Autor: Nachrichten

  • Nantes: McDonald’s-Restaurant mit einem Bagger überfallen

    Nantes: McDonald’s-Restaurant mit einem Bagger überfallen

    Aus der Kasse wurden mehrere Tausend Euro entwendet.

    Ein McDonald’s-Restaurant in Nantes (Loire-Atlantique) wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag mit einem Bagger angegriffen, wie France Bleu Loire Océan am Donnerstag, den 10. Februar berichtete. Am Donnerstagmorgen befand sich die Maschine noch teilweise im Inneren des Restaurants. Aus der Kasse wurden etwa 3.000 Euro entwendet.

    Das Restaurant befindet sich in der Rue de la Janvraie, am Fuße der Cheviré-Brücke im Westen der Stadt. Ein Teil der Fassade wurde mit dem Bagger zerstört, auch der Dachstuhl des Gebäudes wurde beschädigt. Das Restaurant wird mehrere Wochen geschlossen bleiben müssen.

    Der Bagger war von dem oder den Tätern von einer nahe gelegenen Baustelle gestohlen worden. mit der Schaufel des Baggers wurde der Bereich des Gebäudes, in dem sich die Kasse des „Drive“ befindet, aufgebrochen. Der oder die Diebe stahlen etwa 3.000 Euro.

    Um Kurzarbeit zu vermeiden, werden die rund 40 Angestellten bis zur Wiedereröffnung auf andere Restaurants in der Stadt verteilt.

    https://www.youtube.com/watch?v=q4Mr6nDWLr8
  • Gesundheit: Grippeepidemie in Frankreich nimmt wieder zu

    Gesundheit: Grippeepidemie in Frankreich nimmt wieder zu

    Wegen Covid-19 war die Grippe ein wenig in den Hintergrund getreten. Doch die Grippeepidemie breitet sich in vielen Regionen Frankreichs wieder aus. Dies geht aus der neuesten wöchentlichen Bilanz von Santé publique France hervor, die am Mittwoch, dem 9. Februar veröffentlicht wurde. Die Grippeepidemie nimmt wieder zu, so der letzte wöchentliche Bericht von Santé publique France, der am Mittwoch, 9. Februar veröffentlicht wurde. Die Epidemie ist insbesondere im Südosten aktiv, wo sie weiter zunimmt. Aber auch in der Region Ile-de-France steigt sie wieder an. Santé publique France stellt einen Anstieg der Fälle in den Regionen Provence-Alpes-Côte d’Azur, Korsika, Auvergne-Rhône-Alpes, Bretagne und Ile-de-France fest. Ein Rückgang der Indikatoren ist hingegen in den Regionen Centre-Val de Loire und Hauts-de-France zu verzeichnen. Santé publique France erklärt, dass „die Indikatoren in den anderen Regionen“ eher stabil sind. In den Überseegebieten ist Guyana in eine epidemische Phase übe…

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  • „One Ocean Summit“: Warum der Ozean unbedingt vor menschlichem Müll geschützt werden muss

    „One Ocean Summit“: Warum der Ozean unbedingt vor menschlichem Müll geschützt werden muss

    Der „One Ocean Summit“ wurde am Mittwoch, dem 9. Februar, in Brest eröffnet. Drei Tage lang treffen sich dort Wissenschaftler, Politiker und NGOs, um Staaten zu mobilisieren und wichtige Themen rund um den Schutz der Meere zu besprechen, mit dem Ziel, „unsere Ozeane zu retten“. Die Weltmeere spielen eine wichtige Rolle im Kampf gegen die globale Erwärmung, sind aber stark vom Menschen gefährdet.

