Autor: Nachrichten

  • Staatsstreich in Niger: Frankreich beendet jegliche Zusammenarbeit mit dem Land

    Staatsstreich in Niger: Frankreich beendet jegliche Zusammenarbeit mit dem Land

    Der Staatsstreich in Niger löst eine weltweite Welle der Empörung aus. Frankreich stellt alle seine Entwicklungshilfeaktionen für das Land ein. Die Ankündigung erfolgte nach einer Sitzung des französischen Verteidigungsrates unter der Leitung von Emmanuel Macron am Samstag, dem 29. Juli. Werden die 1.500 in Niger stationierten französischen Soldaten das Land überstürzt verlassen müssen? In Niamey wird der mit Frankreich verbündete Präsident Bazoum in seinem Palast unter Hausarrest festgehalten. Am Freitag, dem 28. Juli, warnte General Tiani, der neue starke Mann des Landes, den Westen vor einer Intervention. Zur gleichen Zeit verurteilte Präsident Macron den Putsch während seiner Reise in Papua-Neuguinea. Am Samstagnachmittag beschloss ein außerordentlicher Verteidigungsrat die sofortige Aussetzung jeglicher Zusammenarbeit mit dem Niger. In Niamey blieb die Lage ruhig. Auf dem Platz vor dem Parlament trugen einige, wenn auch wenige Demonstranten russische Flaggen.

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  • Papst Franziskus wird am 22. und 23. September Marseille besuchen

    Papst Franziskus wird am 22. und 23. September Marseille besuchen

    Es ist offiziell: Papst Franziskus wird am 22. und 23. September in die Stadt Marseille reisen. Der Vatikan kündigte diesen historischen Besuch jetzt an und veröffentlichte auch das Programm des Heiligen Vaters. Papst Franziskus hat seinen Besuch in Marseille für den 22. und 23. September offiziell angekündigt, wie der Vatikan am Samstag, dem 29. Juli bekannt gab. Aus dem vom Vatikan veröffentlichten detaillierten Programm geht hervor, dass der Papst am Freitagnachmittag unter anderem vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron empfangen wird. Als die Diözese Marseille den Besuch im März ankündigte, sah das Programm nur einen Tag vor. Nach seiner Ankunft wird er ein öffentliches Gebet in der Basilika Notre-Dame de la Garde leiten und anschließend eine religiöse Andacht am Mahnmal für auf See verschollene Migranten abhalten. Der Samstag ist einem privaten Treffen mit Menschen in prekären wirtschaftlichen Verhältnissen und einem Gespräch mit Emmanuel Macron gewidmet und endet mit einer großen Messe im legendären Stade Vélodrome im Herzen der zweitgrößten Stadt Frankreichs. Insgesamt werden etwa 60.000 Gläubige erwartet. Der argentinische Papst wird Marseille im Rahmen des sogenannten „Mittelmeertreffens“ besuchen, zu dem vom 18. bis 24. September rund 60 Kirchenvertreter von allen fünf Küsten des Mittelmeers (Nordafrika, Balkan, Südeuropa, Schwarzes Meer und Naher Osten) sowie rund 60 Jugendliche aus all diesen Ländern erwartet werden. Der Besuch des Papstes in Frankreich wird der erste seit dem Besuch seines Vorgängers Benedikt XVI. im Jahr 2008 sein. Papst Franziskus hatte zwar 2014 Straßburg besucht, dies jedoch anlässlich eines Besuchs der europäischen Institutionen. Offiziell ist Papst Franziskus der erste Papst, der Marseille seit Clemens VII. im Jahr 1533 besucht. „Mit ganz Frankreich freuen wir uns, den Heiligen Vater zu empfangen, der zusammen mit Bischöfen und Jugendlichen aus dem gesamten Mittelmeerraum an den Rencontres Méditerranéennes in Marseille teilnehmen wird“, reagierte Kardinal Jean-Marc Aveline, Erzbischof von Marseille, in einer Pressemitteilung.
  • Leiche eines Minderjährigen auf offener Straße entdeckt – Mann wegen Mordes in Polizeigewahrsam

    Leiche eines Minderjährigen auf offener Straße entdeckt – Mann wegen Mordes in Polizeigewahrsam

    Die Leiche eines Minderjährigen wurde am Donnerstagabend auf einer Straße in Les Ulis (Essonne) entdeckt. Ein Mann wurde in Polizeigewahrsam genommen. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen könnte das Opfer 16 Jahre alt sein.

    Nach der Entdeckung der Leiche eines Jugendlichen am Donnerstagabend auf einer öffentlichen Straße in Les Ulis (Essonne) wurde eine Untersuchung wegen Mordes eingeleitet und ein Mann in Polizeigewahrsam genommen, wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte.

