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  • Gewalt gegen Ärzte in Frankreich in einem Jahr um 23% gestiegen – über 1.200 Fälle gezählt

    Gewalt gegen Ärzte in Frankreich in einem Jahr um 23% gestiegen – über 1.200 Fälle gezählt

    Die französische Ärztekammer meldet, dass Gewalt gegen Mitarbeiter des Gesundheitswesens stark zunehmen. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 1.200 Angriffe oder Gewalttaten gezählt. Laut dem Observatorium für die Sicherheit von Ärzten, das vom Conseil national de l’Ordre des médecins eingerichtet wurde, wurden im Jahr 2022 sage und schreibe 1.244 Ärzte Opfer von Aggressionen und/oder Gewalt. Das ist ein Anstieg um 23 % im Vergleich zu 2021 (1.009 erfasste Fälle). In den letzten 20 Jahren lag der Durchschnitt bei 841 Vorfällen pro Jahr. Allgemeinmediziner waren die häufigsten Opfer (71% der Fälle), obwohl sie nur 43% des Berufsstandes ausmachen. Bei den anderen Fachrichtungen waren Psychiater, Kardiologen, Gynäkologen, Augenärzte und Arbeitsmediziner am stärksten gefährdet. Am häufigsten handelt es sich um Vorfälle im Zusammenhang mit der Verweigerung von Rezepten, Drohungen, Diebstahl oder versuchtem Diebstahl, körperlichen Angriffen und Vandalismus. In 10 % der Fälle stand der Vorfall…

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  • Klima: Verbot von kurzen Inlandsflügen in Frankreich tritt offiziell in Kraft

    Klima: Verbot von kurzen Inlandsflügen in Frankreich tritt offiziell in Kraft

    Nachdem die Europäische Kommission grünes Licht gegeben hat, hat die Regierung nun das Dekret zur Umsetzung des Gesetzes, das bereits 2021 verabschiedet wurde, veröffentlicht. Das Verbot von Flugstrecken im Falle einer Alternative durch eine Bahnverbindung von weniger als 2,5 Stunden ist jetzt in Kraft getreten, wie aus einem am Dienstag, dem 23. Mai im Amtsblatt veröffentlichten Dekret hervorgeht. Dieses im Gesetz über Klima und Widerstandsfähigkeit vom 22. August 2021 vorgesehene und in der Praxis bereits angewandte Verbot war für die Dauer einer eingehenden Untersuchung der Europäischen Kommission nach einer Beschwerde eines Teils der Luftfahrtbranche ausgesetzt worden. Nachdem die EU-Kommission nun grünes Licht gegeben hat, ist das Dekret über die Bedingungen für die Anwendung des Verbots in Kraft getreten. Die Zugfahrt muss ohne Umsteigen die gleichen Städte wie die betroffenen Flugstrecken bedienen. Im Fall von Roissy-Charles-de-Gaulle gilt das für den Hochgeschwindigkeitsbahnhof…

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  • SNCF verkauft 10.000 Fahrkarten für 1 Euro für ihren Ouigo Train Classique

    SNCF verkauft 10.000 Fahrkarten für 1 Euro für ihren Ouigo Train Classique

    Die SNCF verkauft am Dienstag, dem 23. Mai, 10.000 Fahrkarten für 1 Euro, um den ersten Geburtstag ihres Ouigo Train Classique zu feiern.

    „Glückwünsche“, ruft die SNCF ihren Kunden zu. Um den ersten Geburtstag des Ouigo Train Classique zu feiern, bietet sie am Dienstag, dem 23. Mai, seit 7 Uhr 10.000 Zugtickets für 1 Euro zum Verkauf an. Ouigo ist das kommerzielle Angebot der SNCF, mit dem man „14 Reiseziele zum kleinen Preis entdecken“ kann, und zwar zu Preisen, die normalerweise zwischen 10 Euro und 49 Euro liegen. Ouigo Train Classique ist ein Angebot, das den TER- oder Intercités-Zügen ähnelt.

    Die 10.000 Fahrkarten werden am Dienstag, 23. Mai 2023, ab 7 Uhr zum Verkauf angeboten. Der Verkauf wird nur 24 Stunden dauern. Wer zuerst kommt, wird zuerst bedient.

