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  • Europäisches Jagdflugzeug SCAF: Élysée begrüßt einen „großen Schritt nach vorne“

    Europäisches Jagdflugzeug SCAF: Élysée begrüßt einen „großen Schritt nach vorne“

    „Ja, wir haben eine Vereinbarung mit Airbus. Alle Blockaden sind aufgehoben“, sagte der CEO des französischen Industrieunternehmens Dassault Eric Trappier der Zeitung Le Figaro und erklärte, dass es „noch eine formelle Unterzeichnung der Verträge in einigen Tagen geben wird“. Dassault Aviation hat endlich bestätigt, dass ein wichtiger Schritt in Richtung des zukünftigen europäischen Kampfflugzeugs SCAF getan wurde. Nach intensivem deutsch-französischem politischen „Druck“, um dieses ebenso ehrgeizige wie teure Projekt zu retten. Am 25. November hatte Premierministerin Elisabeth Borne an der Seite von Bundeskanzler Olaf Scholz erklärt, dass „eine Einigung zwischen (den) Industriellen“ erzielt worden sei, die zu einem Prototyp des künftigen Luftkampfsystems SCAF führen sollen. Laut Trappier „können wir nun mit der Durchführung der neuen Studienphase, der sogenannten 1B-Phase, beginnen, die die Entwicklung eines Prototypen vorbereiten soll, der um 2029 fliegen sollte“. Die entsprechenden …

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  • Energiekrise: Französische Metzger sind besorgt

    Energiekrise: Französische Metzger sind besorgt

    Die französischen Metzger sind besorgt, weil ihre Kosten aufgrund der Energiekrise stark steigen. 80.000 von ihnen verwenden Kühlräume, die sehr energieintensiv sind.

    Wie bei vielen Handwerkern explodieren auch bei Metzgern die Energierechnungen. „Kühlvitrine rund um die Uhr, sieben Tage die Woche. Auch die Auslagen sind gekühlt, alles ist kalt“, erklärt Metzger Alain Colas auf dem Sender France 3. Auch der Kühlraum der Metzgerei muss ständig zwischen 0°C und 3°C gehalten werden. Alain Colas sieht seine Rechnung sprunghaft ansteigen – sie wird ab Januar 2023 von 700 Euro pro Monat auf 2.000 Euro steigen.

    Unzureichende Unterstützung
    Obwohl er staatliche Beihilfen erhalten hat, sagt Alain Colas, dass diese nicht ausreichen werden. „Man kann nicht von einem Tag auf den anderen eine dreifache Energierechnung wegstecken. Ich kenne nicht viele Unternehmen, die eine Liquidität haben, um einen solchen Schock zu überstehen“. Der Metzger fügt hinzu, dass der Anstieg der Energiekosten nicht der einzige Preisanstieg war, den er zu tragen hatte. Beispielsweise gingen die Preise für bestimmte Fleischsorten und Geflügel auch deutlich nach oben.

  • Von Dürren geschwächt: Ein Wald im Departement Cher stirbt

    Von Dürren geschwächt: Ein Wald im Departement Cher stirbt

    In Grossouvre im Departement Cher ist ein Wald aufgrund der anhaltenden Dürreperioden in großer Gefahr. Seine Bäume werden immer schwächer und die Genossenschaft der Eigentümer wird aktiv, um das Schlimmste zu verhindern.

    Die Sonne geht gerade erst auf und der Wald erwacht. An diesem Morgen ist ein eingespieltes Team gekommen, um den Wald zu inspizieren, und stellt das Ausmaß der Schäden fest. In diesem Wald sind die Bäume in Gefahr, sie verdursten langsam. Die wiederholten Dürreperioden haben die Rinde der Eichen beschädigt, was sie anfällig macht. „Wir sehen bestimmte, deutlich sichtbare Anzeichen am Stamm, wie z. B. Saftströme, die durch das Aufplatzen von Jahresringen entstehen“, erklärt Adrien Duriaux gegenüber France Télévisions.

