Autor: Nachrichten

  • Montpellier: 28-jährige Frau mit mehreren Messerstichen getötet – 16-Jähriger festgenommen

    Montpellier: 28-jährige Frau mit mehreren Messerstichen getötet – 16-Jähriger festgenommen

    Auf das Opfer wurde nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen etwa zehnmal eingestochen, zunächst in einem Auto und dann auf der Straße.

    Eine 28-jährige Frau wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag, den 22. August, in Montpellier mit mehreren Messerstichen getötet, berichtet der Sender France Bleu Hérault am Mittwoch. Ein 16-jähriger Verdächtiger wurde festgenommen.

    Die Tat ereignete sich im Viertel Pierre-Vives in der Stadt Montpellier. In einem Auto kam es wohl zu einer Auseinandersetzung zwischen der jungen Frau und dem Jugendlichen. Innerhalb und außerhalb des Fahrzeugs kam es dann zu den tödlichen Messerstichen. Das Opfer wurde schwer verletzt auf der Straße aufgefunden und in ernstem Zustand in ein Krankenhaus gebracht, wo die junge Frau einige Stunden später, am Dienstagabend, wegen ihrer schweren Verletzungen verstarb.

    Erste medizinische Untersuchungen deuten auf etwa zehn Messerstiche hin. Die Staatsanwaltschaft Montpellier meldete, dass für Mittwoch eine Autopsie angesetzt sei. Es wurden Ermittlungen wegen Mordes eingeleitet.

    Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Gründe für die Tat nicht bekannt. Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst, konnte aber am Dienstagnachmittag festgenommen werden. Zwei junge Frauen, beide volljährig, wurden in diesem Fall ebenfalls in Polizeigewahrsam genommen. Sie meldeten sich spontan bei der Polizei, die sie der Beihilfe zum Mord verdächtigt. Die Frauen hatten nach Ansicht der Ermittler dem Verdächtigen bei der Flucht geholfen.

  • 16 Monate altes Mädchen tot – Lebensgefährte der Mutter verhaftet

    16 Monate altes Mädchen tot – Lebensgefährte der Mutter verhaftet

    Ein 16 Monate altes Mädchen wurde am Dienstagmorgen, dem 22. August, für tot erklärt, nachdem es am vergangenen Freitag schwerverletzt aufgefunden worden war. Der Lebensgefährte der Mutter wurde wegen des Vorwurfs der Gewalt gegen das kleine Mädchen angeklagt.

    Ambre, ein 16 Monate altes Mädchen, wurde am Freitag, dem 18. August, schwerverletzt in der Wohnung ihrer Mutter in Douai aufgefunden. Die Kleine überlebte ihre Verletzungen nicht und wurde am Dienstag, dem 23. August, morgens für tot erklärt, berichtet die Zeitung Voix du Nord.

    Unmittelbar nach der Entdeckung des kleinen Mädchens wurde der Lebensgefährte der Mutter, ein 19-jähriger Mann, festgenommen und wegen Gewaltanwendung gegen ein Kleinkind angeklagt. Mit dem Tod des Kindes dürfte sich der Tatvorwurf noch ändern.

    Die Rettungskräfte, die am Freitagnachmittag in die Wohnung der Mutter gerufen wurden, versuchten, das Kind wiederzubeleben und lieferten es in die Intensivstation des Universitätskrankenhaus in Lille ein. Die Mutter, die zum Zeitpunkt des Vorfalls abwesend war, gilt als unschuldig. Der festgenommene Lebensgefährte der Mutter war der Justiz bereits wegen Drogenkonsums bekannt und wurde nach seiner Verhaftung laut Staatsanwaltschaft positiv auf Cannabis getestet.

    Der schreckliche Vorfall ereignete sich nur wenige Tage nach einem ähnlichen Fall in Seclin, wo ein zweijähriges Mädchen tot in der Wohnung seiner Mutter aufgefunden wurde. Auch der Körper dieses Kinds wies Spuren von Schlägen auf und beide Eltern wurden vorläufig festgenommen.

  • Hitzewelle: Der Dienstag stellt neuen Hitzerekord für einen Spätsommer in Frankreich auf

    Hitzewelle: Der Dienstag stellt neuen Hitzerekord für einen Spätsommer in Frankreich auf

    Der Rekord vom Montag wurde am Dienstag bereits übertroffen: der 22. August war der heißeste Tag, der in Frankreich nach einem 15. August je gemessen wurde. Mit einer nationalen Durchschnittstemperatur von 27,1 Grad.

