Autor: Nachrichten

  • Nimmt ein tropischer Wirbelsturm Kurs auf Frankreich? Hurrikan-Warnung auch aus den USA

    Nimmt ein tropischer Wirbelsturm Kurs auf Frankreich? Hurrikan-Warnung auch aus den USA

    Ein spanischer Meteorologe warnt vor der Bildung eines Wirbelsturms, der möglicherweise die Iberische Halbinsel und die französische Küste treffen könnte.

    Er könnte in den nächsten Tagen auf Frankreich treffen. Die Bildung eines abnormalen Wirbelsturms wurde von einem spanischen Meteorologen angekündigt, bevor sie von der nationalen Hurrikan-Beobachtungsstelle in den USA bestätigt wurde.

    Tatsächlich kündigte Juan Jesús González Alemán, Meteorologe bei der spanischen Wetterbehörde AEMET, auf Twitter die Bildung eines „tropischen Zyklons, der sich zu einem Hurrikan intensiviert“, an. Diese Information wurde vom National Hurricane Center (NHC) kurz nach der Warnung des spanischen Experten bestätigt.

    „Anormale Intensivierung“
    Nach Meinung von González Alemán wären zwei Szenarien möglich. Das eine würde die Iberische Halbinsel und die französische Atlantik-Küste betreffen, in dem zweiten Szenario könnte sich der Sturm auf die Bretagne und Großbritannien zubewegen. Der Meteorologe ist jedoch vorsichtig: „Die Wahrscheinlichkeit, dass er in Spanien ankommt, ist im Moment noch gering. Die Aufmerksamkeit konzentriert sich derzeit auf die abnormale Intensivierung, die in der gesamten Region auftreten wird“.

    Diese „abnormale Intensivierung“ werde durch „extreme Anomalien der Wasseroberflächentemperatur in der Region“ verursacht, die auf die globale Erwärmung und die sehr hohen Temperaturen im Sommer zurückzuführen seien. „Es ist nicht das erste Mal, dass wir von der möglichen Ankunft eines tropischen Wirbelsturms bedroht werden, aber das Potenzial hat sich in den letzten Jahren erhöht“, sagt der Experte.

  • Wände, Dächer, Autos: Sollte man alles weiß anstreichen, um die Hitze besser zu ertragen?

    Wände, Dächer, Autos: Sollte man alles weiß anstreichen, um die Hitze besser zu ertragen?

    Die Farbe des Anstrichs kann die Wärme von Oberflächen um mehrere Grad verändern. Angesichts des Klimawandels kann dies eine kostengünstige Lösung für Häuser und sogar für Autos sein – in bestimmten Fällen.

    Das Streichen von Hauswänden oder Dächern in Weiß, einer Farbe, die Sonnenstrahlen abweist, anstatt in Schwarz, das die Wärme absorbiert, würde die Temperatur wirksam senken können: das könnte in den kommenden heißen Sommer in Frankreich und weltweit zu einer Notwendigkeit werden.

    Dächer
    Weisse Farbe auf dem Dach kann die Hitze auf einer grossen Fläche deutlich verringern. Das ist allerdings abhängig von den Materialien, aus denen es besteht: Asbest, Beton und Metall absorbieren die Wärme sehr stark, sodass ein weißer Anstrich umso wirksamer ist. In den Gebäuden kann der messbare Unterschied zwischen 2 und 5 Grad betragen, auf dem Dach selbst sind es mehrere Dutzend Grad.

    Es ist jedoch möglich, dass der lokale Bebauungsplan (PLU) der Gemeinde Einschränkungen für die farbliche Gestaltung des Daches vorsieht. Bevor man den Pinsel schwingt, sollte man sich daher am besten bei der Stadtverwaltung erkundigen.

    Wände

    Weisse Wände halten Häuser kühl

    Wie die Dächer profitieren auch die Wände von einer weissen Farbe. Aber Vorsicht: Es ist die Sonneneinstrahlung, die die Temperatur einer Oberfläche verändert. Eine Wand mit wenig Sonneneinstrahlung, die von weiß auf schwarz umgestrichen wird, senkt die Temperatur also nicht wesentlich.

