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  • Rentenreform: Der 6. Juni soll der nächste große Tag der sozialen Proteste in Frankreich werden

    Rentenreform: Der 6. Juni soll der nächste große Tag der sozialen Proteste in Frankreich werden

    Die Gewerkschaften sind der Ansicht, dass sich die Mobilisierung am 1. Mai sehr stark war. Sie haben für den nächsten großen Tag der Demonstrationen und Aktionen den 6. Juni festgesetzt. Dieses Datum wurde nicht zufällig gewählt. Es geht um die Fortsetzung der Proteste gegen die Rentenreform, wobei bis zum Sommer noch vier wichtige Termine anstehen. Am 3. Mai wird der Verfassungsrat über den zweiten Antrag auf ein Referendum entscheiden. Aber selbst wenn die Weisen das Referendum für gültig erklären, hat es wenig Chancen auf Erfolg. „Nehmen Sie die enorme Zahl der Unterschriften, 4,9 Millionen. In Italien sind es nur 500.000. Die Messlatte ist zu hoch, um ein Referendum zu bekommen“, meint Benjamin Morel, Dozent für öffentliches Recht an der Universität Paris-II auf dem Sender France 3. In der Woche vom 8. bis 15. Mai sollen dann neue Verhandlungen zwischen Elisabeth Borne und den Gewerkschaften aufgenommen werden. Ein strategisches DatumDer 6. Juni soll ein neuer Höhepunkt auf der Str…

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  • Frankreich: Steigender Kokain-Konsum bereitet Sorgen

    Frankreich: Steigender Kokain-Konsum bereitet Sorgen

    In Frankreich wird immer mehr Kokain konsumiert, und zwar nicht nur in den Großstädten. In Limoges (Haute-Vienne) betrifft das Phänomen alle Bevölkerungsschichten (Reportage France 2). Limoges, die Präfektur-Stadt des Départements Haute-Vienne, ist weit entfernt von dem Bild, das man sich von einer von Drogen durchsetzten Stadt macht. Dennoch ist auch hier, wie überall in Frankreich, Kokain spürbar auf dem Vormarsch. Die Zahl der Beschlagnahmungen allein dieser Droge durch die Polizei ist im letzten Jahr um 110 % gestiegen. Der erste Konsum findet häufig in einem festlichen Rahmen statt, danach kann es aber sehr schnell gehen, dass man abrutscht. „Am Anfang ist man euphorisch, es ist gut, man freut sich, es verändert die Art und Weise, wie man denkt und handelt. Und dann kann man ohne das nicht mehr zurechtkommen“, gesteht ein Mann auf dem Sender France 2. Etwa 600.000 Kokainkonsumenten in FrankreichDer niedrige Preis von Kokain und die leichte Verfügbarkeit ziehen die Konsumenten an. …

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  • Französischer Abgeordneter Nicolas Sansu wegen Trunkenheit am Steuer zu 2 Monaten Haft verurteilt

    Französischer Abgeordneter Nicolas Sansu wegen Trunkenheit am Steuer zu 2 Monaten Haft verurteilt

    Am 28. Februar war der Politiker und ehemalige Bürgermeister von Vierzon betrunken am Steuer seines Autos angehalten worden, wie der Sender France Bleu Berry berichtete. Der kommunistische Abgeordnete des Departements Cher, Nicolas Sansu, wurde am Dienstag, dem 2. Mai, zu zwei Monaten Haft auf Bewährung und einem viermonatigen Führerscheinentzug verurteilt, wie der Sender France Bleu Berry berichtete. Sansu hatte vor Gericht seine Schuld anerkannt. Außerdem muss er drei Polizisten aus Vierzon entschädigen, die er beleidigt hatte, nachdem sie ihn betrunken im Auto erwischten. Am 28. Februar wurde der Politiker und ehemalige Bürgermeister von Vierzon in betrunkenem Zustand am Steuer seines Autos angehalten. Den Polizisten hatte er daraufhin gesagt: „Ihr geht mir auf die Eier, ihr solltet lieber irgendwelche Diebe verhaften, ich kenne Darmanin“ (den Innenminister). Der Abgeordnete war am darauffolgenden Wochenende von sich aus zur Polizeistation gegangen und hatte sich bei den Polizisten …

