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  • Unwetter in Frankreich: Heftige Regenfälle ergossen sich über drei Departements

    Unwetter in Frankreich: Heftige Regenfälle ergossen sich über drei Departements

    Schwere Regenfälle trafen am Montag, dem 18. September, die Regionen Ardèche, Drôme und Isère. Zahlreiche Dörfer wurden überschwemmt und Bewohner mussten aus ihren Häusern gerettet und evakuiert werden.

    Am späten Vormittag am Montag, dem 18. September, verwandeln sich die Straßen in der Drôme plötzlich in reißende Flüsse. Einige Autofahrer bleiben in den Wassermassen gefangen. Sintflutartige Regenfälle und Windböen brechen herein – die Anzeichen für ein besonders heftiges stationäres Gewitter. Innerhalb weniger Stunden fielen in der Drôme mehr als doppelt so viele Niederschläge wie normalerweise im September.

    Überschwemmungen und Erdrutsche
    In Tain-l’Hermitage (Drôme) ergoss sich der Schlamm eines überschwemmten Feldes über die Autos auf der angrenzenden Autobahn. Die A7 blieb mehrere Stunden lang für den Verkehr gesperrt. Im Departement Ardèche führten die Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen. In dem Dorf Vion (Ardèche) rückte die Feuerwehr zu einem Einsatz nach dem anderen aus. Ein Bach war über die Ufer getreten und die Wassermassen stürzten die Hauptstraße hinunter. „Es ist das erste Mal in den 40 Jahren, die wir hier leben, dass wir so etwas sehen“, sagt eine Anwohnerin gegenüber dem Sender Franceinfo. Auch die Region Isère war von den extrem starken Regenfällen betroffen.

  • Mobbing: Nach Selbstmord der 15-jährigen Tochter klagen Eltern in Frankreich gegen TikTok

    Mobbing: Nach Selbstmord der 15-jährigen Tochter klagen Eltern in Frankreich gegen TikTok

    Die Eltern der 15-jährigen Marie, einer Jugendlichen aus dem Departement Bouches-du-Rhône, haben nach dem Selbstmord ihrer Tochter im Jahr 2021 nun Klage gegen TikTok eingereicht. Die junge Frau war auf TikTok wegen ihres Gewichts gemobbt worden. Die Klage ist eine Premiere in Frankreich. „TikTok tr…

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  • Castres: Zwei Jugendliche im Alter von 15 und 20 Jahren durch Schüsse verletzt

    Castres: Zwei Jugendliche im Alter von 15 und 20 Jahren durch Schüsse verletzt

    Vermummte Personen schossen in der Nacht von Samstag auf Sonntag drei Mal auf Jugendliche im Viertel AIllot in Castres (Departement Tarn). Zwei der Jugendlichen im Alter von 15 und 20 Jahren wurden leicht verletzt. Eine „Schießerei“, die mit einem Revierkrieg des Drogenhandels in Verbindung stehen könnte.

    Glücklicherweise wurden die Opfer nur leicht verletzt. Die Folgen diser Tat, die wie eine Abrechnung im Zusammenhang mit dem Drogenhandel in Castres aussieht, hätten jedoch weitaus schwerwiegender sein können.

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag, gegen 2 Uhr morgens, schoss ein „Kommando“, bestehend aus mindestens zwei vermummten und mit Schrotflinten bewaffneten Personen mindestens drei Mal auf mindestens zweimehrere Jugendliche aus dem Viertel. Die beiden Opfer, zwei junge Männer im Alter von 15 und 20 Jahren, wurden von Rettungskräften versorgt, sie erlitten Kopfverletzungen. Ihre Verletzungen waren jedoch glücklicherweise nur oberflächlich. Die Schrotkugeln wurden entfernt und sie konnten das Krankenhaus wieder verlassen, um noch in der Nacht von der Polizei befragt zu werden.

