Autor: Nachrichten

  • Justiz: Terrorgefahr durch Ultrarechte in Frankreich wächst

    Justiz: Terrorgefahr durch Ultrarechte in Frankreich wächst

    Am Dienstag, dem 17. Januar, wurde in Paris der Prozess gegen die ultrarechte Gruppierung Barjols eröffnet. Die Gruppe wird verdächtigt, mehrere Anschlagspläne geschmiedet zu haben, darunter einen gegen Emmanuel Macron.

    Die Barjols, eine ultrarechte Gruppierung, hatten mehrere Anschläge geplant: Sie wollten Moscheen, Synagogen und Migrantenlager treffen, aber auch Politiker entführen oder Emmanuel Macron töten. Im November 2018 hatte ein Mitglied der Gruppe, dessen Telefon abgehört worden war, den Wunsch geäußert, Emmanuel Macron ermorden zu wollen. Insgesamt sind 13 Personen in dem Prozess angeklagt, der am Dienstag, dem 17. Januar, eröffnet wurde.

    Zweitgrößte terroristische Bedrohung hinter den Dschihadisten.
    Die Gruppe, der langjährige Haftstrafen drohen, hat paramilitärische Ausbildungen absolviert und Dutzende Waffen sowie Munition gehortet.

    Innerhalb von sechs Jahren wurden in Frankreich 13 Ermittlungen gegen ultrarechte Gruppierungen eingeleitet. „Es gibt ein Phänomen der Verschärfung des ultrarechten Terrorismus in Frankreich (…), er ist zur zweitgrößten Bedrohung geworden, hinter der dschihadistischen Bedrohung“, sagt Jean-François Ricard, Antiterrorismus-Staatsanwalt auf dem Sender France 2.

  • Streik gegen die Rentenreform bei der SNCF: Der Verkehr wird „sehr stark beeinträchtigt“ sein

    Streik gegen die Rentenreform bei der SNCF: Der Verkehr wird „sehr stark beeinträchtigt“ sein

    Einen Tag vor der grossen Mobilisierung gegen die Rentenreform wird das Ausmaß der zu erwartenden Störungen bei der SNCF sichtbar. Die Reisenden werden sich in Geduld üben müssen, der Verkehr wird am Donnerstag, dem 19. Januar, stark beeinträchtigt sein. 2 von 5 TER-Zügen im Durchschnitt im Südwesten, keine Intercity-Züge, 1 von 3 Ouigo – SNCF-Nutzer müssen sich am Donnerstag, dem 19. Januar, in Geduld üben, denn der SNCF-Verkehr wird im Rahmen des Mobilisierungstages gegen die Rentenreform sehr stark beeinträchtigt werden. Der Westen ist stark betroffen In einer Pressemitteilung kündigte die SNCF an, dass am Donnerstag in der Region Okzitanien nur zwei von fünf TER-Zügen fahren sollen. Es werden keine Intercity-Züge und nur 1 von 3 Ouigos geplant. Für die TGVs sieht der Donnerstag ebenfalls schwarz aus: Nur 1 von 3 TGVs wird sich auf der Nordachse in Bewegung setzen, 1 von 4 auf der Ostachse, 1 von 5 auf der Atlantikachse und 1 von 3 auf der Südostachse. Die SNCF empfiehlt den Reisend…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Der älteste Mensch der Welt, die Französin Schwester André, starb gestern mit 118 Jahren

    Der älteste Mensch der Welt, die Französin Schwester André, starb gestern mit 118 Jahren

    Die älteste Frau der Menschheit, die Französin Schwester André in Toulon, starb in der Nacht von Montag auf Dienstag, den 17. Januar.

    Das Paradies konnte nun nicht mehr länger auf sie warten: Die älteste Frau der Menschheit, Schwester André aus Frankreich, starb am Dienstag, dem 17. Januar, im Alter von 118 Jahren, nachdem sie ein Leben geführt hatte, das bis zum Schluss von Hilfsbereitschaft gegenüber anderen Menschen und ihrem grossartigen Humor geprägt war. Wenige Tage vor ihrem 119. Geburtstag „ist sie um 2 Uhr morgens gestorben. Wir sind alle sehr traurig, aber sie wollte es, es war ihr Wunsch, zu ihrem geliebten Bruder zu gehen. Für sie ist es eine Befreiung“, sagte David Tavella, Kommunikationsbeauftragter des Pflegeheims Sainte-Catherine-Labouré in Toulon (Südfrankreich) an der Mittelmeerküste, wo Schwester André lebte, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    Seit mehreren Jahren zeigte die am 11. Februar 1904 in Alès (Südfrankreich) als Lucile Randon geborene Frau eine gewisse Müdigkeit: Sie wollte sich „aus dieser Angelegenheit zurückziehen“. Aber „der liebe Gott hört mich nicht“, hatte sie der Agentur AFP im Januar 2022 in einem Interview anvertraut. An einen Rollstuhl gefesselt und annähernd blind, bedauerte Schwester André, dass sie zum Schluss weniger mobil war und ihre Fähigkeiten teilweise verloren hatte. „Sie sagte im April 2022, als sie zur Ältesten der Menschheit ernannt wurde, nachdem die Japanerin Kane Tanaka im Alter von 119 Jahren gestorben war: „Man sagt, dass Arbeit tötet. Bei mir war das ganz anders, meine Arbeit hat mich am Leben gehalten.“

