Autor: Nachrichten

  • Paris: Geiselnahme endet nach 15 Stunden ohne Verletzte

    Paris: Geiselnahme endet nach 15 Stunden ohne Verletzte

    Ein Mann hatte am Montag im 12. Arrondissement von Paris zwei Frauen als Geiseln genommen. Am späten Abend liess er eine von ihnen frei.

    Der Geiselnehmer wurde am Dienstagmorgen, 21. Dezember, festgenommen, wie Franceinfo meldet. Es habe keine Verletzten gegeben, erklärte Innenminister Gérald Darmanin. „Alles ist glatt gelaufen und dem Opfer geht es gut“, bestätigte eine dem Fall nahestehende Quelle gegenüber franceinfo. „Er hat schließlich Vernunft angenommen“, erklärte der Pariser Polizeipräfekt Didier Lallement, der sich vor Ort befand.

    Der erste stellvertretende Bürgermeister von Paris, Emmanuel Grégoire, verleiht auf Twitter seiner „riesigen Erleichterung“ Ausdruck.

    Ein mit einem Messer bewaffneter Mann hatte am gestrigen Montag gegen 15.30 Uhr in einem kleinen Basar in der Rue d’Aligre im 12. Arrondissement zwei Frauen als Geiseln genommen und eine von ihnen kurz vor 22 Uhr wieder freigelassen.

    Der für psychischen Probleme bekannte Geiselnehmer wollte mit dem Justizminister und ehemaligen Anwalt Éric Dupond-Moretti reden, um von ihm verteidigt zu werden. Er befürchtete, dass er von seinem Arzt vergiftet worden sei und rechtfertigte gegenüber den Unterhändlern der Polizei so seine Tat.

  • ***EILMELDUNG***Bewaffneter Mann hält in Paris zwei Frauen als Geiseln fest

    ***EILMELDUNG***Bewaffneter Mann hält in Paris zwei Frauen als Geiseln fest

    Ein bewaffneter Mann hält am Montag, dem 20. Dezember, zwei Frauen in einem Geschäft im 12. Arrondissement fest, wie die Polizei berichtet.

    Am Montag, dem 20. Dezember, kam es in einem Geschäft im 12. Arrondissement im Osten von Paris zu einer Geiselnahme. Zwei Frauen werden laut einer Polizeiquelle von einer Person mit einer Stichwaffe als Geiseln festgehalten. Die Brigade de recherche et d’intervention (BRI) ist vor Ort.

    Der Mann ist den Behörden wegen psychischer Probleme bekannt. Nach Informationen von Franceinfo wird ein Terrorverdacht zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen. Der Geiselnehmer wolle mit dem Justizminister Eric Dupond-Moretti sprechen, sagte eine mit dem Fall vertraute Quelle.

    Emmanuel Grégoire, der erste Stellvertreter von Anne Hidalgo im Pariser Rathaus, bestätigt die Geiselnahme. Er sagte, er sei auf dem Weg zum Ort des Geschehens und bat darum, die Gegend zu meiden und den Anweisungen der Polizeipräfektur zu folgen. Es wurde ein Sicherheitsperimeter eingerichtet.

  • Omikron-Variante: Wie hoch ist die Dunkelziffer der Ansteckungen in Frankreich?

    Omikron-Variante: Wie hoch ist die Dunkelziffer der Ansteckungen in Frankreich?

    Mur etwas mehr als 300 Fälle von Ansteckungen mit der Omikron-Variante des Coronavirus wurden Mitte Dezember in Frankreich offiziell registriert. „Wir bremsen die Omikron-Variante erfolgreich“. Gesundheitsminister Olivier Véran lobte am Donnerstag, 16. Dezember, die französische Strategie angesichts der Omikron-Variante. „Wir haben 200 und ein paar diagnostizierte Fälle in unserem Land (…) im Vergleich zu vielleicht fünfzig, hundert Mal mehr bei unseren englischen Nachbarn“, sagte der Minister und meinte, dass „unsere Strategie der Isolierung, der Rückverfolgung, der Sequenzierung und des Screenings funktioniert“. Allerdings, warnt Olivier Véran, „dürfen wir uns nichts vormachen, es wird einen Zeitpunkt geben, an dem diese Variante den Planeten überschwemmen wird“.

    Ist Frankreich wirklich besser als andere Länder oder gelingt hier weniger gut, Personen zu entdecken, die sich mit der neuen Variante infiziert haben? Nur 347 Fälle …

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  • Covid-19: Hohe Gesundheitsbehörde befürwortet Impfung von Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren

    Covid-19: Hohe Gesundheitsbehörde befürwortet Impfung von Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren