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  • Fünfjähriges Mädchen vor seiner Schule in Spanien entführt und in Frankreich wiedergefunden

    Fünfjähriges Mädchen vor seiner Schule in Spanien entführt und in Frankreich wiedergefunden

    Am Freitag, dem 28. April, wurde die fünfjährige Saray Muñoz Gorreta vor ihrer Schule in Tavernes Blanques, in der Provinz Valencia, Spanien, entführt. Sie wurde am Dienstag, dem 2. Mai, in Frankreich von der Polizei aufgefunden.

    Die fünfjährige Saray Muñoz wurde am Freitag, dem 28. April, vor ihrer Schule in Tavernes Blanques, in der Provinz Valencia, Spanien, von ihrem Großvater mütterlicherseits und einem weiteren unbekannten Mann gewaltsam entführt. Gegen 9 Uhr morgens, als Saray Muñoz mit ihrem Vater und Großvater väterlicherseits auf dem Weg zu ihrer Klasse war, sollen sie auf den Großvater mütterlicherseits und einen weiteren Mann gestoßen sein. Zwischen den vier Erwachsenen brach ein Streit aus.

    In Nîmes gefunden
    Seit 2020 fechten die beiden Elternteile des Mädchens einen Sorgerechtsstreit um ihre Tochter aus. Das Mädchen wurde ihrem Vater aus den Armen gerissen und – laut Bildern aus einer Videoüberwachung – in einen weißen Renault Scenic gezerrt, der dann mit hoher Geschwindigkeit davon fuhr.

    Sarays Vater gab an, dass seine Ex-Frau hinter der Tat stecke. Der Mann war überzeugt, dass seine Tochter nach Frankreich verschleppt wurde, wo deren Familie lebt. Seine Ex-Frau habe damit gegen einen Gerichtsentscheid verstoßen, indem sie ihre Tochter außer Landes gebracht hat. Es wurde eine Klage eingereicht.

    Am Dienstag, dem 2. Mai, gab die spanische Guardia Civil schließlich bekannt, dass sie das Kind in Frankreich gefunden hatte. Genauer gesagt in Nîmes, wo die Familie mütterlicherseits ansässig ist.

  • Inflation: Warum die Preise für Lebensmittel in Frankreich in den kommenden Monaten sinken dürften

    Inflation: Warum die Preise für Lebensmittel in Frankreich in den kommenden Monaten sinken dürften

    Die stellvertretende Handelsministerin Olivia Grégoire versicherte, dass die Lebensmittelpreise nach Ende der Sommerferien sinken würden. Eine Prognose, die auch Verbraucherexperten bestätigen. Zu einer Zeit, in der die Lebensmittelpreise in die Höhe schießen, versuchte die Handelsministerin, zu beruhigen. Im Gespräch mit dem Radiosender France Inter sagte Olivia Grégoire, sie erwarte „einen sichtbaren Rückgang“ der Preise zu Beginn des neuen Schuljahres im September, da die Verhandlungen zwischen Einzelhändlern und Lebensmittelherstellern wieder aufgenommen worden seien. „Die Früchte dieser Verhandlungen werden im Sommer tragen, und ich kann Ihnen mit einiger Sicherheit versichern, dass wir im Herbst einen sichtbaren Preisrückgang in den Lebensmittelabteilungen haben werden“, sagte Olivia Grégoire in der Sendung „Questions politiques“, die auf France Inter, Franceinfo und Le Monde ausgestrahlt wurde. Auf Jahressicht kletterten laut dem staatlichen Statistikinstitut Insee die Lebensmit…

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  • Vaucluse: Zwei getrennte Schießereien fordern am Montagabend in Cavaillon zwei Tote und einen Verletzten

    Vaucluse: Zwei getrennte Schießereien fordern am Montagabend in Cavaillon zwei Tote und einen Verletzten

    Zwei Männer im Alter von 20 und 26 Jahren starben am Montagabend bei einer Schießerei in Cavaillon, während zur gleichen Zeit am anderen Ende der Stadt Schüsse fielen, die einen 36-jährigen Mann verletzten.

