Autor: Nachrichten

  • Die Hitzewelle in Frankreich neigt sich ihrem Ende zu – die Vorhersagen für Donnerstag

    Die Hitzewelle in Frankreich neigt sich ihrem Ende zu – die Vorhersagen für Donnerstag

    Frankreich hat die heißeste Woche des Sommers 2023 erlebt und verzeichnet seit einigen Tagen Rekordtemperaturen. Der Donnerstag, 24. August, markiert das Ende der Hitzewelle, auch wenn der Tag in vielen Regionen immer noch sehr heiß ist.

    Frankreich erlebt die heißeste Woche des Sommers 2023 und die Temperaturen am Donnerstag, dem 24. August, werden immer noch sehr hoch bleiben, aber die gestrigen Extreme wohl nicht wiederholen. In 17 französischen Departements herrscht auch heute weiterhin die Hitzewarnung Rot. Météo France ruft die Menschen weiterhin zu größter Vorsicht auf.

    Nach Angaben von Météo France wird die Hitzewelle heute noch über den südlichen zwei Dritteln des Landes zu spüren sein und hat zum Beispiel Rhonetal, dem südlichen Zentralmassiv, der östlichen Aquitaine und Okzitanien immer noch Ausnahmecharakter. Die Höchsttemperaturen, die im Laufe des Tages erwartet werden, bewegen sich heute zwischen 38 und 40°C. Die hitze schwächt sich im gesamten Land aber leicht ab, bevor sie morgen hoffentlich vollständig zu Ende geht.

    Am Donnerstagvormittag dominiert die Sonne in der südliche Hälfte des Landes, während es im Norden zu Gewittern mit Hagelschlag kommen kann. Die Frühtemperaturen waren im Süden des Landes immer noch sehr hoch und lagen im Durchschnitt bei 28 °C.

    Im Norden sind die Temperaturen im Vergleich zu gestern mit dem Eintreffen der Gewitter stark gesunken. Am Nachmittag konzentrieren sich die gewittrigen Schauer auf die Mitte und den Osten Frankreichs. Im Süden dominiert trotz des Auftauchens einiger Wolken noch weitgehend die Sonne. Die erwarteten Höchsttemperaturen werden voraussichtlich nicht über 40 °C steigen und sich im Norden Frankreichs bei höchstens 29 °C stabilisieren.

    Am Abend werden sich die Gewitter auflösen. Eine Wolkendecke wird fast das ganze Land überziehen und das Thermometer wird im. Süden auf maximal 34 °C sinken. Die Nacht wird nicht sternenklar sein und gewittrige Schauer werden noch die Mitte und den Norden Frankreichs treffen.

  • Wieder Schiesserei in Nîmes: 18-Jähriger wird im Viertel Pissevin erschossen

    Wieder Schiesserei in Nîmes: 18-Jähriger wird im Viertel Pissevin erschossen

    In demselben Viertel starb in der Nacht von Montag auf Dienstag ein zehnjähriges Kind bei einer Schießerei. Der französische Innenminister Gérald Darmanin wird am Freitag nach Nîmes reisen, kündigt sein Ministerium an.

    Ein 18-jähriger Mann ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, den 24. August, im Viertel Pissevin in Nîmes (Gard) erschossen worden. Das Opfer war der Polizei unter anderem wegen Drogenhandels bekannt.

    Die Rettungskräfte wurden gegen 3.40 Uhr in die Rue Lulli gerufen. Der junge Mann wurde in den Bauch getroffen und erlag eine Stunde später seinen schweren Verletzungen. Am Tatort fand die Polizei zwei Geschosshülsen mit unterschiedlichem Kaliber.

