Autor: Nachrichten

  • Unwetter: Der Südwesten von heftigen Gewittern bedroht

    Unwetter: Der Südwesten von heftigen Gewittern bedroht

    Météo France hat 17 Departements im Südwesten Frankreichs wegen starker Gewitter, die für diesen Donnerstag erwartet werden, auf Alarmstufe Orange gesetzt. Die Rhone ist seit Mittwoch auf Alarmstufe „Hitzewelle“.

    Nach einer großen Hitzewelle wird der Westen nun von schlechtem Wetter und besonders heftigen Gewitterepisoden heimgesucht. An diesem Donnerstag, dem 17. Juni, hat Meteo France zunächst 13 Departements in Alarmstufe Orange versetzt, da Unwetter und schwere Regenfällen erwartet werden. Die Rhone ist wegen der anhaltenden „Hitzewelle“ in Alarmbereitschaft versetzt worden.

    Im Südwesten waren heute Morgen 12 Departements von dem Gewitter-Alarm betroffen: Deux-Sèvres, Charente, Charente-Maritime, Dordogne, Gironde, Lot-et-Garonne, Gers, Landes, Pyrénées-Atlantiques, Hautes-Pyrénées, Haute-Garonne und Ariège. Fünf weitere Departements wurden auf Alarmstufe Orange gesetzt: Corrèze, Lot, Tarn-et-Garonne, Vienne und Haute-Vienne.

    „Im Laufe des Nachmittags werden sich im Südwesten des Landes Gewitter entwickeln. Sie werden im Laufe der Stunden immer zahlreicher und führen gelegentlich zu sehr starken Niederschlagsmengen (in der Größenordnung von 50 bis 80 mm in drei Stunden). Sie können von Hagel, starken Windböen und anhaltender elektrischer Aktivität begleitet sein. Eine Entspannung wird erst in der Nacht von Donnerstag auf Freitag kommen“, warnt Météo-France auf seiner Website.

    Schon in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kam es an der Atlantikküste zu heftigen Sturmepisoden. Auch im Norden des Landes kam es zu zahlreichen Blitzentladungen.

  • Disneyland Paris freut sich über die Wiedereröffnung

    Disneyland Paris freut sich über die Wiedereröffnung

    Ein weiteres Symbol dafür, dass Frankreich die Covid-19-Epidemie überwunden hat: Disneyland Paris wird am Donnerstag nach mehr als siebenmonatiger Schließung wieder für die Öffentlichkeit geöffnet.

    Es ist schon lange her, dass Mickey Familien und Touristen begrüssen durfte. Er ist sehr glücklich, dass es jetzt wieder möglich ist. Nach mehr als siebenmonatiger Schließung öffnete der Themenpark in Marne-la-Vallée in der Region Paris, Europas führendem privaten Reiseziel, am Donnerstag, dem 17. Juni, wieder seine Türen.

    Eine Rückkehr zur Beschäftigung, auch für die Region rund um den Park
    Disneyland Paris ist eine Stadt in der Stadt: 15.000 Mitarbeiter in den unterschiedlichsten Berufen und 50.000 indirekte Arbeitsplätze. Der Park beschäftigt die gesamte Region um ihn herum, daher die Bedeutung dieser Wiedereröffnung. Viele Arbeitsplätze in der Umgebung hängen an dem Vergnügungspark: die Geschäfte, die in der Nähe sind, die Dienstleister, die Zimmermädchen, alle haben in dieser Krise sehr gelitten. Und ab heute weht durch die Region ein neuer Atem, eine neue Dynamik, nach diesen langen Monaten der Schließung.

    Wie Dornröschen erwacht alles rund um Disneyland langsam wieder zum Leben. Da gibt es zum Beispiel diese kleine Reinigung, die sich um die Kostüme kümmert und die jetzt endlich wieder öffnet. Da sind die Handwerker im Einkaufszentrum des Parks, die alles wieder auf zum Laufen bringen.

