Autor: Nachrichten

  • Amerikanischer Moderator Jimmy Fallon parodiert Emmanuel Macron mit einem Lied über Bettwanzen

    Amerikanischer Moderator Jimmy Fallon parodiert Emmanuel Macron mit einem Lied über Bettwanzen

    In einem Sketch, der in seiner Sendung „The Tonight Show“ ausgestrahlt wurde, imitierte der Komiker den französischen Präsidenten mit Baskenmütze auf dem Kopf, Baguette in der Hand und weit geöffnetem Hemd. Jimmy Fallon parodierte Emmanuel Macron mit einer Baskenmütze auf dem Kopf, einem Baguette in der einen und einem Glas Wein in der anderen Hand. In seiner Sendung „The Tonight Show“, die am Dienstag, dem 3. Oktober auf dem Sender NBC ausgestrahlt wurde, machte der amerikanische Komiker den französischen Präsidenten nach und sang ein Lied über Bettwanzen, die in den letzten Wochen in Frankreich vermehrt in den Schlagzeilen waren.

    „In Paris gibt es Insekten, die größer als Flöhe sind und die Sie jucken. Sie können in Ihrer Bettwäsche sein, also schauen Sie gut darunter nach. Und wenn ich Sie wäre, würde ich kein Airbnb mehr mieten“, singt der Moderator in seinem Sketch. „Bettwanzen, oh mein Gott, (…) sie sind überall“, fährt…

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  • Paris: Uber zur Zahlung von fast 850.000 Euro wegen unlauteren Wettbewerbs verurteilt

    Paris: Uber zur Zahlung von fast 850.000 Euro wegen unlauteren Wettbewerbs verurteilt

    Diese Verurteilung steht im Zusammenhang mit einem früheren Angebot, Uberpop, bei dem Kunden an Privatpersonen vermittelt wurden, die sie dann mit ihrem Privatwagen fuhren. Das Berufungsgericht in Paris verurteilte Uber Frankreich am Mittwoch, dem 4. Oktober, dazu, 149 Taxifahrer mit insgesamt fast 850.000 Euro zu entschädigen. Grund ist „unlauterer Wettbewerb“ im Zusammenhang mit dem früheren Uber-Angebot Uberpop. Die zwischen Februar 2014 und Juli 2015 in Frankreich verfügbare App ermöglichte es, Kunden mit Privatpersonen in Verbindung zu setzen, die sie dann gegen Bezahlung transportierten. Diese Privatfahrer konnten auf diese Weise „eine bezahlte Nebentätigkeit“ ausüben, ohne „die damals geltenden Vorschriften für die entgeltliche private Personenbeförderung einhalten zu müssen“, so das Berufungsgericht. Das Gericht stellte fest, dass das Angebot von UberPop über die mobile Uber-Anwendung (…) unlautere Wettbewerbshandlungen gegenüber Taxifahrern darstellte, die selbst die gesetzlichen Vorschriften für dieselbe Tätigkeit einhalten mussten. Das Gericht verurteilt Uber France dazu, jedem der Kläger 1.500 Euro Schadensersatz für seinen immateriellen Schaden zu zahlen, gegenüber nur 500 Euro im Urteil der ersten Instanz vom November 2021. Während sie in der ersten Instanz leer ausgegangen waren, werden die 149 Taxis im Einzelfall jetzt auch für ihren nachweislichen wirtschaftlichen Schaden entschädigt, wobei die Beträge zwischen rund 1.400 Euro und über 6.000 Euro variieren. Der Anwalt der Kläger, Jonathan Bellaiche, bezifferte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP die Gesamtsumme der Entschädigungen auf „fast 850.000 Euro“.
  • Chemie-Nobelpreis: Der Franzose Moungi Bawendi für seine Arbeit zu Quantenpunkten ausgezeichnet

    Chemie-Nobelpreis: Der Franzose Moungi Bawendi für seine Arbeit zu Quantenpunkten ausgezeichnet

    Der Nobelpreis für Chemie wurde heute Mittag an Moungi Bawendi, Louis Brus und Alexei Ekimov verliehen, einen Franzosen, einen Amerikaner und einen Russen, die alle drei in den USA an Nanopartikeln arbeiten.

    Der Nobelpreis für Chemie 2023 wurde am Mittwoch an ein Trio bestehend aus Moungi Bawendi, Louis Brus und Alexei Ekimov verliehen, die in Frankreich, den USA und der UdSSR geboren wurden und heute alle drei in den USA an Nanopartikeln arbeiten. Das Komitee zeichnete sie für „die Entdeckung und Entwicklung von Quantenpunkten, Nanopartikeln, die so klein sind, dass ihre Größe ihre Eigenschaften bestimmt“ aus, so die Jury in Stockholm.