    In demselben Viertel war in der Nacht von Montag auf Dienstag der zehnjährige Fayed bei einer Schießerei ums Leben gekommen. Mitglieder der CRS 8, einer auf die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung in städtischen Gebieten spezialisierten Polizeieinheit, sind seit Dienstag dort eingesetzt. Richard Schieven, stellvertretender Bürgermeister von Nîmes und zuständig für Sicherheitsfragen, fordert Innenminister Gérald Darmanin auf, nach Nîmes zu kommen. „Sein Platz ist neben uns“, so Richard Schieven. Das Innenministerium kündigte an, dass der Minister am Freitag, 25. August, vor Ort sein wird.

    Sandy Issartel, Departementssekretärin der Polizeigewerkschaft SGP Police, sagte am Donnerstag auf France Bleu Gard Lozère: „Wir brauchen mindestens 50 bis 100 zusätzliche Polizisten“. Sie fordert dauerhafte Einstellungen und nicht nur eine zeitweilige Verstärkung.

  • Departement Hautes-Alpes: Feuer zerstört Häuser – ein Weiler wird evakuiert

    Departement Hautes-Alpes: Feuer zerstört Häuser – ein Weiler wird evakuiert

    In der Nähe von Crots im Departement Hautes-Alpes brach am Mittwoch, dem 23. August, ein Waldbrand aus.

    In Crots (Hautes-Alpes) wurden bei einem Brand am Mittwoch, dem 23. August, mehrere Häuser zerstört. „Der Himmel hat sich bedeckt und es regnet gerade vor Ort, was ein ziemlich gutes Omen ist. Das Feuer ist zu dieser Stunde noch aktiv und wird vom Wind immer wieder angefacht“, berichtet der Sender France 2 live aus der betroffenen Gemeinde. Der Vegetationsbrand brach gegen 14 Uhr in der Nähe des Dorfes Crots (Hautes-Alpes) und in der Nähe des Sees Serre-Ponçon aus.

    Rund 100 Feuerwehrleute wurden mobilisiert.
    Es soll eine landwirtschaftlichen Maschine gewesen sein, die den Brand ausgelöst hat. Seitdem fressen sich die Flammen durch das Bergmassiv. „Sie haben sich bereits auf 30 Hektar ausgebreitet. Bisher sind drei Häuser von dem Brand betroffen“, berichtet der Journalist des Senders France 2. Ein Weiler mit einigen Häusern und einige Wanderer wurden evakuiert. „Aber das Dorf Crots selbst scheint nicht mehr auf dem Weg des Feuers zu liegen, das sich eher in Richtung der Höhenzüge bewegt. Rund 100 Feuerwehrleute aus den Hautes-Alpes sind mit zahlreichen Löschfahrzeugen im Einsatz“.

  • Bildung: Emmanuel Macron fordert für Schüler mit Schwierigkeiten Schulbeginn „ab dem 20. August“

    Bildung: Emmanuel Macron fordert für Schüler mit Schwierigkeiten Schulbeginn „ab dem 20. August“

    In einem Interview mit der Zeitung „Le Point“, das am Mittwoch veröffentlicht wurde, sprach sich der Staatschef außerdem für „Anpassungen“ bei den Terminen der Abiturprüfungen aus. Macron will neue Prioritäten im Bildungsbereich setzen. Fast eineinhalb Jahre nach seiner Wiederwahl sprach Emmanuel Macron in einem langen Interview mit der Zeitung Le Point, das am Mittwoch, dem 23. August veröffentlicht wurde, über das Thema Schule und Bildung. Angesichts des bevorstehenden Schulbeginns sprach er sich dafür aus, dass dieser in Zukunft für bestimmte Schüler „bereits auf den 20. August“ vorgezogen wird. Dies betreffe Jugendliche, „die es brauchen“ und die zuvor entsprechend „beurteilt“ worden seien, um „aufholen“ zu können. „Es gibt zu viele Ferien und zu vollgepackte Schultage“, so Emmanuel Macron. der französische Präsident spricht auch über die Abiturprüfungen, die 2023 erstmals bereits im März begannen. Sie dürften nicht „so früh im Jahr“ stattfinden, meint der Staatschef. „Der Minister…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Franzosen auf der Suche nach Abkühlung fahren in die Bretagne und die Normandie

    Franzosen auf der Suche nach Abkühlung fahren in die Bretagne und die Normandie

    Touristen und Urlauber fliehen vor der großen Hitze in die Bretagne oder die Normandie. Die Hitzekuppel über dem Süden bringt der Tourismusbranche in diesen Regionen des Nordens Glück.

