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  • Kurz vor Ostern Kinder Schokolade wegen Salmonellen zurückgerufen – schon 15 Fälle

    Kurz vor Ostern Kinder Schokolade wegen Salmonellen zurückgerufen – schon 15 Fälle

    Weniger als zwei Wochen vor Ostern werden hunderte Tonnen der in Belgien hergestellten Kinder-Schokolade von Ferrero in Frankreich aufgrund von Salmonellenverdacht zurückgerufen, wie der Konzern am Montag bekannt gab. Mindestens 15 Fälle seien in Frankreich bereits identifiziert worden, berichten die Gesundheitsbehörden. Kurz vor Ostern werden in Frankreich hunderte Tonnen Kinder-Schokolade wegen Salmonellenverdachts zurückgerufen, wie der Ferrero-Konzern am Montag mitteilte. Weniger als 15 Tage vor Ostern weisen diese in Belgien hergestellten Produkte eine „potenzielle“ Verbindung zu Salmonellenfällen auf, so das italienische Unternehmen, das die Marke Kinder vermarktet, und das sich „freiwillig“ für diesen Rückruf entschieden hat. Acht der 15 Erkrankten mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden Am Montagabend gab Ferrero bekannt, dass in Frankreich kein einziger Fall festgestellt worden sei. Am Dienstagmorgen berichtet die Generaldirektion für Gesundheit jedoch im Gegenteil, dass i…

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  • Skandal in Pflegeheimen: 80 Klagen von Familien gegen die Orpea-Heime eingereicht

    Skandal in Pflegeheimen: 80 Klagen von Familien gegen die Orpea-Heime eingereicht

    Diese Klagen richten sich gegen die private Pflegeheimgruppe wegen „Gefährdung des Lebens von Menschen“, „unterlassener Hilfeleistung“, aber auch wegen „fahrlässiger Tötung“, „fahrlässige Körperverletzung“ und „Diebstahl“. Fast 80 Klagen von Familien von Heimbewohnern wurden am Montag bei der Staatsanwaltschaft in Nanterre gegen die Orpea-Gruppe eingereicht, insbesondere wegen „Gefährdung von Personen“ und „fahrlässiger Tötung“, wie die Anwältin Sarah Saldmann der Agentur AFP mitteilte und damit eine Meldung der Zeitung Le Parisien bestätigte. Diese Einzelklagen richten sich gegen die Betreiberfirma privater Pflegeheime wegen „Gefährdung des Lebens anderer“ und „unterlassener Hilfeleistung für eine Person in Gefahr“, aber auch wegen „fahrlässiger Tötung“, „fahrlässiger Körperverletzung“ und „Diebstahls“. Die Staatsanwaltschaft von Nanterre wurde am Montag von der Nachrichtenagentur AFP kontaktiert, wollte aber den Eingang dieser Anzeigen nicht bestätigen. Die Anzeigen betreffen etwa 30…

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  • Benzinpreise: Preis für Dieselkraftstoff jetzt durchschnittlich 22 Cent niedriger

    Benzinpreise: Preis für Dieselkraftstoff jetzt durchschnittlich 22 Cent niedriger

    Der Preis für einen Liter Dieselkraftstoff sank in den vergangenen Tagen deutlich auf durchschnittlich 1,8910 Euro, 22,55 Cent weniger als in der Vorwoche.

    Die Preise an französischen Tankstellen sind in der letzten Woche aufgrund der sinkenden Rohölpreise und der Einführung des staatlichen Rabatts deutlich gefallen. So sank etwa der Preis für einen Liter Dieselkraftstoff in der vergangenen Woche auf durchschnittlich 1,8910 Euro, 22,55 Cent weniger als in der Vorwoche. Dies geht aus den wöchentlichen Zahlen des Ministeriums für den ökologischen Übergang hervor, die am Montag veröffentlicht wurden.

