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  • Ukraine-Krise: Gespräch der letzten Chance Macron-Putin, extreme Spannungen an der Front

    Ukraine-Krise: Gespräch der letzten Chance Macron-Putin, extreme Spannungen an der Front

    Emmanuel Macron führt ein weiteres Telefongespräch mit Wladimir Putin, um zu versuchen, eine russische Invasion in der Ukraine zu verhindern. Die Spannungen werden immer größer. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat am Sonntag ein Gespräch mit Wladimir Putin geführt, um doch noch eine russische Invasion der Ukraine zu verhindern. Das für 11.00 Uhr angesetzte Gespräch findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem Kiew seine westlichen Verbündeten dazu auffordert, ihre „Appeasement“-Politik gegenüber Moskau einzustellen, das von Washington und Kiew beschuldigt wird, 150.000 Soldaten an den ukrainischen Ostgrenzen stationiert zu haben. Nach dem Treffen am 7. Februar in Moskau sei dieses Gespräch zwischen dem französischen und dem russischen Präsidenten „die letzte mögliche aber notwendige Anstrengungen, um einen großen Konflikt in der Ukraine zu vermeiden“, betonte der Elysée-Palast. Russland kann „jederzeit“ einen Angriff auf die Ukraine starten, warnt das Weiße Haus. US-Präsident Joe…

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  • Frankreichs Staatsverschuldung: Der Rechnungshof warnt

    Frankreichs Staatsverschuldung: Der Rechnungshof warnt

    In seinem mitten im Präsidentschaftswahlkampf veröffentlichten Jahresbericht warnt der Rechnungshof vor der Notwendigkeit einer „beispiellosen Anstrengung“ in den kommenden Jahren, um die öffentlichen Ausgaben unter Kontrolle zu bringen und die durch die Gesundheitskrise Finanzlage Frankreichs wieder ins Lot zu bringen. Die  besondere Nachricht dieser Woche ist die Warnung des Rechnungshofs vor der Staatsverschuldung Frankreichs, ein Thema, das im Wahlkampf bisher kaum eine Rolle gespielt hat. Und nun zieht der Rechnungshof die Notbremse. Lesen Sie auch: Die Regierung kündigt zusätzliche öffentliche Ausgaben in Höhe von 10,2 Milliarden für 2022 an Aber die Warnung des Rechnungshofes birgt keine große Überraschung, warnt doch der Rechnungshof schon seit Beginn der Gesundheitskrise vor den aus dem Ruder gelaufenen öffentlichen Finanzen und ist besonders besorgt über den Schuldenstand. Die Staatsverschuldung wird in diesem Jahr 113 % des BIP erreichen, nur etwas weniger als 2021. 2019 lag…

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  • Sturm Eunice: Nordwestfrankreich schwer getroffen

    Sturm Eunice: Nordwestfrankreich schwer getroffen

    In Nordwestfrankreich und insbesondere an der Küste blies der Wind sehr stark und verursachte Sachschäden, umstürzende Bäume. Auch Menschen wurden verletzt.

    In der Region Pas-de-Calais gab es fast 700 Feuerwehreinsätze. In Wimereux patrouillierten den ganzen Tag über Polizisten, um die Anwohner, die dem Sturm trotzen wollten, auf die Gefahren hinzuweisen: „Bei der einsetzenden Flut werden Sie ziemlich hohe Wellen haben. Das Risiko besteht darin, von einer Welle aufs Meer hinausgetragen zu werden“. In Ambleteuse hielt das Dach eines Wohnhauses den heftigen Sturmböen nicht stand.

    Insgesamt 27 Verletzte
    Auf der Autobahn in der Nähe von Bethune wurden Lastwagen umgekippt und in Lille (Nord) lagen Bäume auf den Hauptverkehrsstraßen. Autos wurden durch herabfallende Dachziegel beschädigt. In der Normandie erreichten die Sturmböen 125 km/h. Der Wohnwagen eines Autofahrers wurde vom Wind regelrecht pulverisiert: „Er ist reingefahren und der Wohnwagen hat sich einmal um die eigene Achse gedreht“. Alles aber kein Grund für viele Schaulustige, sich entmutigen zu lassen: „Das tut gut in diesen schwierigen Zeiten, wir brauchen Luft und Raum“. In fünf Departements galt den ganzen Tag über die Warnstufe Orange. Insgesamt wurden 27 Personen verletzt, acht davon schwer.