    Es gibt keine offizielle Stelle, die den „Ältester Mensch“ vergibt, aber Statistik-Experten waren sich einig, dass Schwester André bislang die älteste lebende Person war, deren Familienstand überprüft werden konnte. Auch das Guinness-Buch der Rekorde hat diesen Rekord bestätigt.

    In ihrem Altersheim in Toulon liebte sie es, ein wenig Schokolade zu knabbern und ein Glas Portwein zu trinken. Ihr Leben fing jeden Morgen mit einer Messe an. Sie erschien immer in ihren Ordenskleidern zu den Gottesdientsen, mit einem blauen Haartuch.

    Im Jahr 2021 hat Schwester André ohne grosse Probleme eine Covid-Ansteckung hinter sich gebracht und war so zu einem Symbol der Hoffnung geworden, was eine Flut von Briefen aus der ganzen Welt auslöste. Schwester André beantwortete fast alle Anfragen, nur nicht die nach Haarsträhnen oder DNA-Untersuchungen! Sie scherzte regelmäßig über den zu brechenden Rekord von Jeanne Calment, die 1997 im Alter von 122 Jahren auch in Südfrankreich in Arles starb. Nun bleibt Jeanne Calment die Person, die in der Geschichte der Menschheit nachweislich am längsten gelebt hat.

    Schwester André war in ihrer Jugend Gouvernante in Paris, bevor sie später in den Orden der Töchter der Nächstenliebe eintrat. Ihr Gedächtnis war bis zuletzt vollständig intakt und gerne teilte sie ihre vielen Erinnerungen, wie etwa den Verlust ihrer Zwillingsschwester Lydie oder ihre Ankunft in Paris.

    „Ich hatte bisher nur im Departement Gard gelebt, in einer kleinen, hässlichen Stadt, und nun kam ich in eine strahlende grosse Stadt. Ich kümmerte mich um zwei Kinder“. Sie war offiziell bis Ende der 1970er Jahre berufstätig und verbrachte dann 30 Jahre in einem Altenheim in Savoyen, wo sie sich um die Bewohner kümmerte, die oft jünger waren als sie selbst, bevor sie in die Einrichtung in Toulon kam, in der mehrere Ordensschwestern lebten. Sie freute sich immer auf den Besuch ihrer Groß- und Urgroßneffen oder des Bürgermeisters von Toulon, Hubert Falco, den sie sehr schätzte, vor allem, weil er einmal nicht gezögert hatte, auf die Knie zu gehen, um ihr die Schnürsenkel zu binden.

    Schwester André forderte ihre Mitmenschen unermüdlich dazu auf, „immer ohne Einschränkungen zu lieben, zu lieben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, denn wenn man andere liebt, wenn man auf andere zugeht, hat man keine Angst vor dem Unbekannten“. Denn wie sie sagte, gibt es zwei Ziele im Leben, nämlich „eine große Liebe zu teilen und bei seinen Bedürfnissen keine Kompromisse einzugehen“.

  • Rentenreform: Wegen Fluglotsenstreiks wird am Donnerstag etwa jeder fünfte Flug in Orly ausfallen

    Rentenreform: Wegen Fluglotsenstreiks wird am Donnerstag etwa jeder fünfte Flug in Orly ausfallen

    Im Rahmen der allgemeinen Streikbewegung am Donnerstag, dem 19. Januar, plant die Zivilluftfahrtsbehörde die Streichung von etwa 20% der geplanten Flüge am Flughafen Orly.

    Die Generaldirektion für Zivilluftfahrt hat am Dienstag, dem 17. Januar, die Fluggesellschaften aufgefordert, aufgrund eines Fluglotsenstreiks im Rahmen des Mobilisierungstages gegen die Rentenreform am Donnerstag präventiv jeden fünften Flug in Orly abzusagen.

