Autor: Nachrichten

  • Luftverkehr in Frankreich: Air France nur noch 2. Fluggesellschaft nach Volotea

    Luftverkehr in Frankreich: Air France nur noch 2. Fluggesellschaft nach Volotea

    Das nationale Aushängeschild Air France ist nicht mehr die Nummer eins im Lande. Air France wird von Volotea überholt, einer spanischen Billigfluggesellschaft, die inzwischen mehr inländische Ziele in Frankreich anbietet.

    Viele kennen bisher weder ihre Flugzeuge noch ihren Namen. Dennoch dominiert die spanische Billigfluggesellschaft Volotea den französischen Himmel mit 61 Inlandsstrecken gegenüber 58 von Air France. Auf der Strecke Paris-Tarbes hat Volotea die französische Fluggesellschaft vollständig ersetzt. Für einen Hinflug verlangt Volotea ab 45 Euro. Seit ihrer Ankunft vor 11 Jahren verfolgt die Billigfluglinie die Strategie, die großen Städte zu verbinden, die von Air France vergessen und zugunsten von Zugverbindungen vernachlässigt wurden.

    Ein Beispiel: Nantes-Montpellier dauert mit dem Flugzeug 1 Stunde und 20 Minuten, mit dem Zug dagegen sieben Stunden. Dasselbe lässt sich auf die Strecke Bordeaux-Straßburg anwenden, wo die Reise mit dem Flugzeug 1 Stunde und 35 Minuten dauert, mit dem Zug dagegen fünf Stunden. „Sie haben es geschafft, eine Nische zu finden, in der sie ultra-aktiv sind. Deshalb sind sie bei der Anzahl der Strecken an die Spitze gerückt, aber nicht unbedingt beim Verkehrsaufkommen“, erklärt Luftfahrtberater Xavier Tytelman. Kritik an Volotea gibt es vor allem wegen immer wieder zu beobachtender großer Verspätungen.

  • Klimakrise: Verein will Jugendliche für die globale Erwärmung sensibilisieren

    Klimakrise: Verein will Jugendliche für die globale Erwärmung sensibilisieren

    Eine Gruppe von Jugendlichen erfährt in der Haute-Savoie wie empfindlich die Berge auf die globale Erwärmung reagieren.

    Sie stehen vor dem Mont-Blanc (Haute-Savoie), in einer atemberaubenden, prächtigen Landschaft. Etwa 50 Jugendliche sehen sich dieses Naturschauspiel an, einige von ihnen zum ersten Mal. „Es ist wichtig, abzuschalten und die Natur ein wenig besser zu verstehen“, erklärt eine der Jugendlichen gegenüber dem Sender France 3. Die jungen Menschen sind nicht im Urlaub, sondern auf einem Seminar. Zwei Tage zuvor waren sie noch zu Hause in einem Pariser oder Straßburger Vorort. Sie sind in einem Bus angereist, der von der Vereinigung „Banlieues Climat“ gechartert wurde, die junge Leute über die globale Erwärmung aufklären will.

    Die Veränderungen verstehen
    Nur so können die Jugendlichen erfahren, dass auch gefährliche Viren mit der globalen Erwärmung wieder auftauchen. Sie entdecken, dass einige Gebiete völlig unbewohnbar werden können. Durch die Treffen und Seminare werden sich die Jugendlichen erstmals des Klimarisikos wirklich bewusst. Nach der Theorie-Stunde treffen sie sich zu praktischen Arbeiten in über 2.000 Metern Höhe. Die Jugendlichen erleben die Auswirkungen des Klimawandels hautnah. Ein Führer erzählt ihnen von der Zukunft der Alpen. „Das Klima wird Probleme mit sich bringen, das steht fest“, erklärt er ihnen.

  • Chocolatine oder Pain au Chocolat? Ausgerechnet Elon Musk entfacht eine uralte Debatte neu

    Chocolatine oder Pain au Chocolat? Ausgerechnet Elon Musk entfacht eine uralte Debatte neu

    Die Debatte um den richtigen Namen für das berühmte Gebäck, das man in Deutschland unter der Bezeichnung Schokocroissant kennt, lebt seit Jahrhunderten: Chocolatine oder Pain au Chocolat? Auf dem in X umbenannten sozialen Netzwerk Twitter hat sich Elon Musk nun für eine Seite entschieden, als er auf…

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  • Frankreich: 5 Departements am Montag unter Hitzewarnstufe Orange

    Frankreich: 5 Departements am Montag unter Hitzewarnstufe Orange

    Die Departements Isère, Rhône und Ain standen bereits unter Warnstufe Orange. Jetzt hat Météo France auch die Departements Savoie und Haute-Savoie auf Hitzewarnstufe Orange gesetzt.

