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  • Ardèche: Ein mit Drogen beladenes Flugzeug wird von Kampfjet abgefangen

    Ardèche: Ein mit Drogen beladenes Flugzeug wird von Kampfjet abgefangen

    In der Ardèche wurde am Samstag, dem 24. Juni, ein verdächtiges Kleinflugzeug von einer Rafale der französischen Luftwaffe abgefangen. In seiner Panik warf der Pilot Pakete mit Drogen ab.

    Am Samstagnachmittag, dem 24. Juni, zerriss ein lauter Knall den Himmel über der Landschaft der Ardèche. „Es klang wie ein Jagdflugzeug, das die Schallmauer durchbricht“, berichtet ein Augenzeuge auf dem Sender France 2. Eine Rafale nahm die Verfolgung eines kleinen, mit Drogen beladenen Sportflugzeugs auf, das in Deutschland gestartet war. Das Verhalten des Kleinflugzeugs alarmierte die Behörden. Es flog unter anderem über das Atomkraftwerk Fessenheim, eine Flugverbotszone.

    Die Drogenpakete von der Gendarmerie gefunden
    Das überwachte Flugzeug wurde von einer Rafale der französischen Luftwaffe bis über die Ardèche verfolgt. In Panik warf der Pilot seine Ladung der synthetischen Droge Meta-Amphetamin aus dem kleinen Flieger. Er landete auf dem Flugplatz von Aubenas, versuchte zu Fuß zu flüchten und bedrohte das Personal, bevor er festgenommen werden konnte. Die abgeworfenen Päckchen wurden von der Gendarmerie gefunden. Der Pilot wurde in Polizeigewahrsam genommen.

  • Marseille: Emmanuel Macron kündigt weitere Polizisten zur Bekämpfung des Drogenhandels an

    Marseille: Emmanuel Macron kündigt weitere Polizisten zur Bekämpfung des Drogenhandels an

    Emmanuel Macron ist in Marseille, um sich einen Überblick zu verschaffen. Er kündigte am Montag, dem 26. Juni, verschiedene Maßnahmen an, insbesondere zum Drogenhandel, der die nördlichen Stadtteile fest im Griff hat. In Marseille (Bouches-du-Rhône) mussten die Bewohner der Wohnsiedlung Les Campanules selbst kämpfen, um zu verhindern, dass sich die Drogenhändler dort festsetzten. Es gelang ihnen, sie zu vertreiben. „Wir haben immer mehr Jugendliche, die leider in diese Spirale des Drogenhandels geraten und die mit 12 oder 13 Jahren von der Schule gehen und von diesen Netzwerken ausgebeutet werden“, räumte Emmanuel Macron ein. Eine neue Polizei-Kompanie im Herbst Vor zwei Jahren bereits kündigte der Präsident Verstärkungen an: 330 Polizisten, 11 Ermittler für die Kriminalpolizei und drei weitere Polizei-Kompanien vor Ort. Diese Mittel haben die Einwohner von Marseille nicht überzeugt. „Angesichts all dessen, was passiert, stimmt es, dass mehr Ordnungskräfte etwas Gutes sein könnten“, sa…

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  • Umwelt: Wie eine kleine Gemeinde in der Ardèche ihr Abwasser wiederverwendet

    Umwelt: Wie eine kleine Gemeinde in der Ardèche ihr Abwasser wiederverwendet

    Die Gemeinde Saint-Marcel-d’Ardèche reinigt einen Teil ihres Abwassers und speichert es für die Feuerwehr.

    Mit der Verschwendung ist es in Saint-Marcel-d’Ardèche (Ardèche) vorbei. Die Abwässer der Touristenattraktion Höhle Saint-Marcel werden wiederverwendet. „Das Wasser wird über Kies geleitet und gefiltert. Der Kies ist von Bakterien besiedelt, die die kohlenstoffhaltige Verschmutzung des Abwassers verdauen“, erläutert Pierre Cavarotti, Betriebsleiter des Ardèche-Verwaltungsverbands gegenüber dem Sender France 3.

    Der Sand entschlackt dann das Wasser. Diese natürliche Technik stammt aus den Ländern des Nahen Ostens. Jérôme Laurent, der Bürgermeister von Saint-Marcel-d’Ardèche, einem Ort mit 2.500 Einwohnern, ist stolz auf das Ergebnis. Nach der Reinigung wird das Wasser in einer Feuerlöschreserve gespeichert: 120 m3 Wasser für die Feuerwehr. In einem weiteren Schritt würde der Bürgermeister das aufbereitete Wasser gerne für die Toiletten wiederverwenden.

