Autor: Nachrichten

  • Tourismus: Rekordsommer in Frankreich

    Tourismus: Rekordsommer in Frankreich

    Der Sommer 2022 ist für die Tourismusbranche Frankreichs sehr erfolgreich. 34 Millionen Franzosen fuhren in den Urlaub, zwei Millionen mehr als vor der Covid-19-Pandemie.

    Die Erinnerungen an den Sommer 2022 werden nicht nur in den Köpfen der Urlauber, sondern auch bei der Tourismusbranche haften bleiben. Auf den Campingplätzen Frankreichs könnte in diesem Jahr die Zahl von 130 Millionen Übernachtungen überschritten werden, das wäre dann etwa eine Million mehr als vor Covid-19. Auf einem Campingplatz in La Grande Motte (Hérault) packen einige Urlauber ihre Koffer und bereiten sich auf die Heimreise am Samstag, 27. August vor. Dennoch ist die Anlage auch nächste Woche noch ausgebucht.

    23 Millionen Reisende in den Zügen der SNCF.
    Insgesamt meldeten die Hotels in den ersten drei Augustwochen an der Côte d’Azur eine Auslastung von unglaublichen 90%. In Paris wurden in diesem Sommer 9,9 Millionen Besucher aus Frankreich, aber auch aus dem Ausland gezählt. In den Zügen der SNCF wurden 23 Millionen Reisende transportiert, so viele wie nie zuvor. Die Tourismus- und Gastronomiebranche hatte allerdings mit einem Mangel an Arbeitskräften zu kämpfen.

    Insgesamt sind in diesem Sommer 34 Millionen Franzosen in den Urlaub gefahren, das sind zwei Millionen mehr als vor Covid-19.

  • Serbien: Relikte der Vergangenheit tauchen bei Niedrigwasser in der Donau auf

    Serbien: Relikte der Vergangenheit tauchen bei Niedrigwasser in der Donau auf

    Der Wasserstand der Donau ist aufgrund der außergewöhnlichen Trockenheit in diesem Sommer besonders niedrig. Jetzt tauchen gesunkene Kriegsschiffe auf und geben Anlass zur Sorge.

    Zuerst waren es Sandbänke, die in einem Teil der Donau bei Prahovo (Serbien) auftauchen, dann Schatten unter der Wasseroberfläche, bevor nun imposante Schiffswracks zum Vorschein kommen. Der Fluss hat seit einem Jahrhundert einen seiner niedrigsten Wasserstände und gibt jetzt gefährliche Überbleibsel aus der Vergangenheit preis. Dazu gehören Kriegsschiffe Hitler-Deutschlands, die hier vor fast 80 Jahren versenkt wurden. Etwa 20 Schiffe sind inzwischen wieder aufgetaucht. Aufgrund der Dürre in diesem Sommer liegt der Fluss deutlich unter seinem normalen Wasserstand.

    „Wir schätzen, dass sich hier in der Donau noch 100 Tonnen Sprengstoff befinden“.
    Lange Zeit existierten diese Schiffe nur auf Unterwasserkarten. Zusammen mit den Wracks taucht auch eine andere Bedrohung wieder auf. Die Munition der Kriegsschiffe wurde nie gesichert. „Manchmal kann man in der Nähe der Wracks Unterwasserminen ausmachen. Man schätzt, dass es hier in der Donau noch 100 Tonnen Sprengstoff gibt“, erklärt Saša Markovi, Kapitän eines Binnenschifffahrtsunternehmens gegenüber Franceinfo.

    Auch mehrere andere Länder, durch die die Donau fließt, schlagen derzeit Alarm. Der niedrige Wasserstand des Flusses führt zu ernsten Bewässerungsproblemen in der Landwirtschaft, aber auch, wie in Budapest, Ungarn, zu großen Sorgen um die Versorgung mit fließendem Trinkwasser.

  • Covid-19: Hipra, Sanofi, Moderna, Pfizer – welche Impfstoffe werden im Herbst verfügbar sein?

    Covid-19: Hipra, Sanofi, Moderna, Pfizer – welche Impfstoffe werden im Herbst verfügbar sein?

