Autor: Nachrichten

  • Brasilien: Faschistische Abgeordnete zieht eine Waffe und verfolgt einen Mann auf offener Straße.

    Brasilien: Faschistische Abgeordnete zieht eine Waffe und verfolgt einen Mann auf offener Straße.

    Die Wahl des brasilianischen Präsidenten führt an diesem Sonntag in Brasilien zu starken Spannungen. Am Samstag schlugen die Emotionen so hoch, dass eine Abgeordnete von Bolsonaros Partei in São Paulo auf offener Straße ihre Waffe auf einen Mann richtete. Das Video wird seit Samstag, dem 29. Oktober, in den sozialen Netzwerken und Medien Brasiliens ausgiebig weiterverbreitet. Die Abgeordnete Carla Zambelli, Mitglied der Partei von Jair Bolsonaro, wurde mit einer Waffe in der Hand dabei gefilmt, wie sie einen Mann auf offener Straße in São Paulo bedrohte. Am Samstag, dem 29. Oktober, wurden gegen Mittag Ortszeit die ersten Videos veröffentlicht. Sie zeigen die Abgeordnete Carla Zambelli neben einem Auto, das von Männern umringt ist. Sie versucht, einen schwarzen, kräftigen Mann zu packen, bevor sie hinfällt und wieder aufsteht und beginnt, gemeinsam mit zwei weiteren Männern, von denen einer bewaffnet ist, hinter ihm herzulaufen. Auf diesem ersten Video, das offenbar den Ursprung des S…

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  • Finistère: Tote Familie in einem Haus aufgefunden

    Finistère: Tote Familie in einem Haus aufgefunden

    Vier Personen, darunter zwei Kinder, wurden am Sonntag im Dorf Carantec (Finistère) tot aufgefunden. Die Umstände des Dramas sind noch nicht bekannt. Ein Mann, eine Frau und zwei kleine Mädchen aus einer Familie wurden am Sonntag, dem 30. Oktober, in einem Haus in Carantec, in der Nähe von Morlaix (Finistère), tot aufgefunden, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler befand sich die 38-jährige Frau in einem Zimmer und die Mädchen im Alter von 9 und 12 Jahren wurden in ihrem Zimmer entdeckt. Der 40-jährige Mann wurde erhängt im Erdgeschoss aufgefunden. Ein Hund, der offenbar der Familie gehörte, wurde ebenfalls tot aufgefunden. Am frühen Sonntagnachmittag wurde die Straße, die zu dem Haus in einem Weiler in der Nähe von Carantec führt, von der Polizei abgeriegelt. Bisher ist noch nicht bekannt, ob die Familie in dem Haus lebte oder ob sie sich dort nur während der Ferien aufgehalten hat. Es wurden bisher auch noch keine Angaben darüber gemacht, wie die Frau und die Mädchen ums Leben gekommen sind, und auch nicht, wann sich das Drama ereignet hat. Carantec ist ein Badeort mit ganzjährig etwa 3.200 Einwohnern in der Bucht von Morlaix.
  • Massenpanik in Seoul: Ein Franzose tot und zwei weitere verletzt

    Massenpanik in Seoul: Ein Franzose tot und zwei weitere verletzt

    Das französische Außenministerium meldete am Sonntag, dem 30. Oktober, dass ein französischer Staatsbürger bei der Massenpanik in Seoul am Vortag gestorben sei und zwei weitere verletzt wurden.

    Wie das südkoreanische Innenministerium am Sonntag, dem 30. Oktober, mitteilte, starben insgesamt 22 ausländische Personen infolge der gestrigen Massenpanik. Darunter befand sich auch ein Franzose, der bei dem Drama ums Leben kam. „Sein Tod wurde vom Außenministerium bestätigt“, sagt der Journalist von France Télévisions, Hakim Abdelkhalek, aus Seoul berichtet. Zwei weitere Franzosen wurden verletzt, befanden sich aber nicht Lebensgefahr. Das französische Aussenministerium teilte mit, dass diese beiden französischen Staatsbürger das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen hätten.

    Verlassene Straßen
    „Die gesamte koreanisch-französische Gemeinschaft hat sich mobilisiert und die Handelskammer hat eine Notrufnummer eingerichtet“, erklärte der Journalist Hakim Abdelkhalek auf dem Sender France 2. Die französische Botschaft bittet die vor Ort anwesenden französischen Staatsbürger, sich bei Bedarf mit ihr in Verbindung zu setzen. Das gesamte Stadtviertel ist am Sonntag, dem 30. Oktober, wie verwandelt. „Die Restaurants und Bars sind normalerweise auch am Sonntagabend voll. Jetzt sind die Straßen hier wie leergefegt“, berichtet Hakim Abdelkhalek.