    Ein Tag, der sehr schwierig zu werden verspricht.
    „Die Fluggesellschaften müssen ihr ursprünglich für den Flughafen Paris-Orly vorgesehenes Flugprogramm von 5.00 Uhr bis 22.30 Uhr am 19. Januar um 20% reduzieren“, heißt es in einem „Hinweis für Flugmissionen“ (NOTAM), der am Dienstagnachmittag von der französischen Zivilluftfahrtbehörde (DGAC) herausgegeben wurde.

    Nach und nach wird das Ausmaß der zu erwartenden Störungen in mehreren Schlüsselbereichen, vor allem im Verkehrs- und Bildungswesen, deutlich.

  • Streiktag 19. Januar: 70% der Lehrer und Mitarbeiter an französischen Schulen wollen streiken

    Streiktag 19. Januar: 70% der Lehrer und Mitarbeiter an französischen Schulen wollen streiken

    70% der Lehrkräfte der französischen Grundschulen wollen am Donnerstag im Rahmen einer landesweiten Mobilisierung gegen Macrons Rentenreform streiken, kündigen die Gewerkschaften an. Snuipp-FSU, die größte Gewerkschaft im Grundschulbereich, prognostizierte am Dienstag, dass 70% der Lehrkräfte der Grundstufe am Donnerstag im Rahmen der landesweiten Streikbewegung gegen die Rentenreform Emmanuel Macrons streiken würden. „Diese Zahl von 70% Streikenden ist keine Überraschung, denn man spürt, dass die Rentenfrage für die Lehrer ein großes Anliegen ist“, erklärte Guislaine David, Generalsekretärin der Snuipp-FSU, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Laut der Gewerkschafterin werden ungefähr genau so viele Lehrer streiken, wie am 5. Dezember 2019. Bei der letzten großen Protestbewegung gegen die Rentenreform vor mehr als drei Jahren hatten sich die Mitarbeiter im Bildungswesen stark mobilisiert. Auch damals betrug die Streikquote in der Primarstufe laut Gewerkschaften 70%, das Ministerium m…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Wetter: Starke Schneefälle führen zu vielen Unfällen im Departement Haute-Savoie

    Wetter: Starke Schneefälle führen zu vielen Unfällen im Departement Haute-Savoie

    Obwohl sie gewarnt waren, wurden viele Autofahrer von dem Schneefall, der am Dienstag, dem 17. Januar, über Hochsavoyen hereinbrach, überrascht. Die glatten Fahrbahnen führten zu zahlreichen Unfällen.

    Der Schnee war angekündigt und kam dann auch am späten Vormittag des Dienstag, 17. Januar. Die Schneefälle bedeuteten hohes Risiko für die Autofahrer auf den Straßen, zum Beispiel auf der Autobahn nach Annecy (Hochsavoyen). „Es beginnt dort zu rutschen. Es ist ein bisschen schwierig. (…) Seit einigen Kilometern muss man aufpassen“, erzählt ein Fahrer gegenüber dem Team des Senders France 2. Auf den Nebenstrecken ist die Situation noch schwieriger mit sehr rutschigen Fahrbahnen und einige Fahrer kamen von der Straße ab.

    Autos ohne Schneereifen
    In der Gegend um Annecy ist der Verkehr teilweise zum Erliegen gekommen. In dieser Region greift die neue Gesetzgebung, die vorschreibt, dass Fahrzeuge in den Wintermonaten mit Schneeausrüstung ausgestattet sein müssen. „Ich habe heute Morgen meine Kinder weggebracht, es ist ein ziemliches Chaos. Die Leute haben keine Schneereifen. Wir sind in der Haute-Savoie und es gibt immer noch einige Unverbesserliche, die sich weigern, Schneereifen aufzuziehen“, kritisiert ein Autofahrer. Dies ist erst der zweite Schneefall in der Region in diesem Winter, ein Wetter, das viele überrascht, obwohl es doch für die Menschen hier normal sein sollte.

  • Demografie: Starker Rückgang der Geburtenrate in Frankreich im Jahr 2022

    Demografie: Starker Rückgang der Geburtenrate in Frankreich im Jahr 2022

    Laut Statistikinstitut Insee gab es in Frankreich 723.000 Geburten im Jahr 2022, 19.000 weniger als im Vorjahr. Das ist wahrscheinlich auf die schwierigere wirtschaftliche Lage der Franzosen zurückzuführen, aber nicht nur.