  • Präsidentschaftswahlen 2022: Éric Zemmour soll Wikipedia-Artikel manipuliert haben

    Präsidentschaftswahlen 2022: Éric Zemmour soll Wikipedia-Artikel manipuliert haben

    Nachdem er vier Monate lang undercover das Wahlkampfteam von Éric Zemmour infiltriert hatte, enthüllte der Journalist Vincent Bresson die Mechanismen der Propaganda des rechtsextremen Kandidaten. Ist es ohne digitale Strategie unmöglich, eine Präsidentschaftswahl zu gewinnen? Das ist jedenfalls die Meinung von Samuel Lafont, dem Leiter der digitalen Strategie von Éric Zemmour, der gerade wegen Informationsmanipulation festgenommen wurde.

    Der Verein Wikimedia France hat soeben angekündigt, dass er nach dem Versuch der Informationsmanipulation in der französischsprachigen Wikipedia durch das Team von Éric Zemmour eine gründliche Untersuchung eingeleitet hat. „Auf den ersten Blick haben die redaktionellen Regeln die Gruppe der Manipulatoren mehrfach in die Schranken gewiesen, insbesondere bei den Schlüsselartikeln: Éric Zemmour, Reconquête und Grand remplacement“, erklärte der Verein in einer Pressemitteilung. Es war der Journalist …

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  • Ein Chef geht in Ruhestand und vermacht seinen Angestellten mehr als zwei Millionen Euro

    Ein Chef geht in Ruhestand und vermacht seinen Angestellten mehr als zwei Millionen Euro

    Jean-Yves Glumineau, Besitzer eines Isolierglasherstellers in Treize-Spetiers in der Vendée, beschloss, sein Unternehmen zu verkaufen. Und bevor er in den Ruhestand ging, machte er seinen 150 Angestellten ein Geschenk. 2 Millionen 680.000 Euro. Diese Summe wollte Jean-Yves Glumineau, Leiter eines Isolierglasherstellers in Treize-Spetiers in der Vendée, seinen Mitarbeitern als Prämie auszahlen, bevor er in den Ruhestand ging und sein Unternehmen verkaufte. Eine über drei Jahre verteilte Prämie Jean-Yves Glumineau, der das Unternehmen seit achtzehn Jahren leitet, ist es gelungen, den Umsatz um das Fünffache zu steigern. Mit einem einzigen Credo: „Ein Mann ist nichts allein“, berichtet France 3 Pays de la Loire. „Ein Mann macht nichts allein, und wenn die Mitarbeiter unsere Projekte nicht mitgetragen hätten, wenn sie nicht dieses Engagement gezeigt hätten, um das Unternehmen wachsen zu lassen, wären wir heute nicht dort, wo wir sind“, sagt Glumineau. Als er Mitte Dezember seinen Mitarbeitern verkündete, dass er das Unternehmen verkauft habe, überraschte er sie mit der Ankündigung, dass 2 Millionen 680.000 Euro aus dem Verkauf als Prämie an sie ausgezahlt werden sollten. Die Idee des Chefs: Jeder der 150 Mitarbeiter des Unternehmens – ob unbefristet oder befristet – soll eine Prämie erhalten, die über drei Jahre verteilt wird. Die Höhe der Prämie: 10 Euro pro Arbeitstag. Die ersten Zahlungen gingen bei den Angestellten mit der Gehaltsabrechnung Ende Januar ein. Einen Wermutstropfen gibt es jedoch: 60 % des Prämienbetrags werden durch fällige Sozialabgaben verbraucht. „Die Abgaben sind obligatorisch. Es ist schade, wenn man seine Angestellten belohnen will und dann so viel Geld verloren geht“, bedauerte Jean-Yves Glumineau.
  • Covid-19: Medicago aus Quebec entwickelte Impfstoff auf pflanzlicher Basis

