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  • Marseille: Mit 32 Toten in acht Monaten übersteigt die Zahl der Morde bereits heute die von 2022

    Marseille: Mit 32 Toten in acht Monaten übersteigt die Zahl der Morde bereits heute die von 2022

    Seit Anfang des Jahres wurden in Marseille 32 Menschen in Zusammenhang mit dem Drogenhandel getötet. Die Bilanz von Mitte August übersteigt somit bereits die des gesamten letzten Jahres. „Auf welchem Niveau der Gewalt werden wir noch landen?“, fragt die Sprecherin des Kollektivs der Familien der Opfer.

    Mit 32 Toten in knapp acht Monaten übertrifft die Bilanz der Morde vor dem Hintergrund des Drogenhandels in Marseille Mitte August bereits die Bilanz des gesamten letzten Jahres, in dem es insgesamt 31 Tote gab. Allein am letzten Wochenende gab es in Marseille zwei Tote durch Schusswaffen. Der Sommer hat die Gewalt der rivalisierenden Clans nicht gemindert. „Es gibt keine Saison“, stellt ein Polizist in Marseille fast fatalistisch fest.

    Trotz der Tatsache, dass Dutzende Mitglieder der beiden wichtigsten Clans, die um die Kontrolle des Drogenhandels kämpfen, bereits hinter Schloss und Riegel gebracht wurden, fließt im Krieg um die Aufteilung der Territorien weiterhin Blut. „Die menschlichen Ressourcen sind schier unendlich“, wird ein Ermittler von Franceinfo zitiert.

    Karima Meziene, Sprecherin des Kollektivs der Familien der Opfer ist nicht überrascht, dass es keine Sommerpause bei der Gewalt gibt. Sie hat ihren Bruder verloren, der vor sechs Jahren erschossen wurde, und ist Sprecherin des Kollektivs der Familien der Opfer. „Leider haben wir schon damit gerechnet, dass der Rekord in diesem Sommer gebrochen wird, und es ist passiert“, bedauert sie. „Wir hoffen, dass es sich wieder beruhigt (…) Auf welches Gewaltniveau werden wir noch kommen?“, fragt sie sich, „wenn man bedenkt, dass es jetzt fast jeden Abend eine Schießerei gibt“. Karima Meziene hofft auf die Bemühungen in den Schulen und den betroffenen Stadtvierteln.

  • Hautes-Pyrénées: Zweijähriges Mädchen ertrinkt in einem Fluss

    Hautes-Pyrénées: Zweijähriges Mädchen ertrinkt in einem Fluss

    Ein zweijähriges Mädchen ertrank während eines lokalen Festes im Fluss Boues, der durch das Dorf Villembits (Hautes-Pyrénées) fließt. Das Mädchen starb trotz des sofortigen Eingreifens mehrerer Personen.

    Bereits in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 13. August 2023, kletterte ein zweijähriges Mädchen unbemerkt aus ihrem Kinderwagen und fiel in den Boues, einen Fluss, der in der Nähe des Geländes fließt, auf dem dem Feierlichkeiten stattfanden. Sie konnte nicht mehr gerettet werden.

    Dieses Drama hat am Wochenende die lokalen Feierlichkeiten in Villembits überschattet und das kleine Dorf in den Hängen der Hautes-Pyrénées zutiefst schockiert.

    Laut der Zeitung Nouvelle République des Pyrénées griffen mehrere Personen sofort ein, um zu versuchen, das kleine Mädchen zu retten, aber die abschüssigen Ufer, die Tiefe und die starke Strömung des Flusses konnten das Drama nicht verhindern. Die Feuerwehr und die Gendarmerie waren vor Ort und versuchten, das Kind wiederzubeleben, nachdem es aus dem Wasser gezogen worden war.

    Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um zu versuchen, die Umstände des schrecklichen Unfalls zu ermitteln.

