Autor: Nachrichten

  • Der Südwesten ist nach den schweren Unwettern im Schockzustand

    Der Südwesten ist nach den schweren Unwettern im Schockzustand

    Gewitter und starke Windböen richteten Südwesten des Landes Schäden an. In den Regionen Tarn und Ariège wurden drei Menschen verletzt, das Departement Gironde ist von Überschwemmungen betroffen. Die Bewohner stehen unter Schock.

    Ein Bewohner von Latresne (Gironde) entdeckt mit Schrecken die Schäden an und in seinem Haus nach den Unwettern, die in der Nacht von Donnerstag, 17. auf Freitag, 18. Juni auftraten. Der Fluss, angeschwollen durch die sintflutartigen Regenfälle, durchquerte buchstäblich sein Wohnzimmer. Alle Möbel wurden durch die Wucht der Fluten zerstört. Nichts scheint Widerstand geleistet zu haben. „Wir hatten keine Zeit, zu reagieren. In einer Viertelstunde habe ich hier 50 Zentimeter Wasser gemessen, es war wirklich wie ein Fluss“, sagt der Hausbesitzer gegenüber France Televisions.

    Ein Kindergarten komplett zerstört
    Mitten in der Nacht wurden die Bewohner der Stadt Latresne, in der Nähe von Bordeaux, brutal geweckt und vom Wasser überrascht. „Wir haben die Sirenen um zwei Uhr nachts vom Rathaus gehört“, sagt ein Anwohner. Es wurde sogar ein Traktor benötigt, um einige eingeschlossene Bewohner zu evakuieren. Am Morgen des Freitag, 18. Juni, versuchten die Schulkinder, ihren Weg zum Unterricht zu finden. Im benachbarten Ort wurde der Kindergarten verwüstet. Schulhefte und Stifte schwammen im Wasser: Das gesamte Schulmaterial ist verloren.

    Sintflutartige Regenfälle, Sturmböen, und: Ein Tornado traf sogar eine Ortschaft in der Dordogne. Bei den Gewitterstürmen wurden drei Personen verletzt, darunter ein dreijähriges Kind, das von einem umgestürzten Baum getroffen wurde.

  • Rave-Party in Redon: Ein junger Mann verliert bei heftigen Zusammenstößen seine Hand und fünf Gendarmen werden verletzt

    Rave-Party in Redon: Ein junger Mann verliert bei heftigen Zusammenstößen seine Hand und fünf Gendarmen werden verletzt

    Gewalt brach aus, als die Polizei versuchte, eine illegale Party zu verhindern. Sechs Personen wurden verhaftet.

    In Redon, Ille-et-Vilaine, kam es am Freitagabend zu Zusammenstößen zwischen Nachtschwärmern und der Polizei, berichtet France Bleu Armorique am Samstag, 19. Juni. Die Ordnungskräfte versuchten, die Organisation einer wilden Party auf der Rennbahn von Redon zu verhindern. Sechs Personen wurden verhaftet und die Musikanlage beschlagnahmt.

    Zwischen 1.000 und 1.500 Teilnehmer hatten sich am Freitagabend um 19 Uhr versammelt. Als die Ordnungskräfte einschritten, kam es sehr schnell zu gewalttätigen Zusammenstössen. „Es war eine sehr gewalttätige Auseinandersetzung, die fast die ganze Nacht andauerte, mehr als sieben Stunden lang“, sagte Emmanuel Berthier, der Präfekt von Ille-et-Vilaine gegenüber der Presse und betonte, dass noch am Abend eine „Verbotsverfügung“ erlassen worden sei. „In dieser Nacht hatte die Gendarmerie eindeutig den Eindruck, dass sie mit Leuten konfrontiert wurde, die nur ein Ziel hatten: die Ordnungskräfte zu bekämpfen“ und fügte hinzu: „Ich bitte alle Teilnehmer, das Gelände zu verlassen“.

    Ein junger Mann schwer an der Hand verletzt
    Mehrere Personen wurden verletzt. Einem 22-jährigen Mann wurde eine Hand abgerissen, erfuhr France Bleu Armorique von der Feuerwehr. Der Verletzte fuhr noch auf eigene Faust zum Krankenhaus in Redon. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, mit der die Staatsanwaltschaft in Rennes betraut wurde, die „Licht in diesen dramatischen Unfall bringen soll“, so der Präfekt von Ille-et-Vilaine. Noch weitere Teilnehmer wurden verletzt. Nach Angaben der Gendarmerie gab es mindestens fünf Verletzte. Am Mittag des Samstag waren noch etwa 350 Polizeibeamte im Einsatz.

    Auch die Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen meldete sich zu Wort und beklagte den „absichtlichen Schuss“ eines Gummigeschosses auf den freiberuflichen Journalisten Clément Lanot, der die Zusammenstöße in Redon seit Beginn der Nacht verfolgt hat. Er war „eindeutig als Journalist zu erkennen“, so Reporter ohne Grenzen, die die Präfektur außerdem aufforderte, „im Namen der Pressefreiheit Journalisten zu ermöglichen, über Polizeieinsätze zu berichten“.