    Dieser Wert wurde in Frankreich seit 1947 nur 24 Mal erreicht oder überschritten, hauptsächlich in den letzten 20 Jahren, und noch nie so spät im August, so Météo-France. Am Montag lag der nationale Thermoindikator (Tagesmittel der durchschnittlichen Lufttemperatur, die an 30 repräsentativen Wetterstationen des Landes gemessen wird) bei 26,63 °C, womit der bisherige Rekord vom 19. August 2012 (26,44 °C) übertroffen wurde.

  • Benzinpreise in Frankreich werden sich zwischen 1.9 Euro und 2 Euro pro Liter halten

    Benzinpreise in Frankreich werden sich zwischen 1.9 Euro und 2 Euro pro Liter halten

    Für viele Franzosen könnte die Rückkehr aus dem Urlaub teurer werden als die Hinreise. Die Kraftstoffe werden immer teurer und es ist auch keine Besserung in Sicht.

    Für viele Franzosen steht die Rückreise aus dem Urlaub an und manche fragen sich, ob sie für ihre Tankfüllung jetzt mehr bezahlen werden als auf der Hinreise. Tatsächlich sind die Benzinpreise in Frankreich in diesem Sommer gestiegen und scheinen immer unbeständiger zu werden.

    Tatsächlich muss man feststellen, dass seit dem 1. Juli und bis zum 18. August der Preis für SP-95 im Durchschnitt von 1,81 Euro pro Liter auf heute 1,93 Euro gestiegen ist. Benzin ist also seit Beginn des Sommers tatsächlich um etwas weniger als 6,5% teurer geworden.

    Der Benzinpreis in Frankreich setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: dem Preis für Rohöl auf dem Weltmarkt, der Raffinationsmarge und der Vertriebsmarge. Hinzu kommen die Mehrwertsteuer von 20% und die für Frankreich typische „Verbrauchssteuer auf Energieprodukte“ (TIPP).

    Worauf ist aber Anstieg der Kraftstoffpreise zurückzuführen?

    Erstens auf eine Steuererhöhung in Höhe von 2,1%, die direkt in die Taschen des Staates fließt. Dem gegenüber sind die Preise für den Vertrieb seit Anfang Juli nahezu konstant geblieben. Die Einzelhändler haben ihre Margen kaum verändert. Die Marge der Raffinerien allerdings ist um 27% gestiegen und der Preis pro Barrel Rohöl um 13,4%. Diese beiden Punkte machen den Großteil des Preisanstiegs aus.

    Der Preis für das Barrel Öl und die Raffineriekosten unterliegen dem Gesetz von Angebot und Nachfrage. Heute gibt es international eine sehr hohe Nachfrage. Die jüngsten Schätzungen der Internationalen Energieagentur (IAEA) zeigen, dass im Jahr 2023 der Rekord im weltweiten Ölverbrauch erneut gebrochen werden wird. Er 2022 bei 102 Millionen Barrel pro Tag und wird 2023 auf 104 Millionen Barrel pro Tag ansteigen. Die hohe Nachfrage kommt vor allem aus Südostasien und China.

    Parallel dazu erlebt der Markt einen Rückgang des Angebots, da die Länder der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) die Preise relativ hoch halten wollen. Sie lagen noch vor wenigen Wochen bei 70 US-Dollar pro Barrel und sind jetzt auf rund 85 US-Dollar pro Barrel gestiegen. Wenn das Angebot bei gleichzeitig steigender Nachfrage verringert wird, dan steigen unweigerlich die Preise.

    Auch für die kommenden Monate gibt es keinen Indikator, der darauf hindeutet, dass der Preis für Kraftstoffe sinken könnte. Im gegenteil ist es möglich, dass der Preis pro Barrel aufgrund der Nachfrage und der Produktionsbeschränkungen weiter steigen wird. Die Raffineriemargen explodieren derzeit geradezu, sie sind in den vergangenen Monaten um das 2,5-fache gestiegen, was zeigt, dass es den Märkten an Diesel und Benzin mangelt. Möglich ist allerdings, dass die Rohöl-Produzenten den Preis für ein Barrel bei 85 USD halten wollen und die Preise an den Zapfsäulen daher in naher Zukunft nicht allzu stark steigen sollten.