    Bei dieser Kommandoaktion gab es fast ein Kollateralopfer. Tatsächlich wurden Bleikugeln auf einen PVC-Rollladen einer Wohnung in einem an den Tatort grenzenden Gebäude gefunden. Der Fensterladen vor dem Schlafzimmer eines Mieters, der bei offenem Fenster schlief, wurde von einer Schrotladung getroffen. Der Bewohner der Wohnung wurde von PVC-Splittern getroffen, ohne jedoch verletzt zu werden.

    Die Ermittlungen sind im Gange und die Behörden hoffen auf einen schnellen Abschluss, um eine Eskalation zu verhindern. Denn es ist nicht das erste Mal, dass in den letzten Monaten Schüsse in Castres zu hören waren. Die Polizei geht davon aus, dass es einen Revierkampf im Zusammenhang mit dem Drogenhandel gibt.

    Ende 2022 wurden bei einem Schlag gegen den Kokainhandel in Castres mehrere Personen festgenommen, darunter ein 22-jähriger Mann, der als Kopf des Netzwerks galt, selbst Ziel einer Schießerei war und im April dieses Jahres vom Strafgericht in Castres zu drei Jahren Haft verurteilt wurde.

  • Französischer Innenminister Gérald Darmanin spricht in Rom mit Amtskollegen über Migrantenkrise

    Französischer Innenminister Gérald Darmanin spricht in Rom mit Amtskollegen über Migrantenkrise

    Der französische Innenminister Gérald Darmanin wird am Montagabend, den 18. September, in Rom mit seinem italienischen Amtskollegen über die Migrationskrise sprechen, mit der die italienische Insel Lampedusa derzeit konfrontiert ist. Die italienische Insel Lampedusa sieht sich derzeit mit einem massiven Zustrom von Migranten konfrontiert. In der vergangenen Woche landeten innerhalb von nur 3 Tagen fast 8.500 Menschen auf der Insel. Der Sender France 2 berichtet, dass Innenminister Gérald Darmanin bereits heute Abend in Rom sein wird, um mit seinem italienischen Amtskollegen über dieses Problem zu sprechen. Emmanuel Macron hat sich mit Giorgia Meloni ausgetauscht.Rechte und extreme Rechte haben in Frankreich das Problem aufgegriffen. So hat zum Beispiel Marion Maréchal von der rechtsextremen Partei Reconquête am vergangenen Wochenende Lampedusa besucht. Am Sonntag sah man dann auch Marine Le Pen (Rassemblement National) an der Seite von Matteo Salvini, wie sie von einer ‚migrantischen Ü…

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  • Frankreich: Verkauf von Treibstoff unter den Selbstkosten ist ab Anfang Dezember erlaubt

    Frankreich: Verkauf von Treibstoff unter den Selbstkosten ist ab Anfang Dezember erlaubt

    Der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire war am Montag, dem 18. September, Gast der Sendung „4 Vérités“ (4 Wahrheiten) auf dem Sender France 2. Die Regierung wird den großen Einzelhandelsunternehmen erlauben, Kraftstoff an ihren Tankstellen mit Verlust zu verkaufen. „Das wird ab Anfang Dezember wirksam sein. Ich hoffe bereits am 1. Dezember, da der Gesetzestext Anfang Oktober in der Nationalversammlung behandelt wird“, kündigte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Montag, dem 18. September, in der Sendung „4 Vérités“ auf France 2 an und erklärte, dass die Erlaubnis „sechs Monate“ gelten werde. „Auf jeden Fall ist dies der Vorschlag, den wir den Parlamentariern machen werden. Das sollte es tatsächlich ermöglichen, je nachdem, was die Händler tun können, überall in Frankreich günstigere Kraftstoffe zu finden“. Der Verkauf von Kraftstoffen unter dem Einkaufspreis ist den Händlern in Frankreich seit 1963 gesetzlich verboten! „Der Staat kann die Kosten der Inflation nicht allein…