    Der Liter Super bleifrei 95 sank auf 1,8324 Euro (-17 Cent) und der Liter Super SP 95-E10 auf 1,7839 Euro (-18 Cent). Die Regierung führte ab letzten Freitag für vier Monate einen Rabatt von 15 bis 18 Cent (inkl. MwSt.) pro Liter Kraftstoff an der Zapfsäule ein, um den Autofahrern zu helfen, mit den steigenden Preisen fertig zu werden. Der an der Zapfsäule angezeigte Preis beinhaltet diesen Rabatt bereits. Die Händler bekommen im Vorfeld den Rabatt von den jeweiligen Einkaufszentralen gewährt.

    Lesen Sie auch: Treibstoffrabatt: Autofahrer stürmen die Tankstellen

    Die Rohölpreise, die nach der russischen Invasion in der Ukraine gestiegen waren, tendierten letzte Woche wieder nach unten. Die USA und andere Mitgliedsländer der Internationalen Energieagentur (IEA) hatten angekündigt, dass sie ihre strategischen Reserven stärker anzapfen würden, um den Öl-Markt zu stabilisieren.

  • Massaker in Butscha: Kann Wladimir Putin selbst wegen „Kriegsverbrechen“ angeklagt werden?

    Massaker in Butscha: Kann Wladimir Putin selbst wegen „Kriegsverbrechen“ angeklagt werden?

    Wird Wladimir Putin in einigen Jahren wegen Kriegsverbrechen vor Gericht gestellt werden können, wie man es etwa mit Slobodan Milosevic nach dem Krieg im ehemaligen Jugoslawien in den 1990er Jahren gemacht hat? Nach den Massakern in Butscha stellen sich viele Menschen diese Frage. Angesichts der in Butscha entdeckten Gräueltaten stellt sich die Frage nach einer strafrechtlichen Verfolgung von Wladimir Putin wegen Kriegsverbrechen. Bereits nach der tödlichen Bombardierung der Entbindungsstation und des Kinderkrankenhauses in Mariupol am 8. März hatte ihn die ukrainische Regierung einiger Kriegsverbrechen beschuldigt. Wenige Tage zuvor, nämlich am 2. März, hatte der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) bereits eine Untersuchung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen eingeleitet, die in der Ukraine seit November 2013, dem Beginn des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine, mutmasslich begangen wurden. „Unsere Arbeit, Beweise zu sammeln, hat begonnen“, sagte St…

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  • Ukraine: Macron will neue Sanktionen gegen Russland nach „unerträglichen Szenen“ in Butscha

    Ukraine: Macron will neue Sanktionen gegen Russland nach „unerträglichen Szenen“ in Butscha

    Präsident Emmanuel Macron äußerte sich am Montagmorgen erneut zu den Leichenfunden in der ukrainischen Stadt Butscha. Er wünscht sich neue Sanktionen gegen Russland wegen dieser wahrscheinlichen Kriegsverbrechen. Emmanuel Macron hat sich am Montag, 4. April, dafür ausgesprochen, dass die Europäische Union neue Sanktionen gegen Russland beschließt und dabei auch Öl und Kohle erwähnt, nachdem in der Region Kiew, insbesondere in Butscha, hunderte Leichen von Zivilisten gefunden wurden. „Was in Butscha passiert ist, macht ein neues Sanktionspaket und sehr klare Maßnahmen erforderlich“, sagte der französische Präsident auf France Inter. „Also werden wir uns mit unseren europäischen Partnern, insbesondere Deutschland“ in „den nächsten Tagen“ abstimmen, fügte er hinzu und sprach von individuellen Sanktionen und Maßnahmen in Bezug auf „Kohle und Öl“.

