Autor: Nachrichten

  • Am Freitag wurde das 48. Filmfestival in Deauville eröffnet

    Am Freitag wurde das 48. Filmfestival in Deauville eröffnet

    Dreizehn Filme im Wettbewerb und mit Spannung erwartete Vorpremieren, darunter eine Biographie des verstorbenen kanadischen Dichters Leonard Cohen. Das 48. Festival des amerikanischen Films in Deauville wurde am Freitag, dem 3. September, mit dem Regisseur Arnaud Desplechin als Juryvorsitzendem eröf…

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  • EuroMillionen: Gewinner von über 4.5 Millionen Euro wird gesucht

    EuroMillionen: Gewinner von über 4.5 Millionen Euro wird gesucht

    Wer ist der oder die Glückliche in Frankreich, der bei der EuroMillionen-Ziehung am 12. Juli 4,5 Millionen Euro gewonnen hat? Die Person hat bis zum 9. September Zeit, sich zu melden – sonst verliert sie alles.

    Es bleiben nur noch wenige Tage für die Person, die am Dienstag, dem 12. Juli, die richtigen Zahlen in der EuroMillionen-Lotterie  getippt hat, um mehr als 4,5 Millionen Euro (genau 4.572.731,40 Euro) mit nach Hause zu nehmen.

    Wer den Gewinnschein mit den Zahlen 14, 18, 24, 25, 50 (und den Sternzahlen 6 oder 11) in der Tasche oder im Portemonnaie hat, kann sich noch bis zum 9. September um 23.59 Uhr bei der Française des Jeux (FDJ) melden.

    Der Spielschein wurde in den Hautes-Alpes von einem Einheimischen oder einem Urlauber für die Ziehung vom 12. Juli validiert, bei der 230 Millionen Euro auf dem Spiel standen. An diesem Tag hatte kein Spieler den Jackpot geknackt, aber fünf Spieler hatten fünf Zahlen und einen Stern richtig getippt, darunter der unbekannte Gewinner oder die unbekannte Gewinnerin.

    Wenn Sie der glückliche Besitzer des Gewinntickets sind, können Sie den Kundenservice der Française des Jeux unter der Nummer 0033 09 69 36 60 60 anrufen. Wenn niemand den Gewinn beansprucht, werden die 4,5 Millionen Euro an den Staat ausgezahlt und nicht erneut ausgespielt. Seit Inkrafttreten des Gesetzes „Pacte“ im November 2019 gehen alle nicht beanspruchten Gewinne automatisch an den Staat, außer bei Gewinnen auf Rang 1 (z. B. Lotto- oder EuroMillionen-Jackpots), bei denen das Geld von der FDJ in andere Spiele umverteilt werden kann.

    Im März 2022 wurde bereits ein 1-Millionen-Euro-Gewinn bei einer Sonderziehung von EuroMillionen von dem Gewinner nicht abgeholt.

  • Statistikinstitut INSEE stellt für Juli in Frankreich eine Übersterblichkeit fest

    Statistikinstitut INSEE stellt für Juli in Frankreich eine Übersterblichkeit fest

    Nach vorläufigen Daten erreichte die durchschnittliche Zahl der Todesfälle pro Tag im Juli 1.750, nach 1.610 im Juni, meldet das Institut. Eine hohe Sterblichkeitsrate im Hochsommer. Das Nationale Institut für Statistik und Wirtschaftsstudien (Insee) stellt in seinem Bulletin über die Anzahl der Todesfälle pro Tag, das am Freitag, dem 2. September online gestellt wurde, eine überhöhte Sterblichkeit im Monat Juli 2022 fest. „Die durchschnittliche Zahl der Todesfälle pro Tag ist im Juli stark angestiegen: Sie erreicht 1.750, nach 1.610 im Juni 2022“, schreibt das Insee. Das Institut weist jedoch darauf hin, dass es sich um „vorläufige Daten“ handelt, die „in den nächsten Wochen nach oben korrigiert“ werden können. Das Institut geht auch auf die Ursache für diese Übersterblichkeit ein: den Hitzesommer. Laut Insee lässt sich „das hohe Niveau der Todesfälle im Juli 2022 wahrscheinlich durch die Hitzewelle erklären, die Mitte Juli nach einer ersten Hitzewelle ab Mitte Juni aufgetreten ist“. …

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  • Atomstrom: Stromversorger EDF muss 32 Atomreaktoren instand setzen

    Atomstrom: Stromversorger EDF muss 32 Atomreaktoren instand setzen

    Der französische Stromversorger EDF muss 32 derzeit abgeschaltete Kernreaktoren wieder instand setzen.