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  • Selbstmord eines Schülers in Poissy: Die Eltern sind „empört und entsetzt“ über Brief der Schulleitung

    Selbstmord eines Schülers in Poissy: Die Eltern sind „empört und entsetzt“ über Brief der Schulleitung

    Nachdem Nicolas Eltern wegen der Schikanen, denen ihr Sohn in der Schule ausgesetzt war, Anzeige erstatten wollten, hat die Schulleitung in einem Brief das Verhalten der Eltern als „inakzeptabel“ kritisiert und auf die strafrechtlichen Risiken einer unrichtigen Anzeige verwiesen.

    „Wir waren empört und entsetzt, einen solchen Brief zu erhalten“. Die Eltern von Nicolas, dem Jugendlichen, der sich zu Beginn des neuen Schuljahres in Poissy (Yvelines) das Leben genommen hatte, kritisierten am Montag, dem 18. September, einen Brief, den sie von der Schulverwaltung erhalten hatten. Nachdem die Eltern wegen der Schikanen, deren Opfer ihr Sohn geworden war, Anzeige erstatten wollen, hat das Rektorat der Schule ihre Haltung als „inakzeptabl“ kritisiert und auf die strafrechtlichen Risiken einer unrichtigen Anzeige verwiesen.

    Die Mutter Béatrice gab an, dass sie noch nicht entschieden habe, ob sie tatsächlich Anzeige erstatten werde. „Bevor wir diese Entscheidung treffen, warten wir die Ergebnisse der Untersuchungen und die Maßnahmen ab, die von der Regierung ergriffen werden“, erklärte sie gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    Die französische Premierministerin Elisabeth Borne bezeichnete den Ton des Schreibens als „schockierend“. „Dieses Schreiben ist eine Schande, eine wirkliche Schande“, erklärte seinerseits auch Bildungsminister Gabriel Attal, der eine administrative Untersuchung anordnete. Für die Mutter des Teenagers zeigen diese offiziellen Reaktionen, dass endlich die Belästigungen gegenüber ihrem anerkannt würden. Der 15-jährige Nicolas hatte sich am 5. September nach seinem ersten Schultag in einer neuen Schule das Leben genommen.

    Ab Mitte Oktober 2022 war es den Eltern von Nicolas klar geworden, dass ihr Sohn in der Schule schikaniert wurde, und sie hatten das pädagogische Team alarmiert. Mitte März 2023 erfuhren sie dann von seinem Psychologen, dass ihr Sohn bereits im Januar einen Selbstmordversuch unternommen hatte. „Da haben wir alles in Bewegung gesetzt, um unserem Sohn zu helfen: Treffen mit dem Schulleiter, Schriftwechsel usw.“, so die Mutter. Nach einem ersten Treffen mit dem Lehrpersonal schrieben die Eltern erneut einen Brief an den Schulleiter. Als Antwort erhielten sie nur das Schreiben, in dem sie vor einer Falschanzeige gewarnt werden. „Wir wissen immer noch nicht, ob gegen die verantwortlichen des Mobbings auch nur eine symbolische Strafe von der Schule verhängt wurde“, bedauert sie.

  • Beeindruckende Bilder eines Tornados gestern im Departement Mayenne

    Beeindruckende Bilder eines Tornados gestern im Departement Mayenne

    Der Tornado startete am späten Nachmittag im Osten des Departements und beschädigte einige Gebäude.

    Der späte Nachmittag des Sonntags, 17. September, wurde in der Region Mayenne ziemlich turbulent. Im Osten des Departements, zwischen Saint-Pierre-des-Landes und Ernée, brach ein Tornado aus.

    Der Tornado bildete sich zwischen 17:30 und 17:45 Uhr. Der Wirbelsturm brachte einige landwirtschaftliche Gebäuden zum Einsturz und beschädigte zwei Dächer von Wohnhäusern. Das teilte die Website Keraunos, die französische Beobachtungsstelle für Tornados und heftige Gewitter, mit.

