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  • Klimawandel: Die letzten acht Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen

    Klimawandel: Die letzten acht Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen

    In Europa ist 2022 laut dem Europäischen Programm für Klimawandel Copernicus nach 2020 das zweitwärmste Jahr.

    Die letzten acht Jahre (2015-2022) waren die wärmsten, die jemals weltweit gemessen wurden, und alle lagen um mehr als ein Grad über den Temperaturen der vorindustriellen Zeit. Dies geht aus dem Jahresbericht des Europäischen Programms zum Klimawandel Copernicus hervor, der am Dienstag, dem 10. Januar veröffentlicht wurde. Auf globaler Ebene stellt das Jahr 2022 das fünftwärmste Jahr dar.

    In Europa rangiert das Jahr 2022 als das zweitwärmste Jahr, der Rekord wird vom Jahr 2020 gehalten, das noch um 0,3 Grad wärmer war. Copernicus erklärt, dass „die Temperaturen in Europa im Jahr 2022 um mehr als das Doppelte des globalen Durchschnitts gestiegen sind“. Dies ist ein weiterer Indikator für den Klimawandel, in mehreren Ländern West- und Südeuropas wurden Jahresrekorde bei den Temperaturen beobachtet.

    Keine „Anzeichen für eine Verlangsamung“ der Treibhausgasemissionen
    Die Erwärmung war in den beiden Polarregionen am stärksten. So verzeichnete Copernicus etwa in der Wostok-Station (Antarktis) mit bis zu -17,7 Grad, die „wärmste Temperatur, die je in den 65 Jahren ihres Bestehens gemessen wurde“. „Im September lagen die Temperaturen über Grönland durchschnittlich 8 Grad über dem Durchschnitt“, heißt es in der Studie weiter. Angesichts dieser besonders hohen Temperaturen „verzeichnete die Antarktis das ganze Jahr über ungewöhnlich geringe Mengen an Meereis“.

    Gleichzeitig „stiegen die Treibhausgase in der Atmosphäre im Jahr 2022 weiter an“. Copernicus verzeichnete die „höchsten Konzentrationen seit mehr als 2 Millionen Jahren für Kohlendioxid und mehr als 800.000 Jahren für Methan“. Vincent-Henri Peuch, Direktor des Copernicus Atmospheric Monitoring Service, bedauert, dass man keine „Anzeichen einer Verlangsamung“ beobachtet habe.

  • Eine in Grenoble entwickelte App soll den Energieverbrauch von Privatpersonen senken

    Eine in Grenoble entwickelte App soll den Energieverbrauch von Privatpersonen senken

    Im Zeitalter der Energieeinsparung hat das Start-up-Unternehmen Survoltage eine Anwendung für die breite Öffentlichkeit herausgebracht, die Privatpersonen bei ihrem Energieverbrauch begleiten soll. Ziel ist es, die Anwender dazu zu bewegen, bestimmte energieintensive Gewohnheiten zu ändern.

    Jeff und Joris, zwei Unternehmer aus Grenoble, haben sich gemeinsam eine App ausgedacht, mit der jeder seine Stromrechnung senken kann. In Zeiten explodierender Energiepreise soll ihre Anwendung Privatpersonen auf ihre täglichen Stromverbrauchsspitzen aufmerksam machen, die in der Regel um 12 Uhr und 19 Uhr auftreten. Das Ziel ist einfach: Anreize schaffen, energieintensive Gewohnheiten zu ändern, die die Umwelt stark belasten. „Warum man sich von den Stromverbrauchsspitzen absetzen muss. Weil der zu hohe Stromverbrauch zu diesen Zeiten zehnmal so umweltschädlich ist. Das ist nicht unbedingt jedem bewusst. Das ist es, was Survoltage den Privatpersonen nahe bringen will: eine Verschiebung des Verbrauchs“, erläutert Mitbegründer Jeff Knoepfli.

