Autor: Nachrichten

  • Benzinpreise: Das Tanken könnte in den kommenden Monaten wieder deutlich teurer werden

    Benzinpreise: Das Tanken könnte in den kommenden Monaten wieder deutlich teurer werden

    Die Regierung beendete am 1. Januar den Rabatt auf die an den Tankstellen des Landes erhobenen Kraftstoffpreise. Michel-Édouard Leclerc, Vorsitzender des Strategieausschusses der Supermärkte E. Leclerc, warnt vor einem baldigen Wiederanstieg der Preise an den Zapfsäulen.

    An den französischen Tankstellen spielen die Preise verrückt. Zu Beginn des Jahres 2023 endete die von der Regierung eingeführte Rabattregelung und die Kraftstoffpreise steigen – wieder – an. Nach Angaben der Website Carbu.com liegt der durchschnittliche Preis für Dieselkraftstoff bei 1,92 €/Liter und der für Benzin bei 1,87 €/Liter.

    Und eine Besserung ist nicht in Sicht, wenn man Michel-Édouard Leclerc, Vorsitzender des Strategieausschusses der Geschäfte E. Leclerc, glaubt. Am Sonntag, dem 8. Januar, war Leclerc zu Gast in der Sendung RTL-Grand Jury und kündigte einen baldigen Anstieg der Kraftstoffpreise an. „Seit drei Monaten ist etwas passiert: Bei allen Importen von Kraftstoffen und unabhängig von der Art der Kraftstoffe sind wir heute verpflichtet, uns ohne russischen Kraftstoff, ohne russisches Diesel zu versorgen“, erklärt Leclerc.

    Michel-Édouard Leclerc fährt fort: „Wir befinden uns in einer Phase, in der wir dabei sind, unsere Bezugsquellen neu zu organisieren. Im Moment ist es teurer, woanders einzukaufen“. Leclerc ist der Meinung, dass die Auswirkungen dieser Umstellungen erst in zwei oder drei Monaten sichtbar sein werden. Das bedeutet, dass dann die Autofahrer noch tiefer in die Tasche greifen müssen.

    Die Regierung hat den Treibstoffrabatt zum Ende des Jahres 2022 beendet. Um den allgemeinen Preisrabatt zu ersetzen, wird die Regierung in wenigen Tagen eine Kraftstoffhilfe von 100 € einführen. Die neue Beihilfe wird etwa 10 Millionen Arbeitnehmer mit niedrigen Einkommen betreffen. Sie wird an Haushalte mit einem steuerlichen Referenzeinkommen von weniger als 14.700 € für das Jahr 2021 ausgezahlt. Die Hilfe kann ab dem 16. Januar beantragt werden.

  • Isère: Gemeinde erhält Erbschaft – 68 Jahre nach dem Tod des Wohltäters

    Isère: Gemeinde erhält Erbschaft – 68 Jahre nach dem Tod des Wohltäters

    Entraigues im Département Isère wird nun endlich in der Lage sein, die Schule und den Kirchturm zu renovieren und Rechnungen zu bezahlen. Das kleine Dorf hat nach vielen Jahren endlich eine versprochene Erbschaft erhalten.

    In dem Dorf Entraigues (Isère) mit 210 Einwohnern ist der Name Dr. Eyraud in aller Munde, aber nur wenige Einwohner wissen wirklich, wer er ist. Dr. Eyraud ist in Entraigues geboren und arbeitete als Journalist in Marokko. Er wurde 1954 in Casablanca ermordet. Dr. Eyraud wurde damals auf offener Straße durch mehrere Schüsse getötet. Er hinterließ ein Testament, in dem er sein Vermögen zwischen seiner Wahlheimat und seinem Geburtsort aufteilte. Es dauerte jedoch dann noch 68 Jahre, bis sein Besitz verkauft und das Geld endlich an seine Erben verteilt werden konnte.

    „Wir haben lange auf den Verkauf gewartet. In Marokko weiß man, dass es sehr lange dauert, etwas hereinzuholen, dass man Geduld haben muss. (…)“, sagte die Bürgermeisterin von Entraigues, Martine Simonnet, gegenüber dem Sender France 3. Das Erbe beläuft sich auf stolze 467.000 Euro, mehr als die Hälfte der Gemeindeeinnahmen des letzten Jahres. Das Geld soll für die Renovierung des Glockenturms der Dorfkirche und der besonders schlecht isolierten Dorfschule verwendet.