    Baby Elven wurde vor einigen Tagen in einer Entbindungsstation im Département Val-d’Oise geboren. Für seine Eltern wird dieses Kind das erste und das letzte sein. „Es geht auch darum, Zeit für uns zu haben, für unsere Beschäftigungen, unsere Hobbys“, sagt Charline Houdin, Elvens Mutter, auf dem Sender France 3. Die Entscheidung, nur ein Kind, höchstens zwei, zu bekommen, wird laut Gynäkologen Dr. Zied Takali von französischen Paaren immer häufiger getroffen. „Die wirtschaftliche Konjunktur spielt eine sehr wichtige Rolle. Kinder zu haben ist gut. Sie gut zu erziehen und ihnen eine angemessene Zukunft zu sichern, ist aber viel wichtiger“, erklärt er.

    19.000 weniger Geburten als 2019.
    Die Franzosen bekommen aus beruflichen, finanziellen, umwelt- oder gesundheitsbedingten Gründen immer weniger Kinder. Es gab laut Insee im Jahr 2022 etwa 723.000 Geburten, das sind immerhin 19.000 weniger als im Jahr 2021. „Die Frauen bekommen ihre Kinder immer später. Der beobachtete Rückgang der Geburtenrate kann auch darauf zurückzuführen sein, dass sich das Alter, ab dem man Kinder bekommt, nach hinten verschiebt“, erklärt Sylvie Le Minez, Leiterin der Abteilung für demografische und soziale Studien beim Statistikinstitut Insee. Das Durchschnittsalter bei der ersten Mutterschaft steigt immer weiter an und liegt mittlerweile bei 31 Jahren.

  • Wetter: Sturm Fien blockiert Südwesten Frankreichs

    Wetter: Sturm Fien blockiert Südwesten Frankreichs

    Nachdem erst am Montag der Sturm Gérard über den Nordwesten Frankreichs hinweggezogen war, wurde am Dienstag, dem 17. Januar, der Südwesten des Landes von dem Sturmtief Fien heimgesucht. Starke Winde und heftige Regenfälle blockierten unter anderem den Verkehr in den Pyrenäen-Atlantik.

    Der Sturm Fien kommt am Dienstag, 17. Januar, von Spanien und wird den Südwesten Frankreichs und sogar Korsika erreichen. Fien wird voraussichtlich viel Schnee und Regen mit sich bringen, was die Angst vor Überschwemmungen schürt. „Der Wind weht hier immer noch sehr stark, heute Morgen wurden in Socoa Böen von 137 km/h gemessen“, berichtet die Reporterin Sabrina Corrieri live aus Biarritz (Pyrénées-Atlantiques) für den Sender France 3. Die starken Winde ließen Bäume und Stromleitungen auf die Fahrbahnen fallen.

    Züge standen still
    Am Dienstagmorgen mussten zahlreiche Straßen in der Region um Biarritz aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. „Auch der Zugverkehr ist aufgrund der starken Regenfälle stark beeinträchtigt. Im Baskenland hat es in 48 Stunden so viel geregnet wie in einem normalen Januar“ im ganzen Monat, erklärt Sabrina Corrieri. In der Nacht wurden einige Bahngleise überflutet, sodass die SNCF die betroffenen Strecken schließen musste. Das geschah insbesondere zwischen Dax (Landes) und Hendaye (Pyrénées-Atlantiques). Die Warnstufe Orange für Regen und Überschwemmungen bleibt bis Mittwoch, den 18. Januar, bestehen.

  • Ex-Kommandant der Wagner-Gruppe: „Wenn sie mich erwischen, werden sie mich töten“

    Ex-Kommandant der Wagner-Gruppe: „Wenn sie mich erwischen, werden sie mich töten“

    Ein Kommandant der Söldnergruppe Wagner, der vier Monate in der Ukraine am Krieg teilgenommen hat, floh nach Norwegen und ist bereit, gegen das Söldnernetzwerk auszusagen.

    Laut dem Telegram-Account der russischen Menschenrechtsaktivisten-Website Gulagu.net ist ein ehemaliges Mitglied der Söldnergruppe Wagner, Andrey Medvedev, aus Russland in die norwegische Region Finnmark geflohen. Er soll im Besitz von Beweisen für die brutale Hinrichtung mehrerer Kämpfer der Gruppe sein.

