Autor: Nachrichten

  • Buckelwal in Nordfrankreich an den Strand gespült

    Buckelwal in Nordfrankreich an den Strand gespült

    Ein fast 10 Meter langes Buckelwalweibchen wurde auf einem Strand in der Nähe von Calais in Nordfrankreich tot aufgefunden.

    „Das ist ein außergewöhnliches Ereignis für die Region“, sagte Jacky Karpouzopoulos, Präsident des Säugetierschutzverbands CMNF und Leiter des Teams für „Meeresstrandungen“.

    Traktoren werden das 20 bis 25 Tonnen schwere Tier von der Küste wegziehen, damit es nicht von der Flut weggeschwemmt wird. Der tote Wal könnte in der stark befahrenen Schifffahrtsstraße für die Schiffahrt gefährlich sein, würde er im Wasser treiben.

    Eine Autopsie des toten Walweibchens soll direkt am Strand durchgeführt werden.

    Die Ursache für den Tod des Tieres ist noch nicht klar. Biologen sind allerdings der Meinung, dass die Strandung durch Unkenntnis der flachen Gewässer vor Frankreichs Nordküste verursacht worden sein könnte.

    „Diese Art von Strandung ist an unserer Küste recht selten – die Wanderroute der Wale verläuft normalerweise nördlich von Großbritannien“, sagte Yoan Demassieux von der Liga für Tierschutz (LPA) gegenüber der Agentur AFP.

    Der Wal soll am frühen Morgen des 11. Februars gestorben sein. Der Tierschützer hält es für möglich, dass er von den zahlreichen Sandbänken an den Stränden von Ost-Calais überrascht wurde und dann unter seinem eigenen Gewicht erstickt ist. Auch die Möglichkeit einer Krankheit wird nicht ausgeschlossen.

    Im November 2021 wurde ein 19 Meter langer Finnwal im Hafen von Calais angespült, nachdem er durch Schiffsschrauben verletzt worden war.

  • Zwei neue Atomreaktoren in Gravelines (Nord) geplant

    Zwei neue Atomreaktoren in Gravelines (Nord) geplant

    Das größte Kraftwerk Westeuropas steht in Gravelines im Norden Frankreichs. Vielleicht werden dort bald zwei neue, leistungsstärkere EPRs gebaut. Was denken die Menschen vor Ort darüber?

    In Gravelines (Nordfrankreich) gibt es bereits sechs Atomreaktoren und vielleicht bald noch zwei weitere. Zwei viel leistungsstärkere EPRs, die nur wenige Kilometer von Wohngebieten entfernt sind. „Ich weiß nicht, was wir ohne das Kraftwerk machen würden, also ist es vielleicht normal, dass es sich so entwickelt“, sagt eine Anwohnerin gegenüber France 2. Seit seinem Bau vor 40 Jahren hat das Kraftwerk 4 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben an die lokalen Gebietskörperschaften gezahlt.

    15.000 Arbeitsplätze sind mit dem EDF-Standort verbunden.
    Ein Teil davon kommt der Stadt Gravelines und ihrer Infrastruktur zugute. Insgesamt sind in der Region 15.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt mit dem EDF-Standort verbunden. Zum Beispiel bei ADF, einem Ingenieur- und Wartungsunternehmen mit 100 Beschäftigten, das seine Tätigkeit mit dem Bau der zwei neuen EPR ausweiten möchte. Einige Anwohner äußern sich jedoch besorgt über die neuen, wesentlich leistungsstärkeren Reaktoren. Wenn das Projekt tatsächlich verwirklicht wird, könnte der erste EPR-Reaktor im Jahr 2035 in Betrieb gehen.

  • Covid-19 in der Schule: Lockerung des Hygieneprotokolls?

    Covid-19 in der Schule: Lockerung des Hygieneprotokolls?