    „Wenn wir nicht eingreifen, stirbt der Wald“
    Dieses Waldsterben beobachten die privaten Waldbesitzer mit Sorge, wie es auftrat und sich im Laufe der Jahre immer mehr verschlimmerte. „Seit zwei oder drei Jahren ist es erschreckend“, betont Marie-Jenny Davault, die eine Parzelle des Waldes besitzt. „Man sieht, wie die Eichen austrocknen.“. „Wenn wir nicht eingreifen, wird der Wald sterben“, pflichtet Benoit Rachez, stellvertretender Direktor der Genossenschaft Unisylva, bei. Die Eigentümergenossenschaft nutzt neue Ansätze, um das Phänomen einzudämmen.

  • USA: In San Francisco beunruhigen geplante Killer-Roboter der Polizei die Bevölkerung

    USA: In San Francisco beunruhigen geplante Killer-Roboter der Polizei die Bevölkerung

    Wird die Polizei in San Francisco, Kalifornien, bald mit Killer-Robotern ausgestattet? Die Stadt muss am Dienstag, dem 6. Dezember, der Anschaffung endgültig grünes Licht geben. Der Stadtrat hat sich bereits mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen. 

    In San Francisco hat die Polizei bereits Roboter: 17 an der Zahl. Kleine Geräte auf Rollen, die ferngesteuert werden und auf Erkundungstour gehen, wenn es zum Beispiel Bombendrohungen gibt oder um zu überprüfen, ob die Umgebung sicher ist, bevor wirkliche Polizisten eingreifen.

    Was die Polizei (SFPD) nun tun möchte, ist, diese Roboter mit einer Sprengladung auszustatten. Damit sie Barrikaden zum Einsturz bringen können, aber auch, um sie gegen einen bewaffneten oder gefährlichen Verdächtigen zu richten, um diesen zu „verwirren“ oder zu „neutralisieren“ (mit anderen Worten: zu töten).

    Ein in diesem Jahr verabschiedetes Gesetz des Bundesstaates Kalifornien verpflichtet die städtischen Polizeikräfte, militärtaugliche Ausrüstung zu inventarisieren und eine Genehmigung für deren Einsatz zu beantragen. Der Stadtrat hat bereits letzte Woche mit acht zu drei Stimmen dem Kauf solcher Roboter zugestimmt. Um Gesetzeskraft zu erlangen, muss der Vorschlag noch von der Bürgermeisterin London Breed, einer Demokratin, die schon ihre Unterstützung für den Vorschlag zum Ausdruck gebracht hat, unterzeichnet werden.

    Der Einsatz von Killerrobotern darf nur ein letzter Ausweg sein. Der Stadtrat hat bereits verlangt, dass die Roboter nur dann eingesetzt werden, wenn Leben auf dem Spiel stehen und wenn es keine andere Möglichkeit gibt, einen Verdächtigen zu überwältigen. Aber „wir leben in einer Zeit, in der undenkbare Massengewalt immer mehr zur Normalität wird“, sagte der Polizeichef von San Francisco. „Für den Fall, dass sich eine solche Tragödie ereignet, brauchen wir diese technologische Option, um Leben zu retten“. Nur wenige Beamte sollen befugt sein, den Befehl zum Auslösen des Killerroboters zu erteilen.

    Ein Killerroboter wurde bereits 2016 in Dallas, Texas, eingesetzt. Er war mit C-4-Sprengstoff ausgestattet und diente dazu, einen Amokläufer unschädlich zu machen, der sich in einem Parkhaus verschanzt und das Feuer auf die Polizei eröffnet hatte. Der zuständige Polizeichef war damals ausgiebig gelobt worden. Er hat das Experiment jedoch nicht wiederholt. Dazu muss gesagt werden, dass diese Methode in der öffentlichen Meinung sehr schlecht ankommt.

    Die Bürger wollen kein Science-Fiction-Szenario.
    Am Montag fand vor dem Rathaus eine Kundgebung mit folgenden Slogans statt: „Science-Fiction hat keinen Platz in San Francisco“ oder „Wir weigern uns, die Stadt in ein Kriegsgebiet zu verwandeln“.

    Die Debatte wurde auf nationaler Ebene von Vereinigungen neu entfacht, die die zunehmende Militarisierung der Polizei anprangern und vor allem befürchten, dass nach San Francisco auch andere Städte sich mit solchen Killer-Robotern ausrüsten werden.