    Die Gesundheitsbehörde gab am Montag grünes Licht für eine freiwillige Impfung aller Kinder gegen Covid-19. Die Impfung aller Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren gegen Covid-19 wurde von der Hohen Gesundheitsbehörde (Haute Autorité de Santé) heute bestätigt. Dies betrifft potenziell 5,4 Millionen Kinder. Nach dem Ethikbeirat gibt nun also auch die Hohe Gesundheitsbehörde grünes Licht für die Impfung aller Kinder gegen Covid-19 ab 5 Jahren. Kinder, die als „gefährdet“ gelten, können bereits seit dem 15. Dezember geimpft werden. Lesen Sie auch: Covid-19: Am Mittwoch beginnt die Impfung von Kindern mit Risikofaktoren „Die Gesundheitsbehörde schlägt vor, die Impfung für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren ohne Komorbiditäten zu ermöglichen, ohne Verpflichtung“, heißt es in einer Erklärung der HAS, die damit der Position des Beratenden Ethikrates folgt. Die Impfung muss „vorrangig bei Kindern unter 12 Jahren, die eine weiterführende Schule besuchen“ durchgeführt werden und kann sofort „ab d…

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  • Covid-19-Impfung: Immer mehr Verweigerer wagen den Schritt

    Covid-19-Impfung: Immer mehr Verweigerer wagen den Schritt

    In Frankreich haben sechs Millionen Erwachsene noch immer keine Impfung gegen Covid-19 erhalten. Angesichts der Ankunft der Omikron-Variante und der Aussicht auf den Impfpass haben sich einige Impfverweigerer nun doch dazu durchgerungen, sich impfen zu lassen. In einem Impfzentrum in Douai (Nordfrankreich) wartete Sandrine bis zum fünften Schwangerschaftsmonat, bevor sie ihre erste Impfung gegen Covid-19 erhielt. „Ich hatte Zweifel, weil wir nicht genug Erfahrung mit dem Impfstoff haben, was er in den kommenden Jahren mit den Babys macht (…), deshalb hatte ich ein bisschen Angst“, sagte die werdende Mutter, die von ihrer Hebamme überzeugt wurde, gegenüber France Télévisions. In diesem Impfzentrum gab es bis Freitag, den 17. Dezember, nur zehn Erstimpfungen pro Tag. Erst die Ankündigung zu dem geplanten Impfpass überzeugte auch die letzten Zögerlichen, den Schritt zur ersten Dosis zu wagen. Am Morgen des 20. Dezember meldeten sich in dem Impfzentrum fünfzig Patienten, um ihre erste S…

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  • Covid-19: Europäische Arzneimittel-Agentur lässt Impfstoff des US-Labors Novavax zu

    Covid-19: Europäische Arzneimittel-Agentur lässt Impfstoff des US-Labors Novavax zu

    Novovax verwendet eine konventionellere Technologie als die, die bei den bereits zugelassenen Impfstoffen gegen Covid-19 eingesetzt wird, und ist jetzt der fünfte in der EU zugelassene Impfstoff. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) gab am Montag, dem 20. Dezember, grünes Licht für den Covid-Impfstoff von Novavax, der eine konventionellere Technologie verwendet als die, die bei bereits zugelassenen Impfstoffen zum Einsatz kommt, was die Skepsis unter den Impfverweigerern verringern könnte. Der Impfstoff der US-Firma wird somit „der fünfte Impfstoff, der in der EU zur Prävention von Covid-19 bei über 18-Jährigen empfohlen wird“, betonte die EMA in einer Pressemitteilung. Das Unternehmen gab bekannt, dass es „seinen Impfstoff gegen die Omikron-Variante evaluiert“ und noch an einer speziellen Version zur Bekämpfung dieser besonders ansteckenden Variante arbeitet. Das Serum ist wie die meisten bereits seit Jahrzehnetn weit verbreiteten Impfstoffe für Kinder ein so genannter „subunitär…

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  • Covid-19: Die Omikron-Variante bedroht die Weihnachtszeit

    Covid-19: Die Omikron-Variante bedroht die Weihnachtszeit

    Die besonders ansteckende Omikron-Variante beunruhigt die Wissenschaftler in Frankreich insbesondere angesichts der bevorstehenden Weihnachtsfeiertage. Die Situation im Vereinigten Königreich lässt für die kommenden Wochen eine nie dagewesene Ansteckungswelle auch in Frankreich befürchten. Ist die Omikron-Variante unter dem Radar geflogen? Ihre Verbreitung in Frankreich wird angeblich stark unterschätzt. Den neuesten Zahlen von Santé publique France zufolge gibt es in Frankreich nur 347 nachgewiesene und bestätigte Fälle von Ansteckungen mit Omikron. Aber immer mehr der analysierten PCR-Tests fallen weder unter die englische noch unter die Delta-Variante und könnten Omikron-Fälle sein. „Die Zahl der Omikron-Fälle verdoppelt sich alle zwei Tage. Die Omikron-Welle kommt für uns vielleicht zum ungünstigsten Zeitpunkt, nämlich auf dem Höhepunkt der Delta-Welle“, befürchtet Florence Débarre, Forscherin am CNRS gegenüber France Télévisions. Omicron in England bereits dominantDie Omikron-Vari…

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  • Französische Wirtschaft soll weiter wachsen, auch wenn neue Beschränkungen eingeführt werden

    Französische Wirtschaft soll weiter wachsen, auch wenn neue Beschränkungen eingeführt werden