    Die Purdue-Universität in den USA hat eine weiße Farbe entwickelt, die 98% der Sonnenstrahlen abweist, „normale“ Farben weisen nur etwa 90% ab. Die Benutzung der Spezialfarbe kann in vielen Fällen den energieintensiven Einsatz von Ventilatoren und Klimaanlagen überflüssig machen.

    Städte wie Los Angeles haben kürzlich beschlossen, grosse Oberflächen und Straßen weiß zu streichen, um zu hohe Temperaturen zu vermeiden; die Stadtverwaltung meldet nach entsprechenden Tests, dass die Temperatur in den entsprechenden Straßen um 5 bis 7 Grad gesunken ist. Ein Unternehmen in Toulouse bietet einen ähnlichen Anstrich an, mit dem man Wohnräume kühlen und die Energiekosten senken kann.

    Autos
    Bei Autos sind die Ergebnisse weniger überzeugend. Ein weißes Auto speichert logischerweise weniger Wärme als ein Auto mit dunkleren Farben. Der eigentliche Unterschied liegt jedoch außerhalb des Fahrzeuginnenraums: Die Temperatur im Inneren des Fahrzeugs wird hauptsächlich durch die Reflexion der Sonne durch die Fensterscheiben erzeugt. Ein weiß lackiertes Auto bietet zwar außen einen Wärmeunterschied, aber innen bleibt es stickig, wenn die Fenster dieselben sind wie bei einem schwarzen Auto. Um die Temperatur zu senken, sollte man also besser andere Scheiben mit entsprechenden Tönungen einbauen.

  • Rationierung, Gas- oder Stromabschaltungen: Welche Szenarien diskutiert heute der Verteidigungsrat?

    Rationierung, Gas- oder Stromabschaltungen: Welche Szenarien diskutiert heute der Verteidigungsrat?

    Emmanuel Macron versammelt die mit der Energiekrise befassten Minister am Freitag im Elysée-Palast zu einem „Verteidigunsrat“. Nachdem die Regierung zu Sparsamkeit und Anstrengungen jedes Einzelnen aufgerufen hatte, schaltet sie jetzt angesichts der Gefahr von Strom- oder Gasausfällen einen Gang höher. Ein Zeichen für den Ernst der Lage und für den Willen der Exekutive, entsprechend zu reagieren: Emmanuel Macron wendet zum allerersten Mal das Modell des Verteidigungsrates auf die Energiekrise an. Die Minister versammeln sich im Elysée-Palast und mit Hilfe von Grafiken und Kurven sollen die Versorgungslage und der Zustand der Gas- und Stromvorräte überprüft werden. Es handelt sich um „eine lebenswichtige Herausforderung für das Land im Hinblick auf den Winter“, so die Präsidentschaft. Und zwar in einem Kontext großer Spannungen: Seit gestern hat der russische Riese Gazprom seine Lieferungen an den französischen Konzern Engie komplett eingestellt. Spannungen auch bei der Stromversorgung:…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Unicef: „Inakzeptabel und unwürdig“ – mindestens 1.600 Kinder schlafen in Frankreich auf der Straße

    Unicef: „Inakzeptabel und unwürdig“ – mindestens 1.600 Kinder schlafen in Frankreich auf der Straße

    Die Zahl der obdachlosen Kinder in Frankreich ist seit Januar 2022 gestiegen, warnt Unicef. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen schätzt, dass zu Beginn des neuen Schuljahres mehr als 1.600 Minderjährige auf der Straße leben. 

    Am Vorabend des Schulanfangs auf der Straße schlafen müssen – Adeline Hazan, Präsidentin von Unicef Frankreich, und Pascal Brice, Leiter der Fédération des acteurs de la solidarité (FAS), sind sich einig, dass diese Realität in Frankreich „inakzeptabel und unwürdig“ ist.

    Etwa 1.658 Kinder ohne Unterkunft waren in der Woche vor Schulbeginn gezwungen, im Freien oder in Notunterkünften zu schlafen, warnen die UN-Kinderrechtsorganisation und die FAS an diesem für Schulkinder so besonderem Tag. „Einige von ihnen, es ist unmöglich, ihre Zahl zu schätzen, werden heute nicht die Chance haben, den Weg zur Schule zu finden“, empörte sich Unicef.

