Autor: Nachrichten

  • Eine Uhr soll es Eltern ermöglichen, ihre Kinder zu geolokalisieren

    Eine Uhr soll es Eltern ermöglichen, ihre Kinder zu geolokalisieren

    Es gibt jetzt eine Uhr mit Geolokalisierung, die Eltern immer zeigen soll, wo sich ihre Kinder gerade befinden. Eine Innovation, die Kindern und jungen Teenagern mehr Autonomie bieten soll.

    „Du schreibst mir eine Nachricht, wenn du angekommen bist.“ Eine Bitte, die Eltern immer wieder äussern. Den Eltern des achtjährigen Samuel geht es nicht anders und Samuel muss immer wieder Nachrichten schicken. Dass er jetzt allein und in aller Ruhe in seinem Heimatdorf unterwegs sein kann, verdankt er einer etwas speziellen Uhr. Diese Uhr schickt den Standort ihres Trägers an eine App. „Sie aktualisiert sich auf die Minute genau“, erklärt die Mutter des kleinen Samuel gegenüber France Télévisions. „Sie ist genau genug, um zu sehen, wo er ist“.

    Für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren
    Eine erste Erfahrung mit Selbstständigkeit, die Samuel begeistert: „Früher habe ich gefragt, ob ich irgendwo rausgehen kann, und sie haben immer nein gesagt. Jetzt, wo ich die Uhr habe, sagen sie fast immer ja“, freut er sich. „Die App ist sehr reaktionsschnell und ich sehe sofort, dass er gut in der Schule angekommen ist“, freut sich seine Mutter. Die Uhr kostet etwa 100 Euro und ist für Kinder gedacht, die noch nicht alt genug für ihr erstes Mobiltelefon sind, d. h. zwischen 6 und 13 Jahren, so Matthieu Lim, der die Kiwipwatch-Uhren entworfen hat.

  • Französische Exporte entwickeln sich gut, reichen aber nicht aus, um die Inflation zu bewältigen

    Französische Exporte entwickeln sich gut, reichen aber nicht aus, um die Inflation zu bewältigen

    Die französischen Exporte sind seit Anfang des Jahres sprunghaft angestiegen. Dies reicht jedoch nicht aus, um den Auswirkungen der Inflation auf die Handelsbilanz entgegenzuwirken.

    Getreide, Transportwesen, Textilien… In den letzten Monaten sind die französischen Exporte sprunghaft angestiegen. Sie belaufen sich seit Jahresbeginn auf 439 Milliarden Euro, das sind 20% mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2021. In Becken in der Dordogne züchtet ein Produzent Störe für ihre wertvollen Eier. Kaviardosen, von denen jede fünfte ins Ausland geht. In den letzten Monaten hat der Geschäftsführer neue Märkte gewonnen. Er hofft, dass sich sein internationaler Umsatz in diesem Jahr verdoppelt.

    Ein historisch schlechtes Handelsdefizit
    Unter den Produkten, die am meisten exportiert werden, stehen Agrarprodukte und Lebensmittel an erster Stelle, gefolgt von der chemischen Industrie und Transportmitteln. Die Exporte steigen, reichen aber nicht aus, um den Auswirkungen der Inflation auf die Handelsbilanz Frankreichs auszugleichen. Die Regierung rechnet in diesem Jahr mit einem historisch schlechten Handelsbilanzdefizit von schätzungsweise 156 Milliarden Euro.

  • In Le Havre sollen biologisch abbaubare Fischernetze den Müll im Meer reduzieren

    In Le Havre sollen biologisch abbaubare Fischernetze den Müll im Meer reduzieren

    Vor der Küste von Le Havre findet eine Weltpremiere statt: Die Besatzung des Schiffes „Gauthier-Lucille“ testet biologisch abbaubare Netze, um die Verschmutzung des Meeresbodens zu verringern. Ein Projekt, das vom Europäischen Meeres- und Fischereifonds finanziert wird.

    30% des Plastikmülls aus der Fischerei sollen durch „Geisternetze“ verursacht werden, also Fischernetze, die auf den Meeresboden gefallen sind. An Bord des Schiffes „Gauthier-Lucille“ in der Nähe von Le Havre führt die Besatzung ein neues, weltweit einzigartiges Fischereisystem ein, um zu versuchen, die Umweltverschmutzung zu verringern: 3.200 Meter biologisch abbaubare Netze, die auf 70 Ausfahrten auf See abwechselnd mit herkömmlichen Netzen eingesetzt werden. „Wir haben dieses Projekt gemacht, weil es einfach dumm ist, das Meer zu verschmutzen“, erklärt Kapitän Kévin Truchon gegenüber France Télévisions.