  • Emmanuel Macron-Angela Merkel: Diplomatische Beziehungen mit Höhen und Tiefen

    Emmanuel Macron-Angela Merkel: Diplomatische Beziehungen mit Höhen und Tiefen

    Emmanuel Macron flog am Freitag, 18. Juni, nach Berlin zu einem letzten Abendessen mit Angela Merkel. Die deutsche Bundeskanzlerin wird im September aus dem Amt scheiden, was auch das Ende ihrer diplomatischen Beziehungen zum Präsidenten der Republik bedeutet. Am Freitag, dem 18. Juni, haben Emmanuel Macron und Angela Merkel in Berlin ein letztes gemeinsames Abendessen genossen. Die deutsche Bundeskanzlerin bereitet sich darauf vor, im kommenden September aus dem Amt zu scheiden. Die beiden Staatsoberhäupter waren nicht immer auf einer Wellenlänge, besonders zu Beginn der fünfjährigen Amtszeit des französischen Präsidenten. Letzterer setzte sich für die Reform Europas ein, ein Wunsch, den die deutsche Kanzlerin so nicht teilte. Vereint im Kampf gegen Covid-19Aber auch wenn sie manchmal unterschiedliche Meinungen hatten, so standen Emmanuel Macron und Angela Merkel generell eng und verlässlich zusammen, wie bei der Bewältigung der derzeitigen Gesundheitskrise in Europa. Die deutsch-fran…

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  • Covid-19: Kinderärzte fordern das Ende der Maskenpflicht in der Schule für Grundschulkinder

    Covid-19: Kinderärzte fordern das Ende der Maskenpflicht in der Schule für Grundschulkinder

    Mehrere pädiatrische Fachgesellschaften fordern die Exekutive auf, die Pflicht zum Tragen einer Maske in der Klasse aufzuheben, „um das Schuljahr mit einem Lächeln zu beenden“. Seit Donnerstag, dem 17. Juni, können Kinder auf dem Spielplatz wieder ihre Nase frei und unmaskiert in die Luft strecken. Aber die Maske bleibt in Klassenräumen für Kinder über 6 Jahren obligatorisch. Die pädiatrische Ärzteschaft hat daher nun die Exekutive aufgefordert, „Grundschulkinder (…) vom Tragen von Masken in der Schule, auch in Innenräumen, zu befreien“. „Nutzlos“ und störend In einer gemeinsamen Erklärung urteilen die Französische Gesellschaft für Pädiatrie, die Französische Vereinigung für ambulante Pädiatrie und der Nationale Berufsrat für Pädiatrie, dass die Pflicht, im Unterricht eine Maske zu tragen, angesichts der starken Hitze nun „nutzlos“ und eine Quälerei für die Kinder sei. Die Kinderärzte sagen, dass es in der Tat im Oktober 2020, als die virale Zirkulation intensiv war, es wichtig und r…

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  • Trend: Straßenkunst wird in Frankreich immer häufiger

    Trend: Straßenkunst wird in Frankreich immer häufiger

    Als eigenständige Kunstform ist die Straßenkunst neuerdings in ganz Frankreich immer weiter verbreitet. In Reims (Marne), Toulouse (Haute-Garonne), Nancy (Meurthe-et-Moselle) und Montargis (Loiret) gibt es überall Straßenkunst. Und immer öfter sind die Graffiti-Künstler nun auch in Paris aktiv. Um e…

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  • Diskotheken: Einige Nachtclubbesitzer lehnen Gesundheitspass ab

    Diskotheken: Einige Nachtclubbesitzer lehnen Gesundheitspass ab

    Vertreter der Nachtclub- und Diskothekenbesitzer werden sich am Montag, dem 21. Juni, mit Emmanuel Macron treffen. Die Nachtclubs, die seit Beginn der Covid-19-Krise geschlossen sind, warten auf einen verlässlichen Termin zur Wiedereröffnung. Es ist 15 Monate her, dass seine Plattenspieler das letzte Mal in Betrieb waren. Für Christophe, Manager einer Diskothek, scheint das Ende des Tunnels nahe zu sein. Er plant jedoch nicht, seinen Laden sofort zu öffnen; für ihn kommt es nicht in Frage, dass der Gesundheitspass den Zugang zu seinem Lokal bedingt. „Die Regel zur maximalen Auslastung erscheint mir normal, die Tatsache, dass man eine Maske tragen muss auch. Aber dieser Gesundheitspass, wie sollen wir das durchsetzen, wie wird das kontrolliert?“, fragt er vor der Kamera von France 3. Das endgültige Hygiene-Protokoll wird am 21. Juni entschiedenDer Gesundheitspass ist einer der Punkte des Protokolls, den die beiden grossen Interessensverbände der Branche ändern wollen. „Ich denke, dass w…