    Vier neue Impfstoffe könnten ab dem kommenden Herbst in Frankreich zur Verfügung stehen. Von Pfizer über Moderna bis hin zu Hipra aus Spanien und Sanofi aus Frankreich – alle könnten die neuen Varianten der Omikron-Familie wirksamer bekämpfen. Sie müssen aber noch von den Gesundheitsbehörden zugelassen werden. Im Januar dieses Jahres versprach der Generaldirektor von Pfizer, Albert Bourla, einen Impfstoff der „nächsten Generation“, der gegen die neuen Varianten von SARS-CoV-2 wirken würde. Die amerikanische Firma gab sich damals bis März Zeit, um den Impfstoff 2.0 zu entwickeln.  Aber kein neuer Impfstoff kam im März auf den Markt, statt dessen ein neues Versprechen, nämlich bis zum Herbst einen Impfstoff zu entwickeln, der gegen alle Varianten der Omikron-Familie wirksam ist. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) soll ab 1. September endlich die neuen „bivalenten Impfstoffe“ von Pfizer / BioNTech prüfen, die nach wie vor auf die Boten-RNA-Technologie setzen. Das Hersteller-Duo hat…

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  • Weltraum: Kollision zwischen Nasa-Raumfahrzeug und Asteroid in 30 Tagen erwartet

    Weltraum: Kollision zwischen Nasa-Raumfahrzeug und Asteroid in 30 Tagen erwartet

    Die Kollision zwischen einem Nasa-Raumfahrzeug und dem Asteroiden findet in 30 Tagen statt und soll es ermöglichen, den Asteroiden von seiner derzeitigen Bahn abzulenken. Die am 23. November 2021 gestartete DART-Mission ist nur noch einen Monat davon entfernt, ihr Ziel zu erreichen. Das Raumschiff der Nasa wird am 27. September absichtlich mit einem Asteroiden kollidieren. Obwohl sich der Asteroid nicht auf Kollisionskurs mit der Erde befindet, ist die Mission ein Test, um zu sehen, ob die „kinetische Aufpralltechnologie“ funktionieren würde, um Asteroiden abzulenken, die unseren Planeten in der Zukunft bedrohen könnten. Die Menschheit soll in die Lage versetzt werden, für den Fall einer zukünftigen Bedrohung durch einen Einschlag gewappnet zu sein. Wenn die Mission erfolgreich ist, dann „glauben wir, dass diese Technik Teil eines Abwehrsystems sein kann, dessen Aufbau wir gerade beginnen, um Asteroiden abzulenken“, sagte Lindley Johnson von der Abteilung für planetare Verteidigung der Nasa beim Start der Mission im November vergangenen Jahres. Derzeit sind etwa 27.000 Asteroiden auf Umlaufbahnen in der Nähe des blauen Planeten bekannt. Der Asteroid Bennu mit einem Durchmesser von 500 Metern ist laut Nasa einer der beiden Asteroiden in unserem Sonnensystem, die das größte Risiko für die Erde darstellen. Bis zum Jahr 2300 liegt das Risiko einer Kollision jedoch nur bei 0,057 Prozent.
  • Elsass: Nach Angriff auf einen Arzt stellt SOS Médecins Mulhouse bis Montagmorgen die Arbeit ein

    Elsass: Nach Angriff auf einen Arzt stellt SOS Médecins Mulhouse bis Montagmorgen die Arbeit ein

    Der Lebensgefährte einer Patientin schoss auf den Arzt, weil es zu lange gedauert habe, bis dieser am Wohnort des Paares eintraf.

    Ein Arzt von SOS Médecins wurde am Samstag, dem 27. August, in Mulhouse Opfer eines Angriffs, als er einen Hausbesuch bei einer Patientin mit einem verstauchten Knöchel machte. Der Arzt traf etwa zwei Stunden nach dem Anruf der Patienten ein und traf auf den Lebensgefährten der verletzten Frau, der über das späte Eintreffen extrem wütend war.

    Der Mann rief dem Mediziner zu: „Hauen Sie ab oder ich mache Sie fertig“, woraufhin er eine geladene Schrotflinte zog. Der Lebensgefährte schoss zwei Mal auf den Arzt und verletzte ihn am Oberschenkel. Der Mediziner alarmierte daraufhin die Polizei. Der Schütze wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Der stark geschockte Mediziner musste sich selbst in ärztliche Behandlung begeben.

    „Das ist eine Eskalation, die nicht tolerierbar ist!“ (Frédéric Tryniszewski, Präsident von SOS Médecins Mulhouse gegenüber Franceinfo)

    Nach diesem Vorfall kündigte SOS Médecins an, alle Hausbesuche bis Montagmorgen, 8 Uhr, auszusetzen. 

    Der Präsident von SOS Médecins Mulhouse, Frédéric Tryniszewski, machte seinem Ärger am Sonntag, 28. August, auf Franceinfo Luft. „Das Ereignis ist zu ernst, um nicht zu reagieren“. „Verbale Angriffe erleben wir regelmäßig. Aber dass es zu Todesdrohungen mit einer Waffe kommen muss, ist schon erstaunlich“, empört sich Frédéric Tryniszewski. „Die Person richtete eine Schrotflinte auf den Arzt, der zwei Kugeln in den Oberschenkel bekam. Es waren zwar nur Plastikkugeln, zum Glück für ihn. Aber dennoch gab es zwei Schüsse und der Arzt wusste nicht, um welche Art von Waffe es sich handelte“.