    Die FAS-Studie, die in der Nacht zum 22. August durchgeführt wurde, basiert auf der Anzahl von Familien mit Kindern, die die Notrufnummer 115 angerufen haben und trotz der Dringlichkeit ihrer Situation nicht untergebracht werden konnten, weil „keine Plätze verfügbar oder mit der Zusammensetzung des Haushalts vereinbar sind“. Paris ist nach wie vor das Departement mit den meisten unversorgten Unterkunftsanfragen, gefolgt von den Departements Nord, Seine-Saint-Denis und Bas-Rhin.

    Fehlfunktion der französischen Notrufnummer für Unterkünfte
    Unter diesen 1.658 Familien auf der Straße befanden sich laut der Erhebung 368 Kinder unter drei Jahren. Die Autoren der Studie warnen davor, dass diese Zahlen hinter der Realität zurückbleiben, da sie nur die Personen berücksichtigen, die die Notrufnummer erreichen konnten.

    In vielen Fällen laufen die Anrufe bei der Nummer 115 jedoch „ins Leere“, wie Océane Marache von der Organisation Utopia 56 berichtet: „Jeden tag versuchen die Leute, die 115 zu erreichen, mehrere Stunden am Stück… Gestern hat mir eine Familie ihre Anrufliste gezeigt, sie haben drei Stunden damit verbracht. Nach 50 Minuten Wartezeit, ohne dass ein Telefonist am anderen Ende der Leitung ist, legt das Gerät von selbst auf“.

    Die Organisation Utopia 56, die Bürgerunterkünfte organisiert, hat festgestellt, dass die Zahl der Kinder, die auf der Straße leben, im letzten Jahr gestiegen ist. „Allein gestern Abend meldeten sich rund 50 Familien mit 44 Kindern, darunter 13 Babys unter einem Jahr, in unserer täglichen Sprechstunde auf dem Pariser Rathausplatz“, berichtet Océane Marache. „Darunter waren auch einige, die heute in die Schule gingen, und sie waren gestresst, weil sie dort sagen mussten, dass sie kein Zuhause haben.“

    Jedes Kind, das auf der Straße lebt, kann legal eingeschult werden, indem es bei einem Sozialarbeiter oder einem Verein eine Domizilierung beantragt und sich bei der Schulbehörde des zuständigen Rathauses anmeldet. „Theoretisch ist das möglich, ja …“, kommentiert Océane Marache. „Aber in der Praxis: Wie sollen diese Kinder lernen, wenn sie nicht richtig schlafen oder sich waschen können? Es ist nicht ungewöhnlich, dass sie ihre Hausaufgaben auf einer Bank neben unserem Bereitschaftsdienst machen.“

    Utopia 56 verfolgt insbesondere Fälle von alleinstehenden ausländischen Minderjährigen. In Paris warten 200 von ihnen auf die Anerkennung durch den französischen Staat. Ein Verfahren, das zwischen drei und achtzehn Monaten dauern kann. „In der Zwischenzeit werden sie nicht von der Kinderfürsorge untergebracht und können nicht zur Schule gehen“, erklärt Luc Viger von Utopia 56. Die Organisation versucht minderjährigen Migranten wenigstens Französischkurse zu vermitteln.

    Die Zahl der Kinder auf der Straße steigt.

    „Frankreich hat sich durch die Ratifizierung der Internationalen Kinderrechtskonvention verpflichtet, die Grundrechte der Kinder zu gewährleisten, insbesondere ihr Recht auf Entwicklung, Schutz, Gesundheit und Bildung“, betont Unicef Frankreich und fordert die Regierung auf, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.

    „Wir können nicht länger die Augen verschließen“, alarmieren Hilfsorganisation und fordern den französischen Präsidenten Emmanuel Macron auf, sein Versprechen einzuhalten, „allen Obdachlosen ein Dach über dem Kopf zu geben“.

    In diesem Herbst schnellen die Zahlen der Wohnungslosigkeit für Kinder in die Höhe und die Zahl der Familien ohne Unterkunft ist laut der Unicef/FAS-Umfragen im Vergleich zum Januar um 77% gestiegen ist.

