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  • Umwelt: Endlich wieder Lachse im Rhein

    Umwelt: Endlich wieder Lachse im Rhein

    Der Lachs, einer der Lieblingsfische der Franzosen, ist in den Rhein zurückgekehrt, nachdem er völlig aus dem Fluss verschwunden war. Einige Wehre wurden umgebaut, um den Aufstieg zu erleichtern. 

    Der Rhein ist mit über 1.300 Kilometern Länge, die zum Teil kanalisiert und industrialisiert sind, der wichtigste Handelsfluss Europas. Seit 30 Jahren wird versucht, ihn ökologisch wiederherzustellen. In Gambsheim (Bas-Rhin) beobachten Liebhaber ein Wasserkraftwerk, das von großen Wanderfischen wie dem Lachs überwunden wird. Es wurde eigens so umgebaut, dass die Fische über Betontreppen flussaufwärts wandern können.

    Der Rhein ist für den Lachs zu stark ausgebaut und verschmutzt.
    Vor einigen Jahren wäre es noch unmöglich gewesen, dort Lachse zu sehen, da der Lachs aus dem Rhein vollständig verschwunden war, da die ökologischen Bedingungen durch „die Staudämme, die Überfischung, die Verschmutzung und die Verschlechterung der Umweltbedingungen“ zu schlecht waren, erklärt Florian Lucas, Beauftragter des Vereins Saumon-Rhin, auf dem Sender France 2. Um die 50er Jahre herum verschwand der Lachs aus dem Rhein, der bis dahin zu den fischreichsten und lachsreichsten Gewässern Europas gehörte. Heute werden die Fische in Schwimmbecken gezüchtet, bevor sie in den Nebenflüssen des Rheins ausgesetzt werden. Aber wird die Wiederansiedlung Erfolg haben? Denn der Klimawandel muss mittlerweile auch mit einberechnet werden. Das Ziel bleibt jedoch, Lachse wieder in den Rhein zu bringen.

  • Frankreich will CO2-Emissionen bis 2030 um 140 Millionen Tonnen senken

    Frankreich will CO2-Emissionen bis 2030 um 140 Millionen Tonnen senken

    Nach Ansicht des Ministers für den ökologischen Übergang, Christophe Béchu, muss das Tempo bei der Senkung der Treibhausgasemissionen verdoppelt werden. Die Regierung will ihren Plan am Mittwoch, dem 5. Juli, näher erläutern. Die französische Regierung wird am Mittwoch, den 5. Juli, ihren Plan vorstellen, „die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 140 Millionen Tonnen zu senken“, kündigte Christophe Béchu, Minister für den ökologischen Übergang, am Mittwoch, dem 28. Juni, auf dem Sender Franceinfo an. Der fünfte Jahresbericht des Hohen Klimarats hatte zuvor gezeigt, dass Frankreich noch nicht bereit ist, mit klimatischen Unwägbarkeiten umzugehen, und schneller vorgehen muss, um seine CO2-Emissionen zu senken. „Unser Land und unser Kontinent sind auf dem richtigen Weg, aber nicht im richtigen Tempo. Wir müssen dieses Tempo verdoppeln“, räumte Christophe Béchu ein. Am Mittwoch kommender Woche will die Regierung erklären, „wie wir von 404 Millionen Tonnen auf 270 kommen können, indem wir für…

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  • Inflation in Frankreich: Niedrigere Preise für Markenprodukte ab dem 1. Juli

    Inflation in Frankreich: Niedrigere Preise für Markenprodukte ab dem 1. Juli

    Mehrere große Marken kündigen umfangreiche Rabattaktionen an, die sich ab dem 1. Juli auf die Preise auswirken sollen. Dies könnte den Beginn eines dauerhaften Preisrückgangs markieren.