    „Das ist eine schreckliche Politik und das genaue Gegenteil davon, wie die Polizei Roboter einsetzen sollte“, reagierte Paul Scharre, Vizepräsident des Center for a New American Security, einem in Washington ansässigen Think Tank, auf Twitter. „Der Vorteil von Robotern ist, dass sie mehr Distanz zwischen den Ordnungskräften und einer Bedrohung schaffen, eben damit diese keine tödliche Gewalt anwenden müssen“, fügte er hinzu und wies darauf hin, dass Polizisten viele Möglichkeiten haben, einen Angreifer zu neutralisieren, ohne ihn zu töten — Taser, Blendgranaten, Tränengas etc..

    Hillary Ronen, Mitglied des Stadtrats von San Francisco, befürchtet, dass die Roboter eine „falsche Distanz, die es leichter macht, die Person zu töten“, erzeugen. „Wir wollen nicht, dass es einfach ist. Wir wollen nicht diese Distanz und diese Entfernung von den emotionalen Auswirkungen des Tötens, des Nehmens des Lebens eines Individuums, schaffen.“

    Bisher bedienen sich die US-Polizeibehörden nur sehr selten dieser Killer-Roboter. Im vergangenen Jahr zum Beispiel gab die New Yorker Polizei einen von ihr gemieteten Roboterhund nach negativen Reaktionen der Öffentlichkeit früher als geplant zurück: Die Bürger fühlen sich nicht wohl bei der Vorstellung, dass Maschinen Menschen jagen. Ebenfalls in Kalifornien, in Oakland, wurde die Idee, Roboter mit Gewehren auszustatten, angesichts der Bürgerproteste fallen gelassen. Sie wurden schlussendlich mit Pfefferspray ausgestattet – das tut zwar weh, ist aber nicht tödlich.

  • Der Olivenbaum – mehr als ein Baum, eine Zivilisation

    Der Olivenbaum – mehr als ein Baum, eine Zivilisation

    Der Olivenbaum fasziniert die Menschen seit den frühesten Zeiten. Als Symbolbaum der mediterranen Zivilisationen bleibt er der König vieler Gärten im Süden, wo er die Menschen das ganze Jahr über mit seiner Schönheit beglückt.

    Der Olivenbaum ist mehr als nur ein Baum, er ist Symbol einer ganzen Zivilisation, nämlich der des Mittelmeerraums! Er findet in der Bibel, im Koran und in anderen antiken Texten häufige Erwähnung. Es ist sein Zweig, den die Taube zu Noah bringt, um das Ende der Sintflut anzuzeigen.

    Auf sonnigen Grundstücken mit luftigem, tiefgründigem und nicht zu feuchtem Boden, fühlt sich der Olivenbaum am wohlsten. Jeden Winter sollte man ihn gut düngen, aus dem Stamm wachsende Triebe entfernen und den Olivenbaum beschneiden, um das Geäst zu lüften. „Wenn ein Olivenbaum gut beschnitten ist, muss eine Schwalbe durch ihn hindurchfliegen können, ohne die Flügel zu beugen“, sagt ein Sprichwort.

    Der Formschnitt besteht darin, den Stamm kurz zu halten. Anschliessend kommt der Pflegeschnitt. Das unproduktive Holz muss entfernt werden. Das sind dunkle, stumpfe Äste, die die Stiele der im Vorjahr geernteten Oliven tragen. Aber auch die vertikalen Triebe, die sich in der Mitte des Baumes entwickeln und Schattenbereiche bilden, sollten weggeschnitten werden. Um einen ungepflegten Olivenbaum wieder produktiv zu machen, beschränkt man sich im ersten Jahr darauf, das tote Holz zu entfernen. Erst im zweiten Jahr kann er durch richtiges Beschneiden wieder eine luftige Form erhalten.

    Leider gibt es immer mehr alte Olivenbäume, die zu hohen Preisen zur Umpflanzung verkauft werden. Sie stammen meist aus der Rodung alter Plantagen. Das trägt zur Verarmung der Böden und Landschaften bei. Wer einen Olivenbaum will, der sollte auch akzeptieren, wie man ihn seit Jahrtausenden behandelt hat: Junge Bäume werden gepflanzt und der Mensch muss akzeptieren, dass sie in ihrem eigenen Tempo wachsen.