    Es ist also zu erwarten, dass die Benzinpreise in Frankreich weiterhin zwischen 1,9 Euro und 2 Euro pro Liter liegen werden. Experten rechnen damit, dass bis zum Jahresende der Liter Bleifrei nicht mehr als 2 Euro kosten sollte.

  • Wird die französische Regierung bald die Steuern erhöhen?

    Wird die französische Regierung bald die Steuern erhöhen?

    Die Regierung soll erwägen, einige Steuern zu erhöhen. Welche Sektoren könnten davon betroffen sein?  Eine Staatsverschuldung von 3 Billionen Euro, seit mehreren Monaten steigende Zinssätze und die Herabstufung der Bonität Frankreichs durch die Agentur Fitch. Dies sind die Gründe, die die Regierung dazu veranlassen könnten, demnächst die Steuern zu erhöhen. Pascal de Lima, Chefökonom bei CGI, erklärt auf dem Sender France 2: „Wenn eine andere Agentur Frankreichs Rating herabstufen sollte, gibt es ein wachsendes Misstrauen gegenüber Frankreich und einen Anstieg der Zinssätze für seine Anleihen. […] Wenn die Zinsen steigen, gibt es eine Verlangsamung des Wachstums.“ Die geplante Senkung der Staatsausgaben beruht insbesondere auf dem Ende des Preisdeckels für Gas und Strom, was dem Staat 14 Milliarden Euro in die Kassen spült. Das Finanzministerium erwägt jedoch auch eine Steuererhöhung für die Autobahngesellschaften, eine Erhöhung der Steuer auf Flugtickets und eine Verschärfung der Be…

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  • Hitzewelle: Bis zu 43 °C – wo wird es am Mittwoch in Frankreich am heißesten sein?

    Hitzewelle: Bis zu 43 °C – wo wird es am Mittwoch in Frankreich am heißesten sein?

    Während Frankreich eine der heißesten Wochen seiner Geschichte erlebt, werden die Temperaturen am Mittwoch, 23. August, wahrscheinlich ihren Höhepunkt erreichen. In einigen Gegenden könnten die Spitzenwerte sogar auf 43 °C steigen.

    In der heißesten Woche des Sommers 2023 brechen die Temperaturen in Frankreich jeden Tag neue Rekorde. Heute, am Mittwoch, dem 23. August, wird wohl der Höhepunkt dieser für die Jahreszeit außergewöhnlich heißen Woche erreicht.

    Den Informationen von Météo France zufolge wird die Hitzewelle im Laufe des Tages in einigen Regionen wie dem Rhonetal, dem südlichen Zentralmassiv, im Westen Aquitaniens und in Okzitanien einen außergewöhnlichen Charakter annehmen. Die erwarteten Temperaturen in diesen Regionen liegen zwischen 40 und 42 °C, wobei örtlich mit bis zu 43 °C auch neue Hitzerekorde aufgestellt werden können.

    Von Météo France für Mittwoch, 22. August, vorhergesagte Temperaturen.

    Heute Morgen gegen 5 Uhr waren die gemessenen Tiefsttemperaturen mit etwa 25 °C in Lyon, 28 °C in Nizza und Menton außergewöhnlich hoch. Der Höhepunkt der Hitzewelle in Frankreich wird für heute erwartet. In mindestens 19 französischen Departements gilt ab Mittag die höchste Hitzewarnstufe.

    Im Großen und Ganzen wird es ein sonniger Tag in ganz Frankreich. Einige Wolken werden am Nachmittag im Westen des Landes auftauchen, bevor sie sich am frühen Abend über das ganze Land verbreiten werden. Im Gegensatz dazu wird die Nacht fast über ganz Frankreich sternenklar sein, mit Ausnahme der Bretagne, wo in der Nacht mögliche Gewitter erwartet werden.