    Am Anfang dieser Initiative stand das Projekt Téfibio, das vom Parc Naturel Marin des estuaires picards et mer d’Opale getragen und vom Europäischen Meeres- und Fischereifonds finanziert wurde. Das Unternehmen SeaBird hat fast zehn Jahre gebraucht, um diese kompostierbaren Netze zu entwickeln. Die Tests, die im Sommer 2020 begannen, erwiesen sich als vielversprechend. „Ein normales Netz baut sich im Meer in etwa 400 Jahren ab, während ein biologisch abbaubares Netz nur 8 bis 10 Jahre braucht, um sich abzubauen, und es hat keine anhaltenden Auswirkungen auf die Meeresumwelt“, erläuterte Solène Peuget, die mit dem Meeresnaturpark zusammenarbeitet.

    Die unter realen Bedingungen durchgeführten Tests zeigen, dass die Widerstandsfähigkeit der herkömmlichen Netze derzeit noch im Vorteil ist. „Die Bio-Netze sind im Vergleich zu den konventionellen Netzen recht empfindlich“, erklärt ein Seemann. Bei den biologisch abbaubaren Netzen müssen noch Verbesserungen vorgenommen werden. „Die Maschenweite muss noch etwas verringert werden, da sie meiner Meinung nach immer noch viel zu gross ist“, fügt der Kapitän hinzu.

    Der Preis für die biologischen Netze ist derzeit noch nicht bekannt. Im Moment werden sie vom Meeresnaturpark für die Versuchsphasen kostenlos zur Verfügung gestellt. Langfristig sollen die biologisch abbaubaren Netze für die gesamte Berufsfischerei in Frankreich verpflichtend werden.

  • Telefonieren mit mobilem WLAN: Es ist kostenlos und funktioniert überall

    Telefonieren mit mobilem WLAN: Es ist kostenlos und funktioniert überall

    Mit dem Handy über Wi-Fi Anrufe tätigen. Das ist der breiten Öffentlichkeit noch relativ unbekannt. 

    Nutzen Sie im Alltag Wi-Fi für das Internet auf Ihrem Telefon, Ihrem PC oder für Ihren Fernseher? Wussten Sie, dass Sie Wi-Fi auch zum Telefonieren nutzen können? Diese Funktion ist immer noch zu wenig bekannt, sagt die Arcep, die französische Telekommunikationsbehörde. Sie kann sich aber als sehr nützlich erweisen, um anzurufen und SMS und MMS zu versenden, wenn man in einem Gebäude schlechten Empfang hat. Hier erfahren Sie, wie das funktioniert.

    Kann ich das auch mit meinem Handy tun?
    Heute sind über 200 Handymodelle mit Wi-Fi-Telefonaten kompatibel. Das sind viele, aber noch nicht alle. Es kann sein, dass einige Modelle oder der jeweilige Tarif keinen Zugang zu Wi-Fi-Telefonaten gewähren. Es kann auch sein, dass Sie diese Option auf Ihrem Handy extra aktivieren müssen.

    Der erste Schritt, den man dafür tun muss, ist, die Bedienungsanleitung des Handys zu lesen. Die Arcep bietet zum Beispiel eine Anleitung für ein Iphone 6S:

    Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

    Bedienungsanleitung für ein Iphone 6S.Bedienungsanleitung für ein Iphone 6S. Infog. Arcep
    Hier ist ein weiteres Tutorial von Arcep für ein Samsung Galaxy S8 :

    Bedienungsanleitung für ein Iphone 6S. Grafik Arcep

    Wie funktioniert das Anrufen über Wi-Fi?
    Wenn die Option Wi-Fi-Anrufe aktiviert ist, nutzt Ihr Telefon das Wi-Fi-Netzwerk in der Umgebung, um ohne zusätzliche Kosten Anrufe zu tätigen:

    • entweder einen Router in der Nähe unabhängig vom Anbieter. Es kann sein, dass Sie ein Passwort und einen Authentifizierungsschlüssel eingeben müssen, um eine Verbindung herzustellen.
    • oder ein öffentlicher Hotspot.

    Der Anruf kann ohne Unterbrechung vom Wi-Fi zum Mobilfunknetz wechseln.

