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  • Benzinpreise: Der 30-Cent-Rabatt kommt

    Benzinpreise: Der 30-Cent-Rabatt kommt

    Nachdem der Benzinpreis in Frankreich in den Sommermonaten bis weit über 2 € geklettert war, wird ab Donnerstag, dem 1. September, von der Regierung ein Rabatt von 30 Cent eingeführt. 

    Derzeit liegt der staatliche Rabatt bei 18 Cent pro Liter, ab Donnerstag, dem 1. September, wird er auf 30 Cent steigen, bevor er ab dem 1. November 2022 wieder auf 10 Cent pro Liter sinken wird.

    Gilt der Rabatt für alle Kraftstoffe?
    Der Rabatt von 30 Cent gilt für alle Kraftstoffe. „Der Rabatt gilt für Gasöl B0, B7, B10, B30, B100 und XTL, einschließlich Gasöl für nicht straßengebundene Zwecke (GNR), Benzin SP95/98-E5, SP-95-E10, Flüssiggas (LPG-c), Erdgas in komprimierter (CNG) oder verflüssigter Form (LNG), Superethanol E85, Ethanol-Diesel ED95“, heißt es auf der Internetseite der Regierung.

    Sind alle Tankstellen betroffen?
    Der Rabatt wird an allen Tankstellen in Frankreich gelten. „Die ermäßigten Preise werden sowohl auf den Preistafeln als auch auf den Preisen an der Zapfsäule angezeigt. Der Betrag der Ermäßigung wird auf den Kassenzetteln angegeben“, erklärt die Regierung.

    Um zu verhindern, dass kleine und kleinste Tankstellen in Schwierigkeiten geraten, kann ihnen eine Beihilfe von 3.000 bis 6.000 € gewährt werden, „je nach der Menge des verkauften Kraftstoffs, um der Diskrepanz zwischen dem Preis des rabattierten Kraftstoffs und den Anschaffungskosten des noch in ihren Tanks verbleibenden Kraftstoffs zu begegnen.“

    Wie lange wird es diesen Rabatt geben?
    Der Sonderrabatt von 30 Cent pro Liter Kraftstoff wird bis zum 1. November 2022 gelten. Danach wird der Rabatt bis zum 31. Dezember 2022 auf 10 Cent pro Liter sinken.

  • Mann entzieht sich einer Kontrolle und wird von der Polizei erschossen

    Mann entzieht sich einer Kontrolle und wird von der Polizei erschossen

    Der Vorfall ereignete sich in der Nacht von Montag auf Dienstag, dem 30. August, in Neuville-en-Ferrain im Département Nord, in der Nähe von Tourcoing.

    Ein Mann wurde am Steuer eines Autos in der Nacht von Montag auf Dienstag, 30. August, in Neuville-en-Ferrain (Nord), in der Nähe von Tourcoing, während einer Kontrolle von der Polizei erschossen, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Polizeikreisen erfuhr. Der Mann, der laut Polizeibericht gegen 3 Uhr bei dem Versuch, eine Polizeikontrolle zu durchbrechen, einen Polizisten angefahren hatte, wurde von einem Schuss in die Brust getroffen und verstarb kurz darauf.

    Nach ersten Angaben der Polizei wollte eine Streife der Kriminalitätsbekämpfungsbrigade in der Gemeinde an der Grenze zu Belgien ein Auto kontrollieren, das „mit ausgeschaltetem Licht“ auf einem Bürgersteig geparkt war. Als sich die Polizisten näherten, soll der Fahrer losgefahren sein und einen der Beamten gerammt haben. Der Beamte, der leicht verletzt wurde, eröffnete daraufhin das Feuer und gab einen Schuss ab, der den Fahrer in die Brust traf.

    Auch die Rettungsmassnahmen, die zunächst von der Polizei und dann von den herbeigerufenen Rettungsdiensten durchgeführt wurden, konnten den Tod des angeschossenen Fahrers nicht verhindern. Der Beifahrer des Wagens wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

  • Katastrophale Ernte 2022: Droht uns eine Kartoffelknappheit?

    Katastrophale Ernte 2022: Droht uns eine Kartoffelknappheit?

    Nach Angaben der Landwirte wird die Kartoffelernte 2022 in Frankreich katastrophal ausfallen. Die Dürre hat die nationale Produktion schwer mitgenommen. Und Frankreich ist weltweit einer der grössten Exporteure von Kartoffeln.