    Markenprodukte werden diesen Sommer im Durchschnitt um 7-10 % sinken, bei Dessertcremes von Danone etwa sogar um bis zu 18 %. Von 2,15 Euro könnten sie auf 1,76 Euro sinken. Diese Sonderangebote wurden von einer 81-jährigen Rentnerin sehnlichst erwartet. In den letzten Monaten hatte sie aufgrund der Inflation ihre Gewohnheiten ändern müssen. „Es gibt einige Marken, die ich nicht mehr konsumiert habe. Ich werde wieder auf bekannte traditionelle Marken zurückgreifen, wenn die Preise sinken“, gesteht sie auf dem Sender France 2.

    Preissenkungen während des ganzen Sommers
    Panzani kündigte eine Preissenkung für seine Nudelpackungen an. Diese Senkungen sind auf den Rückgang der Preise für bestimmte Rohstoffe zurückzuführen. Die meisten Hersteller haben sich allerdings bisher geweigert, ihre Preise mit den Einzelhändlern neu zu verhandeln, und haben daher einfach Werbe- und Rabattaktionen gestartet. Diese Preisnachlässe werden in Wellen kommen, am 1. Juli, dann Anfang August und Anfang September. „Es wird immer Industrieunternehmen und Lieferanten geben, die die Initiative ergreifen, andere werden folgen und wieder andere nicht“, erklärt Laurent Plantevin, ein Experte für Handelsverhandlungen. Aufgrund der Inflation war der Preisanstieg in Frankreich bei Lebensmitteln im Mai im Jahresvergleich auf 14 % gestiegen.

  • E.Leclerc-Supermärkte werden an den Wochenenden im Sommer Treibstoff zum Selbstkostenpreis verkaufen

    E.Leclerc-Supermärkte werden an den Wochenenden im Sommer Treibstoff zum Selbstkostenpreis verkaufen

    Michel-Edouard Leclerc, Chef der Leclerc-Supermärkte, kündigte eine Rabattaktion an, die den ganzen Sommer über jedes Wochenende wiederholt werden soll.

    Wenige Tage vor den Sommerferien kündigte Michel-Edouard Leclerc an, dass seine Supermärkte ab Freitag, dem 30. Juni, jedes Wochenende den ganzen Sommer über in ganz Frankreich Treibstoff zum Selbstkostenpreis verkaufen werden. Eine „Operation für die Kaufkraft“, kommentierte Michel-Edouard Leclerc auf dem Sender France Info. Die Aktion wird jeweils von Freitagmorgen bis Sonntagabend dauern. Jeder wird zu den verbilligten Preisen tanken können – die Kunden werden nicht gezwungen sein, „das Geschäft zu betreten“ und dort etwas zu kaufen.

    Michel-Edouard Leclerc spielt damit auf die jüngsten Aktionen der Casino-Gruppe an, bei denen der Liter für 0,85 € oder 1 € verkauft wurde. Der Kunde bezahlte seine Tankfüllung zum Normaltarif und musste anschliessend in das Geschäft gehen, um die Differenz zwischen dem bezahlten Preis und dem Liter zu 0,85 € oder 1 € in Form von Einkaufsgutscheinen zu erhalten.

    In einer Zeit, in der die Umwelt mehr denn je zu einer Priorität geworden ist, versichert Michel-Edouard Leclerc, dass das Ziel seiner Aktion nicht darin besteht, „fossile Energien zu fördern“. Er erinnert lediglich daran, dass „die Leute nicht innerhalb eines Jahres ihr Auto wechseln können“ und sie heute zum Großteil immer noch „Autos mit Benzin und Diesel“ haben.

    Der Selbstkostenpreis für Kraftstoff entspricht dem Kaufpreis für raffiniertes Öl + Transport + Mehrwertsteuer + Ölsteuer ohne die Gewinnspanne des Händlers. Wenn man bedenkt, dass der Benzinpreis zu mehr als 60 % aus Steuern besteht, muss man sich bewusst sein, dass die Differenz zwischen dem Selbstkostenpreis und dem üblichen Preis für den Kunden nicht sehr hoch sein wird. Man wird jedoch einige Euro pro Tankfüllung einsparen können. Ausserdem sorgt die Aktion für ein gutes Image der Leclerc-Supermarktkette.