  • Energiepreise: Raynal et Roquelaure wird einen Monat lang schließen

    Energiepreise: Raynal et Roquelaure wird einen Monat lang schließen

    Der Lebensmittelkonzern Cofigeo, Eigentümer der Marke Raynal et Roquelaure, wird ab dem 2. Januar 2023 die Produktion an vier seiner acht Standorte in Frankreich vorübergehend einstellen. Eine Schockmaßnahme, um den steigenden Energiepreisen entgegenzuwirken.

    Cofigeo, Eigentümer der Marken William Saurin, Garbit, Raynal und Roquelaure, kündigte über seinen Präsidenten Mathieu Thomazeau die vorübergehende Einstellung von 80% seiner Produktion an.

    Ab dem 2. Januar 2023 wird die Produktion an vier seiner acht Standorte in Frankreich angesichts der steigenden Energiepreise eingestellt.

    Die Geschäftsleitung erklärt, dass dies 80% ihrer Produktion ausmacht und dass die Maßnahme Auswirkungen auf 800 der mehr als 1.200 Beschäftigten des Konzerns haben wird, für die eine Vereinbarung über eine langfristige Teilzeitbeschäftigung gelten wird.

    Nach Angaben der Unternehmensleitung werden die Löhne und Gehälter wie während der Covid-Krise weitergezahlt.

    Energiekosten um das Zehnfache erhöht
    „Das Ziel ist, dass es so kurz wie möglich dauert“, aber „wir können nicht länger Inflationswellen erdulden, die uns schließlich überrollen“, sagte Firmenchef Mathieu Thomazeau. Diese Maßnahmen wurden ergriffen, um „dem spektakulären Anstieg der Energiekosten (Gas und Strom, die zum Kochen und Sterilisieren von Fertiggerichten benötigt werden) zu begegnen, die ab Jahresbeginn 2023 um das Zehnfache steigen werden“, so der Konzern, der Fertiggerichte herstellt und sie unter den Marken William Saurin, Garbit, Raynal et Roquelaure, Zapetti vermarktet, in einer Pressemitteilung.

    Hinzu kommt die Inflation bei Lebensmittel- und Industrierohstoffen, die von Cofigeo verwendet werden, insbesondere Rindfleisch, Schweinefleisch, Tomaten, aber auch Verpackungen und Transport, erklärt der Konzern weiter. Die betroffenen Standorte sind Pouilly-sur-Serre (02), Lagny-sur-Marne (77), Capdenac (12) und Camaret-sur-Aigues (84).

  • In Toulouse bereitet eine Konservenfabrik Gourmetgläser aus unverkauftem Obst und Gemüse zu

    In Toulouse bereitet eine Konservenfabrik Gourmetgläser aus unverkauftem Obst und Gemüse zu

    Die Konservenfabrik Boc’Alenvers aus Toulouse hat eine Lösung gefunden, um unverkauftes Obst und Gemüse für dem Müll zu retten. Sie verwandelt Produkte, die Gefahr liefen, weggeworfen zu werden, in Gourmet-Konserven. Die Firma Boc’Alenvers hat sich vor über einem Jahr die Aufgabe gestellt, Gemüse un…

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  • Stromausfälle: Menschen mit Atemgeräten machen sich Sorgen

    Stromausfälle: Menschen mit Atemgeräten machen sich Sorgen

    Nachdem im Rahmen der Energiekrise Stromabschaltungen in Betracht gezogen werden, machen sich Menschen mit Beatmugsgeräten Sorgen, da sie nicht zu den vorrangigen Stromkunden gehören. Vorübergehende Stromabschaltungen. Das sind Notfallszenarien, die der Staat in diesem Winter in Betracht zieht. Maximal zwei Stunden ohne Strom, die für den 62-jährigen Jean-Paul Vasseur, der von einem künstlichen Beatmungsgerät lebt, schwerwiegende Folgen haben könnten. „Das Gerät ist immer an den Strom angeschlossen, er ist natürlich unverzichtbar.“ Aber was tun, wenn der Strom ausfällt? „Niemand hat mir gesagt, dass ich mich irgendwo melden soll. Ich habe keinen Brief, keinen Anruf, keine E-Mail, nichts bekommen“, sagt Jean-Paul Vasseur gegenüber France Télévisions. Ein Protokoll wurde eingerichtetLaurent Méric, Sprecher der Stromgesellschaft Enedis, hatte am Montag, dem 5. Dezember, angekündigt, dass „Patienten mit Beatmungsgeräten nicht zu den von den Präfekturen festgelegten prioritären Kunden gehör…