    Es ist eine schlimmer Situation für Tausende von Erzeugern. In Frankreich kündigt sich das Jahr 2022 als eines der schlimmsten – wenn nicht sogar das schlimmste – Kartoffeljahr des Jahrhunderts an. Von vielen Landwirten wird die diesjährige Ernte als „katastrophal“ bezeichnet. Dies wird nicht nur in den Supermarktregalen, sondern auch in Gastronomiebetrieben nicht unerhebliche Auswirkungen haben.

    In einer am Freitag, dem 26. August veröffentlichten Pressemitteilung erklären Kartoffelbauern, dass dies alles eine Folge der historischen Trockenheit ist, die Frankreich in den letzten Monaten heimgesucht hat: „Die sich abzeichnende katastrophale Ernte […] ist das Ergebnis der extremen Hitze, die mit einer starken Trockenheit korreliert, die die Entwicklung der Knollen buchstäblich gestoppt hat. Weder Niederschläge noch günstigere Temperaturen in naher Zukunft können diesen Trend noch umkehren“.

    In Frankreich litten die Erzeuger in der Region Hauts-de-France unter den ungewöhnlich hohen Temperaturen. Dort allein wachsen 64% der nationalen Kartoffelproduktion heran.

    Nach Angaben der Union nationale des producteurs de pommes de terre (UNPT) könnten in Frankreich fast 1,5 Millionen Tonnen Kartoffeln verloren gehen. Die Produktion könnte somit einen Rückgang um mindestens 20% gegenüber dem Durchschnitt der letzten 20 Jahre aufweisen.

    Für die Kartoffelbauern könnte dies nach ersten Schätzungen einen Verlust von mindestens 200 Millionen Euro bedeuten. Dieser Verlust ist umso bedenklicher, als die französische Kartoffelbranche der weltweit größte Exporteur von frischen Kartoffeln ist. Unter normalen Umständen werden jedes Jahr 8 Millionen Tonnen Kartoffeln geerntet. Nicht weniger als 16.000 Landwirte sind auf die Produktion des Lieblingsgemüses der Franzosen und der Deutschen spezialisiert.

    Vertreter der Landwirte wünschen sich eine grössere Unterstützung des Staates: „Die UNPT ruft ab sofort zu einer Aufwertung der an die Erzeuger gezahlten Preise und einer besseren Verteilung des Mehrwerts insbesondere mit den großen Handelsketten auf, zu einer vertraglichen Lockerung der von den Erzeugern zugesagten Mengen und zur raschen Einleitung von Überlegungen über die Einführung einer außergewöhnlichen staatlichen Beihilferegelung zur finanziellen Unterstützung der Erzeuger und als Anreiz für die Fortsetzung der Produktion“.

    Die meisten betroffenen Landwirte meinen, dass die Kartoffeln der Ernte 2022 größtenteils unter dem starken Wassermangel leiden. Die Folge: Die Knollen sind ungewöhnlich klein. Das kann sich auf die so beliebten Pommes Frites auswirken: Sie werden wohl kürzer werden. Das treibt den Fast-Food-Ketten die Sorgenfalten auf die Stirn.

    Bereits 2018 hatte die Branche eine besonders schwierige Ernte zu verkraften. Das Unternehmen McCain hatte damals angekündigt, die Größe seiner Pommes Frites um fast zwei Zentimeter zu reduzieren.

    Die Ernte 2022 hat noch nicht richtig begonnen – man wird also abwarten müssen…

  • Emmanuel Macron leitet wegen der Energiekrise am Freitag einen Verteidigungsrat

    Emmanuel Macron leitet wegen der Energiekrise am Freitag einen Verteidigungsrat

    Das wichtigste Thema wird „die Versorgung mit Gas und Strom im Hinblick auf den Winter“ sein, meldet Franceinfo unter Berufung auf eine Regierungsquelle. Emmanuel Macron wird am Freitag, dem 2. September, vormittags einen Verteidigungsrat leiten, der der Energiekrise gewidmet ist, wie Franceinfo am Montag, 29. August, aus Regierungsquellen erfuhr. An dem Treffen werden unter anderem Premierministerin Elisabeth Borne, Wirtschaftsminister Bruno Le Maire und die Ministerin für den Energiewandel, Agnès Pannier-Runacher, teilnehmen. Die Themen werden „die Versorgung mit Gas und Strom im Hinblick auf den Winter“ sein, so eine Quelle innerhalb der Exekutive. „Es geht um die vitalen Interessen des Landes und der Franzosen.“ Ziel ist es, eine Bestandsaufnahme vorzunehmen und gegebenenfalls Entscheidungen über die Stromerzeugungskapazitäten angesichts der „Ausfälle bei der EDF“ zu treffen, die Gasversorgung für den Winter zu besprechen, da Frankreich auf russisches Gas verzichten muss. Allerding…