    Der durchschnittliche Kraftstoffpreis liegt in Frankreich heute bei 1,897 € pro Liter SP98, 1,835 € für SP95-E10 und 1,713 € für Dieselkraftstoff, wie aus den Erhebungen der Website carbu.com hervorgeht.

  • Rückkehr der Gewitter: mehrere Departements ab dem heutigen Donnerstag von Unwettern betroffen

    Rückkehr der Gewitter: mehrere Departements ab dem heutigen Donnerstag von Unwettern betroffen

    Das Wetter, das in Frankreich seit Anfang der Woche sommerlich war, soll sich am Donnerstag wieder ändern und gewittrigen Schauern in weiten Teilen des Landes Platz machen.

    Die Temperaturen stiegen zu Beginn der Woche kräftig, doch das soll sich ändern. „Ab Donnerstag zieht eine Störung vom Nordwesten über das Land und wird von mäßigem bis anhaltendem Regen sowie möglichen Gewittern begleitet“, berichtet Météo France. Ein „vorübergehender Rückgang der Temperaturen“ wird vorhersagt.

    Laut Meteo France zeichnet sich ein erhöhtes Gewitterrisiko ab. Der Großteil des Landes könnte einer möglichen Rückkehr heftiger gewittriger Schauer ausgesetzt sein.

    Die Vorhersage für den Abend des Donnerstags, 29. Juni (Météo France)

    Am Donnerstag „könnte sich die Zone, die den stärksten Gewittern ausgesetzt ist, vom mittleren Westen bis zum Pariser Becken und nach Belgien erstrecken“, so La Chaîne Météo. Laut Météo France werden für Donnerstag 42 Departements auf Gewitterwarnung Gelb gesetzt.

    Das Wetter für den Freitag
    Für den Freitag, den 30. Juni, sagt La Chaîne Météo voraus, dass „die Störung in Richtung der östlichen Regionen voranschreiten wird, wo sie gewittrigen Regen mit sich bringen wird“. Das Gewitterrisiko wird laut Météo France in den Regionen Vaucluse, Bouches-du-Rhône, Hautes-Alpes und einem großen Teil der Region Provence-Alpes-Côte-d’Azur am stärksten sein. Im Südwesten dagegen soll das Wetter am Freitag aufklaren.

  • Polizeischüsse in Nanterre: Emmanuel Macron beruft interministeriellen Krisenstab ein

    Polizeischüsse in Nanterre: Emmanuel Macron beruft interministeriellen Krisenstab ein

    In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kam es in mehreren Orten der Ile-de-France zu Auseinandersetzungen, ebenso in Villeurbanne oder Toulouse. In der Nacht vom 28. auf den 29. Juni kam es in mehreren französischen Städten zu neuen Gewalttätigkeiten als Reaktion auf den Tod von Nahel. Der 17-Jährige war am Dienstag in Nanterre (Hauts-de-Seine) bei einer Verkehrskontrolle von einem Polizisten erschossen worden. Emmanuel Macron verurteilte während einer Sitzung eines Krisenstabs im Innenministerium am Donnerstagmorgen „Szenen der Gewalt“ gegen „die Institutionen und die Republik“, die „nicht zu rechtfertigen“ seien. Innenminister Gérald Darmanin prangert „untragbare Gewalt“ an. Die Sicherheitskräfte nahmen landesweit 150 Festnahmen vor, so eine Bilanz des Innenministers auf Twitter. Darmanin beklagte „eine Nacht unerträglicher Gewalt gegen Symbole der Republik“ und sprach von „Rathäusern, Schulen und Polizeistationen, die in Brand gesteckt oder angegriffen wurden“. „Mehrere Dutzend Ve…

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  • Nahel wurde von Polizisten erschossen: Der unbescholtene Teenager war Pizzalieferant und Rugbyspieler

    Nahel wurde von Polizisten erschossen: Der unbescholtene Teenager war Pizzalieferant und Rugbyspieler

    Ein Polizist in Nanterre hat am Dienstagmorgen einen 17-jährigen Teenager erschossen, der bei einer Polizeikontrolle flüchtete. Seine Mutter ruft für Donnerstagnachmittag zu einem Trauermarsch auf.