  • Vom 1. November bis 31. März sind in Frankreich Zwangsräumungen nicht erlaubt

    Vom 1. November bis 31. März sind in Frankreich Zwangsräumungen nicht erlaubt

    Die am 1. November beginnende Winterpause, in der die Verfahren zur Ausweisung von säumigen Mietern ausgesetzt werden, bietet allerdings einige Ausnahmen für Vermieter.

    Winterpause vom 1. November bis zum 31. März.

    Das bedeutet, dass ein Vermieter bis zum 31. März seine säumigen Mieter nicht mit Hilfe der öffentlichen Gewalt aus der Wohnung werfen kann, auch wenn er eine Gerichtsentscheidung erwirkt hat, die eine Räumung angeordnet hat. Die Gerichtsentscheidung ist während dieser sechs Monate nicht vollstreckbar. Es gibt in dieser Zeit eine Aussetzung des Einsatzes von Gerichtsvollziehern und der Polizei zur Vollstreckung einer Gerichtsentscheidung zur Räumung.

    Es gibt allerdings vier Fälle, in denen ein Mieter, gegen den ein Räumungsurteil vorliegt, tatsächlich vor die Tür gesetzt werden kann. Dies ist zunächst der Fall, wenn der Mieter bereits über eine auf seine Bedürfnisse zugeschnittene alternative Unterbringung verfügt. Dies ist auch der Fall, wenn die Wohnung als gesundheitsschädlich eingestuft wurde. Auch Hausbesetzer, die ein Haus oder eine Wohnung illegal oder nach einem Einbruch besetzt haben, dürfen auch im Winter geräumt werden.

    Ausserdem gilt die Aussetzung der Räumungsbeschlüsse im Winter auch nicht für einen Ehe- oder Lebenspartner, der sich der häuslichen Gewalt schuldig gemacht hat. Dieser kann auch während des sechsmonatigen Räumungsstopps von der öffentlichen Gewalt zwangsgeräumt werden.

  • 12-jähriges autistisches Kind in Marseille getötet: Mutter in Polizeigewahrsam

    12-jähriges autistisches Kind in Marseille getötet: Mutter in Polizeigewahrsam

    Am Samstag, den 29. Oktober, wurde in Marseille am Ufer des Flusses Huveaune der geschundene Körper eines 12-jährigen Kindes gefunden. Das Kind wies Spuren von Stichwunden auf. Seine Mutter wurde in Polizeigewahrsam genommen.

    Der leblose Körper eines 12-jährigen autistischen Kindes, das am Freitag, dem 28. Oktober als vermisst gemeldet worden war, wurde am Samstag von seiner Familie in Marseille am Ufer des Flusses Huveaune mit Stichwunden gefunden, wie die Staatsanwaltschaft am späten Nachmittag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP mitteilte.

    Bei einem Spaziergang verschwunden
    Die Leiche des kleinen Jungen wurde vom Vater und dem Onkel des Kindes entdeckt, wie die Staatsanwältin von Marseille, Dominique Laurens, erläuterte. Das Kind, das laut seinem Onkel und seiner Tante, die sich gegenüber der Nachrichtenagentur AFP am Nachmittag äußerten, autistisch war, soll sich am Freitag gegen 16.00 Uhr bei einem Spaziergang der Aufsicht seiner Mutter entzogen haben.

    Laut Staatsanwaltschaft soll die Mutter ihr Kind am Freitag als vermisst gemeldet haben.

    Der Onkel und die Tante des Kindes sagten der AFP, dass die Familie gegen 17.00 Uhr ein erstes Mal und gegen 22.00 Uhr ein weiteres Mal die Polizeiwache verständigt habe, da ihre Suche bis dahin erfolglos geblieben sei.

    Die Familie gab gegenüber der AFP an, am Samstagmorgen nach stundenlanger Suche gegen 8.30 Uhr am Ufer des Flüsschens Huveaune zunächst die Jacke des Kindes gefunden zu haben, bevor sie schließlich gegen 13.00 Uhr den Körper des Kindes in einer Entfernung von etwa 100 Metern am Ende eines steilen Abhangs in hohem Gras und Gestrüpp fand.