  • Feuer in den östlichen Pyrenäen: 500 Hektar verbrannt und insgesamt 3.000 Menschen evakuiert

    Feuer in den östlichen Pyrenäen: 500 Hektar verbrannt und insgesamt 3.000 Menschen evakuiert

    Die Aufräumarbeiten rund um Saint-André haben begonnen und ab Mitternacht konnten die Bewohner der drei evakuierten Campingplätze wieder zurückkehren. Eine psychologische Betreuung wurde eingerichtet.

    Das Feuer, das am späten Montagnachmittag zwischen den Gemeinden Saint-André und Argelès-sur-Mer (Pyrénées-Orientales) ausgebrochen war, gilt seit 3 Uhr morgens als gestoppt, wie der Sender France Bleu Roussillon am Dienstagmorgen, dem 15. August, von der Feuerwehr erfuhr. 500 Hektar wurden von den Flammen vernichtet. Am Dienstagmorgen hat sich der Wind in der Region beruhigt, was die Arbeit der Feuerwehr deutlich erleichtert.

    Es gab keine Todesfälle zu beklagen. Die Rettungskräfte betreuten 31 Einwohner oder Touristen, die kleinere Verletzungen erlitten oder Rauch eingeatmet hatten. Zwanzig Feuerwehrleute wurden leicht verletzt. Einer von ihnen wurde unter anderem wegen Rückenschmerzen nach einem Sturz ins Krankenhaus eingeliefert. Die Stadtverwaltung von Argelès-sur-Mer richtete eine psychologische Zelle zur Betreuung der Menschen ein. Der französische Umweltminister Christophe Béchu kündigte auf Twitter an, dass er in die betroffene Region in den Pyrénées-Orientales reisen werde.

    Mehrere Häuser wurden zerstört, die Erfassung der Schäden wird erst am Dienstag, dem 15. August, richtig beginnen können, so der Sender France Bleu Roussillon. In ihrer letzten Bilanz um 8 Uhr gab die Präfektur des Departements Pyrénées-Orientales an, dass acht Häuser stark von dem Brand betroffen seien, weitere 30 Häuser und ein Unternehmen betroffen seien und ein Campingplatz stark in Mitleidenschaft gezogen worden sei.

    „Die Untersuchungen werden fortgesetzt, um die Schäden genauer zu bestimmen“, so die Präfektur. Sie gibt außerdem an, dass heute Morgen eine „Begleit- und Informationszelle eingerichtet wird, um die Geschädigten zu betreuen“, insbesondere „350 bis 400 Urlauber“. „Wir sind mit einem Bild der Verwüstung konfrontiert“, klagt Samuel Moli, der Bürgermeister von Saint-André, gegenüber France Bleu Roussillon.

    Der Bürgermeister von Saint-André beschreibt insbesondere, dass Fauna und Flora verschwunden sind, nachdem die Flammen über den Ort hinweggezogen sind. Zwar sei „die Gefahr gebannt“, aber man müsse noch „die materiellen und menschlichen Schäden bewerten“. Samuel Moli spricht insbesondere von „etwa zehn Häusern“, die von dem Brand betroffen seien, weist aber darauf hin, dass es sich dabei um eine „vorsichtige Schätzung“ handele. Der Bürgermeister sagt außerdem, dass „ein Teil des ehemaligen Gewerbegebiets von den Flammen verwüstet wurde“.

    Die Feuerwehr erklärte gegenüber France Bleu Roussillon, dass die Aufräumarbeiten vor Ort bereits begonnen hätten, diese würden hauptsächlich von den Verstärkungen durchgeführt, die am Abend aus den Regionen Bouches-du-Rhône, Hérault, Aude und dem Rest der Region Okzitanien eingetroffen seien. In der Nacht von Montag auf Dienstag waren 650 Feuerwehrleute rund um Saint-André im Einsatz. In ihrer neuesten Bilanz würdigte die Präfektur des Departements Pyrénées-Orientales am Dienstagmorgen „die Arbeit der Feuerwehrleute“, deren Einsatz „es ermöglicht hat, mehr als 400 Häuser zu schützen und mehrere Tausend Urlauber in Sicherheit zu bringen“.