    Wegen der Hitzewelle, die sich seit einigen Tagen über den Osten Frankreichs ausbreitet, hat Météo France nun auch für die Departements  Savoie und Haute-Savoie ab Montag, dem 14. August, Warnstufe Orange für große Hitze ausgerufen.

    Météo France meldete für die Nacht von Sonntag auf Montag Tiefsttemperaturen zwischen 20 °C und 23 °C in den Ballungsräumen Lyon und Grenoble. Die Höchstwerte am Tag werden sich in den Departements Savoie und Haute-Savoie nach oben bewegen, das Thermometer soll im Vergleich zum Sonntag um ein bis zwei Grad steigen.

    Die Vorhersagen zeigen außerdem, dass eine kurze Hitzespitze im Departement Pyrénées-Orientales erwartet wird, mit Höchstwerten von 37°C bis 39°C im Landesinneren.

    Erhöhtes Risiko für Waldbrände
    In den Departements von Savoyen gilt laut der Waldwetterkarte derzeit die gelbe Warnstufe für Waldbrände. Aus Sicherheitsgründen „kann der Zugang zu und der Verkehr in Wäldern, Forsten, Heidelandschaften und Buschland für Fahrzeuge und Fußgänger eingeschränkt oder sogar verboten werden“. Die Ausrufung der Hitzewarnung soll daher zu äußerster Vorsicht beim Grillen und jeglicher Art von Feuer in der Nähe von Waldgebieten mahnen.

  • Neue Ausweispapiere: Einige Franzosen müssen wegen langer Bearbeitungszeiten auf Auslandsreisen verzichten

    Neue Ausweispapiere: Einige Franzosen müssen wegen langer Bearbeitungszeiten auf Auslandsreisen verzichten

    Einige Franzosen waren in den letzten Monaten gezwungen, ihre Reisepläne zu ändern, weil sie nicht rechtzeitig ihre Ausweispapiere erhalten haben. Im Département Essonne etwa haben sich die Fristen für die Ausstellung von Ausweispapieren seit Januar mindestens verdoppelt.

    Ein französisches Ehepaar plante seine Hochzeitsreise auf die Inselgruppe Santorin (Griechenland). Sie hatten für die Reise den Monat Mai gewählt. Ihre Hochzeitsreise fand schlussendlich jedoch in ihrem Wohnzimmer statt, da sie nicht rechtzeitig ihre Ausweispapiere erhalten hatten. „Man hatte uns eine Wartezeit von etwa vier Wochen angekündigt“, sagt die Frau auf dem Sender France 2. Fünf Monate später haben sie allerdings immer noch keine Papiere. Im Departement Essonne sind sie bei weitem nicht die Einzigen, denen das so ergangen ist. Die Fristen für die Erteilung von Papieren haben sich seit Januar mindestens verdoppelt.

    Im Rathaus von Montgeron (Essonne) kennt das Standesamt auch große Verzögerungen. Rechtzeitig Papiere zu bekommen, bedeutet Glück zu haben. In diesem Rathaus warten noch 800 Anträge auf Erledigung. „Das Rathaus hat mit der Präfektur Kontakt aufgenommen und versucht, die Situation zu verbessern. Es ist sehr kompliziert“, erklärt Françoise Nicolas, stellvertretende Bürgermeisterin von Montgeron. Antwort der Präfektur Val-de-Marne: „Etwa 15 zusätzliche Beamte wurden ab Beginn der Sommerperiode eingestellt (…) Andere Zentren werden zur Verstärkung des Zentrums von Créteil (Val-de-Marne) eingesetzt.“ Manche Behörden warten allerdings auf das Ende der Sommerperiode, um wieder angemessene Fristen zu erreichen.

  • Sommersaison: Trauriger Monat Juli für die französische Tourismusbranche

    Sommersaison: Trauriger Monat Juli für die französische Tourismusbranche

    Die französische Tourismusbranche ist besorgt über einen Mangel an Touristen während des Monats Juli 2023. Das launische Wetter, vor allem in Nordfrankreich, ist aber nicht der einzige Grund.

    In Hyères (Var) werden die Touristen gezählt, bevor sie an Bord des Schiffes gehen. Offensichtlich sind es dieses Jahr weniger als früher, vor allem auf der Fahrt nach Porquerolles. Die Tourismusbranche hat das so noch nie erlebt. In Montpellier (Hérault) war die Lage ähnlich. Eines der Hotels im Stadtzentrum ist fast leer. „Für heute Abend sind wir fast leer. Wir haben nur 11 elf Zimmer von 35 Zimmern vermietet“, erklärt der Manager.