    „Eine Person, bei der es sich um einen 16-jährigen Jugendlichen handeln könnte, wurde am Freitagabend gegen 22 Uhr in Les Ulis auf einer öffentlichen Straße tot aufgefunden“, sagte die Staatsanwaltschaft von Evry, die außerdem angibt, dass sie einen Unfalltod „ausschließt“. Der Mann, der sich in Polizeigewahrsam befindet, wurde bereits am Donnerstagabend festgenommen und „könnte in die Tat verwickelt sein“, so die Staatsanwaltschaft.

    Laut einer Polizeiquelle wurde ein 16-jähriger Jugendlicher am Donnerstagabend gegen 22.30 Uhr tot auf einer Straße aufgefunden. Die Feuerwehr habe versucht, das Opfer wiederzubeleben, was jedoch nicht gelungen sei, erklärte die Staatsanwaltschaft.

  • Urlaub: Beyoncé, Patrick Bruel, Vincent Cassel – wo machen die Stars in Frankreich Urlaub?

    Urlaub: Beyoncé, Patrick Bruel, Vincent Cassel – wo machen die Stars in Frankreich Urlaub?

    Frankreich ist nach wie vor ein Land, das viele Prominente anzieht, die hier gerne ihren Urlaub verbringen. Besonders Südfrankreich zieht prominente Urlauber in seinen Bann. Schluss mit den Fernseh- und Filmsets, den Konzertbühnen oder den Aufnahmestudios! Die Stars sind jetzt im Urlaub, und auch in…

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  • Departement Var wird von Meteo-France auf höchste Warnstufe wegen Brandgefahr gesetzt

    Departement Var wird von Meteo-France auf höchste Warnstufe wegen Brandgefahr gesetzt

    Das sei auf einen Anstieg der Temperaturen und einen Rückgang der Luftfeuchtigkeit zurückzuführen, mit örtlich starken Winden und einer ausgeprägten Trockenheit, so Météo-France.

    Météo-France warnt vor einem „sehr hohen“ Risiko von Bränden im Departement Var für Sonntag, 30. Juli, wie das Institut am Freitag, dem 28. Juli mitteilte. Das Departement wurde auf Warnstufe Rot gesetzt, was der höchsten Gefahrenstufe entspricht, die ausgelöst wird, wenn „die Wetterbedingungen das Risiko des Ausbruchs und der Ausbreitung von Wald- und Vegetationsbränden im Vergleich zu den sommerlichen Normalwerten sehr hoch erscheinen lassen“.

    Die Situation im Departement Var erklärt sich „durch einen Anstieg der Temperaturen und einen Rückgang der Luftfeuchtigkeit, mit örtlich starken Winden und weiterhin ausgeprägter Trockenheit“, so Météo-France auf Twitter.

    Vermeidung jeglichen Feuers
    Da neun von zehn Bränden von Menschen verursacht werden und hauptsächlich auf Unachtsamkeit zurückzuführen sind, soll diese Warnstufe die Bevölkerung informieren und sie zur Wachsamkeit aufrufen, um Brandausbrüche zu vermeiden. Die Behörden fordern Bewohner und Touristen, die sich im Departement aufhalten, auf, sich bei der Präfektur über die mögliche Schließung von Zugängen zu Wäldern, Forsten, Heidelandschaften oder Garrigues zu informieren.

    „Grillen, Feuerwerkskörper oder jegliche Verwendung von Feuer können verboten werden“, erklärt das Umweltministerium, auch „land- und forstwirtschaftliche Arbeiten und Arbeiten, die Funken erzeugen können (Häcksler, Freischneider, motorbetriebene Kettensägen, Schweißgeräte usw.), können reglementiert oder sogar ebenfalls verboten werden“. Wer die von den staatlichen Behörden erlassenen Präventionsvorschriften nicht beachtet, kann mit einer Geldstrafe von bis zu 750 Euro belegt werden.

  • Bouches-du-Rhône: Dreijähriges Mädchen Freitagnacht tot in einem See gefunden

    Bouches-du-Rhône: Dreijähriges Mädchen Freitagnacht tot in einem See gefunden

    Im Departement Bouches-du-Rhône wurde Freitagnacht ein dreijähriges Mädchen tot im See von Peyrolles (Bouches-du-Rhône) aufgefunden. Das Mädchen war am Donnerstag von seinen Eltern weggelaufen. Die Todesursache ist bislang unbekannt. Das dreijährige Kind wurde Freitagnacht tot in der Mitte des Sees aufgefunden.