    Gesundheitsminister François Braun verurteilte den Angriff scharf und drückte in einem Tweet am Sonntagmorgen den Medizinern seine Unterstützung aus: „Ich verurteile den unannehmbaren Angriff auf einen Arzt von SOS Médecins gestern in Mulhouse aufs Schärfste. Ich spreche ihm, seinen Angehörigen und allen Teams meine volle Unterstützung aus“.

  • Macron unterzeichnet Partnerschaftsabkommen zwischen Frankreich und Algerien

    Macron unterzeichnet Partnerschaftsabkommen zwischen Frankreich und Algerien

    Samstag, der 27. August, war der letzte Tag von Emmanuel Macrons Besuch in Algerien. Der besuch sollte eine Entspannung nach Monaten der diplomatischen Krise bringen, in der es um die Nachwirkungen der französische Kolonialisierung ging. Es wurde eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Am Samstag, dem 27. August, wurde zwischen Frankreich und Algerien ein Abkommen über eine „erneuerte Partnerschaft“ unterzeichnet, das den Abschluss der dreitägigen Reise von Emmanuel Macron in das nordafrikanische Land markiert. „Damit soll auch versucht werden, davon zu überzeugen, dass das diplomatische Zerwürfnis der letzten Monate zwischen Frankreich und Algerien nunmehr beendet ist“, erklärt der Journalist Guillaume Daret auf dem Sender France 3. „Und es ist auch eine Art, die Fortschritte und den guten Willen jedes Einzelnen in den verschiedenen Bereichen schwarz auf weiß festzuhalten, sei es im Bereich der Visumvergabe, der Zusammenarbeit, zum Beispiel in den Bereichen Kultur, Sport, Wirtschaft …

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  • Baskenland: Das wilde Rennen eines Zebras auf der Autobahn

    Baskenland: Das wilde Rennen eines Zebras auf der Autobahn

    Ungewöhnliche Szenen an der Mautstelle der A63 am Freitag, dem 26. August, in Biriatou: Die Autofahrer begegneten einem Zebra, das sich mit ihnen ein Rennen lieferte.

    Am Freitag, dem 27. August, kam es an der Mautstelle der A63 in Biriatou zu ungewöhnlichen Begegnungen. Die Autofahrer staunten nicht schlecht als ein freilaufendes Zebra mit ihnen um die Wette lief.

    Das Tier nutzte die Tatsache, dass das Fahrzeug seines Besitzers im Stau vor der Mautstelle stand, um aus seinem Anhänger zu fliehen und vor den Augen der überraschten Autofahrer einen Galopp auf dem Asphalt hinzulegen. Der Besitzer war gerade aus Spanien zurückgekehrt, wo er sein Tier an einen Zoo ausgeliehen hatte, berichtet die Zeitung Sud Ouest.

    Der Spass dauerte 30 Minuten
    Julien Cazaux, ein Journalist des „Courrier Picard“, der zufällig vor Ort war, berichtete über die komische Szene. „Das Zebra ist dreimal an uns vorbeigetrabt. Niemand konnte ihn einfangen. Die Zollbeamten haben zu viert versucht, ihn zu fangen. Das Tier war in Panik und rannte in alle Richtungen“.

    Der Spaziergang des Zebras dauerte etwa 30 Minuten, bevor es von seinem Besitzer und den Zollbeamten gebändigt werden konnte. Die Autofahrer, die zu diesem Zeitpunkt an die Mautstelle an der französisch-spanischen Grenze kamen, werden den Anblick und ihre Überraschung lange nicht vergessen.

  • Niederlande: LKW rast in Strassenparty und tötet mindestens zwei Menschen

    Niederlande: LKW rast in Strassenparty und tötet mindestens zwei Menschen

    Der Fahrer des Lastwagens, der nicht verletzt wurde, wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

    Am Samstag, dem 28. August, raste ein Lastwagen in eine Gruppe von Menschen, die an einem Nachbarschaftsgrillfest in einem Dorf in der Nähe von Rotterdam teilnahmen, berichtete die Polizei auf ihrem Twitter-Account.

    Ein Polizist, der vor Ort war, übermittelte einem lokalen Medienunternehmen eine vorläufige Bilanz, in der von mindestens zwei Toten und mehreren Verletzten die Rede war.