  • Reisen in Frankreich: Zugtickets in diesem Sommer billiger

    Reisen in Frankreich: Zugtickets in diesem Sommer billiger

    Die Regierung kündigte für diesen Sommer Rabatte auf Intercités-Züge an. Die Exekutive arbeitet außerdem an der Einführung eines einheitlichen Tickets, das die TER- und die Intercités-Strecken miteinander verbindet. Für Fans der Intercités-Züge dürften die Fahrkarten in diesem Sommer billiger werden. Am Bahnhof Austerlitz (Paris) warten Studenten ungeduldig auf die von der Regierung angekündigte Ermäßigung. Wie stark wird die Preissenkung ausfallen? Schwer zu sagen, aber die Kürzungen dürften die Intercités am Tag und auch die Nachtzüge betreffen. Die Modalitäten werden in den nächsten Tagen von der Regierung bekannt gegeben. Auf dem Weg zu einem einheitlichen Ticket?Diese Preissenkungen für die Intercités kommen nach den Maßnahmen der Regionen bei den TER-Rgionalzügen. In diesem Sommer kosten die TER-Züge in Okzitanien einen Euro für Jugendliche, in der Region Hauts-de-France einen Euro sogar für alle Reisenden und in der Bretagne sind sie für Jugendliche gar gänzlich kostenlos. Langf…

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  • Marseille: Bürger machen gegen den Drogenhandel mobil

    Marseille: Bürger machen gegen den Drogenhandel mobil

    In der Siedlung Campanules in Marseille beschlossen die Bewohner jetzt, selbst gegen den Drogenhandel vorzugehen, indem sie Zäune und Überwachungskameras aufstellten. Diese Maßnahmen haben sich als erfolgreich erwiesen.

    In einer Wohnsiedlung im Süden von Marseille (Bouches-du-Rhône) wurden von der Eigentümergemeinschaft Zäune und Videoüberwachungssysteme installiert, um gegen den Drogenhandel vorzugehen. Fatima Benalia, Mitglied des Vereins „Nouvelle ère au sein des Campanules“, sagt gegenüber dem Sender France 3: „Wir haben die Wohnanlage geschlossen. Wir sind eine private Wohnsiedlung. Bei uns lässt es sich gut leben.“ Vorher hatten die Anwohner wochenlang gegen die Unsicherheit in ihrer Siedlung kämpfen müssen.

    Mobilisierung der Bürger
    Die Bewohner waren verärgert und hatten beschlossen, abwechselnd die Eingangshallen ihres Gebäudes selbst zu bewachen und so den Drogenhandel, der von jungen Teenagern organisiert wurde, zu unterbinden. Diese Mobilisierung der Menschen in Verbindung mit Polizeipatrouillen hat sich als erfolgreich erwiesen. Die Stadtverwaltung ist jedoch besorgt: Ist es die Aufgabe der Bürger, die Ordnung wiederherzustellen? Sylvain Souvestre, Bürgermeister des XI. und XII. Arrondissements von Marseille: „Was ich gerne hätte, ist, dass man es vermeidet, auf die Mobilisierung der Bürger zurückzugreifen. […] Was ich verlange, sind polizeiliche Maßnahmen.“ Die Polizei ihrerseits ist der Ansicht, dass diese Bürgermobilisierung eine Bereicherung für ihre Arbeit darstellt.

  • Marseille: Zwei Minderjährige in der Nähe eines Drogenverkaufspunkts durch Schüsse verletzt

    Marseille: Zwei Minderjährige in der Nähe eines Drogenverkaufspunkts durch Schüsse verletzt

    Am Sonntagabend peitschten in der Cité des Marronniers Schüsse durch die Luft. Dabei wurden ein 16-Jähriger und ein 17-jähriges Mädchen verletzt.

    Zwei Minderjährige wurden am Sonntagabend, dem 25. Juni, im 14. Bezirk von Marseille durch Schüsse verletzt, wie France Bleu Provence aus Polizeikreisen erfuhr. Ein 17-jähriges Mädchen wurde am Bein verletzt und ein 16-jähriger Junge erlitt einen Streifschuss am Kopf.

    Die Ereignisse, die am Vorabend eines Besuchs von Emmanuel Macron in Marseille stattfanden, ereigneten sich am Sonntag gegen 21 Uhr, die beiden Opfer wurden in ein Krankenhaus gebracht. Laut France Bleu Provence war das betroffene Mädchen nicht direkt in den Drogenhandel verwickelt, hatte aber engen Kontakt zu den Jugendlichen des Drogen-Netzwerks.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen fuhren drei Personen in einem Auto auf die Jugendlichen zu. Einer der Insassen des Fahrzeugs habe mit einer Kalaschnikow auf die Gruppe der Jugendlichen geschossen. Am Ort Tat wurden achtzehn Kalaschnikow-Munitionshülsen gefunden. Der mutmaßliche Fluchtwagen wurde einige Minuten später brennend aufgefunden. Die Staatsanwaltschaft von Marseille schaltete die Kriminalpolizei ein, um die Vorfälle zu untersuchen.

    In diesem Jahr forderten Abrechnungen im Zusammenhang mit dem Drogenhandel bereits 23 Todesopfer, wie die Polizeipräfektin von Marseille am Montag gegenüber Franceinfo mitteilte. Insgesamt wurden im Jahr 2023 851 Personen festgenommen. Dies entspricht einem Anstieg von 3% im Jahresvergleich, wobei die Präfektin erinnerte, dass „2022 bereits ein Rekordjahr war“.

  • Lebensmittelpreise: Wer sind die wirklichen Profiteure der Inflation?