    Am Freitag, dem 28. Juli, ereignete sich am See von Peyrolles-en-Provence (Bouches-du-Rhône) ein schreckliches Drama. Ein dreijähriges Mädchen wurde in der Nacht zwischen 01:00 und 02:00 Uhr mitten im See tot aufgefunden. Wie die Zeitung La Provence berichtete, war das Mädchen am Abend des Donnerstags, 27. Juli, gegen 21.30 Uhr von seinen Eltern weggelaufen. Diese meldeten das Kind eine halbe Stunde später als vermisst.

    Es wurden umfangreiche Suchkräfte eingesetzt, um das kleine Mädchen zu finden. Die Gendarmerie und die Flussbrigade mobilisierten eine Hundestaffel und einen Hubschrauber. Der Körper des Mädchens wurde schließlich „im Bereich der aufblasbaren Spielgeräte gefunden“, erklärte Olivier Frégeac, Bürgermeister der Gemeinde, gegenüber La Provence. Derzeit ist die Todesursache noch unbekannt.

    Der See von Peyrolles-en-Provence bedeckt fast 78 Hektar, und ist mit einer großen Freizeitanlage ausgestattet. Die Anlage wird von der Metropolregion Aix Marseille Provence verwaltet und verfügt über einen eingegrenzten Badebereich.

  • Aids: Französisches Forscherteam entdeckt erstmals HIV-neutralisierende Antikörper

    Aids: Französisches Forscherteam entdeckt erstmals HIV-neutralisierende Antikörper

    Vor 40 Jahren wurde HIV, das Virus, das AIDS verursacht, entdeckt. Heutzutage können HIV-Patienten dank retroviraler Therapien ein fast normales Leben führen. Einem Forscherteam zufolge könnte eine Heilung der Krankheit jedoch durch die Entdeckung von Antikörpern möglich sein, die den Virus neutralisieren. Seit der Entdeckung des Human Immunodeficiency Virus (HIV) vor 40 Jahren versuchen zahlreiche Forschungsteams, eine wirksame Behandlung zur Bekämpfung der Aids-Epidemie zu entwickeln. Am 10. Juli 2023 gaben Forscher des Institut Pasteur zum ersten Mal bekannt, dass sie möglicherweise eine Antwort gefunden haben. Die von ihnen durchgeführte Studie weist nämlich auf Antikörpern hin, die in der Lage sind, das HIV-Virus zu neutralisieren. Das Team, das sich aus Forscherinnen und Forschern des Institut Pasteur, des Inserm und der AP-HP zusammensetzt, veröffentlichte die Ergebnisse ihrer Studie in der Zeitschrift Cell Host & Microbe: Demnach haben einige HIV-Infizierte, die frühzeitig …

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  • Wegen des Geruch wurde eine Leiche in einem Wohnmobil in der Nähe von Montpellier entdeckt

    Wegen des Geruch wurde eine Leiche in einem Wohnmobil in der Nähe von Montpellier entdeckt

    Die verwesende Leiche eines Mannes wurde am Donnerstag, den 27. Juli, in einem Wohnmobil in der Nähe von Montpellier gefunden.

    Wie die Zeitung Midi Libre berichtet, wurde am Donnerstag, dem 27. Juli, gegen Ende des Tages in der Gemeinde Saint-Brès, 20 km von Montpellier entfernt, die verwesende Leiche eines Mannes entdeckt.

    Die Leiche wurde in einem Wohnmobil gefunden, das in einer Sackgasse in der Nähe eines Skateparks geparkt war. Der aus dem Fahrzeug austretende Geruch alarmierte die Nachbarn, die wiederum die Rettungskräfte verständigten. Die Stadtpolizei, die Gendarmerie, ein Gerichtsmediziner und der Bürgermeister begaben sich an den Fundort.

    Der Mann soll aus der Region Bouches-du-Rhône stammen und etwa 50 Jahre alt sein. Das Wohnmobil ist in der Region Vaucluse zugelassen. Ein noch lebender Hund wurde ebenfalls in dem Fahrzeug entdeckt. Über die Todesursache ist derzeit noch nichts bekannt.

  • Flugzeug zum Flughafen Toulouse-Blagnac umgeleitet: 167 Passagiere aus Athen ganze Nacht ohne Betreuung

    Flugzeug zum Flughafen Toulouse-Blagnac umgeleitet: 167 Passagiere aus Athen ganze Nacht ohne Betreuung

    In der Nacht vom 26. auf den 27. Juli wurden die Passagiere eines Volotea-Fluges von Athen nach Nantes zum Flughafen Toulouse-Blagnac umgeleitet. Die Feuerwehr errichtete für die Nacht ein provisorisches Lager in Halle 1. Die Passagiere warten nun auf Erklärungen und Entschädigungen.