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  • Gewitterwarnung: Fünf Departements im Südwesten auf Warnstufe Orange

    Gewitterwarnung: Fünf Departements im Südwesten auf Warnstufe Orange

    Die Region Midi-Pyrenäen blickt bereits auf einen unruhigen Abend mit Gewittern zurück, die das Gebiet von West nach Ost durchzogen.

    Am späten Montagnachmittag hat Météo France fünf Departements auf Warnstufe Orange für Gewitter gesetzt. Die betroffenen Departements sind: Haute-Garonne, Gers, Tarn, Tarn-et-Garonne und Hautes-Pyrénées. Der gesamte Rest des Landes wurde auf Gelb gesetzt, mit Ausnahme der Region Hauts-de-France und eines Teils des Grand-Est.

    Météo France warnt in seinem Wetterbericht vor „Hagelgefahr und starken Böen“, die „lokal 80 bis 110 km/h“ erreichen könnten. Die für diese Jahreszeit nicht außergewöhnliche Gewitterepisode erfordere aber „eine besondere Wachsamkeit , da sie lokal heftige Wetterphänomene hervorrufen kann“.

    Kurz nach 19.00 Uhr am Montag war auch das Gers stellenweise von heftigen Gewittern betroffen, die anschliessend weiter nach Osten zogen. Das Gewittersystem teilte sich kurz vor Toulouse in zwei Teile und traf den Norden der Hauptstadt der Region heftig, während es sich im Süden teilweise auf die Ariège und den Westen des Departements Aude verlagerte.

    Météo France rechnet damit, dass die schweren Gewitter noch bis Dienstag Spätnachmittag anhalten werden.

  • Südfranzösische Bahnlinie nach 50 Jahren wiedereröffnet

    Südfranzösische Bahnlinie nach 50 Jahren wiedereröffnet

    Nach einem der verkehrsreichsten Sommer, den die französische Eisenbahn je erlebt hat, wurde eine Regionalbahn in Südfrankreich wiedereröffnet, und die örtlichen Behörden hoffen, damit den Autoverkehr in der Region zu verringern.

    Die südostfranzösischen Städte Pont-Saint-Esprit, Avignon und Nîmes sind nach der Wiedereröffnung einer Regionalbahnlinie (TER) in Frankreich seit 2016 nun auch wieder wieder durch einen Direktzug verbunden.

    Die Strecke, die seit 1973 ausschließlich für Güterzüge genutzt wurde, wurde wegen der Konkurrenz durch den Autoverkehr im Zeitalter des Auto-Individualverkehrs geschlossen. Sie diente ursprünglich dem Personenverkehr entlang des rechten Rhoneufers und verband Givors / Rhone mit Nîmes im Departement Gard.

    Frankreich verfügte einst über eines der dichtesten Eisenbahnnetze Europas, doch Ende des letzten Jahrhunderts wurden rund 20.000 Streckenkilometer für den Personenverkehr stillgelegt, erklärt die Zeitung Nice Matin unter Berufung auf den Geografen Etienne Auphan.

    Frankreichs Verkehrsminister Clément Beaune beglückwünschte die Region Okzitanien zur Wiedereröffnung der Strecke.

    Durch die Wiedereröffnung der Strecke können die 75.000 Einwohner des Großraums Nîmes bis zu 40 Prozent Fahrzeit nach Avignon einsparen, verglichen mit der Zeit, die sie während der Hauptverkehrszeit mit dem Auto aufbringen müssen. Die regionale Tageszeitung La Provence schätzt, dass derzeit täglich mindestens 70.000 Autos die Rhonebrücken zwischen dem Gard und Avignon überqueren.

