Der Rückgang ist nach Angaben des Instituts INSEE größtenteils auf Covid-19 zurückzuführen.
Die Zahl der im Jahr 2020 geschlossenen Ehen ist aufgrund der Lockdowns und der Gesundheitskrise um 31,2% im Vergleich zu 2019 gesunken, so eine Studie des Statistik-Instituts Insee, die am Freitag, dem 12. Februar veröffentlicht wurde. Damit ist dies die „niedrigste Rate seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs“, so das nationale Institut für Statistik und Wirtschaftsstudien.
Im Jahr 2020 wurden in Frankreich 154.600 Ehen geschlossen. Der mit der Covid-19-Pandemie verbundene Lockdown von Mitte März bis Mitte Mai 2020 führte zu einem „Stillstand der Hochzeitsfeiern“, die bis auf sehr spezifische Ausnahmen damals verboten waren. Während des ersten Lockdowns wurden nur 538 Ehen geschlossen, während es im Zeitraum vom 17. März bis zum 10. Mai 2019 mehr als 25.000 waren.
Insgesamt gab es 150.000 Eheschließungen von Paare unterschiedlichen Geschlechts und 4.600 Eheschließungen gleichgeschlechtlicher Paare. Das durchschnittliche Heiratsalter, das bereits seit mehr als 20 Jahren stetig ansteigt, hat sich 2020 weiter erhöht: Es erreicht 36,7 Jahre für Frauen, die einen Mann heiraten, gegenüber 36,3 Jahren im Jahr 2019, und 39,3 Jahre für Männer, die eine Frau heiraten, gegenüber 38,8 Jahren im Jahr 2019, so das Insee. Bei gleichgeschlechtlichen Paaren lag das durchschnittliche Heiratsalter im Jahr 2020 bei 44,4 Jahren für Männer und 38,6 Jahren für Frauen.
Das Weiße Haus hat am Freitag davor gewarnt, dass eine Invasion der Ukraine „jederzeit stattfinden könnte“.
Aufrufe zur Wiederaufnahme des Dialogs. Der russische Präsident Wladimir Putin wird am Samstag, dem 12. Februar, erneut mit seinem amerikanischen Amtskollegen Joe Biden und seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron telefonieren. Mehrere Gesprächsrunden in den letzten Tagen konnten die Krise nicht entschärfen, die durch die Stationierung von mehr als 100.000 russischen Soldaten mit schweren Waffen an den Grenzen der Ukraine in den letzten Monaten entstanden war.
„Wir sehen weiterhin Anzeichen für eine russische Eskalation, einschließlich der Ankunft neuer Truppen an der ukrainischen Grenze“, warnte der Berater des Weißen Hauses für nationale Sicherheit, Jake Sullivan, am Freitag nach einem virtuellen Treffen der wichtigsten westlichen Staats- und Regierungschefs. „Eine Invasion könnte jederzeit stattfinden, wenn Wladimir Putin den Befehl dazu gibt“, fügte er hinzu.
Der Ber…
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Der Bürgermeister von Saint-Denis erklärt, dass einer der beiden Passanten lebensbedrohlich verletzt ist.
Am Freitag, dem 11. Februar, wurden in Saint-Denis (Seine-Saint-Denis) gegen 18.30 Uhr Schüsse abgefeuert, wie der Bürgermeister der Stadt, Mathieu Hanotin, in einer auf Twitter veröffentlichten Erklärung mitteilte. Zwei Passanten seien Opfer von verirrten Kugeln geworden, einer der beiden befinde sich in Lebensgefahr.
„Seit drei Tagen kommt es in diesem Viertel“, dem Quartier de l’Emaillerie, „wiederholt zu Schusswechseln“, sagt Mathieu Hanotin. Die beiden Opfer von Freitagabend befanden sich in der Rue Jean Jaurès. „Es handelt sich um eine schwangere Frau und eine ältere Person“, erklärte der Bürgermeister von Saint-Denis, ohne zu präzisieren, welche der beiden Personen lebensgefährlich verletzt wurde.
Suite aux coups de feu tirés rue Jean Jaurès à @VilleSaintDenis, deux passants ont été victimes de balles perdues. J’appelle au calme et à l’arrêt immédiat de ces violences inacceptables. J’adresse mes pensées aux victimes actuellement hospitalisées. Mon communiqué ⬇️ pic.twitter.com/VM37FM6VQK
„Mitglieder der Stadtpolizei und der Nationalpolizei, die vor Ort waren, haben den Opfern erste Hilfe geleistet, bevor sie von den Rettungsdiensten versorgt werden konnten“, berichtet Mathieu Hanotin weiter. Die Urheber der Schüsse werden noch gesucht.
