anfang April teilte ihm sein Vorgesetzter dann mit, dass er für fünf Tage freigestellt wurde. In einem Schreiben, das François am Dienstag, dem 19. April, erhielt, erfuhr er jedoch, dass er „aus tatsächlichen und ernsthaften Gründen“ entlassen worden war. „Wie kommt es, dass ein Verantwortlicher in einem Gespräch eine Sanktion ankündigen und sie einige Tage später in eine Kündigung ändern kann“, sagte Mohamed Sylla, Regionalvertreter der Gewerkschaft UNSA, gegenüber der Agentur AFP. „Und: Wie kann man eine Person wegen so etwas entlassen? Das sind Managementfehler, die wir anprangern“.

  • Heute in letzter Ministerrat mit dem Charakter einer „Abschiedsparty“

    Heute in letzter Ministerrat mit dem Charakter einer „Abschiedsparty“

    Vier Tage nach der Wiederwahl von Emmanuel Macron findet am Donnerstagmorgen, dem 28. April, eine Ministerratssitzung statt. Es könnte der letzte vor dem Rücktritt der Regierung Castex sein. Es wird mit Sicherheit eine ganz besondere Atmosphäre herrschen im Festsaal des Élysée-Palastes, mit allen Ministern und Staatssekretären, die sich um den Präsidenten der Republik versammeln. An diesem Ministerrat werden 40 Personen teilnehmen, das ist aussergewöhnlich. Normalerweise nehmen an der wöchentlichen Sitzung des Ministerrates nur die jeweiligen Ressortchefs teil. Kaum Informationen über den oder die zukünftige(n) Premierminister(in). Die Stimmung wird wie eine Art „Abschiedsparty“ beschrieben, da Jean Castex in der Folge logischerweise den Rücktritt seiner Regierung einreichen müsste. Wer wird der nächste Premierminister sein? Zur Zeit gibt es viele Gerüchte aber noch keinen konkreten Namen. Sicher ist allerdings, dass er oder sie 45 Tage vor den Parlamentswahlen wichtige Signale an die…

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  • Zerstörung von Glasfaserkabeln: Was man über die Sabotage des Internetzugangs bisher weiss

    Zerstörung von Glasfaserkabeln: Was man über die Sabotage des Internetzugangs bisher weiss

    Nach einer Welle von Sabotage-Akten mit grossen auswirkungen gegen das französische Glasfasernetz wurde am Mittwoch eine Voruntersuchung eingeleitet, wie die Pariser Staatsanwaltschaft mitteilte.

    Die Cyberabteilung der Pariser Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung zu Vorfällen eingeleitet, die am Mittwoch in mehreren französischen Großstädten zu Verlangsamungen und Ausfällen des Internetzugangs führten.

    Was war passiert?
    „Zerstörungen von Kabeln wurden in der Region Ile-de-France bestätigt, die sich auf das Festnetz und das Mobilfunknetz auswirken“, teilte der Staatssekretär für Digitales Cédric O auf Twitter mit. Die Website Zone ADSL zählte in den letzten 24 Stunden 9.156 Ausfälle im Festnetz-Internet in Frankreich, die vor allem Kunden des Anbieters Free und in geringerem Maße die das Providers SFR betrafen.

    Free sprach von „Angriffen“ in der Nacht“ und auch SFR bestätigte „mehrere Glasfaserunterbrechungen“. Bouygues und Orange gaben hingegen an, nicht von diesen Unterbrechungen betroffen zu sein. „Die Angriffe ereigneten sich heute Nacht um 4 Uhr. Seit heute Morgen sind die Teams mobilisiert“, erklärte der Betreiber Free gegenüber der Agentur AFP und hofft, dass das Netz „im Laufe des Tages wiederhergestellt“ sein wird. InfraNum, Verband aller Industrieunternehmen der digitalen Infrastruktur Frankreichs, verurteilte am Mittwoch „entschieden diesen unverantwortlichen Angriff“ auf die Glasfasernetze.

    Welche Städte waren betroffen?
    Die Sabotage-Akte mit sehr grossem Ausmaß auf das nationale Glasfasernetz, deren Urheber bisher nich unbekannt sind, führten in mehreren französischen Großstädten, darunter vor allem Grenoble, Besançon, Reims und Straßburg, zu Verlangsamungen und Unterbrechungen des Internetzugangs.