    Die Preisträger, deren Namen bereits einige Stunden vor der offiziellen Bekanntgabe in der schwedischen Presse durchgesickert waren, wurden „für die Entdeckung und Synthese von Quantenpunkten“ ausgezeichnet. Das Durchsickern der Namen von Nobelpreisträgern ist sehr selten, da die Jury, die mit der Auswahl der Preisträger betraut ist, darauf achtet, ihre Debatten geheim zu halten.

    Quantenpunkte, auch Quantenboxen genannt, sind Nanokristalle aus Halbleitern, die in der Regel einen Durchmesser von 2 bis 10 Nanometern haben. Diese sehr kleinen Komponenten der Nanotechnologie streuen heute das Licht von modernen Fernsehern und LEDs und können auch Chirurgen bei der Entfernung von Tumorgewebe helfen, so die Mitteilung der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften.

    „Den Gewinnern des Nobelpreises für Chemie 2023 ist es gelungen, Partikel herzustellen, die so klein sind, dass ihre Eigenschaften durch Quantenphänomene bestimmt werden“, heißt es aus Stockholm.

    „Sehr überrascht, schockiert und sehr geehrt“, reagierte der 1961 in Paris geborene Moungi Bawendi, Professor am Massachusetts Institute of Technology (MIT), nachdem er davon erfahren hatte, dass er zu den Gewinnern des diesjährigen Chemie-Nobelpreises gehört. Moungi Bawendi hat neben der französischen auch die tunesische und amerikanische Staatsangehörigkeit.

    Unter den drei Preisträgern werden nun elf Millionen Kronen (etwa 920.000 Euro) aufgeteilt.

  • Indre-et-Loire: Frauenleiche in einem Waldstück in der Nähe von Tours gefunden

    Indre-et-Loire: Frauenleiche in einem Waldstück in der Nähe von Tours gefunden

    Jäger entdeckten am Dienstagmorgen in einem Waldstück in Fondettes in der Nähe von Tours eine Frauenleiche. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wird die tote Person derzeit identifiziert.

    Der leblose Körper einer Frau wurde am Dienstag, dem 3. Oktober, in einem Waldgebiet in Fondettes, in der Nähe von Tours, gefunden. Die Staatsanwaltschaft von Tours berichtete dies dem Sender France Bleu Touraine und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung „La Nouvelle République“. Jäger hatten den grausigen Fund am Dienstagmorgen, 3. Oktober, gemacht. Die Identifizierung der Leiche sei noch im Gange, so die Staatsanwaltschaft.

    Eine Frau, die in der Nachbargemeinde La Membrolle-sur-Choisille wohnt, wird seit fast einem Monat vermisst. Am 7. September hatte sie ihr Haus zu Fuß verlassen, ohne persönliche Gegenstände und ohne ihr Handy mitzunehmen. Es wurde eine Untersuchung zu den Ursachen des Verschwindens der Frau eingeleitet. Zu diesem Zeitpunkt gibt es noch keine definitive Verbindung zwischen den beiden Fällen.

  • Die fundamentalistische katholische Bewegung Civitas wurde in Frankreich verboten

    Die fundamentalistische katholische Bewegung Civitas wurde in Frankreich verboten

    Die Auflösung der fundamentalistischen katholischen Bewegung Civitas wurde am Mittwochmorgen im Ministerrat beschlossen. Die Bewegung hat eine der extremen Rechten nahestehende Ideologie und flirtete manchmal auch mit Verschwörungstheorien. Der Ministerrat hat heute die Auflösung der katholisch-fundamentalistischen Bewegung Civitas beschlossen, die unter anderem beschuldigt wird, zum „Krieg gegen die Republik“ aufzurufen und dabei auch auf „Gewalt“ zurückzugreifen, wie Regierungssprecher Olivier Véran am Mittwochvormittag mitteilte.