Der Bürgermeister von Saint-Denis „ruft zur Ruhe und zur sofortigen Beendigung dieser inakzeptablen Gewalttätigkeiten auf“.
Aufgrund eines von der Präfektur erlassenen Einfahrtverbots für Paris kampierten Tausende Impfpass-Gegner in der Nacht von Freitag auf Samstag vor den Toren der Hauptstadt.
Tausende von Impfpassgegnern, die in Konvois aus ganz Frankreich angereist waren, kampierten am Samstag, 12. Februar, bei Tagesanbruch vor den Toren von Paris, wo sie trotz eines Verbots durch die Polizeipräfektur, die entschlossen ist, eine Blockade der Hauptstadt zu verhindern, einfahren wollten, um zu protestieren.
Nach Angaben der Pariser Polizeipräfektur wurden 50 Fahrzeuge aus zwei „Freiheitskonvois“ an der Porte de Champerret und der Porte Maillot von den Sicherheitskräften festgesetzt, als sie versuchten, nach Paris einzufahren.
Rund 7.200 Polizisten und Gendarmen „werden in den nächsten drei Tagen eingesetzt, um die Verbote von Fahrzeugkonvois durchzusetzen“, so die Polizei-Präfektur.
Der Polizeipräfekt Didier Lallement hat „eine Reihe von provisorischen Fahrzeuglagerplätzen eingerichtet, die (…) es gemeinsam mit mehreren Dutzend Abschleppfahrzeugen ermöglichen werden, jede Blockade zu beenden“, sagte er. Auch Panzer der Gendarmerie werden in der Hauptstadt eingesetzt, erstmals seit den Protesten der „Gelbwesten“ Ende 2018.
Premierminister Jean Castex versprach, der Bewegung gegenüber unnachgiebig zu sein. „Wenn sie den Verkehr blockieren oder versuchen, die Hauptstadt zu blockieren, muss man sehr entschlossen sein“, betonte er in den Fernsehnachrichten des Senders France 2.
Die Bewegung ist eine bunte Mischung aus Gegnern von Präsident Emmanuel Macron und „Gelbwesten“ und hat sich nach dem Vorbild der Proteste gebildet, die die kanadische Hauptstadt Ottawa lahmlegen.
Hunderte von Autos, Wohnmobilen und Kleintransportern, die von Lille, Straßburg, Vimy (Pas-de-Calais) oder Châteaubourg (Ille-et-Vilaine) aus gestartet waren, stoppten am Freitagabend vor den Toren von Paris. Eine Polizeiquelle meldete, dass kein Konvoi in die Hauptstadt eingedrungen sei.
„Ich rufe zur äußersten Ruhe auf“ „Wir sind alle kollektiv müde von dem, was wir seit zwei Jahren erleben. Diese Müdigkeit drückt sich auf verschiedene Weise aus: durch Verwirrung bei den einen, Depressionen bei den anderen. Wir sehen ein sehr starkes psychisches Leiden, bei unseren jungen und auch weniger jungen Menschen. Und manchmal drückt sich dieses Leiden auch in Wut aus. Ich höre es und respektiere es“, betonte Präsident Macron und mahnte: „ich rufe zur größten Ruhe auf“.
Die Polizei hatte am Freitagnachmittag die Zahl der an den Konvois beteiligten Fahrzeuge auf 3.300 geschätzt, darunter 1.000 auf der RN20 aus Orléans und 500 auf der Autobahn A10-A11 aus Le Mans. Es handele sich um eine Aktion „von phänomenalem Ausmaß“, wie ein Koordinator der Bewegung gegenüber de Agentur AFP sagte.
Andere Verkehrsteilnehmer dürfen nicht gestört werden
„Das Recht zu demonstrieren und eine Meinung zu haben sind ein verfassungsmäßig garantiertes Recht in unserer Republik und in unserer Demokratie. Das Recht, andere zu blockieren oder das Kommen und Gehen zu verhindern, ist es nicht“, kritisierte Premierminister Jean Castex die Protestbewegung.