    Auf die EDF wartet eine riesige Aufgabe: Sie muss 32 Atomreaktoren, die derzeit stillgelegt sind, wieder zum Laufen bringen. In Frankreich gibt es insgesamt 56 Atomreaktoren, und von diesen 56 Reaktoren sind derzeit 32 stillgelegt. Schuld daran sind geplante Wartungsarbeiten bei einem Teil von ihnen und bei anderen unerwartete Korrosionsprobleme an den Kühlkreisläufen, die zwangsläufig deren Abschaltung für Reparaturen erforderlich machen.

    27 Reaktoren bis Weihnachten in Betrieb
    Für eine rechtzeitige Wiederinbetriebnahme erweist sich der Zeitplan als sehr eng. Die EDF behauptet zwar, dass es klappen sollte, wenn alles nach Plan verläuft und es keine bösen Überraschungen gibt. Aber viele Experten sind sehr skeptisch. Der Zeitplan ist sehr schwierig einzuhalten und auch die Behörde für nukleare Sicherheit muss erst grünes Licht geben, bevor die abgeschalteten Reaktoren wieder ans netz gehen können. Die EDF meint, ab Oktober könnte jede Woche ein Kraftwerk reaktiviert werden. Bis Weihnachten, am 25. Dezember, sollten 27 der 32 stillgelegten Reaktoren wieder Strom produzieren können. Die restlichen fünf sollten dann bis spätestens Februar wieder in Betrieb sein.

  • Prozess um den Anschlag in Nizza: 6 Jahre später wollen die Opfer Gerechtigkeit

    Prozess um den Anschlag in Nizza: 6 Jahre später wollen die Opfer Gerechtigkeit

    Endlich findet nun auch der Prozess zu dem Anschlag vom 14. Juli auf der Promenade des Anglais in Nizza statt. Der Attentäter und Fahrer des LKWs starb durch Schüsse der Polizei noch vor Ort. Jetzt stehen acht Personen wegen ihrer Verbindung zu dem schrecklichen Anschlag vor Gericht.

    86 Tote, mehr als 300 Verletzte und chaotische Szenen. Weniger als ein Jahr nach dem Attentat vom 13. November 2015 in Paris wurde Frankreich am 14. Juli 2016 in Nizza (Alpes-Maritimes) erneut in Angst und Schrecken versetzt. Ein Datum und Bilder, die die Opfer, die den Anschlag überlebt haben, nicht vergessen können. Hager Ben Aouiffi tritt als Nebenklägerin auf, sie und ihre 4-jährige Tochter sind damals zwischen die Räder des Lastwagens geraten und haben wir durch ein Wunder überlebt. „Das Bild, das ich in mir trage, ist der Blick meiner Tochter, als sie mir sagte, Mama, da ist ein Lastwagen, ich sehe ihren erschrockenen Blick und spüre das Gefühl der Ohnmacht, das ich hatte, als ich sah, wie meine Tochter vor meinen Augen hätte sterben können, zerquetscht unter den Rädern eines Lastwagens“, sagt sie aus.

    Für diejenigen kämpfen, die nicht mehr da sind
    Insgesamt treten über 800 Personen als Nebenkläger auf, so auch die Familie Borla, die den Tod der 13-jährigen Laura betrauert. „Wir kämpfen für die Menschen, die leider gegangen sind und die nicht hätten gehen dürfen, das ist unser Kampf, unsere Art, uns für sie einzusetzen“, sagt ihre Schwester vor der Kamera von France 3. Marc Falip hingegen wurde selbst weder körperlich verletzt noch trauerte er um Angehörige. Als freiwilliger Feuerwehrmann hat er sterbende Menschen ins Krankenhaus gebracht und kann die Bilder nicht vergessen, wie sein Fahrzeug im Slalom zwischen leblosen Körpern fahren muss. „Das sind Bilder, die nicht mehr weggehen, das ist wie eine Narbe“. Ein Prozess, auf den die Opfer seit sechs Jahren warten. Er wird am Montag, den 5. September, eröffnet und soll bis zum 16. Dezember dauern.