    Zwei verschiedene Schießereien haben am Montagabend, 1. Mai, in Cavaillon (Vaucluse) zwei Tote und einen Verletzten gefordert, berichtet der Sender France Bleu Vaucluse. Die ersten Schüsse fielen zwischen dem Bahnhof und der Veranstaltungshalle La Garance.

    Zwei Männer im Alter von 20 und 26 Jahren starben bei dieser ersten Schießerei. Sie wurden kurz vor 23 Uhr von Kugeln getroffen, als sie in einem Fahrzeug in der Nähe des Bahnhofs von Cavaillon unterwegs waren, wie die Staatsanwaltschaft gegenüber der Nachrichtenagentur AFP mitteilte.

    Nahezu zur gleichen Zeit wurde bei einer weiteren Schießerei im Norden der Stadt ein Mensch verletzt. Ein 36-jähriger Mann wurde in das Krankenhaus von Cavaillon gebracht, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Seine Verletzungen seien nicht lebensbedrohlich, teilte die Staatsanwaltschaft von Avignon der Nachrichtenagentur AFP mit. Die Staatsanwaltschaft konnte bislang nicht bestätigen, ob die Opfer wegen Drogenhandels bereits in Erscheinung getreten seien. Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei übernommen.

  • Ist neben der französischen auch bald die europäische Flagge an den Rathäuser Pflicht?

    Ist neben der französischen auch bald die europäische Flagge an den Rathäuser Pflicht?

    Am Mittwoch wird in der Nationalversammlung ein Gesetzesvorschlag diskutiert, der die Beflaggung von Rathausfassaden mit der französischen und der europäischen Flagge vorschreibt. Der Text sorgt für Polemik. Müssen die Rathäuser in Frankreich künftig die französische und die europäische Flagge an ihrer Fassade tragen? Das fordert jedenfalls ein Gesetzesvorschlag, der von der Vorsitzenden der Renaissance-Fraktion in der Nationalversammlung, Aurore Bergé, und ihrem Kollegen aus dem Departement Val-de-Marne, Mathieu Lefèvre, eingereicht wurde. „Angesichts der Bedeutung dieser beiden Embleme in unserer kollektiven Geschichte und um die Einheit der Beflaggungspraxis auf dem nationalen Territorium zu stärken, besteht das Ziel des vorliegenden Gesetzesvorschlags darin, eine entsprechende Beflaggung auf der Giebelseite jedes unserer Rathäuser zur Pflicht zu machen“, erklärt der Text, der am Mittwoch, dem 3. Mai, vom Rechtsausschuss der Nationalversammlung geprüft werden soll. Bisher gibt es ke…

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  • Rentenreform: Der 14. große Mobilisierungstag soll am 6. Juni stattfinden