Die Teilnehmer bestreiten ihrerseits jegliche Absicht, die Hauptstadt zu blockieren, wollen aber am Samstag die wöchentlich stattfindenden Demonstrationen gegen den Impfpass unterstützen.
Zwei Monate vor den Präsidentschaftswahlen fordern die Demonstranten die Rücknahme des Impfpasses und fordern von der Regierung Maßnahmen zur Stützung der Kaufkraft und zur Begrenzung der Energiekosten.
Die Regierung kündigte an, dass sie die Aufhebung des Impfpasses für Ende März oder Anfang April in Betracht zieht.
Aber, man hört auch radikalere Töne unter den Organisatoren der Konvois: „Ich rufe dazu auf, in alle großen Städten zu fahren, um sie zu blockeren“, rief einer der Initiatoren der Bewegung, Rémi Monde, in einem Video auf.
Auf Twitter teilte die Polizeipräfektur von Paris am Freitag mit, dass das Verwaltungsgericht das Verbot der Konvois in die Hauptstadt bestätigt hat.
Tausende von Impfpass-Gegnern, die in Konvois aus ganz Frankreich aufgebrochen waren, näherten sich am Freitag der Hauptstadt Paris. Die meisten von kamen in ihren eigenen Fahrzeugen und wurden über Apps geleitet – eine logistische und koordinative Herausforderung für die Organisatoren dieser improvisierte Mobilisierung.
Die Autobahn A6 in Richtung Paris blockiert. Laut ActuParis war die Autobahn A6 in Richtung Paris weitgehend blockiert. Angeblich wurde von Sicherheitskräften eine Filtersperre errichtet, um die in die Hauptstadt einfahrenden Fahrzeuge zu kontrollieren. Autofahrer mussten am Freitagabned für eine Fahrt, die normalerweise eine Viertelstunde dauert, mehr als eineinhalb Stunden einplanen, um vom Norden des Departements Essonne über die Porte d’Orléans in die Hauptstadt zu gelangen.
Demonstration zur Unterstützung des Konvois auf der Place Denfert-Rochereau in Paris
Une manifestation de soutien aux "#convoisdelaliberte" est organisée par @f_philippot et son parti sur la place Denfert-Rochereau #Paris14. Tous les accès sont fermés aux véhicules par les forces de l'ordre.
„Ich rufe dazu auf, in alle großen Städten zu fahren und sie zu besetzen“, rief einer der Initiatoren der Bewegung unter dem Pseudonym Rémi Monde in einem Video auf, das er in sozialen Netzwerken veröffentlichte. Die Demonstranten wollen am Sonntag nach Brüssel weiter reisen, wo am 14. Februar eine „europäische Konvergenz“ stattfinden soll. Die belgischen Behörden haben den Zugang zur Hauptstadt verboten.
Laut einem Reporter von Loopsider werden auf den Champs-Élysées von der Polizei Barrieren errichtet.
Eine weitere Welle von Lockerungen soll am kommenden Mittwoch beginnen.
„Wir sind der Ansicht, dass die Bedingungen bis zum Frühjahr erfüllt sein könnten“, um den Impfpass aufzuheben, sagte Gesundheitsminister Olivier Véran am Freitag, dem 11. Februar, im Radiosender France Bleu Isère und bestätigte damit Äusserungen von Regierungssprecher Gabriel Attal, der am Mittwoch von einem möglichen Ende des Passes „bis Ende März“ oder „Anfang April“ gesprochen hatte. Eine neue Welle von Lockerungen der Gesundheitsmaßnahmen soll am kommenden Mittwoch beginnen.
„Wir werden den Impfpass lockern, wenn die Bedingungen erfüllt sind, das heisst wenn es nicht mehr notwendig ist, Behandlungen für Franzosen aus Platzmangel auf der Intensivstation zu verschieben, weil es zu viele Covid-19-Kranke gibt, die als Nichtgeimpfte auf der Intensivstation liegen, und wenn die Inzidenzrate es erlaubt, und es keine neue Virusvariante gibt“, erklärte der Gesundheitsminister.
Nicht die Proteste, sondern die Wissenscha…
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Die Corona-Regeln werden nach den Februarferien in den französischen Schulen gelockert werden. Die Anpassungen wurden von Bildungsminister Jean-Michel Blanquer am Freitag, dem 11. Februar, vorgestellt.
