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  • Ukraine-Krieg: Société Générale stellt Bank- und Versicherungsgeschäfte in Russland ein

    Ukraine-Krieg: Société Générale stellt Bank- und Versicherungsgeschäfte in Russland ein

    Die Gruppe wird ihre gesamte Beteiligung an der Rosbank und ihren Versicherungstöchtern veräußern.

    Die französische Bank Société Générale kündigte am Montag, dem 11. April, an, ihre Aktivitäten in Russland einzustellen. Sie wird ihre gesamte Beteiligung an der russischen Bank Rosbank, einem Schwergewicht im russischen Bankensektor, sowie ihre Versicherungstöchter in dem Land verkaufen. Der Konzern betont in einer Pressemitteilung, dass die geplante Transaktion noch von der Zustimmung der zuständigen Regulierungs- und Wettbewerbsbehörden abhängt. „Der Abschluss dieser Transaktion wird voraussichtlich in den nächsten Wochen erfolgen“.

    Dies könnte zu einem Verlust der Société Générale in Höhe von 3,1 Milliarden Euro führen. „Mit dieser Vereinbarung, die nach mehreren Wochen intensiver Arbeit erzielt wurde, würde sich der Konzern effektiv und geordnet aus Russland zurückziehen und dabei Kontinuität für seine Mitarbeiter und Kunden gewährleisten“, hebt die Bank hervor. Nach der Ankündigung schnellte die Aktie der französischen Bank Société Générale am Montagmorgen um fast 5% nach oben.

    Die Gruppe hatte ihre Geschäfte in Russland seit dem Beginn der Invasion in der Ukraine am 24. Februar fortgesetzt. Die Bank mit dem rot-schwarzen Logo hatte in Russland einen Umsatz von 18,6 Milliarden Euro, wovon 15,4 Milliarden (83%) auf ihre Tochtergesellschaft Rosbank entfielen, realisiert. Im Jahr 2021 entfielen auf die Aktivitäten der Tochtergesellschaft Rosbank 2,8% des gesamten Nettobankergebnisses (entspricht dem Umsatz) und 2,7% des Nettogewinns.

    Die in Moskau ansässige Privatkundenbank gibt auf ihrer Website 5 Millionen Privatkunden, 78.000 Kunden unter Kleinstunternehmen (KKU) sowie kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und 9.000 Kunden unter Großunternehmen an. Die Rosbank ist ein Schwergewicht auf dem russischen Bankenmarkt und wird von der russischen Zentralbank als systemrelevant eingestuft.

  • Französische Gendarmen in der Ukraine

    Französische Gendarmen in der Ukraine

    *** Kurzmeldung ***

    Eine Abordnung der technischen und wissenschaftlichen Gendarmerie ist im ukrainischen Lemberg (Lviv) eingetroffen, um die lokalen Behörden bei der Untersuchung der Kriegsverbrechen rund um Kiew zu unterstützen. Frankreich ist das erste Land, das eine solche Unterstützung leistet. Die französischen Gendarmen werden ab morgen im Einsatz sein.

  • Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen 2022: Aufstieg der extremen Rechten in Frankreich

    Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen 2022: Aufstieg der extremen Rechten in Frankreich

    Die Stimmen für Marine Le Pen, Eric Zemmour und Nicolas Dupont-Aignan machen zusammen etwas mehr als 32% der Wählerstimmen aus. Eine von drei abgegebenen Stimmen ging an die extreme Rechte. In der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen am Sonntag, dem 10. April, erhielten die Kandidaten Marine Le Pen, Eric Zemmour und Nicolas Dupont-Aignan zusammen etwas mehr als 32% der Stimmen, laut den fast endgültigen Ergebnissen, die auf der Auszählung von 97% der Stimmzettel basieren. Ein Ergebnis, das im Vergleich zu 2017, als knapp 27% der Wähler für die extreme Rechte gestimmt hatten, mit 5% Zunahme deutlich gestiegen ist. Genau wie 2017 wird Frankreich durch eine Diagonale in zwei Hälften geteilt. Im Nordosten des Landes erzielen die rechtsextremen Kandidaten ihre besten Ergebnisse. Im Gegensatz dazu stimmten Wähler, die in der Bretagne, der Ile-de-France und in Zentralfrankreich wohnen, kaum für rechtsextreme Parteien. Insgesamt haben die Bürger von 4.453 Gemeinden in der ersten Runde der P…

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  • „Ich will zusammenführen“: Emmanuel Macrons erstes Interview nach der Wahl