  • Kältere Klassenzimmer und geschlossene Schwimmbäder  – Gemeinden sparen Energiekosten

    Kältere Klassenzimmer und geschlossene Schwimmbäder – Gemeinden sparen Energiekosten

    Einige Städte und Gemeinden greifen angesichts der explodierenden Energiekosten zu drastischen Sparmaßnahmen. Energie einzusparen ist nicht immer einfach und jede Gemeinde entwickelt ihre eigenen Tricks, um die Energierechnung zu senken: die öffentliche Beleuchtung ausschalten, bestimmte Gebäude schließen – die Bürgermeister lassen sich einiges einfallen. Der sozialistische Präsident des Regionalrats der Bretagne, Loïg Chesnais-Girard, bereitet sich darauf vor, seine Region energetisch aufzurüsten: „Wir haben im Jahr 2022 zusätzliche Energiekosten in Höhe von 10 Millionen Euro“, beklagt er. In diesem Winter wird die Temperatur in den bretonischen Gymnasien um durchschnittlich ein Grad auf 19 Grad sinken. „Unsere Gymnasien umfassen 2 Millionen Quadratmeter. Die öffentlichen Bürogebäude der Region haben nur ein paar hunderttausend Quadratmeter.“ (Loïg Chesnais-Girard, Präsident des Regionalrats der Bretagne gegenüber Franceinfo). Die Sparmaßnahmen werden natürlich alle öffentlichen Gebäu…

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  • Nizza: Vier Leichtverletzte durch Schüsse in der Nähe eines Gymnasiums

    Nizza: Vier Leichtverletzte durch Schüsse in der Nähe eines Gymnasiums

    In der Umgebung des Lycée d’Estienne d’Orves in Nizza fielen Schüsse. Unter den vier Verletzten befindet sich auch ein 17-jähriges Mädchen, das an der Schulter getroffen wurde und ins Krankenhaus eingeliefert werden musste, wie France Bleu Azur berichtete.

    In der Nähe des Lycée d’Estienne d’Orves in Nizza wurden am Freitag, dem 2. September, kurz vor 17 Uhr mehrere Schüsse abgefeuert. Vier Personen wurden nach einer ersten Bilanz leicht verletzt. Das Viertel wurde sofort abgeriegelt.

    Nizzas Oberbürgermeister Christian Estrosi besuchte den Ort des Geschehens und gibt sich beruhigend. Er erklärte auf Twitter, dass die Schüsse am Fuße eines Gebäudes abgefeuert wurden, das sich „weit entfernt von der Schule“ befindet. Er versichert, dass „drei der Opfer bereits nach Hause entlassen wurden und keine medizinische Versorgung mehr benötigten“. Auch bei dem 17-jährigen Mädchen, das an der Schulter getroffen wurde, handele es sich laut dem Bürgermeister um eine „oberflächliche Verletzung“.

    Die nationale und die städtische Polizei „suchen aktiv nach dem Urheber der Schüsse“, fügte der Bürgermeister hinzu.

  • Eine neue Gaspipeline zwischen Frankreich und Spanien?

    Eine neue Gaspipeline zwischen Frankreich und Spanien?

    In einer unsicheren Energiesituation versucht Europa, sich aus der russischen Abhängigkeit bei der Gasversorgung zu lösen. Der Krieg in der Ukraine hat ein zehn Jahre altes Projekt wiederbelebt: Die „MidCat“, eine 200 Kilometer lange Gaspipeline von Katalonien nach Südfrankreich, kehrt auf die europäische Bühne zurück. Es ist eine alte Idee, die vor dem Hintergrund eines besonders angespannten Energiemarktes in Europa wieder ausgegraben wird. Die Idee einer Gaspipeline zwischen Südfrankreich und der spanischen Region Katalonien ist wieder aufgetaucht, nachdem der russische Riese Gazprom am Dienstag, dem 30. August, angekündigt hatte, seine Gaslieferungen an verschiedene europäische Länder vollständig einzustellen. Spanien, Portugal und Deutschland haben ihr Interesse an dem Projekt bekräftigt, Frankreich hingegen blockt noch ab. Was ist das Projekt „MidCat“?Die Idee einer Gaspipeline zwischen dem französischen Süden und Katalonien wurde 2013 auf Initiative der spanischen und der franzö…

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  • Energiepreise: Zwei Glashütten müssen Kurzarbeit anmelden

    Energiepreise: Zwei Glashütten müssen Kurzarbeit anmelden

    Die steigenden Energiepreise haben bereits direkte Auswirkungen auf einige Unternehmen in Frankreich. Die Kristallglasfabrik Arc im Departement Pas-de-Calais und die Glasfabrik Duralex im Departement Loiret kündigten beide an, einen Teil ihrer Beschäftigten vorübergehend in Kurzarbeit zu schicken.