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  • Grippe: 9 Regionen in Frankreich in „epidemischer Phase“

    Grippe: 9 Regionen in Frankreich in „epidemischer Phase“

    Die Grippeepidemie breitet sich in Frankreich aus: Neun Regionen befinden sich nunmehr in der sogenannten epidemischen Phase, während die Bronchiolitis-Epidemie ihren Höhepunkt noch nicht erreicht hat und eine neunte Covid-19-Welle gerade erst begonnen hat. Fieber, Muskelkater, verstopfte Nase, hartnäckiger Husten… Wenn es nicht Covid ist, dann ist es vielleicht die Grippe. Die Epidemie breitet sich im ganzen Land aus und neun Regionen Frankreichs befinden sich in der „epidemischen Phase“, während es in der Vorwoche nur zwei waren, wie Santé publique France am Mittwoch in seinem wöchentlichen Bulletin berichtet. Eine Epidemie, die die Krankenhäuser stark belasten könnte. Die Bronchiolitis-Epidemie bei Kindern hat ihren Höhepunkt noch nicht erreicht und die neunte Welle von Covid-19 hat gerade erst begonnen. Die sieben Regionen, die jetzt zusätzlich als epidemisch eingestuft wurden, sind Auvergne-Rhône-Alpes, Bourgogne-Franche-Comté, Centre-Val de Loire, Grand Est, Île-de-France, Haut…

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  • SNCF: Werden nach den Kontrolleuren auch die Weichensteller in den Weihnachtsferien streiken?

    SNCF: Werden nach den Kontrolleuren auch die Weichensteller in den Weihnachtsferien streiken?

    Nun werden auch die Weichenwärter der SNCF vom 15. bis 19. Dezember, dem ersten Wochenende der Weihnachtsferien, zum Streik aufgerufen…

    Die Weichenwärter der SNCF sind vom 15. bis 19. Dezember, dem ersten Wochenende der französischen Weihnachtsferien, zum Streik aufgerufen. Nach einer ersten, nicht umgesetzten Streikdrohung am 25. Mai hatte der Berufsstand die Einstellung von 200 zusätzlichen Fahrdienstleitern, eine Prämie von 600 Euro und eine vorübergehende Erhöhung ihres Arbeitszuschlags um 20% für sieben Monate erreicht. Aber laut Erik Meyer von der Gewerkschaft SUD-Rail hat das Unternehmen „seine Verpflichtungen nicht eingehalten“.

    Streikandrohung, um bei den Lohnverhandlungen, die bei der SNCF zur Zeit anstehen, stärkeres Gewicht zu haben.

    Nachdem die Inflation im November auf +6,2 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist, fordert die CGT-Cheminots jetzt eine Lohnerhöhung in mindestens gleicher Höhe und das rückwirkend zum 1. Januar 2022. Die Gewerkschaft SUD Rail fordert 400 Euro brutto mehr pro Monat für alle und die CFDT-Cheminots ein 13. Monatsgehalt zusätzlich zu den Lohnerhöhungen. Die Unsa-Ferroviaire, die einzige Gewerkschaft, die nicht zum Streik aufgerufen hat, möchte, dass die Löhne um mindestens 5% steigen.

    „Vorsicht, wenn die Löhne zu stark steigen, werden irgendwann auch die Fahrpreise steigen. Die Lohnsumme ist ein Kostenfaktor“, warnte der Vorstandsvorsitzende der Gruppe, Jean-Pierre Farandou, am vergangenen Donnerstag.

    Erschwerend kommt hinzu, dass die Gewerkschaften durch die Aussicht auf die Rentenreform, die die Regierung um den 15. Dezember herum vorstellen will, schon in den Protest-Startlöchern stehen.

    Die Gewerkschaften betonen: „Wir werden gegen diese Reform kämpfen, wie wir es auch bei der letzten Reform 2019-2020 getan haben“, und erinnern an den 58-tägigen Streik, der damals die SNCF fast vollständig lahmgelegt hatte.