    Eine böse Überraschung für die 167 Passagiere des Volotea-Fluges V 72317 von Athen nach Nantes, die schließlich in Toulouse landeten. Aufgrund einer großen Verzögerung beim Start war das Flugzeug nicht in der Lage, Nantes rechtzeitig zu erreichen, und wurde daher zum Flughafen Toulouse-Blagnac umgeleitet. Die Passagiere wurden ohne Erklärung im Flughafen zurückgelassen und waren gezwungen, die Nacht in der Halle zu verbringen.

    Das Flugzeug, das um 20 Uhr starten sollte, verließ schließlich erst um 22.45 Uhr das Rollfeld des Athener Flughafens. Da die Flugzeit 3 Stunden und 15 Minuten betrug, war der Flughafen Nantes zum Zeitpunkt der geplanten Landung bereits geschlossen. Die Fluggesellschaft hatte keine andere Wahl, als ihr Flugzeug nach Toulouse umzuleiten. Die Passagiere erfuhren die Nachricht erst wenige Minuten vor der Landung. Nach der Landung wurden sie in die Halle 1 des Flughafens gebracht. Die Fluggesellschaft leistete keinerlei Hilfe. Da es keine andere Lösung gab, wartete die große Mehrheit der Passagiere vor Ort auf eine Änderung der Situation. Die Feuerwehr stellte schließlich Feldbetten und einige Wasserflaschen zur Verfügung, um die Nacht zu überstehen.

    Rückfahrt mit dem Bus nach Nantes.
    Erst um 8 Uhr am nächsten Tag meldete sich ein Mitarbeiter der Fluggesellschaft bei den aufgebrachten Passagieren. Er kündigte an, dass mehrere Busse gechartert würden, um die Passagiere nach Nantes, dem ursprünglichen Ziel der Reise, zu bringen. In den sozialen Netzwerken empörten sich viele Fluggäste über die mangelnde Kommunikation seitens der Fluggesellschaft und forderten eine Entschuldigung und Entschädigung. „Zwei Stunden Verspätung, Landung in Toulouse, Übernachtung am Flughafen … Kein Verantwortlicher, der uns antwortet…“, ärgert sich eine Passagierin.

    Es ist nicht das erste Mal, dass die Kunden der Billigfluglinie an andere Flughäfen umgeleitet wurden. Im Juni letzten Jahres landete der Flug von Ajaccio nach Nantes in Bordeaux. Einige Fluggäste stellen in den sozialen Netzwerken auch die Funktionsweise des Flughafens Nantes in Frage, der ihrer Meinung nach zu früh schließt.

  • Mindestens zwei Tote und sechs Verletzte bei Busunfall im Departement Yvelines

    Mindestens zwei Tote und sechs Verletzte bei Busunfall im Departement Yvelines

    Gegen 7 Uhr heute Morgen kippte der Bus in einen Graben, nachdem er versucht hatte, einem entgegenkommenden Auto bei Mézières-sur-Seine auszuweichen.

    Bei einem Verkehrsunfall mit einem Bus in Mézières-sur-Seine (Yvelines) sind nach einer noch vorläufigen Bilanz am Freitagmorgen zwei Menschen getötet und sechs Personen sehr schwer verletzt worden, mehrere davon lebensbedrohlich, wie Franceinfo meldete. Es handelte sich um einen Bus, der von der SNCF als Zugersatzverkehr für die Linie J gechartert wurde.

    Der Fahrer wollte einem entgegenkommenden Auto ausweichen.
    Der Vorfall ereignete sich am Freitag, dem 28. Juli, gegen 7 Uhr auf der Departementstraße 113. Laut Franceinfo landete der Bus in einem Graben, nachdem er versucht hatte, einem entgegenkommenden Auto auszuweichen. Der Fahrer des Autos wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Es wurden umfangreiche Rettungsfahrzeuge an den Unfallort entsandt, wie die Präfektur des Departements Yvelines in einer Pressemitteilung mitteilte. 93 Feuerwehrleute, sieben medizinische Teams und 20 Rettungsfahrzeuge sind vor Ort. Der Einsatz eines Hubschraubers des Samu und eines Hubschraubers der Sécurité civile ist derzeit noch im Gange, um die schnelle Evakuierung der Verletzten zu gewährleisten.

    In einer Nachricht in den sozialen Netzwerken kündigt die Feuerwehr an, dass die Departementstraße D113 „bis auf weiteres“ gesperrt ist, und bittet darum, die Gegend weiträumig zu umfahren.