Autor: Nachrichten

  • Nicolas Hulot: Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen wegen „Vergewaltigung und sexueller Übergriffe“ ein

    Nicolas Hulot: Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen wegen „Vergewaltigung und sexueller Übergriffe“ ein

    Nicolas Hulot war lange Zeit die beliebteste politische Persönlichkeit der Franzosen. Am Tag nach der Ausstrahlung einer Reportage von Envoyé spécial auf France 2, in der der Politiker sexuelle Übergriffe beschuldigt wurde, wurde am Freitag, 26. November, von der Pariser Staatsanwaltschaft eine Untersuchung wegen „Vergewaltigung und sexueller Übergriffe“ eingeleitet.

    Es ist ein Trauma, das sie nach eigenen Angaben seit vielen Jahren mit sich herumträgt. 1989 war Sylvia 16 Jahre alt und bewunderte einen der angesagtesten Fernsehmoderatoren: Nicolas Hulot. Auf einen Brief des Teenagers soll er mit einer Einladung zu einer Radiosendung geantwortet haben, die er damals moderierte. Laut Sylvias Aussage, die am Donnerstag, dem 25. November in der Sendung Envoyé spécial ausgestrahlt wurde, begleitete Nicolas Hulot sie nach der Aufzeichnung im Auto nach Hause, bevor er sie, wie sie sagte, „auf einem Parkplatz überfiel“.

    Sechs Frauen klagen Nicolas Hulot sexueller Übergriffe an.
    Wie Sylvia klagten vier Frauen in der Sendung über sexuelle Übergriffe, die Nicolas Hulot begangen haben soll. Unmittelbar nach der Sendung enthüllten eine ehemalige Mitarbeiterin von TF1 und die belgische Moderatorin Maureen Dor in zwei Briefen, dass auch sie von dem ehemaligen Minister missbraucht worden seien.

    Lesen Sie auch: Politik: Ex-Minister Nicolas Hulot zieht sich wegen sexueller Übergriffe aus dem öffentlichen Leben zurück

  • Migrantenkrise: EU-Minister treffen sich am Sonntag ohne britischen Kollegen

    Migrantenkrise: EU-Minister treffen sich am Sonntag ohne britischen Kollegen

    Der Vizepräsident der Europäischen Kommission sagte am Samstag, dass es an Großbritannien liege, seine Grenzen zu kontrollieren und seine Probleme mit dem Zustrom von Migranten nach dem Austritt aus der Europäischen Union zu lösen. Vier Tage nach dem schlimmen Migrationsdrama im Ärmelkanal findet am Sonntag in Calais ein EU-Treffen statt, um den Kampf „gegen Schleppernetzwerke“ zu verstärken, allerdings ohne die Briten, die von Frankreich ausgeschlossen wurden.Das zwischenstaatliche Arbeitstreffen, an dem die Migrationsminister Deutschlands, der Niederlande, Belgiens und Frankreichs sowie die EU-Kommissarin für innere Angelegenheiten teilnehmen, beginnt um 15 Uhr in der nordfranzösischen Hafenstadt. Die europäische Kriminalpolizei Europol und die Grenzschutzagentur Frontex werden ebenfalls vertreten sein. Der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Margaritis Schinas, sagte am Samstag, dass das Vereinigte Königreich seine Probleme mit dem Zustrom von Migranten nach dem Austritt aus …

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  • Frauenmord in der Ehe: Eine Frau wurde in Epinay-sur-Seine von ihrem Partner erstochen

    Frauenmord in der Ehe: Eine Frau wurde in Epinay-sur-Seine von ihrem Partner erstochen