    Andrey Medvedev, der im Juli 2022 einen Viermonatsvertrag mit der von Jewgeni Prigoschin kontrollierten Wagner-Gruppe unterzeichnet hatte, verließ die Söldnerorganisation, nachdem er in der Ukraine gedient hatte. Die Website Gulagu.net berichtet, dass der Ex-Söldner am 12. Januar floh, verfolgt von Hunden sowie von Grenzeinheiten des russischen Geheimdienstes FSB, die angeblich auf ihn schossen, als er die Grenze überwand.

    „Kugeln zischten um mich herum“
    Medwedew selbst berichtete in einem Youtube-Video des Kanals Gulagu.net anscheinend aus dem Dorf Nikel in der Nähe der Stadt Murmansk in der Nähe der russisch-norwegischen Grenze während seiner Flucht nach Norwegen.

    „Ich drehte mich um und sah Leute mit Taschenlampen in etwa 150 Metern Entfernung, die mich verfolgten. […] Ich hörte zwei Schüsse, Kugeln zischten um mich herum. Sie ließen einen Hund frei, aber er ist wohl in einer Schneewehe stecken geblieben“.

    Nachdem er die Grenze überquert hatte, rief eine Frau, die er um Hilfe gebeten haben soll, die norwegische Polizei, was zu seiner Festnahme und seiner Einweisung in ein Flüchtlingszentrum in Oslo führte. Die staatliche norwegische Nachrichtenagentur NRK bestätigte, dass ein Russe tatsächlich illegal die Grenze überquert hatte, bevor er festgenommen wurde. Laut der nordnorwegischen Zeitung The Barents Observer handelte es sich dabei um Andrey Medvedev.

    Die Verantwortlichkeiten, die Medwedew bei Wagner innehatte, sind von Interesse. Er soll die Einheit, in der Jewgeni Nuzhin war, befehligt haben: Der Söldner Jewgeni Nuzhin war in einem Video mit einem Vorschlaghammer brutal hingerichtet worden.

    In einem Interview mit The Insider, einem unabhängigen russischen Medium, erklärte Medwedew, dass er von zehn Fällen wisse, in denen Wagner seine eigenen Kämpfer, die sich weigerten, am Kampf in der Ukraine teilzunehmen, hingerichtet habe, und dass er selbst ein Video von einem solchen Fall aus der Region Luhansk in der Ukraine besitze.

    „Ich werde von meinen früheren Arbeitgebern, der Söldnerfirma, Prigoschin und seinen Leuten, dem FSB, gesucht. […] Wenn sie mich erwischen, werden sie mich töten, indem sie mich erschießen oder noch schlimmer, wie sie es mit Nuzhin gemacht haben, eine Hinrichtung mit einem Vorschlaghammer“, so Medvedev gegenüber The Insider.

    Medvedev berichtete auch, dass er in Oslo eine Person getroffen habe, die russische Kriegsverbrechen untersucht, und hofft, dass seine Aussage „eine entscheidende Rolle“ in der Untersuchung gegen die Wagner-Gruppe spielen kann.

  • Sturm Gérard: ein Toter und hohe Sachschäden im Westen Frankreichs

    Sturm Gérard: ein Toter und hohe Sachschäden im Westen Frankreichs

    Am Montag, dem 16. Januar, zog der Sturm Gérard über den Westen Frankreichs hinweg. In der Gironde starb ein Mann, nachdem er mit deinem Wagen gegen einen auf die Straße gefallenen Baum geprallt war.

    Nach Böen mit Geschwindigkeiten von 160 km/h stürzten am Montag, dem 16. Januar, überall in Nordwestfrankreich Bäume um. Auch die Straßen waren gefährlich. Ein Fahrzeug landete in einem überfluteten Graben. Nördlich von Bordeaux (Gironde) starb ein 60-jähriger Autofahrer, nachdem er in der Nacht gegen einen umgestürzten Baum gefahren war. Zahlreiche Stromleitungen wurden beschädigt und 90.000 Haushalte waren zeitweise ohne Strom.

    Am Montagabend waren noch etwa 23.000 Haushalte ohne Strom. In der Vendée saßen einige Bewohner im Dunkeln, da auch ihre Fensterläden geschlossen blieben. „Man kann sie nicht öffnen, weil sie elektrisch sind“, erklärte eine Bewohnerin gegenüber France Télévisions. Im Laufe des Tages häuften sich die Einsätze der Feuerwehr, um umgestürzte Bäume zu zersägen und die Verkehrsachsen wieder freizumachen. Der Zugverkehr konnte am Nachmittag wieder aufgenommen werden, am Vormittag fuhr kein Zug mehr am Bahnhof von Caen (Calvados).