    Welche ersten Hinweise gibt es?
    „Handelt es sich um einen digitalen Terrorakt? Vielleicht. Es hatte eine große Auswirkung, weil die Angriffe auf die Kabel gut koordiniert wurden, von Leuten, die das Netz zwangsläufig kennen“, sagte Nicolas Guillaume, Leiter des alternativen Anbieters Netalis, der sich auf Geschäftskunden spezialisiert hat, gegenüber der Agentur AFP.

    Lesen Sie auch: Internet in mehreren französischen Städten gestört – Free spricht von “böswilligen Handlungen”

    „Ein Vorfall dieser Größenordnung kommt nie zufällig vor“, sagte eine mit dem Fall vertraute Quelle gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. „Es ist das erste Mal, und wir wissen im Moment nicht, wer es war“. Überwachungsvorrichtungen seien eingerichtet worden, um zu verhindern, dass so etwas auch anderswo passiert.

    Entsprechende Ermittlungen wurden dem Inlandsgeheimdienst DGSI und der Zentraldirektion der Kriminalpolizei (Direction centrale de la police judiciaire, DCPJ) übertragen.

  • Polizeischüsse auf dem Pont-Neuf in Paris: Gegen Polizisten wird wegen „vorsätzlicher Tötung“ ermittelt

    Polizeischüsse auf dem Pont-Neuf in Paris: Gegen Polizisten wird wegen „vorsätzlicher Tötung“ ermittelt

    Der Polizist, der am Sonntag zwei Männer durch Schüsse auf ihr Auto in der Nähe des Pont-Neuf in Paris getötet hatte, wurde am Mittwoch, dem 27. April, insbesondere wegen „vorsätzlicher Tötung“ angeklagt, wie Franceinfo unter Berufung auf eine Justizquelle meldet.

    Notwehr wurde in diesem Fall nicht anerkannt.

    Der 24-jährige Polizist wurde außerdem unter richterliche Aufsicht gestellt, mit einem Ausreiseverbot, einem Verbot, sich in Paris aufzuhalten, und einem sechsmonatigen Verbot, mit der Polizeidienststelle, der er angehört, in Kontakt zu treten, belegt. Außerdem ist es ihm untersagt, eine polizeiliche Funktion mit Publikumskontakt auszuüben und eine Waffe zu tragen. Darüber hinaus muss er sich einer psychiatrischen Behandlung unterziehen.

    Der 25-jährige Fahrer des Wagens und sein 31-jähriger Beifahrer starben vor Ort. Der 42-jährige Beifahrer auf dem Rücksitz wurde am Arm verletzt und musste ein Krankenhaus eingeliefert werden.

    Lesen Sie auch: Paris: Polizisten schießen auf ein Auto, zwei Tote und ein Verletzter

    Der Polizist, der die Schüsse abgegeben hatte und Mitglied einer nächtlichen Unterstützungsgruppe innerhalb der Compagnie de sécurisation de la cité (CSC) war, befindet sich seit Montag in Polizeigewahrsam und wurde von der Inspection générale de la police nationale (IGPN) befragt.

    Lesen Sie auch: Tote auf dem Pont-Neuf in Paris: Polizist in Polizeigewahrsam genommen

    Gewerkschaften unterstützen den Polizisten
    Wenig überraschend unterstützten die Polizeigewerkschaften den angeklagten beamten. „Polizisten haben oft nur wenige Sekunden, um zu reagieren und eine manchmal lebenswichtige Entscheidung zu treffen“, reagierte die Gewerkschaft Unité SGP Police in einer Pressemitteilung.

    Die Polizeigewerkschaft Alliance, die in der Anklageerhebung eine „unannehmbare Entscheidung“ sieht, „kann nicht akzeptieren, dass unser Kollege das Opfer des Justizsystems ist“, schreibt die Gewerkschaft in einer Erklärung. „Wenn ein Fahrzeug absichtlich auf Kollegen zufährt, muss laut dem Gesetz über die öffentliche Sicherheit Waffengebrauch angewendet werden“, so die Gewerkschaft.