    Im Südwesten wird der heutige Tag wieder extrem heiß. Der Vormittag ist geprägt von einer brennenden Sonne in der gesamten Region, die das Thermometer sehr schnell ansteigen lässt – und das schon am frühen Morgen. Am Nachmittag könnten in den nördlichen Teilen Südfrankreichs einige gewittrige Schauer auftreten. Die Höchsttemperaturen werden extrem hoch sein, in mehreren Städten wie Montauban, Carcassonne, Castres, Nîmes oder auch Toulouse wird die 42 °C-Marke erreicht. Der Temperaturrekord des heutigen Tages wird jedoch wahrscheinlich in Alès aufgestellt, wo am Nachmittag die Rekordmarke von 43 °C erreicht werden kann.

  • Unruhen nach Nahels Tod: 5 zerstörte Schulen werden zu Beginn des neuen Schuljahres nicht öffnen

    Unruhen nach Nahels Tod: 5 zerstörte Schulen werden zu Beginn des neuen Schuljahres nicht öffnen

    Der neue französische Bildungsminister Gabriel Attal erinnerte am Dienstag daran, dass es an 250 Schulen zu erheblichen Sachbeschädigungen gekommen sei. Rund 650 Schülerinnen und Schüler werden das neue Schuljahr nicht in ihrer Schule beginnen können. Von den 13 Schulen, die während der Unruhen nach dem Tod des 17-jährigen Nahel besonders stark beschädigt wurden, werden fünf zum Schuljahresbeginn nicht geöffnet werden können, wie Bildungsminister Gabriel Attal am Dienstag, dem 22. August, bekannt gab. Es handelt sich um die Vorschulen Jean-Zay in Mâcon (Saône-et-Loire), Robert-Desnos in Petit-Quevilly (Seine-Maritime) und Etang-des-Noës in La Verrière (Yvelines) sowie die Grundschulen Marguerite-Perey (Straßburg) und Bois-de-l’Etang (La Verrière), so das Bildungsministerium. „Während der Unruhen wurden 250 schulische Einrichtungen beschädigt. Von diesen 250 Schulen wurde in 60 Schulen ein Feuer gelegt, und von diesen 60 Schulen wurden 13 besonders stark beschädigt“, erklärte der frisch…

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  • Montag war der heißeste jemals nach einem 15. August in Frankreich gemessene Tag

    Montag war der heißeste jemals nach einem 15. August in Frankreich gemessene Tag

    Frankreich erlebt in diesen Tagen die heißeste Woche des Sommers 2023. Météo France gab bekannt, dass Montag, der 21. August, der bisher heißeste Tag war, der je nach einem 15. August in Frankreich gemessen wurde.

    Frankreich erlebt derzeit die heißeste Woche des Sommers 2023. Die Hitzewelle betrifft derzeit mindestens zwei Drittel des südlichen Teils des Landes, und zwar mit einer für den Spätsommer rekordverdächtigen Intensität. Ab Mittag des 23. Augusts werden wahrscheinlich 20 Departements auf die Warnstufe „Rot“ wegen aussergewöhnlicher Wärmebelastung gesetzt. Météo France ruft die in diesen Regionen lebenden Menschen zu äußerster Wachsamkeit auf.

    Am Montag, dem 21. August, erlebte Frankreich den bisher heißesten Tag nach einem 15. August mit einem nationalen durchschnittlichen Wärmeindikator, der laut Météo France 26,63 °C erreichte. Ein Wert, der 5,8 °C über der Normalen für die Jahreszeit liegt – und der Höhepunkt der Hitzewelle ist noch nicht überschritten.

    Tatsächlich erreichten die Temperaturen in Frankreich für die Jahreszeit Rekordwerte, die örtlich die 40 °C-Marke überschritten. Am Montagnachmittag, dem 21. August, wurde um 17 Uhr in der Gemeinde Nyons im Departement Drôme eine Temperatur von 42,4 °C gemessen. Dies stellt den absoluten Rekord für diese Wetterstation dar.

    Extreme Werte für einen August, die in einigen Fällen sogar die bisherigen Rekorde der Hitzewellen von 2003 oder 2012 übertrafen. Beispielsweise stieg das Thermometer in Saint-Laurent-du-Pape in der Ardèche auf 41,9 °C, während der bisherige Rekord aus dem Jahr 2003 „nur“ 41 °C betrug.

    Ein weiteres Problem sind die Nächte. Auch nach Sonnenuntergang kühlt die Luft kaum ab und es wurden von Météo France für eine Augustnacht sehr hohe Temperaturen gemessen. Zur kühlsten Zeit des Tages wurden in Perpignan 29,1 °C und in Nizza 27 °C gemessen.