    „Das Niveau der Ambitionen der internationalen Gemeinschaft bei maritimen Themen anheben und unsere gemeinsame Verantwortung für den Ozean in konkrete Maßnahmen umsetzen.“ So steht es auf der Homepage des One Ocean Summit. Vom 9. bis 11. Februar kommen Wissenschaftler, NGOs und politische Persönlichkeiten in Brest zusammen, um verschiedene maritime Projekte zu ermöglichen und damit dieses ebenso riesige wie empfindliche Ökosystem zu schützen. „Der Ozean macht 70% der Erdoberfläche aus“, erinnert François Galgani, Ozeanologe am Institut Français de la Recherche pour l’exploitation de la Mer (Ifremer), gegenüber La Dépêche. „In sehr tiefen Gewässern sind die Reproduktionszyklen länger. Wenn also viel gefischt wird, besteht die Gefahr, dass eine Art ausstirbt.“

    Mehr Kohlenstoff absorbiert als der Amazonas-Regenwald
    Die Hauptsorgen des Gipfels betreffen den Temperaturanstieg und den Anstieg des Meeresspiegels. „Die Zahlen können je nach Projektion variieren. Die optimistischsten sagen einen Anstieg von 1°C voraus, die pessimistischsten 4°C“, stellt Laurent Seuront, Forschungsdirektor am CNRS, fest. Aber wie dem auch sei, die wissenschaftliche Gemeinschaft ist sich einig, dass etwas getan werden muss, und zwar schnell.

    Die globale Erwärmung hat auch Folgen für die Meeresbewohner. so haben Ozeanologen festgestellt, dass bereits einige Fischarten aus dem Mittelmeerraum nach Norden gewandert sind. Im Meer wird das gleiche Verhalten wie bei einigen Arten an Land beobachtet, die sich durch Abwanderung an das veränderte Klima anpassen. Auch wenn diese Wanderungen keine sofortigen dramatischen Folgen haben, können sie längerfristig zu einem Rückgang der Artenvielfalt führen.

    Der Ozean spielt eine große Rolle bei der Regulierung der globalen Erwärmung. Plankton zum Beispiel ist ein wahres Kohlenstoffgrab. Plankton absorbiert mindestens soviel CO2 wie der Amazonas-Regenwald, vielleicht sogar noch mehr. Je nach Studie wird von Plankton und Algen zwischen einem Viertel und einem Drittel des vom Menschen produzierten CO2 assimiliert.

    Plastik, der Feind des Ozeans
    Die menschliche Umweltverschmutzung wirkt sich in den Meeren immer gefährlicher aus, hauptsächlich durch Plastik, das Mikropartikel erzeugt. Die winzigen Krebstiere im Plankton werden durch die mikroskopisch kleinen Plastikteilchen in ihrer Vermehrung gestört und etwa 80% der Meeresschildkröten haben Plastik in ihrem Magen. Die Ökosysteme werden durcheinander gebracht und es entstehen tote Zonen mit sehr wenig Leben, befürchten Meeresbiologen.

    Andere Verschmutzungen können zu einem Phänomen führen, das Eutrophierung genannt wird. Eutrophierung bedeutet, dass ein Nährstoff in zu großer Menge vorhanden ist und dadurch das Wasser nicht mehr im Gleichgewicht ist. In der Bretagne zum Beispiel findet man wegen der Schweinefarmen zu viel Nitrat im Wasser. Das ist auch in der Ostsee oder in den Lagunen des Languedoc der Fall. Das kann zum Aussterben von Meerestieren führen oder das Verhalten von Plankton verändern.

    Obwohl die Plastikverschmutzung verschiedene Ursachen hat, wie zum Beispiel Abfälle von Touristen am Strand im Sommer oder die Schiffahrt, wird die Industrie als Hauptverursacher angesehen. Zunächst einmal wegen der intensiven Fischerei, denn viele Fischereischiffe verlieren ihre Netze, die auf dem Meeresgrund landen und dort weiter töten. Dadurch gibt es auf Dauer weniger Fische zu fangen…

    Grosse Gefahren gehen für die Meere bekanntermassen vom kommerziellen Schiffsverkehr aus: Frachtschiffe transportieren regelmäßig Container mit Plastikkugeln, die als Rohstoff zur Herstellung von Verpackungen verwendet werden. Sie werden wegen ihres geringeren Gewichts oft ganz oben auf den Containerstapeln transportiert und gehen im Falle von Havarien meist als erste über Bord.