    Der Grund dafür ist laut Utopia 56 eine Kündigungswelle zu Ende März 2022 und die Rückkehr der Touristen nach Paris. „Der Tourismus hat sich erholt und viele Hotels haben die Sozialhilfe eingestellt, da sie ihre Zimmer wieder an ausländische Touristen vermieten können. Wieder einmal stellen wir fest, dass der Rückgriff auf Hotelübernachtungen keine Lösung für eine Neuunterbringung ist“.

    Die Unicef teilt diese Feststellung und bedauert, dass bisher „der Rückgriff auf Hotelübernachtungen“ „die wichtigste Antwort“ auf die Obdachlosigkeit von Familien war. Unicef erinnert daran, dass das Hotel „für das Familienleben ungeeignet ist und es nicht ermöglicht, die Grundbedürfnisse der 27.102 dort lebenden Kinder, von denen 9.201 jünger als drei Jahre sind, zu befriedigen“.

  • Sohn von Laurent Fabius stirbt bei Sturz aus dem 8. Stock in Paris

    Sohn von Laurent Fabius stirbt bei Sturz aus dem 8. Stock in Paris

    Am Donnerstag, dem 1. September, starb David Fabius, einer der Söhne von Laurent Fabius, als er aus dem achten Stock eines Gebäudes im 17. Arrondissement in Paris stürzte. David Fabius, einer der drei Söhne des Präsidenten des Verfassungsrats Laurent Fabius (1984 bis 1986 Premierminister, 1988 bis 1992 sowie 1997 bis 2000 Präsident der Nationalversammlung, 2000 bis 2002 Minister für Wirtschaft, Finanzen und industrielle Entwicklung. Von 2012 bis 2016 Außenminister. Seit dem 8. März 2016 ist Laurent Fabius Präsident des Verfassungsrates), ist am Donnerstag, dem 1. September, gegen 6.30 Uhr gestorben. Der 44-jährige Mann soll im 17. Arrondissement von Paris aus dem achten Stock gefallen sein. Die Rettungskräfte haben vergeblich versucht, das Opfer wiederzubeleben. Es wurde eine Untersuchung zur Ermittlung der Todesursache eingeleitet, wie die Pariser Staatsanwaltschaft mitteilte. Laurent Fabius ist außerdem Vater von zwei weiteren Söhnen, Thomas und Victor….

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Ist die Reduktion des Fleischkonsums wirklich die wirksamste Maßnahme gegen die globale Erwärmung?

    Ist die Reduktion des Fleischkonsums wirklich die wirksamste Maßnahme gegen die globale Erwärmung?

    Die grüne EELV-Abgeordnete Sandrine Rousseau behauptet, dass eine Studie dies belegt. das stimmt, aber nur unter ganz bestimmten Bedingungen. Laut den Zahlen des Citepa-Instituts, das für die Berechnung der Treibhausgase in Frankreich zuständig ist, gehört die Rinderzucht tatsächlich zu den wichtigsten Quellen des CO2-Ausstosses in Frankreich. Was ist besser für die Umwelt: weniger Fleisch oder weniger Autofahren? Für Sandrine Rousseau, die Pariser Abgeordnete von Europe Ecologie les Verts, ist die Antwort klar: Weniger Fleisch zu essen ist aus persönlicher Sicht die effektivste Maßnahme gegen den Klimawandel. Sie sagte auf dem französischen Fernsehsender LCI, dass dies die effektivste Maßnahme sei, selbst wenn man ein Auto benutzt. Um die Aussage der Abgeordneten zu überprüfen, hat Franceinfo zunächst direkt mit Sandrine Rousseau Kontakt aufgenommen, um zu erfahren, auf welche Daten sie sich stützt. Sie antwortete und leitete Franceinfo eine Studie einer Beratungsfirma weiter, die au…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Starke Gewitter im Südosten vorhergesagt – Warnstufe Orange im Gard, Vaucluse und Bouches-du-Rhône

    Starke Gewitter im Südosten vorhergesagt – Warnstufe Orange im Gard, Vaucluse und Bouches-du-Rhône

    Meteo France ruft für den Gard, die Vaucluse und die Bouches-du-Rhône die Alarmstufe Orange für Gewitter aus. In der Nähe des Mittelmeers wird am Abend eine ausgeprägte Regen- und Gewitterepisode erwartet.