    Die Behörden Südwestfrankreichs haben sich für die Wiedereröffnung der Strecke eingesetzt, um die regionale Entwicklung zu fördern und die Kohlendioxidemissionen zu verringern. Das Projekt kostete rund 100 Mio. € und hat zum Ziel, fünf weitere Bahnhöfe entlang der Strecke sollen bis 2026 geöffnet werden und mindestens 200.000 Fahrgäste pro Jahr werden auf der Strecke erwartet.

    Die Initiatoren sehen das Projekt als Antwort auf die Berichte des Weltklimarates (IPCC) und als eine Möglichkeit, die Klimakrise zu bekämpfen.

    Die Tageszeitung Nice Matin ist der Meinung, dass die Wiedereröffnung dieser 82 Kilometer langen Strecke ein kleiner Sieg in der Schlacht um die Erhaltung der Eisenbahn sei.

  • Dürre: Gibt es in den kommenden Jahren keine Weihnachtsbäume mehr?

    Dürre: Gibt es in den kommenden Jahren keine Weihnachtsbäume mehr?

    Französische Weihnachtsbaumzüchter rechnen mit hohen Verlusten. Die Dürre im Sommer hat Zehntausende junger Bäume getötet.

    Es ist bekannt, dass die Dürre in Frankreich weitreichende Auswirkungen hat – in einigen Regionen ist sogar die Trinkwasserversorgung unterbrochen. Die französischen Landwirte haben die Auswirkungen der historischen Dürre und der Hitzewellen dieses Sommers besonders zu spüren bekommen. Französische Grundnahrungsmittel wie die Käse- und Weinproduktion sind betroffen – und auch die Weihnachtsbaumzüchter melden nun große Verluste.

    Junge Tannen wurden durch die Dürre dezimiert, da ihre Wurzeln noch nicht tief genug waren, um Wasser zu finden.

    Für Tannenbaumproduzenten bedeutet dies einen erheblichen finanziellen Verlust.

    Lesen Sie auch: Klimawandel: Französischen Kühen wird es zu heiss – es kann weniger Käse hergestellt werden

    Franceinfo erklärt, dass der Verlust der jungen Bäume bedeutet, dass eine grosse Menge der investierten Arbeit vernichtet wird. Normalerweise haben mehr als zweijährige Bäume besser und tiefer verankerte Wurzeln und schaffen es dadurch, Dürreperioden besser zu überstehen. Aber bei Juni-Temperaturen von fast 40 Grad Celsius und einer ausgeprägten Trockenheit waren in diesem Jahr die Bedingungen für das Überleben der jungen Bäume denkbar ungünstig.

    Es sieht so aus, dass in diesem Sommer eine ganze Generation von Bäumen in den Zuchtbetrieben und Wäldern verloren gegangen ist – das entspricht etwa 20.000 potentiellen Weihnachtsbäumen.

    Nun müssen die Weihnachtsbaumproduzenten die verlorenen Bäume ersetzen. Das bedeutet wahrscheinlich mindestens 30.000 € Mehrkosten und viel Arbeit pro Betrieb. Es müssen neue und tiefere Parzellen ausgehoben werden, damit auch die jungen Bäume näher an das Grundwasser gelangen und so hoffentlich am Leben bleiben.

    Für die Kunden gibt es aber eine gute Nachricht: Die Weihnachtszeit im Jahr 2022 wird nicht betroffen sein, da zu Weihnachten die älteren Bäume (in der Regel fünf Jahre alt oder älter) verkauft werden – allerdings wahrscheinlich zu einem höheren Preis aufgrund der Inflation.

  • Mittelmeer: Die Ocean Viking rettet 466 Migranten

    Mittelmeer: Die Ocean Viking rettet 466 Migranten

    Das Rettungsschiff Ocean Viking, hat seit Mittwoch, dem 24. August, zehn Rettungsaktionen durchgeführt. Es muss jetzt einen Hafen finden, um 466 Migranten an Land bringen zu können.

    Erschöpft warten die Migranten – einige von ihnen seit über einer Woche – darauf, an Land gebracht zu werden. An Bord des Hilfsschiffs Ocean Viking befinden sich 81 überwiegend unbegleitete Minderjährige und ein drei Wochen alter Säugling. NGOs wie das Rote Kreuz leisten ihnen Erste Hilfe. „Wir haben eine komplizierte Situation, mit vielen wirklich heiklen medizinischen Notfällen, physisch und psychisch erschöpften Menschen, Dehydrierung, Sonnenbrand“, sagt Sophie Beau, Direktorin der Organisation SOS Méditerranée.