    Auf diese Öffnung haben wir seit Monaten gewartet.“ Sagt Maria Ferrera, Leiterin der lokalen Verwaltung in Lagny-sur-Marne gegenüber Franceinfo.

    Einen kleinen Wermutstropfen gibt es derzeit allerdings noch, der Themenpark darf nur etwa 65% der möglichen Besucher im Aussenbereich, und 50% im Innenbereich begrüßen. Der Personalbedarf ist als anfangs noch gebremst.

  • Covid-19: Aufhebung der Ausgangssperre, eine Erleichterung für Restaurants, Kinos und Vergnügungsstätten

    Covid-19: Aufhebung der Ausgangssperre, eine Erleichterung für Restaurants, Kinos und Vergnügungsstätten

    Jean Castex kündigte am Mittwoch für den 20. Juni die Aufhebung der Ausgangssperre ab 23 Uhr an. Eine echte Erleichterung für Restaurants, Theater, Kinos und andere Vergnügungsstätten. Dank der Aufhebung der 23-Uhr-Sperrstunde, die am kommenden Sonntag, 20. Juni, endet, dürfen die Franzosen bald wi…

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  • Das Tragen von Masken ist ab Donnerstag auch auf Schulhöfen nicht mehr verpflichtend

    Das Tragen von Masken ist ab Donnerstag auch auf Schulhöfen nicht mehr verpflichtend

    Jean Castex hatte zunächst das verpflichtende Tragen von Masken auf dem Schulhof für Schüler ab 6 Jahren beibehalten wollen. Nach einer positiven Stellungnahme der Hohen Behörde für Gesundheit fällt nun ab sofort auch die Maskenpflicht für Schulkinder. Die Maske wird ab Donnerstag auch auf den Schulhöfen nicht mehr obligatorisch sein, kündigte das Büro von Premierminister Jean Castex am Mittwoch, 16. Juni, an, nachdem die Hohe Behörde für Gesundheit (HAS) eine positive Stellungnahme zu dieser Frage abgegeben hatte. Die Regierung hat nun ihre ursprüngliche Entscheidung, die Schulhöfe als „Versammlungs- und Nahbereich“ zu betrachten und deshalb dort die Pflicht zum Tragen einer Maske beizubehalten, zurückgenommen. Nun wird die Maske ab Donnerstag bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr verpflichtend sein. Ende der Ausgangssperre am 20. Juni. Etwa zehn Tage vor dem geplanten Termin wird jetzt auch die Ausgangssperre aufgehoben. Zunächst auf 19 Uhr, dann auf 21 Uhr festgelegt, wurde die Ausgan…

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  • Ende der Maskenpflicht im Freien: Wo bleibt sie bestehen?

    Ende der Maskenpflicht im Freien: Wo bleibt sie bestehen?

    Jean Castex gab am Mittwoch, 16. Juni, bekannt, dass die Maske ab Donnerstag im Freien nicht mehr vorgeschrieben ist. Nach dem Ministerrat trat Jean Castex am Mittwoch, dem 16. Juni, vor die Presse und sprach von einer „positiven“ Entwicklung der Gesundheitssituation. „In Anbetracht dieser Ergebnisse ist es normal, dass wir unsere Maßnahmen und bestimmte Elemente unseres Zeitplans anpassen, während wir in den kommenden Wochen ein hohes Maß an Wachsamkeit aufrechterhalten, falls es zu ungünstigen Entwicklungen kommt“, sagte Jean Castex und kündigte an, dass das Tragen einer Maske im Freien ab Donnerstag, dem 17. Juni, nicht mehr vorgeschrieben sein wird. Das Tragen einer Maske im Freien bleibe jedoch „unter bestimmten Umständen“ verpflichtend, sagte der Ministerpräsident. Überfüllte Plätze, die Tribünen eines Stadions, Märkte, Warteschlangen, Innenräume oder der Arbeitsplatz werden weiterhin von der Maskenpflicht betroffen sein. „Die Präfekturverordnungen, die das Tragen von Masken im F…

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  • Ende der Ausgangssperre ab 20. Juni: Warum hat die Regierung ihren Zeitplan um 10 Tage vorgezogen?