    Rentenreform: Der 14. große Mobilisierungstag soll am 6. Juni stattfinden

    Am 6. Juni ist der 14. Aktionstag gegen die Rentenreform geplant. Am 8. Juni sollen die Abgeordneten der Nationalversammlung über einen Gesetzesvorschlag zur Aufhebung der soeben verkündeten Rentenreform beraten. Die französischen Gewerkschaften riefen am Dienstag, dem 2. Mai, zu einem vierzehnten Aktionstag gegen die Rentenreform am 6. Juni auf, um sich bei den Abgeordneten „Gehör zu verschaffen“, die am 8. Juni einen Gesetzesvorschlag zur Aufhebung der soeben verkündeten Rentenreform prüfen werden. „Wir rufen unsere Organisationen einheitlich dazu auf, überall zu den Abgeordneten zu gehen und sie aufzufordern, für diesen Gesetzesvorschlag zu stimmen. In diesem Rahmen rufen die Gewerkschaften gemeinsam dazu auf, die Initiativen zu vervielfachen, insbesondere mit einem neuen gemeinsamen Aktionstag, Streiks und Demonstrationen am 6. Juni“, schreiben die Gewerkschaften am Tag nach dem 1. Mai, an dem in Frankreich laut Behörden fast 800.000 Demonstranten auf den Straßen waren. Laut der Ge…

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  • Drohnen während der Demonstrationen am 1. Mai: Test für die Olympischen Spiele 2024

    Drohnen während der Demonstrationen am 1. Mai: Test für die Olympischen Spiele 2024

    Der Polizeipräfekt von Paris, Laurent Nuñez meint, dass Drohnen für die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 2024 in Paris „unverzichtbar“ sein werden.

    Die Drohnen, die bei den Demonstrationen am 1. Mai eingesetzt wurden, seien „eine Art Test“ im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2024 in Paris, sagte der Pariser Polizeipräfekt am Dienstag, dem 2. Mai, auf Franceinfo. Die Drohnen flogen über den Demonstrationen in Paris, Lyon und Bordeaux. „Es ist ein ergänzendes Mittel“ für die Polizisten und Gendarmen bei der „Prävention von Störungen der öffentlichen Ordnung“, betonte Laurent Nuñez.

    Drohnen, die Bilder in Echtzeit übertragen, ermöglichen es, „die Ordnungskräfte neu zu positionieren“ und „festzustellen, wo sich die Risikogruppen befinden“. Laut dem Pariser Polizeipräfekten konnten auf der Pariser Demonstration mithilfe dieser Überwachung aus der Luft „vier gewalttätige schwarze Blöcke“ im Vorfeld des Demonstrationszuges identifiziert werden. Bilder, die die Ordnungskräfte „mit ihren normalen Kameras nicht sehen“ könnten.

    „Stark kontrollierte“ Nutzung von Drohnen.
    Bei den Olympischen Spielen 2024 werden Drohnen laut dem Pariser Polizeipräfekten für die Eröffnungszeremonie „unverzichtbar“ sein. Sie werden auch nützlich sein, um „die Wettkampfstätten, das olympische Dorf oder das Mediendorf zu sichern“.

    Laurent Nuñez versichert, dass ihre Verwendung in Bezug auf die „Dauer und den Umfang“ „sehr eingeschränkt“ sei. Die Bilder werden nur im Falle von festgestellter Gewalt und für eine Dauer von maximal sieben Tagen gespeichert. Das Ziel sei, so Nuñez, „nützlich für die Sicherheitskräfte“ und dem „Schutz der öffentlichen Freiheiten“ zu sein.

  • Demonstrationen am 1. Mai: 406 Polizisten und Gendarmen verletzt

    Demonstrationen am 1. Mai: 406 Polizisten und Gendarmen verletzt

    Insgesamt wurden bei den Demonstrationen am 1. Mai in ganz Frankreich 540 Personen festgenommen, davon 305 in Paris, gab Innenminister Gérald Darmanin am Dienstag bekannt. 406 Polizisten und Gendarmen seien im ganzen Land am Rande von Demonstrationen verletzt worden. Allein in der französischen Hauptstadt wurden 259 Polizisten und Gendarmen verletzt, wie der Innenminister auf dem Sender BFMTV erklärte. „Wir müssen die härtesten strafrechtlichen Sanktionen gegen diejenigen durchsetzen, die die Ordnungskräfte angreifen“, fügte er hinzu und forderte ein entsprechendes Gesetz. https://twitter.com/JulesRavel1/status/1653028679516057601…

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