    Sind Anrufe über Wi-Fi kostenlos?
    Die Aktivierung von Wi-Fi-Telefonaten ist bei allen vier französischen Netzbetreibern – Orange, SFR, Bouygues Telecom und Free mobile – völlig kostenlos. Wi-Fi-Anrufe werden wie Anrufe über das Mobilfunknetz Ihres Anbieters behandelt. Der Tarif ist derselbe, unabhängig davon, ob der Anruf über Wi-Fi oder über das Mobilfunknetz getätigt wird.

  • Krebs: Eine neuartiges Mittel könnte die Immuntherapie revolutionieren

    Krebs: Eine neuartiges Mittel könnte die Immuntherapie revolutionieren

    Nach der erfolgreichen Entwicklung einer Krebstherapie bei Tieren arbeitet das Unternehmen Hastim aus Toulouse nun an einem Forschungsprojekt beim Menschen. Das Biotech-Unternehmen verwendet einen neuartigen Bestandteil, der eine neue Ära in der Krebsbehandlung durch Immuntherapie einleiten könnte. In Toulouse und Dijon ist ein Team von Chemikern möglicherweise dabei, einen Durchbruch im Kampf gegen den Krebs zu schaffen. Ihre Waffe heißt Hydroxylapatit, ein Kalziumphosphat, Hauptbestandteil des Knochengewebes, dessen Partikel 1989 in Toulouse von Nicole Rouquet, der Gründerin des Unternehmens Hastim, zum ersten Mal in industriellem Maßstab synthetisiert wurden. Hydroxylapatit wird in orthopädischen Prothesen und dermatologischen Präparaten verwendet und ist auch für die Auswahl und Bindung bestimmter Proteine von nutzbar, darunter zwei Proteine aus Krebszellen. Diese Eigenschaft will sich das Biotech-Unternehmen Hastim jetzt zu Nutze machen. „Bei Krebs identifiziert das Immunsystem d…

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  • Austerndiebstahl: Vor dem Weihnachtsfest herrscht erhöhte Wachsamkeit bei den Austernzüchtern

    Austerndiebstahl: Vor dem Weihnachtsfest herrscht erhöhte Wachsamkeit bei den Austernzüchtern

    Austerndiebstähle häufen sich bei den Austernzüchtern. Diese sehen sich nun gezwungen, große Mittel einzusetzen, um ihre Austernbänke zu sichern. Dies ist zum Beispiel in der Normandie der Fall.

    In dieser Nacht sind in Mesquer (Loire-Atlantique) die Hubschrauber der Gendarmerie über den Austernbänken im Einsatz. Die durch Bodenpersonal verstärkte Überwachung soll in erster Linie gut sichtbar sein, um mögliche Austerndiebe zu verschrecken. Der Hubschrauber ermöglicht es, ein großes Gebiet abzudecken und die Männer am Boden zu alarmieren, wenn verdächtige Personen auftauchen. Diese Jahreszeit ist für die Austernzüchter besonders gefährlich. Eine besondere Wachsamkeit gilt den Betriebsgebäuden, in denen die reifen Austern gelagert werden, die bereit sind, an Handel verschickt zu werden.

    In der Vorweihnachtszeit werden in Frankreich Dutzende Tonnen Austern gestohlen
    Für die Austernzüchter machen die Wochen vor dem Jahresende oft mehr als 50% ihres Umsatzes aus. Das erklärt die starke Präsenz der Ordnungskräfte. Das ist auch in der Normandie der Fall. Hier patrouillieren die Gendarmen zu Pferd am Strand von Grandcamp-Maisy (Calvados). Die Kontrollen konzentrieren sich auf Gewerbetreibende, da es an diesem Strand nur selten zu Diebstählen durch Privatpersonen kommt. Jedes Jahr werden in Frankreich in der Vorweihnachtszeit Dutzende von Tonnen Austern gestohlen.

  • Umweltverschmutzung: In der Nähe von Lyon gehen Familien wegen „Ökozids“ vor Gericht

    Umweltverschmutzung: In der Nähe von Lyon gehen Familien wegen „Ökozids“ vor Gericht