  • Tod von Michel Bouquet: Nationale Ehrung in Anwesenheit von Emmanuel und Brigitte Macron

    Tod von Michel Bouquet: Nationale Ehrung in Anwesenheit von Emmanuel und Brigitte Macron

    Emmanuel Macron leitete am Mittwochnachmittag eine Zeremonie zu Ehren von Michel Bouquet im Invalidendom „gemäß den Wünschen der Familie“ des Schauspielers. Ein „heiliges Monster“ und ein „unvergesslicher, unersetzlicher Meister für Generationen von Schauspielern“. Dies waren die Worte, die der Präsident der Republik wählte, um das Andenken an Michel Bouquet zu würdigen, als bekannt wurde, dass dieser am 13. April im Alter von 96 Jahren verstorben war. Der Schauspieler, ein Monument des französischen Theaters mit einer ganz besonderen Stimme, der unter anderem für seine 800 Aufführungen von Eugène Ionescos „Der König stirbt“ bekannt ist, hinterlässt eine beeindruckende Film-, aber vor allem Theaterkarriere. Lesen Sie auch: Der französische Schauspieler und Kino-Star Michel Bouquet starb im Alter von 96 Jahren Die Zeremonie wird von Emmanuel Macron geleitet. Der Präsident der Republik hat in Begleitung seiner Frau Brigitte die für die Öffentlichkeit zugängliche Zeremonie geleitet, an de…

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  • Macron will Premierminister, der „der sozialen, ökologischen und produktiven Frage verpflichtet ist“

    Macron will Premierminister, der „der sozialen, ökologischen und produktiven Frage verpflichtet ist“

    Der Präsident der Republik gab einige Hinweise auf das Profil des Premierministers, den er als Nachfolger von Jean Castex ernennen könnte. Der Premierminister der zweiten Amtszeit von Emmanuel Macron wird nicht Jean Castex heissen. Der Präsident bekräftigte am Mittwoch, dass der nächste Regierungschef „jemand sein wird, der der sozialen Frage, der Umweltfrage und der Produktionsfrage verpflichtet ist“. Lesen Sie auch: Welche Maßnahmen stehen für Emmanuel Macron jetzt im Vordergrund? „Ich glaube an die Überwindung von Grenzen, die politische Farbe sagt nicht alles“, betonte der neugewählte Präsident auf einem Markt in Cergy (Val-d’Oise) bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit seiner Wiederwahl am Sonntag, als er auf die Frage eines Journalisten antwortete, ob auch eine Persönlichkeit aus dem linken Lager nominiert werden könnte. „Jean Castex kam von der Rechten; er hat eine der sozialsten Politiken der letzten Jahrzehnte verfolgt, weil er auch ein Mann mit Herz ist und eine soziale…

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  • Deutscher Autofahrer überfährt im Isère zwei Autobahnarbeiter – ein Toter

    Deutscher Autofahrer überfährt im Isère zwei Autobahnarbeiter – ein Toter

    Zwei Autobahnarbeiter wurden am Mittwoch, dem 27. April, auf der Autobahn A43 von einem deutschen Autofahrer beim Entfernen von Baustellenmarkierungen überfahren. Der Unfall forderte einen Toten und einen Schwerverletzten.

    Die zwei Autobahnarbeiter entfernten Baustellenmarkierungen, als sie am Mittwoch, dem 27. April, um 5.30 Uhr auf der Autobahn A43 von einem Auto erfasst wurden. Einer von ihnen überlebte nicht. Anfang April war bereits auf der A9 ein Servicetransporter von Vinci Autoroutes von einem Lkw gerammt worden, wobei der Autobahnmitarbeiter und Fahrer des Transporters ums Leben kam. Leider kommen solche Unfälle immer wieder vor: Jedes Jahr ereignen sich in Frankreich etwa 130 Vorfälle dieser Art.

    „Die Gefahr ist permanent“
    Die Atobahnservicearbeiter prangern regelmäßig ihre Arbeitsbedingungen an. „Man muss wirklich sehr wachsam sein, sobald man eingreift, sobald man aus einem Fahrzeug aussteigt, man muss wirklich immer ein Auge auf die Straße hinter sich haben, denn die Gefahr ist permanent“, erklärt Benoît Blot gegenüber France 2. In der Gegend um Rennes (Ille-et-Vilaine) haben sich seit Beginn des Jahres 2022 bereits 12 Unfälle ereignet, dreimal so viele wie in den Vorjahren. Die Präfektur hat eine Sensibilisierungsaktion für die breite Öffentlichkeit gestartet.