    Der One Ocean Summit hat sich zum Ziel gesetzt, künftige Industrieprojekte wie den Tiefseebergbau insbesondere den Abbau von seltenen Metallen, die zum Beispiel für die Herstellung von Batterien verwendet werden, mit der Erhaltung der Ökosysteme in Einklang zu bringen. Ohne eine internationale Koordination wird es keinen Schutz der Meere geben.

  • Anti-Impfpass-Protest: Polizeipräfekt von Paris verbietet „Freiheitskonvois“

    Anti-Impfpass-Protest: Polizeipräfekt von Paris verbietet „Freiheitskonvois“

    Inspiriert von den Protesten der kanadischen Trucker gegen Impfungen und Einschränkungen, sind die „Freiheitskonvois“ in Frankreich entstanden. Sie wurden jetzt in Paris verboten, wie die Polizeipräfektur von Paris am Donnerstag bekannt gab. Die Bewegung hatte geplant, am Freitag in die Hauptstadt einzufahren, aber es werden Vorkehrungen getroffen, um Blockaden zu verhindern und diejenigen, die gegen das Verbot verstoßen, festzunehmen.

    Der Polizeipräfekt kündigte am Donnerstag, 10. Februar, an, dass die „Freiheitskonvois“, die von einer in Kanada aus Protest gegen die Impfpflicht für Trucker ins Leben gerufenen Bewegung inspiriert wurden und ab Freitag „die Hauptstadt blockieren“ wollten, in Paris verboten werden.

    „Ein spezielles Dispositiv wird aufgestellt (…), um die Blockade von Straßenachsen zu verhindern und Zuwiderhandlungen gegen dieses Verbot zu unterbinden“, veröffentlichte die Polizeipräfektur in einer Erklärung.

    Lesen sie auch: “Konvoi der Freiheit”: Abfahrten in ganz Frankreich an diesem Mittwoch – gemeinsame Ankunft am…

    Tausende Gegner des Impfpasses kündigten in sozialen Netzwerken an, im Rahmen der „Freiheitskonvois“ „nach Paris zu rollen“, inspiriert von kanadischen Fernfahrern, die das Zentrum der Hauptstadt ihres Landes, Ottawa, blockieren.

    Mehrere Konvois sind bereits am Mittwoch aus Nizza, Bayonne und Perpignan aufgebrochen.

    Sie planen, am Freitagabend Paris zu erreichen, und einige rufen dazu auf, anschließend nach Brüssel zu fahren, wo am Montag, dem 14. Februar, ein europäischer Konvoi geplant ist.

    Der Polizeipräfekt, der den Polizisten „strenge Anweisungen“ gegeben hat, erinnert daran, dass die Behinderung des Verkehrs mit bis zu zwei Jahren Gefängnis, einer Geldstrafe von 4.500 Euro, der Stilllegung und Beschlagnahmung des Fahrzeugs und der Aussetzung des Führerscheins für eine Dauer von bis zu drei Jahren bestraft werden kann.

    „Der Organisator einer verbotenen Demonstration kann mit sechs Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe von 7.500 Euro bestraft werden, und die Teilnehmer werden mit einem Strafzettel der vierten Klasse belegt“, d. h. mit 135 Euro, fügte die Präfektur hinzu.

  • Covid-19: Studie aus Toulouse bestätigt, dass man gegen Omikron schlechter geschützt ist

    Covid-19: Studie aus Toulouse bestätigt, dass man gegen Omikron schlechter geschützt ist

    Das Virologielabor der Universitätsklinik Toulouse untersuchte bei Covid-19-positiven Personen, wie hoch ihr Antikörperspiegel vor der Infektion war. Die Forscher verglichen insbesondere die Werte einer Infektion durch die Omikron-Variante mit einer Infektion durch die Delta-Variante. Es überrascht nicht, dass der Antikörperspiegel viel höher sein muss, um vor Omikron geschützt zu sein. Das Virologielabor des Centre Hospitalier Universitaire (CHU) in Toulouse setzt seine Studien zum Schutz vor Covid-19 fort. Nachdem das Team im September 2021 einen Artikel über die Mindestschwelle an Antikörpern veröffentlicht hatte, die erforderlich ist, um vor einer Infektion mit dem Covid-19 Stamm Alpha (englische Variante) geschützt zu sein, versuchte es nun, die Werte für die Delta- und Omicron-Varianten zu klären. Die Ergebnisse wurden nun in der Zeitschrift „Journal of infection“ veröffentlicht. Für die Studie analysierte das Team um Prof. Jacques Izopet die Daten aus 1.169 positiven Tests auf C…