    „Civitas betrachtet Menschenrechte als Werkzeuge zur Zerstörung der christlichen Zivilisation, Civitas hat Versammlungen zu Ehren von Persönlichkeiten organisiert, die für die Nazi-Kollaboration stehen, Civitas fördert eine Spaltung zwischen französischen Bürgern mit eindeutig antisemitischen und islamophoben Thesen“, zählte der Regierungssprecher bei seinem Bericht über den Ministerrat auf. Véran kritisierte auch die Sicht von Civitas auf LGBT+ als „eine …

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  • Universität Aix-Marseille schließt Fakultät wegen Drogenhandels in der Umgebung

    Universität Aix-Marseille schließt Fakultät wegen Drogenhandels in der Umgebung

    Aufgrund von Sicherheitsbedenken hat die Universität Aix-Marseille jetzt beschlossen, einen ihrer Standorte im Zentrum von Marseille, den Standort Colbert in der Nähe des Alten Hafens, zu schließen. Der Unterricht wird als Fernstudium fortgesetzt. An dieser Hochschule für Wirtschaft und Verwaltung s…

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  • Tod von Jean-Pierre Elkabbach – ein großer Namen des Journalismus in Frankreich verschwindet

    Tod von Jean-Pierre Elkabbach – ein großer Namen des Journalismus in Frankreich verschwindet

    Der bekannte Politikjournalist Jean-Pierre Elkabbach ist im Alter von 86 Jahren gestorben, wie Franceinfo am Dienstag aus seinem Umfeld erfuhr.

    Der bekannte Politikjournalist und Medienunternehmer Jean-Pierre Elkabbach ist im Alter von 86 Jahren gestorben, wie Franceinfo am Dienstag, dem 3. Oktober, aus seinem Umfeld erfuhr und eine Meldung von Paris Match bestätigte.

    Der bekannte politische Journalist hat Generationen von hochrangigen Politikern und Staatslenkern überdauert. Von seinen Anfängen in den 1970er Jahren bis zu seinem Rauswurf aus der Morgensendung von Europe 1 im Jahr 2016, nach 35 Jahren auf Sendung. Im Herbst 2019 hatte er seine politischen Interviews auf dem Sender CNews in einer sonntäglichen Sendung mit dem Titel Sans détour wieder aufgenommen.

    Ab 2021 war er für die politischen Morgengespräche am Wochenende zuständig, bevor er sich im Sommer 2022 zurückzog, um sich dem Schreiben seiner Memoiren „Les Rives de la mémoire“ zu widmen.

    Jean-Pierre Elkabbach mußte sich im Sommer einem chirurgischen Eingriff unterziehen und sein Gesundheitszustand hatte sich seitdem immer weiter verschlechtert, wie aus seinem Umfeld verlautete.

    Elkabbach wurde manchmal der Kumpanei mit dem rechten  Präsidenten Valéry Giscard d’Estaing und dann wieder mit dem linken Präsidenten François Mitterrand beschuldigt und oft für seine aggressiven und direkten oder manchmal sogar selbstgefälligen Fragen – wie gegenüber Präsident Nicolas Sarkozy im Jahr 2014 – kritisiert. Im Laufe seiner langen Karriere hat Elkabbach die bekanntesten Staatsoberhäupter interviewt, von Arafat über Mandela, Fidel Castro, Bill Clinton, George Bush, Wladimir Putin bis hin zu Gorbatschow.

    Bis 1981 moderierte Elkabbach mehrere politische Sendungen, darunter Cartes sur table mit Alain Duhamel. In dieser Sendung kam es 1980 zu der berühmten Auseinandersetzung mit dem damaligen Chef der Kommunistischen Partei Frankreichs, Georges Marchais, die mit dem berühmten Satz „Taisez-vous Elkabbach“ („schweigen Sie, Elkabbach“) in die Annalen einging.

    Ein Satz, den der Erste Sekretär der Kommunistischen Partei aber nicht wirklich so ausgesprochen hat, sondern den sich der Komiker Thierry Le Luron ausgedacht hatte, als er die Sequenz karikierte. Der Journalist machte dieses Taisez-vous Elkabbach später zum Titel seiner Autobiografie, die er 1992 gemeinsam mit seiner Frau, der Schriftstellerin Nicole Avril, veröffentlichte.

    1993 war Elkabbach derjenige, den François Mitterrand ins Vertrauen zog. Daraus entstand eine bemerkenswerte Dokumentarserie mit dem Titel Conversations avec un président (Gespräche mit einem Präsidenten).

    Jean-Pierre Elkabbach leitete den Sender Public Sénat seit dessen Gründung im Jahr 2000 bis 2009. Im April 2005 übernahm er außerdem die Leitung von Europe 1.