    Lesen Sie auch: Mehr als 3.000 Flüchtlinge sterben 2021 im Mittelmeer und dem Atlantik

    Auf dem Weg nach Malta oder Italien?
    Die Migranten aus Bangladesch, Ägypten oder Eritrea könnten in Malta oder Lampedusa (Italien) an Land gehen, sofern die Behörden grünes Licht geben. 10 Rettungsaktionen in nur drei Tagen ist für SOS Méditerranée ein Novum. Jedes Jahr versuchen Tausende von Migranten, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Im vergangenen Jahr starben jedoch mindestens 2.048 Migranten bei dem Versuch der Überfahrt.

    Lesen Sie auch: 2021: Jeden Tag starben mindestens 8 Menschen im Mittelmeer auf der Flucht nach Europa

  • Verkehrsbehinderungen durch Feuer an der Autobahn A61 zwischen Narbonne und Toulouse

    Verkehrsbehinderungen durch Feuer an der Autobahn A61 zwischen Narbonne und Toulouse

    Ein Feuer behinderte am Montagnachmittag den Verkehr auf der Autobahn A61 in der Richtung Narbonne-Toulouse. Das Feuer führte auch zu einer Unterbrechung des Zugverkehrs zwischen den beiden Städten.

    Der Sommer ist noch nicht ganz vorbei, und die Brandsaison auch nicht. Das wurde am Montag, dem 29. August, klar. Ein Feuer verursachte erhebliche Verkehrsbehinderungen zwischen Narbonne und Toulouse. Entlang der A61 brach in Richtung Toulouse nach der Ausfahrt Nr. 25 von Lézignan-Corbières ein Feuer aus.

    Vinci Autoroutes wies die Nutzer dieses in den Sommermonaten traditionell stark befahrenen Autobahnabschnitts seit dem frühen Nachmittag auf Verkehrsbehinderungen hin. Da der Verkehr zur Zeit nur auf einer Spur möglich ist, muss mit einer zusätzlichen Fahrzeit von 45 Minuten gerechnet werden.

    Das Feuer breitete sich soweit aus, dass auch der Zugverkehr gestört ist, wie die SNCF am Nachmittag mitteilte. Seit etwa 16 Uhr ist der Zugverkehr zwischen Toulouse und Narbonne vollständig eingestellt.

    In Toulouse, Carcassonne und Narbonne wurden Ersatzbusse eingesetzt, so die SNCF. Der Verkehr soll gegen 18.00 Uhr wieder aufgenommen werden.

    Nach Angaben der Feuerwehr des Départements Aude brach das Feuer in der Gemeinde Capendu in der Ortschaft Saint-Martin aus. Der Löscheinsatz ist derzeit noch im Gange.

  • Elisabeth Borne verlangt von französischen Unternehmen eine Senkung des Energieverbrauchs von 10%

    Elisabeth Borne verlangt von französischen Unternehmen eine Senkung des Energieverbrauchs von 10%

    Die Premierministerin wird sich in ihrer Rede zur Eröffnung des Kongresses der französischen Unternehmer (REF) am frühen Montagnachmittag mit einem Aufruf zur Sparsamkeit an die Unternehmen wenden. Elisabeth Borne wird von den französischen Unternehmen eine deutliche Anstrengung zur Senkung ihres Energieverbrauchs um 10% verlangen, wie Franceinfo unter Berufung auf das Büro der Premierministerin meldet. Elisabeth Borne, die am Montag, dem 29. August, eine Rede auf dem Treffen der französischen Unternehmer (REF) des Medef (Mouvement des entreprises de France und größte Arbeitgebervereinigung in Frankreich) halten wird, wird bei dieser Gelegenheit die Unternehmen zu einem sparsameren Umgang mit Energie aufrufen. Der Präsident des französischen Arbeitgeberverbands Medef, Geoffroy Roux de Bézieux, sagte am Montagmorgen auf franceinfo: „Wir haben nicht auf die Premierministerin gewartet, um sparsamer zu werden“. Seiner Meinung nach ist das gesetzte Ziel von 10% „eine bedeutende und absolut …

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