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  • Wirtschaft: Ausländische Firmen setzen auf französische Kleinstädte

    Wirtschaft: Ausländische Firmen setzen auf französische Kleinstädte

    Frankreich ist für ausländische Investoren zum attraktivsten Land in Europa geworden. In Gemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnern konzentrieren sich fast drei Viertel aller Industrieprojekte. Wie lässt sich diese Begeisterung erklären? 

    Lièpvre ist ein kleines Dorf im Departement Haut-Rhin, das zu einer Industriestadt mit Blick auf die Vogesen geworden ist. Hier laufen die Fabriken auf Hochtouren und sind der ganze Stolz der Einwohner. „Es sind sehr große Unternehmen. Das tut dem Tal gut“, freut sich eine Frau auf dem Sender France 3. 1.700 Menschen leben in Lièpvre, aber dank der ausländischen Investoren arbeiten hier zur Zeit doppelt so viele Menschen. Die Firmen sind gekommen, um von Grundstücken zu profitieren, die bis zu siebenmal billiger sind als in den großen Ballungsgebieten.

    Attraktive Unternehmensförderungen
    Auch die Firma Hartmann, der deutsche Marktführer für medizinische Geräte, hat sich in der Gegend niedergelassen. „Die Maschine produziert 270 Windeln pro Minute. In 24 Stunden werden etwa 3.000 davon hergestellt“, berichtet Denis Wachbar, der Linienmanager. Laut dem Manager wird die Fabrik bald das Doppelte produzieren, da eine neue, hochleistungsfähige Produktionsanlage hinzugekommen ist. Dies ist die zweite große Investition des Konzerns in nur zwei Jahren an diesem Standort. Der neue Auftrag wurde dank der Leistungsfähigkeit des elsässischen Werks gewonnen und durch die attraktiven französischen Förderprogramme für Unternehmen erleichtert. Es sollen nochmals 30 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

  • In Frankreich darf nicht gegen Covid-19 geimpftes medizinisches Personal wieder eingestellt werden

    In Frankreich darf nicht gegen Covid-19 geimpftes medizinisches Personal wieder eingestellt werden

    „Nicht geimpfte Personen werden nicht unbedingt in allen Abteilungen und überall wieder mit offenen Armen erwartet“, warnt allerdings  Gesundheitsminister François Braun. Pflegekräfte und medizinisches Personal, das wegen des Fehlens einer vollständigen Impfung gegen Covid-19 suspendiert worden waren, werden wieder eingestellt werden können, kündigte Gesundheitsminister François Braun an und rechnet damit, dass ein entsprechendes Dekret „Mitte Mai“ veröffentlicht werden wird. „Diese Pflegekräfte können wieder eingestellt werden. In den letzten Wochen habe ich alle Beteiligten zusammengebracht, denn ich will, dass die Wiedereingliederung erfolgreich ist, unter guten Bedingungen“, kündigte der Gesundheitsminister am Freitag, dem 28. April, an. Seine Äußerungen wurden am Sonntag in der Zeitung Le Pays Briard und am Montag in Le Parisien wiedergegeben. Diese Entscheidung folgte auf die positive Stellungnahme der Hohen Gesundheitsbehörde (HAS), die Ende März die Aufhebung der Impfpflicht ge…

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  • Mai-Demonstrationen: Elisabeth Borne hält die „Gewaltszenen“ am Rande der Demonstrationen für „inakzeptabel“

    Mai-Demonstrationen: Elisabeth Borne hält die „Gewaltszenen“ am Rande der Demonstrationen für „inakzeptabel“

    Élisabeth Borne verurteilte am Montag auf Twitter die „Szenen der Gewalt am Rande der Demonstrationszüge“ zum 1. Mai und bezeichnete diese als „inakzeptabel“.

    „In vielen Städten Frankreichs war dieser 1. Mai ein Moment der Mobilisierung und des verantwortungsbewussten Engagements. Die Gewaltszenen am Rande einiger Demonstrationszüge sind daher umso inakzeptabler. Unterstützung für unsere Ordnungskräfte“, twitterte die Regierungschefin. Gérald Darmanin gab seinerseits bekannt, dass 406 Polizisten und Gendarmen verletzt worden seien und dass es in ganz Frankreich 291 Festnahmen gegeben habe….