Bildungsminister Jean-Michel Blanquer kündigte am Freitag, dem 11. Februar, in Absprache mit den Gewerkschaften eine Lockerung der Gesundheitsmaßnahmen in den französischen Schulen an. Drei wesentliche Änderungen wird es geben. „Zum einen wird die Aufhebung des Tragens von Mundschutz im Freien auf dem Schulhof, zum anderen die Reduzierung der Anzahl der Selbsttests für Schüler, die Kontaktfälle sind (…) und schließlich wird auch die Ehrenworterklärung der Eltern, die bestätigt, dass ein Ergebnis negativ ist, abgeschafft“, erklärt der Journalist Christophe Gascard, der aus dem Bildungsministerium für den sender France 3 berichtet.
Inkrafttreten nach den FebruarferienDie Einführung Lockerungen wurde für den Beginn der Schule nach den Februarferien festgelegt.
Lesen sie auch: Covid-19 i…
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Premierminister Jean Castex beantwortete am Freitag, 11. Februar, auf dem Sender France 2 Fragen der Franzosen.
Der Regierungschef wurde auch zum „Konvoi der Freiheit“ befragt, der am Freitagabend trotz eines Verbots der Präfektur die Außenbezirke der Hauptstadt erreichen wird. „Ich kann auf keinen Fall zulassen, dass diese heftigen Angriffe auf die Impfkampagne mit dem Wort ‚Freiheit‘ in Verbindung gebracht werden“, denn „Freiheit ist nicht die Freiheit – das habe ich schon zehnmal gesagt -, andere zu infizieren“, warnte Jean Castex, für den die Forderungen dieser Bewegung „nicht immer sehr klar“ sind. Das Interview ist im Video weiter unten zu sehen.
Klarstellung zum „Konvoi der Freiheit“. Einige Tausend Gegner des Impfpasses, die in einem „Konvoi“ auf den Straßen Frankreichs unterwegs sind, wollen am Freitagabend die Hauptstadt erreichen. „Das Recht, zu demonstrieren und eine Meinung zu haben, ist ein verfassungsmäßig garantiertes Recht in unserer Republik und in unserer Demokratie…
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Einer neuen umfassenden Studie zufolge hängt das Risiko geimpfter Personen, eine schwere Form von Covid-19 zu entwickeln, stark vom Alter, der Einnahme von Immunsuppressiva oder oralen Kortikosteroiden und bestimmten Vorerkrankungen ab.
Bei geimpften Personen scheint das Risiko, eine schwere Form von Covid-19 zu bekommen, stark mit dem Alter, der Einnahme von Immunsuppressiva oder oralen Kortikosteroiden und dem Vorhandensein bestimmter Krankheiten zusammenzuhängen, bestätigt eine Studie, die am Freitag veröffentlicht wurde.
Diese Studie, die alle Personen mit einer vollständigen Impfung (zwei Dosen oder eine Dosis und eine Infektion) in Frankreich am 31. Juli 2021 untersuchte, etwa 28 Millionen Personen, liefert interessante Zahlen. Sie wurde von Epi-Phare durchgeführt, an der die Krankenversicherung (Cnam) und die Arzneimittelbehörde (ANSM) beteiligt sind, und zeigt, dass im Laufe der Überwachung 5.345 Personen wegen Covid-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurden und 996 im Krankenhaus…
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Gabriel Attal war am Freitag, 11. Februar, zu Gast bei Europe 1 und prangerte eine politische „Instrumentalisierung“ der Konvois der Freiheiten durch einige Politiker an.
Gabriel Attal äußerte sich zu den Freiheitskonvois, die von mehreren Städten in Frankreich aus organisiert wurden, um gegen die bestehenden Gesundheitsmaßnahmen zu protestieren. Er verurteilte insbesondere den „Versuch einer Instrumentalisierung“ der „Müdigkeit der Franzosen“ durch die Politik. Die Konvois xder Freiheit, die in ganz Frankreich gestartet sind, wollen an diesem Wochenende Paris im Rahmen eines zivilen Widerstands gegen den Impfpass blockieren.
Lesen Sie auch: Impfpass-Gegner: “Konvois der Freiheit” werden am Samstag in Paris erwartet
„Es gibt eine sehr starke Müdigkeit bei vielen Franzosen angesichts der schwierigen Maßnahmen, die wir seit Beginn der epidemischen Krise ergreifen mussten“, räumte Gabriel Attal ein, bevor er die „Instrumentalisierung einer Müdigkeit, eines Überdrusses, bei diesen Franzose…
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