    Die kostenlose Survoltage-App ist mit dem Linky-Zähler des Nutzers verbunden und schlägt ihm in Echtzeit vor, die Nutzung eines bestimmten Geräts zu verschieben. „Nach der Installation werden Sie über Verbrauchsspitzen benachrichtigt und ermutigt, zu Hause etwas zu unternehmen. Wie zum Beispiel den Sollwert Ihrer Heizung zu senken.“

    Christian und Delphine, ein Paar aus dem Pays Voironnais, überwachen die Warnungen von Survoltage auf ihrem Handy. „Jeder sieht, dass eine globale Erwärmung kommt, in unserem kleinen Maßstab haben wir ein Interesse daran, dazu beizutragen, dass weniger Strom verbraucht wird, um an der gemeinsamen Anstrengung teilzunehmen“, ist Christian überzeugt. Survoltage will sogar die Bemühungen der Anwender belohnen: Sie können mit EWatt-Punkten in der App belohnt werden, so Mitbegründer Joris. Langfristig möchte das Start-up diese Punkte in Geld umwandeln.

    Anfang 2023 hat die App bereits 50.000 Nutzer. Personen, die durch kleine Gesten im Alltag und einen kontrollierten Verbrauch bis zu 8% ihrer Stromrechnungen einsparen können.

  • Paris: Mann verletzt mehrere Personen mit Messer im Gare du Nord – Polizist schiesst auf ihn

    Paris: Mann verletzt mehrere Personen mit Messer im Gare du Nord – Polizist schiesst auf ihn

    Die Ereignisse ereigneten sich gegen 6.40 Uhr am Mittwochmorgen. Innenminister Gérald Darmanin bedankte sich bei den Ordnungskräften „für ihre effiziente und mutige Reaktion“.

    Ein Polizist setzte am frühen Morgen des 11. Januar seine Waffe gegen eine Person ein, die am Gare du Nord in Paris mehrere Personen mit einem Messer verletzt hatte. Der Täter griff mehrere Reisende an, bevor er „neutralisiert“ wurde, wie Franceinfo unter Berufung auf eine Polizeiquelle meldet. Er konnte daraufhin festgenommen werden.

    „Die SNCF teilte auf Anfrage von Franceinfo mit, dass sich der Vorfall gegen 6.40 Uhr im Inneren des Bahnhofs ereignet habe. Ein Sicherheitsperimeter wurde eingerichtet. Alle Züge fahren normal“. Laut einer vorläufigen Bilanz wurden sechs Personen verletzt, eine davon soll in Lebensgefahr schweben. Ach der mutmassliche Täter wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, nachdem die Ordnungskräfte mehrfach auf ihn geschossen hatten. Sein Zustand ist lebensbedrohlich.

    Gérald Darmanin besucht den Ort des Geschehens.
    „Eine Person hat heute Morgen am Gare du Nord mehrere Personen verletzt. Er konnte schnell neutralisiert werden. Danke an die Ordnungskräfte für ihre effiziente und mutige Reaktion“, reagierte der Innenminister auf Twitter, der sich gegen 9 Uhr vor Ort begab. Eine Untersuchung wurde eingeleitet und die Ermittlungen wurden der Kriminalpolizei übertragen, so die Pariser Staatsanwaltschaft.

  • Knallrosa Himmel mitten in der Nacht – was war da los in Belgien?

    Knallrosa Himmel mitten in der Nacht – was war da los in Belgien?

    Der Himmel über mehreren Provinzen Flanderns in Belgien färbte sich am Dienstag, dem 10. Januar, mitten in der Nacht leuchtend rosa. Eine Farbe, die alles andere als natürlich ist. Es gibt eine Erklärung…

    Die Einwohner mehrerer Provinzen im Norden Belgiens sahen am Dienstag, dem 10. Januar, einen Himmel in absolut verblüffenden Farben. Weder blau, noch weiß, noch grau: Der Himmel war in ein besonders kräftiges und leuchtendes Rosa getaucht.