    Der mutmassliche Täter stellte sich auf der Polizeiwache und wurde in Gewahrsam genommen, wie die Staatsanwaltschaft von Bobigny mitteilte. Eine 44-jährige Frau wurde am Freitagabend, dem 26. November, in Epinay-sur-Seine (Seine-Saint-Denis) am Fuße ihres Wohnhauses von ihrem Lebensgefährten, der gerade aus dem Gefängnis entlassen worden war, wo er eine Strafe wegen Körperverletzung verbüßt hatte, mit einem Messer getötet. Dies gab die Staatsanwaltschaft von Bobigny in einer am Samstagmorgen veröffentlichten Erklärung bekannt. Das Opfer war gegen 19.45 Uhr auf dem Weg nach Hause, als sie ihrem Lebensgefährten begegnete, der ihr mehrere Messerstiche zufügte. Der 51-jährige Täter war am 25. Juli wegen Gewalt und Drohungen gegen seine Lebensgefährtin am 7. Juni zu einem Jahr Haft, davon sechs Monate ohne Bewährung, verurteilt worden. Da seine Lebensgefährtin am 5. Oktober ihren Notruf für häusliche Gewalt ausgelöst hatte, war ein Teil seiner Bewährungsstrafe widerrufen worden. Am 19. November wurde er endgültig aus der Haft entlassen. Die beiden Töchter des Paares im Alter von 5 und 14 Jahren haben bei der Tat glücklicherweise nicht anwesend und werden jetzt vom Jugendamt betreut. Der Täter stellte sich noch am selben Abend auf der Polizeiwache und wurde in Gewahrsam genommen, wie die Staatsanwaltschaft von Bobigny erklärte. Laut einer aktuellen Bilanz des Innenministeriums wurden im Jahr 2019 146 und im Jahr 2020 102 Frauen Opfer von Feminiziden in der Ehe, d. h. sie wurden von ihren Ehepartnern oder Ex-Partnern getötet. Mitte November 2021 wurden 101 Feminizide in Frankreich gezählt. Lesen Sie auch: Frauenmorde: Schweigekundgebung in Paris zum Gedenken an das 100. und 101. Opfer des Jahres
  • Kirche: Der Erzbischof von Paris, Mgr Aupetit, hat dem Papst seinen Rücktritt angeboten

    Kirche: Der Erzbischof von Paris, Mgr Aupetit, hat dem Papst seinen Rücktritt angeboten

    Der Erzbischof von Paris, Aupetit, hat am Freitag, dem 26. November, nach den Enthüllungen von „Le Point“ bezüglich einer zweideutige Beziehung, die er 2012 mit einer Frau unterhalten haben soll, sein Amt „in die Hände“ des Papstes gelegt.

    Die Diözese von Paris sieht sich mit einem beispiellosen Fall konfrontiert. Bischof Michel Aupetit, einer der höchsten religiösen Amtsträger in Frankreich, hat sich entschieden, sein Amt niederzulegen. „Das ist eine unglaubliche Ankündigung, denn normalerweise tritt ein Bischof aus Altersgründen zurück, wenn er 75 Jahre alt geworden ist. Ein Bischof geht nie vorher. Der Erzbischof von Paris ist eine Persönlichkeit, deren Einfluss über die Diözese Paris hinausgeht, er ist so etwas wie der Ansprechpartner des Staatspräsidenten“, erklärt Isabelle de Gaulmyn, Chefredakteurin der Zeitung La Croix.

    Eine „zweideutige Beziehung“
    Sein überstürzter Abgang folgt auf die Enthüllung einer angeblichen Affäre mit einer Frau durch die Zeitung Le Point. Eine Beziehung, die ihm aufgrund seines Amtes vollständig untersagt ist. Der Erzbischof von Paris unterstützt den Grundsatz des Zölibats für Priester. Die Diözese ihrerseits räumt eine „zweideutige Beziehung“ ein, die der Prälat im Jahr 2012 unterhalten haben soll. Es liegt nun am Papst selbst, ob er den Rücktritt Aupetits annimmt oder nicht. Der Pontifex könnte sich auch dafür entscheiden, ih im Amt zu belassen.