    Covid-19: Medicago aus Quebec entwickelte Impfstoff auf pflanzlicher Basis

    Die Firma Medicago aus Quebec hat ein australisches (Un)kraut verwendet, um einen Impfstoff auf pflanzlicher Basis gegen Covid-19 zu entwickeln. Die Firma hofft, dass ihr Impfstoff in den nächsten Wochen zugelassen werden kann. Kann es sein, dass der Impfstoff, der auch die Impfskeptiker überzeugen könnte, aus Kanada käme? Im französischen Teil Kanadas hat das Unternehmen Medicago nun einen Impfstoff auf Pflanzenbasis entwickelt. Welche Pflanze wird verwendet? Das Unternehmen aus Québec verwendete ein australisches Kraut, das mit dem Tabak verwandt ist: Nicotiana benthamiana. Wie die wissenschaftliche Leiterin von Medicago berichtet, handelt es sich dabei um eine Pflanze, die häufig in Labors verwendet wird und mit der Forscher „rekombinante Proteine“ herstellen können. Das Gras wird in einem Gewächshaus gezüchtet und fünf Wochen nach der Pflanzung geerntet. Wie funktioniert es? Medico verwendet einen sogenannten „bakteriellen Vektor“, der die Fähigkeit hat, genetisches Material in di…

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  • Atomkraft: Kosten für 6 Reaktoren der neuen Generation in Frankreich auf 51,7 Milliarden geschätzt

    Atomkraft: Kosten für 6 Reaktoren der neuen Generation in Frankreich auf 51,7 Milliarden geschätzt

    Präsident Emmanuel Macron hat kürzlich in Belfort ein Programm für sechs Reaktoren der neuen Generation EPR2 und die Prüfung von acht weiteren Exemplaren angekündigt. Die Kosten für den Bau von sechs Atomreaktoren der neuen Generation EPR2, was Emmanuel Macron kürzlich angekündigt hat, werden laut einem Regierungsbericht, der am Freitag, dem 18. Februar veröffentlicht wurde, auf 51,7 Milliarden Euro geschätzt. Dieser Betrag beinhaltet noch nicht die Finanzierungskosten, die sich auf 4,6 Milliarden Euro belaufen könnten. Der Stromversorger EDF spricht seinerseits von rund 50 Milliarden Euro. Die Inbetriebnahme des ersten EPR2 ist laut dem Bericht für 2037 vorgesehen. Die Gesamtdauer des Baus der sechs Reaktoren soll fast 25 Jahre betragen. Die Betriebsdauer ist mit 60 Jahren ab der Inbetriebnahme vorgesehen. Radioaktiver Abfall „ähnlich dem“ der derzeitigen Kraftwerke Der Bericht geht auch auf die Frage der durch das Projekt entstehenden Abfälle ein. „Die Abfälle, die von neuen Reaktore…

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  • Zahl der Hochzeiten explodiert regelrecht in 2022

    Zahl der Hochzeiten explodiert regelrecht in 2022

    Nach zwei Jahren der Gesundheitskrise erlebt die Hochzeitsbranche in diesem Jahr einen Boom an Hochzeiten. Caterer und spezialisierte Agenturen werden von den Anfragen überrollt, was inzwischen tatsächlich zu Staus führt, wenn man sich das Ja-Wort geben möchte.

    France 2 berichtet über die letzten Vorbereitungen für den grossen Tag von Tiphaine Ing, einer zukünftigen Braut. Tiphaine will seit über einem Jahr heiraten, befürchtete aber, dass Covid-19 ihren großen Tag stören könnte. „Wir drücken die Daumen, dass es keine sechste Welle und keine weiteren Einschränkungen gibt“, hofft sie. Die Zeremonie soll im Herbst stattfinden, da in der Zeit von Juli bis August bereits alles ausgebucht ist.

    Schwierigkeiten, einen Raum zu finden
    In der Tat ist die Hochzeitsbranche in diesem Jahr bereits jetzt überlastet, vor allem wegen der aus 2021 verschobenen Hochzeiten. Trotzdem versuchen sie, allen zukünftigen Brautpaaren das „Ja-Wort“ zu ermöglichen. Alexandre und Cindy Poupry sollten im Juli letzten Jahres heiraten, aber die Zeremonie wurde verschoben. Sie müssen nun alles neu organisieren und erzählen vor der Kamera von France 2, dass sie Schwierigkeiten hatten, einen freien Saal zu finden. Sie haben gerade noch rechtzeitig gebucht, denn ihr Saal ist nun bis Ende des Jahres ausgebucht.