    Am Strand von Pléneuf-Val-André in der Region Côtes-d’Armor gibt es keine Sonnenschirme. Der Wind weht und es ist nicht wärmer als 22 °C. Auf dem Campingplatz der Gemeinde genießen die Touristen die kühle bretonische Luft. „Wir sind sehr glücklich, hier zu sein, nur 22 oder 23 °C zu haben, das ist wirklich toll“, freut sich einer von ihnen auf dem Sender France 3. „Es ist gut, es ist luftig, nachts ist es kühl (…) Wir hatten gesagt, dass wir vielleicht morgen wieder abreisen würden, aber nein, wir bleiben noch ein bisschen“, sagt ein anderer.

    Milde Temperaturen
    Die gleiche Anziehungskraft auf die Touristen hat dieses Jahr die Küste der Normandie. Auch hier flieht man vor der großen Hitze, die im Rest des Landes herrscht. Am Strand von Luc-sur-Mer entdeckt eine Frau aus der Auvergne die Vorteile der Region: „Wir haben nicht die Folgen der Hitze. Ich weiß, dass in der Auvergne meine Nachbarin heute Morgen 35 °C hatte, mir geht es besser, ich hatte nur 21 °C, das ist top.“ Am Mittwoch, dem 23. August, war es in der Normandie nicht mehr als 21 °C warm, weit entfernt von der Hitzewelle, die zur Zeit gerade den größten Teil Frankreichs heimsucht.

  • Frankreich: Warum wird die Grundsteuer in diesem Jahr so deutlich in die Höhe gehen?

    Frankreich: Warum wird die Grundsteuer in diesem Jahr so deutlich in die Höhe gehen?

    Jetzt ist es bestätigt: Für Hausbesitzer in Frankreich wird die Grundsteuer in diesem Jahr deutlich steigen, obwohl sie bereits 2022 erhöht wurde. Eine Steigerung von mindestens 7,1% ist zu erwarten, die hauptsächlich mit der Inflation zusammenhängt. Je nach Wohnort kann die Erhöhung jedoch noch weitaus höher ausfallen.

    Hausbesitzer werden im Herbst 2023 eine weitere Erhöhung der Grundsteuer erleben. Sie müssen sich in diesem Jahr auf eine Erhöhung von mindestens 7,1 % einstellen, die hauptsächlich auf die Inflation zurückzuführen ist. Und in einigen Gemeinden wird sie noch höher ausfallen.

    für das Jahr 2023 hat der französische Staat die Grundsteuer für alle Eigentümer um 7,1 % erhöht. Diese Erhöhung ist darauf zurückzuführen, dass der sogenannte Mietwert einer Immobilie an die Inflation angepasst wird.

    Zu dieser Erhöhung kommen noch die in den kommunalen Haushalten festgelegten Aufwertungen hinzu. Das ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass die bisherige Wohnsteuer auf Hauptwohnsitze im Herbst endgültig abgeschafft wird.

    Da den Gemeinden die Einnahmen durch die Wohnsteuer – immerhin 16,5 Milliarden Euro – nun fehlt, steht ihnen nur noch die Grundsteuer zur Verfügung, um ihre Gemeindehaushalte zu stabilisieren.

    So stieg beispielsweise die Grundsteuer in Marseille im Jahr 2022 um 17,4 %, während die Erhöhung in Paris sehr moderat ausfiel. In diesem Jahr jedoch wird in der Hauptstadt ein Rekordanstieg der Grundsteuer von 52% erwartet. Trotzdem bleibt die Höhe der Pariser Steuer insgesamt unter dem nationalen Durchschnitt.