    Nach der großen Hitze kommen nun die Gewitter. Drei Departements im Südosten – Gard, Vaucluse und Bouches-du-Rhône – werden von Météo France ab 15 Uhr am Freitagnachmittag auf Alarmstufe Orange gesetzt. Für alle anderen Departements in Frankreich gilt Alarmstufe Gelb.

    Die Gewitter werden für den Abend und die erste Hälfte der Nacht erwartet. Sie werden von starken Niederschlägen begleitet, zwischen 40 und 60 lokal sogar 70 bis 100 Liter / m2 in kurzer Zeit. Météo France warnt davor, dass diese Gewitter stationär sein könnten und aufgrund der Trockenheit der Böden zu Abschwemmungen oder Überschwemmungen führen. Starke Windböen und Hagel sind nicht ausgeschlossen.

    Die Gewitter kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Temperaturen im Mittelmeerraum immer noch mehr als mild sind, was die Intensität der Regenfälle erhöhen könnte.

    Die Gewitterfront wird einen Teil des Wochenendes andauern. Im Laufe des Samstags werden „mehrere Regen- und Gewittersalven“ erwartet, so La Chaîne Météo. Die zum Teil stationären Gewitter werden das Languedoc und die Region Provence Alpes Côte d’Azur ausführlich beregnen. Bis zu 150 Liter Niederschlag könnten zwischen den Cevennen und den Südalpen fallen.

    Im Laufe des Sonntagmorgens wird die Gewitterfront nach Italien abziehen.

  • Riesiger unterirdischer Gasspeicher in der Nähe von Paris soll über den Winter helfen

    Riesiger unterirdischer Gasspeicher in der Nähe von Paris soll über den Winter helfen

    Eine Menge entsprechend 600.000 olympischen Schwimmbecken voll Erdgas unter der Erde: In Saint-Illiers-la-Ville, 70 km von Paris entfernt, füllen sich riesige Reserven, die Frankreich helfen sollen, den kommenden Winter zu überstehen, in einer Zeit, in der die Gaslieferungen aus Russland versiegen.

    600.000 olympische Schwimmbecken voller Erdgas unter der Erde: An einem Standort westlich von Paris werden riesige unterirdische Reserven gefüllt, um Frankreich dabei zu helfen, den Winter zu überstehen, selbst wenn die russischen Lieferungen vollständig versiegen sollten.
    In Saint-Illiers-la-Ville (Yvelines), 70 km von der Hauptstadt entfernt, hat einer der 14 Standorte des Unternehmens Storengy eine entscheidende Aufgabe: Erdgas in Reserve zu halten, um die Île-de-France und die Normandie während des Winters zu versorgen. An der Oberfläche gibt es kaum sichtbare Aktivitäten und nichts, was wirklich die sensible Natur des Standorts verrät, der in dieser ländlichen Gegend etwa 40 Personen beschäftigt. Das Wesentliche ist unsichtbar: eine riesige Gas-„Blase“, die in einem Aquifer gespeichert ist, einer wassergetränkten, durchlässigen Schicht des Untergrunds, die sich in einer Tiefe von 330 bis 460 Metern befindet und sich über zwei bis drei Kilometern erstreckt. „In Saint-Illiers sind es etwa 1,5 Milliarden Kubikmeter, was 600.000 olympischen Schwimmbecken entspricht“, erläutert Jérôme Courteille, der Leiter des Standorts.

    Mehr als 91% der Gasvorräte sind bereits gefüllt, aber im Falle eines kalten Winters wird dies nicht ausreichen. Und die weitere Reduzierung der Lieferungen des russischen Gasriesen Gazprom macht die Situation nicht besser.

    „Die Speicherung ist nicht alles“, sagt Pierre Chambon, Generaldirektor von Storengy France. „Eine der grossen Unsicherheiten ist das Tempo der Entnahme aus den Speichern während des Winters, das sowohl von den Temperaturen als auch von der Versorgung Frankreichs mit LNG und durch Pipelines abhängen wird. Bei einem normalen Winter sind wir relativ gelassen. Es ist wichtig, schon jetzt auf den Verbrauch und die Sparsamkeit Einfluss zu nehmen“.