    Die Sonderaktion betrifft vierzehn Reiseziele, die von Ouigo Train Classique auf den Strecken Paris-Lyon und Paris-Nantes bedient werden. Der Zug benötigt 3 Stunden und 57 Minuten zwischen Paris und Nantes und 5 Stunden und 02 Minuten zwischen Paris und Lyon. Es werden keine Ziele in Südfrankreich bedient. Ouigo Train Classique bietet :

    * 2 Hin- und Rückfahrten Paris-Nantes und 1 Hin- und Rückfahrt Paris-Lyon, montags bis donnerstags.
    * 3 Hin- und Rückfahrten Paris-Nantes und 2 Hin- und Rückfahrten Paris-Lyon, von Freitag bis Sonntag sowie im Sommer vom 30. Juni bis 31. August.

    Junge Leute, Berufstätige, Rentner: Man muß kein bestimmtes Profil haben, um von der Ermäßigung zu profitieren. Sie steht allen und jedem offen.

    Die 1-Euro-Fahrkarten gelten für alle Reisen zwischen dem 24. Mai 2023 und dem 5. Juli 2023 einschließlich, im Rahmen der zu diesem Tarif verfügbaren Plätze, so die SNCF. Nur das Reisedatum Montag, 29. Mai 2023 ist von diesem Angebot ausgenommen. Das Angebot ist nicht mit einer anderen laufenden Werbeaktion kombinierbar.

    Alle Fahrkarten sind auf Ouigo.com, über die Ouigo-App und bei den von der SNCF zugelassenen Online-Reisebüros erhältlich.

  • Klima: In Frankreich sind Rinder für 11% der Treibhausgasemissionen verantwortlich

    Klima: In Frankreich sind Rinder für 11% der Treibhausgasemissionen verantwortlich

    Der französische Rechnungshof hat in einem am Montag, dem 22. Mai, veröffentlichten Bericht festgestellt, dass Frankreich seinen Rinderbestand reduzieren sollte, um die Treibhausgasemissionen zu senken. Frankreich, der größte Rindfleischproduzent Europas und zweitgrößte Milchviehhalter hinter Deutschland, soll eine Strategie zur Reduzierung der Anzahl seiner Kühe festlegen und veröffentlichen, um die Treibhausgasemissionen zu senken, so der Rechnungshof in einem Bericht, der am Montag, dem 22. Mai veröffentlicht wurde. Der Bericht wurde just an dem Tag veröffentlicht, an dem Premierministerin Elisabeth Borne ihren neuen Aktionsplan der Regierung vorstellte, in dem die Treibhausgasreduktionen nach großen Wirtschaftssektoren bewertet und die Anstrengungen für die Landwirtschaft beziffert werden, wobei die Verringerung der Treibhausgasemissionen der Viehzucht und des Einsatzes von Stickstoffdünger im Vordergrund stehen. 17 Millionen Rinder In Frankreich gibt es rund 17 Millionen Rinder. D…

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  • Militärhaushalt: Frankreich erhöht das Budget auf über 413 Milliarden Euro für sieben Jahre

    Militärhaushalt: Frankreich erhöht das Budget auf über 413 Milliarden Euro für sieben Jahre

    Die Abgeordneten der Nationalversammlung debattieren seit Montag über die Erhöhung des Armeehaushalts. Einige Pläne der Regierung werden von der Opposition nicht mitgetragen. Geld für neue Kanonen. Seit dem gestrigen Montag debattieren die Abgeordneten in der Nationalversammlung über die Erhöhung des französischen Armeehaushalts im Rahmen des neuen Militärprogrammgesetzes (LPM), das von der Regierung vorgelegt wurde. Mit 413 Milliarden für sieben Jahre (2024-2030) ist der Betrag deutlich höher als der während der vorherigen Fünfjahresperiode verabschiedete (295 Milliarden für 2019-2025). Was will die Regierung erreichen? Das erklärte Ziel ist die Modernisierung der Armee, insbesondere der nuklearen Abschreckung. Allein dafür sollen 13 % der Mittel verwendet werden. Das ist der „Betrag der Lebensversicherung“, was es gleichzeitig ermöglichen soll, weniger konventionelle Streitkräfte zu haben, urteilt Thomas Gassilloud, Vorsitzender des Verteidigungsausschusses. Ansonsten bleibt die Ziel…