    Bisher ist noch unklar, ob es sich bei dem Vorfall um einen Unfall oder ein Attentat handelt.

    Fotografien, die vor Ort aufgenommen wurden, zeigen. dass der Lkw der spanischen Firma El Mosca gehört.

  • Algerien: Emmanuel Macron trifft die Bürger von Oran

    Algerien: Emmanuel Macron trifft die Bürger von Oran

    Am letzten Tag seines Besuchs in Algerien machte Emmanuel Macron einen Abstecher in die Stadt Oran und in den Laden des Labels Disco Maghreb, das für die Raï-Musik steht, bevor er ein spontanes Bad in der Menge nahm. „Macron, Macron!“ Hemd und Krawatte und ein Bad in der Menge im Stadtzentrum von Oran, so etwas gefällt Emmanuel Macron. Am letzten Tag seines Besuchs in Algerien, bevor er nach Algier zurückkehrte, um offiziell die Wiederaufnahme der bilateralen Beziehungen zu besiegeln, besuchte Emmanuel Macron im Westen Algeriens die Stadt Oran, um in der „Disco Maghreb“ einen Tee zu trinken.

    Als der französische Staatschef die Boutique des Musik-Labels Disco Maghreb verließ, das für den Raï steht, eine in den 1980er Jahren sehr populäre Musikrichtung, die durch DJ Snakes neuesten Song Disco Maghreb wiederbelebt wurde, machte er in Hemdsärmeln ein paar Schritte auf die Straße. Ein spontanes Bad in der Menge, das die Sicherhei…

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  • Klimawandel: Französischen Kühen wird es zu heiss – es kann weniger Käse hergestellt werden

    Klimawandel: Französischen Kühen wird es zu heiss – es kann weniger Käse hergestellt werden

    Die Rekordhitze und die Dürre in Frankreich haben auch die Weiden unter den schneebedeckten Alpengipfeln nicht verschont. Die Kühe finden kaum genügend Gras, um ausreichend Milch für den Reblochon und andere bekannte Käsesorten zu produzieren. Alles ist gelb und verdorrt, also müssen die Bauern ihre Kuhherden einen Monat früher von den Weiden im Hochland holen. Touristen, die auf der Suche nach Abkühlung sind, strömen in diesem Sommer in Scharen in die Alpen, wo der Kauf von Reblochon-Käse aus Rohmilch und anderen handgemachten Käsesorten direkt von den lokalen Erzeugern sehr beliebt ist. Doch in diesem Jahr gehen einige leer aus – die Kühe bekommen nicht die gewohnte Menge frisches Gras, und ihre Milch ist deshalb weniger gehaltvoll. Der Juli war in Frankreich der trockenste Monat seit 1961, und Hitzewellen ließen die Temperaturen auch auf den Alpen in der Nähe von La Clusaz an mehreren Tagen auf über 30 Grad ansteigen. Was ein absolutes Novum ist. „Wir verlieren pro Kuh und Tag einen Reblochon, das sind in einer Woche 300 Käse weniger“, klagen französische Milchbauern. Für jeden Käse mit etwa 450 Gramm werden laut der Richtlinien des Nationalen Instituts für Herkunft und Qualität (INAO), das über die strengen französischen Lebensmittel- und Weinbezeichnungen wacht, etwa vier Liter Milch benötigt. Das Schlimmste ist, dass gerade dann, wenn viele Touristen kommen, nicht genug Käse für alle produziert werden kann – den Käsereien geht die Ware aus. Obwohl viele Landwirte bereits ihre Winterfuttervorräte aufgebraucht haben, liegt die Milchproduktion in der Region nach Angaben des Käseproduzentenverbands AFTAlp um 15 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Im Frühsommer bereits musste die Produktion des AOP-Käses Salars – einer Spezialität des Cantal in Zentralfrankreich – eingestellt werden, weil die Kühe wegen der Dürre nicht ausreichen mit frischem Gras gefüttert werden konnten. Viele Landwirte befürchten, dass die seit dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs steigenden Kosten für Futtermittel, Gas und Strom einen Teufelskreis in Gang setzen könnten und manchen Betrieben in den kommenden Monaten ein Überleben erschweren könnte. Die Preise für viele Käsesorten mussten bereits angehoben werden und sie werden wahrscheinlich noch einmal um etwa fünf bis acht Prozent verteuert werden müssen, um die Auswirkungen der diesjährigen Trockenheit und der Kriegsfolgen auszugleichen. Landwirte und Käsereien hoffen, dass sich die Produktion im kommenden Winter wieder erholen kann, aber es wird schwer sein, wieder aufzuholen, was man im Sommer verloren hat.