    „Ich will zusammenführen“: Emmanuel Macrons erstes Interview nach der Wahl

    In seinem Wahlkampfhauptquartier beantwortete der Präsident der Republik die Fragen von France 2. „Die nächsten vierzehn Tage sind entscheidend“. Der aus der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen 2022 als Sieger hervorgegangene Präsident der Republik, Emmanuel Macron, gab am Sonntag, dem 10. April, dem Sender France 2 sein erstes Interview. „Ich will zusammenführen, ich weiß, dass ich einen Teil unserer Landsleute zusammenführen kann, die sich der extremen Rechten entgegenstellen wollen, aber ich weiß, dass das keine Garantie ist“, erklärte er. „Ich bin entschlossen und mir sehr bewusst, was auf dem Spiel steht“. „Wenn die extreme Rechte in all ihren Formen so viel Zulauf bekommt, kann man nicht davon ausgehen, dass die Dinge gut laufen. Man muss hingehen und überzeugen, mit viel Demut und Respekt für diejenigen, die im ersten Wahlgang nicht an unserer Seite waren“, fuhr Macron fort. „Ich möchte Antworten auf die Herausforderungen des Alltags geben, wie die Kaufkraft, die Arbeit und …

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  • Präsidentschaftswahlen: Wie Marine Le Pen zu einer Anwärterin auf den Gesamtsieg wurde

    Präsidentschaftswahlen: Wie Marine Le Pen zu einer Anwärterin auf den Gesamtsieg wurde

    Die Kandidatin des Rassemblement National, die in der ersten Runde hinter Emmanuel Macron den zweiten Platz belegte, ist der Meinung, sie könne am 24. April gewinnen. Für die Tochter von Jean-Marie Le Pen ist dies der Höhepunkt einer langen Periode der Entdämonisierung, die in den letzten Monaten durch den Rechtsextremen Eric Zemmour erleichtert wurde. Bereits Tage vor dem ersten Wahlgang wollten die Anhänger der rechtspopulistischen Kandidatin des Rassemblement National ihren Optimismus nicht mehr verbergen. Denn Le Pen schoss in den Umfragen in die Höhe und drohte sogar, Emmanuel Macron im ersten Wahlgang zu überholen. Letztendlich gewann der amtierende Präsident am Sonntag, 10. April, mit 27,60 % der Stimmen. Dies geht aus den fast endgültigen Ergebnissen des Innenministeriums hervor, die auf der Auszählung von 97% der abgegebenen Stimmen basieren. Marine Le Pen erhielt 23,41% der Stimmen und schaffte es damit wie schon 2017 in die zweite Runde. „Wir sind sehr gelassen, viel gelasse…

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  • Böen von bis zu 120km/h: Meteo France versetzt Tarn und Haute-Garonne in Alarmbereitschaft

    Böen von bis zu 120km/h: Meteo France versetzt Tarn und Haute-Garonne in Alarmbereitschaft

    Für den heutigen Montag hat Météo France zwei Departements auf die Warnstufe Orange gesetzt: Tarn und Haute-Garonne. In diesen beiden Departements wird ein besonders starker Autan-Wind erwartet.

    Der Wind d’autan oder Autan-Wind ist ein Wind, der im Süden/Südwesten Frankreichs aus Südost/Südsüdost weht und den östlichen Teil des Aquitanischen Beckens und den Südwesten des Zentralmassivs betrifft. In den Regionen, in denen er wütet – d. h. hauptsächlich im Languedoc in der Region Okzitanien und in der Region Nouvelle-Aquitaine – sagt man über ihn, „dass er einen in den Wahnsinn treiben kann“. Von den Bauern wird er auch als „Teufelswind“ bezeichnet, da seine Böen die Ernte vernichten können. Er weht in der Gegenrichtung eines Windes namens Tramontana.

    Vorsicht vor starken Windböen! Am Montag, dem 11. April, hat Meteo France zwei Departements wegen der Gefahr besonders starker Windböen auf die Warnstufe Orange gesetzt. „Der Autan-Wind hat seit Sonntagabend aufgefrischt und die Böen, die am Ende der Nacht beobachtet wurden, erreichten bereits 60 bis 70 km/h im Lauragais und 80 bis 90 km/h am Fuße der Montagne noire“, erklärte die Wetterbehörde in ihrem Bulletin.

    Die Windböen sollen sich im Laufe des Tages verstärken und sollen häufig 80 bis 90 km/h, lokal 100 km/h, vom südlichen Tarn bis zum Lauragais erreichen. 80 km/h werden in der Region Toulouse für heute Nachmittag erwartet.

    Die stärksten Böen werden am Abend und in der Nacht von Montag auf Dienstag erwartet. Die Höchstwerte liegen zwischen 110 und 120 km/h im Vorgebirge der Montagne Noire, im Pays Castrais und im Lauragais und bis zu 100 km/h im Midi Toulousain.

    Am Nachmittag des Dienstags, 12. April, sollte der Wind schließlich nachlassen.