    Mitten in der Nacht teilte ein Internetnutzer der Welt seine Verblüffung auf Twitter mit: „Unsere Straße um 00:45 Uhr. Kann mir jemand dieses Phänomen erklären? Es war wirklich so wie auf dem Foto“.

    https://twitter.com/Tom_Berth_/status/1612782978144555008

    Auch wenn diese Farbe nicht natürlich ist, hat sie doch eine verblüffend einfache Erklärung, die manchen Bewohnern dieser Ecke Ostflanderns bekannt ist. In der Stadt Kruisem gibt es große Gewächshäuser, in denen Tomaten angebaut werden. Um diese mitten im Winter in einer Region anbauen zu können, in der es viel kälter ist als in Spanien, verwenden die Landwirte LED-Lichter. Sowohl blaues als auch rotes Licht. Das rote Licht dient dazu, ein besseres Pflanzenwachstum zu gewährleisten, die blauen sorgen dafür, dass die Pflanzen kompakt bleiben.

    Wie ein von der Tageszeitung Nieuwsblad befragter Meteorologe erklärt, war die Wolkendecke in der vergangenen Nacht in der Region sehr niedrig. Das Ergebnis: Die Mischung aus den starken roten und blauen LEDs färbte die Wolkendecke magentafarben ein. Der rosa Farbton spiegelte sich an den Wolken und breitete sich so am Himmel aus.

    In der betreffenden belgischen Region befinden sich nicht nur große Gewächshäuser für den Anbau von Tomaten, sondernauch eine große Fischzucht.

  • Krankenversicherung: Die Carte Vitale wird 2023 digital

    Krankenversicherung: Die Carte Vitale wird 2023 digital

    Im Jahr 2023 wird die elektronische Carte Vitale in ganz Frankreich flächendeckend eingeführt. Es wird möglich sein, die Gesundheitskarte in der Apotheke oder beim Arzt über das Smartphone vorzulegen. Sie ist seit 1998 in den Portemonnaies aller in Frankreich krankenversicherten Personen zu finden: Die Carte Vitale ist der unentbehrliche Nachweis, um in Frankreich medizinische Leistungen in Anspruch nehmen zu können. Nun wird sie wahrscheinlich in Smartphones und andere elektronische Geräte Einzug halten: Ein am 28. Dezember 2022 im Amtsblatt veröffentlichtes Dekret über „Mittel zur elektronischen Identifizierung“ regelt die schrittweise Einführung der „e-carte vitale“ in ganz Frankreich im Jahr 2023. Seit mehreren Jahren schon plant die Regierung eine Digitalisierung der Gesundheitskarte. Dieses Projekt ist Teil eines umfassenderen Vorhabens der Entmaterialisierung der Verwaltungsinstrumente im Zusammenhang mit dem Gesundheitswesen. Im Februar 2022 hat die Krankenversicherung beispie…

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  • Besançon: 84-jähriger Mann stirbt in Notaufnahme nach 18 Stunden Wartezeit

    Besançon: 84-jähriger Mann stirbt in Notaufnahme nach 18 Stunden Wartezeit

    Ein 84-jähriger Mann starb am 5. Januar in der Notaufnahme des Universitätsklinikums Besançon (Doubs), nachdem er 18 Stunden lang auf der Station auf ärztliche Betreuung gewartet hatte. Bereits am Donnerstag, dem 5. Januar, starb ein 84-Jähriger in der Notaufnahme des Universitätskrankenhauses von Besançon (Doubs), nachdem er 18 Stunden auf einer Trage auf einen Arzt wartend verbracht hatte. Hängt sein Tod mit der langen Wartezeit zusammen? Nach diesem Todesfall bleiben in der Tat viele Fragen offen. Der 84-jährige Mann war am Mittwoch wegen Bauchschmerzen in die Notaufnahme gekommen. Erst am nächsten Tag wurde er einer Computertomographie unterzogen, bevor er wenige Minuten später an einem geplatzten Aortenaneurysma starb. Eine Untersuchungskommission soll nun die genauen Umstände dieses Todesfalls ermitteln. Die Direktion des Krankenhauses will keine Möglichkeit ausschliessen, auch wenn sie jetzt erklärt, dass „die ersten in diesem Stadium gesammelten Elemente es nicht erlauben, eine…

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  • Wasserknappheit: In Sainte-Maxime wird der Golfplatz mit wiederaufbereitetem Abwasser bewässert

    Wasserknappheit: In Sainte-Maxime wird der Golfplatz mit wiederaufbereitetem Abwasser bewässert

    Die Regierung arbeitet derzeit an neuen Regeln für die bessere Nutzung von wiederaufbereitetem Abwasser. Es könnte für die Straßenreinigung oder die Bewässerung kommunaler Blumenbeete verwendet werden.