  • Impfung gegen Krebs: BioNTech startet klinische Studie zur Erprobung seines Impfstoffs

    Impfung gegen Krebs: BioNTech startet klinische Studie zur Erprobung seines Impfstoffs

    Das deutsche Biotechnologieunternehmen kündigte am Montag den baldigen Beginn einer klinischen Studien für seinen Krebsimpfstoff an. Das neue Mittel nutzt die Boten-RNA-Technologie. Die deutsche Firma BioNTech, die durch die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19 bekannt wurde, kündigte jetzt an, dass sie in Kürze mit klinischen Tests beginnen werde, um einen Impfstoff zur Bekämpfung von Krebs zu testen. BioNTech hatte bereits im Oktober letzten Jahres die Entwicklung einer potenziellen Krebsbehandlung angekündigt, die auf der gleichen innovativen Technik wie ihr Covid-Impfstoff beruht: Boten-RNA. Die klinischen Tests für den neuen Impfstoff sollen im kommenden Herbst in Großbritannien beginnen. Das Biotechnologieunternehmen will bis 2030 etwa 10.000 Patienten mit dem neuentwickelten Impfstoff behandeln. Die Behandlung basiert auf der Boten-RNA: Es wird ein Fragment der Ribonukleinsäure (mRNA) zum Beispiel eines Virus injiziert, um die Produktion des Spike-Proteins zu ermöglichen,…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Marseille: Einwohner vertreiben Drogendealer aus ihrer Nachbarschaft

    Marseille: Einwohner vertreiben Drogendealer aus ihrer Nachbarschaft

    In Marseille haben es Bewohner geschafft, Drogendealer aus ihrem Viertel zu vertreiben. Nachdem sie eine Demonstration organisiert hatten, wechselten sie sich Tag und Nacht ab, um die Dealer daran zu hindern, sich in Strassen und Treppenhäusern niederzulassen.

    Die Geschichte begann im Gebäude H der Cité des Campanules im 11. Arrondissement von Marseille (Bouches-du-Rhône). Anfang Januar hatten sich dort vermummte Jugendliche niedergelassen, um Drogen zu verkaufen, und deshalb die Überwachungskameras des Gebäudes zerstört. Die Bewohner beschlossen, sich das nicht gefallen zu lassen. „Ab Mittag gehen wir runter, bis etwa 3 Uhr morgens. Wir wechseln uns alle ab und trinken Kaffee“, erklärt eine Bewohnerin auf dem Sender France 2.

    Um die Einrichtung eines sogenannten „Dealing Points“ zu verhindern, setzen die Anwohner auf ständige Präsenz. „Was wir befürchten, ist, dass sie Autos angreifen, dass sie Wohnungen angreifen“, bezeugt eine Frau und sagt, dass sie Angst vor Repressalien der Drogenhändler hat.

    Sylvain Souvestre, Bürgermeister (LR) des 11. und 12. Arrondissements von Marseille, ist gekommen, um die spontane Mobilisierung der Anwohner zu unterstützen. In der ganzen Siedlung wurden Plakate aufgehängt, die zur Wachsamkeit aufrufen, damit sich die Drogendealer nicht einnisten können.

  • Straßburg: 6 Meningitis-Fälle entdeckt – einer verlief tödlich. Jugendliche zur Impfung aufgerufen.

    Straßburg: 6 Meningitis-Fälle entdeckt – einer verlief tödlich. Jugendliche zur Impfung aufgerufen.

    Die sechs mit Meningitis infizierten Jugendlichen hatten sich vorher alle in Nachtlokalen in Straßburg aufgehalten. Einer von ihnen verstarb im Krankenhaus. Sechs Personen haben sich im Großraum Straßburg (Bas-Rhin) mit Gehirnhautentzündung (Meningitis) angesteckt, wie die regionale Gesundheitsbehörde ARS am Montag, dem 9. Januar, gegenüber dem Sender France Bleu Alsace bekannt gab. Alle Infizierten mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Einer von ihnen verstarb leider. Alle Erkrankten wurden mit demselben Bakterienstamm infiziert. Die Epidemie begann wahrscheinlich in einer Diskothek in Straßburg im November letzten Jahres. Die vier der erkrankten jungen Menschen besuchten Nachtlokale in der Region, so die regionale Gesundheitsagentur, insbesondere den Live Club in Straßburg. Die ARS empfiehlt jungen Straßburgern, die Clubs und Diskotheken in der Region besuchen wollen, sich umgehend impfen zu lassen. Am 5. Januar 2023 erhielten bereits 151 Personen eine erste Impfdosis im Zentr…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Unwetter: Tornado trifft Saint-Sulpice-La-Forêt in der Bretagne

    Unwetter: Tornado trifft Saint-Sulpice-La-Forêt in der Bretagne

    Im Departement Ille-et-Vilaine verursachten stürmische Winde am Sonntag große Schäden.