    Mit dem, was gerade passiert, insbesondere „in Mariupol, müssen wir das Signal aussend…

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  • Präsidentschaftswahlen: „Ich werde eine Million Menschen ausweisen“, verspricht Eric Zemmour

    Präsidentschaftswahlen: „Ich werde eine Million Menschen ausweisen“, verspricht Eric Zemmour

    Der Präsidentschaftskandidat der Partei „Reconquête!“ möchte über sein Ministerium für „Remigration“ „ausländische Straftäter“ und „illegale Einwanderer“ ausweisen. Éric Zemmour wird, wenn er zum Präsidenten gewählt wird, während seiner fünfjährigen Amtszeit „eine Million Menschen ausweisen“. Der Kandidat der Partei „Reconquête!“ erklärte am Montag im französischen Radiosender Franceinfo, dass er ein Ministerium für „Remigration“ schaffen wolle. Er erklärte, dass sich unter der Million abgeschobener Personen „natürlich auch illegale Einwanderer befinden werden“. Dafür werde er „das Delikt der illegalen Situation wieder einführen, das es seit 2012 nicht mehr gibt“. Er sagte: „Heute können die Polizisten einen Ausländer nicht festnehmen, nur weil er illegal ist“. Auch „ausländische Straftäter“ sollen ausgewiesen werden. Straftätern und Kriminellen mit doppelter Staatsbürgerschaft wird er „die Staatsbürgerschaft entziehen“. „Das wird eine Menge Leute betreffen“, sagte der rechtsextreme Pr…

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  • Rechtsextreme in Frankreich: „Ich habe es nicht geschafft, sie einzudämmen“, bedauert Emmanuel Macron

    Rechtsextreme in Frankreich: „Ich habe es nicht geschafft, sie einzudämmen“, bedauert Emmanuel Macron

    Emmanuel Macron bedauert, dass er den Aufstieg der extremen Rechten nicht habe eindämmen können, und meint, dass „die richtige Antwort Zeit brauchen“ werde. „Ich habe es nicht geschafft, sie einzudämmen“, bedauerte Emmanuel Macron am Montag, 4. April, auf France Inter in Bezug auf den Aufstieg der extremen Rechten in Frankreich in den letzten fünf Jahren. Die extreme Rechte könnte laut verschiedenen Umfragen in der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen am kommenden Sonntag fast 35% der Wählerstimmen auf sich vereinen. Der scheidende Präsident sagt, er akzeptiere seinen Anteil am Aufstieg der extremen Rechten: „Ich weiß, dass man es immer liebt, einen Präsidenten der Republik sagen zu hören, dass er Misserfolge erlebt. Ich habe es nicht geschafft, sie einzudämmen. Aber ich denke, dass ich in diesen fünf Jahren nicht versucht habe, solchen Themen auszuweichen.“ „Es gibt eine große Störung in unseren Gesellschaften“Emmanuel Macron ist der Ansicht, dass es „eine große Störung in unseren …

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  • Emmanuel Macron: Gewalttätige Proteste in Korsika sind „inakzeptabel“

    Emmanuel Macron: Gewalttätige Proteste in Korsika sind „inakzeptabel“

    Emmanuel Macron bedauerte am Montag auf France Inter, dass sich Politiker bei einer Demonstration in Ajaccio auf Korsika zu Ehren von Yvan Colonna an der Spitze des Protestzuges gestellt hatten. „Was ich an diesem Wochenende gesehen habe, ist inakzeptabel“, kommentierte Emmanuel Macron am Montag, den 4. April, auf France Inter, einen Tag nach der Gewalttätigkeiten während einer Demonstration in Ajaccio auf Korsika zu Ehren von Yvan Colonna. Es kam zu heftigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizeikräften. Der scheidende Präsident bedauerte, dass sich Politiker an der Spitze des Demonstrationszuges positioniert hatten, und erklärte, dass es „keine Diskussion mit Leuten geben wird, die sich so verhalten“. Gilles Simeoni, der Präsident des Exekutivrats von Korsika, war bei der Demonstration am Sonntag in Ajaccio anwesend. Emmanuel Macron, der für seine Wiederwahl kandidiert, versichert, dass er seine Linie in Bezug auf Korsika „nicht geändert“ habe. Er antwortete auf die Frage …

