Autor: Nachrichten

  • Ärmelkanal: Schiffbruch eines Migrantenbootes fordert mehr als 20 Tote vor der Küste von Calais

    Ärmelkanal: Schiffbruch eines Migrantenbootes fordert mehr als 20 Tote vor der Küste von Calais

    Die Staatsanwaltschaft Dünkirchen leitete eine Untersuchung wegen „Beihilfe zum illegalen Aufenthalt in organisierter Form“ und „erschwerter fahrlässiger Tötung“ ein. Mindestens zwanzig Migranten starben am Mittwoch, 24. November, beim Untergang ihres Bootes vor der Küste von Calais (Pas-de-Calais), wie die Polizei der Nachrichtenagentur AFP in einer noch vorläufigen Bilanz mitteilte. Sie hatten versucht, nach Großbritannien zu gelangen. „Gegen 14 Uhr meldete ein Fischer die Entdeckung von etwa 15 Leichen, die vor der Küste von Calais trieben. Ein Schiff der Marine fischte mehrere Menschen heraus, darunter fünf Tote und fünf Bewusstlose, so die vorläufige Bilanz“, berichtete die Polizei. „Der Schiffbruch im Ärmelkanal ist eine Tragödie“, bedauerte Premierminister Jean Castex.

    Der Innenminister beschloss, sich vor Ort ein Bild von den Ereignissen zu machen. „Starke Emotionen angesichts des Dramas der zahlreichen Toten aufgrun…

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  • Covid-19: Die Reaktion der Franzosen auf die dritte Impfdosis

    Covid-19: Die Reaktion der Franzosen auf die dritte Impfdosis

    30.000 neue Fälle wurden in den letzten 24 Stunden registriert. Es ist das erste Mal, dass die Zahlen seit dem letzten Frühjahr so hoch sind. Nicht ohne Sorge warten die Franzosen auf die Entscheidungen der Regierung, um die fünfte Welle zu stoppen. Der Nutzen der Auffrischungsimpfung gegen Covid-19 überzeugt nicht alle. Während einige der Meinung sind, dass dies die einzige Lösung ist, um aus der Abwärtsspirale auszubrechen, sind andere skeptischer: „Es ist keine Lösung, da man sieht, dass die geimpften Personen das Virus trotzdem weitergeben, so dass es sich weiter ausbreitet“, erklärt eine befragte Person gegenüber France 3. Die Bürger scheinen jedoch dafür zu sein, die Anwendung von Barrieregesten zu verlängern, da sie deren Nutzen einsehen. Franzosen sind eher positiv eingestellt, aber entmutigtDie Situation scheint viele Bürger zu frustrieren, die ihren guten Willen bekräftigen, aber gleichzeitig das Gefühl haben, in einer Abwärtsspirale zu leben: „Man verlangt immer mehr, um am…

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  • Autofahrer dürfen vor Radarfallen warnen, entscheidet der Verfassungsrat