    Die französische Zentralbank erklärte am Sonntag, dass die zweitgrößte Volkswirtschaft der EU sich auch angesichts der Omikron-Variante stabil entwickle, und sagte für die kommenden Jahre ein stetiges Wachstum voraus, selbst wenn der Gesellschaft neue Covid-19-Beschränkungen auferlegt würden. Die Coronavirus-Krise „hat keine Narben in Bezug auf das Produktionsniveau und das Produktionspotenzial hinterlassen“, sagte Olivier Garnier, Generaldirektor der Bank von Frankreich, am Sonntag vor Reportern in Paris. Die Ökonomen der Zentralbank gehen davon aus, dass die französische Wirtschaftsleistung im nächsten Jahr um 3,6 Prozent wachsen wird. Das liegt leicht unter den vorherigen Prognosen, 2023 soll sie um 2,2 Prozent wachsen, was leicht über den bisherigen Prognosen liegt. Lesen Sie auch: Frankreichs Wirtschaftswachstum 2021 stärker als erwartet Das Wachstum im Jahr 2022 soll durch die wiederauflebende Inlandsnachfrage angeheizt werden, da die Haushalte Ersparnisse, die sie während der Pandemie realisierten, ausgeben werden und Unternehmen  wieder investieren werden. Bis zum Jahr 2024 wird erwartet, dass Frankreich zu dem Rhythmus zurückkehrt, den seine Wirtschaft vor der Pandemie hatte, mit einem jährlichen Wachstum von etwa 1,4 Prozent, so die französische Zentralbank – allerdings bei niedrigerer Arbeitslosigkeit und höheren Löhnen. Für den Fall, dass neue Massnahmen eingeführt werden müssten, um die Ausbreitung der Omikron-Variante zu verlangsamen, prognostizierte die Zentralbank für 2022 ein etwas langsameres Wachstum, aber dafür einen Aufholeffekt im Jahr 2023. Die großen Zentralbanken stehen weltweit vor der Frage, ob sie zur Kontrolle der steigenden Inflation die Zinssätze anheben sollen. Die Bank von Frankreich erwartet, dass die Inflation im nächsten Jahr noch relativ hoch bleibt, bevor sie im Jahr 2023 wieder zurückgeht.
  • Covid-19: Ein neues Symptom der Omikron-Variante, das nur in der Nacht auftritt?

    Covid-19: Ein neues Symptom der Omikron-Variante, das nur in der Nacht auftritt?

    Forscher, die die Omikron-Variante in Südafrika untersuchen, haben ein neues Symptom entdeckt, das kranke Menschen nachts heimsuchen soll… Die Regierung vermutet, dass die Omikron-Variante ab Anfang 2022 in Frankreich die Mehrheit der Ansteckungen verursachen könnte, haben Forscher, die die Variante in Südafrika untersuchen, ein ungewöhnliches Symptom entdeckt, das nur bei Menschen auftritt, die mit Omikron infiziert sind. Ausserdem soll dieses Symptom nur nachts auftreten … Schweißausbrüche in der Nacht Wie die Zeitung Wales Online berichtet, haben südafrikanische Forscher die verschiedenen Symptome, die bei Menschen, die sich mit der Omikron-Variante angesteckt haben, auftreten, untersucht. Diese Patienten, wie andere Covid-19-Patienten auch, fühlen sich extrem, haben Muskelkater, Fieber und trockenen Husten. Die Studie hat nun gezeigt, dass Omikron-Infizierte auch über Schweißausbrüche klagen, die allerdings nur während des Schlafs auftreten. Es sei eine Art von starkem Nachtsch…

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  • Covid-19: Gesundheitspass bald Pflicht am Arbeitsplatz?

    Covid-19: Gesundheitspass bald Pflicht am Arbeitsplatz?

    Anders als in den Niederlanden wird es in Frankreich während der Weihnachtsfeiertage und des Jahreswechsels keinen Lockdown geben. Es stellt sich jedoch eine Frage: Wird ein Gesundheitspass benötigt, um in den nächsten Wochen zur Arbeit gehen zu können? Wird es nötig sein, den Gesundheitspass zu zeigen, um an den Arbeitsplatz gehen zu dürfen, wie man es bereits im Kino tun muss? Die Regierung prüft die Idee, Arbeitgeber zu verpflichten, die Gültigkeit der Gesundheitspässe ihrer Arbeitnehmer zu überprüfen. Für die Franzosen, die France 3 auf einem Markt in der Nähe von Paris befragt hat, wäre die Einführung dieser Maßnahme schwierig. „Man kann das der Berufswelt nicht aufzwingen“, sagt ein Passant vor der Kamera. Nur etwa 40% der Franzosen könnten im Home Office arbeitenEin Stück weiter, in einer Brasserie, ist der Gesundheitspass für Arbeitnehmer bereits seit dem 30. August Pflicht. Vier Monate später ziehen sie hier eine eher positive Bilanz. „Wir haben nur einen Mitarbeiter verloren,…

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