    Die Inflation ist schuld
    Für die Fachleute ist es nicht ganz einfach, diesen Mangel an Touristen zu erklären. „Im Moment war es sehr ruhig, aber jetzt kommt es langsam“, sagt ein Barkeeper gegenüber dem Sender France 3. Im Süden Frankreichs war das Wetter zu heiß, im Norden nicht warm genug, aber das reicht nicht aus, um das Debakel zu erklären. Der Grund könnte eher bei den Preisen zu suchen sein. Die Inflation verändert tatsächlich die Gewohnheiten der Touristen. „Wenn man mittags isst, geht man mit Sandwiches los und nicht in ein Restaurant“, erklärt ein Tourist.

  • Calvados: Direktor eines Collèges unter verdächtigen Umständen tot aufgefunden

    Calvados: Direktor eines Collèges unter verdächtigen Umständen tot aufgefunden

    Am Freitag, dem 11. August, wurde Stéphane Vitel von seiner Frau und seiner Tochter tot aufgefunden, nachdem er Schule inspizieren wollte. Eine Untersuchung wegen eines „verdächtigen Todes“ wurde eingeleitet.

    Einige Blumen liegen vor der Tür der Schule . Dort, wo am Morgen des 11. August Stéphane Vitel, der Direktor des Collège Pierre-Simon de Laplace in Lisieux (Calvados), tot aufgefunden wurde. Er war 48 Jahre alt. Stéphane Vitel wollte gerade mit seiner Familie in den Urlaub fahren. Doch durch einen ausgelösten Sicherheitsalarm alarmiert, machte er einen Umweg, um das Innere seiner Schule zu inspizieren. Im Auto warteten seine Tochter und seine Frau, die sich irgendwann Sorgen machten, als er nicht zurückkam. „Meine Tochter ist hingegangen und sie hat ihn auf dem Boden gefunden. Es gab einen Einbruch in die Schule, es brannte Licht. Ich glaube, er ist überfallen worden“, sagt seine Frau auf dem Sender France 3.

    Schock und Aufregung in der ganzen Gemeinde. Im Collège Pierre-Simon de Laplace stand der Schulleiter erst vor seinem zweiten Schuljahr. Seine Schüler beschreiben ihn als einen täglich präsenten und aufmerksamen Schulleiter: „Er hatte ein offenes Ohr für seine Schüler, war immer da und kämpfte gegen Mobbing.“ Die Staatsanwaltschaft leitete unmittelbar eine Untersuchung wegen „verdächtigen Todes“ ein. Die Schule wurde zur Spurensicherung von der Polizei genauestens durchsucht.

  • Frankreich: Verstärkte Sicherheitsvorkehrungen rund um Kirchen zum 15. August

    Frankreich: Verstärkte Sicherheitsvorkehrungen rund um Kirchen zum 15. August

    Der französische Innenminister Darmanin begründete die Anordnungen für Mariä Himmelfahrt mit dem „hohen Grad der terroristischen Bedrohung“ und forderte eine „systematische“ Präsenz der Ordnungskräfte während der Gottesdienstzeiten. In einer Mitteilung von Freitag, dem 11. August, die an die Präfekten und die Direktoren der nationalen Polizei und Gendarmerie gerichtet ist, fordert Innenminister Gérald Darmanin einen verstärkten Schutz christlicher Kultstätten für das christliche Fest Mariä Himmelfahrt am kommenden Dienstag, 15. August. „Das anhaltend hohe Niveau der terroristischen Bedrohung erfordert die Aufrechterhaltung einer starken Wachsamkeit rund um Orte mit religiösem Charakter“, schreibt der Minister in dieser Mitteilung. „Ich wünsche, dass Sie Ihre Aufmerksamkeit insbesondere auf die Gottesdienste, Versammlungen, Prozessionen und Pilgerfahrten richten, die üblicherweise mit diesem Tag verbunden sind“. Eine „systematische“ Präsenz vor den Kirchen zur Zeit der Messe. Gérald Dar…

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  • Alpes-Maritimes: Mindestens drei Tote und 21 Verletzte bei Brand eines Wohnhauses in Grasse

    Alpes-Maritimes: Mindestens drei Tote und 21 Verletzte bei Brand eines Wohnhauses in Grasse

    Das Feuer brach gegen 3 Uhr morgens in einem fünfstöckigen Gebäude in der für ihre Parfum-Fabriken bekannten Stadt an der Côte d’Azur aus.