    „Er war mein Leben, er war mein bester Freund, er war alles für mich“. Mounia, die Mutter des 17-jährigen Teenagers, der am Dienstagmorgen in Nanterre von einem Polizisten getötet wurde, ist in Tränen aufgelöst.

    De 17-jährige Nahel (Foto: Twitter)

    Ihr Sohn Nahel befand sich am Steuer eines Mercedes AMG mit zwei weiteren Personen an Bord. Als er von zwei Polizisten, die sich am Fenster auf der Fahrerseite befanden, kontrolliert werden sollte, hielt er zunächst an. Als er von einem Polizisten mit gezückter Waffe ins Visier genommen wurde, fuhr er möglicherweise in Panik wieder los. Der Polizist eröffnete im gleichen Augenblick das Feuer. Nahel wurde auf der linken Seite in die Brust getroffen und krachte ein Stück weiter in einen Pfosten.

    Nahel war ein Einzelkind, das von seiner Mutter aufgezogen wurde
    Der 17-jährige Nahel M. lebte mit seiner Mutter Mounia in Nanterre im Stadtteil Vieux-Pont. Seinen Vater hat er nie kennengelernt. Der Teenager wurde von seiner Mutter aufgezogen. Nahel war ihr einziger Sohn. Sie hatte keine weiteren Kinder. In erzählt Mounia, wie sie ihren Sohn am Morgen der Tragödie zum letzten Mal lebend gesehen hat: „Er hat mir einen dicken Kuss gegeben, er hat gesagt: ‚Mama ich liebe dich‘. Ich habe ihm gesagt: ‚Ich liebe dich, pass auf dich auf’“.

    Nahel war im Lycée Louis-Blériot in Suresnes eingeschrieben. Er besuchte sechs Monate lang den Unterricht und ging dann aber nicht mehr zur Schule. Um Geld zu verdienen, lieferte Nahel in Nanterre Pizzas aus.

    Nahel war der Justiz bereits bekannt, insbesondere wegen Verkehrsvergehen, wie die Zeitung Express berichtet. Am Dienstagmorgen saß er am Steuer eines leistungsstarken Autos, obwohl er noch nicht alt genug war, um alleine Auto fahren zu dürfen. Die Anwälte von Nahels Mutter weisen darauf hin, dass der Teenager nicht vorbestraft war.

    Seit drei Jahren spielte Nahel leidenschaftlich gerne Rugby. Er hatte in dem Verein „Les pirates de Nanterre“ mit  dem Rugby begonnen. Der Vorsitzende Jeff Puech spricht in der Zeitung Le Parisin von Nahel als „einem Jungen, der Rugby benutzt hat, um sich zu befreien“. Er versichert, dass der Junge sich immer vorbildlich verhalten habe, ein guter Zuhörer gewesen sei und den Willen gehabt habe, aus seiner schwierigen Situation herauszukommen. 

  • Tod des 17-jährigen Nahel: Rathäuser und Autos in Brand gesteckt – 2. Nacht der Auseinandersetzungen in Frankreich

    Tod des 17-jährigen Nahel: Rathäuser und Autos in Brand gesteckt – 2. Nacht der Auseinandersetzungen in Frankreich