    Internetnutzer veröffentlichten beeindruckende Bilder und videos des nur wenige Minuten andauernden Wetterphänomens. Tornados in Frankreich sind zwar häufiger als man denkt, aber es ist sehr ungewöhnlich, einen Tornado zu beobachten, der so gut ausgeformt ist und von so vielen Menschen gefilmt wurde, so die Website Météo-Express. Es wurden keine Opfer gemeldet.

  • Bekämpfung der Armut: Vier Zahlen zeigen den Ernst der Lage in Frankreich

    Bekämpfung der Armut: Vier Zahlen zeigen den Ernst der Lage in Frankreich

    Die französische Regierung will ihren neuen „Solidaritätspakt“ vorstellen. Der Sender Franceinfo veröffentlicht einen Überblick über alarmierende Indikatoren. Nach mehreren Verzögerungen soll der neue Plan der Regierung zur Bekämpfung der Armut, der den Namen „Solidaritätspakt“ trägt, am Montag, dem 18. September, endlich vorgestellt werden. Vor dem Hintergrund der hohen Inflation, die seit Februar 2022 die Kaufkraft der Franzosen schmälert und durch den Krieg in der Ukraine bedingt ist, weckt die neue Strategie der Regierung zur Bekämpfung der Armut große Erwartungen. Dies gilt umso mehr, als sich mehrere Verbände in den letzten Monaten höchst alarmiert gezeigt haben. Auch wenn Wirtschaftsminister Bruno Le Maire „die Idee ablehnt, dass es eine Verarmung der französischen Gesellschaft gibt“, verschlechtern sich mehrere Indikatoren deutlich. 1: Die Quote der Einkommensarmut sinkt nicht. Diese Quote entspricht der Anzahl der Haushalte, die einen Lebensstandard von weniger als 60 % des mi…

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  • Frankreich: Papst Franziskus wird in Marseille erwartet

    Frankreich: Papst Franziskus wird in Marseille erwartet

    Papst Franziskus wird am kommenden Samstag Marseille besuchen. Es ist der erste Besuch eines Pontifex seit 500 Jahren in der zweitgrößten Stadt Frankreichs. In den zehn Jahren seines Pontifikats hat Papst Franziskus immerhin  bereits 43 Reisen in die ganze Welt unternommen, insbesondere nach Af…

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  • Unwetter in Frankreich: Tennisballgroße Hagelkörner im Departement Gers

    Unwetter in Frankreich: Tennisballgroße Hagelkörner im Departement Gers

    Das Wetter über Frankreich war am Sonntagabend, 17. September, ganz besonders launisch. Im Departement Gers galt die Warnstufe Orange für Gewitter und das Departement blieb von den Windböen und von Hagelkörnern, die teilweise größer als Tischtennisbälle waren, nicht verschont.

    Am Sonntag galt für das Departement Gers die Warnstufe Orange für Gewitter. Und tatsächlich wurden viele Gemeinden des Departements von heftigen Gewittern mit starkem Hagelschlag heimgesucht.

    In Lavardens, Cadeilhan, Monblanc, Fleurance, Sainte-Christie und Saint-Clar wurden die Gewitter von starkem Regen, Windböen von mehreren Dutzend Kilometern pro Stunde und von heftigem Hagelschlag begleitet. Es wurden auch mehrere großflächige Stromausfälle gemeldet.

    In einigen Gebieten erreichten die Hagelkörner die Größe eines Golfballs, in anderen Gebieten wiederum berichten Augenzeugen, dass sie die Größe eines Tennisballs erreichten. Von den Feuerwehren des Departements Gers mussten im Norden des Departements etwa 30 Einsätze durchgeführt werden.

    Insbesondere wurden Dächer beschädigt, die von der Feuerwehr mit Planen notdürftig abgedichtet werden mussten.