    Bei einem Brand in einem Wohnhaus in Grasse (Alpes-Maritimes) kamen in der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 13. August drei Menschen ums Leben, drei wurden schwer verletzt und 18 leicht verletzt. Dies geht aus einer Bilanz der Feuerwehr von 9 Uhr morgens hervor.

    Das Feuer brach gegen 3 Uhr morgens in dem fünfstöckigen Gebäude an der Place aux Aires im historischen Zentrum der für dei Parfum-Herstellung bekannten Gemeinde aus, wie France Bleu Azur berichtet. Personen riefen von den Fenstern ihrer Wohnungen aus aus um Hilfe. Die Feuerwehr berichtet gegenüber Franceinfo, dass sie im Treppenhaus einer Flammenwand gegenüberstand. „Als wir ankamen, gab es eine Person, die bereits aus einem Fenster gesprungen war und auf dem Boden vor dem Gebäude lag“, erklärt der Kommandant der Feuerwehr von Grasse, Jean-Christophe Demarte.

    „Das Feuer befand sich hauptsächlich im Treppenhaus, das alle Stockwerke bedient“, erläutert Jean-Christophe Demarte. Es gehört zu den alten Gebäuden der Stadt, wie man sie in den Altstädten fast aller Städte in Frankreich findet. Wir kennen die Schwierigkeiten, die sich beim Eingreifen ergeben können“. Die Flammen konnten relativ schnell gelöscht werden.

    Etwa 50 Feuerwehrleute und 17 Fahrzeuge waren im Einsatz. Das Feuer wurde gegen 6 Uhr morgens unter Kontrolle gebracht. Kurz vor 9 Uhr war die Rettungsaktion laut dem Kommandanten der Feuerwehr von Grasse fast abgeschlossen.

    Nach dem Brand wird die Umsiedlung von etwa 20 Personen erforderlich sein. Laut Feuerwehr gibt es „keinen Grund zu der Annahme, dass das Gebäude ein besonderes Problem hatte“.

  • Kanada: Die Mega-Waldbrände haben bisher etwa 1 Milliarde Tonnen CO2 ausgestoßen

    Kanada: Die Mega-Waldbrände haben bisher etwa 1 Milliarde Tonnen CO2 ausgestoßen

    Die Mega-Brände in Kanada haben bisher 13,5 Millionen Hektar Wald zerstört und das Äquivalent von mehr als einer Milliarde Tonnen CO2 freigesetzt, was fast doppelt so viel ist wie die jährlichen Emissionen Frankreichs. Eine „beispiellose“ Situation, so der kanadische Forstdienst.

    Es brennt von einem Ende Kanadas zum anderen Ende. Das Land befindet sich seit Monaten in höchster Feueralarmstufe. Bis zum 10. August brannten 5.595 Brände, was der Fläche Griechenlands entspricht, sechsmal so viel wie im Durchschnitt der letzten zehn Jahre, berichtet Radio Canada. „Die diesjährige Waldbrand-Saison war sehr lehrreich, sie hat uns gezeigt, was auf uns zukommt, wenn wir nichts tun, um die CO2-Emissionen zu reduzieren“, sagte der kanadische Minister für natürliche Ressourcen Jonathan Wilkison. Die französischsprachige Provinz Québec ist am stärksten von diesen Mega-Bränden betroffen. Die kanadische Regierung erklärte, das Land erlebe „die schlimmste Brandsaison seit Beginn der Aufzeichnungen“.

    Die vom Ministerium für Energie und natürliche Ressourcen vorgelegten Zahlen sind nur eine vorläufige Schätzung, könnten aber durchaus dem jährlichen CO2-Ausstoß Japans entsprechen, dem Land, das weltweit der fünftgrößte CO2-Emittent ist. Darüber hinaus wurden seit Beginn der Saison in der Provinz Nova Scotia Hunderte von Häusern durch Brände zerstört, was die Bewohner zur Evakuierung ganzer Ortschaften zwang. Etwa 4.000 Feuerwehrleute bekämpfen derzeit Hunderte von aktiven Bränden allein in der Provinz British Columbia.

    Im Zusammenhang mit dem Klimawandel kündigte die kanadische Regierung an, „der Internationalen Feuerwehrvereinigung (IFA) 400.000 US-Dollar im Rahmen einer ersten Einzahlungsrunde in den Ausbildungsfonds zur Bekämpfung und Bewältigung von Waldbränden in einem sich verändernden Klima zu gewähren“.