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  • Ukraine-Krieg: Wladimir Putin will Ukrainer aus den annektierten Gebieten vertreiben

    Ukraine-Krieg: Wladimir Putin will Ukrainer aus den annektierten Gebieten vertreiben

    Alle Ukrainer in den annektierten Gebieten, die bis zum 1. Juli 2024 keinen russischen Pass angenommen haben, können ausgewiesen werden. Wladimir Putin unterzeichnete einen Erlass, der die Bewohner der von russischen Streitkräften kontrollierten ukrainischen Gebiete dazu verpflichtet, sich einen russischen Pass zu besorgen. Personen ohne Pass müssen mit Ausweisung rechnen. Betroffen sind Bürger der Regionen Donezk, Luhansk, Kherson, Saporischschja und der Krim. Wie die Zeitung Le Figaro berichtet, legt der Erlass fest, dass alle Ukrainer, die bis zum 1. Juli 2024 keinen russischen Pass erhalten haben, als Ausländer gelten und ausgewiesen werden können. Das Dekret sagt ausserdem, dass diesen „neuen Bürgern“ nicht die gleichen Rechte wie „gebürtigen Russen“ zugestanden werden. Russen, deren Staatsangehörigkeit „erworben“ ist, könnten diese tatsächlich leicht wieder verlieren, wenn sie gegen verschiedene Bestimmungen des Strafgesetzbuchs verstoßen. Das von Putin unterzeichnete Dekret erla…

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  • 🔴 Gewerkschaft CGT meldet 550.000 Demonstranten in Paris

    🔴 Gewerkschaft CGT meldet 550.000 Demonstranten in Paris

    Mehrere hunderttausend Menschen demonstrierten am Montag in ganz Frankreich anlässlich eines „kämpferischen“ 1. Mai, mit dem die Gewerkschaften zeigen wollten, dass sie ihren Kampf gegen die Rentenreform nicht aufgeben. Nach Angaben der CGT marschierten 550.000 Demonstranten allein in Paris, wo es am Rande des Demonstrationszuges zu zahlreichen Gewalttätigkeiten und Sachbeschädigungen kam. Eine nach wie vor vereinte Front aus den wichtigsten Gewerkschaften will zeigen, dass sie den Kampf gegen die Rentenreform nach monatelangen Protesten nicht aufgibt. Etwa 2,3 Millionen Demonstranten werden von den Gewerkschaften in ganz Frankreich zu diesen „historischen“ 1. Mai-Protesten gezählt. Die CGT meldete 550.000 Demonstranten allein in der Hauptstadt Paris. Kurz nach dem Start des Pariser Demonstrationszuges kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Ordnungskräften und einer Gruppe vermummter Personen, die einen sogenannten „schwarzen Block“ bildeten. „Das ist ein großer 1. M…

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  • 1. Mai-Demonstrationen: Polizisten werden in Paris von Molotowcocktail getroffen

    1. Mai-Demonstrationen: Polizisten werden in Paris von Molotowcocktail getroffen

    Am Montag, dem 1. Mai, kam es im Pariser Demonstrationszug zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, bei denen Polizisten mit Molotowcocktails beworfen wurden. Einer der Beamten soll Verbrennungen zweiten Grades erlitten haben.

    Kaum war der Demonstrationszug in Paris gestartet, kam es bereits zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Sicherheitskräften und mehreren hundert schwarz gekleideten Demonstranten. Die Demonstranten schleuderten Wurfgeschosse und Brandsätze. Die Schaufenster mehrerer Geschäfte wurden mit Steinen beworfen. Auch Stadtmobiliar wurde beschädigt.

    Mindestrens 30 Personen wurden bereits festgenommen.
    In Videos, die auf Twitter hochgeladen wurden, ist zu sehen, wie Polizisten nach dem Wurf eines Molotowcocktails Feuer fangen. Daraufhin bricht Panik aus. Die brennenden Polizisten versuchen, das Feuer zu löschen, indem sie sich auf dem Boden wälzen.

    Die Zeitung Le Parisien meldet unter Berufung auf eine Polizeiquelle, dass mindestens ein Mitglied der Ordnungskräfte Verbrennungen zweiten Grades durch einen Molotowcocktail erlitt. Nach Angaben derselben Quelle waren bis 16 Uhr bereits 30 Personen festgenommen worden.

  • Demonstrationen am 1. Mai: Drohnen überwachen Demonstranten in Paris und anderen französischen Städten

    Demonstrationen am 1. Mai: Drohnen überwachen Demonstranten in Paris und anderen französischen Städten

    In Paris startete der Demonstrationszug um 14 Uhr vom Place de la République. Drohnen, die am Montag, dem 1. Mai, in mehreren Städten von der Polizei eingesetzt werden, kommen auch in der französischen Hauptstadt zum Einsatz – eine Premiere. Die Gewerkschaften erwarten eine „historische“ Mobilisierung, „durch die von den Gewerkschaften gezeigte Einheit, denn es ist das erste Mal seit 14 Jahren, dass sie an diesem 1. Mai Seite an Seite marschieren“, betont der Journalist Julien Cholin, der für den Sender France 2n vom Place de la République in Paris berichtet. Die Mobilisierung soll massiv sein, „die CFDT kündigt bereits 1,5 Millionen Menschen in ganz Frankreich an, 650.000 nach Angaben der Behörden, die mit 80.000 Menschen in Paris rechnen“, fügt der Journalist hinzu. Die Behörden „warnen vor möglichen Ausschreitungen, wie man sie heute Morgen in Nantes gesehen hat, was nach Ansicht mehrerer Präfekten den Einsatz von Überwachungsdrohnen rechtfertigt.“ Ihr Einsatz sei am Morgen von der …