    Autofahrer dürfen vor Radarfallen warnen, entscheidet der Verfassungsrat

    Der Verfassungsrat war im September vom Staatsrat mit einer vorrangigen Verfassungsfrage befasst worden, nachdem ein Hersteller von Fahrerassistenz- und Navigationssystemen einen entsprechenden Antrag gestellt hatte. Autofahrer dürfen Verkehrsinformationen, auch über Geschwindigkeitskontrollen, auf dem gesamten französischen Straßennetz austauschen, entschied der Verfassungsrat am Mittwoch, dem 24. November. Eine Ausnahme gilt für Kontrollen der Ordnungskräfte, die das Anhalten von Fahrzeugen beinhalten. Die Verfassungsweisen waren im September vom Staatsrat mit einer vorrangigen Verfassungsfrage (QPC) befasst worden, nachdem der Hersteller von Fahrerassistenz- und Navigationssystemen Coyote System einen entsprechenden Antrag gestellt hatte. Das Unternehmen focht einen noch nicht umgesetzten Artikel der Straßenverkehrsordnung (Gesetz vom 24. Dezember 2019) an, der das vollständige Verbot vorsah, „die von den Nutzern dieses Dienstes gesendeten Nachrichten und Hinweise weiterzuverbreiten“, auch wenn diese Hinweise keinen Bezug zur Kontrolle haben. Dieses Verbot galt nur auf Landstraßen. Aufgrund einer EU-Bestimmung durften die Präfekten den Austausch von Informationen zwischen Autofahrern auf Autobahnen und Nationalstraßen nämlich nicht verhindern. Die Anwälte von Coyote System hatten diesen Bestimmungen vorgeworfen, „die Meinungs- und Kommunikationsfreiheit zu beeinträchtigen“, „ein Eingriff, der weder notwendig noch geeignet noch verhältnismäßig im Hinblick auf das vom Gesetzgeber verfolgte Ziel wäre“. In seiner Entscheidung erinnerte der Verfassungsrat an Artikel 11 der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789: „Die freie Mitteilung von Gedanken und Meinungen ist eines der wertvollsten Rechte des Menschen“. „Dieses Recht beinhaltet die Freiheit, auf diese Dienste zuzugreifen und sich darin zu äußern“, stellte der Verfassungsrat in einer Pressemitteilung fest. Lesen Sie dazu auch: Das Ende der Warnungen vor Polizeikontrollen: Was sich am 1. November ändert
  • Covid-19: 41 Departements machen das Tragen von Masken wieder zur Pflicht

    Covid-19: 41 Departements machen das Tragen von Masken wieder zur Pflicht

    Nach einer Lockerung der Regeln könnte das Tragen einer Maske an allen öffentlichen Orten in Innenräumen wieder Pflicht werden. Die Anweisungen der Regierung stehen noch aus, aber 41 Departements haben das Tragen eines Mund- Nasenschutz bereits wieder eingeführt, auch auf der Straße. Nach Beginn der fünften Welle warteten die Pariser Märkte nicht auf Regierungsbeschlüsse, um zur Maskenpflicht zurückzukehren. Trotz eines Gesundheitspasses, der bei jedem Zutritt zum Markt verlangt wird, ist die Maske nun auch im Aussenbereich der Märkte wieder unverzichtbar. „Das ist völlig normal, das beruhigt uns. Selbst wenn man schon beide Impfdosen bekommen hat, kann man sich anstecken“, mahnt ein Händler gegenüber France 2. Von den Kunden jedoch wird die neue Anweisung weniger gut aufgenommen: „Meine Gefühle sind sehr gemischt. Ich verstehe, dass es verpflichtend ist, aber ich weiß nicht, ob es wirklich effektiv ist, weil wir die Geschichte jetzt wieder von vorne beginnen“, sagt eine Kundin vor de…

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  • Die amerikanische Website Wish im Visier von Wirtschaftsminister Bruno Le Maire

    Die amerikanische Website Wish im Visier von Wirtschaftsminister Bruno Le Maire

    Der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire schlägt mit der Faust auf den Tisch. Sein Ministerium wirft der Website Wish vor, den Verkauf von nicht konformen, sehr oft gefährlichen und manchmal gefälschten Produkten zu unterstützen. Die Website soll in Frankreich in Suchmaschinen nicht mehr gelistet werden, ein Novum in Europa und eher eine Strafe als eine Warnung. Bruno Le Maire gibt Wish „einige Wochen“ Zeit, um die Regeln einzuhalten, andernfalls werde er ein vollständiges Verbot der Website auf französischem Hoheitsgebiet anordnen. Dieses Verfahren ist auch in einem europäischen Kontext zu sehen, in dem es um die Bekämpfung von Fälschungen und nicht konformen Produkten geht. Die Anti-Fälschungs-Lobbys, darunter die französische Unifab (Union des fabricants), haben mobilisiert, um sicherzustellen, dass die europäischen Instanzen die „Marktplätze“ wie Amazon, Alibaba oder auch Wish im Digital services act, dem Text, den sie zu diesem Thema vorbereiten, stärker zur Einhaltung …

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  • Können Touristen über 65 Jahren noch den eigenen Gesundheitspass in Frankreich nutzen?

    Können Touristen über 65 Jahren noch den eigenen Gesundheitspass in Frankreich nutzen?