    Um den Golfplatz von Sainte-Maxime im Département Var zu bewässern, muss nicht in das Grundwasser angezapft oder Wasser aus Flüssen gepumpt werden. Bereits seit 2006 werden die 90 Hektar des Golfplatzes mit Abwasser aus der städtischen Kläranlage bewässert. Zuvor wird es gefiltert, aufbereitet und in einem kleinen natürlichen See gelagert. „Die Kläranlage ist etwa 4 km Luftlinie vom See entfernt“, erklärt Thierry Gobino, Baudezernent von Sainte-Maxime auf dem Sender France 2.

    Der Golfplatz verbraucht 300.000 m³ Wasser pro Jahr. Der Direktor des Golfplatzes zahlt für das Wasser nur halb so viel, als wenn es Trinkwasser wäre. Hier hatte man im Sommer keine Probleme mit Trockenheit. Wenn die Regierung eine solche Praxis landesweit fördern möchte, müssen nach Ansicht des Direktors zunächst administrative Hemmnisse beseitigt werden. Heute produziert Frankreich jedes Jahr mehr als acht Milliarden m3 Abwasser. Nur 0,8 % davon werden wiederverwendet. In Spanien liegt die Quote bei 14%, in Israel bei 80%.

  • SNCF startet Sonderangebote und erhöht gleichzeitig die Ticketpreise

    SNCF startet Sonderangebote und erhöht gleichzeitig die Ticketpreise

    Eine Tariferhöhung der SNCF tritt am Dienstag, dem 10. Januar 2023 in Kraft. Die Tarife steigen um durchschnittlich 5%. Eine Preiserhöhung, die allerdings mit Sonderangeboten gekoppelt ist. 

    „Rabatte, von denen Sie sich nur schwer erholen werden“. Mit diesem Slogan startet die SNCF am Dienstag, dem 10. Januar eine neue Rabattkampagne. Die Connect Days – so der Name der Kampagne – sind ein außergewöhnlicher Blitzverkauf von 150.000 TGV INOUI-Fahrkarten ab 29 € und OUIGO-Fahrkarten für maximal 19 € für Fahrten zwischen dem 11. und 31. Januar.

    Ein Angebot, das mit dem Inkrafttreten der Tariferhöhungen im Zugverkehr zusammenfällt. Die Fahrpreise steigen ab Dienstag, dem 10. Januar, um durchschnittlich 5%. Eine Erhöhung, die das Unternehmen mit stark steigenden Strompreisen für 2023 begründet.

    Die Kunden der SNCF werden von der Preiserhöhung nicht in gleicher Weise betroffen sein. Die Preise für OUIGO, das Billigangebot der SNCF, bleiben unverändert. Status quo auch für den Preis der Carte Avantage, die weiterhin 49 € kostet und mit der man bis zu 30% Rabatt oder Preisobergrenzen je nach zurückgelegter Strecke erhalten kann.

    Auf Seiten der Nutzerverbände begrüßt man zwar die unveränderten Preise für die Carte Avantage und den OUIGO, wünscht sich aber mehr Transparenz seitens des Eisenbahnunternehmens. „Wir bedauern die Unklarheit um die 5%. Es gibt keine klaren Angaben darüber, welche Fahrkarten und Strecken betroffen sind“, beklagt der Präsident der FNAUT (Fédération nationale des associations d’usagers des transports) Bruno Gazeau gegenüber der Zeitung Le Parisien.