    Ende der Ausgangssperre ab 20. Juni: Warum hat die Regierung ihren Zeitplan um 10 Tage vorgezogen?

    Die Ausgangssperre sollte eigentlich erst am 30. Juni enden. Viele Stimmen aber wurden laut, um ein Ende der 23-Uhr-Sperrstunde zu fordern. Sie wird nun ab dem 20. Juni nicht mehr in Kraft sein. Die Nachtschwärmer können aufatmen. Pünktlich zum großen landesweiten Fest der Musik (Fete de la Musique) hebt die Regierung die nächtliche Ausgangssperre auf. Am Ende des Ministerrates und des Verteidigungsrates für Gesundheitsschutz, am Mittwoch, 16. Juni, kündigte Jean Castex die Aufhebung der Ausgangssperre ab Sonntag, den 20. Juni an. Diese überraschende Ankündigung kommt am Tag nach einem ausgelassenen Abend in den Straßen vieler französischer Städte, als die Anhänger von Les Bleus wie in der „Zeit davor“ den Sieg ihrer Mannschaft gegen Deutschland bei der Fußball-EM gefeiert hatten. Ausnahmsweise hatte Innenminister Gérald Darmanin „die Polizei gebeten, besonders nachsichtig“ zu sein, wenn sie „Personen kontrolliert, die nach dem Anschauen des Spiels nach Hause zurückkehren“. Ein paar T…

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  • Weltneuheit in der Champagne: Ein Flugzeug fliegt mit Biokraftstoff aus Rübensaft

    Weltneuheit in der Champagne: Ein Flugzeug fliegt mit Biokraftstoff aus Rübensaft

    Zwei Firmen, eine deutsche und eine französische, haben einen 97%igen Biokraftstoff für den Einsatz in der Freizeitfliegerei entwickelt. Dies ist eine Weltneuheit und dieser Biokraftstoff könnte bald das Benzin für Leichtflugzeuge ersetzen.

    Bekannt sind Rote Bete für ihre gesundheitlichen Vorteile, aber keiner sah sie als Treibstofflieferant für Flugzeuge. Am Dienstag, 15. Juni, flog nun eine Rihn DR107, ein kleines Kunstflugzeug, eine Stunde lang mit einem zu 97% mit Biokraftstoff auf Rote-Bete-Saft-Basis gefüllten Tank. Für diese Weltpremiere flog Bastien Le Roux, Berufspilot und Luftfahrtingenieur, von Saarbrücken in Deutschland nach Prunay in der Champagne. Für den Piloten gibt es keinen Unterschied zwischen einem herkömmlichen Kraftstoff und diesem Biokraftstoff. „Natürlich brauchen wir mehr Zeit, um wirklich vergleichbare Daten zu haben. Kann zum Beispiel die Langlebigkeit des Motors durch die Verwendung dieses Kraftstoffs beeinträchtigt werden? Aber auf dem heutigen Flug wurden keine Unterschiede oder Anomalien festgestellt, was ein gutes Zeichen für die Zukunft ist“, sagt Bastien Le Roux.

    Angesichts der Kritik organisiert sich die Luftfahrtindustrie neu
    Angesichts des mangelnden Vertrauens von Verbrauchern auf der ganzen Welt, die auf der Suche nach umweltverträglichen Reisen sind, versucht die Luftfahrtindustrie jetzt mit allen Mitteln, Alternativen zu finden. Alles wird untersucht, um so wenig wie möglich zu CO2 auszustossen, von der Form des Flugzeugs bis hin zum verwendeten Motor, aber vor allem der Treibstoff steht an erster Stelle. Rote Bete, aber auch Speiseöle oder Seetang werden als Alternativen geprobt.