    ***ABONNENTEN*** Die französische Regierung hat angekündigt, dass sie ab Dezember damit beginnen wird, die Gesundheitspässe der über 65-Jährigen zu deaktivieren, die keine Auffrischungsimpfung erhalten haben – was bedeutet das nun für ältere Menschen, die Frankreich besuchen? In dem Bestreben, möglichst viele Menschen in diesem Winter mit Auffrischungsimpfungen zu schützen, hat die französische Regierung angekündigt, dass die Gesundheitspässe von Personen, die für die Impfung in Frage kommen, diese aber nicht in Anspruch genommen haben, nach einer gewissen Zeit automatisch deaktiviert werden. Diese Regelung tritt am 15. Dezember in Kraft und betrifft vorerst nur die über 65-Jährigen, bei denen seit der zweiten Covid-Impfung sechs Monate und fünf Wochen vergangen sind. Da der Anspruch auf die Impfung sechs Monate nach der zweiten Dosis entsteht, haben die über 65-Jährigen ein Zeitfenster von fünf Wochen, um die Auffrischung zu erhalten, wenn sie die Impfbescheinigung weiterhin für den G…

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  • Covid-19: Olivier Véran meldet 30.000 neue Fälle in 24 Stunden – höchster Wert seit August

    Covid-19: Olivier Véran meldet 30.000 neue Fälle in 24 Stunden – höchster Wert seit August

    Der Gesundheitsminister stellte sich am Dienstag der traditionellen Fragestunde in der Nationalversammlung, in der er vor der fünften Welle von Covid warnte. Die fünfte Welle geht in eine neue Runde. Während der Fragestunde mit der Regierung in der Nationalversammlung am Dienstag gab Gesundheitsminister Olivier Véran bekannt, dass „in den letzten 24 Stunden“ 30.000 bestätigte Fälle von Covid-19 gezählt wurden. Nach den genauen Zahlen von Santé Publique France, die einige Stunden später veröffentlicht wurden, waren es genau 30.454 Neuansteckungen in 24 Stunden. Eine solche Zahl ist seit dem 11. August, als 30.920 Fälle gemeldet worden waren, nicht mhr erreicht worden. „Es ist ein sehr starker Anstieg der Ansteckungen, der belegt, dass wir uns leider in einer fünften epidemischen Welle befinden“, warnte der Minister und erinnerte an die Bedeutung der Impfung, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen und schwere Fälle zu vermeiden. „Sechs Millionen Franzosen sind noch nicht geimpft worden,…

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  • Covid-19: Olivier Véran will am Donnerstag neue Maßnahmen ankündigen

    Covid-19: Olivier Véran will am Donnerstag neue Maßnahmen ankündigen

    „Unsere epidemische Situation verschlechtert sich“, warnte Gabriel Attal nach der Sitzung des Ministerrats. „Unsere epidemische Situation verschlechtert sich“, warnte Gabriel Attal am Mittwoch, dem 24. November, nach der Sitzung des Minister- und Verteidigungsrats. Der Regierungssprecher betonte, dass man um jeden Preis „die Feiertage zum Jahresende retten“ wolle und „nicht zu Beschränkungen zurückkehren wolle, geschweige denn zu Schließungen, Ausgangssperren oder Lockdowns in unserem Land“. Er kündigte außerdem eine Pressekonferenz des Gesundheitsministers Olivier Véran für Donnerstagmittag, 25. November, an.  Gabriel Attal kündigte drei Massnahmen an, die von der Regierung zur Bekämpfung der fünften Welle geprüft werden: „Verstärkung der Barrieremaßnahmen und des Tragens von Masken, sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien“, „verstärkte Überprüfungung des Gesundheitspasses, um die Ungeimpften stärker unter Druck zu setzen als die Geimpften“ und „Beschleunigung der Impfkampag…

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  • Fussballer Karim Benzema in der Sextape-Affäre zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt

    Fussballer Karim Benzema in der Sextape-Affäre zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt

    Der französische Fußballspieler Karim Benzema wurde in der „Sextape-Affäre“ zu Lasten seines ehemaligen Teamkollegen Mathieu Valbuena zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt. Benzema will Berufung einlegen.