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  • Emmanuel Macron setzt seine „Tour de France“ fort

    Emmanuel Macron setzt seine „Tour de France“ fort

    Emmanuel Macron reiste am Donnerstag, 17. Juni, weiter durch das Land. Auf der seiner Reise durch das Departement Somme wehrte er sich gegen den Vorwurf, durch seinen Auftritt den Wahlkampf der Regionalwahlen beeinflussen zu wollen. Emmanuel Macron setzt seine „Tour de France“ fort, um die Franzosen in ihren Heimatorten zu treffen. Am Donnerstag, dem 17. Juni, war der Präsident der Republik in der Somme zu Besuch. Er besuchte eine Schule in Poix-de-Picardie. Er sprach vorrangig über Bildung und die Auswirkungen der Gesundheitskrise auf diesen Sektor und wurde auch zu anderen Themen befragt. „Wie war das mit der Ohrfeige?“, fragte ihn ein junger Schüler. „Ah ja, ich bin okay, aber es war nicht angenehm …“, antwortete das Staatsoberhaupt. Der Präsident versicherte auch, dass er sich nicht in den regionalen Wahlkampf einmischen wolle Emmanuel Macron hat die Bäder in der Menge und die häufigen Selfies mit den Bürgern am Donnerstag während seiner Reise in Hochburg des Kandidaten von Les …

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  • Französische Gymnasiasten legen nach einem schwierigen Jahr ihre Abiturprüfungen ab

    Französische Gymnasiasten legen nach einem schwierigen Jahr ihre Abiturprüfungen ab

    Die Gymnasiasten haben am Donnerstag, dem 17. Juni, den Philosophie-Test abgelegt. Sie versuchen, nach einem Jahr des Durcheinanders und des Wechsels zwischen Präsenz- und Fernunterricht, so gut wie möglich das Abitur zu bestehen. Es war ein ziemlich ungewöhnliches Schuljahr für die französischen Gy…

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  • Zweiter Weltkrieg: Hubert Germain ist der letzte lebende ‚Compagnon de la Libération‘

    Zweiter Weltkrieg: Hubert Germain ist der letzte lebende ‚Compagnon de la Libération‘

    Emmanuel Macron gedenkt heute dem 80. Jahrestag des Aufrufs vom 18. Juni. Er wird von zwei Veteranen begleitet, darunter Hubert Germain, der letzte überlebende Compagnon de la Libération. Er ist eines der Gesichter des Widerstands. Hubert Germain, 101 Jahre alt, ist der letzte Überlebende der Compagnons de la Libération. Sein Leben änderte sich im Juni 1940 in Bordeaux (Gironde), als die französische Armee durch die deutsche Invasion an Boden verlor. Kaum 19 Jahre alt, bestand er die Aufnahmeprüfung zur Marine. „Sie geben vor, eine Prüfung abzulegen, und wenn Sie bestehen, werden Sie Offizier in der französischen Marine unter dem Befehl der Deutschen. Es war gegen meine persönliche Ethik“, erzählte er im Jahr 2017. „Ich weinte wie ein Kind.“Es folgte ein Exil in England, um sich anderen Widerstandskämpfern wie ihm anzuschließen. Syrien, Ägypten, Libyen oder Italien, vier Jahre lang wird Hubert Germain vielen Kriegsschauplätze der Freien Französischen Kräfte sehen. Verwundet kehrte er i…

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  • Flughafen Paris-Charles de Gaulle: Gewerkschaften beginnen einen zweitägigen Streik

    Flughafen Paris-Charles de Gaulle: Gewerkschaften beginnen einen zweitägigen Streik

    Zwei Gewerkschaften haben einen Streik am Flughafen Paris-Charles de Gaulle (Roissy) begonnen. Sie wehren sich gegen geplante Lohnkürzungen.

    Der Streik begann am Freitag, dem 18. Juni um 7 Uhr morgens und soll bis Sonntag dauern. Die Gewerkschaften kritisieren geplante Änderungen an den Arbeitsverträgen, die die Geschäftsführung von Aéroports de Paris durchsetzen möchte. Konkret sollen die Boni nach unten korrigiert werden, so dass einige Mitarbeiter eine effektive Gehaltskürzung von bis zu 7% erfahren könnten.

    Eine weiterer Streik am 1. Juli
    Insbesondere kommt bei den Gewerkschaften nicht gut an, dass Mitarbeiter, die eine Veränderung ihrer Verträge ablehnen, wegen eines mangelhaften Kündigungsschutzes einfach entlassen werden könnten. Der Luftverkehr erholt sich langsam von der Covid-19-Krise, und nun muss man abwarten, welche Auswirkungen dieser Streik auf die Passagiere haben wird. Ein weiterer Streik ist von allen Gewerkschaften für den 1. Juli geplant, meldet France Televisions live vom Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle (Roissy).