    Eine deutsch-französische Allianz steht hinter diesem Biokraftstoff für Freizeitflugzeuge, der irgendwann Avgas100LL, das Benzin, das die meisten kolbengetriebenen Flugzeuge benötigen, ersetzen könnte. In Europa werden 100 Millionen Liter pro Jahr für diese Leichtflugzeuge verwendet, in den Vereinigten Staaten bis zu 900 Millionen Liter.
    Natürlich steckt die Entwicklung von Biokraftstoffen für Flugzeuge noch in den Kinderschuhen und viele Tests müssen erst noch absolviert werden, insbesondere zur Verträglichkeit der verschiedenen Biokraftstoffe mit den verschiedenen Flugzeug-Typen. Dieser für Freizeitflugzeuge entwickelte Treibstoff kann zum Beispiel Avgas100LL ersetzen, aber seine Wirksamkeit als Ersatz für das in Langstreckenflugzeugen verwendete Kerosin muss erst noch nachgewiesen werden.

    Biokraftstoffe für die Luftfahrt, ein Sektor der Zukunft
    Ursprünglich auf Biokraftstoffe für Autos positioniert, hat sich Global BioEnergie, das französische Start-up, das diesen Rihn DR107 flugfähig gemacht hat, nun auf Biokraftstoffe für Flugzeuge umorientiert: „Mit dem Phänomen ‚Air Shame‘, das in Schweden geboren wurde und sich dann in ganz Europa und der Welt verbreitete, ist nun jedem bewusst, dass der Flugverkehr die Umwelt enorm belastet und dass Lösungen gefunden werden müssen“, erklärt Marc Delcourt, Mitbegründer und CEO des Unternehmens. „Eine Lösung ist, mit dem Reisen aufzuhören, eine andere ist, Technologien zu entwickeln, die eine geringere Umweltbelastung ermöglichen.“
    Wohl wissend, dass Biokraftstoff für Flugzeuge ein Wachstumssektor ist, hat Global Bioenergies bereits den bevorstehenden Aufbau einer Produktionseinheit in Pomacle in der Champagne angekündigt.

  • Jean Castex: Maskenpflicht und Ausgangssperre fallen!

    Jean Castex: Maskenpflicht und Ausgangssperre fallen!

    Der Premierminister gab heute um 13 Uhr eine Pressekonferenz nach dem Ende des Ministerrats im Elysée-Palast. Jean Castex wurde heute aus der Isolation entlassen, nachdem seine Frau vor sieben Tagen positiv getestet worden war. Sein PCR-Test war negativ. Der Premierminister gibt nach dem Ministerrat ein Update über die Gesundheitssituation und die weiteren Lockerungsschritte in Frankreich: „Nach dem heutigen Ministerrat und der Sitzung des Verteidigungsrates unter Vorsitz des Präsidenten der Republik, kann ich Ihnen ankündigen, dass die Epidemie in Frankreich schneller zurückgeht, als wir vorher hoffen konnten. Weit über die Hälfte der Departements hat heute einen Inzidenzwert von unter 40. Weniger als 2.000 Patienten befinden sich mit Covid-19 in einer Intensivstation. Der Druck auf das Krankenhauswesen nimmt ständig ab. Mehr als 30 Millionen Menschen in unserem Land sind bis heute mindestens einmal geimpft worden.“ „Daraufhin haben wir beschlossen, die begonnen Lockerungsmaßnahmen d…

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  • Wetter: Nach der Hitzewelle kommen die Gewitter

    Wetter: Nach der Hitzewelle kommen die Gewitter

    In den betroffenen Gebieten besteht die Gefahr von „zunehmend schweren Gewittern“.

    Am Mittwoch, dem 16. Juni, hat Météo France 28 Departements unter Warnstufe orange und 46 weitere unter Warnstufe gelb gestellt. Vom Westen bis zur Mitte Frankreichs riskieren diese Departements schwere Gewitter nach den Hitzerekordwerten des Tages. Die Gewitter sollen sich außerdem „ab heute Nachmittag und bis zur nächsten Nacht intensivieren und ausdehnen“, warnen die Meteorologen.