    Fast jede fünfte Gemeinde mit mehr als 40.000 Einwohnern wird im Jahr 2023 den Satz der Grundsteuer zusätzlich zu den allgemeinen Aufwertungen um mindestens 7,1 % erhöhen.

    In Grenoble beispielsweise bedeutet dies eine Erhöhung um 25%, in Metz um 14,3% oder in Lyon um 9%. Einige Städte wie Lille oder Toulouse werden hingegen keine Änderungen vornehmen und die Grundsteuer wird nur in Höhe der vom Staat beschlossenen Aufwertung des Mietwerts (7,1 %) erhöht.

  • Hitzewelle: In Toulouse wurde am Mittwoch die 42 °C-Marke überschritten – neuer Rekord

    Hitzewelle: In Toulouse wurde am Mittwoch die 42 °C-Marke überschritten – neuer Rekord

    Météo France registrierte an der Station Blagnac (Haute-Garonne) am Mittwoch um 15 Uhr eine Lufttemperatur von 41,3 °C. Damit wurde der bisherige Rekord von 40,7 °C vom 4. August 2003 überschritten. Um 17 Uhr lag die Temperatur dann schon bei 42,3 °C. Und laut den Daten der Wetterstationen von Toulouse Métropole war es am Mittwoch um 17:30 Uhr in Toulouse im Stadtteil La Cépière 42,7 °C heiss.

    Nach 20 Jahren wurde am Mittwoch, dem 23. August, im Großraum Toulouse ein neuer Hitzerekord aufgestellt, wie Météo France mitteilt. „Die Temperaturen stiegen bis auf 41,3 °C um 15 Uhr in Blagnac. Der bisherige Rekord stammte vom 4. August 2003, als die Lufttemperatur 40,7 °C erreichte. Auch in Saint-Félix-Lauragais wurde heute der Hitzerekord gebrochen, es wurden 40 °C überschritten, der bisherige Rekord datiert vom 25. Juli 2006 mit 38,1 °C“, meldete Jean-Frédéric Bondet, Beratungsprognostiker im interregionalen Zentrum von Météo France am Mittwoch kurz nach 15 Uhr.

    Nur zwei Stunden später, um 17 Uhr wurden in Blagnac 42,3°C gemessen und damit laut Météo France „der Hitzerekord für alle Monate seit 1947 in Blagnac pulverisiert“.

    Das Departement Haute-Garonne, das nach Juni 2022 zum zweiten Mal unter „roter“ Hitzewarnung steht, hat am Mittwoch, 23. August, überall im Departement eine Reihe von Hitzerekorden zu verzeichnen gehabt. Das wird sich möglicherweise auch am Donnerstag, dem 24. August, fortsetzen, bevor am Abend einige Gewittern erwartet werden.

    Um 17:30 Uhr am Mittwoch betrug die Temperatur laut den Daten der Wetterstationen von Toulouse Métropole in Toulouse im Stadtteil La Cépière 42,7°C.

    Neben den Höchstwerten am Tag wurden in der Nacht auch noch nie zuvor erreichte Temperaturen verzeichnet. Am kühlsten waren noch die 25 °C in Saint-Félix-Lauragais, während die höchste jemals gemessene Tiefsttemperatur bis dahin bei 23,2 °C am 16. Juli 2022 lag. In Blagnac lag der Rekord bei 24,1 °C, nicht weit entfernt vom absoluten Rekord von 24,6 °C.

    Die Nacht war besonders heiß, um Mitternacht wurden in Blagnac 30,7 °C und in Francazal 30 °C gemessen. In der kommenden Nacht wird es sicherlich ähnlich sein, denn erst ab Freitag sollen die Temperaturen wieder sinken.

  • Gefängnis in Perpignan: Gericht verurteilt französischen Staat wegen Unmenschlichkeit

    Gefängnis in Perpignan: Gericht verurteilt französischen Staat wegen Unmenschlichkeit

    Die Belegungsrate im Gefängnis von Perpignan liegt bei 280 % bei den Männern. Das Verwaltungsgericht von Montpellier verurteilt den französischen Staat nun wegen „unmenschlicher und erniedrigender Behandlung“.