  • Welche neuen Gesetze in Frankreich ab September gelten

    Welche neuen Gesetze in Frankreich ab September gelten

    Der 1. September ist nicht nur der Tag, an dem die Kinder zur Schule und die Erwachsenen nach dem Sommerurlaub zur Arbeit zurückkehren, sondern auch der Tag, an dem traditionell eine ganze Reihe neuer Gesetze in Kraft tritt. Von Spam-Mails bis zum fahrerlosen Auto, von der Klassengröße bis zur Samenspende – hier die Gesetze, die in das französische Gesetzbuch aufgenommen werden. Hausratversicherung: Ab dem 1. September gilt das sogenannte Lemoine-Gesetz für alle Hypothekennehmer in Frankreich – und das bedeutet, dass sie jederzeit und kostenlos den Anbieter ihrer Hauskreditversicherung wechseln können. Fahrerlose Autos: Außerdem tritt ein neues Gesetz in Kraft, das mehr Arten von autonomen Fahrzeugen auf den französischen Straßen zulässt, wenn auch mit einigen Einschränkungen. Ende der anonymen Samenspende: Samenspenden werden künftig in Frankreich nicht mehr anonym sein, das hat aber keine Auswirkungen auf Personen, die in der Vergangenheit gespendet haben. Ab dem 1. September müssen …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Unbezahlte Energierechnungen: Ab wann darf der Strom abgestellt werden?

    Unbezahlte Energierechnungen: Ab wann darf der Strom abgestellt werden?

    Obwohl Elisabeth Borne am Samstag erst versprach, dass die Exekutive die Energiepreise für die Haushalte „nicht explodieren lassen“ werde, machen sich immer mehr Menschen Sorgen.

    Wenn die Deckelung der Tarife Ende 2022 ausläuft, „werden wir Maßnahmen zur Abfederung der Energiepreise beibehalten (…) und wir werden besondere Vorkehrungen treffen, um die Schwächsten zu begleiten“, sagte Elisabeth Borne in einem Interview mit der Zeitung Le Parisien/Aujourd’hui en France. Immer mehr Franzosen machen sich grosse Sorgen über einen möglichen starken Anstieg der Strompreise. Doch was droht im Falle unbezahlter Rechnungen?

    Energierechnungen müssen normalerweise innerhalb von 14 Tagen nach ihrer Ausstellung oder einer entsprechenden Zahlungsfrist beglichen werden. Wer mit der Zahlung Schwierigkeiten hat, kann sich an seinen Stromlieferanten wenden und z. B. eine Staffelung der Zahlungen erbitten.

    Wenn die erste Frist verstrichen ist, schickt der Stromlieferant seinen Kunden ein 1. Mahnschreiben. Dieses Schreiben dient dazu, darauf hinzuweisen, dass innerhalb einer weiteren Frist von 15 Tagen der Strom oder das Gas abgestellt oder die Leistung reduziert werden kann, wenn die Zahlung nicht innerhalb dieser Frist erfolgt ist. Diese Frist beträgt 30 Tage, wenn man einen Energiescheck oder eine Unterstützung aus dem Solidaritätsfonds für Wohnraum (FSL) erhält, wird auf der Website der Regierung erklärt.

    Am Ende dieser Frist von 15 Tagen (oder 30 Tagen) schickt der Anbieter ein zweites Mahnschreiben, in dem er eine Unterbrechung oder Reduzierung der Energielieferung ohne weitere Vorankündigung ankündigt. In dem Schreiben muss auf die Möglichkeit hingewiesen werden, einen Rechtsbehelf beim Solidaritätsfonds für Wohnraum (FSL) einzulegen, um finanzielle Unterstützung zu beantragen. Der Rechtsbehelf ermöglicht es, das Verfahren wegen unbezahlter Rechnungen auszusetzen und somit auch die Unterbrechung oder Reduzierung der Energieversorgung. Wenn aber nach zwei Monaten keine positive Antwort auf die Unterstützung vorliegt, kann der Versorger die Abschaltung tatsächlich vornehmen.

    Je nach Situation kann die Abschaltung also nach 1 oder spätestens 3 Monaten erfolgen.

    Vom 1. November bis zum 31. März allerdings muss die Strom- und Gasversorgung trotz unbezahlter Rechnungen aufrechterhalten bleiben. Der Energieversorger kann jedoch die Stromleistung reduzieren, außer für Empfänger eines Energieschecks.