    Am Sonntag, dem 8. Januar, fegten heftige Winde über die Bretagne. Dächer wurden heruntergerissen und ein Teil des Dachstuhls einer denkmalgeschützten Scheune wurde vom Wind weggerissen. Einige Bewohner mussten das Dach ihres Hauses in aller Eile notdürftig reparieren, um einigermassen geschützt schlafen zu können. Ein Tornado zog über die Gemeinde Saint-Sulpice-La-Forêt (Ille-et-Vilaine) hinweg. „Draußen bewegte sich alles, es gab einen großen Krach“, schildert eine Anwohnerin auf dem Sender France 2.

    Seit Montagmorgen sind die Gemeindearbeiter vor Ort, um aufzuräumen und mit Kettensägen Bäume zu fällen, die umzustürzen drohen. Einige Meter weiter muss ein aufgerissenes Wohnhaus abgesichert werden. „Es geht so schnell und es ist so unberechenbar“, kommentiert die Besitzerin schockiert. Glücklicherweise sind keine Verletzten zu beklagen. Der Schaden ist nur materiell. Der Bürgermeister von Saint-Sulpice-La-Forêt wird in den nächsten Stunden bei den Behörden die Anerkennung des Status der Naturkatastrophe beantragen.

  • Wird Indochine wegen dem Rassemblement National nicht am Festival Les Déferlantes teilnehmen?

    Wird Indochine wegen dem Rassemblement National nicht am Festival Les Déferlantes teilnehmen?

    Die französische Band Indochine droht, nicht am Festival Les Déferlantes teilzunehmen, wenn das Festival nach Perpignan umzieht, einer Stadt, in der die Mairie von einem RN-Bürgermeister geleitet wird. Die Gruppe Indochine droht, ihren Auftritt beim Festival Les Déferlantes im Juli in den östlichen Pyrenäen abzusagen. Das festival soll aus logistischen Gründen nach Perpignan verlegt werden, einer Stadt, die von dem RN-Bürgermeister Louis Aliot geleitet wird. Die rechtsextreme Partei ihrerseits kritisiert eine „sektiererische und respektlose“ Positionierung der Musiker. Die drohende Absage hat eine große Polemik ausgelöst. „Wir wurden vor vollendete Tatsachen gestellt, dass das Festival Les Déferlantes, bei dem wir am 8. Juli auf dem Programm stehen, in Perpignan statt an dem ursprünglich geplanten Ort stattfinden wird“, postete die Band Indochine am Wochenende auf ihren Social-Media-Konten. Die Musiker von Indochine sind bekannt dafür, dass sie sich gegen rechtsextreme Ideen engagieren…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Umwelt : Danone wird von mehreren NGOs wegen Plastikverschmutzung verklagt

    Umwelt : Danone wird von mehreren NGOs wegen Plastikverschmutzung verklagt

    Der Molkereikonzern Danone soll Maßnahmen ergreifen, um seine Plastikproduktion, die zu den höchsten der Welt gehört, zu reduzieren. Eine Gruppe von NGOs verklagt den französischen Joghurt- und Wasser-Multi Danone, um ihn zu zwingen, weniger Plastik zu produzieren, und so die Natur weniger zu belasten. ClientEarth, Surfrider Foundation Europe und Zero Waste France fordern vor Gericht, dass Danone dazu verurteilt wird, seinen Ausstieg aus dem Plastik zu planen. Die NGOs erachten die bisherigen Bemühungen des Konzerns als unzureichend. „Wir sind uns bewusst, dass dies nicht von heute auf morgen geschehen kann, aber es muss heute beginnen“, wird Antidia Citores, Sprecherin der NGO-Gruppe, zitiert. Die Organisationen leiteten dieses Verfahren in Frankreich auf der Grundlage eines Gesetzes aus dem Jahr 2017 über die „Sorgfaltspflicht“ ein, das große französische Unternehmen dazu verpflichtet, die Einhaltung grundlegender Menschenrechte und des Umweltschutzes bis hin zu ihren Zulieferern in der ganzen Welt zu überprüfen. Diese „Sorgfaltspflicht“ wird zunehmend von Verbänden genutzt, um Großkonzerne zu verklagen und umstrittene Aktivitäten in die Medien zu bringen, wie z. B. den Energiekonzern TotalEnergies wegen eines Ölprojekts in Uganda und Tansania oder die Bank BNP Paribas wegen der Finanzierung neuer Öl- und Gasprojekte. Danone war Ende September zunächst von der NGO-Gruppe zusammen mit acht Schwergewichten der Lebensmittelindustrie und des Einzelhandels (Auchan, Carrefour, Lactalis…) abgemahnt worden. Die Gruppe hat nur Danone verklagt, ein weiterer Schritt in einem Verfahren, das den Weg für eine Anhörung vor einem Pariser Gericht ebnen soll. „Der Dialog mit den anderen Unternehmen ist noch im Gange. Es ist nicht ausgeschlossen, dass auch sie vor der französischen Justiz zur Rechenschaft gezogen werden“, sagte einer der Anwälte der NGOs gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Danone macht den Anfang, sagen die NGOs, insbesondere weil der Konzern die Plastikverschmutzung nicht in seinem Umweltplan erwähnt, obwohl er laut der Bewegung „Break free from plastic“ zu den zehn größten Plastikverschmutzern der Welt gehört, hinter Coca Cola, Pepsico oder Nestlé. Danone zeigte sich in einer ersten Reaktion gegenüber der Nachrichtenagentur AFP „sehr überrascht“ über den Schritt. Das Unternehmen sieht sich „seit langem als Pionier im Umgang mit Umweltrisiken“.
  • Nach sechs Wochen fällt endlich Schnee in den Skigebieten der Pyrenäen