    Der Anstieg der Energiepreise hat die Kristallglasfabrik Arc in Arques (Pas-de-Calais) in Schwierigkeiten gebracht. „Zwischen 2021 und 2022 steigt die Gasrechnung für Arc in Frankreich von 19 Millionen auf 75 Millionen Euro“, erklärt Guillaume Rabel-Suquet, Kommunikationsdirektor von Arc France. Mit einer vierfach höheren Gasrechnung ist es für das Unternehmen unmöglich, ihre Produktion im gewohnten Umfang aufrechtzuerhalten. Die Kristallglasfabrik verwendet zur Herstellung ihrer Gläser Öfen, die auf über 1300 °C erhitzt werden.

    Auch das Unternehmen Duralex ist betroffen
    Man kann diese gasbetriebenen Öfen nicht von einem Tag auf den anderen abschalten. In der Not entschied sich das Unternehmen dafür, 1.600 seiner 4.600 Beschäftigten zwei Tage pro Woche in Kurzarbeit zu schicken. Angesichts der Inflation ein harter Schlag für die Belegschaft. Eine weitere historische Glasfabrik, die in Schwierigkeiten steckt, ist das Unternehmen Duralex in La Chapelle-Saint-Mesmin (Loiret). Sie wird ihren Ofen im Winter auf Standby schalten. Ab November werden keine Gläser oder Teller mehr vom Band laufen: Kurzarbeit. Die Produktion soll erst im Februar 2023 wieder aufgenommen werden, aber der Spezialist für gehärtetes Glas behauptet, über ausreichende Rücklagen und Vorräte zu verfügen, um seine Tätigkeit fortzusetzen zu können.

  • Dordogne: 52-jährige Frau mit 20 Messerstichen getötet – Ehemann wegen Totschlags angeklagt

    Dordogne: 52-jährige Frau mit 20 Messerstichen getötet – Ehemann wegen Totschlags angeklagt

    Der 52-jährige Mann, ehemaliger Gendarm, hatte am Dienstagabend selbst die Rettungskräfte alarmiert, bevor er alkoholisiert den Tatort verließ. Er konnte kurz darauf festgenommen werden.

    Der Ehemann einer Frau, die in Boulazac (Dordogne) mit etwa 20 Messerstichen getötet wurde, wurde am Donnerstag, dem 1. September, wegen „vorsätzlicher Tötung“ angeklagt, wie die Staatsanwaltschaft von Périgueux am Freitag, dem 2. September, mitteilte. Der 52-jährige ehemalige Gendarm hatte am Dienstagabend selbst die Rettungskräfte alarmiert, bevor er den Ort des Geschehens verließ und stark kurz darauf festgenommen wurde.

    „Nach den ersten Anhörungen gibt der Betroffene zu, dass er seine Frau im Rahmen eines Streits absichtlich mit einem Messer verletzt hat“, erklärte die Staatsanwältin Solène Belaouar am Donnerstag. Das Paar war seit mehreren Jahren verheiratet. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft befanden sich zum Zeitpunkt der Tat keine Kinder in der Wohnung.

    Der Staatsanwaltschaft zufolge war der Beschuldigte 2014 nach rund 20 Dienstjahren aus dem Dienst bei der Gendarmerie ausgeschieden. Er wurde 2016 wegen eines Diebstahl verurteilt, war aber bisher nie wegen häuslicher Gewalt aufgefallen.

    Nach den jüngsten Zahlen des Innenministeriums wurden im Jahr 2021 122 Frauen von ihren Ehepartnern oder Ex-Ehepartnern getötet, eine Zahl, die im Vergleich zum Jahr 2020 um 20% gestiegen ist.