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  • Die geplante Wiederbelebung der Kernenergie in Frankreich

    Die geplante Wiederbelebung der Kernenergie in Frankreich

    Emmanuel Macron ist noch nicht offizieller Präsidentschaftskandidat, aber am Donnerstag, 10. Februar, wird er seine Vision für die Energiepolitik Frankreichs vorstellen. Der Staatschef wird in Belfort erwartet, um einen Plan zur Wiederbelebung der Atomenergie mit dem Bau neuer EPR-Reaktoren auf den Weg zu bringen. Die Schließung des Atomkraftwerks Fessenheim (Haut-Rhin) war ein Versprechen des Kandidaten Macron, das 2020 umgesetzt wurde, und es ist ein Symbol für die Reduzierung des Atomstroms in Frankreich. Dennoch wird der Präsident am Donnerstag, den 10. Februar, eine massive Wiederbelebung der Atomindustrie mit neuen EPR-Reaktoren ankündigen. Laut der Regierung wird es keine Kehrtwende geben: Das Ziel, den Atomstromanteil bis 2035 von 75 auf 50 Prozent zu senken, bleibt bestehen. Es sei jedoch eine Frage der Energiesouveränität und der Industriepolitik. Lesen Sie auch: Abgeschaltete Atomreaktoren: Ist die Stromversorgung Frankreichs gefährdet? Umweltschützer lehnen die Kernenergie …

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  • Chef von TotalEnergies kündigt Rabatt auf Kraftstoffe an

    Chef von TotalEnergies kündigt Rabatt auf Kraftstoffe an

    Die TotalEnergies-Gruppe kündigt zwei Maßnahmen ein, um die Franzosen angesichts der steigenden Energiepreise zu unterstützen. Der Vorstandsvorsitzende von TotalEnergies kündigte am Mittwoch an, weniger wohlhabenden Franzosen etwas Gutes tun zu wollen. Als Gast in der Morgensendung von RTL nannte Patrick Pouyanné zwei Maßnahmen, die es seinen Kunden erleichtern sollen, ihre Gas- und Treibstoffrechnungen zu bezahlen. „Kunden, die sich in einer prekären Situation befinden, die unser Gas nutzen und deren Rechnung steigt, werden von uns einen Gas-Scheck über 100 Euro erhalten. Die Regierung hatte ihnen im Dezember einen Scheck über 100 Euro ausgezahlt, wir verdoppeln also den Scheck“, sagte Pouyanné. Der CEO von Total erklärte, dass dies 200.000 Kunden betreffe, die „bei ihrer nächsten Rechnung eine Gutschrift von 100 Euro von der Summe, die sie bezahlen müssen, abgezogen sehen“. Dies bedeute „etwa 20 Millionen Euro für das Unternehmen, also 30% der Marge, die wir machen“. Rabatt auf Kraftstoff Eine weitere Maßnahme kündigte der Vorstandsvorsitzende in Bezug auf Kraftstoff an: In ländlichen Gebieten wird der Konzern Kassenrabatte von 10 Cent pro Liter anbieten. „1.150 Tankstellen in ländlichen Gebieten, das heisst Gemeinden mit weniger als 6.000 Einwohnern, wo das Auto ein unverzichtbares Gut ist. Die Aktion beginnt am Montag und dauert drei Monate“. Es sollen auch 200 Tankstellen in den Überseegebieten von der Rabattaktion betroffen sind. Die Liste der teilnehmenden Tankstellen wird am Wochenende auf der Website von TotalEnergies veröffentlicht.
  • „Konvoi der Freiheit“: Abfahrten in ganz Frankreich an diesem Mittwoch – gemeinsame Ankunft am Freitagabend in Paris