  • Covid-19: Rund 60 Passagiere aus Südafrika in Amsterdam positiv getestet

    Covid-19: Rund 60 Passagiere aus Südafrika in Amsterdam positiv getestet

    Einundsechzig Passagiere von zwei Flügen aus Südafrika wurden bei ihrer Ankunft in Amsterdam (Niederlande) positiv auf Covid-19 getestet. Lesen Sie auch: Covid-19: Neue Variante in Südafrika beunruhigt die Wissenschaftler Dies teilte die niederländische Gesundheitsbehörde am Samstag, dem 27. November, mit. Die Tests werden nun auf den neuen, seit gestern als  Omikron-Variante bezeichneten Virus-stamm, untersucht. Noch nie hat zuvor eine Variante seit dem Auftauchen der Delta-Variante weltweit so viel Besorgnis ausgelöst. Passagiere isoliert. „Wir wissen jetzt, dass 61 der Testergebnisse positiv und 531 negativ waren“, teilte die niederländische Gesundheitsbehörde (GGD) mit und erklärte, dass die positiv getesteten Passagiere in einem Hotel in der Nähe des Flughafens Amsterdam-Schipol unter Quarantäne gestellt wurden. Ein „hohes bis sehr hohes“ Risiko, dass sich Omikron auch in Europa ausbreitet. Auf dem europäischen Kontinent wurde die Omikron-Variante bereits in Belgien nachgewiesen….

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  • Zu viele Ungeimpfte: Ist das Problem unlösbar?

    Zu viele Ungeimpfte: Ist das Problem unlösbar?

    Die Regierung hat eine Reihe von Maßnahmen im Zusammenhang mit der Auffrischungsimpfkampagne gegen Covid-19 angekündigt. Dennoch haben landesweit fast 6 Millionen Menschen noch keine Impfung gegen Covid-19 erhalten. Kann der Trend umgekehrt werden? Es war eine Ankündigung für alle bereits geimpften Menschen: Die Auffrischungsimpfung für alle, die vor mindestens fünf Monaten ihre Impfung erhalten haben. Und dann kam noch die Sache mit dem Gesundheitspass hinzu, der ab dem 15. Januar nur noch gültig ist, wenn man eine „dritte Dosis“ nachweisen kann. Und siehe da, an einem Tag wurden mehr als 1,2 Millionen Termine für eine Auffrischungsimpfung vereinbart. Was ist aber mit denjenigen, die bisher noch keine Injektion erhalten haben? Nach der Rede des Gesundheitsministers Olivier Véran am Donnerstag, 25. November, haben nur etwa 30.000 von ihnen einen Termin über die Online-Buchungsplattformen Doctolib gebucht. Ein Zeichen dafür, dass unter den 6 Millionen Franzosen (10,2% der impfberechtigt…

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  • Italien und Frankreich unterzeichnen Vertrag, der das Kräfteverhältnis in der EU verändern wird

    Italien und Frankreich unterzeichnen Vertrag, der das Kräfteverhältnis in der EU verändern wird

    Mit der Unterzeichnung eines neuen Vertrags, der das Machtgleichgewicht in Europa verändern soll, haben die Staats- und Regierungschefs Italiens und Frankreichs einen Schlussstrich unter frühere Spannungen zwischen ihren Ländern gezogen. Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron und der italienische Premierminister Mario Draghi haben am Freitag im Quirinale-Palast, dem Amtssitz von Staatspräsident Sergio Mattarella, ein Abkommen unterzeichnet. Die Vereinbarung zielt darauf ab, das Machtgleichgewicht in Europa nach dem Ausscheiden der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel zu verschieben, so italienische Regierungsquellen. Das Abkommen soll die Zusammenarbeit zwischen den Frankreich und italien in den Bereichen Wirtschaft und Industrie, Kultur und Bildung, Sicherheit, grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Außenpolitik fördern. Lesen Sie auch: Angela Merkel in Beaune: 16 Jahre deutsch-französische Freundschaft Das Projekt wurde erstmals 2018 unter dem damaligen italienischen M…

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  • 5. Covid-19-Welle: Der Zeitplan der von der Regierung angekündigten Maßnahmen