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  • Klima: Regierung nimmt Autos, Fabriken und Heizkessel ins Visier, um Emissionen bis 2030 zu senken

    Klima: Regierung nimmt Autos, Fabriken und Heizkessel ins Visier, um Emissionen bis 2030 zu senken

    Der am Montag von der französischen Regierung vorgestellte Aktionsplan, mit dem die Emissionen bis 2030 um 50% gesenkt werden sollen, zielt vor allem auf die Bereiche Verkehr, Bauwesen, Landwirtschaft und Industrie ab. „Wir werden in zehn Jahren das tun müssen, was wir in 30 Jahren nur mit Mühe geschafft haben“. Der Verkehr, der Austausch von Heizungen und die Dekarbonisierung von Fabriken gehören zu den wichtigsten Posten des neuen Plans der französischen Regierung, um die Reduzierung der Treibhausgasemissionen Frankreichs zu beschleunigen, wie aus einem am Montag, dem 22. Mai, vorgestellten Entwurf hervorgeht. Der von Élisabeth Borne enthüllte Aktionsplan schlägt zum ersten Mal quantifizierte Ziele für die großen Wirtschaftssektoren bis 2030 vor. Um die vor zwei Jahren ausgearbeiteten europäischen Ziele auf dem Weg zur CO2-Neutralität bis 2050 einzuhalten, will Frankreich seine Emissionen bis 2030 im Vergleich zu 1990 um 50 % auf 270 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr (MtCO2e/J…

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  • Gironde: Passagierschiff verursacht große Schäden am Ufer der Garonne

    Gironde: Passagierschiff verursacht große Schäden am Ufer der Garonne

    In der Gironde verursachte ein Kreuzfahrtschiff eine riesige Welle, die am Ufer des Flusses Garonne große Schäden anrichtete. Am Samstag, dem 20. Mai, verursachte ein Kreuzfahrtschiff der Linie „Regent Seven Seas Cruises“ als es den Hafen Bordeaux verließ, eine große Welle. Eine Welle, die über die Deiche, die normalerweise die Ufer in einer Höhe von 4,80 m schützen, schwappte. Gesperrte Straßen, beschädigte Wohnhäuser – die Welle verursachte große Schäden in Saint-Louis-de-Montferrand, berichtet die Zeitung Sud Ouest. „Wir hörten dieses Geräusch, ein schreckliches Geräusch, und dann dieses Wasser, das kam. Ich habe gefragt: ‚Was ist das?’“, berichtet eine Anwohnerin gegenüber dem TV-Sender TF1. Eine angrenzende Mauer und alles, was sich um ihr Haus am Ufer der Garonne befand, wurden zerstört. „Sogar den Flaschencontainer hat es weggetragen. Es hat mir sogar die Terrasse kaputt gemacht“. Straßen in Saint-Louis-de-Montferrand, die nach der Welle mit Steinen und Baumstämmen bedeckt waren, mussten gesperrt werden. Mehr als 70 Personen waren am Montag mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Die Ursache für den Vorfall wird derzeit noch untersucht. Nach Angaben der Stadtverwaltung ist es aber möglich, dass das Kreuzfahrtschiff einfach viel zu schnell vorbeigefahren ist.
  • Besuch der Mongolei: Eine strategische Reise für Emmanuel Macron