  • Erneut Schießerei in Toulouse: 16-Jähriger angeschossen – Täter auf der Flucht

    Erneut Schießerei in Toulouse: 16-Jähriger angeschossen – Täter auf der Flucht

    Am Montagabend, 21. August, wurde ein 16-jähriger Jugendlicher in der Notaufnahme des Krankenhauses Purpan in Toulouse behandelt. Er wies eine Schusswunde auf und sein Gesundheitszustand wurde als besorgniserregend eingestuft. Der oder die Schützen werden gesucht.

    In den letzten Wochen gab es in Toulouse eine Reihe von Schießereien. Das Viertel Empalot ist bekannt für den Handel von Drogen, was zu regelmäßigen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Banden führt. Am Montagabend gegen 23.30 Uhr wurden die Rettungskräfte und die Polizei alarmiert, weil in der Rue Bir Hakeim Schüsse gefallen waren. Als die Polizei am Tatort eintraf, wurde zunächst kein Opfer gefunden.

    Erst im Laufe des Abends fanden die Ermittler durch Querverweise und Nachforschungen heraus, dass ein 16-jähriges Opfer von Bekannten in die Notaufnahme des Krankenhauses Purpan in Toulouse gebracht worden war. Bei seiner Einlieferung wies der Jugendliche eine Schusswunde im Bauchbereich auf. Die Verletzung wurde von den Ärzten als besorgniserregend eingestuft.

    Die Umstände dieser neuen Schießerei sind derzeit noch völlig unklar. Zeugen zufolge soll ein Auto am Tatort vorgefahren sein, bevor einer der Insassen von einer Waffe Gebrauch machte.

    In den letzten Tagen kam es in Toulouse zu einer Reihe von Schießereien. Erst am frühen Nachmittag des 20. August wurde eine Person auf der Place André Abbal angeschossen. Ein 17-jähriger junger Mann wurde von einer Kugel in der Leistengegend getroffen. Seit Beginn der letzten Woche wurden in Toulouse bereits vier Personen durch Schüsse verletzt.

  • Waldbrand: 140 Hektar im Departement Hautes-Alpes verbrannt

    Waldbrand: 140 Hektar im Departement Hautes-Alpes verbrannt

    Hitze und Trockenheit ergeben einen explosiven Cocktail, der Brände begünstigt. In den Hautes-Alpes brannten jetzt 140 Hektar Wald ab. Das Feuer brach am späten Sonntagnachmittag, dem 20. August, aus. 250 Feuerwehrleute sind noch immer im Einsatz.

    Seit fast 48 Stunden sind die Feuerwehrleute im Einsatz, um einen Waldbrand in der Gegend von Chanousse zu löschen. Mehr als 140 Hektar Land sind bereits in Rauch aufgegangen, bislang sind glücklicherweise keine Häuser betroffen. 250 Feuerwehrleute sind in dem dicht bewaldeten und steilen Gebiet im Departement Hautes-Alpes im Einsatz. Um zu verhindern, dass sich das Feuer noch weiter ausbreitet, bombardieren Löschflugzeuge die Bäume mit rosafarbenen Wasser. Die Farbe kommt von einem Retardant, „ein Produkt, das eine kohlenstoffhaltige Schicht auf die Pflanzen legt“, erklärt Hauptmann Mathilde, Leiterin des Einsatzkommandos der Feuerwehr. Wenn das Feuer wieder aufflammt, kann es durch dieses Produkt verlangsamt oder gar gestoppt werden.

    Ein langwieriger Kampf gegen die Flammen

    Der Kampf gegen das Flammenmeer ist ein nervenaufreibender Einsatz. Etwas Ruhe zu finden, ist für diese Feuerwehrleute daher sehr wichtig. Ein ehemaliger Kollege, der sich bereits im Ruhestand befindet, bereitet Snacks zu. 1.200 Sandwiches wurden für Mittag gemacht, und auch alle anderen Mahlzeiten des Tages werden vorbereitet. Das ständige Ballett der Hubschrauber und Löschflugzeuge wird noch die nächsten Stunden anhalten, denn dieser Brand ist bereits jetzt der größte, den es in den Hautes-Alpes in den letzten 20 Jahren gegeben hat.