    Ab Mitternacht konnten die Bewohner der drei evakuierten Campingplätze wieder zurückkehren. Der Campingplatz Les Chênes rouges in Argelès-sur-Mer, der teilweise von den Flammen zerstört wurde, blieb geschlossen. Seine Bewohner wurden in Notuntrkünften und anderen Campingplätzen in Argelès-sur-Mer, Saint-André und Sorède untergebracht. Insgesamt verbrachten über 2.000 Menschen, sowohl Touristen als auch Einheimische, die aus zwei Wohnsiedlungen evakuiert wurden, den Abend und Teile der Nacht in Notunterkünften.

    Éric Brocardi, Sprecher des französischen Feuerwehrverbands, sprach am Dienstag auf franceinfo von einem „extrem virulenten Feuer“, vor allem wegen der „wirbelnden Winde, die zwischen 50 und 80 Kilometern pro Stunde erreichten“. Auch das schwierige Gelände erschwerte die Aufgabe der Feuerwehrleute.

    Im Laufe des heutigen Dienstags sollen Löschflugzeuge die restlichen Brandherde ablöschen.

    Touristen, die vor den Flammen fliehen mussten, erzähltem, wie sie mit ihren Familien von einem Campingplatz evakuiert wurden: Sie waren auf dem Campingplatz Les Chênes rouges in Argelès und irgendwann sah man eine Rauchfahne, und dann kamen die Löschhubschrauber. Und dann wurden sie aufgefordert, innerhalb von 30 Minuten den Campingplatz zu verlassen.

  • Alpes-Maritimes: Das Dorf Coaraze sitzt auf dem Trockenen

    Alpes-Maritimes: Das Dorf Coaraze sitzt auf dem Trockenen

    In dieser Woche zieht eine Hitzewelle über Frankreich. Die Böden sind bereits sehr trocken und die Lage verschlechtert sich. In den Alpes-Maritimes gelten wegen der verschärften Situation neue Einschränkungen – zum Beispiel in Coaraze.

    In Coaraze (Alpes-Maritimes), einem kleinen hochgelegenen Dorf mit 800 Einwohnern, sind die Brunnen schon seit Monaten ausgetrocknet. Die Quelle ist versiegt. Die Gemeinde hat sich daher an die sogenannte Notquelle angeschlossen. „Uns geht langsam wirklich das Wasser aus. Es ist das erste Mal, dass uns das passiert. Wir sind fast nicht mehr in der Lage, Wasser zu pumpen“, erklärt Sébastien Suche, Brunnenmeister von Coaroze, auf dem Sender France 3.

    Sich an die Einschränkungen anpassen
    Seit eineinhalb Jahren entnehmen die Pumpen 180 Kubikmeter pro Tag, um das Dorf zu versorgen, aber aus der Quelle kommen 25 % weniger Wasser als früher. „Das ist nicht einmal unser Plan B, das ist unser Plan C“, stellt der erste stellvertretende Bürgermeister des Ortes klar. Auch auf der Straße fließen die drei Brunnen, die Spaziergänger und Wanderer nutzen, nicht mehr ohne Unterbrechung. Die ursprüngliche Quelle des Ortes ist bereits seit März 2022 versiegt und das verhindert auch das Bewässern der Gärten und Felder der Bewohner.

  • Gironde: Zwei Menschen ertrinken innerhalb nur weniger Stunden

    Gironde: Zwei Menschen ertrinken innerhalb nur weniger Stunden

    Am Sonntag starben zwei Menschen im Südwesten Frankreichs. Am Morgen ertrank ein 54-jähriger Mann in Soulac-sur-Mer im Departement Gironde. Am Abend wurde in Lacanau eine Mutter von der Strömung mitgerissen, als sie versuchte, ihren beiden Kinder zu Hilfe zu kommen.

    Sie sind es gewohnt, den Ozean zu zähmen und kennen seine Gefahren genau. Am Sonntag, dem 13. August, ist es fast 21 Uhr, als zwei Surfer einer Mutter zu Hilfe eilen. Die Station der Rettungsschwimmer ist bereits seit zwei Stunden geschlossen. „Wir sahen den Familienvater, der wie verrückt versuchte, seine Frau zu finden, die in den Wellen herumirrte. Wir sind instinktiv direkt ins Wasser gesprungen“, erzählt einer der beiden Surfer auf dem Sender France 2.