    Besuch der Mongolei: Eine strategische Reise für Emmanuel Macron

    Nach dem G7-Gipfel im japanischen Hiroshima nutzte der französische Staatspräsident die Rückreise, um am Sonntag, dem 21. Mai, einige Stunden in Ulan Bator in der Mongolei zu verbringen. Ziel war es, neue Beziehungen zu diesem Land aufzubauen, das stark von Russland und China abhängig ist. Am Sonntag, dem 21. Mai, reiste Emmanuel Macron in die Mongolei. Ein vor allem strategischer Besuch, erklärt die Journalistin Anne Bourse auf Franceinfo. „Es ist das erste Mal, dass ein französischer Präsident hierher kommt. Bei seiner Ankunft wurde Emmanuel Macron auf dem großen Platz in Ulan Bator (Mongolei) von Präsident Uchnaagiin Chürelsüch und der Ehrengarde in traditioneller Kleidung offiziell begrüßt. Die Marseillaise und die mongolische Hymne ertönten. Anschließend trafen sich die beiden Staatschefs in einer traditionellen Jurte im Präsidentenpalast zu einem Gespräch. Ziel dieses Besuchs ist es, neue Beziehungen zu diesem Land, das zwischen China und Russland liegt, aufzubauen“. Ein weiteres…

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  • Cannes: Eine in Blau und Gelb gekleidete Frau beschmiert sich auf dem roten Teppich mit Kunstblut

    Cannes: Eine in Blau und Gelb gekleidete Frau beschmiert sich auf dem roten Teppich mit Kunstblut

    Eine in den Farben der Ukraine gekleidete Frau übergoss sich am Sonntag, dem 21. Mai, auf dem roten Teppich der Filmfestspiele in Cannes mit Kunstblut. Eine Frau in einem Kleid in den Farben der ukrainischen Flagge stürmte am Sonntagabend, dem 21. Mai, auf den roten Teppich der Filmfestspiele in Can…

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  • Krieg in der Ukraine: Atomkraftwerk Saporischschja erneut vom Stromnetz abgeschnitten

    Krieg in der Ukraine: Atomkraftwerk Saporischschja erneut vom Stromnetz abgeschnitten

    Solche potenziell gefährliche Vorfälle treten in letzter Zeit bei Bombenangriffen im Zusammenhang mit Kampfhandlungen immer öfter auf. Das von der russischen Armee besetzte Atomkraftwerk Saporischschja in der Südostukraine wurde erneut vom ukrainischen Stromnetz abgeschnitten, wie die russische Besatzungsverwaltung am Montag mitteilte. Solche potenziell gefährlichen Vorfälle kommen wegen der Bombenangriffe im Zusammenhang mit den Kämpfen immer häufiger vor. Die russische Verwaltung erklärte auf Telegram, dass die Ursachen für die erneute Unterbrechung der Stromleitung derzeit ermittelt würden und dass die Notstromdieselgeneratoren der Anlage eingeschaltet worden seien, um ihren Kühlungs-Notbetrieb sicherzustellen. Brasiliens Präsident Lula „verärgert“, dass er während des G7-Treffens nicht mit Wolodymyr Selenskyj sprechen konnte. Der ukrainische Präsident hatte um ein persönliches Gespräch mit seinem brasilianischen Amtskollegen gebeten, der die russische Invasion bisher nur sehr zögerlich verurteilte. Es gelang den beiden Staatsoberhäuptern jedoch nicht, einen Gesprächstermin zu finden. Lula sagte, er sei darüber „verärgert, weil ich ihn gerne treffen und das Thema diskutieren würde“. Moskau meldet die vollständige Einnahme von Bakhmut. Moskau beanspruchte am Samstagabend die vollständige Einnahme der Stadt. „Als Ergebnis der offensiven Aktionen der Wagner-Sturmeinheiten mit Unterstützung der Artillerie und der Luftwaffe der Einheit ‚Süd‘ ist die Befreiung der Stadt Artemovsk, das ist der russische Name für Bakhmut, nun vollständig“, erklärte das russische Verteidigungsministerium. Wolodymyr Selenskyj dementierte die Einnahme der Stadt. Der ukrainische Präsident, der sich während des G7-Gipfels im japanischen Hiroshima aufhielt, versicherte jedoch, dass Bakhmut von russischen Truppen „nicht besetzt“ sei. Laut der stellvertretenden ukrainischen Verteidigungsministerin Ganna Maliar haben die ukrainischen Streitkräfte Bakhmut „teilweise eingekesselt“, da sie vor kurzem in die bisher von russischen Truppen gehaltenen Flanken vorgestoßen seien.