    Die Leiche des Kindes wies Stichwunden auf, wie die Staatsanwältin gegenüber der AFP erklärte. Sie sprach auch von „zahlreichen Blutspuren auf dem Weg zum Fundort der Leiche“. Auf Bildern, die der Onkel mit seinem Mobiltelefon aufgenommen und der AFP vorgelegt hat, ist das vollständig bekleidete Kind in Seitenlage, das Gesicht dem Gebüsch zugewandt, und Blutflecken an einem Arm und am Bauch, zu sehen.

    Nach weiteren Angaben des Onkels hätten die Feuerwehrmänner der Familie geraten, sich zu entfernen, da das Gesicht des Kindes „beschädigt“ sei. „Wir sind sofort zur Polizei gegangen“, beklagte sich die Tante am Samstag gegenüber der AFP: „Wenn es sich um ein autistisches Kind wie dieses handelt, lässt man die Eltern nicht einfach so alleine suchen, sondern schickt eine Streife“. „Wenn sie früher gekommen wären…. vielleicht hätte das etwas geändert“.

    Mutter in Polizeigewahrsam genommen
    „Die Mutter des Kindes wurde in Anbetracht der Feststellungen der Spurensicherung der Polizei in der Wohnung der Familie in Polizeigewahrsam genommen“, erklärte knapp zwei Stunden später die Staatsanwältin.

    Laut der Tante kümmerte sich die Mutter ganztägig um ihren autistischen Sohn, ihr einziges Kind, und übte keinen Beruf aus.

  • Tourismus: Buchungen gehen nach schwierigem Ferienbeginn in die Höhe

    Tourismus: Buchungen gehen nach schwierigem Ferienbeginn in die Höhe

    Nachdem der Beginn der Herbstferien in Frankreich von Stornierungen aufgrund von Treibstoffmangel geprägt war, stiegen die Buchungen am Samstag, dem 29. Oktober, wieder an.

    In Trouville-sur-Mer (Calvados) kehren am ersten Wochenende nach Allerheiligen die Touristen zurück, und die Straßen sind von vielen Besuchern belebt. Nach einer durchwachsenen ersten Ferienwoche verzeichnet das Fremdenverkehrsamt einen deutlichen Anstieg, oft werden Reservierungen in letzter Minute vorgenommen. Am Strand werden zu Dutzenden junge Familien gezählt. Meistens kommen sie aus der Pariser Region oder den benachbarten Departements. „Wir haben uns erst im allerletzten Moment entschieden“, sagt eine Frau gegenüber dem Sender France 3.

    Weniger ausländische Touristen
    Eine Feststellung, die sich auch bei den Hotelzimmern bestätigt. Ein Hotel im Stadtzentrum ist jetzt bis Dienstagabend komplett ausgebucht, während in der Vorwoche noch 20 Zimmer zur Verfügung standen. Für ein verlängertes Wochenende sieht sich die Côte fleurie in den Sommer zurückversetzt. Wermutstropfen: Die steigenden Preise in Frankreich, die offenbar die Anreiselust ausländischer Touristen bremsen.

  • Anti-Kater-Pille „Myrkl“ kommt in Frankreich auf den Markt: Echtes Wunder oder schnöder Betrug?

    Anti-Kater-Pille „Myrkl“ kommt in Frankreich auf den Markt: Echtes Wunder oder schnöder Betrug?

    Das Versprechen ist verlockend: Eine durchzechte Nacht ohne Kater am nächsten Tag. Ein schwedisches Unternehmen behauptet, genau das mit seiner Pille „Myrkl“ (Wunder) versprechen zu können. Die Pille soll 70 % des konsumierten Alkohols innerhalb einer Stunde abbauen. Aber, stimmt das wirklich? Myrkl, das Wunder für den nächsten Morgen. Das behauptet zumindest das schwedische Unternehmen De Faire, das die Anti-Kater-Pille Myrkl herstellt. Die Pille wurde bereits erfolgreich im Vereinigten Königreich vermarktet und seit dem 6. Oktober 2022 bieten einige Internetseiten und Apotheken dieses Nahrungsergänzungsmittel auch in Frankreich zum Verkauf an. Wie funktioniert Myrkl? Laut Hersteller sollen die Aminosäure L-Cystein, Vitamin B12 und Probiotika, die in dem Nahrungsergänzungsmittel enthalten sind, dafür sorgen, dass Alkoholreste im Darm abgebaut werden. Der Hersteller verspricht, dass 70% des konsumierten Alkohols schon im Magen- Darmtrakt aufgelöst werden, 50% in 30 Minuten. „Zusätzlic…