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  • UNO: Frankreich steht wegen Rassendiskriminierung und Polizeigewalt am Pranger

    UNO: Frankreich steht wegen Rassendiskriminierung und Polizeigewalt am Pranger

    Der UN-Menschenrechtsrat befasste sich mit der Menschenrechtssituation in Frankreich. Dies ist ein Verfahren, dem sich alle UN-Mitgliedstaaten regelmäßig unterziehen müssen. Angriffe auf Migranten, Racial Profiling, Polizeigewalt… Frankreich steht im Visier der Kritik der Vereinten Nationen, die am Montag, den 1. Mai, die Menschenrechtslage in Frankreich untersuchten. Der Menschenrechtsrat befasste sich über drei Stunden lang mit der Menschenrechtslage in Frankreich, ein Verfahren, dem sich alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen regelmäßig unterziehen müssen. Zahlreiche Länder, darunter die USA und Tunesien, forderten Frankreich auf, seine Bemühungen zur Bekämpfung von rassistisch motivierter Gewalt und Diskriminierung zu verstärken. „Wir empfehlen Frankreich, seine Bemühungen zur Bekämpfung von Verbrechen und Gewaltandrohungen aus religiösem Hass wie Antisemitismus und antimuslimischem Hass zu verstärken“, forderte die US-Vertreterin Kelly Billingsley. „Es gibt eine Zunahme von…

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  • Muss man sich dieses Jahr vor den Eisheiligen fürchten?

    Muss man sich dieses Jahr vor den Eisheiligen fürchten?

    Es gibt drei von ihnen… Die Eisheiligen, die Gärtnern und Landwirten in manchen Jahren den Angstschweiß auf die Stirn treiben. Vom 11. bis 13. Mai sind sie dafür bekannt, Kälte und Frost zu bringen. 

    Viele Volksweisheiten empfehlen, mit dem Auspflanzen von Setzlingen ins Freiland zu warten, bis die Eisheiligen vorbei sind. Im französischen Kalender erscheinen sie unter den Namen Saint Mamert (11. Mai), Saint Pancrace (12. Mai) und Saint Servais (13. Mai).

    Auch wenn die Fröste im Mai seit 2003 seltener geworden sind, achtet man unter Gärtner und Landwirten sehr genau auf die Eisheiligen. Auf Nachfrage von France 3 erklärt Christian Rougeron, Vizepräsident der Gärtner des Pays d’Auvergne: „Mit dem Beginn der schönen Tage hat man es mit der Aussaat eilig, um so schnell wie möglich neues Gemüse zu ernten, aber man ist nicht vor diesen späten Frühjahrsfrösten gefeit. Man muss sehr wachsam sein“.

    Was man vor Mitte Mai vermeiden sollte
    Zu den Pflanzen, die nicht winterhart sind, gehören Zucchini, Kürbisse, Essiggurken oder auch Salatgurken. Nicht zu vergessen sind Tomaten, Kartoffeln, Paprika oder Auberginen.

    Gärtner und Landwirte können zwar ab dem 5. Mai aussäen. Für die Setzlinge ist es jedoch besser, bis zum 15. Mai zu warten.

    Der erfahrene Gärtner kennt auch die Bedeutung des P17-Vlieses. Es ist ein Vlies, das eine doppelte Wirkung hat: Es verbessert die Erwärmung des Bodens und fördert die Keimung der Pflanze, hat aber auch eine Schutzwirkung gegen Frost. Mit diesem Vlies kann man für seine Setzlinge immerhin zwischen 2 und 4 Grad gewinnen.

  • Abgeordnete gehören laut einer Studie immer noch zu den 3% der bestbezahlten Franzosen

    Abgeordnete gehören laut einer Studie immer noch zu den 3% der bestbezahlten Franzosen

    Trotz eines Rückgangs seit Anfang der 2000er Jahre gehören die Gehälter der französischen Abgeordneten zu den höchsten im Land, so das Ergebnis einer Studie, die diese Woche veröffentlicht wurde. Die französischen Abgeordneten stehen immer noch an der Spitze der Einkommensskala im Land. Laut einer Studie gehören sie heute zu den 3 % der am besten bezahlten Franzosen. Vor 20 Jahren gehörten sie allerdings noch zu den 1 % der am besten bezahlten Franzosen. Französische Abgeordnete und Senatoren erhalten eine monatliche Vergütung von 7.493 Euro brutto pro Monat, die an das Gehalt der höchsten Beamten des Staatsrats angeglichen ist. Diese Vergütung ermöglicht „jedem Bürger, unabhängig von seiner sozialen Lage, ein Mandat auszuüben“ und ist „der Preis für die Unabhängigkeit und Würde des Amtes“, wie auf der Website der Nationalversammlung betont wird. Regelmäßige heftige Kritik Seit ihrer Einführung im Jahr 1789 ist die Abgeordnetenentschädigung immer wieder Gegenstand heftiger und regelmäß…

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