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  • Kälteeinbruch: Bis zu -5°C heute Morgen in Okzitanien – kälteste Aprilnacht seit 1947

    Kälteeinbruch: Bis zu -5°C heute Morgen in Okzitanien – kälteste Aprilnacht seit 1947

    Die am Montagmorgen gemessenen Temperaturen waren die tiefsten des Kälteeinbruchs, der seit dem Wochenende in Frankreich herrscht. Viele Landwirte und Weinbauern machen sich Sorgen um ihre Ernten.

    Im Südwesten Frankreichs begann es am Samstagmorgen auch in geringer Höhe zu schneien und die Temperaturen sanken am frühen Montagmorgen, 4. April, auf den tiefsten Wert seit April 1947.

    So wurde bei Tagesanbruch laut Météo Ciel – 5,9°C in Rodez, – 4,1°C in Auch und – 2,3°C in Albi gemessen. Bei Tagesanbruch sind die Temperaturen am kühlsten. Und in der sternklaren Nacht gab es keine wärmende Wolkendecke.

    Ein solcher Kälteeinbruch Anfang April ist ein gefährliches Problem für Landwirte und Weinbauern. Vor einer Woche erst hatten die Höchstwerte in Frankreich zum ersten Mal in diesem Jahr die 20°C-Marke überschritten. Ein Teil der Kulturen hatte deshalb bereits mit der Blüte begonnen. Um Erfrierungen ihrer Pflanzen zu vermeiden – ein Szenario, das sie bereits vor einem Jahr erlebt hatten -, zögerten Landwirte nicht, Strohballen auf ihren Feldern zu verbrennen. Die Hitze schützt die Kulturen und der Rauch blockiert die kälte. Andere nutzten riesige Ventilatoren, um die Luft anzuwärmen und umzuwälzen.

    Die Temperaturen werden voraussichtlich erst am Dienstag, 5. April oder am Mittwoch wieder dem jahreszeitlichen Normaldurchschnitt entsprechen.

    Erst wenn die Eisheiligen am 11., 12. und 13. Mai vorbei sind, werden die Landwirte endgültig aufatmen können.

  • Korsika: 15 Demonstranten und 12 Polizisten bei Auseinandersetzungen in Ajaccio verletzt

    Korsika: 15 Demonstranten und 12 Polizisten bei Auseinandersetzungen in Ajaccio verletzt

    Neue Proteste zum Gedenken an den vor zwei Wochen verstorbenen Yvan Colonna eskalierten und drohen die Aufnahme der angekündigten Gespräche mit der Regierung über eine mögliche Autonomie für die Insel zu verzögern.

    In Korsika bleiben die Spannungen auch zwei Wochen nach dem Tod von Yvan Colonna hoch. Am Sonntag, 3. April, fand in Ajaccio (Südkorsika) eine Demonstration zu Ehren des Unabhängigkeitskämpfers Yvan Colonna statt, der nach einem Angriff durch einen Mitgefangenen Anfang März ins Koma gefallen war.

    Die Proteste mündeten in gewalttätigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Die Polizei berichtete am Montag von 15 Verletzten unter den Demonstranten, von denen acht ins Krankenhaus eingeliefert wurden, aber nicht in Lebensgefahr schweben. Bei den Auseinandersetzungen wurden auch 12 Sicherheitskräfte leicht verletzt.

    Zur gleichen Zeit versammelten sich nach Angaben der Polizei etwa 60 Personen friedlich vor der CRS-Kaserne (Compagnies Républicaines de Sécurité) in Furiani bei Bastia. Mehr als 500 Personen hatten bereits eine Woche zuvor, am Sonntag, den 27. März, vor dieser Kaserne demonstriert.

    https://twitter.com/ProtestNews_EN/status/1510887116204658688