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  • Ukraine-Krieg: Russland setzt Abkommen mit der Ukraine über Getreideexporte aus

    Ukraine-Krieg: Russland setzt Abkommen mit der Ukraine über Getreideexporte aus

    Die russischen Behörden kündigten am Samstag, dem 29. Oktober, an, das Abkommen über Getreideexporte aus ukrainischen Häfen aussetzen zu wollen. Aus Sorge vor einer weltweiten Nahrungsmittelknappheit forderte die Europäische Union durch ihren Chefdiplomaten Josep Borrell Moskau auf, „seine Entscheidung zu überdenken“. Die EU „drängt Russland, seine Entscheidung zurückzunehmen“, das Abkommen über Getreideexporte aus ukrainischen Häfen, die für die weltweite Nahrungsmittelversorgung lebenswichtig sind, auszusetzen, fordert der Chefdiplomat der EU, Josep Borrell, am Sonntag in einem Tweet.

    Diese Entscheidung „gefährdet den wichtigsten Exportweg für Getreide und Düngemittel, die zur Bewältigung der durch den Krieg in der Ukraine verursachten weltweiten Nahrungsmittelkrise benötigt werden“, betonte Borrell. Moskau begründete die Aussetzung mit einem massiven Drohnenangriff, der am Samstagmorgen auf militärische und zivile Schiffe …

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  • In der Nähe von Paris: Autofahrer zerren Umweltaktivisten von der Autobahn

    In der Nähe von Paris: Autofahrer zerren Umweltaktivisten von der Autobahn

    Umweltaktivisten beschlossen am Freitagabend, die Autobahn A6a südlich von Paris zu blockieren, indem sie sich auf den Asphalt legten. Die militante Aktion erregte den Unmut mehrerer Autofahrer.

    Im Schneidersitz mitten auf der Autobahn: Am Freitag, dem 28. Oktober, beschlossen Umweltaktivisten in orangefarbenen Westen, die Autobahn A6a im Süden von Paris zu blockieren. Die Aktivisten, die dem Kollektiv „Dernière Rénovation“ angehören, wollten mit dieser Protestaktion die Nutzung fossiler Energieträger anklagen.

    Diese Aktion der militanten Aktivisten führte zu zahlreichen Verzögerungen auf der Verkehrsachse, die in der Zeit der Schulferien besonders stark frequentiert wird. Sie erregte darüber hinaus den Zorn zahlreicher Autofahrer, die im Stau festsaßen. Schon bald kam es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Aktivisten und Autofahrern: Einige erboste Fahrer zögerten nicht, die auf dem Asphalt liegenden Demonstranten von der Strasse auf die Seite zu schleifen.

    „Ich muss in zehn Minuten ein Flugzeug erwischen“, rief eine Autofahrerin und zögerte nicht, selbst einzugreifen.

  • Krebs: Ein neues Medikament könnte das Wachsen von Tumoren blockieren

    Krebs: Ein neues Medikament könnte das Wachsen von Tumoren blockieren

    Das Fortschreiten von Krebserkrankungen durch ein einfaches Medikament zu verhindern, die klinische Erprobung eines vielversprechenden Medikaments hat begonnen. Seine blockierende Wirkung auf das MYC-Gen, das an der Vermehrung von Krebszellen beteiligt ist, ermöglicht es dem Medikament, Tumore am Wachsen zu hindern. Freiwillige mit Krebserkrankungen, testeten das innovative neue Medikament in der ersten Phase der klinischen Studie. Die Ergebnisse entsprachen den Erwartungen. Das Medikament legte das MYC-Gen, das für das Tumorwachstum mitverantwortlich ist, still – ein Novum in der Krebsforschung. Wie Dr. Elena Garralda, Leiterin der Forschungseinheit für molekulare Krebstherapie (UITM), berichtet, „zeigen die Biomarker deutlich, dass wir MYC erfolgreich blockieren, um Krebs zu stoppen“. „Viele Jahre lang war man der Meinung, dass dieses krebserregende Protein nicht medikamentös behandelbar sei. OMO-103 ist der erste MYC-Inhibitor, der eine klinische Phase-I-Studie erfolgreich abgeschl…

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