    „Wir hätten auch sterben können“
    Nachdem sie versucht hatte, ihre beiden Kinder zu retten, geriet die 50-Jährige in eine gefährliche Strömung, was sie das Leben kostete. „Zum Glück kam uns ein Bademeister zu Hilfe (…) Wir hätten auch sterben können“, sagen die beiden Surfer.

    Am Wochenende hatte die Präfektur der Region Nouvelle-Aquitaine die Atlantikküste wegen der Gefahr von gefährlichen Strömungen in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Sie rief zu extremer Wachsamkeit auf.

    Am Morgen des Sonntags konnte ein 54-jähriger Mann nicht mehr gerettet werden nachdem er zum Baden ins Meer gegangen war, obwohl der Strand nicht bewacht war. Auch er wurde Opfer einer gefährlichen Strömung, gegen die er machtlos war.

  • Klima: Frankreich erlebt die heißeste Woche dieses Sommers

    Klima: Frankreich erlebt die heißeste Woche dieses Sommers

    Diese Woche wird in Frankreich von Hitzewellen geprägt sein. In fünf Departements im Osten des Landes gilt bereits seit Montag, dem 14. August, eine orangefarbene Hitzewarnung. Es handelt sich tatsächlich um die erste große Hitzewelle dieses Sommers.

    Es hat bereits zwei schwächere Hitzewellen gegeben, im Osten Frankreichs am 10. Juli und im Südosten eine Woche später. Diesmal handelt es sich jedoch um eine länger anhaltende Episode, die mehr Departements betreffen wird. Es wird also wieder Bilder von menschenleeren Straßen und geschlossenen Fensterläden geben. Bereits am Montagnachmittag wurden in Lyon und generell im unteren Rhônetal 36 °C erreicht. Auch in den Ostpyrenäen wurde es sehr heiß.

    Hitze auch in Nordfrankreich.
    Die aktuelle Hitzewelle wird zumindest im Süden Frankreichs die ganze Woche über anhalten. Sie ist die Folge der aus Nordafrika aufsteigenden heißen und trockenen Luft. Die Temperaturen werden also weiterhin sehr heiß bleiben und auch nachts im Südosten nicht unter 20 °C sinken. Ab Freitag soll die Hitze sogar auf die nördlichen Departements übergreifen. Es werden am kommenden Wochenende im Norden zwischen 30 und 35 °C, im Süden zwischen 32 und 38 °C und lokal bis zu 40 °C erwartet. Das jedenfalls kündigt der Sender France 3 an:

  • Unesco-Kulturerbe: Feuer in Gebäude im historischen Zentrum von Albi unter Kontrolle

    Unesco-Kulturerbe: Feuer in Gebäude im historischen Zentrum von Albi unter Kontrolle

    Ein Gebäude im historischen Zentrum von Albi (Tarn) wurde von einem heftigen Brand heimgesuchr. Die Feuerwehr brachte den Brand inzwischen unter Kontrolle, die engen Gassen der Altstadt werden jedoch weiterhin überwacht. Die Bewohner von fünf Häusern wurden evakuiert.

    Im historischen Zentrum von Albi (Tarn), in der Rue de la Grande Côte, die zwischen der Pont-Vieux und der Kathedrale Sainte-Cécile liegt, brach am Abend des 13. August ein Feuer aus.

    Rund 50 Feuerwehrleute waren vor Ort im Einsatz und konnten den Brand in der Nacht unter Kontrolle bringen. Sie setzen ihre Arbeit vor Ort in den beiden vom Brand betroffenen Gebäuden auch am Montag fort.

    Die in den sozialen Netzwerken verbreiteten Bilder zeigen, wie das Dach eines Gebäudes vollständig von den Flammen erfasst wurde und die große Leiter der Feuerwehr zum Einsatz kam. Der Einsatz gestaltete sich aufgrund der engen Straßen und der dicht beieinander stehenden Häuser in diesem Bereich der Altstadt besonders schwierig.