    Die Bretagne und die Basse-Normandie werden am Nachmittag als erstes betroffen sein. In den Côtes d’Armor, Ille et Vilaine, Manche und Calvados können starke Gewitter, Hagel sowie „starke elektrische Aktivität“ auftreten. Die Warnungen werden sich dann auf einen großen Teil des Südwestens und abends und in der Nacht auf die an die Ile-de-France angrenzenden Departements erstrecken. In der Mitte des Vormittags kamen drei neue Departements hinzu: Seine-Maritime, Eure und Corrèze.

    Lokal könnten diese Stürme langanhaltend und stationär sein, teilt Météo France mit. Daher werden heute Nachmittag in den nordwestlichen Regionen erhebliche Niederschlagsmengen von 40 bis 50 mm erwartet. „Weitere heftige Gewitter werden vom Baskenland heraufziehen und sich heute Abend und in der Nacht auf die gesamte Aquitaine, Poitou-Charentes, einen Teil des Limousin, die Region Centre, Anjou und dann den Süden der Normandie ausbreiten“.

    Gewitter, die zu Hagel, intensivem Blitzschlag sowie „plötzlichen Windböen, die örtlich 100 km/h erreichen können“ führen können. Die Unwetter sollen sich in der Nacht abschwächen und „leicht abgeschwächt in der Region Paris“ ankommen.

    Liste der Departements mit Warnstufe orange: Pyrénées-Atlantiques, Landes, Gironde, Lot-et-Garonne, Charente-Maritime, Charente, Dordogne, Creuse, Haute-Vienne, Vienne, Deux-Sèvres, Indre, Cher, Loiret, Loir-et-Cher, Eure-et-Loire, Indre-et-Loire, Maine-et-Loire, Sarthe, Orne, Mayenne, Ille-et-Vilaine, Calvados, Manche, Côtes-d’Armor.

  • Marseille: Der Bahnhof Saint Charles nach einem Polizeieinsatz in einem TGV für längere Zeit gesperrt

    Marseille: Der Bahnhof Saint Charles nach einem Polizeieinsatz in einem TGV für längere Zeit gesperrt

    Eine Person wurde verhaftet, aber „es gab keinen Einsatz von Waffen und keine Verletzten“, erklärte die Präfektur von Bouches-du-Rhône gegenüber France Televisions.

    Der Bahnhof Saint-Charles in Marseille (Bouches-du-Rhône) war am Dienstag, 15. Juni, mehr als eine Stunde lang blockiert, nachdem die Polizei einen Einsatz in einem TGV-Zug aus Nancy durchführte. Nach Angaben der Polizeipräfektur wurde an Bord des Zuges „eine Person verhaftet“, aber „es gab keinen Einsatz von Waffen und keine Verletzten“.

    Die Polizei wurde „auf eine Person aufmerksam gemacht, die wahrscheinlich ein Attentat begehen könnte“ an Bord des TGV, erklärte die Präfektur gegenüber France Télévisions. Die Person wurde daraufhin „von der Anti-Kriminalitätseinheit verhaftet“, bevor beschlossen wurde, „den ganzen Zug zu durchsuchen, um jeden Zweifel auszuräumen“. 250 Personen wurden evakuiert, aber der Einsatz endete ohne einen Fund.

    Eine Untersuchung wurde der Kriminalpolizei anvertraut
    Während eines Pressegesprächs erklärte der stellvertretende Staatsanwalt von Marseille, André Ribes, dass die verhaftete Person „wegen des Besitzes einer Waffe der Kategorie D, eines selbstgebauten Schlagstocks, und wegen krimineller Vereinigung im Hinblick auf die Begehung einer Straftat“ in Gewahrsam genommen wurde. Die Person war „der Justiz bereits bekannt“ und wurde bereits „im Jahr 2020 verurteilt, weil sie erfundene Tatsachen bei der Justizbehörde anzeigte“. Eine Untersuchung wurde der Kriminalpolizei übertragen.

    Der Bahnhof Saint-Charles wurde schließlich für mehr als eine Stunde, zwischen 20 und 22 Uhr, gesperrt. Ein Dutzend Feuerwehrfahrzeuge, darunter auch Krankenwagen, wurden laut AFP zum Einsatzort geschickt.