    Lebensmittelpreise: Wer sind die wirklichen Profiteure der Inflation?

    Die steigenden Preise für Energie, Agrarprodukte oder den Transport erklären nicht allein den Anstieg der Lebensmittelpreise, die in Frankreich im Mai im Jahresvergleich um 14,1 % gestiegen sind. Produzenten, Industrie, Einzelhandel… Wer profitiert von der Inflation? In seinem neuesten Konjunkturbericht kündigt das Statistik-Institut Insee an, dass „die Verbraucherpreise für Lebensmittel bis Ende 2023 deutlich nachlassen könnten“… Das bedeutet nicht unbedingt, dass sie sinken, sondern dass sie weniger schnell steigen werden. Es muss gesagt werden, dass der Takt der Preiserhöhungen in Frankreich ein rasantes Tempo erreicht hat. Das statistische Amt spricht von „noch nie dagewesenen Niveaus“: Auf ein Jahr gerechnet erreichte die Lebensmittelinflation im Mai 14,1 %. Die Preisexplosion in den Supermärkten ist die größte Sorge im Leben der Franzosen und trifft die 13 Millionen Menschen, die am stärksten von der Inflation betroffen sind, und die 3 Millionen, die bereits ein „eingeschränk…

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  • Immersive Restaurants: Das Rezept hinter dem Erfolg dieses Konzepts

    Immersive Restaurants: Das Rezept hinter dem Erfolg dieses Konzepts

    Immer mehr Restaurants bieten multisensorische Erlebnisse an, bei denen der Geschmack durch totales Eintauchen in eine andere Sinneswelt ergänzt wird. Diese Mode, die in Asien entstanden ist, schwappt nun auch nach Frankreich über. Mitten in Paris bietet ein immersives Restaurant ein Spektakel, das …

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  • Marseille: Emmanuel Macrons Maßnahmen gegen den Drogenhandel

    Marseille: Emmanuel Macrons Maßnahmen gegen den Drogenhandel

    Am Morgen des 26. Juni kündigte der Präsident der Republik an, dass Drogenkonsumenten ihre Bußgelder künftig direkt an die Polizisten zahlen müssen, die deshalb mit Kartenlesegeräten ausgestattet sein werden. Eine Ankündigung, die für Diskussionen sorgt.

    In Marseille (Bouches-du-Rhône) stößt die Idee der direkten Bezahlung von Bußgeldern für Drogenkonsum nicht auf ungeteilte Zustimmung. Die Pauschalstrafe beträgt 200 Euro, aber nur etwas mehr als ein Drittel davon wird tatsächlich bezahlt. Die Konsumenten werden künftig sofort bei den Ordnungskräften per EC-Karte oder in bar bezahlen. „Ich finde es eher positiv, dass die Leute diese Möglichkeit haben, denn so können sie ihre Schulden sofort begleichen und der Rechtsweg ist weniger lang“, meint eine Frau aus Marseille gegenüber dem Sender France 2. Ein Mann meint, die Maßnahme sei nutzlos, wenn die Leute nicht zahlen wollen.

    300 zusätzliche Polizisten
    Marseille leidet sehr stark unter dem Drogenhandel. Seit Anfang des Jahres gab es dort bereits 23 Morde im Drogenmilieu. Seit der Einführung des Plans „Marseille en grand“ sind 300 zusätzliche Polizisten in Marseille eingetroffen. In einigen Vierteln von Marseille sind es inzwischen die Bewohner selbst, die sich auflehnen. Sie haben sich zusammengeschlossen und fordern, dass die Drogenhändler, die sich in ihren Gebäuden eingenistet haben, sofort verschwinden.

  • Trockenheit: Einige Gemeinden haben das Feuerwerk zum 14. Juli abgesagt

    Trockenheit: Einige Gemeinden haben das Feuerwerk zum 14. Juli abgesagt

    Aufgrund der Dürre und der Brandgefahr im Süden des Landes haben viele Gemeinden inzwischen beschlossen, ihre traditionellen Feuerwerke zum 14. Juli abzusagen. Dies ist auch in Perpignan der Fall. Das traditionelle Feuerwerk zum Nationalfeiertag erleuchtet jedes Jahr den Himmel über Perpignan (Pyrénées-Orientales). Dieses Jahr wird es jedoch nicht stattfinden, es wurde zum ersten Mal wegen Trockenheit abgesagt. Die Entscheidung wurde von der Stadtverwaltung getroffen. Es wird befürchtet, dass in dem Park, der den Bereich für das Feuerwerk umgibt, ein Feuer ausbrechen könnte. Stattdessen soll eine Lasershow stattfinden. Die Maßnahme wird von den Einwohnern unterschiedlich beurteilt. „Es ist trostlos, weil es ein Moment der Geselligkeit ist“, bedauert ein Mann gegenüber dem Sender France 2. „Ich finde es normal, weil es vorsichtig ist“, meint eine Frau. Argelès-sur-Mer hofft, sein Feuerwerk beibehalten zu können. Perpignan dürfte nicht die einzige Stadt sein, die das Feuerwerk absagt, de…

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