    Karim Benzema ist schuldig. Die Justiz befand den französischen Nationalspieler der Beihilfe zur versuchten Erpressung seines ehemaligen Teamkollegen, des Fußballspielers Mathieu Valbuena, für schuldig. Er wurde zu einem Jahr Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe von 75.000 Euro verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte 10 Monate Haft auf Bewährung und eine Geldstrafe von 75.000 Euro gefordert.

    Lesen Sie auch: Sextape: Zehn Monate Haft auf Bewährung und 75.000 Euro Geldstrafe für Karim Benzema gefordert

    „Benzema hat sich persönlich mit Lügen daran beteiligt, seinen Teamkollegen dazu zu bringen, der Erpressung nachzugeben“, befand das Strafgericht von Versailles in seinem Urteil. Der Star von Real Madrid habe „keinerlei Wohlwollen gegenüber Valbuena gezeigt, ganz im Gegenteil“, und er habe „mit einer gewissen Schadenfreude“ gehandelt, fügten die Richter hinzu.

    Karim Benzema legt Berufung ein.
    Die Anwälte des Stürmers der französischen Nationalmannschaft kündigten sofort an, dass ihr Mandant gegen das Urteil Berufung einlegen werde. „Man verurteilt ihn zu einer sehr harten, ungerechten Strafe, ohne Beweise. Wir sind wirklich ziemlich erstaunt über dieses Urteil“. Der Stürmer von Real Madrid nahm an der Sitzung des Strafgerichts von Versailles am Mittwoch nicht teil, da er am Abend ein Champions-League-Spiel bei Sheriff Tiraspol in Moldawien bestreiten muss.

    Neben Karim Benzema wurden in Versailles noch vier weitere Männer in diesem Fall verurteilt.

    Axel Angot, dem Mathieu Valbuena sein Telefon anvertraut hatte, wurde zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Er hatte das Video gefunden und es für eine spätere Verwendung aufbewahrt. Sein Komplize Mustapha Zouaoui, der als „Nabelschnur“ der Affäre gilt, wurde zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Gegen Younes Houass, der mit Mathieu Valbuena telefonisch in Kontakt trat, um ihm von dem „Sextape“ zu erzählen, verhängte das Gericht eine 18-monatige Bewährungsstrafe. Karim Zenati schließlich, ein Jugendfreund von Karim Benzema, wurde zu einer 15-monatigen Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt.

    Gegen Mustapha Zouaoui wurde ein Haftbefehl ausgestellt.

    Lesen Sie auch: Am Mittwoch beginnt Prozess gegen Karim Benzema in einer Sextape-Affäre

  • Covid-19: Ungeimpfte Familie in den Vogesen innerhalb einer Woche an Corona gestorben

    Covid-19: Ungeimpfte Familie in den Vogesen innerhalb einer Woche an Corona gestorben

    Drei Mitglieder einer Familie starben innerhalb einer Woche in den Vogesen an Covid-19. Sie hatten zusammen im selben Haus gelebt. Keiner der drei war gegen Covid-19 geimpft. Drei Gesichter, drei Biografien, ein Familienname. Die Tageszeitung Vosges Matin berichtete Anfang der Woche über den Tod eines Sohnes, seiner Mutter und seines Vaters durch Covid-19. Sie lebten im selben Haus und wurden alle in derselben Woche vom Coronavirus dahingerafft. Sie waren nicht gegen Covid geimpft. In Courcelles-sous-Châtenois, einem Dorf in den Vogesen mit 78 Einwohnern, kannte jeder die Familie Py. Sie hatte sich vor mehreren Jahrzehnten in der Gemeinde niedergelassen. Das Dorf steht unter Schock. Zunächst war es der Sohn, der vom Virus getötet wurde. Der 48-jährige Dominique war nach einer Trennung wieder bei seinen Eltern eingezogen. Er war aufgrund einer Krankheit, die ihn seit mehreren Jahren behinderte, arbeitslos, erklärt Vosges Matin. Er starb am 14. November im Haus seiner Eltern. Am nächsten…

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