    5. Covid-19-Welle: Der Zeitplan der von der Regierung angekündigten Maßnahmen

    Gesundheitsminister Olivier Véran kündigte am Donnerstag, dem 25. November, eine Reihe von Maßnahmen für die nächsten Tage und Wochen an, um der fünften Welle von Covid-19 zu begegnen. Hier einige Termine, die man sich merken sollte. Angesichts der sich verschlechternden Gesundheitslage in der anrollenden fünften Covid-19-Welle kündigte Gesundheitsminister Olivier Véran am Donnerstag, dem 25. November, neue Maßnahmen an. Maßnahmen, die zum Teil bereits an diesem Freitag, zum Teil aber auch erst im Dezember oder Anfang nächsten Jahres in Kraft treten sollen. Lesen Sie auch: Covid-19: Olivier Véran kündigt Maßnahmen zur Bekämpfung des erneuten Covid-19-Ausbruchs an Hier die Daten, die man sich merken sollte: Freitag, 26. November: Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, einschließlich der Orte, bei denen der Gesundheitspass vorgeschrieben ist. Eine Entscheidung der Präfektur kann dies je nach Inzidenzrate auf Departementsebene auch auf Events im Freien ausweiten. Auf Weihnachtsmärkten ist…

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  • Covid-19: Sollten Kinder zwischen 5 und 11 Jahren in Frankreich geimpft werden?

    Covid-19: Sollten Kinder zwischen 5 und 11 Jahren in Frankreich geimpft werden?

    Die Impfung gegen Covid wird schon bei Kindern in den USA, Israel und Österreich durchgeführt. Gesundheitsminister Olivier Véran erwägt dies auch in Frankreich, allerdings erst im nächsten Jahr. Um eine Entscheidung über die Impfung der Kinder zu treffen, bedarf es vor allem einer Stellungnahme der Hohen Gesundheitsbehörde, die von der Regierung eingeschaltet wurde, sowie des Nationalen Ethikrates, einer Einrichtung, die von den Behörden bisher allerdings kaum in Anspruch genommen wurde. Ein Beweis dafür, dass es nicht so einfach ist, die unter 12-Jährigen in die Impfkampagne einzubeziehen. Und dass man, wie der Infektiologe Gilles Pialoux auf Franceinfo sagte, eine breite Zustimmung der Franzosen erreichen möchte. In Frankreich hat sich bisher nur eine einzige Instanz zu dieser Frage geäußert: die Académie de médecine, die in einer Stellungnahme vom 15. November vorschlägt, die Impfung für unter 12-Jährige zu ermöglichen, aber nur für Kinder, bei denen aufgrund von Vorerkrankungen ein…

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  • Neue Nacht der Unruhen auf Martinique: Polizisten und Journalisten im Visier

    Neue Nacht der Unruhen auf Martinique: Polizisten und Journalisten im Visier

    In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden auf Martinique zehn Sicherheitskräfte verletzt und auf vier Journalisten geschossen. Die Gewalt löste eine heftige Reaktion der Regierung aus. Die Krise hält auch auf Guadeloupe an. Martinique war erneut Schauplatz einer Nacht der Unruhen und Sicherheitskräfte sowie Journalisten wurden mit scharfer Munition beschossen, wie die Staatsanwaltschaft von Fort-de-France am Freitag in einer Pressemitteilung bekannt gab. „Gestern gab es eine neue Nacht der Unruhen mit schweren Ausschreitungen: brennende Barrikaden, Einbrüche und Sachbeschädigungen, systematische Bedrohung der Bewohner“, berichtet die Staatsanwältin Clarisse Taron in ihrer Erklärung. Sie spricht auch von „Schüssen mit scharfer Munition“ auf Polizisten, Gendarmen und Journalisten. Laut einer Polizeiquelle wurden zehn Polizisten bei den Vorfällen in der Nacht, in der drei Geschäfte geplündert wurden, leicht verletzt. Die Staatsanwaltschaft in Fort-de-France berichtet, dass ein Gendar…

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