    Am Dienstag empfing Bildungsminister Jean-Michel Blanquer die Gewerkschaften. Der Minister kündigte daraufhin für Freitag, den 11. Februar, eine Lockerung der Maßnahmen an, wobei er eine Stellungnahme des Hohen Rates für öffentliche Gesundheit, die bis dahin erwartet wird, berücksichtigen will. Befindet sich Frankreich auf dem Weg zu einer Lockerung des Gesundheitsprotokolls in den Schulen? In einem Interview in Le Télégramme kündigte Bildungsminister Jean-Michel Blanquer an, dass er sich am Freitag äußern werde, nachdem er am Dienstag mit den Gewerkschaften und den Elternverbänden beraten hat und unter Berücksichtigung der Stellungnahme des Hohen Rates für öffentliche Gesundheit, die auch bis Freitag erwartet wird. Dem Minister zufolge sollen ab dem Ende der Februarferien mehrere Lockerungen eingeführt werden. „Ich tue alles, damit die Kinder die Maske im Freien abnehmen können“, versprach Jean-Michel Blanquer und versicherte, dass er später den Schülern die Möglichkeit bieten wolle, …

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  • Präsidentschaftswahlen: 9 von 10 Franzosen erwarten Kandidatur von Emmanuel Macron

    Präsidentschaftswahlen: 9 von 10 Franzosen erwarten Kandidatur von Emmanuel Macron

    Zwei Monate vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen wünschen 7 von 10 Franzosen, dass Emmanuel Macron seine Kandidatur endlich bekannt macht. Laut einer Umfrage glauben fast 9 von 10 Befragten, dass er für seine eigene Nachfolge kandidieren wird. 87% der Franzosen sind der Meinung, dass der derzeitige Präsident der Republik Emmanuel Macron für seine eigene Nachfolge kandidieren wird. Laut einer für Le Figaro durchgeführten Umfrage von Odoxa – Backbone Consulting wünschen sich 43% der Befragten, dass Emmanuel Macron bei den Präsidentschaftswahlen 2022 als Kandidat antritt. Insgesamt 68% der befragten Franzosen möchten, dass der derzeitige Bewohner des Elysée-Palastes seine Absichten „ab sofort“ bekannt gibt. Insgesamt 71% der Befragten stimmten den Gegnern des Präsidenten zu, „die ihm vorwerfen, eine inoffizielle Kampagne für seine Wiederwahl zu führen und dabei staatliche Mittel zu nutzen“. Darüber hinaus sind 80% der befragten Franzosen der Ansicht, dass Emmanuel Macron, wenn …

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  • Energie: „Abgesehen vom Risiko ist die Atomkraft zu langsam und zu teuer“ kritisiert Umweltschützer

    Energie: „Abgesehen vom Risiko ist die Atomkraft zu langsam und zu teuer“ kritisiert Umweltschützer

    Eric Piolle, Bürgermeister von Grenoble, war am Donnerstagabend Gast in „Votre instant politique“ auf Franceinfo. Um „unser energiepolitisches und damit auch unser industrielles Schicksal wieder in die Hand zu nehmen“, enthüllte Emmanuel Macron am Donnerstag, dem 10. Februar in Belfort, zwei Monate vor den Präsidentschaftswahlen, seine Energiestrategie für das Frankreich des Jahres 2030, die einen umfassenden Plan zur Wiederbelebung der Kernenergie beinhaltet. Lesen Sie auch: Emmanuel Macron stellt in Belfort seinen Plan für die Energiezukunft Frankreichs vor „Abgesehen von dem Risiko, das extrem hoch ist, muss man daran erinnern, dass die Atomkraft zu langsam und zu teuer ist“, reagierte Eric Piolle, der grüne Bürgermeister von Grenoble. „Sie kündigen 14 EPR-Reaktoren an, aber wo sollen sie hin?“, fuhr der Bürgermeister fort, der den grünen Kandidaten Yannick Jadot in den Präsidentschaftswahlen unterstützt. Yannick Jadot, Abgeordneter von Europe Ecologie-Les Verts im EU-Parlament krit…

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  • Ukraine-Krise: Der Grund für den langen Tisch zwischen Wladimir Putin und Emmanuel Macron

    Ukraine-Krise: Der Grund für den langen Tisch zwischen Wladimir Putin und Emmanuel Macron