    Das Verwaltungsgericht in Montpellier verurteilt den französischen Staat wegen „unmenschlicher und erniedrigender Behandlung“ der Insassen im Gefängnis von Perpignan, berichtete am Mittwoch, dem 23. August der Sender France Bleu Roussillon. Das Gericht entschied am Dienstagabend, 22. August, dass der Zustand der Räumlichkeiten und die Haftbedingungen das Leben der Häftlinge sowie ihr Recht, nicht misshandelt zu werden, verletzen.

    Bei seiner Entscheidung stützte sich das Gericht auf den Jahresbericht der Generalkontrolleurin der französischen Haftanstalten, der am 11. Mai veröffentlicht wurde und in dem sie die „schuldhafte Trägheit“ des Staates angesichts der hohen Überbelegung der Gefängnisse in Frankreich kritisierte. Außerdem sagte die Generalkontrolleurin Dominique Simonnot im Juli im Sender France Bleu Roussillon, dass das Gefängnis in Perpignan „das schlimmste“ sei, das sie je besucht habe.

    Zu den problematischen Punkten gehört insbesondere die Belegungsrate. France Bleu Roussillon berichtet, dass die Belegung des Gefängniszentrums (das vor 36 Jahren gebaut wurde) bei den Männern 280 % beträgt. Mehr als 300 Häftlinge belegen dort die etwa 130 vorgesehenen Plätze. Einige schlafen auf Matratzen, die auf dem Boden liegen und von Bettwanzen befallen sind. Schimmel ist an den Wänden und in den Toiletten zu sehen, die häufig verstopft sind. Fenster sind zerbrochen und das Stromnetz gilt als defekt.

    Neben der Belegungsquote und den Haftbedingungen wies das Gericht auch auf die Misshandlung von Häftlingen im Disziplinarbereich hin. Während Matthieu Quinquis – der Anwalt der französischen Sektion der Internationalen Beobachtungsstelle für Gefängnisse (OIP) und einer der Anwälte, die das Verfahren initiiert hatten – behauptete, dass einige Aufseher „die Gefangenen erniedrigen, ihnen nicht jeden Tag ihr Essen geben und sie einschüchtern“, wies Johann Reig, Vertreter der Gewerkschaft Ufap-Unsa Justice in Okzitanien, diese Vorwürfe zurück: „Die Gefangenen in diesem Gefängnis gelten als gewalttätig, es ist sehr schwierig, dort zu arbeiten. Ausserdem werden die Gänge gefilmt, die Videos können angeschaut werden, um festzustellen, dass alles normal abläuft“.

    Der Richter fordert den Staat nun auf, eine Reihe von Sofortmaßnahmen zu ergreifen: Renovierungsarbeiten in den Zellen, Maßnahmen gegen die Brandgefahr sowie eine gründliche Untersuchung im Disziplinarbereich, um die Funktionsweise und das Verhalten der Aufseher zu überprüfen. In Bezug auf die Forderung der Kläger, dass keine neuen Häftlinge aufgenommen werden sollten, traf der Richter keine Entscheidung. Anwalt Matthieu Quinquis erklärt, dass „der Richter der Ansicht ist, dass es nicht in seiner Macht steht, die Inhaftierungen auszusetzen“. Eine Entscheidung, mit der er nicht einverstanden ist: „Wir werden die Frage daher in den nächsten Wochen vor den Staatsrat bringen“.

    Auf Anfrage von France Bleu Roussillon haben sich die Leitung der Strafvollzugsanstalt und das Justizministerium bislang nicht zu dem Urteil geäußert.