    Die Rettungskräfte waren damit beschäftigt, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude innerhalb des von der Unesco gelisteten Bereichs zu verhindern. Das Feuer hatte sich bereits über einen Balken in einem benachbarten Gebäude ausgebreitet, das am frühen Abend evakuiert worden war.

    Insgesamt wurden fünf angrenzende Gebäude evakuiert und ihre zwölf Bewohner wurden umgesiedelt. Die Feuerwehr setzt ihre Arbeit vor Ort in den beiden vom Brand betroffenen Gebäuden auch am Montag fort.

    Die National- und die Stadtpolizei sichern die Umgebung des Brandes ab. Auch heute Morgen waren die Zugänge zu den Straßen Engueysse und Grand Côte noch immer gesperrt.

  • Hauts-de-Seine: Video einer Festnahme mit erheblicher Gewaltanwendung in Bagneux geht viral

    Hauts-de-Seine: Video einer Festnahme mit erheblicher Gewaltanwendung in Bagneux geht viral

    In einem Video, das in den sozialen Netzwerken verbreitet wird, rammt ein Auto mit Blaulicht mit erheblicher Gewalt einen Mann in Shorts und T-Shirt.

    Die Staatsanwaltschaft von Nanterre gab am Sonntag, dem 13. August, bekannt, dass „am Samstagabend in Bagneux eine Untersuchung eingeleitet wurde, nachdem ein Video von einer gewalttätigen Festnahme in Bagneux (Hauts-de-Seine) in sozialen Netzwerken verbreitet worden war, insbesondere wegen des Tatbestands der erschwerten Befehlsverweigerung“.

    Die Aufnahmen zeigen, wie ein Auto mit Blaulicht mit großer Wucht einen dunkelhäutigen Mann in Shorts und T-Shirt rammt. Zwei weitere Männer – einer in Uniform mit Polizeiaufdruck und der andere in Zivil – stürzen sich auf ihn, als er sich aufrichten will, bringen ihn erneut zu Fall und halten ihn mit dem Gesicht gegen das Pflaster gedrückt fest. Der Mann in Uniform hebt seinen Arm, als wolle er zuschlagen, als das Video endet.

    Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass eine Person in Polizeigewahrsam genommen worden sei, ohne zu sagen, ob es sich dabei um den Mann handelte, der auf den Bildern am Boden liegend zu sehen ist. Nach einem psychiatrischen Gutachten sei diese Person am Sonntag zwangsweise in ein Krankenhaus eingewiesen worden, so die Staatsanwaltschaft, ohne Einzelheiten über den Gesundheitszustand des Mannes zu nennen.

    Der festgenommene Mann ist nach Angaben der Präfektur „nicht verletzt“.
    Die Bilder der von Le Parisien aufgedeckten Ereignisse wurden am Sonntagabend auf Twitter fast eine Million Mal angeklickt. Die Nachrichtenagentur AFP konnte bestätigen, dass das Video an der Stadtgrenze zwischen den Städten Bagneux und Fontenay-aux-Roses (Hauts-de-Seine) aufgenommen wurde.

    Die Präfektur des Départements Hauts-de-Seine erklärte auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP, dass der Mann sich zuvor geweigert hätte, für eine Polizeikontrolle anzuhalten und mit seinem Zweirad, eine Ampel überfahren und dann ein Polizeiauto gerammt habe. Die Präfektur versicherte, dass der Mann „unruhig und verwirrt“ gewesen, aber bei der Aktion nicht verletzt worden sei.

    Laut der Präfektur wurden bei der Festnahme aber zwei Polizisten verletzt, denen ein bzw. sieben Tage vollständige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt wurde. Die Präfektur wollte keinen weiteren Kommentar zu den Umständen der Festnahme abgeben.