    „Konvoi der Freiheit“: Abfahrten in ganz Frankreich an diesem Mittwoch – gemeinsame Ankunft am Freitagabend in Paris

    Die Protestbewegung „Konvoi der Freiheit“ nach dem Beispiel von Fernfahrern in Kanada, organisiert sich nun auch in Frankreich. Autofahrer aus ganz Frankreich machen sich am Mittwoch auf den Weg nach Paris. Das Ziel ist eine gemeinsame Ankunft am Freitagabend in der Hauptstadt. Im sogenannten „Konvoi der Freiheit“ wollen mehrere tausend Autofahrer bis zum Wochenende nach Paris fahren, um gegen die Regierungspolitik und insbesondere gegen den Impfpass zu protestieren. Diese Protestbewegung ist von der Aktion kanadischer Fernfahrer inspiriert und beginnt weltweit an Bedeutung zu gewinnen. Am 9. Februar haben sich bereits mehrere Konvois gebildet: Nizza-Paris, Perpignan-Paris und Bayonne-Paris, Brest-Paris und Quimper-Paris starten am 10. Februar und Konvois aus Straßburg, Charleville-Mézières, Lille und Cherbourg am 11. Februar. Mitteilungen, die in sozialen Netzwerken kursieren, kündigen eine Versammlung in Paris am Freitag, den 11. Februar 2022 um 20 Uhr und eine europäische Zusammenku…

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  • Abgeschaltete Atomreaktoren: Ist die Stromversorgung Frankreichs gefährdet?

    Abgeschaltete Atomreaktoren: Ist die Stromversorgung Frankreichs gefährdet?

    Nachdem in drei weiteren Atomreaktoren mögliche Korrosionsprobleme festgestellt wurden, sind nun 20% des Atomparks abgeschaltet. Die Betreiber des Stromnetzes bleiben jedoch optimistisch, dass es nicht zu einem „Blackout“ kommt.

    Schwarze Serie für die EDF. Der französische Konzern kündigte die Abschaltung von drei weiteren Atomreaktoren an, um Kontrollen wegen möglicher Korrosionsprobleme an einem Sicherheitsschaltkreis durchzuführen.

    Alles begann damit, dass im Dezember letzten Jahres im Kraftwerk Civaux im Departement Vienne Risse in den Rohren des Sicherheitseinspeisungskreislaufs – der im Falle eines Störfalls zur Kühlung des Reaktorkerns dient – festgestellt wurden.

    „Ernsthaftes Ereignis“
    Diese Schäden wurden durch ein bislang unerklärtes Korrosionsphänomen verursacht. Dies hat sowohl bei der EDF als auch bei der Behörde für nukleare Sicherheit (Autorité de la sûreté nucléaire) Besorgnis ausgelöst. Deren Direktor bezeichnete das Problem als „ernstes Ereignis“, zumal es Reaktoren unterschiedlichen Typs oder unterschiedlicher Leistung betrifft.

    „Es ist ein ernstes Ereignis, weil die betroffenen Kreisläufe diejenigen sind, die dazu dienen, mögliche Folgen eines Unfalls zu stoppen“.

    „Das System dient nicht dazu, den Reaktor zu betreiben, sondern dient dazu, ihn zu fluten, wenn der Reaktorkern schmilzt. Es ist ein wesentliches Sicherheitsinstrument“, erklärt Nicolas Goldberg, Energieexperte bei Colombus Consulting gegenüber Franceinfo. Das ist für den Stromversorger EDF ein heikles Problem, denn wenn man solche Korrosionen bei einem Großteil der Kernkraftwerke feststellt, könnte man diese zwar abschalten, müsste dann aber zwischen der Sicherheit der Atomenergie und der Versorgungssicherheit abwägen.