    Am Mittwoch, dem 16. August, hatten die Internationale Beobachtungsstelle für Gefängnisse (OIP) und die Vereinigung der Anwälte für die Verteidigung der Rechte von Gefangenen (A3D) das Verwaltungsgericht aufgefordert, eine Aussetzung neuer Inhaftierungen in der überfüllten Strafvollzugsanstalt Perpignan sowie eine Verbesserung der Haftbedingungen anzuordnen. Die beiden Verbände hatten daher beim Verwaltungsgericht Montpellier zunächst eine einstweilige Verfügung beantragt.

  • Im Badeanzug auf dem Boot usw. – Urlaubsbilder von Emmanuel und Brigitte Macron

    Im Badeanzug auf dem Boot usw. – Urlaubsbilder von Emmanuel und Brigitte Macron

    Die offizielle Fotografin der Präsidentschaft hat heute mehrere Schnappschüsse aus dem Urlaub von Emmanuel und Brigitte Macron im Fort de Brégançon veröffentlicht. Wie jeden Sommer besuchten Emmanuel und Brigitte Macron im Ferienmonat August das Fort de Brégançon, das sich in der Gemeinde Bormes-les-Mimosas im Département Var befindet. Während der mehrtägigen Auszeit wurde das Paar von Soazig de La Moissonnière, der offiziellen Fotografin der Präsidentschaft, begleitet. Diese veröffentlichte jetzt einige Schnappschüsse der Sommerpause des französischen Präsidentenpaares. Auf den Bildern sieht man das Staatsoberhaupt bei der Arbeit am Computer, beim Seilspringen im Fitnessstudio des Forts oder beim Schlendern mit nacktem Oberkörper durch eine Gasse. Auf einem anderen Bild genießt das Paar die Sonne auf einem Boot. Er trägt eine schwarzen Badehose. Die First Lady trägt eine Sonnenbrille, eine weiße Kappe auf dem Kopf und einen Taucheranzug. Ein weiteres Bild zeigt den Präsidenten beim Su…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Frau kehrt aus dem Urlaub zurück – ein Fremder hat sich zwischenzeitlich bei ihr einquartiert

    Frau kehrt aus dem Urlaub zurück – ein Fremder hat sich zwischenzeitlich bei ihr einquartiert

    Eine Frau wurde bei ihrer Rückkehr aus dem Urlaub negativ überrascht. Während ihrer Abwesenheit hat sich ein Unbekannter in ihrer Wohnung einquartiert. Die Rückkehr aus dem Urlaub ist für diese Frau sehr schwer zu verkraften. Nachdem sie einige Wochen lang die Sonne genossen hatte, musste die 46-Jährige feststellen, dass sich jemand in ihrer Wohnung eingenistet hatte! Alles Anfang August. Die 46-Jährige fährt, wie viele andere Franzosen auch, in den Urlaub, um auf andere Gedanken zu kommen. Dieser Urlaub dauerte nur etwas mehr als zehn Tage. Am 22. August kehrt die Bewohnerin von Tournefeuille im Westen von Toulouse nach Hause zurück. Als sie dort ankommt, erlebt sie eine böse Überraschung: Eines ihrer Fenster ist aufgebrochen. Sie denkt natürlich sofort, dass es sich um einen Einbruch handelt, aber nach einer kurzen Untersuchung ihrer Wohnung kommt ein ganz anderer Verdacht auf. Die Frau findet bei der Überprüfung der Wohnung in einem der Zimmer zahlreiche Kleidungsstücke eines Mannes, die bei ihrer Abreise natürlich noch nicht da waren. Daher kommt die Frau zu dem Schluss, dass sich während ihrer Abwesenheit ein Fremder bei ihr eingenistet hat. Nur wenig später bestätigt sich der Verdacht, denn eine Person betritt das Grundstück! Die empörte Frau fordert den Mann auf, das Gelände sofort zu verlassen, aber der Hausbesetzer weigert sich. Schließlich verständigt sie die Polizei. Die Polizisten nehmen den Mann schließlich fest. Der 24-jährige Obdachlose wird derzeit im Zentralkommissariat verhört. Die Bewohnerin will voraussichtlich eine Anzeige erstatten.