  • Eltern vergessen ihr Kind auf einer Autobahnraststätte und bemerken dies erst nach 45 Minuten

    Eltern vergessen ihr Kind auf einer Autobahnraststätte und bemerken dies erst nach 45 Minuten

    Unaufmerksame Eltern vergaßen ihr elfjähriges Kind am Sonntag, dem 13. August, auf einer Autobahnraststätte im Departement Mayenne. Sie bemerkten erst nach 45 Minuten Fahrt, dass ihr Kind fehlte.

    Ein eher ungewöhnliches Versehen ereignete sich am Sonntag, dem 13. August, in der Region Mayenne. Die Gendarmen des Departements wurden am späten Nachmittag zu einer Autobahnraststätte an der A81 gerufen. Ein 11-jähriges Kind war dort von seinen Eltern vergessen worden, berichtet der Sender France Bleu Mayenne.

    Es dauerte ganze 45 Minuten, bis die Eltern schließlich bemerkten, dass sie etwas vergessen hatten und schließlich umkehrten.

    Bis zur Rückkehr seiner Eltern wurde das Kind von beamten der lokalen Gendarmerie betreut, wo die unaufmerksamen Eltern es wohlbehalten abholen konnten.

    Ein ähnliches Missgeschick passierte im Februar 2022 im Departement Vaucluse, als die Gendarmen des Autobahnabschnitts Orange am Ende des Tages einen 14-jährigen Jungen allein auf der Raststätte Roquemaure in der Nähe der Autobahn A9 entdeckten. Auch hier hatten die Eltern nicht bemerkt, dass der Jugendliche nach einer Pause auf dem Rastplatz nicht wieder in das Fahrzeug gestiegen war. Die Eltern hatten ihre Fahrt in Richtung Montpellier fortgesetzt, wobei das Handy des Teenagers im Auto geblieben war.

    Die Gendarmen hatten über soziale Netzwerke Kontakt zu Freunden des Paares aufgenommen, die daraufhin den Vater und die Mutter des jungen Mannes benachrichtigten.

  • Wetterwarnung: Gewitter und Hagel sollen einen großen Teil Frankreichs treffen

    Wetterwarnung: Gewitter und Hagel sollen einen großen Teil Frankreichs treffen

    In weiten Teilen des Frankreichs werden am Montagabend, dem 14. August, teils starke Gewitter mit Hagel erwartet. 54 Departements wurden von Météo France auf die Warnstufe Gelb für Gewitter gesetzt. 

    Das Wetter wird zu Beginn der Woche in weiten Teilen Frankreichs und insbesondere im Südwesten recht feucht sein. 54 Departements wurden für Montag, 14. August, auf gelbe Gewitterwarnung gesetzt. Météo France rechnet für den Abend mit Hagelschauern in den Departements Tarn-et-Garonne und Lot sowie in einem Teil der angrenzenden Departements (Haute-Garonne, Tarn, Gers, Aveyron und Lot-et-Garonne).

    „Zum Teil starke Gewitter werden vom Südwesten über die Auvergne bis zum Grand-Est zirkulieren“, kündigt Météo France in seinem neuesten Wetterbericht an. Es sei aber derzeit unmöglich, die Intensität und die Zugbahn der Unwetter genau zu kennen, daher die Einstufung in Warnstufe Gelb. Das könnte sich jedoch im Laufe des Montags ändern.

    In der südlichen Hälfte des Landes sind die Temperaturen am Montagmorgen immer noch hoch, insbesondere in den Departements Rhônes-Alpes und Haute-Loire. Um 5 Uhr morgens wurden in Lyon und Grenoble bereits 20°C und im Norden der Isère bis zu 22°C gemessen.

    In fünf Departements herrscht weiterhin Hitzewarnstufe Orange. Es handelt sich um die Departements Savoie, Isère, Rhône, Ain und Haute-Savoie, in denen die Temperaturen zwischen 34°C und 36°C schwanken dürften. Diese Hitzewelle wird voraussichtlich auch den ganzen Dienstag über anhalten. In den östlichen Pyrenäen wird eine Hitzespitze mit Höchstwerten von 37°C bis 39°C erwartet, die am Dienstag aber rasch abnehmen dürfte.