  • Bettwanzenkrise in Frankreich: Regierungssprecher Olivier Véran kündigt für Freitag „interministerielles Treffen“ an

    Bettwanzenkrise in Frankreich: Regierungssprecher Olivier Véran kündigt für Freitag „interministerielles Treffen“ an

    Da sich die Meldungen über Bettwanzenbefall in den letzten Wochen in Frankreich häufen, wird nun die gesamte Regierung zu einer Krisensitzung zusammengerufen.  Für Freitag ist ein interministerielles Treffen geplant, um „den Franzosen schnell Antworten zu geben“, die angesichts der derzeitigen Bettwanzenkrise „legitime“ Fragen stellen. Der Regierungssprecher Olivier Véran kündigte das in einem Interview mit dem Sender RTL am Dienstag, dem 3. Oktober, an. Meldungen über das immer häufigere Auftauchen dieser Insekten häufen sich und das Thema wurde in den vergangen Tagen sogar in der Nationalversammlung angesprochen. Premierministerin Elisabeth Borne wurde von der Vorsitzenden der Fraktion La France insoumise, Mathilde Panot, kritisiert, sie habe „nichts“ gegen die Ausbreitung dieser Insekten unternommen. „Eine Welle der Panik erfasst das Land: Bettwanzen vermehren sich an allen Orten des Gemeinwesens (…) Sie machen Tausenden von unseren Mitbürgern das Leben zur Qual (…). Sie haben n…

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  • Haut-Rhin: Grünes Licht für die unbegrenzte Lagerung von 42.000 Tonnen Giftmüll

    Haut-Rhin: Grünes Licht für die unbegrenzte Lagerung von 42.000 Tonnen Giftmüll

    Die Präfektur des Departements Haut-Rhin gab am Montag, dem 2. Oktober, grünes Licht für die unbefristete Lagerung von 42.000 Tonnen Giftmüll unter der Erde am Standort Stocamine. Dies ruft den Widerstand von Umweltverbänden hervor, da sich über dem Lagerort das größte Grundwasserreservoir Europas befindet.

    In Wittelsheim (Haut-Rhin) fand bereits am 23. September eine Demonstration statt, um den Abtransport der hochgiftigen Abfälle aus der unterirdischen Lagerstätte Stocamine, einem ehemaligen Kalibegwerk, zu fordern. Der Kampf der Umweltschützer dauert bereits seit über 20 Jahren an. Proteste, die immer noch nicht gehört werden. Die Präfektur des Departements Haut-Rhin gab nun am Montag, dem 2. Oktober, grünes Licht für die unbefristete Lagerung von 42.000 Tonnen Giftmüll unter der Erde.

    Eine Lagerung, die ursprünglich als vorübergehend beschrieben wurde
    Die Lagerung war 1997 für 30 Jahre auf dem Gelände des ehemaligen Kalibergwerks genehmigt worden und wurde damals als vorübergehend dargestellt. Mit der endgültigen Einlagerung befürchten nun mehrere Umweltverbände eine Verseuchung des größten Grundwasservorkommens Europas, das sich in der Erdschicht nur wenige Meter über der Lagerstätte befindet. Alsace Nature, eine dieser Umweltgruppen, plant außerdem, eine Klage einzureichen. Die Arbeiten an der Deponie waren bereits zweimal nach Verwaltungsbeschwerden gestoppt worden.

  • Nobelpreis für Physik: Die Französische Forschung wurde geehrt

    Nobelpreis für Physik: Die Französische Forschung wurde geehrt

    Zwei Franzosen, Anne L’Huillier und Pierre Agostini, haben am Dienstag, 3. Oktober, den Nobelpreis für Physik erhalten. Sie wurden für ihre Arbeiten über Lichtblitze ausgezeichnet.

    Von ihren Studenten an der Universität in Schweden, an der sie unterrichtet, bejubelt, hat die französische Forscherin Anne L’Huillier gerade die Neuigkeit über die Vergabe Nobelpreises für Physik erhalten, den sie sich mit ihrem Landsmann Pierre Agostini und dem in Deutschland lehrenden ungarisch-österreichischem Physiker Ferenc Krausz teilt. Die Preisträger werden für die Erzeugung von Lichtimpulsen im Attosekundenbereich ausgezeichnet. Ziel der Forschung ist es, die Bewegungen von Elektronen erkennen zu können.

    „Wenn wir diese Elektronen in einem ersten Schritt kontrollieren, können wir Medikamente herstellen. Es kann auch die Herstellung elektronischer Bauteile für schnellere Computer verbessern“, erklärt Pascal Salières, Forschungsleiter am CEA Paris Saclay, gegenüber dem Sender Franceinfo. Anne L’Huillier freut sich für die Forschung und für die Stellung der Frauen in diesem Bereich. „Man kann ein normales Leben mit einer wissenschaftlichen Karriere kombinieren“, sagt sie. Sie ist seit 1901 erst die fünfte Frau, die einen Physik-Nobelpreis erhalten hat.