    Nach sechs Wochen fällt endlich Schnee in den Skigebieten der Pyrenäen

    Es fiel Schnee, endlich, das erste Mal seit mehr als fünf Wochen. Schnee, auf den die Skigebiete der Pyrenäen so lange gewartet haben. Die ersten Flocken fielen gestern am Ende des Tages und die Schneefallgrenze lag am Montagmorgen bei 1.500 m Höhe und könnte noch ein wenig tiefer fallen.

    Seit dem 25. November hatte es nicht mehr geschneit. Vor ein paar Tagen gab es ein wenig Schnee, aber seit eineinhalb Monaten ist eigentlich nichts mehr passiert. In den Wintersportorten der Pyrenäen ist ein breites Lächeln auf den Gesichtern der Wintersportler und der Eiheimischen zu sehen. Dank einer Abkühlung, die am Sonntag die Schnee-Regen-Grenze auf 2.000m sinken ließ, wurden die Hänge in den Pyrenäen am späten Sonntagabend und in der Nacht zum Montag deutlich weißer. Die Skistationen und die Gipfel wurden winterlich dekoriert, allerdings sind die Täler der Gebirgskette von den Schneefällen kaum betroffen.

    „Die ersten Schneefälle traten bereits am Samstag im Grenzgebiet auf“, erläutert Thomas Bouffon, Prognostiker und Schneeforscher bei Météo France in Tarbes. Am Montagmorgen wurden in 1.800 m Höhe zwischen 5 und 10 cm gemessen, wie zum Beispiel in La Mongie. Météo France erwartet bis zum Ende des Tages etwa 10 cm auf 1.800 m mit einer Schneefallgrenze, die sich auf 1.300 m stabilisiert.

  • Französische Regierung will Ende Januar neue Regelungen für Wassernutzung bekannt geben

    Französische Regierung will Ende Januar neue Regelungen für Wassernutzung bekannt geben

    Zu den ehrgeizigen Zielen des neuen Wasserplans, den die Regierung ankündigen will, gehört wohl auch eine bessere Wiederverwendung von Abwasser.  Dem französischen Umweltministerium sitzt die Erinnerung an den Sommer 2022 noch im Nacken. In einigen Dörfern kam kein Tropfen Wasser mehr aus den Wasserhähnen und es kam in ganzen Regionen zu Wasserrationierungen, die Grundwasserspiegel erreichten bisher ungesehene Tiefststände. Franceinfo meldete am Montag, dem 9. Januar, dass die Regierung Ende des Monats einen großen Wasserplan verkünden will. Darin sind unter anderem Ankündigungen gegen Lecks in den Wasserversorgungsnetzen vorgesehen. Außerdem soll im Frühjahr eine große Präventionskampagne gegen die Verschwendung von Wasser gestartet werden. Das wichtigste Thema wird jedoch eine neue Regelung für die Nutzung von Wasser sein. Derzeit wird Abwasser nach der Aufbereitung einfach weggeschüttet, obwohl es zur Bewässerung von Grünflächen, für bestimmte Anbauflächen, zur Straßenreinigung und …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…