    Die EDF ist nun gezwungen, eine Reihe von präventiven Abschaltungen vorzunehmen, um die notwendigen Überprüfungen durchzuführen. Ohne zu wissen, ob in den nächsten Wochen oder Monaten nicht noch weitere Reaktoren abgeschaltet werden müssen. Ein weiterer schwerer Schlag für die atomare Stromerzeugung, da bereits fünf andere Reaktoren abgeschaltet sind. 20% des Atomparks stehen nun also still: Elf der 56 Reaktoren in Frankreich werden in diesem Jahr stillgelegt.

    Lesen Sie auch: EDF muss drei weitere Atomreaktoren wegen Korrosionsverdachts abschalten

    Muss man sich Sorgen machen?
    Die EDF muss nun ihre Prognosen für die Stromproduktion weiter senken, nachdem diese bereits unter der eines einem normalen Jahres lag. Dennoch gibt es kein Horrorszenario eines „black out“ im Falle einer großen Kältewelle in Frankreich, beruhigen Experten. Kurzfristig bestehe kein erhöhtes Risiko von Stromausfällen, es sei denn, das Wetter werde bis Ende des Winters besonders ungünstig.

    Obwohl es natürlich noch zu früh ist, um die Auswirkung der Abschaltungen der drei Reaktoren in Chinon, Catennom und Bugey zu messen, die zwischen dem 19. Februar und dem 9. April erfolgen sollen, wird die Stromproduktion natürlich sinken. Die EDF rechnet nun mit einer Kapazität von 295 bis 315 Terawattstunden, anstelle der bisherigen 300 bis 330. Wobei zu bedenken ist, dass die Stromerzeugung in einem normalen Jahr zwischen 330 und 360 liegt.

    Befürchtungen für den nächsten Winter

    In den letzten Jahren war die Atomstromproduktion noch nie so niedrig. So muss man bis ins Jahr 1991 zurückgehen, um ein vergleichbares Produktionsniveau zu finden, bei sechs Kernkraftwerken weniger als 2022.

    Die Folge sind erhöhte Stromimporte aus den Nachbarländern während des Winters. Deswegen erteilte die Regierung Anfang Februar den letzten Kohlekraftwerken in Frankreich die Genehmigung, mehr zu produzieren und damit in den Monaten Januar und Februar ausnahmsweise mehr CO2 auszustoßen, als es die geltenden Normen vorsehen. Längerfristig richtet sich die Sorge nun auf den nächsten Winter, natürlich abhängig von den Ergebnissen der Kontrollen der Reaktoren. Und der noch schwer abzuschätzenden Dauer ihrer Nichtverfügbarkeit.

    Emmanuel Macron soll am Donnerstag, dem 10. Februar, in Belfort einen Plan für den Bau mehrerer neuer Atomreaktoren bekannt geben.

  • Gabriel Attal: Die Aufhebung des Impfpasses könnte „Ende März Anfang April“ erfolgen

    Gabriel Attal: Die Aufhebung des Impfpasses könnte „Ende März Anfang April“ erfolgen

    Auch Alain Fischer äussert sich über das Ende des Impfpasses: „Es kann ziemlich schnell gehen“. Als Alain Fischer, Vorsitzender des Orientierungsrats für die Impfstrategie, am Mittwoch vom Ausschuss für soziale Angelegenheiten des Senats zur Angemessenheit des Impfpasses in der aktuellen Situation befragt wurde, knüpfte er das Ende des Impfpasses an mehrere Bedingungen. „Aus wissenschaftlicher und medizinischer Sicht muss die Inzidenzrate gesenkt werden, weit unter 2.500 und es muss die derzeitige Überlastung der Krankenhäuser beendet sein, sie müssen ihren üblichen Funktionszustand wiedererlangen und auch Nicht-Covid-Patienten müssen behandelt werden können. Das kann ziemlich schnell gehen“, betonte Alain Fischer, bevor er „Ende März, Anfang April“ als Termin nannte. Fischer betonte auch, dass die Auffrischungsdosis seiner Meinung nach ein wichtiger Faktor sei, der bei der Beendigung des Impfpasses berücksichtigt werden muss. Ähnlich äusserte sich Regierungssprecher Gabriel Attal in d…

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