    Am Montag, dem 7. Februar, traf Emmanuel Macron mit Wladimir Putin zusammen. Die beiden Präsidenten waren durch einen XXL-Tisch getrennt, was bei Internetnutzern viele Fragen aufkommen ließ.  Wladimir Putin und Emmanuel Macron sitzen an einem XXL-Tisch. Eine Inszenierung des Treffens der beiden Präsidenten am Montag, dem 7. Februar, im Kreml, die in den Netzwerken sehr ausführlich kommentiert wurde. Die beiden Staatschefs, die fünf Stunden lang über die Lage in der Ukraine diskutierten, saßen auf der gegenüberliegenden Seite eines riesigen Tisches aus weißem Marmor, der über fünf Meter lang ist. Das Bild wurde schnell von Gegnern Emmanuel Macrons instrumentalisiert, die eine „XL Demütigung“ des französischen Präsidenten und einen Affront gegen Frankreich vermuteten. Doch, wie so oft, sieht die Realität ganz anders aus. Zwei dem Elysée-Palast nahestehenden Quellen zufolge soll sich Emmanuel Macron bei seiner Ankunft im Kreml am Montag geweigert haben, sich einem PCR-Test auf Covid-19 zu…

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  • Franzosen verlassen die Großstädte – die kleineren Orte müssen viele Zuzügler verkraften

    Franzosen verlassen die Großstädte – die kleineren Orte müssen viele Zuzügler verkraften

    Eine aktuelle Studie von France Stratégie zeigt, dass während der Pandemie in den meisten mittelgroßen Städten im Gegensatz zu einigen Metropolen die Bevölkerungszahl und die Zahl der Arbeitsplätze gestiegen sind.

    Während der Pandemie stellten viele Franzosen fest, wie eng ihre Wohnungen in den Großstädten waren, und viele von ihnen entschieden sich für einen Umzug. Laut einer aktuellen Studie von France Stratégie verzeichnete die Mehrheit der mittelgroßen Städte in den letzten Monaten einen Anstieg der Bevölkerungszahl und der Beschäftigung. Ein Wunsch nach mehr Platz, nach einem Garten, aber auch nach einer überschaulicheren Stadtgröße sind die Gründe für diese Migrationsbewegung. Dies ist eine der Lehren aus der Gesundheitskrise, die die Präsidentschaftskandidaten für ihre Vorschläge zu einer Erneuerung der grossen Städte beachten müssen.

    Lesen Sie auch: Immobilien : Immer mehr Pariser verlassen die Hauptstadt

    Die Immobilienpreise sind um 10% gestiegen.
    Schon jetzt ist klar, dass der Wunsch vieler Franzosen, ins Grüne zu ziehen, Folgen hat: Die Immobilienpreise sind mancherorts stark gestiegen: +10% in den letzten zwei Jahren, zum Beispiel in Salon de Provence.

    Außerdem müssen die kleineren Städte und ländlichen Gebiete all diese Menschen aufnehmen können. David Ytier, stellvertretender Bürgermeister von Salon de Provence, zuständig für Wohnungsbau, äussert sich gegenüber Franceinfo:

    „Ein Gebiet, das früher eine Industriebrache war konnte nun in Wohnraum umgewandelt werden. Alle Arten von Wohnraum: Wir haben hier etwa zwanzig Villen, Eigentumswohnungen und Sozialwohnungen.“

    Die Idee der Stadtverwaltung ist es, eine Mini-Stadt zu schaffen: „Was für uns sehr wichtig ist, ist eine Mischung von Bewohnern, um eine Stadt zu bilden und daneben lokale Geschäfte in der Nachbarschaft, öffentliche Dienstleistungen wie eine Kinderkrippe und einen öffentlichen Park“. Das neue Viertel ist eine Illustration dessen, was man hier umsetzen möchte: eine kontrollierte Urbanisierung, die Aufnahme neuer Einwohner und gleichzeitig die Erhaltung der Lebensqualität.

    Die Stadt Salon de Provence will etwa 200 neue Einwohner pro Jahr aufnehmen. Nicht mehr, um ihren mediterranen Charme nicht zu verlieren.