    In Grézieu-la-Varenne, in der Nähe von Lyon, haben die Bewohner/innen Klage wegen Ökozids eingereicht. Ihr Haus wurde auf Böden gebaut, die durch eine ehemalige Wäscherei verseucht sind. Einige von ihnen mussten umgesiedelt werden. Es ist eine massive Umweltverschmutzung, die alle vergessen hatten und die jetzt wieder an die Oberfläche kommt, sodass Familien in aller Eile umgesiedelt werden müssen. Verseuchte Böden und verseuchtes Grundwasser. Ein ganzes Industriegelände wurde in ein Wohngebiet umgewandelt, ohne jemals saniert worden zu sein. „Wir haben keine Ahnung, wie sich das auf unsere Gesundheit und die unserer Kinder ausgewirkt hat“, klagt eine Anwohnerin auf dem Sender France 3. Hochgradig krebserregendes Lösungsmittel in sehr hohen Dosen nachgewiesenAm Fuße der Monts du Lyonnais, in Grézieu-la-Varenne (Rhône), gibt es Wälder und viel Platz – die ideale Umgebung, um Kinder großzuziehen. Das jedenfalls dachte sich Audrey Marcodini, als sie 2019 dort eine Wohnung kaufte, die heut…

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  • Frankreich: Pfandleiher kennen keine Krise

    Frankreich: Pfandleiher kennen keine Krise

    Vor dem Hintergrund einer starken Inflation ist das Pfandleihgeschäft zu einer Alternative zum Bankkredit geworden. Das Profil der Kunden verändert sich.

    In Toulon im Departement Var kommt eine Frau, um sich im Pfandleihhaus einen kleinen, für sie lebenswichtigen Betrag abzuholen. „Ich brauche das Geld, um die Rechnungen zu bezahlen, die Miete, alles, sonst kommen wir nicht über die Runden. Seit Jahren komme ich, wenn ich etwas brauche, um meinen Schmuck abzugeben“, sagt sie auf dem Sender France 3. Angesichts schwieriger Monatsenden bringen immer mehr Kunden ihren Schmuck oder andere Wertgegenstände in ein Pfandleihhaus, um im Gegenzug Bargeld zu leihen.

    Ein Anstieg der Aktivität um 10%.

    Beim Crédit Municipal von Toulon stiegen die Pfandkredite um 10%, wobei sich das Profil der Kunden verändert. „Nicht wenige Geschäftsleute, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr von ihrer Bank mit Krediten bedient werden. Das ist eine Kundschaft, die wir früher überhaupt nicht kannten“, erklärt Gilles Fabre, Generaldirektor des Crédit Municipal de Toulon. Mit dem Pfandleihgeschäft können Beträge zwischen 10 und 30.000 Euro zu einem Zinssatz von 3% geliehen werden. Die jeweilige Laufzeit wird mit dem Kunden vereinbart.

  • Céline Dion verschiebt Europatournee wegen „sehr seltener neurologischer Störung“

    Céline Dion verschiebt Europatournee wegen „sehr seltener neurologischer Störung“

    „Bei mir wurde kürzlich eine sehr seltene neurologische Störung namens Stiff-Person-Syndrom diagnostiziert, von der nur eine Person von einer Million betroffen ist“, teilte die Sängerin am Donnerstag in einem Video auf Instagram mit. Die Sängerin Céline Dion gab am Donnerstag, dem 8. Dezember, in ei…

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  • Trockenfutter und Katzenstreu – Produkte für Haustiere werden bis 2023 um 41% teurer

    Trockenfutter und Katzenstreu – Produkte für Haustiere werden bis 2023 um 41% teurer

    Die Preise für Trockenfutter und andere Produkte für Haustiere werden in Frankreich im Jahr 2023 stark ansteigen. Michel-Edouard Leclerc, Präsident der E. Leclerc-Einkaufszentren, kündigte an, dass die Preise für Tierprodukte im Jahr 2023 um 41% steigen werden. Schon im Jahr 2022 sind diese Produkte um 13% teurer geworden. Die Gründe dafür? Bei Trockenfutter liegt das an erheblichen Steigerungen der Produktionskosten, sagt Sébastien Crépieux, Gründer des Trockenfutterunternehmens Invers, gegenüber dem Sender RTL. Vor allem wegen des Anstiegs der Rohstoff- und Energiekosten sowie wegen eines Proteinmangels aufgrund der Vogelgrippe. Auch die Katzenstreu ist betroffen. Matthieu Lambeaux, Präsident von AgroBiothers, erklärt, dass sein Unternehmen mit einem Kostenanstieg von 90% konfrontiert sei. Dies führe zu einer Preiserhöhung für den Kunden „um 50%“. Diese Preiserhöhung schlägt sich direkt in Verhaltensänderungen der Tierbesitzer und sogar in der Aussetzung von Tieren nieder. Laut einer kürzlich durchgeführten Ifop-Umfrage gaben immerhin 30% der Tierbesitzer an, dass sie den Anteil des Haushaltsbudgets für die Bedürfnisse ihres Haustiers zu Lasten ihrer eigenen Bedürfnisse aufstocken werden.