  • Zweite Runde der Präsidentschaftswahlen: Enges Duell zwischen Macron und Le Pen

    Zweite Runde der Präsidentschaftswahlen: Enges Duell zwischen Macron und Le Pen

    Mehrere Umfrageinstitute prognostizieren eine mehr oder weniger knappe Stichwahl zwischen Emmanuel Macron und Marine Le Pen am 24. April. Es ist also ein weiteres Duell zwischen Emmanuel Macron und Marine Le Pen, über das die Wähler in der zweiten Runde am 24. April entscheiden müssen. Das gab es schon im Jahr 2017. Der amtierende Präsident konnte den ersten Durchgang der Wahl mit knapp 5% Vorsprung vor Marine Le Pen, der Jean-Luc Mélenchon dicht auf den Fersen war, für sich entscheiden. Die Wahlenthaltung ist jedoch sehr hoch und liegt je nach Umfrageinstitut zwischen 25% und 29%. Wer wird der nächste Präsident oder die nächste Präsidentin der Republik? Nach den Ergebnissen des ersten Wahlgangs führten einige Meinungsforschungsinstitute sofort erste Umfragen für den 2. Wahlgang durch, die schon am Sonntagabend veröffentlicht wurden. Das Ifop-Institut prognostizierte ein sehr knappes Ergebnis in der Stichwahl: Ifop sieht Emmanuel Macron bei 51% der Wahlabsichten und Marine Le Pen bei 4…

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  • Präsidentschaftswahlen: Macron ruft jetzt zur Geschlossenheit gegen die extreme Rechte auf

    Präsidentschaftswahlen: Macron ruft jetzt zur Geschlossenheit gegen die extreme Rechte auf

    Der scheidende Präsident reagierte von seinem Wahlkampfhauptquartier im 15. Arrondissement von Paris aus auf die Ergebnisse der ersten Runde der Wahlen. Er war mit seinem Ergebnis zufrieden, rief jedoch angesichts des Anstiegs von Marine Le Pen in den Umfragen zur Mobilisierung auf. Emmanuel Macron äußerte sich am Sonntagabend, 10. April, nachdem er laut der Hochrechnungen mit 27,6% der Stimmen in der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen die Führung übernommen hatte. Nachdem er sich bei seinen Unterstützern bedankt hatte, rief Emmanuel Macron zur Geschlossenheit auf und bedankte sich bei Kandidaten wie Anne Hidalgo (PS) oder Yannick Jadot (EELV), die am Sonntagabend dazu aufgerufen hatten, entweder für ihn oder gegen die extreme Rechte zu stimmen. Emmanuel Macron freute sich zwar über sein Wahlergebnis, zeigte sich aber im Hinblick auf die zweite Runde sehr vorsichtig. „Ich lade unsere Mitbürger, unabhängig von ihrer Gesinnung, dazu ein, sich uns anzuschließen“, rief er. Der Abstand…

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  • Präsidentschaftswahl: Emmanuel Macron und Marine Le Pen in der Stichwahl

    Präsidentschaftswahl: Emmanuel Macron und Marine Le Pen in der Stichwahl

    Emmanuel Macron und Marine Le Pen qualifizieren sich für die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen. Der amtierende Präsident erhält 28,1% der Stimmen und die Kandidatin des RN 23,3%, laut der ersten Hochrechnung von Ipsos-Sopra Steria. Hinter den beiden Qualifikanten folgt Jean-Luc Mélenchon mit 20,1% der Stimmen, laut der ersten Hochrechnungen. Sehr weit abgeschlagen ist Eric Zemmour mit 7,2% der Stimmen. Er überholt Valérie Pécresse, die 5% der Stimmen auf sich vereint.

    Unter der 5%-Hürde liegen der EELV-Kandidat Yannick Jadot (4,4%), Jean Lassalle (3,3%), Fabien Roussel (PCF) mit 2,7%, Nicolas Dupont-Aignan (2,3%), der die sozialistische Kandidatin Anne Hidalgo, die nach den Schätzungen 2,1% erhält, überholt. Das Schlusslicht bilden die beiden kommunistischen Kandidaten Nathalie Arthaud (0,8 %) und Philippe Poutou (0,7 %).

    Freude bei den LREM-Aktivisten, Emmanuel Macron liegt weit vorne. „Und eins, und zwei und fünf weitere Jahre“, singen sie….

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  • Wahlenthaltung höher als 2017, aber niedriger als 2002

    Wahlenthaltung höher als 2017, aber niedriger als 2002

    Die Wahlbeteiligung bei den französischen Präsidentschaftswahlen am Sonntag um 17 Uhr (Pariser Zeit) lag ziemlich genau bei 65%. Sie ging im Vergleich zu 2017 um mehr als 4 Prozentpunkte zurück, lag aber deutlich höher als 2002, als die Wahlenthaltung mit 28,4 Prozent einen Rekordwert erreichte. Die Wahlbeteiligung bei der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen am Sonntag lag um 17 Uhr bei genau 65,00%, ein Rückgang um 4,4 Prozentpunkte im Vergleich zu 2017 (69,42%), wie aus den Zahlen des Innenministeriums hervorgeht. Die Wahlbeteiligung war jedoch höher (+6,5 Punkte) als im Jahr 2002 (58,45%), dem Rekordjahr der Wahlenthaltung in der ersten Runde einer Präsidentschaftswahl. Die fünf Departements mit der höchsten Wahlbeteiligung waren Dordogne (75,26%), Aveyron (73,93%), Gers (73,71%), Haute-Loire (73,53%) und Pyrénées-Atlantiques (72,78%). Die fünf Departements mit der niedrigsten Wahbeteiligung sind Haute-Corse (51,23%), Seine-Saint-Denis (51,71%), Paris (52,17%), Essonne (56,19%)…

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