  • Allgemeine Zufriedenheit der Franzosen auf dem niedrigsten Stand seit 2010

    Allgemeine Zufriedenheit der Franzosen auf dem niedrigsten Stand seit 2010

    Die durchschnittliche Bewertung der Lebenszufriedenheit ist seit Beginn der Pandemie gesunken. Sie lag Anfang 2021 bei 6,8 von 10 Punkten, im Jahr 2019 lag sie bei 7,3 und 2020 bei 7,2.

    Die allgemeine Zufriedenheit der französischen Bürger ist seit Beginn der Covid-19-Pandemie gesunken und wird im Jahr 2021 einen Durchschnittswert von 6,8 von 10 Punkten erreichen, so eine am Freitag, dem 18. Februar, veröffentlichte Studie des französischen Statistikamtes Insee. Dies ist der niedrigste Wert, seit die Lebenszufriedenheit gemessen wird, das heisst seit 2010, so das Institut.

    „Veränderungen im Lebensstil und die Angst vor der Pandemie haben zu einem beispiellosen Rückgang der allgemeinen Lebenszufriedenheit geführt“, erklärt die Studie. Während die durchschnittliche Bewertung der Zufriedenheit Anfang 2021 bei nur 6,8 von 10 Punkten lag, betrug sie 2019 7,3 und 2020, vor dem ersten Lockdown, noch 7,2.

    Paradoxerweise ist die materielle und soziale Not seit Beginn der Pandemie zurückgegangen. Zu Beginn des Jahres 2021 galten 10,9 % der Menschen in Frankreich nach dem Europäischen Indikator für materielle und soziale Not als arm im nicht-monetären Sinne, gegenüber 13,1 % in den Jahren 2019 und 2020. „Dieser Rückgang erklärt sich eher durch die Unmöglichkeit, an Aktivitäten teilnehmen zu können, als durch einen tatsächlichen Rückgang der finanziellen Schwierigkeiten“, so das Insee.

    Die Lebenszufriedenheit, die auf einer Skala von 0 „überhaupt nicht zufrieden“ bis 10 „völlig zufrieden“ bewertet wird, ermöglicht es, das subjektive Wohlbefinden der Menschen zu messen. Der Indikator der materiellen und sozialen Deprivation der Europäischen Union ist definiert als der Anteil der Personen, die in normalen Wohnungen leben aber nicht in der Lage sind, die Ausgaben für mindestens fünf von dreizehn Elementen des täglichen Lebens zu decken, die als wünschenswert oder sogar notwendig erachtet werden, um einen akzeptablen Lebensstandard zu haben.

    Diese Studie wird seit 2004 jedes Jahr vom Insee bei 12.000 Haushalten mit Wohnsitz im französischen Mutterland (ohne Überseegebiete) durchgeführt.

  • Regierung will mit über 2 Milliarden den Stromversorger EDF aus der Krise holen

    Regierung will mit über 2 Milliarden den Stromversorger EDF aus der Krise holen

    Wirtschaftsminister Bruno Le Maire kündigte am Freitag an, dass sich der Staat mit 2,1 Milliarden Euro an der Rekapitalisierung der EDF beteiligen wird. Der Staat wird sich mit 2,1 Milliarden Euro an der Rekapitalisierung des Stromversorgers EDF beteiligen, kündigte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Freitag auf dem Sender RTL an. Diese Summe entspreche dem 83,9%igen Anteil des Staates an dem Stromversorger, der sein Kapital um 2,5 Milliarden erhöhen werde, erklärte der Minister. „Die EDF hat Schwierigkeiten, die mit der Nichtverfügbarkeit von Kernreaktoren zusammenhängen. Sie braucht die Unterstützung des Staates und wie immer steht der Staat an der Seite der EDF und den Beschäftigten“, betonte Bruno Le Maire. Der Minister bekräftigte, dass die langfristigen Aussichten weiterhin günstig für den Energiekonzern sei, der im Zentrum des von Emmanuel Macron angekündigten neuen Plans für die Kernenergie stehen werde – insbesondere durch den Bau von sechs neuen Reaktoren. Der Präsident ha…

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