    Die spürbarsten Preiserhöhungen verlangt die SNCF von ihren Geschäftskunden. Die Abonnements für Berufstätige (Liberté, Max actif, Max actif +) und die Preise für Business Première-Fahrkarten werden um 5% steigen. 

    Am 1. Februar wird die SNCF die Bedingungen für die Stornierung oder den Umtausch von Fahrkarten verschärfen. Der Umtausch oder die Erstattung wird nur noch bis zu maximal sieben Tage vor dem Abreisedatum kostenlos sein. Nach dieser Frist werden die Gebühren von 15 € auf 19 € pro Fahrkarte im TGV und dem Intercity erhöht. Es kann allerdings eine Versicherung abgeschlossen werden, die die Kosten für Stornierungen und Änderungen erstattet.

  • Brigitte Macron: „Ich habe einen Ehemann, der mit seiner Frau sehr liebevoll umgeht“

    Brigitte Macron: „Ich habe einen Ehemann, der mit seiner Frau sehr liebevoll umgeht“

    in der 20-Uhr-Nachrichtensendung des Senders TF1 ließ es sich Brigitte Macron nicht nehmen, die Qualitäten des Präsidenten der Republik als Ehemann zu würdigen. Die First Lady Frankreichs, Brigitte Macron, war am Montag, dem 9. Januar, Gast der 20-Uhr-Sendung des Senders TF1. Obwohl sie insbesondere eingeladen war, um über eine Krankenhausstiftung zu sprechen, deren Vorsitzende sie ist, wurde sie von dem Journalisten Gilles Bouleau zu ihrem Leben als Frau des Staatschefs befragt. Sie sprach über die Verzweiflung der Pflegekräfte, die sie oft bei ihren Besuchen in Krankenhäusern trifft, oder über die Themen in den Briefen, die sie als First Lady erhält. Sie wurde auch zu ihrer Meinung zur bevorstehenden Rentenreform befragt, und wollte „die jungen Leute“ beruhigen. Diese berichteten ihr oft von ihren Befürchtungen, später „keine Rente zu haben“. Denen „möchte ich sagen, dass alles getan wird, damit ihr eine Rente habt“.

    Was ihre Ste…

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  • Belgien: 11-jähriges Mädchen bei Schießerei getötet – Drogenhandel als Ursache vermutet

    Belgien: 11-jähriges Mädchen bei Schießerei getötet – Drogenhandel als Ursache vermutet

    Der Tod eines elfjährigen Mädchens in Antwerpen steht möglicherweise im Zusammenhang mit einem Drogenkrieg, der derzeit in der Stadt tobt. Ein elfjähriges Mädchen wurde am Montag, dem 9. Januar, in Antwerpen, Belgien, in Zusammenhang mit mehreren Schüssen getötet. Die Tragödie könnte mit Drogenhandel in Verbindung stehen, wie der Bürgermeister der Stadt nach den ersten Ermittlungen vermutet. „Die betroffene Familie ist bekannt, es gab schon früher Vorfälle. Es scheint sich um eine weitere Abrechnung in der Drogenszene zu handeln“, sagte Bürgermeister Bart De Wever laut dem Sender RTBF im flämischen Fernsehsender VRT. Seiner Meinung nach gibt es wohl einen Zusammenhang zwischen „einem seit Monaten andauernden Drogenkrieg“ und dieser Tragödie. Das Mädchen befand sich im Erdgeschoss eines Hauses in einem Raum hinter einer Tür, auf die die Schüsse abgefeuert wurden. Sie sei von den Schüssen nicht direkt getroffen worden, so Bürgermeister Bart de Wever: „Eine Mikrowelle wurde getroffen und explodierte“, wobei das Mädchen durch die Splitter tödlich verletzt wurde. Die belgische Innenministerin Annelies Verlinden teilte ihre Empörung über „eine schreckliche Tragödie, bei der ein unschuldiges Kind sein Leben verloren hat“ in den sozialen Netzwerken mit. „Die Ermittlungen laufen noch, aber wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um diese skrupellosen Verbrecher zu verhaften. Kinder haben nichts mit dem Drogenkrieg zu tun“, so die Ministerin.