    Zwei Tage nach dem Tod des 17-jährigen Nahel, der bei einer Verkehrskontrolle von einem Polizisten erschossen wurde, wurden in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in Frankreich 150 Personen bei gewalttätigen Auseinandersetzungen festgenommen, wie Innenminister Gérald Darmanin auf Twitter mitteilte. Zwei Tage nach dem Tod des 17-jährigen Nahel, der am Dienstag in Nanterre (Hauts-de-Seine) bei einer Verkehrskontrolle von einem Polizisten erschossen wurde, kam es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in mehreren französischen Städten erneut zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit den Ordnungskräften. Bei diesen Auseinandersetzungen wurden in ganz Frankreich 150 Personen festgenommen, wie Innenminister Gérald Darmanin auf Twitter mitteilte. Der Minister bedauert „eine Nacht unerträglicher Gewalt gegen Symbole der Republik“ und spricht von „Rathäusern, Schulen und Polizeistationen, die in Brand gesteckt oder angegriffen wurden“. Gérald Darmanin sprach den Polizisten, Gendarmen und Fe…

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  • Emmanuel Macron: „Nichts rechtfertigt den Tod eines jungen Menschen“

    Emmanuel Macron: „Nichts rechtfertigt den Tod eines jungen Menschen“

    „Wir haben einen Teenager, der getötet wurde, das ist unerklärlich, unentschuldbar“, reagierte der Staatschef am Rande seiner Reise nach Marseille über die tödlichen Polizeischüsse in Nanterre. Emmanuel Macron drückte am Mittwoch, dem 28. Juni, seine „Erschütterung“ und „Mitgefühl für Nahel und seine Familie“ aus. Der 17-Jährige war in Nanterre von einem Polizisten erschossen worden, nachdem er bei ein er Polizeikontrolle fliehen wollte. „Es gibt keine Rechtfertigung für den Tod eines Jugendlichen“, sagte der französische Präsident, als er am Rande einer Reise nach Marseille dazu befragt wurde. „Wir haben einen Jugendlichen, der getötet wurde, das ist unerklärlich und unentschuldbar“. „Die Justiz wurde sofort eingeschaltet“, fuhr der Staatschef fort. Er wünsche sich, „dass die Wahrheit so schnell wie möglich festgestellt werden kann“ und „dass die Gerechtigkeit durchgesetzt wird“. Der Polizeigewahrsam des Polizisten, der aus nächster Nähe auf den 17-jährigen Nahel geschossen hatte, wur…

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  • Klima: Das Mittelmeer und der Atlantik erleben eine Meereshitzewelle

    Klima: Das Mittelmeer und der Atlantik erleben eine Meereshitzewelle

    Das Mittelmeer und der Atlantische Ozean werden immer wärmer. Das Phänomen erfreut die Badegäste, besorgt aber die Klimaforscher. Die Wassertemperaturen im Mittelmeer und im Atlantik sind in diesem Juni ungewöhnlich hoch.

    Es ist so heiß, dass die Badegäste am Strand von Larmor-Plage (Morbihan) nicht zögern, sich ins Wasser zu stürzen. „Ich glaube, heute hat das Wasser 20 Grad. Es sollte aber eigentlich bei 18 Grad oder sogar darunter liegen“, stellt eine Einwohnerin auf dem Sender France 3 fest. Das Phänomen ist im gesamten Nordatlantik zu spüren, wobei es in einigen Gebieten bis zu fünf Grad wärmer ist als die Durchschnittstemperatur.

    Mögliche Zunahme ozeanischer Hitzewellen.
    Die Erwärmung des Wassers betrifft auch das Mittelmeer. Taucher im Hafen von Montpellier (Hérault) spüren die Hitzewelle sogar in mehreren Metern Tiefe. „Es ist ziemlich tief, bevor man die kalte Wasserschicht findet“, sagt eine Taucherin. Im letzten Jahr stieg die Wassertemperatur sogar manchmal auf über 30 Grad. Die Hitzewellen im Meer beunruhigen die Wissenschaftler, die Sensoren ausgebracht haben, um die Temperaturen zu messen. Sie stellen einen dauerhaften Anstieg der Temperaturen und entsprechende Auswirkungen auf die Biodiversität fest.

    In seinem schlimmsten Szenario sagt der UNO-Klimarat IPCC eine bis zu 50-fache Zunahme der Hitzewellen in den Ozeanen voraus.