  • Emmanuel Macron stellt in Belfort seinen Plan für die Energiezukunft Frankreichs vor

    Emmanuel Macron stellt in Belfort seinen Plan für die Energiezukunft Frankreichs vor

    Der Staatschef stellt am Donnerstagnachmittag seine Strategie für einen Plan zur Wiederbelebung der zivilen Kernenergie in Frankreich vor. „Wir müssen unser energiepolitisches und damit auch unser industrielles Schicksal wieder in die Hand nehmen.“ Zwei Monate vor den Präsidentschaftswahlen enthüllte Emmanuel Macron am Donnerstag, dem 10. Februar, in Belfort seine Energiestrategie für das Frankreich des Jahres 2030, die einen umfassenden Plan zur Wiederbelebung der zivilen Kernenergie in Frankreich beinhaltet. „Um die Stromerzeugung zu steigern, müssen wir neben den erneuerbaren Energien das große Abenteuer der zivilen Kernenergie in Frankreich wieder aufnehmen“, sagte der Staatschef und kündigte an, die EDF aufgefordert zu haben, die Verlängerung „aller Reaktoren, die sich eignen“ über 50 Jahre hinaus zu prüfen. Emmanuel Macron möchte den Bau von sechs neuen EPR-Kernkraftwerken und die Prüfung des Baubeginns von acht weiteren vor 2050. Ein massiver Ausbau der erneuerbaren Energien. …

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  • Prinz Charles zum zweiten Mal mit Covid-19 infiziert

    Prinz Charles zum zweiten Mal mit Covid-19 infiziert

    Im März 2020 hatte sich der Prinz von Wales bereits mit dem Coronavirus angesteckt und sich damals schnell erholt. Prinz Charles wurde am Donnerstag Morgen erneut positiv auf Covid-19 getestet. Der britische Thronfolger hat sich in Isolation begeben, wie der Palast am Donnerstag, dem 10. Februar, bekannt gab. Es ist das zweite Mal, dass sich der 73-jährige Prinz mit dem Coronavirus infiziert hat.

    Der Prinz sollte im Laufe des Tages in Winchester eine Statue der jüdischen Geschäftsfrau Licoricia aus dem 13. Jahrhundert einweihen und äußerte sich „sehr enttäuscht“ darüber, dass er an diesem Event nicht teilnehmen konnte. Der Prinz erwäge, „seinen Besuch so schnell wie möglich nachzuholen“, heißt es auf seinem Twitter-Account. Die Einweihung wurde jedoch beibehalten. Es war Lordleutnant Nigel Atkinson, das britische Äquivalent eines Präfekten, der die Statue enthüllte, nachdem er die Nachricht der Ansteckung des Prinzen den etw…

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  • Covid-19: „12.000 unrechtmäßige Todesfälle“ – Abgeordneter beklagt hohe Sterblichkeit in privaten Pflegeheimen

    Covid-19: „12.000 unrechtmäßige Todesfälle“ – Abgeordneter beklagt hohe Sterblichkeit in privaten Pflegeheimen

    Bei einer Anhörung von Abgeordneten zu Misshandlungen in einigen privaten Pflegeheimen schätzte Jean-Louis Touraine, Abgeordneter und Vizepräsident des französischen Krankenhausverbands, dass 12.000 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid hätten vermieden werden können. Er sieht insbesondere auf die Arbeitsweise der privaten Heime in der Verantwortung. Bei einer Anhörung zu Misshandlungen in einigen privaten Pflegeheimen im Rahmen der Enthüllungen des Buches Les Fossoyeurs von Victor Castanet erklärte der Abgeordnete und Vizepräsident des französischen Krankenhausverbands, Jean-Louis Touraine: „Die Sterblichkeit aufgrund von Covid-19 wurde in privaten Einrichtungen als signifikant höher beobachtet als in öffentlichen Einrichtungen.“ Lesen Sie auch: Französische Regierung untersucht Pflegeskandal in Altersheimen Mangel an medizinischem Personal in privaten Einrichtungen. Der Abgeordnete fügt hinzu: „Man hätte in unserem Land 12.000 Todesfälle weniger in den Pflegeheimen haben können, wenn …

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